Getriebeumbau am 1222AF

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Michl123abc
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Getriebeumbau am 1222AF

#1 Beitrag von Michl123abc » 2026-05-17 18:07:13

Hallo zusammen,
Und hoffentlich seid ihr es nicht leid, das selbe Thema immer wieder durchzukauen 😅, an anderer Stelle hier im Forum fand ich doch schon einige nützliche Infos dazu.
Also wo fange ich an? Vielleicht am besten mit einer kleinen vorstellungsrunde: Gekauft habe ich das Auto panikartig, als während Corona die Preise für Wohnmobile und alles was sich dazu umbauen lässt, exorbitant in die Höhe geschnellt sind. Eigentlich wollte ich ja immer so einen wunderschönen 1113, aber dazu war es mir aus finanzieller Sicht schon zu spät.. jedenfalls stand da dieser 1222 bei einem Feuerwehr-dealer bei uns um die Ecke und damit war das Thema auch schon erledigt. Kein sichtbarer Rost, super poliert, sogar das alu hat geglänzt, also musste ich das haben 😃
Direkt nach dem kauf erstmal Oldtimer Zulassung geholt und angemeldet, damit nach dem Umbau der Weg zum TÜV einfacher ist (die TÜV Story lass ich jetzt mal weg, das wäre jetzt doch ein bisschen zu viel)
Jedenfalls wollte ich das Auto so Feuerwehrmäßig wie möglich lassen und nicht so ein Hässlichen Wohnwagen draufspaxen und hab mich dazu entschieden den original Aufbau höher zu setzen. Dachte mir so, cool, runterflexen, bisschen Vierkantmaterial reinbrutzeln und fertig.. glaub ich hab da fast drei Jahre (natürlich nicht durchgehend) dran herumgebastelt bis wir das erste mal in den Urlaub gefahren sind. Auch ist das Auto mit dem versteiften Aufbau alles andere als Geländegängig, der Hilfsramen kann sich zwar in maßen verwinden und hat auch einen gewissenFederweg zumFahrzeugramen, ist aber gar nichts im vergleich zu euren Umbauten.
Nun die Überleitung zum eigentlichen Thema:
So schön wie das Auto hier in der Gegend zu fahren ist, so unschön wird es auf der Autobahn. Wenn ich nicht gerade den Zorn aller berufstätigen lasterfahrer im Überholverbot auf mich ziehen will, muss ich den Motor auf einer widerlich hohen Drehzahl halten, worauf ich halt sowas von gar keine Lust hab. Fast schlimmer noch: die schönsten Passstraßen werden plötzlich unangenehm, wenn der dritte Gang viel zu klein, und der vierte Gang viel zu groß ist. Die Lösung dazu ist eigentlich recht einfach, ein GV4/95-6/0,9 muss da rein!
Zufällig habe ich genau so ein Getriebe hier rumliegen und würde dieses nach einer umfangreichen Revision gerne einbauen. Mein Problem bei der Sache ist nur, dass ich überhaupt keine Ahnung habe wie die Teile später zusammenpassen sollen. Also die Kardanwelle zum verteilergetriebe ist klar, da brauche ich eine kürzere, darum kümmere ich mich später. Aber wie schaut’s aus mit der getriebeglocke, die vom gv3 wird da wohl nicht passen oder? Die Getriebeeingangswelle brauche ich eh neu, aber passt die gleiche, oder gibts da für jede Motor-Getriebe Kombination unterschiedliche? Das Schaltgestänge muss ich wohl auch noch anpassen, ebenso brauche ich noch nen Schalthebel mit dem splitknopf usw. …
Meine eigentliche Frage: hat irgendwer einen Zugang zu Ersatzteillisten mit Zeichnung? Ich benötige alles zum Thema OM421 in Kombination mit dem GV4/95
Auch die Ersatzteilliste für das GV4 wäre super, da das Getriebe mit 1,1 mio. Kilometern komplett überholt werden muss.
Wenn mir jemand von euch weiterhelfen kann wäre ich sehr glücklich 🙂
Grüße Michl
P.s. die Seite mb-Ersatzteile funktioniert irgendwie nicht..

