Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

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Mark86
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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#451 Beitrag von Mark86 » 2019-10-06 10:47:41

ernstlustig hat geschrieben:
2019-10-06 0:08:22
-geht nicht alles irgendwann Kaputt? was wäre denn ein konstruktiv ausfallsicheres, redundantes und brauchbares System?

Ahoi...
Ernst
Ja. Irgendwann geht alles kaputt.
Ich setze bei meinem Fahrgestell darauf, dass es prüfbare Mechanik ist, die einer regelmäßigen Inspektion unterzogen wird und so hoffentlich Teile, die kaputt gehen, vor Ausfall erkannt und erneuert werden. Bei meinem PKW klappt das System sehr gut. Der hat 1 Panne auf 486.000km in 29 Jahren gehabt.
Nen Lichtmaschienenregler habe ich als Ersatz dabei, ebenso ne Vorförderpumpe (war geschenkt) und Flickzeug (Werkzeug) für unterwegs und nen Ersatzteifen, dass muss reichen. Und n Voltmeter habe ich nachgerüstet...

Bei meiner Elektrik im Aufbau werden die Batterien jährlich überprüft. Den Ladewandler für hinten habe ich aus Erfahrung 2x verbaut, wenn der aufgibt kann ich die Stecker einfach umstecken :) Außenstromkabel, Solar oder Generator habe ich nicht. Die meiste Elektrik (Licht & Co) ist alles seriell und kann mit Bordmitteln repariert werden. Wenn von den sonstigen Elektronischen Systemen eines ausfällt (Füllstandsanzeigen, Wechselrichter, Microwelle, Heizungsgebläse, etc.) dann ist dass halt so. Das beeinträchtigt den Reisealltag kaum. Für die Shurflow Wasserpumpe habe ich einen Reparatursatz dabei...
So ist Strom und Wasser immer gesichert.

Beim Kühlschrank hoffe ich schlicht und ergreifend, dass erkühlt :D
Beim Kocher handelt es sich um einen 3 Platten Gaskocher, wenn davon mal eine Flamme zickt, wird auf 2 gekocht.
Bei der Heizung handelt es sich um eine Truma S Heizung. Aus Erfahrung ist da ein Ausfall sehr unwahrscheinlich, da ist zum Glück nicht viel dran. Eigentlich müsste man ne Zündbox und n Magnetventil mit nehmen, aber meine Kostenstelle LKW ist derzeit schon sehr angespannt...

Viel mehr Technik wüsste ich jetzt eigentlich nicht, wenn ne LED Lampe ausfällt, bleibt sie halt kaputt und fertig. Fernsehen gibts dank DVBT auf längeren Reisen eh nicht, der ist nur für Deutschland in gebrauch.

Ich habe mir also schon Gedanken dazu gemacht, meine wichtigen Systeme (Heizung, Strom, Wasser) möglichst einfach, zuverlässig oder "redundant" zu verbauen, bzw. entsprechende Ersatzteile mit zu haben. Im Winter ohne Heizung ist mein Auto quasi unbewohnbar und ohne Wasser / Strom funktioniert es auch nicht wirklich... Wenn der Kühlschrank mal ausfällt, dann kann ich fast überall auf der Welt fürn Übergang ne Kühlbox im Supermarkt oder Baumarkt kaufen, da sehe ich nicht so dass Drama.

In meinem harten Reisealltag mit oft eng gesteckten Zielen / Zeiten muss das Auto laufen, da habe ich keine Zeit auf Teile aus Deutschland zu warten. Auch ein zu komplexes Elektro oder Heizungssystem mit vielen Schlüsselbauteilen, ohne die nix geht oder die sich gegenseitig lahmlegen können, wäre nix für mich.
Die Ulfsche Ausbauvariante wäre mir vom Wohnkomfort her aber zu Basic.
je aufwändiger diese Systeme werden um so weiter steigt zunächst der Komfort,
Das hast du gut zusammen gefasst. Ich habe damals ein Lastenheft geschrieben und da stand drin, was auf der Komfort Seite sein muss und erreicht werden muss und meinen persönlichen Mindeststandard dann möglichst einfach erfüllt.

Heizungsmäßig würde ich beim nächsten Mal vieleicht statt der alten Truma S Heizung doch eine Truma Kombi einbauen und eine Planar für den Notfall daneben schrauben...

