Overdrive Nachrüsten

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HildeEVO
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Overdrive Nachrüsten

#1 Beitrag von HildeEVO » 2007-09-18 22:11:43

Hi @ All,

nachdem wir in unserer G90 FAE IG mittlerweile fast 35 Fahrzeuge versammelt haben, und uns bei diversen Treffen (zuletzt bei Willy) über unsere kurze Übersetzung geärgert haben, kam die Idee auf ein Overdrive hinter das Schaltgetriebe zwischen VTG einzupflanzen!

Ok man könnte nun sagen mit großen Reifen wäre auch schon viel geholfen... 14,5-er ist max. einer von uns fährt 14.00 aber die 8-Loch 11,75 x 20 Felgen sind schwer zu bekommen. und bei 95 Km/h mit 2.600 U/Min rum zu eiern macht auch keinen Sinn!

Also anscheinend gibt es eine Firma Namens "Helget Brüder" oder so ähnlich die bauen in den Unimog einen Overdrive von Claas ein. Leider fnde ich im Netz nicht allzuviel. Könnte mir jemand behilflich sein!?!?! Ich bin im Recherchieren im Netz etwas unbeholfen! :blush:

Merci

Greetz Chris
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RobertH
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#2 Beitrag von RobertH » 2007-09-18 22:29:54

Die heißen Hellgeth. und stehen mitunter auch in Bad Kissingen. Im Vergleich zu den restlichen da angesiedelten Fahrzeugbauern sind die scheinbar für recht solide Lösungen zu haben.

Grüße

Robert

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felix
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#3 Beitrag von felix » 2007-09-18 22:49:43

Hallo,

Claas baut etwas mehr, als nur Mähdrescher. Unter Anderem auch Sondergetriebe. Du kannst ja mal versuchen im Werk Paderborn wen ans Telefon zu bekommen.

MlG,
Felix

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olaf
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#4 Beitrag von olaf » 2007-09-18 23:25:30

Hi,

ich glaube wegen des Drehmoments ist ein Splitgetriebe vor dem Getriebe sinnvoller. Für ZF-Getriebe gibt es so was.

Gruß

Olaf

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Jofri
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#5 Beitrag von Jofri » 2007-09-19 20:00:27

Hallo Chris,
ich denke für mich hat sich das Thema erledigt - ich komme gerade aus Holland zurück wo ich ein flammneues S6-850 Getriebe mit dem 6. Gang 0,79 abgeholt habe.
(ebay machts möglich)
Es muss nur ein anderer Abtriebsflansch drauf und der Schalthebelanschluß angepasst werden. Die Kupplung war ohnehin demnächst fällig, jetzt wirds eine 365er.
Wenn ich denke was wir bei Willy so über den Daumen für einen Overdrive angesetzt haben, bin ich echt günstig dabei.
Ran an die Arbeit...
Gruß, Jochen

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felix
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#6 Beitrag von felix » 2007-09-19 20:46:35

Hallo,

S6-850, ist das nicht nen ziehmlicher Klopper für den kleinen MAN? Das Ding ist doch eigentlich für Motoren bis 1000Nm. Na ja, wird dann wohl nicht kaputtgehen... :)

Glückwunsch,
Felix

P.S: Solltest du es doch nicht einbauen wollen, PM an mich... :)

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MAN
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#7 Beitrag von MAN » 2007-09-19 20:52:05

@ Jochen

ist das dass was letzten Sonntag ausgelaufen ist (bei ibay) ich hab mich schon geärgert weil ich mir das im Moment nicht leisten kann :wack::wack: aber sonnst währe es vielleicht nur noch unnütz Teurer geworden.
Es gab auch noch ein S6-36 das ging aber nich weg.

