Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder ... Treckerchen?

alles, was nicht in die übrigen Technik-Kategorien passt

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Udo
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Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder ... Treckerchen?

#1 Beitrag von Udo » 2013-11-27 18:14:38

Moin zusammen,

mein Hof braucht einen neuen Mitbewohner. :spiel:

Das Aufgabenfeld ist:

1. Schwere Sachen bewegen.
2. Schwere Sachen vom Anhänger abladen.
3. Mit einer gewissen Steigung im Hof zurechtkommen.

Ganz klar: es geht um den Gelegenheitseinsatz, sagen wir mal an ein bis zwei Tagen pro Woche je 2 Stunden (solange bei uns Baustelle ist, also die nächsten 5 Jahre) und die Gewichte werden wohl nie über 1,3 Tonnen gehen.

OK. Nehmen wir einen Geländestapler. Der kann alles. Nur...die Dinger sind groß und schwer. Prinzipiell nett...aber so irre groß ist der Hof dann auch wieder nicht.

Auf der anderen Seite steht der Palettenhubwagen, der mit dem Abladen vom Anhänger so seine Problemchen hat bzw. hab ich dafür noch keine Lösung im Kopf. Dazwischen steht die Elektroameise, die ich nicht so recht einordnen kann. Die Steigung im vorderen Hofteil ist schon ganz ordentlich, etwa 1m Höhe auf 10m Strecke. Der hintere Hofteil ist da nicht so arg.

So besonders hoch muss das "Ding" gar nicht kommen. Eingelagert wird in der Scheune, für die ich gerade einen Deckenkran plane (1-2 Tonnen Hubkraft mit einer Doppellaufkatze :spiel: )

Also mit anderen Worten: stapeln muss man damit gar nicht können, denn das übernimmt der Deckenkran. Wenn das Abladen nicht wäre, würde ich wohl mit einem Hubwagen auskommen. Dann war da noch die Steigung...

Was nehm ich denn jetzt? Kommt eine Ameise oder ein Elektrostapler mit sowas klar?

:idee:
Zuletzt geändert von Udo am 2013-12-03 11:08:12, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße,
Udo
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benztreiber
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#2 Beitrag von benztreiber » 2013-11-27 18:39:29

Udo hat geschrieben:
Was nehm ich denn jetzt? Kommt eine Ameise oder ein Elektrostapler mit sowas klar?

:idee:
elektromeise ist schon nicht schlecht,da gibt e sja auch welche die 1 meter ausfahrbar sind
das problem ist die steigung und wenn es dann noch feucht ist rutschen die antriebsräder gerne
mal durch.spätestens dann stehst du blöd da.

ich würde eher versuchen mir den kleinst möglichen gabelstapler zu holen

so..hab mal eben inne bucht gestöbert.scheiße sind stapler teuer und lohnt nicht
für ein zweimal die woche
aber vielleicht ist sowas eine alternative

http://www.ebay.de/itm/Hochhubwagen-Hub ... 19d31e3304

viel glück bei deinem vorhaben

gruß
arne

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Pirx
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#3 Beitrag von Pirx » 2013-11-27 18:40:19

Hallo Udo!

Nicht kleckern, sondern klotzen! Die Zeiten sind gerade sehr günstig für "schweres Gerät":
:positiv:

1.) Die schweizer Armee versucht gerade, ihre alten Steinbock-Geländestapler (4x2) loszuwerden, weil die Nachfolger gerade geliefert werden. Im Vergleich zu dem, was bei mobile, truckscout oder ebay an 20 Jahre alten, abgehalfterten Staplern für irre Preise angeboten wird, sind die schweizer Armeestapler gut ausgestattete Schnäppchen im fast-wie-neu-Zustand. Es gibt neben Versteigerungen auch Direktverkäufe. Preise in der letzten Zeit so ab 2000,- EUR. Leider ist die Homepage www.armyliqshop.ch gerade down, der Internet-Auftritt wird renoviert.