Allgemein habe ich jedoch beobachtet, dass je länger Leute reisen und je weiter Leute reisen, desto mehr Basic sind sie unterwegs.
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

ernstlustig
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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#452 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-06 12:14:36

Ja. Irgendwann geht alles kaputt.
....scheint in einer Welt in der der Wechsel die einzige Konstante ist so zu sein - nervig da konstanten beherrschbarer sind...aber wenigstens nicht langweilig
Ich setze bei meinem Fahrgestell darauf, dass es prüfbare Mechanik ist, die einer regelmäßigen Inspektion unterzogen wird und so hoffentlich Teile, die kaputt gehen, vor Ausfall erkannt und erneuert werden. Bei meinem PKW klappt das System sehr gut. Der hat 1 Panne auf 486.000km in 29 Jahren gehabt.
Nen Lichtmaschienenregler habe ich als Ersatz dabei, ebenso ne Vorförderpumpe (war geschenkt) und Flickzeug (Werkzeug) für unterwegs und nen Ersatzteifen, dass muss reichen. Und n Voltmeter habe ich nachgerüstet...
...Fahrgestell Findung ist mit am schwierigsten für mich - das schiebe ich noch etwas - da die Fahrgestelle generell alle so Komplex und dadurch schwer beherrschbar sind - scheint es nur um den Unterschied mit oder ohne Elektronik zu gehen da sie Mechanisch an sich gleich sind....ja Wartung/Instandhaltung ist ein super Trick
Bei meiner Elektrik im Aufbau werden die Batterien jährlich überprüft. Den Ladewandler für hinten habe ich aus Erfahrung 2x verbaut, wenn der aufgibt kann ich die Stecker einfach umstecken :) Außenstromkabel, Solar oder Generator habe ich nicht. Die meiste Elektrik (Licht & Co) ist alles seriell und kann mit Bordmitteln repariert werden. Wenn von den sonstigen Elektronischen Systemen eines ausfällt (Füllstandsanzeigen, Wechselrichter, Microwelle, Heizungsgebläse, etc.) dann ist dass halt so. Das beeinträchtigt den Reisealltag kaum. Für die Shurflow Wasserpumpe habe ich einen Reparatursatz dabei...
So ist Strom und Wasser immer gesichert.
...redundante Systeme verstehe ich ..."doppelt hält besser"... kostet halt auch doppelt solange der Trend nicht zum 2. LKW geht ist das verkraftbar...man ist ja leider kaum noch in der Lage sich weit genug von der "Zivilisation" zu entfernen bekommt also an sich fast überall Ersatz und hat heute keine Kommunikationsprobleme mehr durchs Internet. Mut zur Lücke und Konzentration auf "Primärsysteme" ist ein guter Hinweis ... ich neige dazu alles mit allem zu verwurschteln, Dinge doppelt zu nutzen bis eins das andere beeinflusst - das sollte ich evtl. besser trennen in klarere Einheiten portionieren.
Beim Kühlschrank hoffe ich schlicht und ergreifend, dass erkühlt :D
Beim Kocher handelt es sich um einen 3 Platten Gaskocher, wenn davon mal eine Flamme zickt, wird auf 2 gekocht.
Bei der Heizung handelt es sich um eine Truma S Heizung. Aus Erfahrung ist da ein Ausfall sehr unwahrscheinlich, da ist zum Glück nicht viel dran. Eigentlich müsste man ne Zündbox und n Magnetventil mit nehmen, aber meine Kostenstelle LKW ist derzeit schon sehr angespannt...
....Truma S hatte ich im MB O319 - blöderweise will ich eine Gasanlage vermeiden um nicht noch ein Energielager einzurichten - Diesel und Strom sollte reichen (am liebsten würde ich den Diesel auch noch rauskürzen aber das ist -noch- zu schwierig) Strom ist eine wirklich tolle und irre flexible Energieform - Energie scheint eines der wichtigsten Medien zu sein ... Strom seine flexibelste Form
Viel mehr Technik wüsste ich jetzt eigentlich nicht, wenn ne LED Lampe ausfällt, bleibt sie halt kaputt und fertig. Fernsehen gibts dank DVBT auf längeren Reisen eh nicht, der ist nur für Deutschland in gebrauch.
Fernsehen bin ich vor 30jahren glücklicherweise schon losgeworden - Computer haben sich statt dessen eingenistet...
Allgemein habe ich jedoch beobachtet, dass je länger Leute reisen und je weiter Leute reisen, desto mehr Basic sind sie unterwegs.
...das ist eine sehr wichtige interessante Beobachtung - Erfahrung reduziert gern aufs wesentliche (ä - was ist das Wesentliche??) ...fehlt die Erfahrung neigt man offenbar dazu alles etwas zu Übertreiben man fühlt sich Sicherer wenn man mehr hat als man eigentlich braucht - seltsam... ich hoffe das die Simulation am Rechner und das Anzapfen von Erfahrungen hier einige dieser übertriebenen Systeme rauskürzen werden.

