kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

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flaming_homer
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kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#1 Beitrag von flaming_homer » 2018-07-08 15:07:33

Hallo zusammen,

ich bin ja derzeit noch "Straßenschrauber" und suche deshalb einen Kompressor, der
a) möglichst kompakt ist
b) eine möglichst hohe Förderleistung bietet
und
c) so leise ist, dass die Nerven der Nachbarn nicht über Gebühr strapaziert werden.

Um Platz zu sparen, spiele ich mit dem Gedanken, mir ein Gerät ohne Kessel bzw. mit minimal kleinem Kessel zu beschaffen und einfach die Druckluftkessel des Fahrzeugs zu benutzen.
Aufgefallen ist mir dieser hier, mit 430 Euro allerdings nicht gerade ein Schnäppchen.

Was meint das Forum? Ist das Murks oder kann man das so machen?
Alternativvorschläge?

Viele Grüße
Daniel

RalfPetersen
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#2 Beitrag von RalfPetersen » 2018-07-08 20:14:27

Hallo,

welche Druckluftwerkzeuge willst Du den benutzen?


Gruß Ralf

flaming_homer
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#3 Beitrag von flaming_homer » 2018-07-08 21:25:27

Hallo Ralf,
primär Schlagschrauber und Lackierpistole. Vielleicht auch mal was sandstrahlen bei sehr kleinen Teilen, aber nur, weil ich ne alte Sandstrahlpistole geschenkt bekommen habe...
Viele Grüße
Daniel

RalfPetersen
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#4 Beitrag von RalfPetersen » 2018-07-08 22:37:17

Hallo Daniel,

denke,mit dem angegebenen Kompressor kannst du die Lakierpistole benutzen.Schlagschrauber nicht der braucht viel Menge und Druck.

Gruß Ralf

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meggmann
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#5 Beitrag von meggmann » 2018-07-09 11:00:46

... vor allem dicken Schlauch...

Wäre es vielleicht nicht sinnvoller einen Akku-Schlagschrauber zu kaufen und nur einen kleinen öllosen Kompressor zum Lackieren?

Gruß, Marcel
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#6 Beitrag von flaming_homer » 2018-07-09 14:15:39

So ganz sympathisch ist mir ein Akkuschlagschrauber eigentlich nicht, denn so selten wie ich ihn brauchen werde habe ich Sorge, dass ich die Akkus alle drei Benutzungen neu kaufen darf...

Aber der Hinweis mit dem dicken Schlauch führt schon zu des Pudels Kern: Was ich mich halt frage ist, ob ich überhaupt a) aus der roten Leitung genug Luft pro Zeiteinheit abnehmen könnte und ob ich b) der Druckluftanlage des Fahrzeugs damit irgendwie schaden könnte.
Ich gehe mal davon aus, dass zwischen Kompressor und Druckluftanlage und zwischen Druckluftanlage und Gerät jeweils ein Wasser-/Ölabscheider zwischengeschaltet werden sollte.
Wie gesagt: es geht mir weniger ums Geld als um Platz/Gewicht, da ich den Kompressor wohl die meiste Zeit erst einmal spazieren fahren werde...

Viele Grüße
Daniel

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Pirx
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#7 Beitrag von Pirx » 2018-07-09 14:39:02

flaming_homer hat geschrieben:
2018-07-09 14:15:39
Aber der Hinweis mit dem dicken Schlauch führt schon zu des Pudels Kern: Was ich mich halt frage ist, ob ich überhaupt a) aus der roten Leitung genug Luft pro Zeiteinheit abnehmen könnte und ob ich b) der Druckluftanlage des Fahrzeugs damit irgendwie schaden könnte.
Hallo Daniel!

Ich nehme an, daß Du den originalen Nockenwellenkompressor in Deinem 1113er Kurzhauber hast. Dessen Luftleistung ist sehr klein. Schon für das Aufpumpen von 4 Reifen 12.00R20 von 1 auf 4 bar kannst Du eine Stunde einkalkulieren. Den Betrieb von Druckluftwerkzeug mit einigermaßen hohem Luftbedarf (Schlagschrauber, Lackierpistole, Sandstrahlpistole usw.) kannst Du direkt vergessen.

