Feuchtigkeit beim Campen im Winter

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Frieland
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Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#1 Beitrag von Frieland » 2019-12-28 19:03:03

Guten Abend,

Beim Camping im Herbst / Winter / frühen Frühjahr haben wir immer folgendes Problem:
Nach der ersten Nacht sind morgens die Scheiben stark beschlagen. Nach der zweiten Nacht wird es weniger, und meistens erst ab der dritten Nacht sind die Scheiben nur noch leicht beschlagen.

Warum das so ist, ist ja klar: wir fünf dünsten jede Menge Feuchtigkeit aus, die dann an den kalten Stellen kondensiert. Zudem heizen wir den Aufbau dann ja auf (wir wohnen dann ja da), und die warme Luft speichert dann die Feuchtigkeit, die dann an den kalten Stellen kondensiert.

Das Problem hatten wir auch schon beim Vorgänger, dem Dethleffs.

Was man dagegen macht, ist auch klar: heizen und lüften. Am besten zugleich.

Nun kommt aber die Realität dazwischen. An einem Wochenendtripp sieht es so aus, dass ich Freitags Abend von der Arbeit komme, wir dann die letzten Sachen in den LKW tragen und dann abfahren. Da bleibt dann vorher nicht die Zeit um ordentlich "zu heizen und zu lüften". Und schon haben wir am Samstag früh die Scheiben nass. Der Fenstersauger beseitigt das dann zwar schnell, aber die Menge an Wasser ist schon unflott (fünf Leute, 3,90m kurzer Aufbau).

Da gibt es doch sicher eine bessere Lösung?
Wie macht ihr das?
Gruß, Fabian

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#2 Beitrag von Sternwanderer » 2019-12-28 19:53:42

Was bei uns für Trockenheit sorgt ist eine Kombination aus Armaflex, Dieselofen und Lüften. Wir klemmen zur Platte zurechtgeschnittene Armaflexreste in die Fenster und Dachluckenzargen. Die Dachluke die am weitesten vom Ofen entfernt ist bleibt einen Spaltweit geöffnet. Dann den Dickinson auf allerkleinste Stufe eingeheizt und trocken bleibts. Nur bei Aussentemperaturen über 8°C nicht mehr machbar, die Temperatur im Aufbau läßt mich dann nicht mehr schlafen.

Ich liebäugel noch mit nen Bayernlüfter.
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Beste Grüße, Maik

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#3 Beitrag von Lobo » 2019-12-28 19:54:12

dahaben sich wohl die Feuchtlinge in deinem Aufbau verkrochen, in allem was auch nur irgend wie Feuchtigkeit aufnehmen kann und wenn du da einen Tag wärme rein bringst ist das dann raus
Heize mal deinen Koffer einen Tag vor dann hast das weg
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#4 Beitrag von urologe » 2019-12-29 17:38:46

Lobo hat geschrieben:
2019-12-28 19:54:12
Heize mal deinen Koffer einen Tag vor dann hast das weg
Recht hat der Maik , den Luxus gönne ich mir auch vor jeder Fahrt . Die Feuchtigkeit (des Nichtbenutzens) hängt in den Polstern und Betten . Das macht doch gar keinen Spaß darin die erste Nacht zu verbringen . Außerdem hilft enorm :

:positiv:
dem Ganzen entgegenbringen .
Damit meine ich die beschlagenen oder bei tiefen Temperaturen vereisten Scheiben .
Wir haben Einscheiben-Klarglas-Schiebefenster , das sind die kältesten Stellen hinter den Wärmedämmrollos und ziehen die Feuchtigkeit förmlich an - morgens mit Küchentuch wegwischen oder Eis abschaben und die Feuchtigkeit ist kanalisiert - besser am Fenster als in der uneinsehbaren Ecke hinter dem Schrank ...
Heißt nicht Einscheibenfenster sind gut sondern den positiven Aspekt in den Vordergrund schieben und sich freuen , daß kein Schimmel , wie bei vielen Anderen unbemerkt in den Ecken entsteht .

Einfach nicht sparen beim Heizen ! dann wird schon oft genug gelüftet .
Quasi gegen das wie auch immer lautende Energiespargesetz fahren ,
dann geht es den Menschen gesundheitlich in vielen Fällen deutlich besser .

