VTG-Schaden in Kasachstan

alles, was nicht in die übrigen Technik-Kategorien passt

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JRHeld
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#61 Beitrag von JRHeld » 2022-12-07 17:05:47

Moin,
Zu früh gefreut... :frust:
War die Runde übern Schotterparkplatz gestern Abend auch unauffällig, so war es nicht unsere Abfahrt.
Gleiche symptome wie beim letzten mal.  Nach Beschleunigung auf ca. 65 km/h Verzögerung wie bei Leistungsverlust, vermutlich durch Reibung eines Lagerschadens, gefolgt von Geräuschen beim Ausrollen.  Der Lärm war nicht so schlimm wie beim letzten Mal.  Wir fuhren langsam im zweiten Gang zurück zum Truckstop.
Die Jungs wieder ran geholt.
Man ist sich einig dass die jetzt vorhandenen Geräusche wieder aus dem Verteilergetriebe kommen.
Mit dem geklapper sind wir nun die 80km mit 50km/h nach Baikonur zu deren Werkstatt gezuckelt. Hier gibt es keine geheizte Halle mehr wo wir rein passen...
Dafür sind wir näher bei der Hilfe.

Ich habe kein Vertrauen mit dem Gerassel noch
1500km durch Kasachstan
2000km durch Russland/Dagestan/Tschetschenien
1000km durch Georgien
Etc...

Zu fahren.
Morgen wollen sie klären ob ein weiterer Reparaturversuch nur für das Getriebe 700km weg in Schymkent stattfinden soll.

Ich bin eher beim Ersatz besorgen in Deutschland angekommen. Und das dann hier her bekommen.

Hat jemand nen Hinweis bezüglich Speditionsversand nach Kasachstan?

AloHa
Jakob
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Petrov_kamensk
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#62 Beitrag von Petrov_kamensk » 2022-12-07 17:20:16

Schrieb nach dem Grund tiefer suchen.
Vielleicht war es unmittelbar nach dem Abschleppen und Ankommen am Ort notwendig, alle Elemente zu spüren, die sich erhitzen könnten.
Neben Getriebe und Verteilergetriebe gibt es noch andere Elemente, die Bremsen und Klopfen verursachen können.
Das Aufhängen der Hinterachse und das Starten der Leerlaufdrehung der Räder wird vielleicht deutlich machen, in welchem ​​​​Element das Geräusch und die Erwärmung sind.

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JRHeld
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#63 Beitrag von JRHeld » 2022-12-07 17:59:40

Es ist das VTG!
Sicher!
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Mark86
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#64 Beitrag von Mark86 » 2022-12-07 18:10:37

Wenn sich das Lager durch das Getriebegehäuse gedreht hat und davon kann man ausgehen, denn es hat sich ja auch in den Deckel gedreht, dann ist der Lagersitz im Getriebegehäuse im Arsch und das kriegt man nicht ohne weiteres repariert, wenn man das überhaupt reparieren kann. Man kann maximal das Gehäuse ausspindeln und ein Übermaßlager einsetzen, ob du die dafür passenden Maschienen dort auftreiben kannst, wage ich zu bezweifeln. Auf einem Zylinderbohrwerk würde das gehen. Dann kann man das Getriebegehäuse auswinkeln und auf dem Tisch festspannen, von der unbeschädigten Seite aus den Bohrkopf ausrichten und dann das beschädigte Loch größer Bohren.
Versuche die Lagerschale ein zu kleben sind m.E. selten lange von Erfolg gekrönt...

Ich hatte das im vorherigen Beitrag ja schon anklingen lassen, oder siehe Beitrag 5, suche dir ein gebrauchtes VTG. Das sind Schrägrollenlager, die gleichen die man in VW Schaltgetriebe findet, die brauchen eine genau definierte Vorspannkraft wie die Lager in der Hinterachse auch.
Bei VW wird die mittels Passcheiben unterm Lagersitz ganz genau eingestellt, wenn der Deckel nicht 100%ig ist, oder auch wenn nur die Dichtung oder das Dichtmittel nicht das 100%ig richtige ist, dann funktioniert die Konstruktion nicht.
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

sico
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#65 Beitrag von sico » 2022-12-07 19:02:29

Mit der Spedition Emons hab ich schon mal ein Schaltgetriebe von München nach Ulan Bator versendet.
Ich denke, Emons kann auch nach Kasachstan.
Ist aber kein Schnäppchen.
LG.Sico

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#66 Beitrag von Hugo2 » 2022-12-07 20:53:09

Hi Jakob,

hatte gehofft, dass die Kollegen die Notreparatur hinbekommen....

