Kompressor gesucht

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Haithabu84
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Kompressor gesucht

#1 Beitrag von Haithabu84 » 2020-10-19 15:40:43

Hallo,

ich bin derzeit auf der Suche nach einem Kompressor und wollt man in die Runde fragen, was hier so im täglichen Werkstatt-Betrieb verwendet wird. Da es ja mittlerweile eine Fülle an Herstellern und Modellen gibt, verliere ich da leicht den Überblick.

Eigentlich wollte ich den B2800B/3m/90 von Bauhaus kaufen, weil ich die Abmessungen und Leistungsdaten sehr gut fand. Leider lässt sich dieser nicht liegend transportieren, da sonst das Öl auslaufen könnte. Dies ist aber zwingend erforderlich, da ich immer zwischen meinen beiden Werkstätten hin und her muss.

Neben Reifen aufpusten und ausblasen von Dreck, soll ein Ural und ein LAK2 komplett lackiert werden damit. Also Rahmen und Kabine. Es muss also schon Richtung "Dauerläufer" und ölgeschmiert gehen. Vielleicht kommt später mal ein paar Druckluftwerkzeuge dazu. 230V sollte es sein. 100l Kesselinhalt. Budget 350€ max.

Was ist von Herstellern wie Güde oder Scheppach zu halten? Man munkelt das diese Deutschen Firmen seit der Verlagerung der Produktion nach China in Sachen Qualität stark abgebaut haben. Kann da jemand was zu sagen?

Der Scheppach HC53DC macht eigentlich einen guten Eindruck:

https://www.scheppach.com/Sonderposten- ... ischedaten

Klar für 250 Kröten kann man nicht viel verlangen, aber der sollte doch für Lackieren brauchbar sein. Oder nicht?

Andere Vorschläge?

Gruß

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Re: Kompressor gesucht

#2 Beitrag von Wilmaaa » 2020-10-19 15:48:22

Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: Kompressor gesucht

#3 Beitrag von Wombi » 2020-10-19 17:49:49

Naja, mit 50l Kessel ist relativ schnell Schluss mit der Lackierpistole :ninja:

Gruß, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de

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Re: Kompressor gesucht

#4 Beitrag von ClausLa » 2020-10-19 18:19:18

Moin,
kauf Dir lieber was gescheites gebraucht als das Baumarktglump, was ned mal zum Reifenwechsel mit Schlagschrauber taugt


Gruß Claus

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Re: Kompressor gesucht

#5 Beitrag von Wombi » 2020-10-19 18:50:03

Genau ... !!!!!

Gruß, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de

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Re: Kompressor gesucht

#6 Beitrag von Haithabu84 » 2020-10-19 20:10:44

Wilmaaa hat geschrieben:
2020-10-19 15:48:22
viewtopic.php?f=36&t=92604

Und etwas älter: viewtopic.php?f=36&t=67732
Ich entnehme diesen Threads, das man nach Kaeser Ausschau halten soll. Wenn ich mich da aber so umschaue, kostet ein gebrauchter mit halbwegs brauchbaren Leistungswerten um die 600€ aufwärts. Die Teile sehen dann aber schon, als wären die einmal Sibirien und zurück. Teilweise sogar solche Preise für defekte Geräte aufgerufen. Das kann es ja irgendwie nicht sein.
Wombi hat geschrieben:
2020-10-19 17:49:49
Naja, mit 50l Kessel ist relativ schnell Schluss mit der Lackierpistole :ninja:

Gruß, Wombi
Das vielleicht nicht, aber er läuft dann bei entsprechender Dauer der Lackierung eben länger durch. Was natürlich den Verschleiß erhöht. Er hat ja immerhin 272l/min Füllleistung, das reicht also aus um weiter zu machen. Davon sind es dann vielleicht effektiv immer noch um die 200l/min. Reicht ja auch. Per Druckminderer geht man dann sowieso auf max 4bar.
ClausLa hat geschrieben:
2020-10-19 18:19:18
Moin,
kauf Dir lieber was gescheites gebraucht als das Baumarktglump, was ned mal zum Reifenwechsel mit Schlagschrauber taugt


Gruß Claus
Und was genau? Welcher Hersteller? Kann man überhaupt was brauchbares für 350€ finden?

Gruß

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Re: Kompressor gesucht

#7 Beitrag von ClausLa » 2020-10-19 20:38:30

Moin,

Boge, Käser.....


Mit minderwertigem Werkzeug macht Arbeiten weder Spass noch werden die Ergebnisse befriedigend; wenn Du wirklich lackieren willst, dann. erhöhe den Etat.

Weil grad aktuell, ich hab (mit Glück) einen Kaeser Schraubenkompressor für 550€ geschossen, aus Angst nen neuen Kessel und einen gebrauchten Lufttrockner drangehängt.
Der Spass hat insgesamt knapp das 4-fache Deines Etats gekostet (davon die Hälfte der 500l-Kessel), ist langlebig, hat ausreichend Leistung und man kann sich in der Werkstatt unterhalten...

Kolben hatt ich 15 Jahre, nie mehr....

