Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

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Stefano
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Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#1 Beitrag von Stefano » 2026-08-27 12:10:58

Hallo zusammen,
wer von euch hat einen Feuerwehraufbau selbst heruntergeholt, und wie?

- Auf schwere Böcke gestellt und das Fahrgestell darunter weggefahren, oder gleich Stapler/Kran organisiert?
- Wie lange habt ihr real gebraucht, inklusive Ausräumen sowie Trennen von Elektrik und Druckluft?
- Hilfsrahmen mit herunter, oder als Basis für den eigenen Zwischenrahmen drauf gelassen?
- Welche Fallen gibt es? Dass das ABS-Steuergerät hinter dem Beifahrersitz sitzt, hat mir Bernd schon gesteckt, danke dafür. Und dass der Heckleuchtenträger am Aufbau hängt und ich für die erste Fahrt danach eine provisorische Beleuchtung brauche.


Darum meine Überlegung - lohnt das ausschlachten oder lieber direkt zu Schrotthändler

Auf dem Papier steckt einiges an Wert im Aufbau: Ziegler FP 16/8 mit 542 Betriebsstunden, Rollläden, Auszüge, Schnellangriff, Lichtmast, dazu ein paar hundert Kilo Alu. Praktisch weiß ich nicht, ob das jemand kauft oder ob ich am Ende ein halbes Jahr auf sperrigen Teilen sitze, die keiner haben will.

- Habt ihr Pumpe, Rollläden oder Auszüge tatsächlich verkauft bekommen, und über welche Kanäle? Kleinanzeigen, Feuerwehrbörsen, Händler für gebrauchte Feuerwehrtechnik, Export?
- Welche Erlöse waren realistisch?
- Oder war am Ende "alles komplett zum Schrotthändler" die vernünftigere Rechnung, wenn man Zeitaufwand und Zwischenlagerung mit einpreist und er mir den Koffer am Ende vielleicht direkt mit dem Kran herunter heben kann?

Ich habe kein Problem damit, den Aufbau als Ganzes abzugeben, wenn die Alternative bedeutet, dass ich Monate mit Besichtigungsterminen verbringe. Wenn da aber ein vierstelliger Betrag drinsteckt, nehme ich ihn natürlich gerne mit.

Viele offene Fragen, darum vielen Dank bereits vorab für eure Einschätzungen,
Stefano

Villelaster
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#2 Beitrag von Villelaster » 2026-08-27 12:32:31

Hallo,

im Grunde kannst Du den Aufbau lösen und Ihn mit zwei Querträgern auf vier stabile & standfeste Böcke stellen => vorsichtig raus fahren.
Meine Erfahrung ist, daß es bei Feuerwehraufbauten wenig Verwertungsmöglichkeiten gibt.

Das was sich verwerten läßt, oft nur zu einem niedrigen Wert.

Besser das Ziel vor Augen haben und mit so was nicht aufhalten, => vielleicht direkt beim Schrott demontieren...
Die Demontage geht i. d. R. sehr schnell - ich würde mal sagen in Drei Stunden ist der Aufbau runter,
wenn es keine Besonderheiten gibt.

Grüße
Lohbie

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pete
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#3 Beitrag von pete » 2026-08-27 12:54:09

Stefano hat geschrieben:
2026-08-27 12:10:58
…für die erste Fahrt danach eine provisorische Beleuchtung brauche….
…Kotflügel und Rückstrahler nicht vergessen.

