Artikel Unterfahrschutz bei heise
Moderator: Moderatoren
Artikel Unterfahrschutz bei heise
der Artikel ist etwas sachlicher als die Überschrift vermuten lässt, die wenigsten werden hier von der bestehenden Regelung betroffen sein …
Euro NCAP: Unterfahrschutz an Lkw-Anhänger versagt im Crashtest
https://www.heise.de/news/Euro-NCAP-Unt ... 49024.html
Euro NCAP: Unterfahrschutz an Lkw-Anhänger versagt im Crashtest
https://www.heise.de/news/Euro-NCAP-Unt ... 49024.html
[ˈwʌntɛn] : MB 914 AK
Re: Artikel Unterfahrschutz bei heise
Moin,
man sollte halt auch mal bedenken, dass so ein Tesla mit einem ausgewachsenen Fahrer schon 2000kg wiegen kann.
Das rumpelt natürlich deutlich mehr als ´n Golf 1.
Ist natürlich ein Teufelskreis, die Autos werden natürlich immer sicherer, aber dadurch (und durch m.E. sinnfreie Spielereien) auch wesentlich schwerer......
was halt dann dazu führt, dass wieder irgendein System, daß früher ausreichend war, halt nimmer hält.
Gruß Claus
man sollte halt auch mal bedenken, dass so ein Tesla mit einem ausgewachsenen Fahrer schon 2000kg wiegen kann.
Das rumpelt natürlich deutlich mehr als ´n Golf 1.
Ist natürlich ein Teufelskreis, die Autos werden natürlich immer sicherer, aber dadurch (und durch m.E. sinnfreie Spielereien) auch wesentlich schwerer......
was halt dann dazu führt, dass wieder irgendein System, daß früher ausreichend war, halt nimmer hält.
Gruß Claus
Re: Artikel Unterfahrschutz bei heise
Moin,
hmm, wenn ich das richtig, lese geht man davon aus, dass es ca. 10 Jahre dauert, die Vorschriften für stabilere UFS umzusetzen. Dann dauert es noch einmal 5 Jahre, bis die LKW-Flotte ausreichend modernisiert ist, das die neue Vorschrift einen Unterschied in der Statistik machen. (Obwohl Trailer oft lange laufen, vielleicht sind es eher 10 Jahre?)
In 15 Jahren ist dann die PKW-Flotte aber durchgehend mit Notbremsassistenten ausgerüstet, welche das LKW Heck zuverlässig erkennt. Dann sind die schweren, teuren UFS obsolet und fressen Geld, Zuladung und Kraftstoff.
Hmm…
Die eigentliche, aber politisch sicher nicht durchsetzbare Lösung wäre also ein Nachrüstpflicht für alte Pkw. Zumindest wenn man etwa an den Opferzahlen ändern möchte.
Neue LKW mit Schutzeinrichtungen zu rüsten, die neue Pkw nicht mehr benötigen, nützt irgendwie nur den Herstellern. Für alle anderen erhöht es die Transportkosten und das LKW-Aufkommen im Verkehr.
Mich wundert auch die Verwendung des Model 3 für den Test: die Technik des Autos lässt einen solchen Unfall eigentlich nicht zu. Klar kann die Technik z.B. bei Glatteis, sehr hoher Geschwindigkeit ect. versagen, aber die Hauptursachen wie Unaufmerksamkeit, Übermüdung oder medizinische Notfälle werden von dem Fahrzeug zuverlässig mit Gebimmel und in Folge aggressiven Bremseingriff abgefangen.
Wie viele der zitierten 400 schweren Unfälle in EU und GB passieren mit Fahrzeugen, deren aktive Sicherheit auf einem aktuellen Niveau ist; wie skaliert das in Bezug auf die Zulassungszahlen?
MlG
Felix
hmm, wenn ich das richtig, lese geht man davon aus, dass es ca. 10 Jahre dauert, die Vorschriften für stabilere UFS umzusetzen. Dann dauert es noch einmal 5 Jahre, bis die LKW-Flotte ausreichend modernisiert ist, das die neue Vorschrift einen Unterschied in der Statistik machen. (Obwohl Trailer oft lange laufen, vielleicht sind es eher 10 Jahre?)
In 15 Jahren ist dann die PKW-Flotte aber durchgehend mit Notbremsassistenten ausgerüstet, welche das LKW Heck zuverlässig erkennt. Dann sind die schweren, teuren UFS obsolet und fressen Geld, Zuladung und Kraftstoff.
Hmm…
Die eigentliche, aber politisch sicher nicht durchsetzbare Lösung wäre also ein Nachrüstpflicht für alte Pkw. Zumindest wenn man etwa an den Opferzahlen ändern möchte.
Neue LKW mit Schutzeinrichtungen zu rüsten, die neue Pkw nicht mehr benötigen, nützt irgendwie nur den Herstellern. Für alle anderen erhöht es die Transportkosten und das LKW-Aufkommen im Verkehr.
Mich wundert auch die Verwendung des Model 3 für den Test: die Technik des Autos lässt einen solchen Unfall eigentlich nicht zu. Klar kann die Technik z.B. bei Glatteis, sehr hoher Geschwindigkeit ect. versagen, aber die Hauptursachen wie Unaufmerksamkeit, Übermüdung oder medizinische Notfälle werden von dem Fahrzeug zuverlässig mit Gebimmel und in Folge aggressiven Bremseingriff abgefangen.
Wie viele der zitierten 400 schweren Unfälle in EU und GB passieren mit Fahrzeugen, deren aktive Sicherheit auf einem aktuellen Niveau ist; wie skaliert das in Bezug auf die Zulassungszahlen?