Gruß Claus

visual
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Re: Kompressor gesucht

#8 Beitrag von visual » 2020-10-19 20:47:17

Och die neuen Kaeser Kolbenkompressoren sind aber auch echt geil leise.
Der steht unsrem alten Schraubenkompressor in nix nach.

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Re: Kompressor gesucht

#9 Beitrag von Kueche » 2020-10-19 20:50:13

Hallo

Mir waren die Profi Geräte auch zu teuer. Ich habe dann den hier bestellt und bin echt zufrieden damit:

https://www.stahlwerk-schweissgeraete.d ... pro-10-bar

Hat kein Öl und ist zum Lackieren geeignet. Zudem ist er echt leise!


Gruß

Ole

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Re: Kompressor gesucht

#10 Beitrag von Haithabu84 » 2020-10-19 20:58:53

ClausLa hat geschrieben:
2020-10-19 20:38:30
Moin,

Boge, Käser.....


Mit minderwertigem Werkzeug macht Arbeiten weder Spass noch werden die Ergebnisse befriedigend; wenn Du wirklich lackieren willst, dann. erhöhe den Etat.

Weil grad aktuell, ich hab (mit Glück) einen Kaeser Schraubenkompressor für 550€ geschossen, aus Angst nen neuen Kessel und einen gebrauchten Lufttrockner drangehängt.
Der Spass hat insgesamt knapp das 4-fache Deines Etats gekostet (davon die Hälfte der 500l-Kessel), ist langlebig, hat ausreichend Leistung und man kann sich in der Werkstatt unterhalten...

Kolben hatt ich 15 Jahre, nie mehr....

Gruß Claus
Hallo Claus,

das mag zwar alles richtig sein, aber ein Schraubenkompressor ist weit weg davon mobil zu sein. Zumindest kenne ich kaum ein Modell was in den Ausmaßen handlich ist, das man es öfters von A nach B transportieren kann.

Wenn es zu meinem Budget nichts brauchbares zu beschaffen gibt, dann muss ich halt weiter oben schauen. Klar. Aber ich werd nicht sinnlos Geld raushauen, wenn ich einmal ein Wochenende was lackieren möchte. Danach wird der Gebrauch eher sporadisch ausfallen.
Versteh mich nicht falsch, die Teile für weit über 600€ haben schon Ihre Berechtigung, aber ich muss schauen das ich ebenfalls effizient wirtschafte und mein Geld zusammenhalte. Wenn ich mir eine Kombi an Kompressor zulege die jenseits der 1000€-Marke liegt und das Teil nicht mal mit meinem Aufgabenspektrum voll verwenden kann, dazu das es dann vielleicht nur rumsteht, dann ist das totes Kapital. Ich muss also irgendwie einen Mittelweg finden. Ein Kombi aus ausreichend zum lackieren, aber noch so mobil das man ihn mit einem Mittelklasse-Kombi transportieren kann.

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Re: Kompressor gesucht

#11 Beitrag von ClausLa » 2020-10-19 21:01:32

Moin,
visual hat geschrieben:
2020-10-19 20:47:17
Och die neuen Kaeser Kolbenkompressoren sind aber auch echt geil leise.
Der steht unsrem alten Schraubenkompressor in nix nach.
ja, die neuen......


Da wird's aber vermutlich preislich noch weiter oben angesiedelt sein....

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Re: Kompressor gesucht

#12 Beitrag von Haithabu84 » 2020-10-19 21:18:34

visual hat geschrieben:
2020-10-19 20:47:17
Och die neuen Kaeser Kolbenkompressoren sind aber auch echt geil leise.
Der steht unsrem alten Schraubenkompressor in nix nach.
Was mich da irgendwie wundert: Die Teile kosten jenseits der 600€ aufwärts und haben teilweise nicht gerade die Knaller-Leistungsdaten. Zum Beispeil der KAESER-Kompressor PREMIUM COMPACT 130/10 kostet gleich mal über 700€. Das lohnt sich für Privat eigentlich nicht. Langlebigkeit und Qualität hin oder her. Wenn man nicht gerade Power-User ist, kann man mit den Leistungsdaten nicht gerade zufrieden sein bei diesem Preis. Lohnt dann eher für Gewerbe, wo die Teile tagtäglich im Einsatz sind und für einen bestimmten Zweck angeschafft werden. Wo das Geld auch bisschen lockerer sitzt. Ansonsten erschließt sich mir nicht die Produktstrategie dahinter.

Es sei den die haben irgendein anderes Killer-Feature das den Preis wieder rechtfertigt...

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Re: Kompressor gesucht

#13 Beitrag von hanomakker » 2020-10-19 21:53:49

Haithabu84 hat geschrieben:
2020-10-19 21:18:34
visual hat geschrieben:
2020-10-19 20:47:17
Och die neuen Kaeser Kolbenkompressoren sind aber auch echt geil leise.
Der steht unsrem alten Schraubenkompressor in nix nach.
Was mich da irgendwie wundert: Die Teile kosten jenseits der 600€ aufwärts und haben teilweise nicht gerade die Knaller-Leistungsdaten. Zum Beispeil der KAESER-Kompressor PREMIUM COMPACT 130/10 kostet gleich mal über 700€. Das lohnt sich für Privat eigentlich nicht. Langlebigkeit und Qualität hin oder her. Wenn man nicht gerade Power-User ist, kann man mit den Leistungsdaten nicht gerade zufrieden sein bei diesem Preis. Lohnt dann eher für Gewerbe, wo die Teile tagtäglich im Einsatz sind und für einen bestimmten Zweck angeschafft werden. Wo das Geld auch bisschen lockerer sitzt. Ansonsten erschließt sich mir nicht die Produktstrategie dahinter.