2.) Die VEBEG bietet gerade 4 Telestapler und einen Geländestapler an:
Der grüne Merlo sieht ganz brauchbar aus. Das bißchen Rost (hat wohl bei der Autobahmeisterei Streusalz verladen) und die defekte Lichtmaschine würde mich nicht schrecken.

So, das wolltest Du zwar nicht hören, aber jetzt bist Du infiziert und mußt Dir so ein Ding holen! Viel Erfolg beim bieten! :D

Pirx
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#4 Beitrag von Udo » 2013-11-27 19:04:17

@ Arne, den Hochhubwagen hatte ich auch schon im Visier, aber da pumpt man sich ja nen Wolf...immerhin hat der eine Fußpumpe. Bei einem ähnlichen Angebot stand was von 3mm Hub pro Hub. OK mein Anhänger ist nicht soooooo hoch, aber n paar hundert Hübe kommen da zusammen. :dry:

@Pirx du meinst den DFG2SC oder welchen? Das Ding ist echt mal groß...vor Allem breit. Der Preis klingt interessant, aber ich kann den nirgendwo finden zu so einem Preis...
Viele Grüße,
Udo
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#5 Beitrag von 150erGKW » 2013-11-27 19:07:55

benztreiber hat geschrieben: aber vielleicht ist sowas eine alternative

http://www.ebay.de/itm/Hochhubwagen-Hub ... 19d31e3304

viel glück bei deinem vorhaben
gruß arne
Moin !

Einen solchen Hochhubwagen mit 3 m Hubhöhe habe ich bei mir im Einsatz.
Achtung ! Das Ding funktioniert nur auf glatten festem Boden. Weicher Untergrund oder Gefälle geht gar nicht.
Ideal in der Halle auf Betonboden um mal ab und zu etwas zu bewegen. Einmal voll hochpumpen dauert ca. 4 Minuten.
Kein Motor, keine Batterien deshalb immer einsatzbereit und Wartungsarm.
Aber wie gesagt, funktioniert nur auf glattem festem Boden.
.

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Ulf H
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#6 Beitrag von Ulf H » 2013-11-27 19:21:59

... Scherenhubwagen ... hebt bis 80 cm und 1 t ... geländegängig isser nicht wirklich, aber aufm gepflasterten Hof geht da einges zu bewegen ... Deutz F6L613 z.B. ... bei grossen Gewicjhten und Steigung brauchts ggf. jemanden der nachschiebt oder notfalls ein Auto / Rasenmähertraktor / Seilwinde / Deckenkran als Vorspann ... wie gesagt, wenn die Fahrfläche befestitg ist, echt ein kleiner Alleskönner ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#7 Beitrag von Udo » 2013-11-27 19:22:59

@150erGKW danke für deine Antwort. So hatte ich mir das auch gedacht und das geht bei dem sehr rauen Asphalt im Hof dann mal gar nicht...
Viele Grüße,
Udo
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#8 Beitrag von pshtw » 2013-11-27 21:37:19

Moin,
ich hätte sofort zum E-Stapler geraten, gebe aber zu bedanken, daß ne neue Batterie bei 2500,- bis 4000 Euro liegt, ja nach Größe, Die E Stapler bei ebay kosten mit alter Batt fast nix, die Kosten kommen später.
Da wäre ein Gas oder Diesel Stapler fast besser, für gelegentlichen Einsatz, außerdem haben die viel weniger Platinen drin die aufrauchen können und teuer sind.
Gruß
Peter
P.S. mit nem Scherenhubwagen kannste nix abladen, Schere im Weg; ein Hochhubwagen / E-Ameise geht auch nicht überall, da die vorderen Räder ja unter das zu entladende Fzg. fahren müssen Dort dürfen dann am Fzg. keine Räder/Achsen sein.....
7.AllradBlütenspannerTreffen im Alten Land vom 10. bis 12. Mai 2019 !!!