Gruß Peter

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Solarer
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#4 Beitrag von Solarer » 2026-08-27 14:22:54

Hallo Stefano,
das Projekt habe ich gerade hinter mir.
Eins kann ich dir verraten, es ist nicht immer ganz so einfach. Eine Herausforderung wird u.U. der Rückbau der Elektrik sein, das waren bei mir ca 100 Kg in einem Bereich vo 1-70 Quadrat. Ein weiteres Hindernis für das einfache abheben könnte der Pumpenanschluss zum Nebenantrieb sein/ werden.
Am Ende habe ich die Rolltore heraus genommen und den Aufbau in mehrere Teile geschnitten (kommt auch aufs Material an). Dann die Grundplatte mit Zapfwellen mittels Radlader herunter gehoben (waren gute 1 1/2t).
Zum Thema verwerten. Einen Teil habe ich im Forum verkaufen können, einen Großteil für das Albanienprojekt gespendet und einen weiteren Teil an einen Schrotthändler verkauft. Den GFK-tank wirst du entsorgen müssen, ebenso wie möglicherweise Schaum usw.
Kannst mich aber gerne anschreiben falls du Fragen hast
Udo

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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#5 Beitrag von jansabmor » 2026-08-27 14:48:18

Hallo Stefano,

wir hatten uns von einem örtlichen Landwirt einen Teleskopstapler organisiert und den ausgeschlachteten Aufbau in
einem Stück heruntergehoben.
Grüße aus dem Hunsrück

Jan

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Wurlewurm
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#6 Beitrag von Wurlewurm » 2026-08-27 15:27:08

Hallo,
vor ca. 4,Wochen das gleiche gemacht. Ich hab den schweren Pulvertank noch auf den Schrott gebracht, ein paar Teile wie Monitor, Pumpe usw. im Netz verscherbelt. Für den Aufbau gab es nichts, dafür blieb alles drin und keine Minute Zeit rein gesteckt. In 3Stunden war dass Ding runter! Größtes Problem Elektrik!Rosenbauer greift dermaßen stark in die Bordelektrik ein das nichts und wirklich gar nichts mehr ging. Jetzt ist er wenigstens mit überbrücken am Anlasser wieder startklar aber die Feuerwehrelektrik wird noch ein Kampf! Und MAN ist und bleibt ne Traktorwerkstatt.

Mein ehrlicher Tip: reisse die Hütte runter, auf den Schrott und kostenneutral entsorgen. Ach ja und Zwischenrahmen: der wird zu 95%,nicht passen wenn er nicht verrostet sein sollte.

Viel Spass beim weitermachen!

Gruß Jürgen

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Pirx
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#7 Beitrag von Pirx » 2026-08-27 15:29:05

"Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?"
Ich zum Beispiel. Ist hier näher beschrieben:
viewtopic.php?p=335104#p335104

Ich hätte weder den Platz für den abgenommenen Aufbau noch die Zeit für den Verkauf einzelner Teile gehabt.
Habe also den Aufbau so vorbereitet, daß er vor Ort leicht abgenommen werden konnte (nur noch mit 4 Schrauben am Fahrzeug befestigt) und dann vom Schrotthändler abnehmen lassen (großer Gabelstapler).
Es gab etwas Geld dafür, aber nicht viel, da Mischschrott (Stahl, Aluminium, Holz).

Würde es wieder so machen.

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Stefano
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#8 Beitrag von Stefano » 2026-08-27 16:24:29

Danke euch allen, das war deutlich konkreter, als ich erwartet hatte. Pirx, deinen verlinkten Bericht habe ich gelesen – genau die Art Beschreibung, nach der ich gesucht hatte.

Mein ursprünglicher Plan war, gleich beim Schrotthändler zu demontieren. Nach euren Berichten drehe ich das um. Der Punkt, den Udo und Jürgen unabhängig voneinander machen – die Elektrik ist die eigentliche Baustelle, nicht das Abheben – hat mich überzeugt. Dafür will ich Zeit und ein Dach über dem Kopf, nicht zwei Tage Zeitdruck auf fremdem Hof.

Also: Ich werde als erstes versuchen mir eine Halle zu suchen, dort Pumpe, Rollläden und die großen Alu-Riffelbleche ausbauen und die Elektrik zurückbauen.
Der Rest bleibt dran und geht komplett zum Schrotthändler, der ihn dort vom Fahrgestell hebt – im Prinzip Pirx' Weg. Lohbies Einschätzung zur Verwertbarkeit deckt sich mit dem, was ich sonst gehört habe, deshalb halte ich das Ausschlachten bewusst kurz.