Es sei den die haben irgendein anderes Killer-Feature das den Preis wieder rechtfertigt...
Fertigung ausschließlich in Deutschland. Da drin ist kein Teil aus fernost. Klar gehört Kaeser nicht zu den günstigen,bietet aber reelle Werte, was Fülleistungen betrifft und hat einen besseren spezifischen Wirkungsgrad. Stichwort „Schadraum“ der ist bei Kaeser besonders klein.
Mehr Druckluft für weniger Energie!
Innenbeschichtete Windkessel.
Direktantrieb, kein Keilriemen (also die neuen)

Ich muss immer lächeln, wenn ich die Baumarktkompressoren seh. Dicke Zylinderkopfdichtungen, ventilzungen aus japanspachtel, dünnwandige unbeschichtete Windkessel.
Kann man machen...

Der beste Witz, den ich da gesehen hab, ölgeschmierter Kompressor ohne ölschauglas :idee:

Premium Compact 130/10, sein Einsatbereich ist das abdrücken von Wasserleitungen, druckhaltungen an feuerlöschsysteme... als Werkstattkompressor gänzlich ungeeignet.

Werkstattkompressoren sind die Baureihen EPC. I.Comp 3 mit Frequenzumrichter ist bedingt geeignet. Lacken geht aber sehrgut. Fürs schlagschraubern braucht’s halt nen Windkessel größer 90l.

Mein Favorit ist I.Comp 9 Tower T, aber da muss ich nochweng sparen :positiv:

Viele Grüße

Tino
Zuletzt geändert von hanomakker am 2020-10-19 22:01:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kompressor gesucht

#14 Beitrag von joe`s mercur » 2020-10-19 21:54:27

Hast Du einen Taschenrechner?
Wenn ja, dann rechne Mal:
270ltr Ansaugleistung : 8 bar Verdichterleistung
Und Google Mal was eine vernünftige Lackierpistole an Luftdurchsatz hat bei wie viel bar.
Dann wirst Du mitm Dreisatz ganz schnell ausrechnen können, dass 270ltr Ansaugleistung nicht reicht. Selbst wenn der Kompressor durch rappelt fällt dein Druck ins bodenlose. Und Öl in der Druckluft zum Lackieren ist ein komplettes No-Go.
Aber Kauf ruhig so'n Bauhauskompressor oder noch besser beim Discounter. Das ist dann lernen durch Schmerzen. :joke:
Gruß Thomas
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Re: Kompressor gesucht

#15 Beitrag von Haithabu84 » 2020-10-19 22:07:22

joe`s mercur hat geschrieben:
2020-10-19 21:54:27
Hast Du einen Taschenrechner?
Wenn ja, dann rechne Mal:
270ltr Ansaugleistung : 8 bar Verdichterleistung
Und Google Mal was eine vernünftige Lackierpistole an Luftdurchsatz hat bei wie viel bar.
Dann wirst Du mitm Dreisatz ganz schnell ausrechnen können, dass 270ltr Ansaugleistung nicht reicht. Selbst wenn der Kompressor durch rappelt fällt dein Druck ins bodenlose. Und Öl in der Druckluft zum Lackieren ist ein komplettes No-Go.
Aber Kauf ruhig so'n Bauhauskompressor oder noch besser beim Discounter. Das ist dann lernen durch Schmerzen. :joke:
Gruß Thomas
Naja, ich weiß schon auf was du hinaus willst. Zumal ich jetzt nicht weiß wann er die 270l leistet, ob bei 8 oder 10 bar. Die meisten Pistolen liegen bei Arbeitsdruck zwischen 2-4 bar und einem Luftverbrauch von um die 300l/min (Anest Iwata AZ4-2 max 2,5bar bei 250l Verbrauch). Könnte er vielleicht gerade so schaffen. Aber wie gesagt, ich muss das beste aus meinem Geld machen. Nen Kaeser 660/90d den sich manche als "kleinen Kompressor" für die Werkstatt gönnen, kostet halt mal schlappe 3000€. Das Geld kann und will ich nicht ausgeben. :blume:

