Welche digitale Spiegelreflexkamera könnt Ihr empfehlen ?

alles, was nicht in die übrigen Technik-Kategorien passt

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man-4x4
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Welche digitale Spiegelreflexkamera könnt Ihr empfehlen ?

#1 Beitrag von man-4x4 » 2010-03-09 22:55:59

Hallo zusammen,

wie sind Eure Erfahrungen mit digitalen Spiegelreflexkameras von Canon ??

z.B. EOS 450 D oder EOS 500 D ?? oder doch besser ne EOS 50 D ?

oder eine ganz andere ? :D

Gruß Peter
Zuletzt geändert von man-4x4 am 2010-03-09 23:56:02, insgesamt 1-mal geändert.
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landyfahrer
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hi,

#2 Beitrag von landyfahrer » 2010-03-09 23:34:03

... also ich habe mich gerade für Nikon entschieden.

Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Die Großen Marken tun sich da sicherlich nicht viel....

Hier kannst Du was lesen...
http://www.digitalkamera.de
http://www.dpreview.com

Aber am besten: in die Hand nehmen und sehen wie sich das Teil der Begierde dann in natura "anfühlt".... :dry:

der landyfahrer

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Veit M
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#3 Beitrag von Veit M » 2010-03-10 0:18:14

Ich habe eine Pentax K10D und bin sehr zufrieden.
Bei allen aktuellen Pentax ist der Bildstabilisator eingebaut und Du kannst auch alle alten Objektive verwenden. M42 geht mit Adapter.
Die etwas gehobeneren Varianten sind mit jeder Menge Dichtungen versehen. Wenn ein wasserdichtes Objektiv benutzt wird kann man die auch mal im Regen liegen lassen.

Als Objektive habe ich ein Tamron 18-250 und ein Sigma 10-20 dazu, damit konnte ich bislang alles "erschlagen".

Ciao

Veit

edit noch ein Nachtrag, schau auch was für Speicherkarten benutzt werden, SD ist z.B. ein guter Standard, gibt es gut und günstig, einige Andere sind da deutlich teuerer, speziell die "Exoten"
Zuletzt geändert von Veit M am 2010-03-10 0:20:34, insgesamt 1-mal geändert.

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carasophie
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#4 Beitrag von carasophie » 2010-03-10 0:19:07

Pentax K 10 D :D
Grüssle, Bärbel

Donnerlaster
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#5 Beitrag von Donnerlaster » 2010-03-10 8:36:43

Nikon!!

Wenn günstig, reicht die D60 vollkommen, ansonsten D90 oder sogar die D300

Aber nur die originalen Objektive, keine Fremdanbieter
Zuletzt geändert von Donnerlaster am 2010-03-10 13:41:46, insgesamt 2-mal geändert.

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Lassie
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#6 Beitrag von Lassie » 2010-03-10 8:57:22

Hi,

erst sollte man festlegen, was man mit der Kamera überhaupt machen will :angel:
Und dann wäre es interessant zu wissen, ob und welche Objektive denn schon vorhanden sind. Und danach ein Blick aufs Budget.

Ganz spontan behaupte ich, dass eine Nikon D90 mit dem Nikkor 18-200 VR und Nikkor 10-20 absolut zeitgemäss ist und für die allermeisten Reisebelange ausreicht. Gedruckte Bilder bis Format A0, Kalender, Ausschnittsvergrösserungen, etc sind damit idR kein Problem. Fürs web müssen die Bilder eh verkleinert werden.

Seit Weihnachten hab ich eine kleine Taschenknispe (Canon S90) und bin echt überrascht, wie gut die Bildqualität an eine gute semiprofessionelle DSLR heranreicht. OK, Sportaufnahmen sind nicht drin, aber die kleine Kamera kann mehr, als die meisten Hobbyphotographen meinen mit einer grossen DSLR-Ausrüstung machen zu können / wollen. Und da ich sie 'immer' dabei habe, mache ich mehr Bilder als mit einer grossen DSLR. :ohmy:

Generell würde ich eher in gute Objektive investieren. Leicht gebrauchte Profi-Kameras wären auch eine Überlegung wert.