Insbesondere die keinen Durchgang zur Kabine haben , bitte an nächtliche Lüftung denken !
2 Personen plus Hund in einer 5m-Kabine ohne Zwangsentlüftung ist absolut grenzwertig ,
insbesondere wenn vorher noch mit Kerzen oder anderem offenem Feuer Sauerstoff verbraucht wurde .
Mancher mag jetzt lächeln - die Kopfweh am nächsten Morgen sind nicht immer dem Alkohol geschuldet...

Ein Fenster einen kleinen Spalt aufstehen lassen hat noch nie geschadet .

Gruß vom Urologen
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#5 Beitrag von bachmarc » 2019-12-29 18:47:07

Ich habe an allen möglichen Orten wo ich nicht doll heize Lüftentfeucher stehen.
Sind Kissen gefüllt mit CaCl2 die das Wasser aus der Luft ziehen.

Gerade steht so ne Box im Führerhaus weil ich da alles trocken haben will.

Stell doch mal vorm Einlagern zwei der Boxen in den Koffer
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#6 Beitrag von meggmann » 2019-12-31 9:23:46

Da ich keine Tropfsteinhöhlen mag hab ich die Diesel-Luftheizung auf Erwärmung der Frischluft gebaut - Umluft ist für mich eher wie Miefquirl.
Die Luft wird dadurch so trocken, dass auch einzelverglaste Fenster nicht beschlagen.
Auch wenn es andere vielleicht doof finden - für mich ist das die einzige Version, die ich will. Nasse Jacken, nasser Köter und Duschen auf wenigen Quadratmetern - trotzdem trocken.

Und wie der Urologe schrieb, sinkender Sauerstoffgehalt, steigender CO und CO2 Gehalt - und meine Nacht (und der folgende Tag) ist gelaufen. Und, Klimaschützer bitte weghören, ob ich dann in 24h einen Liter Diesel mehr verbrauche ist mir egal.

Gruß Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#7 Beitrag von RandyHandy » 2019-12-31 11:26:24

meggmann hat geschrieben:
2019-12-31 9:23:46
Und, Klimaschützer bitte weghören, ob ich dann in 24h einen Liter Diesel mehr verbrauche ist mir egal.
Die sollten erstmal nachdenken wie eine Batterie hergestellt wird :angel:
Die wollen das Klima schützen auf Kosten der Natur :wack: - aber sowas wird ja im deutschen Fernsehen nicht gesendet :ohmy:
Viele Grüße

Henry



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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#8 Beitrag von meggmann » 2019-12-31 12:27:23

... ich zieh dann schon mal den Kopf ein und lehn‘ mich entspannt zurück.... (bin ja auch alter, weißer Mann...)

Gruß und allen einen Guten Rutsch - wo immer sie auch sein mögen!
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#9 Beitrag von Sternwanderer » 2019-12-31 12:34:40

RandyHandy hat geschrieben:
2019-12-31 11:26:24
......:
Die wollen das Klima schützen auf Kosten der Natur :wack: - aber sowas wird ja im deutschen Fernsehen nicht gesendet :ohmy:
Wäre so ja auch nur weitere Polemik. :positiv:
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#10 Beitrag von RandyHandy » 2019-12-31 12:52:35

Lehne mich dann auch mal entspannt zurück und genieße heute Abend das Feuerwerk mit Aussicht auf Gibraltar :p
Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr :rock: :rock: :rock:
Viele Grüße

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#11 Beitrag von Frieland » 2019-12-31 13:16:50

meggmann hat geschrieben:
2019-12-31 9:23:46
Da ich keine Tropfsteinhöhlen mag hab ich die Diesel-Luftheizung auf Erwärmung der Frischluft gebaut - Umluft ist für mich eher wie Miefquirl.
Die Luft wird dadurch so trocken, dass auch einzelverglaste Fenster nicht beschlagen.
Gruß Marcel
Das ist genau die Idee, auf die ich nicht selber gekommen bin. Dabei so offensichtlich. Manchmal sehe ich die den Wald vor Bäumen nicht. Konzept kennt man aus jedem PKW, wenn man da Umluft einschaltet, beschlagen die Scheiben ja auch.

