Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

alles, was nicht in die übrigen Technik-Kategorien passt

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Oschi
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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#211 Beitrag von Oschi » 2020-05-02 20:28:17

Ich habe mir da mal was ausgedacht ... das Stichwort ist Reifendruckanpassung. Ich bin mit meinem Verfahren, wie ich den Luftdruck für weiche Böden ablasse und wieder auffülle nicht zufrieden.


Der status quo:

Alle Reifenventile sind vollständig mit Ventileinsätzen und Ventilkappen bestückt.

Zum Luftablassen stecke ich einen Reifenfüllmanometer ohne Druckluftleitung auf und betätige den Hebel (per Klettband arrietierbar). Die Luft tritt dort aus, wo man den Druckluftschlauch aufstecken würde. Das Luftablassen dauert so sehr lange. Mit einem Ventilschlüssel könnte ich zwar den Ventileinsatz herausschrauben, jedoch ist mir die Gefahr zu groß, dass der Reifendruck den Ventileinsatz in die Pampa schießt (schon passiert, Ersatzventileinsätze habe ich dabei). Außerdem finde ich, dass ein Ventileinsatzgewinde nicht für häufiges Einschrauben gemacht ist.

Zum Luftaufpumpen verbinde ich mein Reifenfüllmanometer mit der Druckluftleitung am Kupplungskopf für Steuer- oder Vorratsleitung an der Hecktraverse. Irgendwo am Druckregler hat der Steyr bestimmt auch einen Reifenfüllanschluss, den habe ich jedoch noch nie verwendet.

Mein aktuelles Verfahren widmet sich jedem Rad nacheinander. Das ist sehr zeitaufwändig (Ablassen ca. 30-45min, Aufpumpen ca. 60-90min) und kontrollintensiv (bei heftigem Wind im Sand nicht sehr angenehm). Lieber würde ich die Sache "zeitgesteuert" sich selbst überlassen. Also habe ich mir ein paar Gedanken für eine bequemere Lösung gemacht, bei der ich auf vorhandene Teile zurückgreifen kann.


So sieht meine neue Lösung aus:

Die (mobile) Reifenfüllanlage besteht aus vier kurzen und vier langen fertig konfektionierten Druckluftschläuchen, einem Adapter für den Kupplungskopf an der Hecktraverse sowie einem Druckluftmanometer. Mit den vier kurzen Schläuchen lasse ich an vier Rädern gleichzeitig Luft ab. Erweitert um die vier längeren Schläuche am Kupplungskopf-Adapter pumpe ich alle Reifen gleichzeitig auf. Das Manometer lässt sich zu Kontrollzwecken an jeder Schlauchkupplung dazwischen setzen.

Luft lasse ich ab, indem ich pro Rad einen kurzen Schlauch per Momentstecker aufstecke. Dann stelle ich den Timer auf n Minuten (Erfahrungswert Druckverlust in PSI/Minute bzw. bar/Minute). Ist der Sollwert erreicht, nehme ich die Schläuche wieder ab.

Zum Aufpumpen stecke ich die Druckluftweiche am Kupplungskopf an der Hecktraverse auf und lege die vier langen Schläuche vor den Rädern in Position. Unbenutzt sind die Kupplungsenden alle dicht, bis ich die kurzen Schläuche einstecke. Somit kann ich alle vier Räder gleichzeitig aufpumpen. Zur Überwachung stelle ich den Timer wieder auf n Minuten (Erfahrungswert PSI/Minute bzw. bar/Minute) oder schaue bequem aus dem Fenster auf das zwischensteckbare Manometer.