Aber nach fast 40 Jahren in der Produktion bei Daimler hab ich ein Gefühl für Passungen und Toleranzen.
Zumal bestimmt keine Zeichnungen mit den Massen und Toleranzen vorliegen.
Ich bin auch der Meinung wie Mark86, das nur ein komplettes Ersatz VTG die beste Lösung ist.

Viel Erfolg bei der Organisation.

Gruß Arno

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#67 Beitrag von felix » 2022-12-07 22:12:41

Moin,

das tut mir leid zu hören. Es kann aber auch eine dumme Kleinigkeit sein, würde erst zumindest den Schaden begutachten, bevor ich Ersatz auf den Weg schicke.

Ein ausgenudelter Lagersitz braucht m.E. mehr Zeit, um hörbar zu werden.

Haltet durch, das wird schon, ist doch nur ein Getriebe! :)

MlG
Felix

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felix
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#68 Beitrag von felix » 2022-12-07 23:19:22

Moin,

da ich das Spekulieren nicht seien lassen kann:

- das Lager ist keinen externen Kräften ausgesetzt (Kardanwelle etc.), die Ursache liegt innerhalb des Getriebegehäuses.

- Wenn das Lager überlastet gewesen wäre (falsche Auslegung, falsche Vorspannung, zu hohes Moment), dann würde ich auch deutliche Spuren am gegenüberliegenden bzw. an weiteren Lagern erwarten.

- Es könnte ein Material- oder Montage-Fehler sein. Ist zwar sehr unwahrscheinlich, insbesondere bei einem alten Fahrzeug, aber es werden auch Leute vom Blitz erschlagen…

- der Deckel hat einen Ölkanal. Kann es hier nicht nachvollziehen, aber ich kenne es, das mit Blechen, Nuten o.Ä. an der Innenwand herunter laufendes Öl eingefangen und dem Lager zugeführt wird. Oft haben die Lager dann noch eine Vorrichtung, die eine “Bodenpfütze” im Lager zurückhält, z.B. eine Scheibe vor dem Lager oder eine Ablaufbohrung, die nicht am tiefsten Punkt sitzt o.Ä. Eine Solche Vorrichtung würde auch das gesamte innen an der Gehäusewand herab rinnende Kondenswasser abfischen und es dann im Lager als “Mindestölmenge” einlagern. So kann man ein Lager überdurchschnittlich empfindlich für Kondenswasser machen. Das müsste man aber am Aussenring vom defekten Lager sehen konnten.

- zu deinem aktuellen Geräusch: wurde eventuell eine Scheibe vergessen, das Lager nicht zum überarbeiteten Lagersitz eingestellt, zu dickes Dichtpapier verwendet, o.Ä? Oder das Lager hat bei der Montage geklemmt und so bei der Einstellung nicht richtig gesessen. Bei der Probefahrt hat es sich dann gesetzt und jetzt ist es zu lose? Mit etwas Glück ist das mit einer korrekten Vorspannung des Lagers behoben?

MlG
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#69 Beitrag von Petrov_kamensk » 2022-12-08 6:37:03

Ich habe mir das Foto von der ersten Seite noch einmal angesehen, es ist nichts Schlimmes zu sehen,
aber harter Schmutz weist deutlich auf viel Verschleiß hin.

Gibt es ein Explosionsdiagramm für Getriebe und Verteilergetriebe?

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#70 Beitrag von JRHeld » 2022-12-08 9:08:03

Alea iacta es

Es wird ein ersatzgetriebe beschafft.
Aus Deutschland, einfach weil es von der Umsetzbarkeit am einfachsten ist.
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#71 Beitrag von Ulf H » 2022-12-08 10:32:44

... gute und bewährte Strategie ... so ein Grossschaden ist ziemlich häufig wenn man mit alten (auch noch so gut durchreparierten) Lastern auf Weitreise geht ... möge es bei dem einen bleiben ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#72 Beitrag von Pirx » 2022-12-08 13:27:56

Petrov_kamensk hat geschrieben:
2022-12-08 6:37:03
Gibt es ein Explosionsdiagramm für Getriebe und Verteilergetriebe?
Bitteschön:

Schnitt_VG500_b.jpg


Schnitt_VG500_Y1.jpg

Es geht um das von mir markierte Lager.

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#73 Beitrag von JRHeld » 2022-12-08 14:03:06

Moin, Ja da war der erste Schaden, ob dass was da jetzt Rasseln das selbe Lager ist, kann ich nicht sicher sagen.
Vertrauen in weitere Reparaturversuche ist verbraucht, das muss dann ja auch zuverlässig laufen für mindestens einige tausend km. In der Kasachischen Steppe im Dezember noch mal liegen bleiben, nein danke!
AloHa
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#74 Beitrag von JRHeld » 2022-12-08 14:10:45

Moin Ulf,
Im Moment komme ich mit dem Versand nicht weiter.
Du hast doch mal ein Getriebe in die Mongolei bekommen.
Wie hast du das geregelt?
Sachdienliche Hinweise nehm ich gerne!