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Michl123abc
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#2 Beitrag von Michl123abc » 2026-05-18 20:44:16

Hier mal noch ein Foto von letztem Jahr, damit das Thema hier nicht so nackig ist..
Grüße
A7D03FE8-AB91-4ACC-A91B-AEB383E1F952.jpeg
A7D03FE8-AB91-4ACC-A91B-AEB383E1F952.jpeg (732.2 KiB) 408 mal betrachtet

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Bummelhenker
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#3 Beitrag von Bummelhenker » 2026-05-18 20:50:08

Also ich hab 315/80 R22.5 (--> Fzg-Technik Meyer, Mommenheim) draufgemacht, bringt auch die Drehzahl runter, aber die Riesensprünge zwischen den Gängen bleiben halt...
Ois isi, Beppo

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Pirx
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#4 Beitrag von Pirx » 2026-05-18 20:50:25

Michl123abc hat geschrieben:
2026-05-17 18:07:13
Aber wie schaut’s aus mit der getriebeglocke, die vom gv3 wird da wohl nicht passen oder? Die Getriebeeingangswelle brauche ich eh neu, aber passt die gleiche, oder gibts da für jede Motor-Getriebe Kombination unterschiedliche? Das Schaltgestänge muss ich wohl auch noch anpassen, ebenso brauche ich noch nen Schalthebel mit dem splitknopf usw. …
Meine eigentliche Frage: hat irgendwer einen Zugang zu Ersatzteillisten mit Zeichnung? Ich benötige alles zum Thema OM421 in Kombination mit dem GV4/95
Auch die Ersatzteilliste für das GV4 wäre super, da das Getriebe mit 1,1 mio. Kilometern komplett überholt werden muss.
Wenn mir jemand von euch weiterhelfen kann wäre ich sehr glücklich 🙂
Grüße Michl
P.s. die Seite mb-Ersatzteile funktioniert irgendwie nicht..
Hallo Michl!

Ein GV3-Getriebe kenne ich nicht. Die Getriebeglocke des G3-Getriebes paßt nicht für das G4/GV4-Getriebe.

Die Getriebe der G4-Reihe gibt es mit 2 verschiedenen Eingangswellen: für Reihenmotoren und für V-Motoren. Beim Getriebekauf unbedingt auf die richtige Version achten!

Eine Seite "MB-Ersatzteile" kennt meine Suchmaschine nicht?

Ich denke, für ein solches Projekt wirst Du wohl um die Anschaffung einer gecrackten Version des EPC nicht herumkommen. Gibt's zuhauf bei ebay, Kleinanzeigen usw.

Pirx
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
---
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Michl123abc
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#5 Beitrag von Michl123abc » 2026-05-19 6:00:21

Guten Morgen,
Und danke erstmal für eure Antworten.
Also zu erstens: die Übersetzung nach dem Getriebe zu ändern ist für mich keine Option, ich glaube das macht nur Sinn, wenn man ausschließlich Autobahn fährt. Oder halt wenn man schon so ein tolles 6gang splitgetriebe drinnen hat 😅 irgendwann sollte natürlich auch so eine Single Bereifung drauf, aber da gibts vorher noch genügend andere Baustellen abzuarbeiten

Zu zweitens: klar, du hast natürlich recht, G3 und nicht Gv3, wenn man schon Fragen stellt, sollte man sich auch präzise ausdrücken… :unwuerdig: ebenso die besagte Seite heißt ja auch mb-ersatzteilkatalog.info. Dazu gibt es hier im Forum auch schon einen thread, sogar mit link zu Ebay, wo so eine entsprechende Software angeboten wird. Vielleicht ist das der Weg um an die nötigen Informationen zu kommen, man wird sehen
Das Gv4, welches bei mir unter der Werkbank rumoxidiert war ziemlich sicher an einen Reihenmotor angeflanscht, wenn ich’s richtig verstanden habe, erkennbar an dem Schalthebel der nach unten zeigt (ein bild wäre hier sinnvoll)
Jedenfalls muss die Eingangswelle so oder so getauscht werden, da fehlt mehr als ein mm am Pilotlagersitz.. klar, aufschweißen und abdrehen wäre denkbar aber die Verzahnung für die Scheibe ist ja auch ordentlich ausgelutscht.
Eigentlich sollte das alles irgendwie machbar sein, mir mangelts da nur an der nötigen Info.
Bis bald und Grüße

willem van der ziel
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#6 Beitrag von willem van der ziel » 2026-05-19 16:25:40

Hallo Michl

Wir fahren win 1984 NG 1222 AF mit original getriebe und 365/85-20 reifen Michelin XZL.
Berge hoch bis 5 % gehts meistens im 5 e gang.
Hoch bis 10 % gehts meistens im 4 e gang.
Auf Island bis 22 % 1e gang normale übersetzung. (schrotterstrassen ) Wir sind eigentlich nie in die untersetzung gefahren.