Die folgende Skizze symbolisiert die Lösung und listet die dafür benötigten Fittinge auf:
Oschi Reifenfüllanlage.jpg

Bevor ich die restlichen Pneumatik-Bauteile bestelle, möchte ich meine Lösung hier vorstellen. Vielleicht weiß jemand, dass es noch einfacher oder günstiger geht, vielleicht entdeckt jemand einen Denkfehler darin. Dass ich die Leitungen ohne Rückschlagventile nicht an jeder Steckverbindung trennen kann ohne dass Luft austritt, ist mir klar.
Zuletzt geändert von Oschi am 2020-05-02 22:52:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Ulf H
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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#212 Beitrag von Ulf H » 2020-05-02 21:11:32

... beim Füllen Manometer durch Druckbegrenzer ersetzen bzw. ergänzen ... geht zwar nicht schneller bringt aber mehr Sicherheit ... ausserdem weiss ich nicht ob es der Kompressor mag, stundenlang ohne Fahrtwindkühlung zu laufen ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#213 Beitrag von Wombi » 2020-05-02 22:45:33

Hallo Oschi,

ärgerlich, daß der Steyr so lange zum füllen braucht.
Welchen Presser hast Du verbaut ?

Zum ablassen verwende ich seit gut 10 Jahren die "Staun Ablassventile" die kann man auf einen beliebigen, voreingestellten Druck fixieren und einfach aufschrauben.
Wenn wir auf Piste gehen schraube ich die auf und fahre weiter.
Nach gefühlt 5 min. bleib ich stehen, prüfe zur Sicherheit den Druck und fertig.
Bei mir auf Pistendruck von VA. 2,9 bar und HA. 3,4 bar eingestellt.
Seit mehreren tausend Kilometer ist bei uns Pistengeschwindigkeit hier ... max. 40 Km/h., eher weniger.
Gehen wir in Sand, lasse ich erstmal den Druck bis zum Pistendruck ab und justiere dann manuel nach.
Einsatz rausschrauben ist obligatorisch .... mach ich teilweise mehrmals am Tag, noch nie einen verloren ... und wenn, Ersatz ist dabei.
Füllen geht natürlich am L 2000 deutlich angenehmer und auch je nachdem welcher Presser verbaut ist.
Ich brauche pro Rad von 2,5 bar auf 5,7 bar etwa 4 min.
Habe auch schon einen 2. LKW nebendran paralell gefüllt ... dauert dann auch etwas länger.


Gruß, Wombi
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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#214 Beitrag von Oschi » 2020-05-02 23:38:21

Ulf H hat geschrieben:
2020-05-02 21:11:32
[...] Druckbegrenzer [...] bringt aber mehr Sicherheit [...] ausserdem weiss ich nicht ob es der Kompressor mag, stundenlang ohne Fahrtwindkühlung zu laufen ...
Hallo Ulf, Danke! Zu viel Druck ist bei meinem Steyr (leider) nicht das Problem. Bei 7bar Reifendruck (warm) ist am Kupplungskopf asymptotisch Ende Gelände.


Hallo Wombi,
Wombi hat geschrieben:
2020-05-02 22:45:33
Welchen Presser hast Du verbaut ?
Öhm...? Keine Ahnung, peinlich...
Wombi hat geschrieben:
2020-05-02 22:45:33
Zum ablassen verwende ich seit gut 10 Jahren die "Staun Ablassventile"
Oh... noch peinlicher. Hatte ich nicht auf dem Schirm. Klingt extrem komfortabel!
Wombi hat geschrieben:
2020-05-02 22:45:33
Einsatz rausschrauben ist obligatorisch ....
Ich frag lieber noch mal nach: Aber nur zum Ablassen und nicht beim Aufpumpen, ne? Soll übrigens auch Leute geben, die nur mit Ventilkappen herumfahren, aber das traue ich mich nicht.
Wombi hat geschrieben:
2020-05-02 22:45:33
Ich brauche pro Rad von 2,5 bar auf 5,7 bar etwa 4 min.
Waaas??? Dann läuft bei mir irgendetwas schief. Vielleicht liegt es am Manometer, am Kupplungskopf, am Kompressor oder gar am Ventileinsatz...