Viele Grüsse, Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

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daily4x4
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#7 Beitrag von daily4x4 » 2010-03-10 11:11:36

Hab alte (halb)mechanische Nikon's: FM2 und FE2 und eine Menge Festbrennweiten guter Qualität dazu.
Liebäugele deswegen mit einer kompatiblen Vollformat-Kamera, kann vom Budget her max. eine D700 sein.

Will damit sagen: auch die Vorgeschichte sollte eine Rolle spielen, denn die Halbwertszeit der Digitalen ist deutlich kürzer als die der analogen Vorgänger: Technologischer Wandel, Verfügbarkeit von Speicherkarten etc.
Ich behaupte mal, daß sich niemand der Hobbiisten und Semi-Profis hier für 5 Jahre Nutzungsdauer eine umfangreiche Ausrüstung zulegt.

Wohl aber halte ich einen gewissen Mehrpreis für's Gehäuse für angebracht, wenn sich dadurch das alte hochwertige Zubehör weiternutzen läßt ...
Zuletzt geändert von daily4x4 am 2010-03-10 11:12:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße
-Bernhard-

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Wüstling

#8 Beitrag von Wüstling » 2010-03-10 13:30:34

Ich kaufe keine Canon mehr.
Grund dafür ist, daß ich analoge Canon F1 und A1 habe und Canon damals einfach die FD Objektivserie sterben ließ.
Diese Optiken passen auch an keine Nachfolgemodell.
Bei Nikon wurde auf eine gewisse Kompatibilität geachtet.
Hätte ich damals bloß Nikon gekauft :wack:

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joern
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#9 Beitrag von joern » 2010-03-10 13:58:57

Da ich meine guten Canon Objektive (analoges EOS-System)weiter nutzen möchte, überlege ich den Wechsel auf Canon Digital SLR. Die Objektive passen (manchmal).
Da es mich aber zunehmend stört, eine riesige Fototasche rumzuschleppen und es bei digitalen Kompaktkameras erstaunliche Qualitäten gibt, wird es wohl eher eine kleine.
Wer "für die Ewigkeit", also seine Enkel oder so fotografiert, sollte sowieso bei Dias bleiben (und sich vielleicht noch einen Diascanner zulegen)

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JRHeld
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#10 Beitrag von JRHeld » 2010-03-10 15:10:50

Leicht gebrauchte Profi-Kameras
:totlach:

gibts nicht ... ;)

wie das wort profi schon sagt, professioneller Gebrauch...
das heißt umfassend, ständig, viel!!!!

allerhöchstens von liebhabern neusesten Equipments
So wie wohlhaben Rentner die halt immer die neueste e-Klasse kaufen und dann eine nur wenige jahre junge und nur sonntags zum Brötchenholnen benutzte über haben.

Aber nen Txi willste auch nicht kaufen, auch wenn es erst wenige jahre und damit einige 100t Km auf dem Buckel hat...

AloHa
Jakob
Ich bin krank,
ich hab die Schrauberitis...

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Lassie
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#11 Beitrag von Lassie » 2010-03-10 16:13:05

Leicht gebrauchte Profi-Kameras
... doch, gibt es schon. Es gibt genügend Amateure mit dicker Brieftasche, die sich alleweil das neueste Profimodell kaufen und eher die Features der Kamera auf dem Papier vergleichen, ihre Schätzchen hegen und pflegen, aber kaum richtig rannehmen. Ein Zoo-Besuch, eine Gartenausstellung, ein Familienfest, that's it...

Mittlerweile würde ich zum Reisen - auch mit etwas höheren Ansprüchen - eine Canon S90 o.ä. empfehlen. Deutlich leichter als ein DSLR-System und in den Grenzen des Objektivs nicht viel schlechter als eine 'grosse' Kamera.