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Re: Kompressor gesucht

#16 Beitrag von Womox » 2020-10-19 22:18:38

Haithabu84 hat geschrieben:
2020-10-19 22:07:22
joe`s mercur hat geschrieben:
2020-10-19 21:54:27
Hast Du einen Taschenrechner?
Wenn ja, dann rechne Mal:
270ltr Ansaugleistung : 8 bar Verdichterleistung
Und Google Mal was eine vernünftige Lackierpistole an Luftdurchsatz hat bei wie viel bar.
Dann wirst Du mitm Dreisatz ganz schnell ausrechnen können, dass 270ltr Ansaugleistung nicht reicht. Selbst wenn der Kompressor durch rappelt fällt dein Druck ins bodenlose. Und Öl in der Druckluft zum Lackieren ist ein komplettes No-Go.
Aber Kauf ruhig so'n Bauhauskompressor oder noch besser beim Discounter. Das ist dann lernen durch Schmerzen. :joke:
Gruß Thomas
Naja, ich weiß schon auf was du hinaus willst. Zumal ich jetzt nicht weiß wann er die 270l leistet, ob bei 8 oder 10 bar. Die meisten Pistolen liegen bei Arbeitsdruck zwischen 2-4 bar und einem Luftverbrauch von um die 300l/min (Anest Iwata AZ4-2 max 2,5bar bei 250l Verbrauch). Könnte er vielleicht gerade so schaffen. Aber wie gesagt, ich muss das beste aus meinem Geld machen. Nen Kaeser 660/90d den sich manche als "kleinen Kompressor" für die Werkstatt gönnen, kostet halt mal schlappe 3000€. Das Geld kann und will ich nicht ausgeben. :blume:
Alternativ würde ich Gieb empfehlen (z.B. 600/90) - habe ich seit ein paar Jahren problemlos in der Garage und dem geht so schnell nicht die Luft aus.

Axel
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Re: Kompressor gesucht

#17 Beitrag von Nimrod » 2020-10-19 22:25:34

Ein großer Kessel bringt nur etwas, wenn kurzzeitig viel mehr Luft gebraucht wird als der Kompressor liefern kann. Das beste Beispiel dafür ist der Schlagschrauber.
Lackieren oder Sandstrahlen braucht durchweg viel Luft, da hilt ein Kessel nicht, sondern es zählt die reine Leistung des Kompressors. Wobei es zumindest beim Lackieren nicht so schlimm ist weil man nur 2-3 bar braucht. Der Kompressor läuft dann halt durch und das muss er abkönnen. Da ist ein ölgeschmierter Kompressor aus dem Baumarkt mit 2 Jahren Garantie vielleicht nicht die schlechteste Wahl.
LG
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Re: Kompressor gesucht

#18 Beitrag von Haithabu84 » 2020-10-19 22:25:49

Womox hat geschrieben:
2020-10-19 22:18:38
Haithabu84 hat geschrieben:
2020-10-19 22:07:22
joe`s mercur hat geschrieben:
2020-10-19 21:54:27
Hast Du einen Taschenrechner?
Wenn ja, dann rechne Mal:
270ltr Ansaugleistung : 8 bar Verdichterleistung
Und Google Mal was eine vernünftige Lackierpistole an Luftdurchsatz hat bei wie viel bar.
Dann wirst Du mitm Dreisatz ganz schnell ausrechnen können, dass 270ltr Ansaugleistung nicht reicht. Selbst wenn der Kompressor durch rappelt fällt dein Druck ins bodenlose. Und Öl in der Druckluft zum Lackieren ist ein komplettes No-Go.
Aber Kauf ruhig so'n Bauhauskompressor oder noch besser beim Discounter. Das ist dann lernen durch Schmerzen. :joke:
Gruß Thomas
Naja, ich weiß schon auf was du hinaus willst. Zumal ich jetzt nicht weiß wann er die 270l leistet, ob bei 8 oder 10 bar. Die meisten Pistolen liegen bei Arbeitsdruck zwischen 2-4 bar und einem Luftverbrauch von um die 300l/min (Anest Iwata AZ4-2 max 2,5bar bei 250l Verbrauch). Könnte er vielleicht gerade so schaffen. Aber wie gesagt, ich muss das beste aus meinem Geld machen. Nen Kaeser 660/90d den sich manche als "kleinen Kompressor" für die Werkstatt gönnen, kostet halt mal schlappe 3000€. Das Geld kann und will ich nicht ausgeben. :blume:
Alternativ würde ich Gieb empfehlen (z.B. 600/90) - habe ich seit ein paar Jahren problemlos in der Garage und dem geht so schnell nicht die Luft aus.

Axel
Gieb sieht interessant aus. Zwar nicht der 600/90 aber der 420/90. Da ich kein 400V überall verfügbar habe...

Auf was beziehen sich Abgabeleistungen bei Gieb? Bei welchem Druck? Maximaler Druck?