Vielen Dank für deinen Kommentar!

Ahoi...
Ernst

Mark86
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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#453 Beitrag von Mark86 » 2019-10-06 15:06:10

Was das Thema Fahrgestell & Elektronik angeht:
Ein altes Fahrgestell ist im Vergleich zu einem neuen recht Wartungsintensiv und bei einem richtig alten Fahrgestell um / ab 40 Jahre hast du auch viele altersbedingte Instandsetzungen im Hinblick auf Schmierstoffe, Gummidichtungen, etc.
Elektronik selbst ist eigentlich im KFZ Bereich selten das Problem. Das wirkliche Problem sind meistens Stecker, Verbindungen, etc. die über die Jahre gammeln und jenseits der 15, 20 Jahre anfangen Theater zu machen. Mit nem 10 Jährigen Auto macht man da wenig verkehrt. Wenn da die Motorsteuerung streikt oder bei nem 40 Jahre alten Auto n Pleul rausfliegt, dass bleibt sich im Ergebnis ziemlich gleich, dann geht nix mehr und das flickt keiner mal eben zusammen, auch nicht der Dorfmechaniker...
Ich komme mit meinem 42 Jahre alten Auto gut klar, alles was dran ist kann ich eigentlich selbst reparieren. Muss ich aber auch. Des sollte man bei der "kann man alles selber reparieren" Sache beachten. Muss man auch können. Die Nummer von wegen "man kann alles lernen" halte ich für ein Mährchen. Mit 2 Linken Händen, 10 rechten Daumen und ohne technisches Verständnis lernt man genau so LKW Reparieren wie wenn ich versuchen würde, Bilder zu mahlen oder Musik zu machen. Entgegen langläufiger Meinung heist ein altes Auto zu fahren aber nicht, dass man daran ständig schrauben muss, also gut gewartet läuft dass richtige Auto zuverlässig durch... Da ich auch nur 3-4 Monate am Stück frei bekomme und danach wieder im Heimathafen bin, macht mein 1017 dass im Prinzip ohne Zwischenwartung. Bei nem 50+ Jahre alten Fahrzeug hingegen sieht dass schon anders aus, da sind schon alleine die Wartungsintervalle viel kürzer...

Gas ist eigentlich ein wunderschöner Energieträger, vorausgesetzt man fährt da hin, wo es verfügbar ist.

Deine Begeisterung für Strom teile ich persönlich nicht. Strom ist der teuerste und aufwändigste Energieträger im Reisemobil. Wenn man viel auf Strom setzt, muss man den Erzeugen (Solar im Sommer, im Winter geht dass nicht ohne Generator, der ist teuer, Wartungsaufwändig und macht Krach und braucht auch nur wieder Diesel), auch Solar ist teuer, die entsprechenden Batterien und die Ladetechnik ist teuer, vor allem wenn man sie dann noch "teilredundant" bauen muss, damit es funktioniert und wie gesagt, im Winter funktionieren die Solarthemen nicht also muss man den Strom aufwändig aus Diesel machen. All dass ist halt teuer und meiner Meinung nach auch Störanfällig.

Wenn ich sehe, was bei meinen Wohnmobilkollegen so an Ladeboostern, Ladegeräten, Solarreglern & Co kaputt geht, da brauchst ja fast jedes Teil gleich 2x, wenn du da bist wo du es nicht nachkaufen kannst. Das heist auch nicht, dass du in der Wüste n Teil brauchst, aber wenn du irgendwo n Teil brauchst was du dir schicken lassen musst, dauert das schonmal n paar Tage bis dass in Südspanien ist, die Tage hängst du dann da fest und bei straffer Reiseplanung macht dass gerne mal n Strich durch die Rechnung und kann ziemlich nervig werden.

