Autralien mit eigenem Fahrzeug

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814da-ka
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Autralien mit eigenem Fahrzeug

#1 Beitrag von 814da-ka » 2015-04-14 23:29:49

Hallo Gemeinde,
wir wollen nach Australien mit eigenem Fahrzeug verschiffen.
Gibt es gute Tips, wie man die Quarantäne problemlos überstehen kann?
Was muss im Vorfeld am Fahrzeug gemacht werden?
Hierbei interessiert mich vor allem, was muss unten rum gemacht werden?
Der Innenraum ist wahrscheinlich nicht so sehr das Problem.

Es gibt ja bekanntlich die schlimmsten Geschichten darüber, aber wer hat wirkliche Erlebnisse bzw Tips auf Lager?

Vielen Dank schon mal im Voraus.

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814DA
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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#2 Beitrag von 814DA » 2015-04-14 23:55:50

Moin,

wir haben in Australien zwei schweizer Paare kennengelernt, die ihre Autos mitgenommen

haben. Bei denen ging es relativ problemlos, sie hatten jeweils Profis mit der Reinigung beauftragt,

allerdings auch recht neue Fahrzeuge.

Wir haben es mit unserem 814DA nicht gemacht, hauptsächlich wegen der Kosten.

Das Verschiffen hätte ca 15.000€ gekostet, beim Kauf und Verkauf eines australischen

Autos haben wir nur ein Bruchteil gebraucht. Dafür hatten wir ein dort bekanntes Fahrzeug.

Thomas
...........und Bielefeld gibt es doch!!!!!!!!!!!!



http://www.australienauszeit.wordpress.com/

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Grambek
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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#3 Beitrag von Grambek » 2015-04-15 15:35:14

Hallo,

wir haben unseren Toyo mal nach Perth verschifft, da war er gerade mal 3 Jahre alt und hatte noch keine Sahara-Trips hinter sich.
Wegen der schlimmen Geschichten auch von Leuten die wir kennen, habe ich das Fahrzeug speziell unten gründlichst `gekärchert´, in Hamburg haben wir auf dem letzten Parkplatz vor dem Containerhafen alle Fliegen von der Fahrzeugfront entfernt, die Leute ringsum haben uns ganz fragend angeschaut.
Die Untersuchung durch den Quarantäne-Officer war nicht schikanös aber sehr gründlich, der hat auch in alle Hohlräume geschaut usw.
Jetzt ist der Toyo 16 Jahre alt und hat schon viel erlebt und noch mehr Dreck `gefressen´, ich würde ihn deswegen nicht mehr nach Australien schicken.

Viele Grüße
Horst

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Lassie
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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#4 Beitrag von Lassie » 2015-04-15 21:50:17

Huhu,

Toyo nach Australien verschiffen ist ja fast wie Eulen nach Athen.... :joke:
Bedingt durch Kosten und Aufwand würde ich auch eher vor Ort einen gebrauchten Wagen - gerne auch mit Rückkaufgarantie - kaufen.

Viele Grüsse
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

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814da-ka
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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#5 Beitrag von 814da-ka » 2015-04-15 22:26:19

814DA hat geschrieben:Moin,

wir haben in Australien zwei schweizer Paare kennengelernt, die ihre Autos mitgenommen

haben. Bei denen ging es relativ problemlos, sie hatten jeweils Profis mit der Reinigung beauftragt,


Thomas
Hallo Thomas,
danke für die Info. Du weisst nicht zufällig, wo die beiden die Fahrzeuge reinigen lassen haben?

Die Option Kaufen/Verkaufen haben wir noch nicht entgültig verworfen, wollen aber mit unserem Fahrzeug dorthin, weil wir es genau dafür gebaut und ausgerüstet haben

rucki
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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#6 Beitrag von rucki » 2015-04-15 22:53:55

Goggle , http://www.Sparthmann .de , mit MAN in Australien .
Saluti Rucki.