Außerdem gab es hier im Forum auch schon Diskussionen, ob bei solchem Dauerbetrieb des Kompressors im Stand (also ohne kühlenden Fahrtwind) es nicht zu Überhitzung des Nockenwellenluftpressers kommt. Der eine oder andere führt Nockenwellenschäden am Motor OM352 auf den exzessiven Gebrauch des Nockenwellenkompressors zurück. Siehe dazu auch diverse ältere Beiträge (Suchfunktion).

Ich würde Dir unbedingt vom Gebrauch des Bordkompressors für längere Arbeiten mit Druckluftwerkzeugen abraten. Erstens wirst Du mit der geringen Lieferleistung nicht glücklich werden und zweitens könntest Du dem Fahrzeug schaden. Anders sieht es natürlich aus, wenn Du einen - als aufpreispflichtiges Extra lieferbaren - riemengetriebenen Kompressor hast. Das bezweifle ich allerdings.

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#8 Beitrag von Wuiderer » 2018-07-09 15:35:08

flaming_homer hat geschrieben:
2018-07-09 14:15:39
So ganz sympathisch ist mir ein Akkuschlagschrauber eigentlich nicht, denn so selten wie ich ihn brauchen werde habe ich Sorge, dass ich die Akkus alle drei Benutzungen neu kaufen darf...
Servus Daniel,
Hier kommt’s wohl immer mit drauf an was du kaufst. Ich hab seit einigen Jahren mehrere Akkugeräte von Milwaukee in Gebrauch und mein Akkuschlagschrauber hat schon sehr viele Schrauben aufgebracht...

Ich würde es jedes Mal wieder so machen denk ich.
Gruß Clemens

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#9 Beitrag von flaming_homer » 2018-07-09 16:11:56

@Pirx: Okay, vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Die Idee war eigentlich, vor allem den Druckluftvorrat des Fahrzeugs zu verwenden und mir damit (nur) den Kessel am Elektrokompressor aus Platz- und Gewichtsgründen sparen zu können. Nur für die wenigen Momente, in denen man mal wirklich viel Luft braucht (uns es dazu auch noch eilig hat...) hätte man dann den Motor zusätzlich anschmeißen können.

Wieviel Speichervolumen hat denn die Druckluftanlage beim 1113? 50 Liter?

Ich sehe aber schon, dass naheliegende Ideen, die bestimmt schon andere hatten, sich nicht durchgesetzt haben, hat meistens seine Gründe ;)



@Clemens/Marcel: Eigentlich hatte ich die letzten Jahre alle Werkzeuge mit Akku aussortiert und gegen Geräte mit Netzanschluss ausgetauscht. Sogar den Akkuschrauber. Meine Sorge ist, dass die Akkus bei Nicht-Nutzung deutlich schneller an Leistung verlieren als bei regelmäßiger Nutzung. Kann natürlich auch sein, dass bei moderner Akkutechnologie diese Sorgen unbegründet sind, das weiß ich nicht. Ich weiß nur früher (>5 Jahre) waren die Akkus bei mir immer nach spätestens zwei Jahren kaputt, einfach weil zu selten benutzt.
Die Alternative wär vielleicht ein 230V-Schlagschrauber. Im Moment habe ich ohnehin immer eine Steckdose in der Nähe und mittelfristig ist ein Wechselrichter geplant, an dem man diesen auch betreiben kann. Allerdings stelle ich fest, dass die Schlagschrauber mit Druckluft gegenüber denjenigen mit Akku/Strom oft über fast dreifach höheres Lösemoment verfügen, zumindest auf dem Papier.

Viele Grüße
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#10 Beitrag von meggmann » 2018-07-09 16:20:41

Da ich einige Sachen von Makita in 18V habe (inklusive Akkuflex - ich liebe sie!) liebäugle ich mit einem DTW 1001 - ist dann aber auch 3/4“... man munkelt der sei nicht so schlecht.
Mein 1/2“ Schlagschrauber von Hazet bekommt selbst mit 19mm Schlauch nicht die Radmuttern auf - da muss ich schon den mit 3/4“ nehmen und der braucht richtig Druckluft - keine Ahnung ob der an der Vorratsleitung zum Hänger funktionieren würde.
Seit ich Lithium Akkus verwende sind die auch nicht mehr leer wenn ich sie brauche und ggf in 30 Minuten wieder voll.

Die Millwaukee sind wohl auch recht gut, vielleicht sogar besser. Ich leg mir nur nicht zwei verschiedene Akkutypen in die Kiste.