Bzgl. dem Thema Strom habe ich Stromarm gebaut. Die ganze Elektroinstallation hat keine 2.000€ gekostet. Sie ist relativ Wartungsarm und hat wenig Computerkästchen die kaputt gehen können. Dass hat mir meine Gasanlage ermöglicht. Die Wiederum ist auch sehr wartungsarm :)
Man muss bedenken, dass wenn man genug Computerkästchen, Batterien & Co einbaut, da immer irgendwas kaputt ist und jedes Kästchen kostet mindestens grüne Scheine, die teuren Kästchen gehen in rosa Scheinen und dass heist nicht, dass sie länger halten... Das sind dann laufende Reparatur / Erneuerungs / Betriebskosten, die man in die Kalkulation auch mit rein rechnen muss. Auch Batterien, Lifepo & Co halten nicht ewig und müssen regelmäßig erneuert werden.
Wenn du 400AH Lifepo kaufst zu 10€ pro AH mit Nebenschmerzen (Installationstechnik, etc.) dann sind dass 4.000€. Naja, lass es 3.000€ sein. Wenn die 6 Jahre schaffen, was ich für realistisch halte, dann sind dass 500€ Batterieverschleiß pro Jahr. Wenn du dann noch 500€ für irgendn Kästchen oder sonstwas rechnest, dann bist du schon bei 1000€ pro Jahr Betriebskosten nur für die elektrische Anlage... Wenn man sich dann anschaut, was manche an Mastervoltanlagen & Co hier verbauen, mit Generator usw. usf. und da mal Komponenten für 20-30.000€ kaufen, hm. Legen wir die Lebensdauer der Komponenten auf durchschnittlich 10 Jahre fest, sind dass 2000-3000€ Betriebskostenzuschlag für die Instandhaltung der Elektroanlage pro Jahr...
Die Idee dass eine Elektroanlage nach Anschaffung bei Ladung durch Solar kein Geld kostet, ist an der Realität vorbei...

Ich habe jetzt in 4,5 Jahren 1 Relais, 1 Lüfter, einen kompletten Aufbaubatteriesatz und zwei Ladewandler (nach Defekt auf 2 umgebaut, redundant) sowie einige Glühlampen (LED) und einen Fernseher (TV Standard wurde geändert) auf der Liste gehabt. Die Gesamtinstandhaltungskosten lagen damit bei 550€. Bei mir reicht der Strom im Winter über 1 Woche und im Sommer 2-3 Wochen, ohne dass ich das Fahrzeug bewege. Und da steckt auch der Haarföhn in der Steckdose, der Fernseher läuft, der Elektrobackofen wird benutzt, etc. Und das obwohl ich nicht einmal ne Solaranlage habe. Die "Autarkie" begrenzt bei mir der Inhalt vom Kühlschrank...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#454 Beitrag von Ulf H » 2019-10-06 19:48:11

ernstlustig hat geschrieben:
2019-10-06 0:47:48
Ulf H hat geschrieben:
2019-09-10 12:33:04
... mit meinem alten Modell von Taylors ...
Hallo Ulf,

Jetzt muss ich das doch nochmal genauer anschauen ...ist das dieser? https://www.toplicht.de/en/shop/ofen-he ... izung-079d
...der ist ja wirklich erstaunlich klein und fein 40x25x16cm und nur 6cm rohr ...

läuft das dann so?: https://www.youtube.com/watch?v=1RKYx-0alGw

Ahoi...
Ernst
... hab den Vorgänger ... ja mit Spiritus vorheizen, und ebenfalls ja, es klappt nicht aufs erste mal unfallfrei ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#455 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-07 10:24:26