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#215 Beitrag von Wombi » 2020-05-03 3:31:51

Hallo Oschi,

hab hier mal schnell was rausgesucht .... vor laaaanger Zeit verbaut .... ich werde alt ....
Ich fahre die Kombination nach 11 Jahren noch immer mit den ersten Bauteilen .... keine Ausfälle.
Da kannste mal etwas schmökern.

viewtopic.php?f=32&t=14108&hilit=EM+Ventile

Ventil raus zum ablassen, ja ( mit Staun Ablaßventilen nein... einfach draufschrauben )
Ventil raus zum füllen ... muß nicht, geht aber schneller ...
Füllschlauch: 13mm gummierter Werkstatt-Luftschlauch, dann geht auch was durch.
Und wenn beim Steyr der Presser auch Wassergekühlt ist, dann ists egal wie lange der pumpt ... wenn nicht, aufpassen.
Und das ganze Schlauchgedöns rundrum würde ich mir sparen ... viel zuviel Gerödel ....
1 Luftschlauch auf die Vorratskupplung hinten, gescheiten Reifenluftprüfer/Füller zB. einen von EWO und nen ordentlichen Schlauch.
Kostet einmal und hält ein Leben.

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#216 Beitrag von steyermeier » 2020-05-03 11:30:13

Moin!
Der Kompressor beim 12m macht glaube ich 238l/min.
Das ist nicht so der Brüller...mit der BDF Lafette hinten dran kannst du da gepflegt essen gehen,bevor die luftfederbälge und die Kessel voll sind....
Zum Vergleich hab ich den 19S32...da geht das gefühlt 3xso schnell...der 12m hat mit Anhänger auch Mal während der Fahrt Probleme ,die Luft nachzuliefern... System-bedingt.
ich hab auch ein Anschluss an der Versorgung Leitung Anhänger,darauf eine weiche,2x füllschlauch mit Manometer,beide anschließen,mit Anschluss pumpen,ohne ablassen...zum Druck prüfen kurz hahn am anschluss zu... geht

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#217 Beitrag von Lassie » 2020-05-03 11:37:13

1 Luftschlauch auf die Vorratskupplung hinten, gescheiten Reifenluftprüfer/Füller zB. einen von EWO und nen ordentlichen Schlauch.
Kostet einmal und hält ein Leben.
Hi,

hab ich auch so und bin damit bestens zufrieden. Noch mehr Schläuche, Verbinder, Weichen etc sind auch mehr potentielle Leckstellen, mehr Gerödel, mehr Stauraum, mehr Kosten - und eine wirkliche Zeitersparnis ist es auch nicht. Der Flaschenhals in der Geschichte ist beim Aufpumpen der Kompressor. Der Königsweg sind da integrierte Luftdruckregelanlage so wie bei Zetros oder den neuen Unimogs. Ansonsten würde ich es so einfach wie möglich halten.
Es ist ja nicht so, dass du dauernd den Luftdruck hoch und runter regelst, sondern meist am Anfang der Piste und am Ende der Piste.
Und wenn du dich doch wieder Erwarten festgefahren hast vor dem Schaufeln und dann wieder nach dem Schaufeln - aber das passiert ja hoffentlich auch nicht täglich :cool:

Bild


Viele Grüße
Jürgen
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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#218 Beitrag von Oschi » 2020-05-03 12:41:56

Lassie hat geschrieben:
2020-05-03 11:37:13
hab ich auch so und bin damit bestens zufrieden.
Hallo Jürgen,

Dein Bild zeigt genau mein Problem, das ich lösen will :-). Wenn ich schon dank meines schwachen Kompressors rund 2h mit Luftablassen und -aufpumpen beschäftigt bin, will ich nicht noch dumm daneben stehen müssen (und mich wie in Mauretanien dabei bis in die Unterhose Sandstrahlen lassen).

Dann lieber in der Kabine gemütlich abwarten. Mit den Tipps von Wombi und Stey(e?)rmeier sollte das möglich sein. Nur um den Dauerlauf des Kompressors muss ich mich wohl mal kümmern...

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#219 Beitrag von Wombi » 2020-05-03 15:42:54

Oschi hat geschrieben:
2020-05-03 12:41:56
Lassie hat geschrieben:
2020-05-03 11:37:13
hab ich auch so und bin damit bestens zufrieden.
Hallo Jürgen,

Dein Bild zeigt genau mein Problem, das ich lösen will :-). Wenn ich schon dank meines schwachen Kompressors rund 2h mit Luftablassen und -aufpumpen beschäftigt bin, will ich nicht noch dumm daneben stehen müssen (und mich wie in Mauretanien dabei bis in die Unterhose Sandstrahlen lassen).