Wir haben ne Truma Combi, die saugt in der Tat nur Raumluft an. Also was basteln, was einem ermöglicht, wahlweise (oder warum nicht immer...) Frischluft zu ziehen.

Gaskosten sind in der Tat zu vernachlässigen. Wenn ich mit meinem Ökosparmobil wohin fahre, brauche ich ja nicht drüber nachdenken, ob ich mit 8,5 Liter Deutzhubraum den Umweltgedanke fördere :angel:

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#12 Beitrag von urologe » 2019-12-31 13:37:50

RandyHandy hat geschrieben:
2019-12-31 12:52:35
Aussicht auf Gibraltar :p Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr :rock: :rock: :rock:
Euch und Allen auch ein gutes neues Jahr
und keinen Affen mitbringen ...
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#13 Beitrag von RandyHandy » 2019-12-31 14:44:01

urologe hat geschrieben:
2019-12-31 13:37:50
RandyHandy hat geschrieben:
2019-12-31 12:52:35
Aussicht auf Gibraltar :p Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr :rock: :rock: :rock:
Euch und Allen auch ein gutes neues Jahr
und keinen Affen mitbringen ...
sind schon zu dritt :joke:
Viele Grüße

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#14 Beitrag von meggmann » 2019-12-31 14:49:13

Frieland hat geschrieben:
2019-12-31 13:16:50
meggmann hat geschrieben:
2019-12-31 9:23:46
Da ich keine Tropfsteinhöhlen mag hab ich die Diesel-Luftheizung auf Erwärmung der Frischluft gebaut - Umluft ist für mich eher wie Miefquirl.
Die Luft wird dadurch so trocken, dass auch einzelverglaste Fenster nicht beschlagen.
Gruß Marcel
Das ist genau die Idee, auf die ich nicht selber gekommen bin. Dabei so offensichtlich. Manchmal sehe ich die den Wald vor Bäumen nicht. Konzept kennt man aus jedem PKW, wenn man da Umluft einschaltet, beschlagen die Scheiben ja auch.

Wir haben ne Truma Combi, die saugt in der Tat nur Raumluft an. Also was basteln, was einem ermöglicht, wahlweise (oder warum nicht immer...) Frischluft zu ziehen.

Gaskosten sind in der Tat zu vernachlässigen. Wenn ich mit meinem Ökosparmobil wohin fahre, brauche ich ja nicht drüber nachdenken, ob ich mit 8,5 Liter Deutzhubraum den Umweltgedanke fördere :angel:
Hatte ich so gebaut (zum „Unschalten“) - hab die Klappe aber inzwischen ausgebaut, weil ich sie außer zum Testen nie genutzt habe und immer Frischluft reinpuste. Und so staubig, dass das nicht gegangen wäre war es auch nie. Mir sind die paar Kubikmeter in dem kleinen Aufbau auch zu schnell „verbraucht“ - ich brauch einfach Frischluft.

PS: Dachte der Affenfelsen sei gesperrt (bzw der Stellplatz)

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#15 Beitrag von RandyHandy » 2019-12-31 15:14:07

Stehen ausserhalb im Wald :angel:
Viele Grüße

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#16 Beitrag von RandyHandy » 2019-12-31 15:34:12

...im übrigen ... baue jetzt bzw. nächstes Jahr um auf Luftheizung mit Aussenluftansaugung. WWH bleibt aber über Auspuff der Luftheizung mittels Wärmetauscher in Betrieb :angel:
Viele Grüße

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#17 Beitrag von meggmann » 2019-12-31 15:40:00

... im nächsten Jahrzehnt. .... (klingt mehr nach dir) :joke:
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#18 Beitrag von Wassermeister » 2019-12-31 17:41:35

Wir heizen mit Holz. Der Ofen saugt die verbrauchte Raumluft an und pustet sie nach der Verbrennung zum Kamin raus. Die Frischluft wird über eine Zwangsbelüftung in den Koffer geblasen. Dazu habe ich zwei 12cm Computer Lüfter elektrisch hintereinander geschalten und ins Fenster eingebaut. Sie laufen so mit halber Drehzahl sehr leise und ohne Zugluft. Schwitzwasser kennen wir seitdem nicht mehr.