Viele Grüsse, Jürgen
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#12 Beitrag von lkw-allrad » 2010-03-10 17:04:41

Um eine kleine unauffälligere Zusatzkamera kommt man eh kaum herum.
Ob Nikon oder Canon,
ist doch wurscht,
mir sind die jedefalls allesamt viel zu teuer.

Ich fand die Olympus E-1 für mich atraktiv,
Magnesiumgehäuse, Spritzwasserschutz etc.
Und 5.1 Megapoixel reichen durchaus aus
Preis und Leistung stimmen.
aber:
es ist keine Klick Ruckzuck Kamera.

Was auch noch gut geht für recht wenig Geld:
Olympus X-500 oder die X-520 als Kit (mit Objektiven)
Preislich evtl interessant.
Wenn es keine Superteuren Objektive sein sollen.
Dazu natürlich auich immer die Frage was man bisher gewohnt ist,
sicher auch das Argument,
was als adaptierbare Ausstattung zu Hause noch liegt.
3,5 To und 180 PS das ist mal was ;-)

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Geishardt
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#13 Beitrag von Geishardt » 2010-03-10 17:23:27

Hallo,

Was ist Dein Anforderungsprofil:

Tendenz Profibereich: Canon 7 D

Gebrauchte Profikameras= Canon EOS 1 usw - Gehäusepreis > 3000
sind, wenn sie gebraucht angeboten werden schlicht und ergreifend kurz vor dem Exitus. Ausnahme s. Beitrag Lassiter.

Amateur= hochwertige Brigdekamera - Preisklasse < 500 Festobjektiv mit großem Zoombereich. Einschränkung der Sucher ist schlechter als ein optischer.

Welches Modell mit welchen Details ist Geschmacksache.

Mein Favorit wäre zur Zeit: PENTAX X90

Gruß
Bernd
Zuletzt geändert von Geishardt am 2010-03-10 18:14:40, insgesamt 1-mal geändert.
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colli1979
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#14 Beitrag von colli1979 » 2010-03-10 17:33:17

Nicht das ich groß helfen könnte - hab selber nur ein Kompkatsystem ( canon powershot sx1 is), aber es funzt einigermaßen - bis auf das der bildstabilisator nur bei mit Blitz funktioniert.
Ne Idee wären Bilder von diversen Kameras hier reinzustellen - wohl weiß ich das die nicht direkt zu vergleichen. aber evtl. kann an den farben ja SEIN Modell erkennen.
Ich entsinne mich von Bilder von einer Islandreise ich glaube hier im Forum - die fand ich richtig gut!
Zuletzt geändert von colli1979 am 2010-03-10 17:35:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße Jan

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#15 Beitrag von Ungetüm 90-16 » 2010-03-10 19:39:52

Hi,
Meine alte EOS 10D hat gute Bilder gemacht, :rock:

bis mir eine Dose Red Bull drüber gelaufen ist. :wack:

Grüße
Frank

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urologe
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#16 Beitrag von urologe » 2010-03-10 20:09:17

joern hat geschrieben:Da ich meine guten Canon Objektive (analoges EOS-System)weiter nutzen möchte, überlege ich den Wechsel auf Canon Digital SLR. Die Objektive passen (manchmal).
Objektive für analoge Kameras sind anders berechnet als digitale.

Die Resultate mit entsprechenden Zwischenringen sind enttäuschend.

Ich habe excellente (analoge)OM-Optiken an der E620 getestet und gleich befriedigende Ergebnisse erhalten wie mit den eher dürftigen Olympus-
Kit-Objektiven - während die auf die digitale Kamera berechneten guten Objektive (Weitwinkel ergibt eine unschlagbar kleine noch in der Manteltasche tragbare Digitalkamera) oder sehr gutes mittleres Zoom-
Objektiv ergibt excellente Ergebnisse , die einer Nikon im entsprechenden Preissegment in nichts nachstehen.
Zuletzt geändert von urologe am 2010-03-10 20:10:47, insgesamt 1-mal geändert.
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werner
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#17 Beitrag von werner » 2010-03-10 21:04:26