Dann lieber in der Kabine gemütlich abwarten. Mit den Tipps von Wombi und Stey(e?)rmeier sollte das möglich sein. Nur um den Dauerlauf des Kompressors muss ich mich wohl mal kümmern...

Hallo Oschi,

ich denke, Du hast alle negativen Auswirkungen die möglich sind, geballt im Einsatz und das bremmst zusammen mächtig aus.

Ein Vorschlag von mir:
besorge Dir, egal wo, den EWO 151.261 Handreifenfüllmesser ....... keinen anderen, nein, keinen billig Baumarktmist !!!
https://www.amazon.de/ewo-151-261-EWO-H ... B001CC8P34
achte weiter unten auf die Kundenbewertungen .... warum haben wir den überall in den Werkstätten seit 30 Jahren ohne Probleme im Einsatz ????
tausche die scheiß Flügelschraube hinten am Luftdruckprüfer zum Schlauch anschließen gegen ein ordentliches Männlein in Stahl, kein Messing ... auf großen Durchmesser am Anschluß achten !!!
https://www.agora-tec.de/shop/Airbrush- ... :1271.html
Dazu den zweiten verfügbaren Anschlußstecker je nachdem was verbaut ist Klemmstecker oder Momentstecker vorne zum anschließen am Ventil ( erhältlich bei jedem guten KFZ Zubehör ) je nachdem mit was Du besser an Deine Ventile kommst ... ich pers. mag den langen Metallstab nicht ... hab einen Klemmstecker direkt vorne am Schlauch.
muß aber je nach Situation jeder selber testen/entscheiden.
einen 13mm, gummierten hochwertigen Werkstatt-Luftschlauch ( 10 m reichen normalerweise 15 ist edel )
keinen scheiß Plastikschlauch, keinen Spiralschlauch.
den Luftschlauch mit Stahlkupplungen bestücken ...
https://www.schneider-druckluft-fachhan ... -euro-13mm
achte auf den großen Durchmesser am Anschlusstutzen
einen ordentlichen Ventilausdreher ( 2,- € ), ich hab einen mit Drehmomentratsche drinnen, somit kein überdrehen des Ventileinsatzes ( gibts für wenig Geld, zb. Berner Werkstattausrüster )
https://picclick.it/2-St%C3%BCck-BERNER ... 84361.html

und dann machst Du wieder Meldung

Jammere nicht über den Preis, Du willst ein annehmbares Ergebnis und das ist eben nicht umsonst.

Also zum testen, erstmal alles wie gehabt hinten anschließen um einen Vergleich zu haben ... Ventil zum füllen rausschrauben und füllen ( Zeit etwa messen )

Dann erst gehts Richtung Luftpresser ....
Ich bin mit einem wassergekühlten 352m² Luftpresser natürlich in einer anderen Lage, langes pumpen ist da kein Thema ... dann wird eben gebastelt und 3 Autos gleichzeitig gefüllt ... mit Kaffeepause. ;)
Trotzdem alle Engpässe vermeiden und es geht deutlich schneller.

Also Susi, jetzt mußt Du Dich entscheiden .... ;)

Hier noch ein Link zu den Staun Ventilen

https://www.nakatanenga.de/fahrzeugtech ... t-4-stueck

Gruß aus dem Amazonas,
Wombi

PS: die Links dienen nur als Veranschaulichung, kaufen kannste das Zeugs wo auch immer.
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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#220 Beitrag von Lassie » 2020-05-03 17:39:55

Servus Oschi,

ich hab ziemlich genau die Konfiguration, welche Wombi empfohlen hat. Luftablassen geschieht mit dem Ventilausdreher, nach Gehör bzw Blick auf die Uhr (von 3,2 bar auf 1,8 bar in ca 1:15 min - wenn ich es noch recht in Erinnerung habe), das Aufpumpen braucht pro Rad ca 4-5 min. Bis das Kaffeewasser heiss ist, hab ich den ersten Reifen gemacht, Eingiessen und etwas abkühlen lassen, bis ich ihn trinken kann den zweiten, dann gemütlich Kaffee schlürfen, dabei pumpt der dritte Reifen, Tassen abspülen, alles wieder langsam wegräumen, den vierten Reifen.