Aber jeder nach seinem Geschmack.

Gruß, Marcel
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#11 Beitrag von Ulf H » 2018-07-09 17:09:24

...wozu ein leiser Kompressor, der Schlagschrauber macht doch auch mächtig Lärm ...

... was willst Du denn schlagschraubern, ich kam bisher in den alllermeisten Fällen gut ohne aus ...

... 50 EUR Kompressor vom Baumarkt oder Diskounter reicht ziemlich weit ... wenn Du dann noch die Kessel vom Laster mit füllst kannste mit 10 min Radau 1Stunde lackieren ...

Gruss Ulf
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#12 Beitrag von meggmann » 2018-07-09 17:11:24

Mensch Ulf, ohne zu wissen was Daniel Schrauben will - so ein Schlagschrauber ist doch schon bequem.....
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#13 Beitrag von Pirx » 2018-07-09 18:32:47

flaming_homer hat geschrieben:
2018-07-09 16:11:56
Wieviel Speichervolumen hat denn die Druckluftanlage beim 1113? 50 Liter?
"Die Druckluftanlage beim 1113" gibt es nicht. Theoretisch kann jeder LKW mit unterschiedlichsten Luftkesseln bestellt werden, je nach Einsatz und Anforderungen. Gerade Feuerwehr und THW weichen da oft sehr vom Üblichen ab.

Laut Tabellenbuch kann ein 1981er LA1113B (also keine LAF Feuerwehr-Ausführung) schon 7 verschiedene Kesselkombinationen haben. Das geht von 40 bis zu 100 Litern. Dazu kommen mögliche Sonderausstattungen ...

Rechne mal mit 60 bis 80 Litern in Deinem LKW.

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#14 Beitrag von Kueche » 2018-07-09 18:44:46

meggmann hat geschrieben:
2018-07-09 16:20:41
Da ich einige Sachen von Makita in 18V habe (inklusive Akkuflex - ich liebe sie!) liebäugle ich mit einem DTW 1001 - ist dann aber auch 3/4“... man munkelt der sei nicht so schlecht.
Hallo Marcel

Ich habe ihn und finde ihn gut.
Selbst mit dem 1,5Ah Akku wird er nach einem PKW Raederwechsel nicht muede. LKW habe ich bisher nur ein Rad gewechselt. Er hat die Radmuttern problemlos auf bekommen.
Bei nem Hallenkollegen, dem ich ihn geliehen hatte drehte sich damit das Blech an dem die Mutter auf der anderen Seite der Schraube angeschweisst war mit.

Mein einziger Kritikpunkt: er ist schwer. Zu schwer zum angenehm damit arbeiten. Radwechsel ist kein Problem, aber restliche Aufgaben sind "anstrengend" damit.

Gruss

Ole

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#15 Beitrag von flaming_homer » 2018-07-09 18:50:16

Konkret steht nichts zu schlagschraubern an.
Es ist aber so ähnlich wie bei meinem Bohrhammer: Ich brauche ihn nicht oft, freue ich aber jedesmal ihn zu haben, anstatt mich mit der ollen Schlagbohrmaschine rumärgern zu müssen...

Außerdem habe ich, als ich den GKW-Aufbau abgeschraubte, schon ziemlich fluchen müssen :motz:
Selbst wenn ich mich mit einem Schlagschrauber ausrüsten würde, könnte es durchaus sein, dass mir der kleine Baumarktkompressor reicht, denn oft geht es doch nur um die eine Schraube, die man sonst nicht gelöst bekommt. Ich kann das mangels Erfahrung mit Druckluftwerkzeug aber kaum einschätzen.

60-80 Liter klingen ja schonmal nach einem ganz ordentlichen Vorrat. Ob der Luftdurchsatz am roten Anschluss ausreichend ist, lässt sich ja mit einem einfachen Experiment klären:
Ich ermittle die Größe meines Luftvorrats, schließe nach einer Fahrt eine offene Kupplung an den roten Anschluss an und schaue wie schnell der Druck abfällt.