MlG
Felix
Re: Artikel Unterfahrschutz bei heise
Moin,
was braucht so ein modernes Auto eigentlich, um ein LKW-Heck zuverlässig zu erkennen? Vielleicht ergibt es für Geländefahrzeuge in Zukunft Sinn, hinten ein paar Radar-Reflektoren an einer Schnur ans Heck zu hängen, um Notbremsassistenten zuverlässig ansprechen zu lassen?
Und nein, wir nehmen nicht meinen Tesla, um das auszuprobieren!
MLG
Felix
was braucht so ein modernes Auto eigentlich, um ein LKW-Heck zuverlässig zu erkennen? Vielleicht ergibt es für Geländefahrzeuge in Zukunft Sinn, hinten ein paar Radar-Reflektoren an einer Schnur ans Heck zu hängen, um Notbremsassistenten zuverlässig ansprechen zu lassen?
Und nein, wir nehmen nicht meinen Tesla, um das auszuprobieren!
MLG
Felix
- joe`s mercur
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- Beiträge: 1123
- Registriert: 2006-11-28 10:16:42
- Wohnort: Niedersachsen
Re: Artikel Unterfahrschutz bei heise
Moin,
Von einem aktuellen, neu zugelassenen Trailer muss der UFS einen Einschlag von 18t standhalten. So sagte mir Servicemensch von Schmitz Cargobull .
Ging in dem Fall um einen leichten Anfahrschaden von einem Trailer an einer Laderampe und welche Teile nach dem Schaden zu tauschen sind, um die besagten 18t Stand zu halten.
Gruß Thomas
Von einem aktuellen, neu zugelassenen Trailer muss der UFS einen Einschlag von 18t standhalten. So sagte mir Servicemensch von Schmitz Cargobull .
Ging in dem Fall um einen leichten Anfahrschaden von einem Trailer an einer Laderampe und welche Teile nach dem Schaden zu tauschen sind, um die besagten 18t Stand zu halten.
Gruß Thomas
Take Off Homeländer
Re: Artikel Unterfahrschutz bei heise
Also die 18 To halten die Puffer oben ab, nicht der UFS.
Das sieht man bei solchen Unfällen eh , UFS weg, Ladefläche unbeschädigt.
Das sieht man bei solchen Unfällen eh , UFS weg, Ladefläche unbeschädigt.
Scheiß da nix, daun feut da nix!
(auf Deutsch, frei übersetzt: "Mach dir keine Sorgen, dann hast du keine!")
(auf Deutsch, frei übersetzt: "Mach dir keine Sorgen, dann hast du keine!")
Re: Artikel Unterfahrschutz bei heise
Moin,
um das einmal einzuordnen: der UFS dient nicht als Räumschild, um den LKW vor Beschädigungen zu schützen!
Der Unterrfahrschutz dient dazu, dass die Sicherheitssysteme des PKW funktionieren, sowohl die aktiven wie Notbremsassistenten und Airbags als auch passive wie die „Knautschzone“. Der UFS darf sich dabei bedingt verformen, es ist sogar von Vorteil, wenn der UFS sich beim Aufprall verformt, weil dann weiter Energie abgebaut werden kann.
Alles über 30-50km/h Aufprall-Geschwindigkeit ist nicht abgedeckt: der UFS wird vollständig versagen und das Personal auf den vorderen Sitzen des PKW hat wenig Chancen.
Der Artikel kritisiert, dass Europäische UFS nur für Kräfte in Fahrtrichtung des Lkw ausgelegt werden, was mich auch schon immer verwundert hat: seitlich sind die UFS oft richtig „labberig“ konstruiert. Weil in der Regel kommen Einschläge nie mittig, sondern mit Teilabdeckung.
MLG
Felix
um das einmal einzuordnen: der UFS dient nicht als Räumschild, um den LKW vor Beschädigungen zu schützen!
Der Unterrfahrschutz dient dazu, dass die Sicherheitssysteme des PKW funktionieren, sowohl die aktiven wie Notbremsassistenten und Airbags als auch passive wie die „Knautschzone“. Der UFS darf sich dabei bedingt verformen, es ist sogar von Vorteil, wenn der UFS sich beim Aufprall verformt, weil dann weiter Energie abgebaut werden kann.
Alles über 30-50km/h Aufprall-Geschwindigkeit ist nicht abgedeckt: der UFS wird vollständig versagen und das Personal auf den vorderen Sitzen des PKW hat wenig Chancen.
Der Artikel kritisiert, dass Europäische UFS nur für Kräfte in Fahrtrichtung des Lkw ausgelegt werden, was mich auch schon immer verwundert hat: seitlich sind die UFS oft richtig „labberig“ konstruiert. Weil in der Regel kommen Einschläge nie mittig, sondern mit Teilabdeckung.
MLG
Felix
Re: Artikel Unterfahrschutz bei heise
Hallo
Ein ein aktueller 5er BMW bringt schon weit 2,2 t auf die Waage. Beim Aufprall mit 50 Km/h und 1m Verformungszone auf ein festehendes Hinderniss gibt das ca 30t, halb versetzten Stoß dann auf einen Halter.joe`s mercur hat geschrieben: ↑2026-07-02 23:37:42Von einem aktuellen, neu zugelassenen Trailer muss der UFS einen Einschlag von 18t standhalten
Gruß Helmut
Dieser Beitrag wird mit hundert Prozent erdstrahlenfreien Elektronen übertragen
Wat wellste maache
Wat soll dä Quatsch
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Wat wellste maache
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