Gruß Stephan
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Pirx
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Re: Overdrive Nachrüsten

#8 Beitrag von Pirx » 2007-09-19 21:01:32

HildeEVO hat geschrieben:Hi @ All,

nachdem wir in unserer G90 FAE IG mittlerweile fast 35 Fahrzeuge versammelt haben, und uns bei diversen Treffen (zuletzt bei Willy) über unsere kurze Übersetzung geärgert haben, kam die Idee auf ein Overdrive hinter das Schaltgetriebe zwischen VTG einzupflanzen!

Ok man könnte nun sagen mit großen Reifen wäre auch schon viel geholfen... 14,5-er ist max. einer von uns fährt 14.00 aber die 8-Loch 11,75 x 20 Felgen sind schwer zu bekommen. und bei 95 Km/h mit 2.600 U/Min rum zu eiern macht auch keinen Sinn!

Also anscheinend gibt es eine Firma Namens "Helget Brüder" oder so ähnlich die bauen in den Unimog einen Overdrive von Claas ein. Leider fnde ich im Netz nicht allzuviel. Könnte mir jemand behilflich sein!?!?! Ich bin im Recherchieren im Netz etwas unbeholfen! :blush:

Merci

Greetz Chris
Hi Chris!

Das Claas-Overdrive wird von Claas exklusiv für DaimlerChrysler gefertigt. Viele Unimogler haben schon versucht, es direkt von Claas oder über andere Wege günstiger als bei MB zu bekommen - es geht nicht. Ich meine mich an einen Preis von etwa 3000,- bis 4000,- EUR pro Getriebe ohne Einbau zu erinnern.

Davon abgesehen ist dieses sogenannte Splitgetriebe speziell für die großen Unimog-Baureihen ausgelegt. Im Unimog ersetzt es die Kupplungsglocke. Das geht aber nur, weil beim Unimog das Schaltgetriebe nicht direkt am Motor angeflanscht ist. In einen VW-MAN wird es nicht passen.

Außerdem kann man in den verschiedenen Unimog-Foren auch von Problemen mit diesem Splitgetriebe lesen. Franz Murr rät zum Beispiel eher davon ab.

Das Ding ist also sicher keine Lösung für den G90.

Pirx
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
---
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Christian H
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#9 Beitrag von Christian H » 2007-09-19 21:07:53

abgesehen davon ist es mittlerweile ein Auslaufmodell
Wenn ich wollte .....

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Jofri
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#10 Beitrag von Jofri » 2007-09-19 21:50:55

@Felix
danke für den Glückwunsch! Von Chris hatte ich im Vorfeld das Datenblatt des 6 S 850 bekommen, darin gibt ZF an ...für LKW mit einem max. Eingangsdrehmoment von 850 Nm . Du hast natürlich recht, das Ding erschrickt sicherlich nicht bei meinem Motor. (Was hat der 150 PS denn eigentlich für ein Drehmoment?)
Vom Gewicht her ist es leichter als das jetzt eingebaute VW-Getriebe ( mit Glocke 112 Kg).

@Stephan

ja, das war genau das Getriebe! Das andere, geprüfte S 6-36 Getriebe hat mich natürlich auch gereizt aber ich wollte mein Glück bei dem neuen Getriebe probieren. Schön, dass du den Preis nicht hochgetrieben hast, ein Bier im Sinn! Das S6-36 sollte 1200 Euro kosten, wenn jemand die Telefonnumer dazu braucht, bitte melden.

Schönen Abend, Jochen

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MAN
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#11 Beitrag von MAN » 2007-09-19 22:00:46

@Jochen

ich hab mir schon gedacht das dass einer in einen G90 baut du kannst ja nach dem Umbau mal eine Beschreibung ins G90 Wiki stellen.
Der 150 PS Motor hat übrigens 650 Nm.

Das S6-36 ist auch interessant aber für mich zu Zeit auch zu Teuer :wack: :wack: :wack:

Gruß Stephan
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#12 Beitrag von Jofri » 2007-09-19 22:13:16

@ Stephan

prima, jetzt weiß ich´s, danke!
Der Umbaubericht, ich hoffe mit möglichst wenig Unerwartetem folgt.