Guten Rutsch ins neue Jahr

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#19 Beitrag von meggmann » 2020-01-01 11:52:12

08B05DE8-97D5-47AD-B12F-45ED8B56408A.jpeg
... ganz aktuell von heute Morgen.
Außentemperatur -1 Grad - denke da besteht keine Schimmelgefahr :joke:

Gruß und Prosit Neujahr Marcel
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#20 Beitrag von cutcorne3 » 2020-01-01 21:56:04

Ich habe einen Einheitskoffer mit Einscheibenglas. Dämmung mit Armaflex.

Planar 44 D mit Frischluft/Umluftbetrieb. Steht aber immer auf Frischluft. Umluft nur als ich einmal neben eine Misthaufen parken musste :blush:

Planar 44 D ist überdimensioniert. Deswegen Dachfenster immer einen Spalt auf. Dazu Holzofen (bei Regen oder nach dem Duschen, oder..)

Wenn es mir vor den Wochenende zu feucht ist, dann wird die Planar 90 min auf Maximalbetrieb gestellt (beim Fahren) und schon befindet ich micht bei 50-60 % Luftfeuchte. Nach längeren Betrieb eher noch niedriger. Mit dem Holzofen (auch immer auf Frischluftansaugung) gehts auch gut.

Ich hatte noch nie das Gefühl das es mir zu feucht ist.

LG
Jochen

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#21 Beitrag von Lobo » 2020-01-01 22:00:45

am schornstein haben ich innen sogar einen Wasserbehälter hängen das die luft nichtr zu Dröge wird und man moirgens als Sultaniene aufwacht :joke:
die Turbos pfeifen die Symphonie der Vernichtung

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#22 Beitrag von meggmann » 2020-01-01 22:07:34

Ich hab auch schon ein Badetuch eingeweicht und aufgehängt zum Befeuchten (war in 3 h aber auch wieder trocken :D )


Gruß Marcel
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#23 Beitrag von Lobo » 2020-01-01 22:41:55

nun für manche reicht ein Waschlappen auch als Badetuch :totlach:

zum glück bin ich nicht der einzige mit dem luxus problem :joke:
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#24 Beitrag von Flexomator » 2020-01-06 20:01:53

Hallo zusammen,
hat sich schon mal einer Gedanken gemacht über eine dezentrale Lüftungsanlage um a) die Feuchtigkeit aus dem Raum nach aussen zu Transportieren ohne Wärmeverlust und B) um frische unverbraucht Lüft in den Raum zu bringen. Die Anlagen gibt's es auch für 24v DC. Also, bei mir ist es in der Planung mit drin da man im Winter lüffaustausch im Raum hat und im Sommer kann man die Anlage als normale Belüftung nützen. Die dezentrale Anlage ist auch regelbar, daher sehe ich es sowohl in dichten als auch wenig dichten Wohnkabinen.

MFG
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#25 Beitrag von MassivesAlteisen » 2020-01-06 22:45:47

Geht es um das Prinzip Bayernlüfter, oder wie die Teile genannt werden?
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#26 Beitrag von meggmann » 2020-01-06 22:55:06

Denke das ist gemeint - braucht aber auch zusätzlich Strom. Und heizen muss man eh (und hab somit jede Menge frische Kuftbin der Kiste).
Denke in unseren Wohnbüchsen ist schon wegen des geringen Volumens ein ganz anderer Anspruch an Luftaustausch gegeben, da braucht es eh eine dauerhafte Be- und Entlüftung. Minimal puste ich 25 Kubikmeter pro Stunde durch, maximal 240.

Gruß Marcel
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#27 Beitrag von Ulf H » 2020-01-07 0:12:38

... ich habe so einen Bayernlüfter verbaut, tut seit mindestens 8 bewohnten Wintern unauffällig seinen Dienst ... sehr ähnliche Geräte gibt es auch von Siegenia ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#28 Beitrag von Flexomator » 2020-01-08 0:12:43

Hallo zusammen,
Es geht um eine dezentrale Lüftungsanlage mit eine WRG was auf 24V und ca 40w also ein großer PC Lüfter ist. Die Anlagen gibt's von Helios KWL EC 45 z. B und werder in den Wohnraumbelüftung eingesetzt. Es werden immer paarweise eingebaut.