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Re: Kompressor gesucht

#19 Beitrag von Womox » 2020-10-19 22:47:34

Haithabu84 hat geschrieben:
2020-10-19 22:25:49
Womox hat geschrieben:
2020-10-19 22:18:38
Haithabu84 hat geschrieben:
2020-10-19 22:07:22
joe`s mercur hat geschrieben:
2020-10-19 21:54:27
Hast Du einen Taschenrechner?
Wenn ja, dann rechne Mal:
270ltr Ansaugleistung : 8 bar Verdichterleistung
Und Google Mal was eine vernünftige Lackierpistole an Luftdurchsatz hat bei wie viel bar.
Dann wirst Du mitm Dreisatz ganz schnell ausrechnen können, dass 270ltr Ansaugleistung nicht reicht. Selbst wenn der Kompressor durch rappelt fällt dein Druck ins bodenlose. Und Öl in der Druckluft zum Lackieren ist ein komplettes No-Go.
Aber Kauf ruhig so'n Bauhauskompressor oder noch besser beim Discounter. Das ist dann lernen durch Schmerzen. :joke:
Gruß Thomas
Naja, ich weiß schon auf was du hinaus willst. Zumal ich jetzt nicht weiß wann er die 270l leistet, ob bei 8 oder 10 bar. Die meisten Pistolen liegen bei Arbeitsdruck zwischen 2-4 bar und einem Luftverbrauch von um die 300l/min (Anest Iwata AZ4-2 max 2,5bar bei 250l Verbrauch). Könnte er vielleicht gerade so schaffen. Aber wie gesagt, ich muss das beste aus meinem Geld machen. Nen Kaeser 660/90d den sich manche als "kleinen Kompressor" für die Werkstatt gönnen, kostet halt mal schlappe 3000€. Das Geld kann und will ich nicht ausgeben. :blume:
Alternativ würde ich Gieb empfehlen (z.B. 600/90) - habe ich seit ein paar Jahren problemlos in der Garage und dem geht so schnell nicht die Luft aus.

Axel
Gieb sieht interessant aus. Zwar nicht der 600/90 aber der 420/90. Da ich kein 400V überall verfügbar habe...

Auf was beziehen sich Abgabeleistungen bei Gieb? Bei welchem Druck? Maximaler Druck?
Einfach mal da anrufen. Die haben gute Kompetenzen und sind auch kundenorientiert.

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Re: Kompressor gesucht

#20 Beitrag von commander216 » 2020-10-19 22:49:15

Haithabu84 hat geschrieben:
2020-10-19 21:18:34
(...). Das lohnt sich für Privat eigentlich nicht.(...)
Wer billig kauft kauft doppelt. LIeber was gutes gebrauchtes als billiges Chinakram.
Meine SATA 1000 braucht 275Nl/min.

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Re: Kompressor gesucht

#21 Beitrag von visual » 2020-10-20 0:02:39

hanomakker hat geschrieben:
2020-10-19 21:53:49
Haithabu84 hat geschrieben:
2020-10-19 21:18:34
visual hat geschrieben:
2020-10-19 20:47:17
Och die neuen Kaeser Kolbenkompressoren sind aber auch echt geil leise.
Der steht unsrem alten Schraubenkompressor in nix nach.
Was mich da irgendwie wundert: Die Teile kosten jenseits der 600€ aufwärts und haben teilweise nicht gerade die Knaller-Leistungsdaten. Zum Beispeil der KAESER-Kompressor PREMIUM COMPACT 130/10 kostet gleich mal über 700€. Das lohnt sich für Privat eigentlich nicht. Langlebigkeit und Qualität hin oder her. Wenn man nicht gerade Power-User ist, kann man mit den Leistungsdaten nicht gerade zufrieden sein bei diesem Preis. Lohnt dann eher für Gewerbe, wo die Teile tagtäglich im Einsatz sind und für einen bestimmten Zweck angeschafft werden. Wo das Geld auch bisschen lockerer sitzt. Ansonsten erschließt sich mir nicht die Produktstrategie dahinter.

Es sei den die haben irgendein anderes Killer-Feature das den Preis wieder rechtfertigt...
Fertigung ausschließlich in Deutschland. Da drin ist kein Teil aus fernost. Klar gehört Kaeser nicht zu den günstigen,bietet aber reelle Werte, was Fülleistungen betrifft und hat einen besseren spezifischen Wirkungsgrad. Stichwort „Schadraum“ der ist bei Kaeser besonders klein.
Mehr Druckluft für weniger Energie!
Innenbeschichtete Windkessel.
Direktantrieb, kein Keilriemen (also die neuen)

Ich muss immer lächeln, wenn ich die Baumarktkompressoren seh. Dicke Zylinderkopfdichtungen, ventilzungen aus japanspachtel, dünnwandige unbeschichtete Windkessel.
Kann man machen...

Der beste Witz, den ich da gesehen hab, ölgeschmierter Kompressor ohne ölschauglas :idee:

Premium Compact 130/10, sein Einsatbereich ist das abdrücken von Wasserleitungen, druckhaltungen an feuerlöschsysteme... als Werkstattkompressor gänzlich ungeeignet.

Werkstattkompressoren sind die Baureihen EPC. I.Comp 3 mit Frequenzumrichter ist bedingt geeignet. Lacken geht aber sehrgut. Fürs schlagschraubern braucht’s halt nen Windkessel größer 90l.

Mein Favorit ist I.Comp 9 Tower T, aber da muss ich nochweng sparen :positiv:

Viele Grüße

Tino
Auf den I. Comp 9 Tower T spielte ich an :joke:
Den haben wir jetzt seit nem guten halben Jahr im Einsatz, das Ding ist schon echt genial..

Hilft zwar dem TE recht wenig aber ich wollte nur damit deutlich machen, daß Kolben nicht zwangsläufig laut heißt...

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Re: Kompressor gesucht

#22 Beitrag von hanomakker » 2020-10-20 6:51:23

Hallo,

die Liefermenge (also das was wirklich rauskommt) ist immer an einem bestimmten Druck gebunden, und nimmt bei steigenden Druck ab. das hat zum einen mit dem Schadraum (also dem platz zwischen OT und Zylinderkopf) zu tun und auch am Verdichtungsprinzip an sich. es streift einfach bei höherem Druck mehr komprimierte Luft an den Kolbenringen vorbei.