Ich drück dir die Daumen das du auch noch so ein Schnäppchen machen kannst!

Schönen Abend, Jochen

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#13 Beitrag von MAN » 2007-09-19 22:41:06

@ Jochen

Ich hab gerade nochmal nachgeschaut :eek: es sind nur 453 Nm bei 1200-1500U/min ich hab aber irgendwo 650 Nm gelesen???
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Glückwunsch

#14 Beitrag von man-4x4 » 2007-09-19 22:49:04

Hallo Jochen,

Glückwunsch zum neuen Getriebe :D !! hatte es auch verfolgt - mich reizt aber das Splitgetriebe :angel: muss leider noch etwas sparen :dry:

Mache in den nächsten Tage ne Teileliste was man für den Umbau so braucht...

Viele Grüße
Peter
Zuletzt geändert von man-4x4 am 2007-09-19 22:50:24, insgesamt 1-mal geändert.
G90 FAE-IG Wiki unter http://www.man-4x4.de Die Infoplattform für VW-MAN Fahrer! (KEIN FORUM)

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#15 Beitrag von felix » 2007-09-19 23:36:39

Hallo,

ja ja, 850Nm steht drauf, meist werden die ZF Getribe aber auch noch an etwas stärkere Motoren gebaut, vor allem, wenn sie viele Zylinder haben.

Du wirst beu 150PS denke ich so um die 400Nm liegen. Das ist noch nicht einmal die Hälfte...

Leichter als 112Kg mit Glocke als Sechsgang? Das möchte mal bezweifeln (Kann es seien dass du das Gewicht der Ölfüllung mit dem GEwicht des VW-Getriebes verglichen hast?) Nen 850 hatte ich noch nicht angefasst, aber nen S6-90 für 900Nm. Daran kann ich nix herumwuppen...

Rechne mal mit 300-400Kg incl. Glocke und Öl.

MlG,
Felix

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#16 Beitrag von Jofri » 2007-09-20 8:11:22

Guten Morgen,

@ Stephan
du raubst mir vielleicht Illusionen - aber mit eingebildeten 650 Nm fährt das Auto nicht besser als mit den 453 Nm, komm mir jetzt aber nicht nochmal und sag nee der hat nur 126 Nm.

@ Peter
danke, ein Splity hätte ich auch gern aber bei der Gelegenheit konnte ich mich nicht bremsen.

@ Felix
du hast dafür gesorgt das ich schon am frühen Morgen mit stolzer Brust durch die Gegend laufe. Beim nächsten Kraftheberwettbewerb mach ich total untrainiert mit, habe ich doch gestern 300-400 Kg Getriebe allein vom Anhänger in mein Auto gewuchtet. Gut die 7,5 l Öl waren noch nie in dem Getriebe aber ob das soviel Gewicht ausmacht?
Spass bei Seite, das Getriebe war schon mächtig schwer aber wie gesagt ich konnte es allein bändigen. Auf dem Datenblatt, ich habe eben nochmals nachgeschaut, steht "mit integrierter SAE2-Glocke 112 Kg. Das ist für mich glaubhaft, heiß ich doch nicht Bud Spencer.
Bei den ca. 400 Nm wird das Getriebe sicherlich nicht strapaziert.

Schönen Tag, Jochen

Lutz
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#17 Beitrag von Lutz » 2007-09-20 9:25:40

Hallo,

wo hier gerade vom S6-36 die Rede ist - was meinem 80-13 hervoragend stehen würde.
Meist wird das ja mit i=1 angeboten. Was für ein Aufwand/Kosten wäre es das Getriebe auf die lange Übersetzung umzubauen ?


Gruß
Lutz

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#18 Beitrag von Magirus-Mercur » 2007-09-20 10:03:02

Lutz hat geschrieben:Hallo,

wo hier gerade vom S6-36 die Rede ist - was meinem 80-13 hervoragend stehen würde.
Meist wird das ja mit i=1 angeboten. Was für ein Aufwand/Kosten wäre es das Getriebe auf die lange Übersetzung umzubauen ?