wir benutzen EOS 5 und 10 mit (den teilweise schon aus EOS Analogzeiten vorhanden) L-Objektiven und sind seit Jahren damit sehr zufrieden - wie schon mit den analogen EOS, zum immer dabei noch eine IXUS

bye, Werner
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Re: hi,

#18 Beitrag von Koframag » 2010-03-10 21:22:09

landyfahrer hat geschrieben: Aber am besten: in die Hand nehmen und sehen wie sich das Teil der Begierde dann in natura "anfühlt".... :dry:
der landyfahrer
dem schliesse ich mich an.
Bin von analoger Canon A1 nach langem
Überlegen auf die Nikon D90 umgestiegen.
Die liegt mir einfach am besten in der Hand :D

Macht riesigen Spaß das Teil...

Viel Spaß beim Testen/Überlegen/Entscheiden wünscht Dir

Frank
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landyfahrer
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#19 Beitrag von landyfahrer » 2010-03-10 21:29:18

hi Koframag,

... das ist es, was ich meinte :D

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daily4x4
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#20 Beitrag von daily4x4 » 2010-03-10 23:38:37

urologe hat geschrieben:Objektive für analoge Kameras sind anders berechnet als digitale.

Die Resultate mit entsprechenden Zwischenringen sind enttäuschend.
Nur bedingt richtig.
Das Problem ist der andere Strahlengang bei den kleineren Chips, da treffen dann Lichtstrahlen, die rechtwinklig gerechnet sind, unter einem Winkel auf.

Deshalb will ich ja 'ne Vollformat ... gibt's halt einen gewissen Anschaffungswiderstand ...
Grüße
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#21 Beitrag von daily4x4 » 2010-03-10 23:45:50

noch was:
Gebt nicht zuviel auf Pixelzahlen etc.

Das entscheidende Kriterium ist der Kontrastumfang. Ist der zu klein, dann gibt's abgesoffene oder rauschende Schatten oder ausgebrannte helle Stellen im Motiv.

Test: schwarzer Hund im Schnee bei Sonne: wenn die Körnung des Schnees genauso abgebildet wird wie die Haarstruktur des Hundes, dann ist's 'ne super Kamera (geht eigentlich nur mit Negativfilm, weder Dia noch Digicam schafft das bisher - wobei die Digicams immer näher rankommen)
Grüße
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#22 Beitrag von DäddyHärry » 2010-03-11 14:16:31

Hallo Peter,

frag mal bei den Fotofachgeschäften bei dir im Ort nach, viele bieten eine Kameramiete zur Entscheidungsfindung an.
Stell mal vorher ein Pflichtenheft zusammen, was dir am wichtigsten ist...
- "sofort" schußbereit
- Serienbilder (Daumenkino, wenn der Nachwuchs übern Spielplatz kegelt :angel: )
- schwenkbarer Monitor für Schuß über Kopf oder aus der Hüfte (Kinderaugenhöhe, rückenschonend!!)
- usw.

In der Stadtbücherei die Testtabellen in den einschlägigen Fotozeitschriften ansehen, da findest du viele Kriterien...

Gruß Härry
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#23 Beitrag von cookie » 2010-03-11 16:19:50

Eigentlich wollt ich gar nichts dazu schreiben, weil man kaum einen Tipp geben kann, ohne genaueres über den Käufer zu kennen. Kamerakauf ist auch sehr subjektiv! :angel:
Am besten in ein gut sortiertes Foto-Geschäft gehen und sich beraten lassen!

Ich wollte aber noch die Powershot G9, G10, G11 in den Raum werfen.
Wer so ne Kamera hat und Spass dran findet, kann das Gerät auch noch pimpen: Es gibt ein Weitwinkelkonverter und Teleaufsatz. Zugegen, hab ich die so gut wie nie benutzt - aber wers braucht...
Das coolste sind die bezahlbaren Unterwassergehäuse von Canon. 40m Wasserdicht!