Kaeser gibt die Liefermenge bei 6bar an. hab auch schon welche gesehen, die da 4bar drinstehen hatten. da gibt es keine wirklichen Regeln. andere geben nur die Ansaugleistung an...

und und und...

viele grüsse

tino :rock:
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Re: Kompressor gesucht

#23 Beitrag von RainerKraft » 2020-10-20 6:56:14

Hi,

vielleicht eine nicht ganz ideale - aber hoch reale Möglichkeit für Hobby-Schrauber - zumindest handhaben wir das so. Motivationsblog für alle die nicht Berufslackierer werden wollen sondern ein brauchbares Ergebnis mit leistbaren Mitteln erzielen wollen.

Ein Kompressor (Bauhaus - Metabo) lebt in meiner Werkstatt
Ein Kompressor (Bauhaus - Noname - geerbt) lebt in meinem Wochenendhaus (200 km entfernt - da fahre ich wenn möglich wenig Werkzeug spazieren). Einsatz: 99 Prozent: Reifen aufpumpen - Dreck weg blasen.

Zum Lackieren (1 Prozent) per gebasteltem T-Stück zusammen gehängt. Danach als Puffertank / Tropfenabscheider noch ein 20 l Fass (gebraucht - aus dem Gastgewebe) bevor es zur Lackierpistole geht. Damit ich keinen Gehörsturz bekomme alle Geräte in die Gartenhütte - Tür zu (keine Sorge - die implodiert nicht)

Sollte ich nochmal lackieren hole ich mir für einen Tag einen dritten Kompressor (vom Nachbarn). Großflächig mache ich das max. alle 5 Jahre mal. Für Kleinigkeiten reicht 1 Kompressor und Puffertank.

Mit dem Ergebnis war ich zufrieden - sagen wir mal - spätestens seit wir 200 Ölbäume rasiert haben bin ich glücklich ;-). Zu den kleinen Lackierfehlern (ich bin auch kein gelernter Lackierer und die Stehleiter war auch nur mittel-praktisch) gesellen sich harmonisch nun Längsstreifen.

Ich hätte auch gerne alles mögliche (beheizte Halle, Kompressor, Lackierzelt, Hebebühne, Grube,..) - Tatsächlich werke ich vorm Haus, unter einer Plane, meist auf einem Pappkarton, mit Rampe und Holzklotz, im Freien... Das ist der Unterschied zwischen Ideal / Real. Real macht aber auch super Spaß!

Lg Rainer
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Statt zu planen und schreiben - machen und reisen
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Bitte keinem Arbeitsinspektor zeigen
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Realbild versus Ideal
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Re: Kompressor gesucht

#24 Beitrag von Unimuck » 2020-10-20 8:00:32

Mein Favorit ist eher gebrauchte aber dafür gute Markenware zu kaufen.
So würde ich auch eher zu einem Schraubenkompressor greifen. Wichtiger ist aber zum lackieren, das ich mir keinen Wassernebel aufs blanke Blech bringe.
Von daher evtl. noch einen Kältetrockner dazu besorgen.
Gruß Hartmut

Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden. (Sokrates)

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Re: Kompressor gesucht

#25 Beitrag von Haithabu84 » 2020-10-20 8:50:08

Hallo Rainer, von genau soetwas spreche: Kompromiss.
Unimuck hat geschrieben:
2020-10-20 8:00:32
Mein Favorit ist eher gebrauchte aber dafür gute Markenware zu kaufen.
So würde ich auch eher zu einem Schraubenkompressor greifen. Wichtiger ist aber zum lackieren, das ich mir keinen Wassernebel aufs blanke Blech bringe.
Von daher evtl. noch einen Kältetrockner dazu besorgen.
Ein Schraubenkompressor gibt es nicht in mobil, zumindest nicht in bezahlbaren Versionen. Habe noch keinen gesehen, bei dem man sich keinen Bruch hebt.

Gibt da bisschen Nieschen-Zeug zum Beispiel von Dimu oder Aircraft. Aber Preise, dafür bekomme ich bald einen Jahreswagen für. Zum Thema Kältetrockner: Da sieht man mal wie weit wir hier in den Dimensionen auseinander sind... ich bin und will auch kein Profi-Lackierer werden... da würde ich ja Summen zum Fenster herauswerfen, die jenseits von Gut und Böse liegen, nur damit ich einmal in zwei Jahren was lackiere. Nice. Was kostet so ein Kältetrockner? Gebraucht nochmal 400-500€? Ne, lass mal.

Wird vermutlich darauf hinaus laufen, das ich mir einen halbwegs brauchbaren Kompressor mit möglichst langer Garantie besorge. Gibt da diverse Hersteller/Anbieter wie z.B. auch Metabo, Stahlwerk oder auch Bauhaus die auf die Eigenmarken 5 Jahre geben. Wenn da das Teil währenddessen Kaputt geht, dann eben Garantiefall, ansonsten hat er dann auch nach 5 Jahren seine Investition reingespielt und seinen Dienst getan. Das man damit nicht brauchbar Lackieren kann, halte ich für ein Gerücht. Dazu noch einen weiteren Druckbehälter und einen Wasser/Öl-Abscheider, fertig. Des weiteren ist meine Denkweise: Es ist ein Nutzfahrzeug und erster Linie ein Militärfahrzeug! Das dort nicht immer alles akkurat war... geschenkt. Es soll ordentlich aussehen, aber muss keine Meisterarbeit werden.