Es geht mir halt darum nicht zweimal kaufen zu müssen. Das wäre auch meiner besseren Hälfte kaum zu vermitteln :angel:

Viele Grüße
Daniel

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#16 Beitrag von brummiwomo » 2018-07-09 18:53:59

ich habe den Metabo Power 250-10.
der ist zum lackieren, nieten, blech schneiden,...ok.
druckluftschraubertest steht noch aus. könnte aber klappen.

das Teil ist leicht und handlich und nicht allzu laut...
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#17 Beitrag von Wuiderer » 2018-07-09 22:21:11

flaming_homer hat geschrieben:
2018-07-09 16:11:56
@Clemens/Marcel: Eigentlich hatte ich die letzten Jahre alle Werkzeuge mit Akku aussortiert und gegen Geräte mit Netzanschluss ausgetauscht. Sogar den Akkuschrauber. Meine Sorge ist, dass die Akkus bei Nicht-Nutzung deutlich schneller an Leistung verlieren als bei regelmäßiger Nutzung. Kann natürlich auch sein, dass bei moderner Akkutechnologie diese Sorgen unbegründet sind, das weiß ich nicht. Ich weiß nur früher (>5 Jahre) waren die Akkus bei mir immer nach spätestens zwei Jahren kaputt, einfach weil zu selten benutzt.
Die Alternative wär vielleicht ein 230V-Schlagschrauber. Im Moment habe ich ohnehin immer eine Steckdose in der Nähe und mittelfristig ist ein Wechselrichter geplant, an dem man diesen auch betreiben kann. Allerdings stelle ich fest, dass die Schlagschrauber mit Druckluft gegenüber denjenigen mit Akku/Strom oft über fast dreifach höheres Lösemoment verfügen, zumindest auf dem Papier.
Servus Daniel,
Ich hab meinen Schlagschrauber seit 5 Jahren und muss sagen, dass der Akku gefühlt keine Schwächung hat. Klar billig war damals anders aber Qualität lohnt sich eben doch
Mit dem hab ich eigentlich fast alles bisher aufgebracht, nur LKW Räder Wechsel ich mit Radkreuz und Verlängerung. Bzw zumindest breche ich das Lösemoment damit, dass der Schlagschrauber das packt.
Allerdings muss ich auch sagen, dass der Schrauber eher für den Holzbau (10x300mm Tellerkopfschrauben) angeschafft wurde und im Kfz Bereich eher zweckentfremdet wurde aber sich bestens geschlagen hat. Pkw Reifen Wechsel ich jedes Mal damit ohne Probleme.
Gruß Clemens

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Ulf H
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#18 Beitrag von Ulf H » 2018-07-10 1:55:08

... wenn die Schraube nicht aufgeht, war der Hebelarm zu kurz ...

... mit langer Verlängerung lösen, mit Ratsche abschrauben ...

... nervt keinen Nachbarn mit Lärm und erspart das Fitnessstudio ...

Gruss Ulf
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#19 Beitrag von PeterWEN » 2018-07-10 20:24:43

Habedere,

um noch einmal auf die Kompressoren zurück zu kommen.

Wir haben auf unserem Übungsplatz einen kessellosen 220V Kompressor.

Pkw-Reifen (größere Reifen musste er bisher noch nicht) kann er, aber ansonsten kannste ihn vergessen

und

ginge es nach dem Krach den er macht....................? (Geht es aber nicht)
Vor mir die Bahn, unter mir was fahrbares, nach mir die Sintflut.
Fragt mich nur, ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#20 Beitrag von flaming_homer » 2018-07-11 11:00:31

Ulf H hat geschrieben:
2018-07-10 1:55:08
... wenn die Schraube nicht aufgeht, war der Hebelarm zu kurz ...

... mit langer Verlängerung lösen, mit Ratsche abschrauben ...
Ulf, Du hast völlig Recht, fürs Reifenwechseln stimmt das natürlich. Problematisch wirds nur an den Stellen, an denen man keinen langen Hebel ansetzen kann.
Der Wunsch nach dem Schlagschrauber kam auf, als ich unter der Karre lag und die Schrauben vom Aufbau mit Schraubenschlüssel und Hammer lösen musste.
Einen Schraubenkopf hatte ich mit dieser Methode gekillt, sodass ich flexen musste :wack:

Der Schlagschrauber ist aber nicht das Kernthema - eigentlich wollte ich nur wissen ob ich die Kessel der Bremsanlage des LKW sinnvoll als Druckluftvorrat nutzen kann; in diesem Falle könnte ich die Kesselgröße als Kaufkriterium vernachlässigen und stattdessen mein Augenmerk nur auf die Kriterien Förderleistung, Lautstärke und Baugröße richten. Vielleicht sogar irgendeinen Kompressor, der alle Kriterien erfüllt, um seinen Kessel erleichtern.