Bild

Ich hab die G9 (die G10 und G11 kamen so schnell hinterher... - ich weiss nicht mal die Unterschiede)
In jedem Fall hat sie eine erstaunliche Leistung in kompakter größe (Profifotografen nehmen die G-Serie auch gerne mal als Ersatz mit; das soll was heißen).
Die Bilder sehen am Rechner dann immer noch mal ein gutes Stück besser aus, als man beim Anblick auf dem Kameradisplay vermuten mag.

Die 450D (hab ich auch) bzw. jetzt die 500D oder 550D machen schon sehr viel Spass. Dazu ein Zoom mit großem Brennweiten bereich und fertig ist die "Kompakte" Reisekamera. Ich persönlich halte allerdings nichts von Zooms mit einem Monsterbereich wie 18-200 - die Physik kann man nicht austricksen, wenngleich neue Objektive wirklich erstaunliches leisten, gibt es sichtbare Verzerrungen/Fehler.

Richtig Freude macht m.E. nur ne Vollformat (wenn man entsprechend Geld und Ambitionen hat).
Tipp: Eine alte EOS 5D ist manchmal günstig gebraucht zu haben (~900 Euro). Ich habe auch die alte 5D und bzgl. der Abbildungsleistung steht sie der neuen 5D kaum was nach.
Dazu gehören dann aber auch entsprechend gute Objektive und dann landet man schnell bei über 2.000 Euro gebraucht.

Grüße!
Jan
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Re: Welche digitale Spiegelreflexkamera könnt Ihr empfehlen

#24 Beitrag von MAN-45 » 2010-03-13 14:14:59

man-4x4 hat geschrieben:Hallo zusammen,

wie sind Eure Erfahrungen mit digitalen Spiegelreflexkameras von Canon ??
z.B. EOS 450 D oder EOS 500 D ?? oder doch besser ne EOS 50 D ?
oder eine ganz andere ? :D

Gruß Peter
Hallo,

Wenn Du neben technisch guten Bildern auch fallweise, bei bestimmten Situationen, HD Video Aufnahmen machen möchtest, nimm die Nikon D90 (Ok, Video nur "fast" HD: 1280x720 - 16:9). Ich habe in den letzten 12 Monaten damit über 35.000 Bilder und zusammengerechnet etwa 4 Stunden Videoclips geschossen und bin mit der Kamera sehr zufrieden. Als "Standardobjektiv" habe ich das Tamron 18mm-250mm, würde heute aber das Tamron 18mm-270mm nehmen, das Antishake Einrichtung (und ein geringfügig längeres Zoom) bietet.

Zusätzlich würde ich aber noch eine kleinere Digitalkamera empfehlen. Es gibt immer wieder Situationen, in denen Du nicht als "Photograph" erscheinen möchtest. Für mich hat sich dafür die Panasonic Lumix TZ5 als - zumindest für diese Zwecke - beste Kamera erwiesen. Sie hat zwar nicht unbedingt "Hemdentaschenformat", dafür aber ein 10fach Zoom (4,7mm-47mm), absolut ausreichende 9 Megapixel und ebenfalls 1280x720 Pixel Video

Viel Spaß bei der Qual der Wahl... :)

Gruß, Wolfgang

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#25 Beitrag von Matti » 2010-03-13 14:26:02

Hi Peter!

Nikon baut, wie ich finde, sehr gute Kameras und Optiken. Mit meiner D300, die ich jetzt etwas über ein Jahr habe, bin ich sehr glücklich. Dazu ein kurzes und ein langes Zoom: viel mehr brauche ich nicht. Nachdem ich mein ganzes Leben lang mit Festbrennweiten fotografiert habe, die Marke meiner Wahl aber leider keine vernünftigen Schritte in die digitale Welt unternommen hat, bin ich bei Nikon gelandet und inzwischen sogar über die Zooms (beide mit VR) sehr froh. Die Zooms sind beide auch von Nikon, und ich würde nichts anderes nehmen.