Mark86 hat geschrieben:
2019-10-06 15:06:10
Was das Thema Fahrgestell & Elektronik angeht:
...Ich sehe das auch so das der Reparatur Unterschied zwischen Alt und Neu beim LKW fast Neutral ist da beide komplexe Maschinen sind und beide bei verzwickten Problemen nach einem Techniker schreien werden der sich auskennt und das Werkzeug hat… zwei Daumen reichen da oft nicht egal wie technisch begabt sie sind. Alles was mit "Bordwerkzeugen" machbar ist sollte man jedoch auch gut beherrschen - da geht dann schonmal einiges selber.
Gas ist eigentlich ein wunderschöner Energieträger, vorausgesetzt man fährt da hin, wo es verfügbar ist.
...>>> Hm….stimmt "es leuchtet blau" und ist vermutlich noch legal zu bekommen wenn man Diesel heimlich in Tütchen beim Dealer kaufen muss :-D. Ein super dosierbares Zeug das keine Probleme mit geringer Leistung hat - ein versotten da unbekannt ist. Diesel hat einen Heizwert von 42,6 MJ/Kg Propan 46,35 MJ/Kg. Diesel Heizer verbrauchen mehr Strom beim Start und beim Erhalt der Flamme, brauchen eine gewisse Aufwärmzeit um effizient zu heizen, sie stinken ,sind laut und brauchen mehr Wartung. Vorteil ist das man keinen weiteren speziellen platz fressenden Tank braucht, keine Gasprüfung und einfach ein System weniger hätte.
Deine Begeisterung für Strom .... kann ziemlich nervig werden.
...es ist mir schon aufgefallen was da für zunächst großartig erscheinende Anlagen verbaut werden - das beeindruckt schon und sieht erstmal Vertrauenswürdig aus …muss es ja auch sein bei den Preisen für die tollen kleinen Kisten. Die Vorteile die man sich mit den vielen tollen Kisten erkauft sind wohl allgemein höherer Komfort und allerlei zusätzliche Eigenschaften die da drinnen wohnen und die man ohne Kiste nicht oder nur umständlich erreicht. So richtig braucht man Komfort ja nicht - man kann ohne ihn gut überleben dennoch bringt er einen gewissen Nutzen so gibt einem z.b. eine Klimaanlage auch bei brütender Hitze noch die Möglichkeit klar zu denken, eine Waschmaschine spart einem Zeit und Wasser, vollautomatische Systeme reduzieren die Aufmerksamkeit die für den Betrieb notwendig ist auf ein Minimum. Es ist schon erstaunlich wieviel Energie und Regeltechnik notwendig ist um diesen "Wellness Zustand" zu erreichen.
Bzgl. dem Thema Strom ... dass 2000-3000€ Betriebskostenzuschlag für die Instandhaltung der Elektroanlage pro Jahr...Die Idee dass eine Elektroanlage nach Anschaffung bei Ladung durch Solar kein Geld kostet, ist an der Realität vorbei...
...die Rechnung ist nachvollziehbar und zeigt zunächst mal den Preis für den Komfort den man sich in diesen Kisten kaufen kann - und das du dir da auch schon viele Gedanken drüber gemacht hast. Man zahlt also für den Komfortgewinn etwa 3000€ im Jahr also 250€ im Monat oder 8,3€ am Tag als laufende Kosten - ein wenig spart z.b. ein 220v Elektrokistensystem ja schon auch 220v Kühlschrank, Induktionsfeld, e-Ofen, Waschmaschine, Durchlauferhitzer sind im einkauf deutlich günstiger als ihre Gas/24v Kollegen -und- Durchschnittlich kann man hierzulande jährlich mit einer Leistung von ca. 800 kWh bis 1000 kWh je 1 kWp installierte Photovoltaik-Leistung rechnen.
Das wären bei einer 5kwp Anlage 4500kwh/Jahr die nicht aus Gas,Diesel erzeugt/gekauft werden müssen…spart etwa 900€/Jahr - je südlicher desto mehr kann man da rausholen - Ich stelle es mit praktisch vor das ich wenn ich stehe das e-auto täglich laden und fahren kann.
Generell ist ja mein Plan das Mobil zum dauerhaften Wohnsitz zu machen die Reisegeschwindigkeit ist hierbei sehr viel langsamer, der Wohnkoffer wird oft und länger stehen während man mit dem e-auto drum rum mäandert. Man kann jedoch auch gut Strecke machen und ist relativ flexibel unterwegs mit dem "nur" 5,5m Koffer. Das dauerwohnen hat schon etwas andere Anforderungen als das schnellere Reisen im jeweils freien Zeitfenster - da rechnet sich Komfort, Raum evtl. etwas mehr da alles dauerhaft benutzt wird….bei einem Mobil das "nur" 3 Monate im Jahr benutzt wird ist das anders.
Ich habe jetzt in 4,5 Jahren 1 Relais, ........Die "Autarkie" begrenzt bei mir der Inhalt vom Kühlschrank...
...niedrige laufende Kosten sind immer gut - die dauerhafte Nutzung setzt jedoch auch einiges an Mitteln frei (Immobilie/Wohnung) die dann ins Mobil gesteckt werden können. Autarkie begrenzen hier wohl die Ein/Ausreise Bestimmungen da man mit e-auto Nachschub besorgen kann.