Gruß
Lutz
das würde ich schnell vergessen, wenn du 1:1 hast, geht der eingang des getriebes im letzten gang gerade nach hinten raus. wenn du im letzten gang z. b. 0,73, 0,79 oder so hast geht der letzte gang über eine übersetzung zum ausgang (sehr verkürzte darstellung)
roland
Zuletzt geändert von Magirus-Mercur am 2007-09-20 10:03:46, insgesamt 1-mal geändert.

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#19 Beitrag von MAN » 2007-09-20 12:08:14

ich hab gerade eine Nachricht von dem Anbieter von dem S6-36 bekommen, ist eins mit i=1 im 6ten also uninteressant :(

Gruß Stephan
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#20 Beitrag von Lutz » 2007-09-20 12:26:37

Hallo Roland,

demnach sind nicht einfach nur fünfter und sechter Gang vertauscht ?
Das heißt der 6. Gang mit i=1 wird als fünfter Gang genutzt. Und der 5. Gang erhält die lange Übersetzung.
Das war es zumindest, was ich mal gehört habe.

Das hieße es wären eventuell nur zwei Zahräder zu tauschen ???

An das verquere Schaltschema kann man sich sicher schnell gewöhnen - oder eben auch umbauen.

Gruß
Lutz

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#21 Beitrag von king kasi » 2007-09-29 12:48:15

Lutz hat geschrieben:Hallo Roland,

demnach sind nicht einfach nur fünfter und sechter Gang vertauscht ?
Das heißt der 6. Gang mit i=1 wird als fünfter Gang genutzt. Und der 5. Gang erhält die lange Übersetzung.
Das war es zumindest, was ich mal gehört habe.

Das hieße es wären eventuell nur zwei Zahräder zu tauschen ???

An das verquere Schaltschema kann man sich sicher schnell gewöhnen - oder eben auch umbauen.

Gruß
Lutz
moin...

nee,so einfach ist das nicht,die getriebe sind wirlich komplett andere konstuktionen..

gruss,Kasi............

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#22 Beitrag von norbert » 2007-09-30 22:26:40

Hallo,

bei Hellgeht war ich mal. Ist ein interessanter Betrieb und die könen sicher alles, was wir uns wünschen würden.

Aber wir fallen nicht in deren Zielgruppe ! Die befassen sich mit Behördenaufträgen in großem Stil oder auch mit Wettbewerbsfahrzeugen.

Mir haben sie jedenfalls nur nach mehrmaligem Nachfragen ein "Abwehrangebot" gemacht, die hatten einfahc keinen Bock !

Mag ein subjektiver Eindurck sein ....

Gruß Norbert

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HildeEVO
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#23 Beitrag von HildeEVO » 2007-10-01 7:27:48

Hi @ All,

ich habe Helgeth auch angefragt. Von dort habe ich auch nur eine Absage bekommen.

Allerdings gibt eas auch noch eine Firma Schüssler dort wurde zwar auch ablehnend reagiert aber zumindest haben Sie angeboten mich nochmals telefonisch zu beraten.

Greetz Chris
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Bernhard_h
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#24 Beitrag von Bernhard_h » 2007-10-08 15:36:39

@ Jochen,

hi Jochen, irgendwo hab ich gelesen das dein neues Getriebe eingebaut ist, schreib doch mal wie aufwendig der Umbau war und wie deine Erfahrungen im fahrbetrieb so sind,

danke, bernhard

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felix
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#25 Beitrag von felix » 2007-10-08 17:05:57

Hallo,

ist nur eine Idee, und eigentlich wollte ich sie für mich behalten, aber ich habe auch schon einmal in die Richtung gegrübelt: Wenn man einen Turbo-V8 mit vielen 100PS einbauen tät, so pumpt man danach viele 1000 Liter ungenutzte Verbrennungsluft um, da der Motor mit dem kleinen Auto nicht ansatzweise ausgelastet ist. Die Luftpumperrei kostet unnötig Sprit, was nicht schön ist. Könnte man jedoch die Drehzahl massiv senken, so benötigt das Auto hinterher weniger Sprit, da der Wirkungsgrad einen Turbo-Intercoolers bedeutetnd besser ist, als der vom original verbauten Sauger. (So fern man nicht so fährt, dass man ständig unnötig bremsen muss.)

