möp hat geschrieben: ↑2026-02-11 13:02:13Da hast du einen kleinen Denkfehler, die Kardanwelle steht und der Abgang zur gezogenen Steckachse dreht mit doppelter Raddrehzahlsico hat geschrieben: ↑2026-02-11 12:02:23Verstehe ich das richtig?
Nur eine Steckachse wird gezogen und andere bleibt drin?
Dann dreht die verbliebene Steckachse beim Abschleppen den Differenzialkorb und auch das Tellerrad. Das Antriebsrad im Differenzialkorb für die gezogene Steckachse steht. Am Ende dreht mit so einer Anordnung auch die Kardanwelle, was ja eigentlich vermieden werden soll.
Deshalb hat auch Wombi, der viele Jahre im Abschleppdienst gefahren ist, dazu geraten, die Kardanwelle anzuflanschen.
LG
Sico
Servus Flo,
da hast du jetzt einen Denkfehler.
Wenn die Kardanwelle steht und die verbliebene Steckachse den Differenzialkorb antreibt, dann dreht die andere Seite im Differential mit gleicher Drehzahl, jedoch rückwärts.
Ob die Kardanwelle dabei wirklich stehen bleibt, das ist auch eine Sache der inneren Reibung der einzelnen Elemente. In jeden Fall sind bei drehendem Differenzialkorb bei einseitig gezogener Steckachse die Ausgleichs-Kegelräder im Differenzialkorb sehr lange sehr hohen Drehzahlen ausgesetzt. Die Ausgleichsräder sind relativ einfach gleitgelagert und neigen unter solchen Belastungen zum fressen. Das sieht man gerne bei Off-Road-Veranstaltungen bei Fahrern ohne Hirn.
Auch hat man beim Ziehen der Steckachse bei Nacht und Nebel im Regen nicht unbedingt eine Schraube M14x1,5 in passender Länge zur Verfügung, um die Schaltmuffe am Herabfallen zu hindern. Da muß man auch erst mal drandenken in solchen Streß-Situationen.
Alles in allen wundere ich mich schon, warum so ein einfaches Lösen von wenigen Schrauben an einem Kardanflansch eine derartige Diskussion hervorruft.
LG
Sico