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Grambek
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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#7 Beitrag von Grambek » 2015-04-16 6:49:46

Lassie hat geschrieben:Toyo nach Australien verschiffen ist ja fast wie Eulen nach Athen.... :joke:
814da-ka hat geschrieben:Die Option Kaufen/Verkaufen haben wir noch nicht entgültig verworfen, wollen aber mit unserem Fahrzeug dorthin, weil wir es genau dafür gebaut und ausgerüstet haben
Hallo zusammen,

wer sein Auto liebt, der ...
Man betrachtet sein Fahrzeug ja nicht nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten, oder?

Auch uns war es zu teuer, wegen einem Urlaub den Toyo nach Australien zu verschiffen. Die Lösung war, 2 Urlaube zu machen und das Auto dazwischen 'unten' stehen zu lassen. Man kann es sich immer schönrechnen :D

Viele Grüße
Horst

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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#8 Beitrag von MAN-45 » 2015-04-30 8:10:56

Wir hatten vor 1 1/2 Jahren mit der Seabridge ATW Gruppe unsere Wohnmobile von Dili / Ost-Timor nach Darwin kommend in Australien eingeführt. Sämtliche Fahrzeuge kamen durch die Quarantäne Inspektion (heißt jetzt übrigens AQIS / DAFF (Dept. of Agriculture, Fishery and Forestry), aber die Vorarbeiten waren gewaltig. Mehrfache Unterboden- und sonstige Dampfstrahl-Reinigungen, zusätzlich sämtlichen auch nur geringfügig sichtbaren Dreck mit alten Zahnbürsten und Wattestäbchen beseitigt (klingt witzig, war aber so). Wenn du dir das alles antun möchtest, noch ein zusätzlicher Tipp: Kauf dir 4 oder 5 Dosen mattschwarzen Lack und besprühe damit auf der Unterseite des Fahrzeugs alles was ihn verträgt: also Radkästen, Panzerkabelrohre, Rahmen, Hebel, Unterboden etc. Das Fahrzeug sah danach - von unten zumindest - aus wie neu, aber erst nach dieser Behandlung.

Die einzelnen Untersuchungen liefen zwischen erträglich bis extrem pingelig. Stell dir den Untersuchungsbeamten in seiner schicken Arbeitskluft vor, wie er unter deinem Fahrzeug auf einem Rollwagen liegend mit dem Finger (in weißen Handschuhen!) am Rahmen entlangfährt. Wenn der Handschuh danach schwarz ist, und er dich lauernd fragt "what is this....?", sag ja nicht "looks like dirt to me". Die Leute verstehen keinen Spaß.

Inneninspektion kommt dann auch noch: keine Lebensmittel mitführen, schon gar nicht Pflanzen-, Milch- oder Fleischprodukte. Wir hatten aus Indonesien ein halbleeres Glas mit einem Nutella ähnlichen Brotaufstrich. Die uniformierte Dame studierte das Etikett, las darauf irgendetwas, wonach in dem Aufstrich anscheinend auch Milch eingearbeitet war und warf das Glas dann triumphierend in die von ihr mitgebrachte Plastiktüte. Ein Mitreisender hatte in Malaysia eine schöne, einheimische lederbespannte Handtrommel mitgebracht.... kam auch in die Tüte: "Tierprodukt".

Wie gesagt, sämtliche Fahrzeuge kamen durch -- aber du mußt deinen Frustrationspegel relativ hoch ansetzen, wenn du nur ein paar Tage später - z.B. während der Regenzeit - dein Fahrzeug auf solchen Straßen wieder total versaust.
Dateianhänge
13-DSC07842a.jpg

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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#9 Beitrag von Lassie » 2015-04-30 9:23:02

... nachdem ich schon genügend mit rechthaberischen Uniform-Trägern aller Couleur zu tun hatte - Nein Danke!
Ich würde - wie schon gesagt - den Weg des geringsten Wiederstandes gehen und vor Ort eine gebrauchte Karre kaufen / verkaufen. Nebenbei fährt man wohl günstiger und startet mit weniger Frustlevel in einen hoffentlich unvergesslichen Urlaub. Da Down-under ja durchaus das Outdoor-und Offroad-Leben gewöhnt ist, gibt es auch brauchbare Ausrüstung / Fahrzeuge vor Ort, so dass das teure und widrige Mitbringen des eigenen Schlafmobils mE unnötiger Luxus ist.