Nebenbei wird aus dem Kampfschwein ein Rennschwein, was in den Dünen oder an Bergen sicher auch ne Feine Sache ist.


Nun denn, wie bekommt man die Drehzahl runter? Andere Zahnradsätze in vorhandene Getriebe einzubauen bringt nicht all zu viel, da der Einbauraum in den Gehäusen meist keine sonderlich größeren Zahnräder zulässt. Außerdem sind Zahnräder in FZ-Getrieben so eine Sache, weiß nicht ob der Zahnradfräser um die Ecke das so mal eben hinbekommt.

Also eine Nachschaltgruppe muss her. Original gibt es die nur ins Kurze. Aber eventuell lassen die sich umdrehen. Ob, oder wie das geht, weiß ich aber nicht.

Eine andere Idee wäre es aber, ein AP-Getriebe aus einer Hinterachse für einen Selbstbau zu missbrauchen. Die Dinger müssten an Drehmoment alles verkrafte, was man sich vorstellen kann. Die höheren Drehzahlen müssten auch gehen, die Lager sind nicht all zu groß und die Thermik ändert sich mit Eigenbaugehäuse eh. Es gibt sie in interessanten Untersetzungen, so vom 1:1.4 bis 1:3 (Wenn schon lang, dann richtig lang, man verdoppelt damit ja auch die Anzahl der Gänge.). Außer dem Achsrohr sind alle Verbindungen geschraubt, so hat man "Schnittstellen" um Eigenkonstruktionen anzuflanschen. Das Achsrohr trägt bei Weitem mehr, als nur das Drehmoment des APs, also müsste es auch mit "Pfuschen" (Schweißen/Schrauben) halten. Die mir bekannten APs haben alle gerade verzahnte Zahnräder, wird sicher ne Menge Krach machen, aber die Drehrichtung spielt da keine Rolle. So kann man aus einem untersetzenden AP ein Übersetzendes machen. Die Drehrichtung bleibt Gleich, man benötigt keine zwei Wellen. APs sind vergleichsweise kompakt und leicht, ein dicker, massiver Klumpen Zahnräder.

Braucht es noch Schaltklauen und ne geeignete Welle. Schaltklauen kann man sich vielleicht aus nem alten VTG nehmen. Oder aus nem großen Schaltgetriebe.

Noch toller als Schaltklauen wären Bremsen als Verbinder. Man schaltet das Ding ja nicht soo oft, von daher ist Verschleiß hier denke ich vertretbar. Dann könnte man das Ding unter Last schalten, also in großer Gruppe an den Berg heran und dann ohne Kraftunterbrechung in die kleine Gruppe...

Eigenbauteile beschränken sich prinzipiell auf Wellen, Lagersitze und das Gehäuse, was durchaus auch in Einzelstückzahlen machbar und Vertretbar ist. Zudem gibt es so tolle Verfahren wie Pressreibschweißen, was dem Zusammengstückel ganz neue Dimensionen eröffnet. Braucht aber Maschinen und Werkzeuge, die man so nicht hat, man wird also einiges in Lohnfertiger inverstieren müssen. Z.B. Nachbearbeitung eines geschweißten Gehäuses, Drehen und vergüten der Wellen, Reibschweißen von speziellen Wellenstücken u.s.w.


Ist gigantisch viel Puzzeln und Konstruieren. Man kann dabei auch ne Unmenge falsch machen. Und auch nur ne Idee. Aber geil wäre es.