Oder gibt's hier gar nen Speditionsprofi oder ähnliches?

AloHa
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#75 Beitrag von sico » 2022-12-08 14:16:16

JRHeld hat geschrieben:
2022-12-08 14:10:45
Moin Ulf,
Im Moment komme ich mit dem Versand nicht weiter.
Du hast doch mal ein Getriebe in die Mongolei bekommen.
Wie hast du das geregelt?
Sachdienliche Hinweise nehm ich gerne!

Oder gibt's hier gar nen Speditionsprofi oder ähnliches?

AloHa
Jakob
Lies mal meinen Beitrag #65.
Das Getriebe für Ulf kam von mir.
Ich wiederhole mich daher:
Spedition Emons, Niederlassungen in ganz Deutschland.
LG Sico

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#76 Beitrag von Wellblechbob » 2022-12-08 16:53:24

Ich habe per dhl (Express) ein Paket nach Ulan Bataar einfliegen lassen. War in 3 Tagen da. Völlig problemlos, abgesehen von stundenlangem Warten am Schalter dort. Geht alles mit Sendungsverfolgung!
Allerdings waren das nur ca 30kg, also kein Getriebe. Aber ein Versuch wäre es wert…?
Beste Grüße
Robert

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#77 Beitrag von Buclarisa » 2022-12-08 16:57:25

Wellblechbob hat geschrieben:
2022-12-08 16:53:24
Ich habe per dhl (Express) ein Paket nach Ulan Bataar einfliegen lassen. War in 3 Tagen da. Völlig problemlos, abgesehen von stundenlangem Warten am Schalter dort. Geht alles mit Sendungsverfolgung!
Allerdings waren das nur ca 30kg, also kein Getriebe. Aber ein Versuch wäre es wert…?
Beste Grüße
Robert
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#78 Beitrag von Wombi » 2022-12-08 16:59:05

UPS

Teurer, aber schnell und zuverlässig.

Gruß, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#79 Beitrag von tichyx » 2022-12-08 17:03:44

UPS - sehe ich auch so. Die Einzigen, die weltweit zuverlässig arbeiten.
So.Kfz Stauanfang

Unimog 2450L38

http://www.gelberunimog.de

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#80 Beitrag von JRHeld » 2022-12-08 17:12:41

Moin,
Habe viele Speditionen angefragt, auch Emons, aber es ist nicht so einfach. Kontaktformulare bringen in erster Linie automatische Antworten.
Telefonisch sind wir hier schlecht angebunden...
Und oft ist es schwierig eine Telefonnummer heraus zu finden...
Einige mittels-Freunde von hier haben den Telefonjob übernommen :unwuerdig:
Jetzt ist ein gutes Eisen im Feuer.
Warten wir mal was sie anzubieten haben.
Versandlösung aus einer Hand vom Verkäufer bis hier, inclusive Zoll-angelegenheiten.

Ist vielleicht ein wenig voreilig, aber weiß jemand ob bei der Inbetriebname von Bundeswehr Lagerbestand etwas zu beachten ist? Konservierung entfernen oder so?
Öl einfüllen/wechseln, ist klar...

AloHa
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#81 Beitrag von Kami » 2022-12-08 17:54:52

schauen das es Neuware und kein MAT Teil ist, ich hatte schon MAT4 Teile (meist in der MAT als die Fahrzeuge schon am Aussondern waren) die waren total Lieblos zusammengebaut - d.h. nix eingestellt oder so sondern nur zusammengeschraubt...wird ja sowieso nie mehr gebraucht...
Ansonsten sollte da nur ein Konservierungsöl drin sein.
Gruss
Kami
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#82 Beitrag von Hugo2 » 2022-12-08 19:38:31

Hi Kami,

was heißt MAT? Kennt Tante Google auch nicht.
Der Begriff ist mir nicht geläufig - war auch als Berliner nicht bei der Bundeswehr.

Die originalen Mercedes Getriebe durchlaufen auch für den Ersatzteilmarkt alle Qualitätsprüfungen.
Da würde ich mir keine Sorge machen.

Gruß Arno

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#83 Beitrag von Pirx » 2022-12-08 19:41:19

Mit MAT ist wohl die Materialerhaltungsstufe, bei der BW abgekürzt als MES, gemeint.

MES4 ist sozusagen eine Generalüberholung.