Ist kein Hexenwerk, dauert gefühlt auch nicht ewig, mach ich aber auch nicht bei jeder Bodenveränderung. Immer wieder mal anhalten und die Hand an die Reifen / Stoßdämpfer halten bzw mit dem IR-Thermometer kontrollieren. Gerade auf Piste werden die Stoßdämpfer gut warm.
Ach ja, 2 Ventilausdreher, ein hunderter-Pack Ventile und Staubkappen, ein kleiner Druckmesser, das IR-Thermometer, Handschuhe und ein paar der wichtigsten Ring-Gabel-Schlüssel, Kabelbinder, Panzertape und ein Taschenmesser sind neben dem Verbandskasten, Warndreieck und der Warnweste immer unter meinem Fahrersitz.

Viele Grüße und happy Pisten-Cruisin
Jürgen
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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#221 Beitrag von Speed5 » 2020-05-03 17:49:32

Moin,

Ich habe mir vor Jahren dieses Set gekauft.

https://www.ebay.de/itm/184043899650

Ich habe das Ser noch für 5 Euro erstanden.

Das habe ich immer im LKW, löst zwar nicht nicht dein Problem, aber damit hat man zumindest immer alles dabei.
Zusätzlich den EWO Reifenfülller.

Gruß Michael
http://www.Dickschiff-Treffen.de

Ab dem Moment wo du „ach scheiß was drauf" denkst, wird es entweder grandios,
Oder absolut desaströs.

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#222 Beitrag von Oschi » 2020-07-18 22:39:32

Die Kür (all die kleinen Boah-eys) muss warten, die Pflicht (all die großen Och-nees) ruft.

Neulich sahen die Vorderräder innen so aus:
IMG_20200714_122434566_HDR~2.jpg
Da läuft bei der Fahrt das Differentialöl links und rechts aus dem Achsrohr und tropft von der Achsfaust auf den Reifen ab. Ein paar Wellendichtringe mal wieder.

Also fangen wir mal an:
IMG_20200718_185004275~2.jpg
IMG_20200718_184947726_HDR~2.jpg
IMG_20200718_184939228~2.jpg
Vorderachse sanieren hat beim 12M18 ja Tradition...

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#223 Beitrag von steyermeier » 2020-07-19 10:13:17

Moin!
Da sind dann ja Mal größere Mengen Öl durch den wedi gewandert...kam das plötzlich?
ich würde nicht nur den wedi tauschen... eben..die Vorderachse sanieren.
zu erwarten sind Buchsen Achsschenkel Bolzen, Achsschenkel Bolzen ev. , Lager für die Führung Doppelgelenkwelle, Radlager ev.
...dazu dann die Kollateralschäden: Bremsleitungen, Bremssattel (Kolben, Dichtungen) einstellscheiben Achsschenkel,nutmutter, ...nach oben offen.
Die Beschreibungen im Dienstbehelf fand ich hilfreich.
Vorsicht beim Ziehen der rechten Doppelgelenkwelle.sperre einlegen...wir haben dann das Differential auch noch ausgebaut.
Das Säubern der Einzelteile ist nicht zu unterschätzen.
Bei mir waren das drei Wochen...mit teile besorgen usw ..
Alles gute! Markus

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#224 Beitrag von Oschi » 2020-07-19 13:24:47

steyermeier hat geschrieben:
2020-07-19 10:13:17
Kam das plötzlich?
Ja, war plötzlich da. Und ich laufe jeden Tag ums Auto...
steyermeier hat geschrieben:
2020-07-19 10:13:17
... zu erwarten sind Buchsen Achsschenkel Bolzen, Achsschenkel Bolzen ev. , Lager für die Führung Doppelgelenkwelle, Radlager ev.
...dazu dann die Kollateralschäden: Bremsleitungen, Bremssattel (Kolben, Dichtungen) einstellscheiben Achsschenkel,nutmutter, ...nach oben offen.
Wenn man schon mal dabei ist... Im Moment bin ich noch mit der Anamnese beschäftigt. Daran wird sich der Panikmodus bzgl. der Teilebeschaffung anschließen. Es gibt ja viele gute Gründe, Steyr zu fahren, die Ersatzteilsituation ist jedoch keiner davon ;-) Aber noch musste kein Steyr aufgrund fehlender Teile dauerhaft still gelegt werden.
steyermeier hat geschrieben:
2020-07-19 10:13:17
...Bei mir waren das drei Wochen...mit teile besorgen...
Hmpf.