Ich werde mein oben beschriebenes Experiment mal durchführen und dann hier berichten. Leider wird es damit nichts vor dem Wochenende.

Akkugeräte sind nach den positiven Rückmeldungen auch wieder eine Option. Von den Investitionen her macht es wohl unterm Strich keinen Unterschied.

Viele Grüße
Daniel

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#21 Beitrag von Wuiderer » 2018-07-11 12:40:19

Akkugeräte haben für mich auch den Vorteil, dass man nicht immer die Luftleitungen mit ziehen muss, sondern auch unabhängig von Luftversorgung mal irgendwo arbeiten kann.

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#22 Beitrag von PeterWEN » 2018-07-11 20:32:04

Habedere,

der Schwiegervater meines Jüngsten macht in Land- und Gartenmaschinen.

Dort in der Werkstatt treibt schon des Längeren ein Makita Schlagschrauber sein (Un)Wesen.

Und das zur völligen Zufriedenheit der Nutzer.
Vor mir die Bahn, unter mir was fahrbares, nach mir die Sintflut.
Fragt mich nur, ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#23 Beitrag von MassivesAlteisen » 2018-07-12 21:09:16

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind das alles Leute, die das Akkugerät häufig nutzen. Keine Frage, dass sich das lohnt.
Ich für meinen Teil kann dem ersten Argument des Strangerstellers folgen, wenn er fürchtet, dass sich die Investition nicht lohnt, wenn er wegen Nicht-/Wenignutzung nach 3 Jahren einen neuen Akku kaufen muss. Zum einen altern Lithium-Akkus auch ohne Nutzung - sogar schneller als mit Nutzung - zum Anderen trägt die permanente Tiefentladung ihren Teil bei.

Als ich mir einen Makita-Schrauber holte, war es aus diesen Gründen einer mit NiMH-Akku-Technik, auch wenn er weniger Leistung bringt. Ich versprach mir davon einfach eine länge Lebensdauer ohne Akku-Neukauf. Ich nutze ihn ebenfalls sehr selten. Inzwischen ist das Teil sechs oder sieben Jahre alt.
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#24 Beitrag von 2brownies » 2018-07-13 2:50:32

Was diese Akkus überhaupt nicht leiden mögen ist starke Kälte oder Frost. Also im Winter die Akkus aus'm Fz raus und daheim in der warmen Stube lagern.
Bei richtiger Pflege halten die Akkus auch länger.

Grüße
Raum für Notizen:

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#25 Beitrag von flaming_homer » 2018-07-13 21:37:06

@MassivesAlteisen: Ja, du hast Recht. Schön, dass es auch andere Wenigschrauber gibt, die positive Erfahrungen mit Akkus gemacht haben. Meine waren, wie gesagt, nicht so positiv.

Ganz eigentlich ging es mir darum, ob man eine leistungsfähige, mobile und nicht zu laute Druckluftanlage unter Nutzung der LkW-Drucklufttanks realisieren kann. Leider scheint dieses Thema weniger spannend zu sein als die Diskussion um einen Schlagschrauber, der möglicherweise mal angeschlossen werden könnte ;)

Ich starte also nochmal nen Anlauf zur Druckluft: Die Druckluftanlage des LKW bläst ja bei 7,25 (?) bar ab. Demnach könnte ich die Geräte maximal mit diesem Druck betreiben. Reicht das, z.B. für nen ... Schlagschrauber? :ninja:

Viele Grüße
Daniel

Gogomobil
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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#26 Beitrag von Gogomobil » 2018-07-21 10:27:55