Die teuren Kaeser und wie sie alle heißen, haben ihre Berechtigung und vor allem da im Gewerbe. Aber privat mir so ein Teil hinzustellen, halte ich für überzogen.

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Re: Kompressor gesucht

#26 Beitrag von joe`s mercur » 2020-10-20 12:32:09

Haithabu84 hat geschrieben:
2020-10-20 8:50:08
Das man damit nicht brauchbar Lackieren kann, halte ich für ein Gerücht.
So, nochmal langsam zum mitschreiben:
Die Ansaugleistung wird bei 1bar Atmosphärischen Druck gemessen.
Die Luft wird dann z.b. auf 4bar komprimiert.
Dann hast Du efektiv 67.5ltr bei 4bar oder 90ltr. bei 3bar.

Damit kann man nicht mit ner normalen Lackierpistole lackieren.
Und nein, auch kein 3/4" Schlagschrauber.
Sowas taugt um Mal was abzupusten , Fussball aufpumpen oder Autoreifen den Luftdruck kontrollieren.
Lkw Reifen ist schon keine Freude mehr.
My five Cent.
Gruß Thomas


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Re: Kompressor gesucht

#27 Beitrag von Haithabu84 » 2020-10-20 13:32:30

joe`s mercur hat geschrieben:
2020-10-20 12:32:09
Haithabu84 hat geschrieben:
2020-10-20 8:50:08
Das man damit nicht brauchbar Lackieren kann, halte ich für ein Gerücht.
So, nochmal langsam zum mitschreiben:
Die Ansaugleistung wird bei 1bar Atmosphärischen Druck gemessen.
Die Luft wird dann z.b. auf 4bar komprimiert.
Dann hast Du efektiv 67.5ltr bei 4bar oder 90ltr. bei 3bar.

Damit kann man nicht mit ner normalen Lackierpistole lackieren.
Und nein, auch kein 3/4" Schlagschrauber.
Sowas taugt um Mal was abzupusten , Fussball aufpumpen oder Autoreifen den Luftdruck kontrollieren.
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Gruß Thomas


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Schau dir bitte erstmal das Modell was ich eingangs erwähnt habe genau an. Die Ansaugleistung liegt bei 412l/min und die Ausgabeleistung (oder Füllleistung) bei 272/min (wobei ich nicht weiß bei welchem Arbeitsdruck diese ermittelt wurden, vermutlich aber bei 6bar)... also deine Rechnung geht schonmal nicht, da diese auf völlig falschen Werten beruht.

Gehen wir mal von tatsächlichen 272l/min bei 6 bar aus und vernachlässigen mal das die Teile diese in der Realität nicht effizient schaffen werden, dann wird er bei 4 Bar (wo die meisten Lackierpistolen maximal arbeiten) mehr als 300l/min haben. Also bitte erst mal richtig lesen und verstehen.

Mit 65l/min, ist klar, damit kannst maximal Kleckse auf dein Werkstück feuern.

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Re: Kompressor gesucht

#28 Beitrag von Unimuck » 2020-10-20 13:39:16

Kennzahlen und Vergleichswerte von Kompressoren
Hier die wichtigsten Kennzahlen, anhand derer man einen Vergleich von Kompressoren vornehmen kann:
Ansaugleistung [L/min]:
Bei der Ansaugleistung handelt es sich um die Luftmenge, die das Gerät zieht, um sie zu verdichten und zu Druckluft umzuwandeln. Der Wert wird in Liter pro Minute angegeben (L/min). Die Ansaugleistung eines Kolben-Kompressors ist immer größer als Ausgabeleistung, welcher eine deutlich höhere Bedeutung zukommt. Daher ist die Ansaugleistung als Leistungskennzahl nicht ideal und nur eingeschränkt aussagekräftig.

Anders verhält es sich jedoch bei einem Schraubenkompressor. Hier wird nicht zwischen Ansaugleistung und Ausgabeleistung unterschieden, da die Druckluft-Verluste (auch Blow by bezeichnet) sehr viel geringer sind als vergleichsweise beim Kolbenkompressor. Der Druckverlust beträgt bei einem Schraubenkompressor im Allgemeinen weniger als 0,2 %.
Jedoch sind die wenigsten Drucklufterzeuger für den privaten Gebrauch Schraubenverdichter, da diese spürbar teurer sind.
Ausgabeleistung / Liefermenge [L/min]:
Die Ausgabeleistung von einem Kompressor, auch Liefermenge genannt, gibt die Menge an Druckluft an, die der Kompressor bereitstellen kann. Dieser Kompressor-Kennwert stellt die wichtigste Vergleichsgröße dar. Die Ausgabeleistung wird anhand einer Norm ermittelt. Dabei wird - je nach Ausschaltdruck des jeweiligen Kompressors - die Liefermenge bei einem Gegendruck zwischen 6 und 8 bar(ü) gemessen wird. In der Praxis kann sich die real vorliegende Ausgabeleistung eines Kompressors folglich vom angegebenen Wert unterscheiden, da der Wert abhängig vom eingestellten Druck ist.