Ist nur meine Meinung
Jürgen
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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#10 Beitrag von MAN-45 » 2015-04-30 19:37:52

Lassie hat geschrieben:... nachdem ich schon genügend mit rechthaberischen Uniform-Trägern aller Couleur zu tun hatte - Nein Danke!
Ich würde - wie schon gesagt - den Weg des geringsten Wiederstandes gehen und vor Ort eine gebrauchte Karre kaufen / verkaufen. Nebenbei fährt man wohl günstiger und startet mit weniger Frustlevel in einen hoffentlich unvergesslichen Urlaub. Da Down-under ja durchaus das Outdoor-und Offroad-Leben gewöhnt ist, gibt es auch brauchbare Ausrüstung / Fahrzeuge vor Ort, so dass das teure und widrige Mitbringen des eigenen Schlafmobils mE unnötiger Luxus ist.
Ist nur meine Meinung - Jürgen
Hi Jürgen,
bei Australien als Zielort und dann wieder zurück nach Deutschland, hast du sicherlich recht mit deiner Überlegung - hat "sogar" Burkhard von der Pistenkuh so praktiziert (http://www.pistenkuh.de/1/reiseberichte ... mobil.html).

In unserem speziellen Fall ging es aber eigelich nicht anders. "Around the World" ohne Australien finde ich nicht ganz vollständig. Darüber hinaus - und du kennst mich ja in dieser Hinsicht etwas - mich reizt es gerade, Dinge zu schaffen, die nicht so leicht sind und die "eigentlich" nicht gehen :-) Allerdings hatte auch ich damals auf New Zealand verzichtet, wo dieselbe Reinigungs-Übung wieder fällig gewesen wäre. Machen wir sicherlich irgendwann einmal nach unserer Rückkehr mit einem gemieteten Fahrzeug.

Beste Grüße nach Bangladesh - inzwischen aus dem Bryce Canyon und dem Kodachrome Basin (das heißt wirklich so) in Utah,
Wolfgang

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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#11 Beitrag von choghart » 2015-05-09 20:48:54

Hallo,

wir waren 2014 mit unserem Steyr länger in Neuseeland und Australien unterwegs. Bezüglich der hygienischen Einreisebestimmungen schenken sich angeblich Neuseeland und Australien wenig. Unser Fahrzeug wurde deshalb bereits bei der Verschiffung in Bremerhaven am dortigen Terminal (BLG Logistics) gründlichst gereinigt. Das hat insgesamt 345€ gekostet die gut investiert sind, weils dafür ein unterschriebenes Cleaning Certificate gibt. Damit war eine Einreise nach Neuseeland kein Problem. Die Fahrzeugreinigung ist im Hafen eine Standardprozedur, die je nach Einreiseland durchgezogen wird. Als ich "Australien" und "Neuseeland" als Einreiseland angab, war das Kommentar des dortigen Verantwortlichen etwa "uh - volles Programm also".

Dank artgerechter Fortbewegung war unser Steyr nach drei Monaten Neuseeland wieder richtig dreckig. Ich habe das Fahrzeug deshalb außen und innen sehr gründlich gereinigt. Nicht gereinigt habe ich den Unterboden, weil mir dazu eine Reinigung im Hafen von Auckland für 220NZD (ca. 140€) empfohlen wurde. Wegen der guten Erfahrungen habe ich das dort auch machen lassen. Einige Tage später wurde das Fahrzeug dann von Auckland nach Port Kembla in der "Nähe" von Sydney verschifft. Dort angekommen wurde mir mitgeteilt, dass der Reinigungszustand des Fahrzeuges unzureichend ist und eine Nachreinigung am Terminal samt erneuter Prüfung erforderlich ist. Das wurde dann von mir auch so beauftragt und bezahlt. Besonders kritisch in diesem Zusammenhang ist, dass zb. in Port Kembla für das Fahrzeug nach einigen Tagen etwa 900AUD (ca. 600€!!!) pro Tag Parkgebühr am Hafengelände fällig werden. Den Leuten dort ist es dabei völlig egal wieso das Fahrzeug nicht durch Quarantäne bzw. Zoll durchkommt. Bei meiner Einreise gab es ziemliche Probleme, weil die Australier zwar recht nette Zeitgenossen sind, in punkto Arbeitsweise aber doch sehr weit von deutscher Gründlichkeit entfernt sind.