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#84 Beitrag von roverfreunde1 » 2022-12-09 6:59:16

JRHeld hat geschrieben:
2022-12-08 17:12:41
Moin,
Habe viele Speditionen angefragt, auch Emons, aber es ist nicht so einfach. Kontaktformulare bringen in erster Linie automatische Antworten.
Telefonisch sind wir hier schlecht angebunden...
Und oft ist es schwierig eine Telefonnummer heraus zu finden...
Einige mittels-Freunde von hier haben den Telefonjob übernommen :unwuerdig:
Jetzt ist ein gutes Eisen im Feuer.
Warten wir mal was sie anzubieten haben.
Versandlösung aus einer Hand vom Verkäufer bis hier, inclusive Zoll-angelegenheiten.

Ist vielleicht ein wenig voreilig, aber weiß jemand ob bei der Inbetriebname von Bundeswehr Lagerbestand etwas zu beachten ist? Konservierung entfernen oder so?
Öl einfüllen/wechseln, ist klar...

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Jakob, hast Du bei der Zenit Spedition jemanden erreicht. Soll ich da mal anrufen? Die haben bereits einiges Geld mit mir verdient und Herr Fayziyev freut sich immer, wenn ich anrufe. Die waren immer sehr kooperativ. Ich habe fuer meinen letzten Transport auch fuer Vergleichsangebote verschiedene Speditionen angefragt, die ich im Internet gefunden habe. Wie Du schon sagst, Kontaktformulare, langsam und am Ende (noch) teurer als Zenit.

Weiteres gerne per whatsapp, geht schneller.
roverfreunde

eine Africa Twin in D, eine AT,ein Toyota HZJ 78 und ein Toyota VDJ 78 in TJ

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#85 Beitrag von JRHeld » 2022-12-09 15:51:06

Moin Bernd,
Zenit habe ich das Formular ausgefüllt, aber noch keine Antwort.
Der Punkt mit dem Import nach Kasachstan ist, dass man einen kasachen benötigt für die Eindfurzollabwicklung.
Das Zauberwort heißt Zollagent... aber wie finde ich den kier und wie bekomme ich das ans laufen in Kasachstan ohne nennenswerte Sprachkenntnisse...
Ich brauche eine Lösung aus einer Hand, und wie es aussieht gibt es Dienstleister die das anbieten....
Noch habe ich aber kein fertiges Angebot darüber, soll aber bald kommen.
Ruf Zenit gerne mal an!
Gruß
Jakob
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#86 Beitrag von Wombi » 2022-12-09 15:57:59

Eben darum ... UPS ... wickelt weltweit den Zoll selber ab.
Wenn alle Papiere stimmen, geht das im laufenden Prozess einfach durch.

Gruß, Wombi
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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#87 Beitrag von erongo » 2022-12-09 18:36:24

Wombi hat geschrieben:
2022-12-09 15:57:59
Eben darum ... UPS ... wickelt weltweit den Zoll selber ab.
Wenn alle Papiere stimmen, geht das im laufenden Prozess einfach durch.

Gruß, Wombi
Das ist ein ganz toller Tip! Nur eignen sich die Paketdienste (auch UPS) leider nicht, um ein Verteilergetriebe zu verschicken. UPS akzeptiert z. B. nur Pakete bis 70 kg, andere Dienstleister noch weniger. Für kleinere Ersatzteile sind die Paketdienste sicher eine Alternative, aber nicht für schweres oder großes Stückgut.

Und ergänzend zur Zollabwicklung: es gibt Länder bei denen der 'einfache' Prozess schon mal 4-6 Wochen dauert - oder auch länger. Solange benötigt dann selbst Mercedes für die Zollabwickung. Auch UPS kann das dann nicht schneller.

Gruß

Ulli

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#88 Beitrag von burkhard » 2022-12-09 19:16:36

Wenn Wombi einen ganzen Satz Reifen auf Europalette per UPS nach Südamerika verschickt, dann wird es von UPS wohl neben Paketsendungen auch Frachtsendungen geben und ein Blick auf die Webseite von UPS zeigt, das es so ist.

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#89 Beitrag von erongo » 2022-12-09 19:41:23

Du hast recht (und Wombi auch ..)! Ich wusste tasächlich nicht, dass UPS auch normale Fracht abwickelt.

Ulli

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Re: VTG-Schaden in Kasachstan

#90 Beitrag von Kami » 2022-12-10 8:21:22

Pirx hat geschrieben:
2022-12-08 19:41:19
Mit MAT ist wohl die Materialerhaltungsstufe, bei der BW abgekürzt als MES, gemeint.

MES4 ist sozusagen eine Generalüberholung.

Pirx
Du hast Recht und ich rätsel grade wie ich auf MAT komme...
Gruss
Kami
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