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#225 Beitrag von LutzB » 2020-07-19 20:50:49

Oschi hat geschrieben:
2020-07-19 13:24:47
Es gibt ja viele gute Gründe, Steyr zu fahren...............
Bei dem was ich hier bei Dir und auch im gesamten Forum zu den Steyren mittlerweile alles gelesen habe, ist mir noch nicht einer aufgefallen.

Lutz
We come from the land of the ice and snow, from the midnight sun where the hot springs blow (Immigrant Song, Page/Plant)

Mit den Menschen ist es wie mit den Autos, Laster sind schwer zu bremsen.(Heinz Erhardt)

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#226 Beitrag von steyermeier » 2020-07-19 20:53:16

Moin,
Panik bei den Teilen wegen Aktion oder wegen den Preisen?
Stefan vonn optimobil kann dir wahrscheinlich alles zuschicken..bremsscheiben und Dichtungen bzw Kolben hast du?
hat er aber auch... Radlager,Nadellager und Kugellager sind Normteile..hatte ich von Heil (norddeutscher Großhändler) am gleichen Tag...das Traglager Achsschenkel ist eigen..das gibt's nur bei den üblichen Verdächtigen..s.o. oder indutec.
Bremsleitungen selbst bördeln..lieber gleich abschneiden,dann bekommst du wenigstens die Verschraubung raus.
den Teil fand ich nicht schlimm,zwar aufwendig aber geht. Der ganze Dreck nervt...bis du die Teile sauber hast und wieder lackiert o.ä....
bei.mir war Ausgangspunkt auch genau der wedi....das hat sich aber über ein halbes Jahr angekündigt..
Gruß Markus

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#227 Beitrag von steyermeier » 2020-07-19 20:56:35

@ lutzb : musst halt.mal ein Steyr fahren...dann gibt es Gründe... :joke:
hier gibt's gerade Auswahl...7 stehen hier um..bist herzlich eingeladen,dir deine Begründung abzuholen...
Gruß Markus

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#228 Beitrag von OliverM » 2020-07-19 20:57:06

LutzB hat geschrieben:
2020-07-19 20:50:49
Oschi hat geschrieben:
2020-07-19 13:24:47
Es gibt ja viele gute Gründe, Steyr zu fahren...............
Bei dem was ich hier bei Dir und auch im gesamten Forum zu den Steyren mittlerweile alles gelesen habe, ist mir noch nicht einer aufgefallen.

Lutz
Mensch Lutz, du Ewiggestriger :joke: , die Karre ist Hip ............ ausserdem , bei welchem anderem Modell darf man noch (für eine halbwegs aufgearbeitete 30+Jahre alte Karre') ähnlich viel Geld ausgeben als für ein aktuell neues Fahrgestell anderer Hersteller?


Gruß

Oliver

edit: Oschi, ich hoffe ja, daß nicht nur die Achsentlüftung verstopft ist und sich der entstehende Überdruck du den Simmerring verflüchtigt hat . Das wäre nämlich die kleinste OP.
the key to freedom isn´t making more it´s spending less

Quis custodiet ipsos custodes?

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#229 Beitrag von Oschi » 2020-07-21 21:24:03

steyermeier hat geschrieben:
2020-07-19 20:53:16
... Stefan vonn optimobil kann dir wahrscheinlich alles zuschicken ...
Stefan ist mit Optimobil mein Silberstreif am Horizont, denn Panik ist mein zweiter Vorname.

Das Zerlegen zieht sich weiter hin, denn nach 34 Jahren sind die Einzelteile schön miteinander verpappt. Da zweifelt man(n) schon mal an der offiziellen Dokumentation.