Ich habe mein Fahrzeug dann, nach dem Versagen meines Customs Brokers (keine Empfehlung: Australian Shipping Services, bezahlt im voraus = keine weiteren Aktivitäten im Interesse des Kunden), persönlich nach etwa 8 Tagen durch Zoll und Quarantäne bekommen. Bei der Übernahme ist mir aufgefallen, dass das Fahrzeug am Unterboden offensichtlich weder in NZ, noch in Port Kembla gereinigt wurde. Der Zustand entsprach etwa original dem mit welchem ich das Fahrzeug im Hafen von Auckland abgegeben habe. Demnach halte ich die Sache mit der ultra-gründlichen Reinigung bei der Einreise in AUS für etwas überbewertet.

Ich habe für die Rückverschiffung von AUS nach DE mein Fahrzeug in Australien nochmals gründlich reinigen lassen damit es auch da keine Probleme gibt. Dafür habe ich in Australien ein "Seed and Weed Certificate" von einem eigenen Inspektor ausstellen lassen. Diese Reinigung ist mir, gegenüber den vorherigen Reinigungsaktionen, relativ schludrig vorgekommen und ich habe persönlich nochmal nachgebessert. Wenns die eigenen Leute machen wird das aber in AUS offensichtlich problemlos akzeptiert.

Meine Empfehlung ist daher irgendeine offizielle Reinigungsinstitution zu beauftragen und dafür auch ein Certificate für das jeweilige Einreiseland ausgestellt zu bekommen. Die ca. 300€ sind zumeist gut investiert.

Gruß,
Jo.

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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#12 Beitrag von 814da-ka » 2015-05-11 22:08:36

Hallo Jo,
vielen Dank für die Tips, die sind ja echt gut und aktuell.
Wir sind seit Wochen schon am Putzen und Streichen von unten, werde dann also Deinen Tip von Bremerhaven verfolgen.
Wenn Du mir noch einen Ansprechpartner nennen könntest, wäre ganz toll (gern auch PN)
Gruß Jörg

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choghart
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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#13 Beitrag von choghart » 2015-05-12 19:37:24

Hallo Jörg,

wir haben unser Fahrzeug mit Wallenius Willhelmsen (WW) via Bremerhaven verschifft. WW hat in Bremerhaven ein eigenes Büro und dort wurde mir gesagt wo ich mich ein paar Meter weiter beim Terminal von BLG melden sollte. Gleich nach der Einfahrt in den riesigen Terminal ist der Reinigungsbereich. Ich habe die Reinigung bereits im Vorfeld bei WW beauftragt und kann deshalb leider keinen direkten Ansprechpartner dazu nennen. Ich schicke dir mal´ die Kontaktdaten auf meinem Cleaning Certificate via PM.

Mein Steyr wurde vor der genannten Reise komplett neu aufgebaut mit Neulackierung usw. Am Fahrzeug war deshalb nur etwas Sprühnebel von der Autobahnfahrt zur Verschiffung. Ich war deshalb etwas verwundert, dass am Terminal mein Fahrzeug angeblich 6 Stunden gereinigt wurde. Anfänglich war ich darüber etwas verärgert - aufgrund der problemlosen Einreise in NZ würde ich das aber trotzdem empfehlen.

Gruß,
Jo.

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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#14 Beitrag von Fritz1 » 2015-05-13 20:07:28

Hallo,

ich fand es alles nicht so dramatisch (2001 und 2004/5) mit der Einfuhr. Sydney von Hamburg aus, Melbourne von Neuseeland aus, dorthin von Bremerhaven mit WWW

Sauber soll es schon sein, habe aber in Bremerhaven nicht waschen lassen (gab auch keine Empfehlung von WWW dazu, war vielleicht 2004 anders). Von Auckland nach Melbourne: Da habe ich selber an einer öffentlichen Waschanlage mit Münzeinwurf gewaschen, aber auch unter dem Auto gelegen und mit Hochdruckreiniger versucht alle Ecken zu erreichen. Weder in Australien (Sydney und Melbourne) noch in Auckland wurde das Auto z.B. auf eine Grube gefahren und von unen inspiziert, auf die Knie, Taschenlampe. Auch von den sehr hohen (600 $) Standgeühren habe ich damals nichts gehört.