Füllvolumen / Füllleistung [L/min]:
Mit dem Füllvolumen ist die Menge an Luft gemeint, die vom Kompressor in den Druckluftbehälter gepumpt wird (falls ein Behälter vorhanden ist). Es handelt sich dabei um verdichtete Luft, also Druckluft. Die Menge kann sehr unterschiedlich ausfallen, da sie vom anliegenden Gegendruck abhängig ist. Beim Heranziehen von diesem Vergleichswert für Kompressoren ist also Vorsicht geboten. Vor allem, wenn der Hersteller nur die Füllleistung bei 0 bar Gegendruck angibt, sollte man das Angebot nochmal genau prüfen. Das Füllvolumen wird in Liter pro Minute deklariert (L/min).
Quelle
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Re: Kompressor gesucht

#29 Beitrag von Haithabu84 » 2020-10-20 13:53:37

Unimuck hat geschrieben:
2020-10-20 13:39:16
Kennzahlen und Vergleichswerte von Kompressoren
Hier die wichtigsten Kennzahlen, anhand derer man einen Vergleich von Kompressoren vornehmen kann:
Ansaugleistung [L/min]:
Bei der Ansaugleistung handelt es sich um die Luftmenge, die das Gerät zieht, um sie zu verdichten und zu Druckluft umzuwandeln. Der Wert wird in Liter pro Minute angegeben (L/min). Die Ansaugleistung eines Kolben-Kompressors ist immer größer als Ausgabeleistung, welcher eine deutlich höhere Bedeutung zukommt. Daher ist die Ansaugleistung als Leistungskennzahl nicht ideal und nur eingeschränkt aussagekräftig.

Anders verhält es sich jedoch bei einem Schraubenkompressor. Hier wird nicht zwischen Ansaugleistung und Ausgabeleistung unterschieden, da die Druckluft-Verluste (auch Blow by bezeichnet) sehr viel geringer sind als vergleichsweise beim Kolbenkompressor. Der Druckverlust beträgt bei einem Schraubenkompressor im Allgemeinen weniger als 0,2 %.
Jedoch sind die wenigsten Drucklufterzeuger für den privaten Gebrauch Schraubenverdichter, da diese spürbar teurer sind.
Ausgabeleistung / Liefermenge [L/min]:
Die Ausgabeleistung von einem Kompressor, auch Liefermenge genannt, gibt die Menge an Druckluft an, die der Kompressor bereitstellen kann. Dieser Kompressor-Kennwert stellt die wichtigste Vergleichsgröße dar. Die Ausgabeleistung wird anhand einer Norm ermittelt. Dabei wird - je nach Ausschaltdruck des jeweiligen Kompressors - die Liefermenge bei einem Gegendruck zwischen 6 und 8 bar(ü) gemessen wird. In der Praxis kann sich die real vorliegende Ausgabeleistung eines Kompressors folglich vom angegebenen Wert unterscheiden, da der Wert abhängig vom eingestellten Druck ist.

Füllvolumen / Füllleistung [L/min]:
Mit dem Füllvolumen ist die Menge an Luft gemeint, die vom Kompressor in den Druckluftbehälter gepumpt wird (falls ein Behälter vorhanden ist). Es handelt sich dabei um verdichtete Luft, also Druckluft. Die Menge kann sehr unterschiedlich ausfallen, da sie vom anliegenden Gegendruck abhängig ist. Beim Heranziehen von diesem Vergleichswert für Kompressoren ist also Vorsicht geboten. Vor allem, wenn der Hersteller nur die Füllleistung bei 0 bar Gegendruck angibt, sollte man das Angebot nochmal genau prüfen. Das Füllvolumen wird in Liter pro Minute deklariert (L/min).
Quelle
Ja, das ist ja alles bekannt. Dennoch beruht die Berechnung von Thomas auf einem falschen Wert, er nimmt die Füllleistung von 272l/min statt die Ansaugleistung. Er wirft hier also was durcheinander.

Des weiteren kann man nicht pauschal einfach durch 8 bar rechnen. Die Berechnung der Liefermenge ist weitaus komplizierter: http://www.drucklufttechnik.de/www/temp ... enDocument

Um wirklich einen verlässlichen Wert zu bekommen, müsste man die Zeit stoppen die der Kompressor braucht um zum Beispiel seinen Kessel mit 50l Inhalt auf 10 bar zu bringen.
Zuletzt geändert von Haithabu84 am 2020-10-20 13:57:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kompressor gesucht

#30 Beitrag von Unimuck » 2020-10-20 13:56:53

Meine letzten 50 Cent zu diesem Thema:
Das Liefervolumen ist auch in Abhängigkeit des Druckes zu sehen. Ohne Druckangabe ist der Wert für die Tonne.
Je voller der Kessel wird, um so mehr muss sich der Kompressor abrackern....
Viel Erfolg weiterhin bei der Suche.
Gruß Hartmut

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