Hier zwei brauchbare Websites:
http://www.kenrockwell.com/index.htm
http://www.naturfotograf.com/lens_surv.html

Viel Vergnügen!
Matti
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#26 Beitrag von joern » 2010-03-13 15:08:42

Mal grundsätzlich: Ich finde digital ja auch ganz toll, führt aber oft dazu, dass man erstmal "alles" fotografiert, "löschen kann man ja immer noch."
In welchem Leben will man sich 35 000 Fotos von EINER Reise auch nur einmal ansehen??
Wie oft sieht man sich seine Fotos "Toskana 1983" denn noch mal an? Soviel lange Winterabende gibts ja gar nicht.
Profifotografen ausgenommen, sollten sich doch Reiseeindrücke und Bilder im Kopf speichern, mit ein paar Bildern als Erinnerungsstütze.
Oder es gilt:was nicht fotografiert wurde, ist auch nicht passiert.
Da beneide ich Landschaftsmaler, die eine Landschaft eine halbe Stunde auf sich wirken lassen, um dann ein Bild mitzunehmen.

Na ja, vielleicht trifft man sich ja mit 80 im Pflegeheim, dann gibts jeden Abend Fotoshows. :D

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#27 Beitrag von Geishardt » 2010-03-13 15:40:50

joern hat geschrieben:Mal grundsätzlich: Ich finde digital ja auch ganz toll, führt aber oft dazu, dass man erstmal "alles" fotografiert, "löschen kann man ja immer noch."
In welchem Leben will man sich 35 000 Fotos von EINER Reise auch nur einmal ansehen??
Wie oft sieht man sich seine Fotos "Toskana 1983" denn noch mal an? Soviel lange Winterabende gibts ja gar nicht.
Profifotografen ausgenommen, sollten sich doch Reiseeindrücke und Bilder im Kopf speichern, mit ein paar Bildern als Erinnerungsstütze.
Oder es gilt:was nicht fotografiert wurde, ist auch nicht passiert.
Da beneide ich Landschaftsmaler, die eine Landschaft eine halbe Stunde auf sich wirken lassen, um dann ein Bild mitzunehmen.

Na ja, vielleicht trifft man sich ja mit 80 im Pflegeheim, dann gibts jeden Abend Fotoshows. :D
Hi Joern,

Der Unterschied zu einem Landschaftsmaler ist aber gar nicht so groß. Der Landschaftsmaler fängt mit X Skizzen an, wählt aus und entscheidet sich für eine Version, die im Detail auch von der Natur abweichen darf.

Der Fotograf macht eine Zahl X von Aufnahmen und anschließend versucht er durch Bearbeitung am PC das optimale Bild zu erreichen.

Weder der Landschaftsmaler (Skizzenblock) noch der Fotograf (RAW-Bilder) zeigen oder sehen sich nach der Zeit X dieses Rohmaterial an.

Gruß
Bernd

P.S. Auch in der analog Fotografie wurde im Labor das Foto gepimpt.
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#28 Beitrag von cookie » 2010-03-13 18:43:27

Geishardt hat geschrieben:Der Fotograf macht eine Zahl X von Aufnahmen und anschließend versucht er durch Bearbeitung am PC das optimale Bild zu erreichen.

P.S. Auch in der analog Fotografie wurde im Labor das Foto gepimpt.
DAS ist eher das Schlimme. Da lobe ich mir meine zugegeben kurze Zeit, in der ich die harte Schule mit Dias auf mich genommen habe. Klick und Foto ist so wie es ist! Nix mit shiften oder ausschneiden.
Da lernt man zu fotografieren - was auch im Zeitalter der digitalen Fotografie durchaus nützlich ist.

Ich hab Leute getroffen, die sich -sagen wir mal- als "ambitionierte Fotografen" bezeichnen und zeigen mir Bilder wo ich sage: "Naja, der Ausschnitt ist nicht ganz getroffen." Antwort: "Ja das macht ja nichts, die Bilder schneide ich doch eh zurecht."
Autsch. Klar kann man dass machen, aber mir persönlich tut es weh, wenn man ein Bild macht und gleich mal den Zoom noch ein Stück weitwinkliger schiebt, da man ja alles zuschneiden kann, statt zu versuchen gleich den korrekten Bildausschnitt zu treffen.