Der Befund so weit: Bremsleitungen und Einstellbleche haben die Demontage nicht überlebt. Ein Radlager ist mindestens fällig. Die Drucklager schwammen trotz regelmäßigem Abschmieren in einer Rostwasseremulsion und knirschen böse. Da kommt schon was zusammen.

An die Bremse wollte ich erst ran, wenn der Prüfstand das anzeigt. Bremsscheiben und -beläge tun es noch. Probleme würde ich ggfs. von den Sätteln/Kolben erwarten und die offiziellen Lager sind ja wohl leer. Ach, kommt Zeit, kommt Bremse... Wie Mark86 irgendwo treffend anmerkte: Irgendetwas ist ja immer.

Aktuell bremsen mich mehr die versenkten Schlitzschrauben, an deren Stelle die Ausdrückschrauben eingedreht werden sollen. Tja, ich bekomme die Mistdinger nicht raus, nur rundgedreht...

IMG_20200721_192829492_HDR~2.jpg

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#230 Beitrag von steyermeier » 2020-07-22 0:52:46

Moin,
Schlagschrauber mit schlitzbit...hat 3xfunktioniert, einmal wars viel Rostlöser,Warmachen und Meißel....
Der Zustand der Bremse habe ich vorher vermutet, best dann schlimmer...auch die gangbarkeit der jeweiligen Kolben,der Beläge in Schacht der Dreck im Zylinder haben mit davon überzeugt,dass die Entscheidung richtig war,die Bremse komplett zu machen.
als zusätzliches Argument kam dann noch verstärkende dazu ,dass die Bremse ungleich gezogen hat....so richtig eindrücklich hatte ich das gemerkt,als ich bei Stau auf der BAB hinter einer Kuppe Mal kräftig in die eisen müsste...gelandet bin ich dann um 180grad gedreht rückwärts in der Mittelleitplanke....
Gruß Markus

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#231 Beitrag von Oschi » 2020-07-22 11:45:09

Nächster Akt des Dramas: Außer den Platzhaltern für die Ausdrückschrauben gibt es noch ganz andere Kaliber (Nutmutter) an der Vorderachse, bei denen mit Heimwerkermitteln mal gar nichts zu machen ist. Deswegen strandet Oschi netterweise immer vor den Toren meiner Stammwerkstatt.

Den Mechanikern verlangte die Zerlegung zwar auch etliche Kunst-Griffe ab, aber deren Repertoire ist deutlich größer als meins.

IMG_20200722_105339324_HDR~2.jpg

Wie befürchtet meinten die starken Jungs bei jeder neuer Lager-/Gleit-/Dichtfläche, derer sie angesichtig wurden: Das ist ScheiXXe - Rost und Wasser überall.

Merke: Dass sich eine Steyr-Vorderchse dreht und lenken lässt, sagt nichts über deren Zustand aus (sondern mehr über die Kräfte, die da wirken).

Alle Lager und Wellendichtringe müssen neu und über die Gleitflächen der beiden Steckachsen/Doppelgelenkwellen sollte ein Fachmann mal drüber gucken.
steyermeier hat geschrieben:
2020-07-22 0:52:46
...die Bremse komplett zu machen...
Was die Bremse vorn angeht, korrigiere ich meine gestrige Aussage zumindest bezüglich der Beläge. Die sind beim Abnehmen der Sättel einfach auseinandergefallen... (Merke: Dass eine Bremse tut was sie soll, sagt nichts über deren Zustand aus.)

IMG_20200722_093625855~2.jpg

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#232 Beitrag von steyermeier » 2020-07-25 8:59:29

ja...mein reden mit der Bremse.
Dann würde ich da konsequent weiter machen..also Sättelraus, kolben raus( Druckluft),Kolben kontrollieren,neue Dichtungen,EV. neue Kolben,Zylinder sauber, Führungen sauber,neue Beläge, alles zusammen,neue Leitungen.
hinten sieht das nicht anders aus, ...Ausser zusätzlich die Handbremse..., zerlegen,sauber, neue Manschetten,mit sauber und schmieren...wieder zusammen.
Viel Arbeit,lohnt sich aber nach 30j +...bei mir waren neue Scheiben auch dran. kann man aber relativ weit abdrehen...wenn man jemanden findet,der das macht.
grundsätzlich stellt sich mir die Frage ,wozu das öbh die auf Scheibe umgebaut hat....die 10S , 15s , 19s Steyr die ich im Vergleich gefahren bin,bremsen im Schnitt besser bis wesentlich besser....
Gruß Markus

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#233 Beitrag von Oschi » 2020-07-25 9:47:38

steyermeier hat geschrieben:
2020-07-25 8:59:29
... Bremse ... lohnt sich aber nach 30j ...
Da bin ich ganz bei Dir.