Peter, danke für Kotflügel und Rückstrahler, daran hätte ich beim Provisorium nicht gedacht. Jürgen, deine Ansage zum Zwischenrahmen habe ich mir notiert.


RÜCKFRAGEN AN UDO

Wie bist du den Kabelbaum angegangen? Aufbauleitungen einzeln zurückverfolgt oder alles bis zum Fahrzeugkabelbaum raus und neu?
Gab es einen zentralen Trennpunkt zwischen Fahrgestell und Aufbau, oder zog sich das verschraubt quer durchs Fahrzeug?
Hattest du einen Schaltplan, und wenn ja, woher?
GFK-Tank: wo hast du den losbekommen, und was hat es gekostet?

und eine Frage in die Runde

Bei mir ist ein Ziegler-Aufbau verbaut. Hat jemand einen Ziegler zurückgebaut, und war die Aufbauelektrik sauber über eine eigene Verteilung getrennt oder mit der Fahrzeugelektrik verwoben? Das ändert bei mir vermutlich den Zeitplan.

Grüße
Stefano

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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#9 Beitrag von Pirx » 2026-08-27 16:35:10

Stefano hat geschrieben:
2026-08-27 16:24:29
Bei mir ist ein Ziegler-Aufbau verbaut. Hat jemand einen Ziegler zurückgebaut, und war die Aufbauelektrik sauber über eine eigene Verteilung getrennt oder mit der Fahrzeugelektrik verwoben? Das ändert bei mir vermutlich den Zeitplan.
Hallo Stefano!

Selbst bei unserem 1974er Ziegler (also völlig ohne Elektronik) war es so, daß nach dem Entfernen von Kabeln aus dem Aufbau einige Funktionen des Basisfahrzeugs nicht mehr funktionierten. Das ließ sich alles wieder herstellen, war aber nicht eingeplant und hat viel Zeit gekostet.

Ich kann da also nur zur Vorsicht raten.

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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#10 Beitrag von Ferby » 2026-08-27 18:26:20

Stefano hat geschrieben:
2026-08-27 16:24:29

Bei mir ist ein Ziegler-Aufbau verbaut. Hat jemand einen Ziegler zurückgebaut, und war die Aufbauelektrik sauber über eine eigene Verteilung getrennt oder mit der Fahrzeugelektrik verwoben? Das ändert bei mir vermutlich den Zeitplan.

Grüße
Stefano
Hallo Stefano,

bei unserem 97‘er Ziegler war der Rückbau beim 1124 LN2 kein Problem. Es war alles sauber getrennt verbaut, bzw. die Relaissteckplätze waren mit bei den Relaissteckplätzen des Fahrzeuges im Sicherungskasten verbaut. Konnten aber einfach mit dem Kabelbaum der Feuerwehr entfernt werden.

Nach dem entfernen der Feuerwehrelektrik startete das Fahrzeug ohne Probleme. Lediglich das Fernlicht funktionierte nicht mehr (versehentlich den Stecker hinten am Sicherungskasten herausgezogen) und die Blinker gingen nicht. Dort musste ich noch eine Brücke setzen, weil der Feuerwehraufbau oben zusätzliche Blinker hatte. Dies wurde aber auch im Schaltplan seitens Mercedes so vermerkt.

Ein paar Bilder findest Du im LN2 Forum in meinem Ausbaublog.

Gruß Benjamin
Es gibt keine Probleme, es gibt nur Aufgaben...