1850 umdrehungen bij 80 - 82 km/h.

Gefällt uns. Schönes kleine getriebe, einfach , ziemlich leicht wenn gearbeitet werden soll wegen kupplung oder so.

Willem van der Ziel, Enschede Holland.

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lura
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#7 Beitrag von lura » 2026-05-19 18:12:22

Moin, es gibt da die1222 F mit 8-Ganggetriebe oft für kleines Geld. Da wären dann alle benötigten Teile dabei. Das alte 5-Gang dann in den 1222F einbauen und wieder vom Hof damit.
Es gab hier ja schon Berichte über so einen Umbau und m.W. war die Eingangswelle quasi der Problempunkt.
Gruß
Bernd

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Michl123abc
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#8 Beitrag von Michl123abc » 2026-05-20 6:51:17

Hallo Willem,
Klar, das originale Getriebe erfüllt sein Zweck und ich könnte damit zufrieden sein.. und ja, wir sind ja auch keine Rennfahrer, sondern im Urlaub und haben Zeit. Das ist ja auch mehr so ein „es glänzt, will ich unbedingt haben“ Ding :spiel:
Moin Bernd,
Ja, das mit dem 8 Gang wäre tatsächlich auch eine Option gewesen, daran habe ich allerdings zuvor gar nicht gedacht und dementsprechend überhaupt nicht danach gesucht. Aber wie gesagt, es liegt ja auch bereits ein defektes Gv4/95 bei mir rum, welches nur darauf wartet restauriert zu werden.
Beginnen damit werde ich allerdings frühestens kommenden Winter, dafür ist jetzt aber genug Zeit um zuvor alle nötigen Informationen einzuholen.
Bin tatsächlich auch schon einen kleinen Schritt weiter. Da ich gestern etwas früher Feierabend und und keine Lust zum Rasenmähen hatte, habe ich versuchsweise die Google ki mit meinen Fragen gelöchert.. und siehe da, nach entsprechender Fragestellung und dem Hinweis, dass es diese Kombination aus om421 und GV4/95 bei Mercedes tatsächlich serienmäßig gab, hat sie mir doch tatsächlich die teilenummern ausgespuckt! Natürlich muss das erstmal noch überprüft werden, so richtig vertrau ich der Tante noch nicht.
Hier mal die Ergebnisse, wenn sie richtig sind, vielleicht helfen sie später mal noch jemandem:
Getriebeglocke om421 zu gv4/95: A422 250 1705
Kupplungscheibe 380mm: A011 250 8403
Getriebeeingangswelle: A385 262 1302, oder A385 262 0602
Aber wie gesagt, ich muss das erst noch überprüfen, werde das aber hier berichten.
Bis dann erstmal und eine schöne Woche,
Grüße Michl

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lura
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#9 Beitrag von lura » 2026-05-20 10:53:06

Hi, dann check auch noch, ob Du auch eine andere Schwungmasse brauchst und ein dazu passendes Schwungmassengehâuse. So ist nämlich es beim OM366. Da muss "bis auf den" Motorblock alles anders.
Dazu könnte es auch hier im Forum Umbauthreads geben.
Gruß
Bernd

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Nelson
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#10 Beitrag von Nelson » 2026-05-20 11:13:31

Moin,


bei Lambert (Euroricambi) gibt es Teilelisten und Zeichnungen für viele Getriebe.

https://lambert.euroricambigroup.com/de ... E0JGwwJGgw

Aufgeführt sind auch diverse GV4/95. Listen und Zeichnungen sind etwas versteckt; ob es einen direkteren Weg gibt, weiß ich nicht. Wenn man zu einem Getriebe ein Teil ausgewählt hat, kann man vom Teil aus eine Liste mit allen zu dem Teil passenden Aggregaten anzeigen lassen und darüber irgendwie auf Teilelisten und Zeichnungen kommen.

Nebenfrage, bist Du denn sicher, dass das Getriebe überholt werden muss? Eigentlich ist eher gewöhnlich, dass solche Getriebe diese Laufleistungen unspektakulär erreichen ohne auseinander zu fallen. Der Zustand der Eingangswelle lässt ja nur bedingt Rückschlüsse auf den Rest zu. Und es klang bei Dir durch, dass Du eigentlich schon mehr Baustellen hast, als Dir ursprünglich lieb war. Wenn es keine Anzeichen für Schäden gibt, halte ich es für überlegenswert das Getriebe erstmal einfach einzubauen und damit zu fahren. Der Umbau an sich ist ja schon aufwändig genug?! Anschließend ist so ein Getriebe ja immer noch verhältnismäßig einfach aus- und wieder eingebaut, wenn es doch erforderlich werden sollte.