Gleiches gilt für die Belichtung. Der gleiche Typ macht von jedem Motiv eine Belichtungsserie - falls er sich vertan hat oder ohnehin gleich ein HDR-Bild draus machen will.

Zugegeben, manchmal kommen da schöne Bilder bei raus und jeder kann es bei Leibe so machen wie ihm beliebt - dann sollte sich so jemand aber nicht Fotograf schimpfen, sondern Computer- und Bildbearbeitungsprofi...

Grüße!
Jan

PS: Inzwischen erlaube ich mir auch ab und zu mal ein Bild zu zuschneiden oder nachträglich an der Belichtung zu drehen. Ich versuche dennoch, dass es Ausnahmen bleiben.
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#29 Beitrag von urologe » 2010-03-13 18:57:55

cookie hat geschrieben:, aber mir persönlich tut es weh, wenn man ein Bild macht und gleich mal den Zoom noch ein Stück weitwinkliger schiebt, da man ja alles zuschneiden kann, statt zu versuchen gleich den korrekten Bildausschnitt zu treffen. Gleiches gilt für die Belichtung..
Profis arbeiten heute so - postprocessing ist heute wie in der Videofilmerei mehr als 50% des Endergebisses.
mei was soll ich sagen - Topmodels sind auch nur zu 50% natur , der Rest ist "postprocessing....
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#30 Beitrag von Geishardt » 2010-03-14 2:04:26

cookie hat geschrieben:
DAS ist eher das Schlimme. Da lobe ich mir meine zugegeben kurze Zeit, in der ich die harte Schule mit Dias auf mich genommen habe. Klick und Foto ist so wie es ist! Nix mit shiften oder ausschneiden.
Da lernt man zu fotografieren - was auch im Zeitalter der digitalen Fotografie durchaus nützlich ist.

Ich hab Leute getroffen, die sich -sagen wir mal- als "ambitionierte Fotografen" bezeichnen und zeigen mir Bilder wo ich sage: "Naja, der Ausschnitt ist nicht ganz getroffen." Antwort: "Ja das macht ja nichts, die Bilder schneide ich doch eh zurecht."
Autsch. Klar kann man dass machen, aber mir persönlich tut es weh, wenn man ein Bild macht und gleich mal den Zoom noch ein Stück weitwinkliger schiebt, da man ja alles zuschneiden kann, statt zu versuchen gleich den korrekten Bildausschnitt zu treffen.

Gleiches gilt für die Belichtung. Der gleiche Typ macht von jedem Motiv eine Belichtungsserie - falls er sich vertan hat oder ohnehin gleich ein HDR-Bild draus machen will.

Zugegeben, manchmal kommen da schöne Bilder bei raus und jeder kann es bei Leibe so machen wie ihm beliebt - dann sollte sich so jemand aber nicht Fotograf schimpfen, sondern Computer- und Bildbearbeitungsprofi...

Grüße!
Jan

PS: Inzwischen erlaube ich mir auch ab und zu mal ein Bild zu zuschneiden oder nachträglich an der Belichtung zu drehen. Ich versuche dennoch, dass es Ausnahmen bleiben.
Hi Jan,

auch zur Zeiten der analog Fotografie, selbst bei DIAS, wurde das Bild im Labor nachbearbeitet. Zwar nicht in dem Umfang wie heute, aber alles Mögliche wurde gemacht. Selbstverständlich wurde auch mit Ausschnitten gearbeitet. Auch früher wurden kaum quadratische Bilder veröffentlicht, obwohl viele Profis das Mittelformat 6 x 6 verwendeten.

Gruß Bernd

P.S. es war früher vieles Anders aber nicht Alles besser.
Unsere Kopf ist rund, damit wir beim denken die Richtung wechseln können. Francis Picabia

carpe Diem

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