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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#11 Beitrag von Solarer » 2026-08-27 18:52:41

Beim vorherigen kpt lösen aller Verbindungen und dann "nur" mit 4 Schrauben reingedreht zum Verwerter fahren kann auch mal schnell in die Hose gehen ( bei mir wären es 32 Km, teilweise durch die Stadt gewesen).
Dazu kommt das am FW Aufbau oft Die Beleuchtung und Kotflügel an/ eingebaut sind, dann ohne zurück fahren könnte der Rennleitung auch unangenehm aufstoßen.
Und wie schon geschildert kann es dir bei manchen Fahrzeugen auch passieren das sie nach dem kappen der Kabel erstmal nicht mehr fahren....
Udo

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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#12 Beitrag von Lassie » 2026-08-27 18:53:03

Servus,

ich hab auch den Aufbau eines RW1 von einem U1300L rückgebaut - schon vor 20 Jahren. War halt viel Schrauberei und Flexerei. Ich hab die Bodengruppe für den neuen Aufbau behalten, den Rest runtergebaut, Riffelblech etc teilweise weiter verwendet, der Rest beim Schrotti entsorgt. Gab zwar ein paar Euro, war aber sicher nicht gewinnbringend....

VG Jürgen
....down-sizing vom U1300L zum U100L Turbo:

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#13 Beitrag von querys » 2026-08-27 19:12:25

Ich habe den Aufbau zuhause im Garten demontiert. Habe den in kleine Stücke zersägt und dann zum Schrott bzw. das was man verkaufen konnte über Kleinanzeigen verkauft. Hat bei mir ca. 3000 Euro gebracht + Schrotterlöse.
https://www.querys.de/?p=673
ich habe das einfach von oben nach unten alles abgeschraubt was ging, danach Flex oder Säbelsäge.
Zuletzt geändert von querys am 2026-08-27 19:27:46, insgesamt 1-mal geändert.
Jetzt auch mit Baublog: https://www.querys.de
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#14 Beitrag von Tobi0106 » 2026-08-27 19:15:40

Grüße, das runter heben hat bei mir ca 5 Stunden gedauert . Der Aufbau hat sich dann sehr schleppend verkauft. Hab für ihn noch 350 Euro bekommen. Hätte ich den Aufbau zerlegt und die Materialien getrennt und noch weitere Teile verkauft, wäre wahrscheinlich mehr Geld hängen geblieben. Der Aufwand hingegen wäre aber auch deutlich größer gewesen. Bei mir war ein generator am nebenantrieb montiert, der auch für die seilwinde notwendig war. Das hab ich dann verschenkt und hat auch eine Weile gedauert bis es jemand haben wollte. Es ist wahrscheinlich das beste so wenig Zeit wie möglich in den Abbau zu stecken. Runter und weg. Ist zwar schade um den Aufbau, wenn man bedenkt was so ein Ding mal gekostet hat.

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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#15 Beitrag von brummiwomo » 2026-08-27 20:50:58

Ich hab den bei mir komplett in seine Einzelteile zerlegt.
Vieles wurde weiterverwendet, einiges verkauft, bisschen was verschenkt und der Rest zum schrotti gebracht.

Weil ich vieles behalten habe, war das für mich OK.
Es waren hauptsächlich unzählige riffelbleche, viele viele Aluwinkel und einige sonderbauteile für Improvisationen...

LG
Carsten
Is halt immer was :)

Iveco 95-17 (90-16) kurze Hütte mit FM2

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Ulf H
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#16 Beitrag von Ulf H » 2026-08-27 21:07:13

... wieviel Elektrik verbaut ist, hängt vielmehr vom Baujahr als vom Hersteller ab ... da ABS erwähnt wurde gehe ich von ältestens 1990-ern aus, ausgemusterte Feuerwehrdeute auf juengstens 2010 hin ... damit ist gewaltig viel Elektrik und bei neueten auch Elektronik zu rechnen ... schon 1981 leuchtete im Fahrerhaus eine Warnleuchte, wenn am Aufbau ein Rollo offen oder ein Klapptritt draussen war ... je neuer, desto mehr wird diese Ueberwachung ausgebaut sein, und auch deren Auswirkung eher das Anlassen des Motors verhindern als freundlichhinweisendleisezufunzeln ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Ackerbau ohne Viehzucht, Nebenwirkungen einer Sesshaftwerdung am Nordende der Ostsee.