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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#9 Beitrag von osterlitz » 2013-11-27 21:40:10

Hi,
wenn du einen Hof hast - was ist mit Trecker mit Frontlader und/oder Heckkraftheber, alternativ Radlader?
Die gehen meist günstiger weg als Stapler, dürfen auch mal über die Straße und sind universeller?

Für kleine Ecken kann man dann immer noch ne Ameise nehmen.

Grüße,
Stefan
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#10 Beitrag von Transalp » 2013-11-27 21:53:54

Hallo Udo,

habe auch einen Hochhubstapler im Einsatz.

Guckst Du hier
http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 16&t=43667

Für meine Zwecke optimal, alle paar Wochen mal was raufhelfen, Winterreifenpaletten rumwuchten, ...

ABER! Sobald es mit Steigung einhergeht, vergiß das Teil. Habe in der Halle Knochensteine, allein da muß ich ganz schön wuchten. Das Teil wiegt allein schon 300 kg.

Gruß Ernst
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#11 Beitrag von Der Bootsbauer » 2013-11-27 22:25:16

Kompaktlader oder kleiner Radlader mit Palettengabel.
"Wer alle Beiträge liest, der verschafft sich einen unfairen Vorteil!" (tauchteddy)

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Pirx
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#12 Beitrag von Pirx » 2013-11-27 22:26:27

Udo hat geschrieben:@Pirx du meinst den DFG2SC oder welchen? Das Ding ist echt mal groß...vor Allem breit. Der Preis klingt interessant, aber ich kann den nirgendwo finden zu so einem Preis...
Ja genau, den DFG 2 SC meine ich. Die Preise sind meine Beobachtungen aus den RUAG-Versteigerungen der letzten beiden Jahre. Tendenz fallend, denn so viele Käufer gibt es für hunderte uralte Stapler nun auch wieder nicht.

Die wenigen schweizer Armee-Stapler, die hierzulande angeboten werden (z.B. von PADH) sind völlig überteuert. Da muß man schon selbst in die Schweiz fahren und einen holen. Wie gesagt, leider ist die Homepage gerade außer Betrieb, da findest Du die Angebote.

Die Breite beträgt 1,67 m - finde ich jetzt nicht so breit. Seitenschieber und Klappgabel sind serienmäßig. Hubhöhe 3 Meter, mit einem Triplex-Mast.

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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#13 Beitrag von Crossi » 2013-11-27 23:05:58

ich sag nur Linde Diesel

der könnte die Eierlegende Wollmilchsau sein

schon allein wegen dem Deutz Motor :rock:

http://www.ebay.de/itm/Gabelstapler-Lin ... 20dbae7d34

oder der (da würd ich bei meinem Stapler Fritzen erst mal nachfragen was der Fehler sein kann
und wenns wirklich der Wandler ist sollte er reparabel sein

http://www.ebay.de/itm/Gabelstapler-Lin ... 41799a52a1

ach so ja die Transportkosten noch mitrechnen

einen Stapler holt man nicht mal so schnell mit nem Anhänger

LG

Crossi
ich bin kaputt aber du bist nen Totalschaden !!!

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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#14 Beitrag von Wrad » 2013-11-28 15:43:34

Also ich mach das Normalerweise so:
Dateianhänge
Foto0114_klein.jpg
Foto0112_klein.jpg

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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#15 Beitrag von cobra » 2013-11-28 23:05:04

@ Wrad, dann weiß ich ja, wen ich anrufe, wenn ich nächstes mal in Sinsen was zu Stapeln habe.

Dirk

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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#16 Beitrag von Udo » 2013-11-29 12:01:06

@wrad Angeber.

...

:wub: :wub: :wub:

(nein es gibt keinen Zweitlaster bei mir)
Viele Grüße,
Udo
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#17 Beitrag von Udo » 2013-11-29 12:14:19

@Osterlitz die Idee für'n Hof-Traktor find ich gar nicht mal schlecht. An sich brauchts ja nur einen Hydraulikanschluss. Einen Heckkraftheber hat man auch schnell angebaut und die Höhe reicht mir normal aus...