MlG,
Felix

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#26 Beitrag von king kasi » 2007-10-08 18:59:42

moin...

die erste zeichnung,die wir damals in konstruktion an der uni gemacht haben,war ein 2 gang getriebe,schaltbar im Stillstand,in gigantischen Dimensionen....ein Industriegetriebe eben..
Der Leiter der Übung sagte aber,dass man solche Getiebe genauso aber auch in jeder anderen Grösse bauen könnte...

Kleinserie planen?? lach...

Wenn sowas nicht soooo teuer wäre...


gruss,kasi...........

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#27 Beitrag von Jofri » 2007-10-09 12:13:54

Hallo zusammen,

Hier mal ein kurzer Zwischenbericht vom Getriebeeinbau...

Also, das Getriebe mit der Glocke und dem Kupplungszylinder hat einwandfrei gepasst. Die Schwungscheibe mit samt der Kupplung wurde gegen eine 365mm Kupplung ausgetauscht. Die Kupplung wurde in druckbetätigter Ausführung gewählt. Ich schätze die Kupplungsfläche als mehr als doppelt gegenüber der serienmäßigen ein. Das Schaltgestänge wurde angepasst und mit einer Kugelumlenkstange fixiert. Kurze, knackige Schaltwege. Am Getriebe war ein 150 mm Abgangsflansch mit Schrägverzahnung, ELBE sollte dann die Kardanwelle um 25 mm kürzen und einen entsprechenden Flansch anbringen. Dies ging jedoch nicht, da die Welle damit nicht auszuwuchten war. ZF lieferte dann einen 120 mm Flansch, ELBE passte die Kardanwelle an und flutsch!
Da bei meinem Auto nun die Luftleitung vom Kompressor zum Regler und Frostschutzbehälter dem neuen Schaltgestänge im Wege war und ich die beiden Luftbehälter ohnehin, aus "Tankplatzgründen" verlegen wollte, habe ich dies nun auch gleich angepackt. Die Luft soll jetzt über einen Lufttrockner zu den beiden längs am Rahmen angebrachten Behältern gehen.

Sobald die Luft wieder drauf ist starte ich natürlich sofort zur ersehnten Pobefahrt und berichte dann.

Rein rechnerisch wird die Motordrehzahl bei 90 Km/h bei 1950, bei 110 Km/h bei 2500 liegen, bei 2700 .... Mal sehen!

Gruß, Jochen

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#28 Beitrag von king kasi » 2007-10-09 12:40:34

....habe noch ein bisschen gesucht und "Aufsteckgetriebe" gefunden...

daswäre auch was,gibt´s aber leider nur ungeschaltet..

Wäre aber ne feine Sache,um die Gesammtübersetzung zu ändern...

Gruss,Kasi......


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Zuletzt geändert von king kasi am 2007-10-09 12:58:55, insgesamt 1-mal geändert.

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#29 Beitrag von 1017A » 2007-10-09 13:32:13

Ich hatte auch diese Idee und bei Unimurr angefragt, der baut das zwischengetriebe auch ein in die Unimogs. Der meinte, es geht nicht. Warum, daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern, Alzheimer im frühen Stadium... :blush:
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#30 Beitrag von Nelson » 2007-10-10 22:44:25

Moin,

ich denke, die Ideallösung wären extrem lange Achsen und eine Nachschaltgruppe hinter dem Getriebe zum kleinsplitten. Durch Getriebe, die die Drehzahl erhöhen, kommt zwar die gleiche Geschwindigkeit bzw. Drehzahlsenkung raus, aber in jeder Getriebestufewird Leistung verbraten. Könnte man also im höchsten Gang mit moderater Drehzahl fahren (alles 1:1 geschaltet) und außerdem zum langsamfahren die kleinere Gruppe dann hat man auch immer den passenden Gang und weniger Verluste im "Reisegang".
Es ist ja irgentwie schon blöd, dass wir mit aller Gewlt immer untersetzen müssen, nur weil am Ende eine zu große Übersetzung ist :wack:

naja, Träumereinen :angel:

Viele Grüße
Nils

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