Hallo,
je nach Schlagenergie die nötig ist reichen 7,5 bar nie und nimmer. Es kommt natürlich auf den Schrauber an was da draufsteht UND ganz wichtig der Druck muss am Schrauber, nicht am Kessel anliegen. Wir hatten auch im Netz immer 7,2 bar, ging da eine Schraube nicht auf wurde ein mobiler Kompressor mit 40l Kessel und 10 oder 12 bar geholt und damit plus kurzer Luftleistung ging es dann, oder 3m Stahlrohrverlängerung war fällig.
Kurzum 7,5 bar sind sehr grenzwertig wenn es über M12 oder starken Rost gehen soll.
Zum Kompressor, keinesfalls was ölfreies nehmen, die taugen nicht für Dauerbetrieb, haben oft noch nichtmal ein geschlossenes Kurbelgehäuse und "leben" von einem dünnen Teflon"kolben"ring als Dichtung. Von unten ist die Laufbuchse oft offen, Staub und Co kommt da dann gut ran und schmirgelt --- aber auf der Saugseite dann nen Luftfilter verbauen, echt geniale Ing. Kunst. Ölgeschmierten Kompressor ins Öl noch MoS2 Festschmierstoff rein, dann hält auch das Kurbelwellenlager längeren Dauerbetrieb aus. Bei Zimmerleuten die bei 7-9 bar (Einschalt-Ausschalt)den ganzen Tag Dachlatten nageln waren das immer die Probleme: Ölfrei schnell verschlissen, mit Öl oft unteres Alupleulauge auf Kurbelzapfen festgefressen bei Dauerbetrieb wenn die 9 bar Abschaltdruck durch Intensivnageln nicht erreicht wurden. Im Winter dann Spule verschmort im Motor da man ja mit laaanger Zuleitung und Spannungsabfall den kalten Kompressor nicht zügig anwerfen konnte , also Motor verglüht. ==> bisher nicht angesprochen, auch das Netzkabel muss min 2,5mm2 haben sonst wirds u.u eng vor allem bei höheren Einschaltdrücken und Kälte. Tipp schau mal bei der Bucht, in lokalen Kleinanzeigen etc, nach alten gebrauchten Kompressorenvon Firmenauflösungen etc. Da gibt es oft billig Schnäppchen mit 2,5 bis 5kW Kolbenkompressoren auch ohne Kessel. Oder einen mit Kessel nehmen und den wegmachen, früher wurden die Kompressoreiheiten nämlich auf separater Platte aufgebaut und dann auf den meist großen Kessel gesetzt. Zumindest sind die alten Dinger zuverlässiger bei mehr Leistung als die "preiswerten"? Neubauten. Anscchluss dann an den LKW Kessel für Normalarbeiten wie Sandstrahlen ... T-Stück mit Absperrhahn zum Wagensystem und andere Seite aus ner Flüssiggasflasche nen 12bar Zwischenkessel für den Schlagschrauber bauen, fertig.

Zum Akkugedöns, es ist praktisch aber die Akkus sind halt leider nicht ausgereift. Gerade Lithiumakkus können sowohl bei über wie Tiefentladung von selbst durch inneren Kurzschluss anfangen zu brennen. ( https://www.arbeitsschutz-portal.de/bei ... orgen.html ) Deshalb verkaufen manche Fahradläden keine E-bikes, die Versicherungsprämie wäre zu hoch. Gab schon Fälle wo son Akku ein Geschäft abgefackelt aht. Auch alte /leer Akkus sollten feuersicher gelagert werden. Manche E-Akkuhersteller laden die neuen Akkus aus Asien daher sogar in feuersicheren Chemikalienschutzschränken.... privat wohl nicht nötig aber wenn bei zigtausen Akkus und 0,00xy Fehlerrate nur einer oder zwei so abgeschirmt sind lohnt das doch.
Übrigens gilt das nicht nur für Werkzeug sondern auch für den Elektronikschnickschnack und - Solarspeicher. War mal bei Fraunhofer in Berghausen, die hatten so spülmaschinengroße Akkus getestet, Ergebniss: brennen tun sie fast alle manche früher andere später und löschen kannste vergessen. Ist aber schon 2-3 Jahre her möglicherweise wurde es ja sicherer. Übrigens Lithiumkkus nie im Auto lassen, je wärmer desto schnelle futsch oder in Flammen bzw Solarspeicher in den Keller nicht unters heiße Dach und ab 2 Jhren benutzt oder nicht sind die alt und gehen langsam auf den Friedhof.

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#27 Beitrag von flaming_homer » 2018-07-21 12:53:22

Ist das denn wirklich so, dass mehr Druck auch mehr Kraft am Ende im Schlagschrauber bedeutet? Oder kommt es nicht doch eher auf den Durchsatz an, damit die Energie über mehr als drei Schläge bereitgestellt werden kann?
Bei diesem schicken Schlagschrauber, der hier im Forum besprochen / empfohlen wurde, steht schließlich Betriebsdruck 6,3 bar bei Luftbedarf 139 l/min in den technischen Daten.
Haben diese Schrauber also sowas wie einen internen Druckminderer oder heißt mehr Druck wirklich mehr Kraft? Kann man dann nicht sogar ggf. den Schlagschrauber beschädigen wenn man ihn mit 10 bar betreibt?