...

...

(grins)
Viele Grüße,
Udo
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#18 Beitrag von Ulf H » 2013-11-29 12:17:01

... schick doch mal n Bild vom projektierten "Lebensraum" Deines ab-Um-Aufladerhelferleins ... das macht die Beratung einfacher ...

Gruss Ulf
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#19 Beitrag von Wilmaaa » 2013-11-29 12:18:34

Wir haben das anders gemacht. Wir haben eine Ameise mit Bremse, die unser leichtes Gefälle gut schafft, und einen Nachbarn mit Trecker inkl. Frontlader und Heckkraftheber und allem, was man so brauchen könnte. Klappt wunderbar :D

(Obwohl, so ein Treckerli... hm.... :wub: :spiel: )
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#20 Beitrag von Jonas » 2013-11-30 12:02:21

Würde einen älteren Gabelstapler (Diesel) mit möglichst simpler Technik holen. Bei kleinen Traktoren mit Frontladern und dergleichen reicht meistens die Hublast nicht für das von Dir gewünschte Gewicht.

Wir haben im Betrieb einen elektrischen Hochhubwagen (ohne Antrieb) bis ca. 2m Höhe. Das Ding geht nur auf ebener Fläche. Beim Abladen stören die vorderen Räder, zumindest wenn die Ware über der Hinterachse geladen ist.
Und 1,3 Tonnen schaffen die meistens Hochhubwagen auf LKW-Höhe nicht...

Wenn man erstmal einen Stapler hat, ist das Ding sowieso im Dauereinsatz... :spiel:

Gruß

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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#21 Beitrag von Pirx » 2013-11-30 14:49:33

Udo hat geschrieben:... die Gewichte werden wohl nie über 1,3 Tonnen gehen.
Jonas hat geschrieben:Bei kleinen Traktoren mit Frontladern und dergleichen reicht meistens die Hublast nicht für das von Dir gewünschte Gewicht.
Da muß ich dem Jonas Recht geben. Frontlader an älteren, bezahlbaren Schleppern schaffen das nicht. Ein Frontlader der Größe 3 hebt im Werkzeugdrehpunkt maximal ca. 1000 kg.

Alternativ wäre höchstens ein Schlepper mit Heckstapelmast denkbar. Die Masten bekommt man gebraucht oft recht günstig und können an einem 3-Punkt-Gestänge der Kategorie 2 so bis ca. 3 Tonnen heben (Stapelmast dann abgestützt auf dem Boden). Die Dinger sind allerdings deshalb so günstig, weil es sehr unbequem ist, sich ständig den Hals zu verrrenken, um Millimetergenau rückwärts an die Last heranzufahren. Deshalb werden sie oft schnell wieder verkauft. Für gelegentlichen Einsatz aber eine Überlegung wert.

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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#22 Beitrag von Udo » 2013-12-01 22:57:54

Genau an einen solchen Heckstapelmast hab ich auch schon gedacht. Man kann ja bei Gewichten bis 300 oder 400kg den Frontlader nehmen und wenn's mal mehr wird, kuppelt man den Mast an. Oder man lässt den Frontlader gleich ganz weg...mal sehen.

Danke auf alle Fälle schon mal für die ganzen Anregungen :smoking:
Viele Grüße,
Udo
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#23 Beitrag von Udo » 2013-12-03 9:47:51

Hmm...so ein knuffiger alter kleiner Trekker...wie finde ich denn heraus, ob z.B. ein Porsche T 217 oder ein Deutz F1L514, oder auch ein Deutz D30S, für zum Stapeln mit einem Heckgerät hernehmbar ist? Beim Porsche und beim D30S hat man wohl schon eine Heckhydraulik. Ich versteh nur überhaupt nicht, wie man ausrechnen kann, was man da hochheben oder tragen kann. Ich meine jetzt nicht die Geschichte mit Kraft mal Hebelarm und Frontgewichten, das ist nicht das Problem. Aber was technisch machbar ist, ob man da ein Tönnchen heben kann, wenn man den entsprechenden Kat-1-Stapler-Anbau hat, das bekomme ich nicht raus...irgendwie scheint das nix mit der zulässigen Gesamtmasse zu tun zu haben.