Naja...Mein Plan ist noch ziemlich unausgegoren mit viel Platz für Verbesserungen und flexibel - das nervt mich da ich das so erstmal nicht weiter konkretisieren kann bis die Systeme vernünftig ausgekaspert sind.

Ahoi...
Ernst

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#456 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-07 10:46:23

... hab den Vorgänger ... ja mit Spiritus vorheizen, und ebenfalls ja, es klappt nicht aufs erste mal unfallfrei ...
@Ulf
...da man sich ja an seine Gerätschaften sehr gut anpassen kann -auch wenn das nen ganzen Winter dauert- sind diese technisch einfacheren Geräte interessant ...es muss nicht immer der vollautomatische Knopf sein - solange man Köpfchen hat und sich an seinen Kram gewöhnt geht das auch sehr gut. Ich vermute mal das du die Anzünd Prozedur mittlerweile besser hin bekommst als der Typ im Video? so gut wie kein qualm mehr dabei? und auch der Betrieb routiniert mehr oder weniger blind funktioniert? wie ist die Luftbewegung im Raum - bleibt der Boden kalt und die Hitze oben??

Ahoi...
Ernst

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#457 Beitrag von Mark86 » 2019-10-07 19:14:02

@Ernstlustig: Um mal bzgl. meiner Kritik zu Empfehlungen irgendwelcher und den Hintergründen, auf deren die Empfehlungen basieren, was substantielles zu bringen:

Ich nutze mein Auto im Winter, fahre 4 Monate am Stück, bin dabei viel unterwegs und bleibe selten länger an einer Stelle. Ich fahre mit dem Auto da hin wo ich hin will, also bis vor die Türe und dann von da aus weiter. Damit brauche ich kein "Beiboot", kein Auto, kein Moped.
Ich brauche auch keine Waschmaschine, weil ich für 2 Monate Wäsche mitnehmen kann und bei 4 Monaten einfach unterwegs mal nen langen Waschtag mache.
Für das Reise und Nutzungsverhalten schließen sich auch all zu lange Fahrzeuge kategorisch aus.

Da ich im Winter ins warme fahre, ist es da auch nicht so warm, dass ich eine Klimaanlage je vermisst hätte. Wenn ich im Sommer mal weg fahre, dann fahre ich in den Norden und nicht in den heißen Süden, ich passe mich da dem Wetter an. Ist sehr praktisch, vor allem unter dem Hinblick dass ich meinen Urlaub ja nicht in der kühlen Karre, sondern draußen in der Welt verbringen will.

Da wir viel Aktiv unterwegs sind, nutzen wir die Kabine zum Frühstücken, zum Kochen, Spülen, Schlafen, richtiger Wohnbetrieb wo wir tagelang nur drinnen hocken, findet dabei eigentlich nicht statt.

Mein nächstes Auto hätte eine Spülmaschine (die mir meine Ex beim jetzigen ausgeredet hat, aber vieleicht... das Schrankfach ist da...). Wenn ich darin über Jahre als Hauptwohnsitz ohne Homebase wohnen würde, wäre mein Koffer aber nicht 4,50m lang sondern 7m lang und wahrscheinlich auch höher und ich hätte sicherlich auch eine Waschmaschine drinnen...

Da ich mit dem Auto etwa 25.000km im Jahr unterwegs bin, musste ich auch aufs Budget schauen. Beim Bau genau wie bei den späteren Betriebskosten.
Die Betriebskosten eines neuen LKW sind auch nicht ohne, vor allem wenn man die Wartungen zu Garantiezeiten bei MB machen muss, Wertverluste bei rechnet, etc. Die Wartungen sind an nem alten Auto deutlich günstiger, dafür aber in der Regel häufiger. Gleiches gilt für Reparaturen...

Was die Kästchen und den Komfort angeht, Komfort ist ja ok. Bei vielen Lösungen wird aus dem Komfort aber eher Spieltrieb und es sind Zusatzinformationen abrufbar, die man eigentlich nicht braucht. Mir reicht n Voltmeter an der Batterie, da gucke ich mal morgends drauf wenn ich die Wasserpumpe anschalte und dann sehe ich auch die Tankfüllstände und fertig. Ne genaue Übersicht wie viele Ampere rein, wie viele raus, mittels Batteriecomputer, naja, ich wollte wohnen und nicht Kraftwerker spielen. Auch meine Truma S Heizung mit Gebläse funktioniert und macht warm, regelt auch einigermaßen gescheit die Temperatur, mein Fernseher hängt an der Wand, die Fußbodenheizung im Badezimmer funktioniert genau wie die Beleuchtung, Wasser kommt ausm Wasserhahn, auf Wunsch auch in warm, Aufbackbrötchen / Backgerichte schafft mein Microwellengrill und mein Handy, Laptop, Rasieraperat lade ich an der Steckdose und mädel nutzt auch nen normalen Haarföhn. Das alles funktioniert. Es funktioniert aber nur, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, also auf Reisen, nicht wenn man es zum überwintern 3 Monate in Marokko auf den Strand stellt, dann sind nach 2 Wochen die Batterien leer... Dafür war es aber auch nie gedacht.