Das Bundesheer ließ viele Steyr einfach verrotten, so dass man nach und nach alle Verschleißteile erneuern muss. Man kann einige Jahre sorglos fahren, aber der Ärger kommt. Das gilt aber auch für Neuwagen. Auto halt...

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#234 Beitrag von Feinesmeersalz » 2020-07-25 9:48:36

Mit der Trommelbremse hat es nach Manöver (Modder in der Trommel) und mit Mannschaft auf der Pritsche mehrfach schwere Unfälle gegeben. Die Bremse soll nicht funktioniert haben. Daher wurde auf Scheibe umgerüstet.
Meine ich so zu erinnern.

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#235 Beitrag von Oschi » 2020-07-27 9:44:00

Ein paar Bilder der Lenkungsbolzen und Gelenkwellen. Alle Gleitflächen sind mehr oder weniger porös.
IMG_20200727_092511221~3.jpg
Doppelgelenkwelle kurzer Teil
IMG_20200727_092459019~3.jpg
Doppelgelenkwelle langer Teil
IMG_20200727_092314503~3.jpg
Lenkungsbolzen unten
IMG_20200727_092232135~3.jpg
Lenkungsbolzen oben

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#236 Beitrag von plasa » 2020-07-27 19:39:15

Die Löcher dienen zur besseren Schmiermittelverteilung... :joke:

Christian

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#237 Beitrag von steyermeier » 2020-07-27 20:38:30

Uhi...
die Doppelgelenkwelle sieht ja unschön aus...das ist wohl die Aktion mit aufschweißen und abdrehen.
Achsschenkel Bolzen sah bei mir auch so aus..die Buchse soll ja eigentlich vorher aufgeben...das ist wohl dass mit der wechselseitigen Belastung beim Abschmieren.. also aufbocken.
Bolzen und Buchse gibt's bezahlbar.
und...nein,die Nut ist zur besseren Schmiermittelverteilung...nicht die Löcher... :joke:
Gruß Markus

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#238 Beitrag von Oschi » 2020-07-27 20:56:32

Beim Fahren habe ich von dem Drama nichts gemerkt oder gehört. Und hätte ich die kack Schraube am Diff aufbekommen, wäre ich mit Ölnachfüllen auch noch paar km weiter gekommen. Nicht umsonst heißt es: Steyr ist, wenn er trotzdem fährt.

Da ich aber nicht wusste, wie viel Öl raus ist, musste ich schneller in den sauren Apfel beißen als mir lieb war. War natürlich noch genug drin... (Ulf H lässt grüßen: Öl sieht meist schlimmer aus als es ist. Auf der anderen Seite habe ich mein VTG vor Jahren schon mal leer gefahren).

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#239 Beitrag von OliverM » 2020-07-27 21:06:22

Oschi hat geschrieben:
2020-07-27 9:44:00
Ein paar Bilder der Lenkungsbolzen und Gelenkwellen. Alle Gleitflächen sind mehr oder weniger porös.

:eek: Ihr seid nicht zu beneiden .

Gruß

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Re: Umbaudoku Oschi: Steyr 12M18

#240 Beitrag von Oschi » 2020-08-01 15:05:27

Und dann ist da ja auch noch die Sache mit den origalen Teelichtern am Steyr. Da muss ich ehrlich sagen, wer mit den Funzeln nachts oder im Regen unterwegs ist, geht keine kleinen Risiken ein. Das führte bei mir dazu, zur Sicherheit schon mal mit Arbeitsbeleuchtung zu fahren.

Tja, jetzt haben wir die Gelegenheit, das zu ändern.

IMG_20200801_143637910~2.jpg

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