Gruss
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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#29 Beitrag von willem » 2020-01-08 9:32:26

Ulf H hat geschrieben:
2020-01-07 0:12:38
... ich habe so einen Bayernlüfter verbaut, tut seit mindestens 8 bewohnten Wintern unauffällig seinen Dienst ... sehr ähnliche Geräte gibt es auch von Siegenia ...

Gruss Ulf
Habe mittlerweile auch eine. Tut sein Job perfekt, überzeugt, ist meiner Meinung nach allerdings ein Notlosung. Es war vor ein paar Jahre bei mir so nass das ich sofort ein Losung brauchte, und dann ist ein fix-und-fertig Bayernlüfter perfekt.

Beim nächsten Ausbau wurde ich viel mehr mit Luftströmung planen. Also so ein Art Kreuzstrom-warmetauscher bleibt sicher drin, aber erstens mit richtige Luftfilter. Beim letzte Sahara Sandsturm waren die kleine Schaumfilter ein bisschen überfordert, wobei wir es sicher besser hatten als die Andere ohne Filter-Belüftung :cool: Es braucht auch ein bessere Luftverteilung, die Ein- und Ausgänge von Bayernlüfter sind wegen der kleine Bauform viel zu nah an einander. Logisch, aber suboptimal. Danach wurde ich sie gerne durchverbinden mit Standheizung, und damit Statt kalte Frischluft bereits vorgewärmte Frischluft ansaugen.
Und letztens noch die Möglichkeit über Filter zu lüften OHNE Warmetauscher, manchmal will Mann ja die Bude so schnell wie es geht abkühlen. Nach ein Tag in volle Wüstensonne mochte ich gerne sofort die 50 Grad Luft aus mein Koffer weg haben und kalte Luft rein drucken ohne sie erst vorzuwarmen :D

Aber gut, ob ich das alles noch umsetze? Zeit und Platz dafür habe? Also so'n Bayernlüfter ist schon einfach, 4 Spax und 2 kleine (50mm) Locher in die wand, 12v dran und fertig. Lohnt sich. Die mengen Wasser die da rauskommen sind unglaublich, und wann es friert gibt es schone Eispegel. Gemessene relative Luftfeuchtigkeit bei uns beim Wintercampen runter von über 95% nach etwa 50-65%.

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Re: Feuchtigkeit beim Campen im Winter

#30 Beitrag von Flexomator » 2020-01-08 12:21:21

Moin,
Also ich weiss es nicht welchen Bayernlüfter ihr meint, ich meine eine dezentrale Lüftungsanlage wo ein Wärmetauscher aus keramik verbaut ist und die Geräte werden in zwei verschiedenen Ecken verbaut so, dass ein Lüftaustausch im Raum statt findet. Es ist eine kostengünstigere Lösung als eine Lüftungsanlage mit eine Kreuzwärmetauscher mit allen Feldgeräten.
Eine lüftungsanlage braucht Platz ist gross und muss für warungszwecke zugänglich sein, hier ist es bei der dezentrale Anlage nicht so. Zudem kommt noch eine MSR-Anlage ins Spiel. Damit die Anlage in einem mobilen Heim funktioniert muss man auch die Anlage frei Programmieren können um die Bedürfnisse wie z. B Sommernachtauskühlung realisieren zu können, wer will unterwegs noch Programmieren, Anpassen oder sogar noch Warten wollen( Kreuzwärmetauscher ausbauen unter fleissenden Wasser reinigen, am besten kann man mit Hochdruckreiniger reinigen und wieder zusammen bauen) die Dezentrale Anlage kann man Manuel ein und ausschalten, die Volumen Manuel einstellen, Wartung erfolgte simplen einfach rausnehmen, ausblasen mit drucklüft, einbauen, fertig und Platzsparend ist es auch. Der einzige nachteil ist es beim Heizen, in der Lüftungsanlage habe ich einen Heizregisten und bei ein Dezentrale Anlage habe ich es nicht und somit kann ich die frische Lüft nicht auf meinen soll wert anheizen wodurch etwas an der Wärmeenergie verlohren geht und eine Zugerscheinung entstehen kann.

Gruss
Flexomator

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