Es ist also ein Konzept, was für mein Reise und Nutungsverhalten tadellos funktioniert und bei dem ich nur sehr wenig besser machen würde, aber, es ist eben nicht für jeden dass richtige Konzept...

Der Vorteil ist, wenn man schon vorher die normale Evolution über Zelt, Wohnmobil, etc. hinter sich hat, dass man dann ein Lastenheft schreiben kann, was man braucht und was man will, sein Verhalten kennt und dann entsprechend planen kann.

Was nützt es dir, wenn ich dir sage wie toll Gas ist und du dann mit dem Auto 3 Monate in Marokko, 3 Monate in Mauretanien und 3 Monate in Marokko unterwegs bist und nen Gastank hast. Nix. Bist in Arsch gekniffen. Was nützt ein "der Weg ist das Ziel" und "wir fahren lieber Landstraßen" wenn du in 3,5 Tagen in Ceuta / Marokko sein willst. Genau so wenig nützt dir n Auto was man selbst einfach reparieren kann irgendwas, wenn du 2 linke Hände mit 10 rechten Daumen hast. Fehlt dir jegliches räumliches sehen, nützt dir nichmal n LKW was... Muss man halt immer schauen, was für einen passt.

Diesen Winter fahren wir allerdings länger, entspannter, entschläunigter und bleiben länger an einem Punkt. Technisch aber alles im Rahmen, der Strom reicht im Sommer für 2-3 Wochen und im Winter für 1 Woche...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#458 Beitrag von Ulf H » 2019-10-07 21:34:57

... ja ich habe mich mittlerweile mit dem Schiffsölofen so angefreundet, dass er keinen Feuerzauber oder Qualmorgien mehr veranstaltet ... bis -10 Grad sehr komfortabel, darunter ist die Schichtung schon deutlich merkbar ... bis hin zu (bei tagelang unter -20) dass auf den Boden gestelltes Zeug einfriert, während der Thermometer am anderen Kofferende und 50 cm unter der Raumdecke 15 Grad anzeigt ... deutlich besser als in den örtlich üblichen Holzhütten mit Holzofen, aber eben auch deutlich schlechter als in einem modernen Haus ... der durch Wärme und Piezoelement betriebene Lüfter ändert daran kaum etwas ... ein 24 V Computerlüfter quirlt die Schichten ziemlich effektiv durcheinander, braucht aber wieder Strom ... ich mag meine stromlose Heizung und nehme gerne deren Nachteile in Kauf ... wer im Winter drinnen dauerhaft nackt unterwegs sein will, muss eben deutlich mehr investieren als der, für den lange Unterhose, Pulli und Wollsocken auch in der Bude normal sind ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#459 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-07 22:44:30

Hallo Mark,

logo wir haben alle andere Ausgangssituationen und Zielvorstellungen aber irgendwie eben die Gemeinsamkeit im LKW Gefährt mehr oder weniger lang zu Reisen/leben. Da ist es auf jeden Fall hilfreich die unterschiedlichen Herangehensweisen zu kennen und zu Verstehen.
Die Meisten machen das wohl ähnlich wie du also eine Zeit lang Reisen und dann wieder Zuhause sein - daher sind auch die meisten Mobile darauf ausgelegt genau das zu schaffen. Für mich war das dauerhafte leben und dabei Reisen in so einem Ding von Anfang an das Ziel....das kommt mir seltsamerweise recht vernünftig vor und ich habe auch besagte technische Finger die das alles umsetzten können ...naja der linke Daumen lässt zu wünschen übrig nachdem er zu viel Kontakt mit Kreissägen, Hämmern, Akkuschraubern, Klingen... und schönen Frauen in Fernen Ländern hatte.
Jetzt rutsche ich schon ne ganze zeit lang durch den Berg der unterschiedlichen Möglichkeiten auf mein Ziel zu und hänge grad am "Systemkomponentenauswahl-hubbel" etwas fest...schwierige Entscheidung, Glasperlensysteme die den Spieltrieb befriedigen von wirklich notwendigen die den Komfort nicht zu arg vernachlässigen zu Unterscheiden.
Der Aufbau eines riesigen 5kwp Solarsystems ist nicht grade einfach wäre aber eine Geniale Stromquelle für lange Zeit die viele Liter "go juice" sparen könnte, tollen Schatten Spendet, viele Wellnesskisten wie Klimaanlage, Destille, Kühlschrank, Heizung, Computerkram,... betreiben kann. Eine bessere Energiequelle hab ich bisher nicht gefunden.