Viele Grüße
Daniel

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#28 Beitrag von 2brownies » 2018-07-21 13:35:56

Servus!

Würde es da vielleicht Sinn ergeben, mal bei einen der Hersteller anzufragen. Vielleicht über einen Fachhändler, der den richtigen Aussendienstler darauf ansetzt. Nur so ne Idee.

Zu den brennenden Akkus:
Das mag alles so stimmen, was der Vorredner da so schreibt, aber es sind doch mittlerweile tausende von Akkus unterwegs, mit ganz verschiedenen Einsatzzweck und Kriterien und ich hab noch nie von brennenden Handwerkern gehört/gelesen oder von ausgebrannten Handwerkerfahrzeugen. Meine Akkus und Fz eingeschlossen.
Raum für Notizen:

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#29 Beitrag von Gogomobil » 2018-07-21 14:45:21

wegen der brennenden Akkus, ja es ist selten aber kommt durchaus vor und wer denkt bei Fahrzeug- Garagenbrand etc gleich an den Akku als Ursache? Meist heißt es dann ... unbekannte Ursache...

wegen der Schlagschrauber. Bei Luft ist es wie beim Wasser, die Energie die fließt errechnet sich aus Druck und Menge. 1000 bar und 2 l oder 10 bar und 2000l oder so ergeben dann die Energie. Druckluftschrauber haben einen Motor innendrin, je nachdem wie groß der ist "Hubraum" schluckt der mehr oder weniger Menge, das ist fest vorgegeben von der Geometrie. Variabel ist dann der Druck, oft gibts dazu unten noch ein kleines Drosselrädchen um für schwache Bolzen den Schlag etwas zu reduzieren.
Kurzum je höher der Druck um so mehr Energie kann der Motor abgeben da ja damit auch mehr Menge fließt. Je größer die Schluckmenge bei gleichem Druck weil größerer Druckluftmotor eingebaut um so mehr Energie an der Welle. Aber, die einzelnen Schlagenergie kommt aus dem Aufprall des Schwunggewichtes das der Druckluftmotor antreibt. Je größer und je schneller das Gewicht um so höher die lösende Schlagenergie. Ist so wie beim Hammer großer Hammer zieht stärker als ein 200 g Hämmerchen und wenn man schnell ausholt gibts ,mehr Kraft als beim leichten dengeln. Zusätzlich steigt die Kraft auch noch mit der Abbremsbeschleunigung, d.h. wie beim Hammer in Beton mehr Kraft auf den Nagel kommt weil der Hammer schneller/kürzer abgebremst wird als in Holz (Kraft=Masse x Beschleunigung) ist es auch beim Schlagschrauber. Feste kurze Verbindungen die nicht federn gehen meist gut auf, gummigelagerte oder lange Gewindestangen die schön federn dagegen sehr schlecht.
Übrigens wenn der Druck zu gering ist geht ja auch die Menge zurück, so wie beim Wasserschlauch auch weniger Druck weniger Wasser vorn mehr Druck mehr Wasser oder hier Schlagenergie
Gruß andi

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Re: kompakter Kompressor / Luftvorrat vom Fahrzeug benutzen

#30 Beitrag von flaming_homer » 2018-07-22 10:06:31

Hi Andi,

im Grunde sind wir uns einig. Ich würde es vielleicht etwas anders formulieren: Wenn die Leitung nicht dick genug ist, also nicht genug Luft nachgeliefert werden kann, fällt der Druck ab -> keine Leistung mehr.
Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Schlagschrauber, der für 6 bar Arbeitsdruck ausgelegt ist, mit 8-12 bar bis zum doppelten außerhalb der Spezifikation betrieben werden kann, ohne dass etwas kaputt geht. Deshalb vermute ich, dass diese Geräte einen internen Druckregler haben.
Ich denke ich werde im Laufe der Woche wirklich mal beim Fachhändler oder bei Hazet direkt anrufen. Vielleicht weiß man dort genaueres.

Viele Grüße
Daniel

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