Jemand 'nen Tipp? :smoking:
Viele Grüße,
Udo
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder ... Treckerchen?

#24 Beitrag von osterlitz » 2013-12-03 20:36:16

Hi,
wenn der Stapler eh auf dem Boden steht, hängt es vom Gewicht des Treckers und der Tragfähigkeit des Bodens ab.. der Trecker sollte die Kiste schon senkrecht halten können. Eine Hydraulikpumpe an der Zapfwelle schafft das je nach Zylinderauslegung und Geschwindigkeit immer.

Mein Nachbar hat nen schönen Hanomag Granit, der hebt mit etwas Mühe ne glatte Tonne, auch wenn er nicht danach aussieht.
1,3 Tonnen ist allerdings schon nen Wort, da bist du eher im Stapler- oder Radladerbereich.

Grüße,
Stefan
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder was sonst?

#25 Beitrag von Pirx » 2013-12-03 21:10:25

Udo hat geschrieben:Hmm...so ein knuffiger alter kleiner Trekker...wie finde ich denn heraus, ob z.B. ein Porsche T 217 oder ein Deutz F1L514, oder auch ein Deutz D30S, für zum Stapeln mit einem Heckgerät hernehmbar ist? Beim Porsche und beim D30S hat man wohl schon eine Heckhydraulik. Ich versteh nur überhaupt nicht, wie man ausrechnen kann, was man da hochheben oder tragen kann. Ich meine jetzt nicht die Geschichte mit Kraft mal Hebelarm und Frontgewichten, das ist nicht das Problem. Aber was technisch machbar ist, ob man da ein Tönnchen heben kann, wenn man den entsprechenden Kat-1-Stapler-Anbau hat, das bekomme ich nicht raus...irgendwie scheint das nix mit der zulässigen Gesamtmasse zu tun zu haben.

Jemand 'nen Tipp? :smoking:
Oh, so viele Fragen ...!

Ich versuch's mal, bin aber nach einer 2-stündigen Zahnarztsitzung und nach Abklingen der Betäubungsspritzen gerade nicht hochkonzentriert. Aber vielleicht lenkt es ja von den Schmerzen ab ...

Was der Heckkraftheber heben kann, gibt der Hersteller des Traktors an. Ausrechnen kann man da nichts, das hängt von zu vielen Faktoren ab. Für den Deutz D30S kann man sich bei http://www.deutz-traktoren.de Prospekte, Bedienungs- und Reparaturanleitungen als pdf-Datei downloaden. Da steht zur Hubkraft des Krafthebers: 820 mkg (Drehmoment an der Hubwelle). Der Hebelarm eines Kategorie-2-Dreipunktgestänges beträgt ziemlich genau einen Meter, man erhält also eine Hubkraft von 820 kg in den Augen der Unterlenker.

Nun kommt noch der Heckstapelmast ins Spiel. Ich habe festgestellt, daß im Internet eigentlich nur Heckstapler mit folgenden Hubkräfte angeboten werden:
für Dreipunktanbau der Kategorie 1: 1000 - 2000 kg, Eigengewicht des Mastes ca. 250 - 500 kg
für Dreipunktanbau der Kategorie 2: 1500 - 3000 kg, Eigengewicht des Mastes ca. 400 - 600 kg