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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#17 Beitrag von Solarer » 2026-08-27 21:23:45

Ulf H hat geschrieben:
2026-08-27 21:07:13
... wieviel Elektrik verbaut ist, hängt vielmehr vom Baujahr als vom Hersteller ab ... da ABS erwähnt wurde gehe ich von ältestens 1990-ern aus, ausgemusterte Feuerwehrdeute auf juengstens 2010 hin ... damit ist gewaltig viel Elektrik und bei neueten auch Elektronik zu rechnen ... schon 1981 leuchtete im Fahrerhaus eine Warnleuchte, wenn am Aufbau ein Rollo offen oder ein Klapptritt draussen war ... je neuer, desto mehr wird diese Ueberwachung ausgebaut sein, und auch deren Auswirkung eher das Anlassen des Motors verhindern als freundlichhinweisendleisezufunzeln ...

Gruss Ulf
In dem Bereich ( und wahrscheinlich nicht nur da) hat Ulf völlig recht.
Ich habe beim Rückbau im Aufbau angefangen, jedes rück gebaute Kabel beschriftet und sobald es möglich war bis zum Eingang ins Fahrerhaus zurück gezogen. Dies war schonmal leicht bei einigen aber aufwendig.
Dann die Kabel im Fahrerhaus verfolgt, ein Großteil ging auf insgesamt 3 externe MercedesSicherungsschienen und von da aus am Schalter und Relais.
Wenn man erstmal das System des Aufbauters (in meinem Fall Schmitz) verstanden hat, war ei einigermaßen simpel zu lösen. Am Ende waren es genau 2 Kabel die in die MAN-Struktur gegriffen haben und zwar ein Notaus. Dieses MAN-Kabel habe ich wieder verbunden und der Wagen sprang an.
Eine Kleinigkeit gab, gibt es allerdings noch, fehlende 30 im Bereich der Blinkersteuerung, hier hat temporär ein Brücke geholfen.....
Wichtigste Punkte sind Geduld und Konzentration,
Udo

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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#18 Beitrag von Bahnhofs-Emma » 2026-08-28 6:23:20

Moin,
Solarer hat geschrieben:
2026-08-27 21:23:45
Wichtigste Punkte sind Geduld und Konzentration,
Udo
Dazu würde ich (bei Udo definitiv vorhanden) ein Grundverständnis von elektronischen Systemen ergänzen wollen. ;)

Grüße
Marcus
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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#19 Beitrag von lura » 2026-08-28 8:12:50

Bei meinem MB (Bj 1994) waren die Rücklichter am Koffer an den original MB-Rücklichstecker verbunden. Ich hab dann nur neue Rückleuchten gekauft und wieder eingesteckt. Klappte hervorragend
Gruß
Bernd

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Re: Aufbaurückbau – Wer hat es selbst gemacht?

#20 Beitrag von Solarer » 2026-08-28 8:31:13

Dann musst du sie aber immer noch beim Schrottplatz wieder( nach Tüvvorgaben) abs Fahrzeug bauen, dazu (Überführungs-)Kotflügel, seitl Begrenzungsleuchten
Unterfahrschutz usw.....
Wenn ich überlege das nur der hintere UFS schon mit 10 Schrauben befestigt werden muss kann ich mir nicht vorstellen das ein Aufbau der vielleicht 3 T wiegt mit 4 Schrauben sicher hält.
Aber gut das kann jeder probieren wie er möchte und dann den Waisen erklären warum der unbedingt erforderlich oder im nachfolgenden Fahrzeug landen sollte.
Ich denke mit der Erklärung " ich wollte es einfach und billig machen sind die dann völlig zufrieden .
Solche Transportborschläge halte ich für nicht zielführend und gefährlich
Udo

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