Falls noch ein positives Beispiel aus einer Primärquelle fehlt: ich hatte mein GV4/65 mit ebenfalls 1,1miokm einfach eingebaut, ein paar Mal nach Abrieb im Öl geschaut und dann zufrieden entschieden die Finger davon zu lassen.
:)
Zu Details von Innereien kann ich aus diesem Grund wenig beisteuern. Peripherie für V-Motor und 1222 dito.


Grüße
Nils

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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#11 Beitrag von Michl123abc » 2026-05-20 20:19:05

lura hat geschrieben:
2026-05-20 10:53:06
Hi, dann check auch noch, ob Du auch eine andere Schwungmasse brauchst und ein dazu passendes Schwungmassengehâuse. So ist nämlich es beim OM366. Da muss "bis auf den" Motorblock alles anders.
Dazu könnte es auch hier im Forum Umbauthreads geben.
Hi Bernd,
Ich meine mich erinnern zu können, etwas darüber in dem thread über deinen Getriebe Umbau gelesen zu haben…
Bis jetzt bin ich noch auf dem stand, dass ich theoretisch außer der Glocke (abgesehen von den Änderungen Schaltgestänge, Kardanwelle ect.) nichts weiteres brauche..
Vielleicht kann ich noch über die entsprechende Baumusterkennziffer des 1222 kipplasters die richtigen Teile herausfinden. Glaub das ist gar keine so blöde Idee..
Jedenfalls danke für den Tipp mit dem schwungmassengehäuse, ist abgespeichert, werd ich verfolgen.
Grüße

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Michl123abc
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Re: Getriebeumbau am 1222AF

#12 Beitrag von Michl123abc » 2026-05-20 20:39:19

Nelson hat geschrieben:
2026-05-20 11:13:31
Moin,


bei Lambert (Euroricambi) gibt es Teilelisten und Zeichnungen für viele Getriebe.

https://lambert.euroricambigroup.com/de ... E0JGwwJGgw

Aufgeführt sind auch diverse GV4/95. Listen und Zeichnungen sind etwas versteckt; ob es einen direkteren Weg gibt, weiß ich nicht. Wenn man zu einem Getriebe ein Teil ausgewählt hat, kann man vom Teil aus eine Liste mit allen zu dem Teil passenden Aggregaten anzeigen lassen und darüber irgendwie auf Teilelisten und Zeichnungen kommen.

Nebenfrage, bist Du denn sicher, dass das Getriebe überholt werden muss? Eigentlich ist eher gewöhnlich, dass solche Getriebe diese Laufleistungen unspektakulär erreichen ohne auseinander zu fallen. Der Zustand der Eingangswelle lässt ja nur bedingt Rückschlüsse auf den Rest zu. Und es klang bei Dir durch, dass Du eigentlich schon mehr Baustellen hast, als Dir ursprünglich lieb war. Wenn es keine Anzeichen für Schäden gibt, halte ich es für überlegenswert das Getriebe erstmal einfach einzubauen und damit zu fahren. Der Umbau an sich ist ja schon aufwändig genug?! Anschließend ist so ein Getriebe ja immer noch verhältnismäßig einfach aus- und wieder eingebaut, wenn es doch erforderlich werden sollte.

Falls noch ein positives Beispiel aus einer Primärquelle fehlt: ich hatte mein GV4/65 mit ebenfalls 1,1miokm einfach eingebaut, ein paar Mal nach Abrieb im Öl geschaut und dann zufrieden entschieden die Finger davon zu lassen.
:)
Zu Details von Innereien kann ich aus diesem Grund wenig beisteuern. Peripherie für V-Motor und 1222 dito.


Grüße
Nils
Hallo Nils,
Den euroricambi kannte ich tatsächlich schon, aber Zeichnungen und listen hatte ich noch nicht entdeckt. Super Tipp, danke dafür.
Also zum Getriebe, da geh ich einfach mal von dem schlimmsten aus. Wenn ich mit der Hand drehe, höre ich schon die Lager. Ok das muss noch nichts heißen, so ohne fahrbewegung merkt man nichts, Gänge lassen sich sauber einlegen, also auf den ersten Blick alles in Ordnung. Wirklich sicher weiß ich nur dass das lager der Eingangswelle ziemlich ausgeschlagen ist, die Welle hat ordentlich spiel, vermutlich durch das defekte pilotlager.
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