Diese Hubkräfte sind so hoch, daß der Traktor nicht mehr standfest genug ist bzw. die Vorderachse vom Boden abhenben wird. Bei einem kleinen Blockbauweise-Schlepper aus den 1960er Jahren ist nicht viel Frontballast möglich (zulässig laut Traktorhersteller), meist nur 50 bis höchstens 100 kg. Wenn man es übertreibt, muß man mit Rissen in Motor- oder Getriebegehäuse rechnen. Um trotzdem mit einem relativ kleinen und leichten Schlepper große Lasten stapeln zu können, haben die Heckstapelmaste meist Stützräder. Diese werden auf die Erde abgesenkt, nun kann der Stapelmast belastet weren, ohne daß die Vorderachse abhebt. Kleine Bewegungen des Schleppers zum Rangieren oder Stapeln sind trotzdem noch möglich. Für größere Fahrten müssen die Stützräder natürlich wieder vom Boden abgehoben werden - womit sich das Problem der Hecklastigkeit wieder stellt.

Ich würde mal sagen:

1.) Du brauchst einen Schlepper mit ausreichend hohem Eigengewicht für die Standsicherheit. Bei 1300 kg Last würde ich mal ein Treckergewicht von mindestens 2000 kg empfehlen (evtl. erreicht durch Ballastierung).
2.) Der Traktor muß eine Dreipunktaufhängung besitzen (alle Heckstapelmaste sind dafür gebaut), und zwar besser Kategorie 2 als Kat. 1.
3.) Und vor allem muß ein hydraulischer Heckkraftheber vorhanden sein.
4.) Die Hydraulik eines älteren Schleppers ist in der Regel nicht leistungsfähig genug für einen Heckstapelmast. Das fängt beim nicht ausreichenden Ölvolumen an. Dafür gibt es aber Hydraulikaggregate (Pumpe, Öltank und Steuerventile) für die Zapfwelle, die oft schon bei professionellen Stapelmasten mitgeliefert werden. Eine schleppereigene Hydraulik, die mehr kann, als den Heckkraftheber betreiben ist aso nicht unbedingt notwendig.

Daraus ergibt sich:

Den MIni-Schlepper Deutz F1L514 (15 PS, Eigengewicht um 1300 kg) kannst Du direkt vergessen. Der ist zu leicht und zu schwach, hat außerdem weder Dreipunktgestänge noch Heckkraftheber.

Den Porsche kenne ich nicht und habe jetzt gerade (siehe oben) auch keine Lust, danach zu googeln.

Der Deutz D30S ist halbwegs geeignet (28 PS, 1430 kg), müßte noch Frontballast bekommen. Ein etwas schwererer Schlepper wäre aber gut.

Pirx

P.S.:
Ich habe mich mit der Materie schon längere Zeit beschäftigt und halte nebenher auch immer ein Auge auf, ob nicht vielleicht mal ein passendes Hubgerät angeboten wird. Echten Druck oder Bedarf habe ich nicht, es wäre eher ein nettes, nützliches Spielzeug.

Ursprünglich dachte ich an einen Geländestapler, da der notwendige (große Abstellfläche im Obergeschoß auf 4 Meter Höhe) Stapler in unserer ersten Schrauberhalle auf dem weitläufigen, unebenen Außengelände im Winter so seine Probleme hatte.

Nachdem diese Halle Geschichte ist und ich nun keine große Hoffläche mehr habe, außerdem noch diverse gepachtete Wiesen und regelmäßiger Brennholzbedarf dazugekommen sind, denke ich eher an einen alten Traktor mit Frontlader und ca. 30 - 40 PS. Da eine steuerfreie Zulassung hier bei uns nicht mehr möglich ist, müssen die laufenden Kosten im Rahmen bleiben. Da sich die Steuer nach Gesamtgewicht bemißt, muß ich darauf achten, daß der Schlepper nicht zu schwer wird. Daher denke ich an einen Traktor mit maximal 40 PS, also etwa in der Größe Deutz D40 / D40S /D40L. Einen Heckstapler habe ich wieder verworfen, ich denke ein einfacher Klinkfrontlader mit Lasthaken reicht mir.
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder ... Treckerchen?