Aus meiner Sicht ist dort kaufen und verkaufen auch nicht die richtige Alternative, muss hat jeder selber wissen wie er das macht. Bin zur Zeit wieder in den USA mit dem eigenen Fahrzeug, das Thema "Verschiffung" dorthin oder kauf wird ja auch immer wieder dieskutiert. Ich nehme mein "Zu Hause" mit.


Gruß

Fritz

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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#15 Beitrag von choghart » 2015-05-14 10:50:42

Hallo,

ich wollte noch irgendwie betonen, dass ich nicht mit den Reinigungstypen am Hafen irgendwie unter einer Decke stecke. Natürlich muss man sich so ein Cleaning Cert. nicht unbedingt ausfassen. Damit muss der Prüfer im Zielland aber selber herausfinden ob die Standards eingehalten wurden mit den bereits öfters genanannten Folgen. Wenn da ein Cleaning Cert. mit ISO9001 und ISO14001 Zertifizierung Stempel drauf ist, kann der Prüfer jedoch auf die Einhaltung international anerkannter Qualitätsstandards vertrauen. Damit ist dieser aus der Verantwortung raus und die Sache sollte nach kurzer Überprüfung gegessen sein. Ich meine, dass da aufgrund div. Horrorstories im Vorfeld oftmals auch übers Ziel hinaus geschossen wurde. Wenn man in 3 Tagen sein Fahrzeug mit viel Aufwand teilzerlegt, grundreinigt und optisch aufbereitet stellt sich die Wirtschaftlichkeitsfrage eher nicht wenns für einige Hundert Euro ein Cleaning Cert. gibt. Voraussetzung ist natürlich, dass es derartige Einrichtungen gibt.

Im Zielland bekommt man meist einige Tage Zeit sein Transportgut vom Hafen zu schaffen danach fallen zum Teil gesalzene Gebühren an. Warum diese zb. in Port Kembla so exorbitant hoch sind weis ich nicht. Ich hätte am Ende aber irgendwo etwa 3-4k€ nur für die Reinigung, Nachinspektion und einige Zusatztage am Hafengelände ablegen müssen und da wirds schnell unlustig bis kritisch. Bei mir war das Problem anscheinend nur, dass ein Zollbeamter die schon erfolgte positive Abwicklung im Computersystem nicht freigegeben hatte und ich damit nicht mal´ aufs Hafengelände gelassen wurde. Aus diesem Grund konnte ich mit den dortigen Verantwortlichen noch mal´ gütlich einigigen und kam mit einem blauen Auge davon. Eine eigenständige Nachbesserung der Reinigung am Hafengelände ist m.W. nicht möglich. Wenn man durch die Prüfung durchfällt sind schnell einige Tage weg und dann wird es rasch sehr teuer.

Gruß,
Jo.

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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#16 Beitrag von Balu14 » 2015-10-09 10:48:56

Hallo,
was passiert mit dem Unterbodenschutz (Wachs) - muß das runter?
Viele Grüße
Johanna

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Re: Autralien mit eigenem Fahrzeug

#17 Beitrag von MAN-45 » 2015-10-09 11:17:21

Balu14 hat geschrieben:Hallo,was passiert mit dem Unterbodenschutz (Wachs) - muß das runter?
Viele Grüße Johanna
Nein..., er muß nur frei von irgendwelchem Strassenstaub, Schlamm etc sein. Am Besten - wie von mir oben schon erwähnt - einfach mit einer dünnen Schicht mattschwarzen Lack übersprühen.

Den australischen Behörden geht es bei dieser Überprüfung nur darum, dass keine organischen Substanzen eingeführt werden, die sich im Land dann schädigend verbreiten könnten.

Gruß, Wolfgang

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