#26 Beitrag von rotertrecker » 2013-12-03 21:41:43

Hallo Udo, vielleicht einfach mal mein Erfahrungsbericht, auch wenn ich damit Pirx ein klein bischen widersprechen muss :blush: :

Ich habe mir für meinen Hof einen Mc Cormick gekauft (nu wissen alle, woher mein Nick kommt)
Ist ein D430 Bj ´59, vierzylinder mit 30 Pferden. mit Ley-Frontlader und Heckhydraulick Kat 1.
Er hebt vorn wie hinten ~ 600 kg, damit kommt man schon recht weit. Für den Detroit-V8-Diesel vom Bruder hats jedenfalls gereicht, und da hatten wir den Frontlader noch ca. 1 m verlängert.
Max. Druck der originalen Pumpe rund 100 bar. Allerdings weiß ich nicht, ob die nicht schon etwas unter dem Verschleiß leidet.
Thema Ballast vorn: An meinem Kollegen kann man serienmässig Gewichte bis 80 kg pro Vorderrad anhängen. Die Frontladerachse macht 600 kg mit.
Das Problem mit den 160 kg und dem Biegemoment im Block gilt eigentlich nicht beim Rangieren auf dem Hof mit Staplermast hinten dran, sondern beim ackern oder Rücken im Wald oder oder. Wenn man mal gesehen hat, wie so ein Kleiner mit ausgehobener Achse ´ne Eiche aus dem Wald zerrt, dann weiß man, das für Rangierarbeiten auf dem Hof mit Sachverstand deutlich mehr drin ist...

Jedenfalls gebe ich den Kleinen nicht mehr her: Braucht nur wenig Diesel, zerrt mir jeden Winter das Brennholz nachhause, hat bis jetzt meinen Pferdemist geladen und wegggebracht, schleppt Paletten mit jeglichem Baumaterial über den Hof, ist mit Korb im FL Arbeitsbühne bis ca. 4,5 m Arbeitshöhe, hat mir meine zu pflasternden Flächen eingeebnet, mäht die Koppel, springt bei -15 °C immer an...

Traktion und Standsicherheit: Alle vier Felgen auf breit stellen, und die Schläuche nach Handbuch mit Calcium-Chlorid-Lösung füllen. Gibt ordentlich Gewicht und friert erst bei -28° C oder so. Hat bei mir gewaltig Traktion gebracht, und am Hnag fühlt er sich deutlich besser an.

Zum Thema Hubmast: ich empfehle Eigenbau, aus nem Standard-Staplermast. Der sollte dann lenkbare Schwerlastrollen dran haben, dann kann man auch mit 1,5 to Last fahren. Hydraulikvolumen kann man leicht vergrößern, muss man nur schauen ob die 100 bar reichen... Ist die günstigste Variante, und man baut so, wie man es braucht...
Ich allerdings habe keinen, sondern nur eine einfachen Palettengabel für die Dreipunkt.
Ich habe lange mit einem Mast geliebäugelt, letztlich brauche ich ihn aber viel zu selten.

Ach ja: Hano und Deutz sind vergleichsweise Teuer, Mc Cormick ist bei Oldie-Freaks noch nicht so angekommen...

Also, mein Tip: Schlepper! Ev. auch nen John Deere 300 oder 500, die sind auch nicht so teuer.
Oooooder, nen Belarus. Aus dem vollem gefeilt, Allrad, nur eben nicht mehr mit dem PKW-Trailer zu holen, und wenn Du mehr in Richtung westen lebst vielleicht nicht soo günstig. Hier in der Ecke wäre er mein nächster für den Wald...

Gruß der Trecker
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder ... Treckerchen?

#27 Beitrag von Udo » 2013-12-04 10:34:41

Was ein weites Feld an Trekkern.

Ich liebäugel im Moment mit einem Schlüter S 350 V. Der Wendekreis von unter 4 Metern passt auch noch in meinen Hof, so dass hier alles untergebracht wäre :angel: :angel: Der kommt auch gerade noch auf 2 Tonnen, was ich als oberste Grenze ansehe, mit Anhänger kann man den dann nämlich noch vernünftig am Auto ziehen.

Mal herausfinden, was sowas an Unterhaltskosten kostet. Macht man auf'nen Trecker ein H-Kennzeichen oder geht das sogar noch günstiger? (Edit: Hab ich zwischenzeitlich mal durchgelesen. H-Kennzeichen lohnt nicht; Anmeldung als Zugmaschine mit normalem oder grünen Kennzeichen wäre möglich)

Hm mal anfangen, den Unterstand herzurichten :rock: :spiel:
Viele Grüße,
Udo
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder ... Treckerchen?

#28 Beitrag von rotertrecker » 2013-12-04 12:55:52

´n Schlüter??
Ich dachte, das sollte günstig sein? :huh:
Schöner Schlepper, auf jeden Fall. :unwuerdig:
Thema Wendekreis: Die Lenkbremse hilft da auch noch mal ganz gewaltig.
Must Du bei den Angaben hinterfragen ob mit oder ohne Lenkbremse.
Auf losem Untergrund kann man so einen Kollegen fast auf der Stelle, also direkt um das innere Hinterrad wenden lassen.
Auf Pflaaster zwar nicht so extrem, aber schon schön eng.

Berichte mal was es wird.

Ach ja, falls Du doch etwas nach dem Geld schauen :joke: willst, nach dem Mc Cormick, den es auch in diversen anderen Varianten gibt (Stichwort D-Serie) sind vielleicht auch die etwas größeren und stärkeren Nachfolger interessant. Die heißen dann aber IHC sowieso, z.B. 523 (3-Zyl., 50 PS.
Diese stehen häufig noch im Arbeitsleben und sind daher, je nach Zustand, auch zu guten Preisen zu haben. Schön bei Mc Cormick / IHC ist die Aggriomatik. Das ist ein Getriebe mit einer Schleif-unempfindlichen Kupplung. In der D-Serie rein mechanisch, die Nachfolger hatten eine hydraulische Lösung.
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder ... Treckerchen?

#29 Beitrag von Udo » 2013-12-04 16:01:01

Moin Trecker,

wichtiger als der Preis ist für mich, dass es passt. Will sagen: es ist genauso wichtig, dass er alles schafft, was so ansteht, als auch, dass es en schönes Gerät wird, mit dem man auch Spaß haben kann.

Bei einem Stapler passt das für mich zum Beispiel nicht so ganz: das Gerät hat seinen (wahrscheinlich sogar gerechtfertigten) Preis, aber es hat nur einen einzigen Nutzen. Und ein Gerät, das man im Extremfall nur alle 3-4 Wochen mal startet, gammelt und frisst Platz im Hof. Von daher hatt' ich kein gutes Gefühl bei...weshalb ich hier meinen Fred aufgemacht hab.

Bei dem Trecker dagegen, der ja viel mehr kann und mit dem ich auch noch mit den Kiddies was unternehmen kann :angel: sieht die Geschichte wieder anders aus. Da darfs auch ruhig was richtig Schönes sein, an dem man auch Spaß hat. So einen alten Trecker hatte ich sowieso schon lang im Kopf...das war hier jetzt Öl ins Feuer :)

Ich schau mich aber auch mal bei McCormick um, da scheint's auch ein paar Modelle zu geben, die in Frage kommen.

Ich machs einfach wie mit allem, was ich in letzter Zeit so gekauft habe. Ich sammel Infos und kuck mich um und irgendwann läuft mir genau das Richtige vor die Linse. An meinem Anhänger hab ich auch immer noch mächtig Spaß.
Viele Grüße,
Udo
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Re: Stapler oder Ameise oder Hubwagen oder ... Treckerchen?

#30 Beitrag von Fluchtwagen » 2013-12-04 23:46:03

und wenn ich alles richtig verstanden habe, dann ist hier das, was aus dem Traktor einen Stapler macht (hoffe ich :ninja: )

Gruß
Markus
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