ein 7m Koffer wär mir zum Fahren lang und zum Wohnen kurz ... 2x 5,5m Hubdach macht knappe 11m (yeah!) - man könnte das länger bauen ist aber nicht wirklich nötig.

Naja Entschleunigung ohne dabei stehen zu bleiben ist auch eines meiner Ziele - high speed Reisen hatte ich mehr als genug im Job...

wer könnte denn wissen welches Energie und Heizsystem für meinen Hubdachkoffer evtl. mit e-Auto fürs dauerhafte Wohnen am besten ist - wer hat einen guten Tip?

Ahoi...
Ernst

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#460 Beitrag von PirateBretz » 2019-10-07 23:18:07

hallo ernst,

was hast du denn an "umbauzeit" geplant für dein hubdach?
ich meine damit, wie lang soll es dauern bis nach dem parken des fahrzeugs der obere stock voll nutzbar ist?
ich würde mir dabei die frage stellen, wie oft macht man dass dann tatsächlich? bei jedem mal stehen bleiben für 1 tag oder erst wennman weiss man bleibt 5 tage, und wie siehts mit plätzen aus bei denen man möglicherweise verjagt wird?
würde mich interessieren wie dein gedankengang dazu ist.

grüße, alex

ps: abgefahrenes projekt was du da planst! :rock:
Iveco Magirus 110-16 bj89
dänisches militär
6,1m koffer
9,7t
14.00r20 gigant steel
26l/100km

ein deutz braucht vieles nicht, weil er eines hat: luftkühlung!

jeder hat ein laster, nur trucker haben 2!

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#461 Beitrag von Mark86 » 2019-10-08 9:15:36

Mir wäre die Treppenrennerei zu lästig...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#462 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-08 9:27:17

Hallo Alex,

zunächst hab ich auf der Fahrt immer freien Zugang zu Wc,Bad und Küche - das Hubdach ist in ca 20sec hochgefahren, ein paar Minuten um OG Möbel zu entfalten dann steht Schlaf und "Arbeitsbereich", Das E-Auto steht jetzt noch im EG und kann in vielleicht 5-10min losgeknibbelt werden und über die Heckklappenrampe raus. Solarzellen auf Stellung zu bringen und zu sichern wird auch ein paar Minuten dauern. Dann kommen für richtig lange Standzeiten die noch unklaren Zelt Konstrukte und Bodenflächen die ein paar Stunden brauchen werden.
zelte.JPG
plan.JPG

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#463 Beitrag von Mark86 » 2019-10-08 9:28:21

Hast du eigentlich praktische Reiseerfahrung?
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#464 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-08 10:03:12

Hallo Mark,

Reiseerfahrung hab ich ein bisschen - in den letzten 10 Jahren war ich maximal 50tage zuhause 250tage unterwegs, habe u.a. 3 Monate auf einem Atoll gelebt, 6monate im wirklich schlichten Tipi am stück, etwa 2000 hotelzimmer gesehen, lag Querschnittsgelämt in LA auf dem Boden und hatte stets ein Leathermantool zwischen den Zähnen,...war auf schon fast jedem Kontinent. Habe oft und gern in einen Hobo geglotzt und auch weniger gern ein paar mal in den Lauf einer Pistole. War viel in Wohnmobilen unterwegs habe Rucksäcke geschleppt finde Tarps besser als Zelte. Habe noch nie in einem 4x4lkw übernachtet bin also nicht sonderlich erfahren was das angeht. Habe mich so ans rumreisen und "sich auf neues einstellen" gewöhnt - das ichs nicht lassen kann oder will...empfinde immobiles wohnen als langweilig - kann/will mir nicht vorstellen in sowas alt zu werden....mag Freiheit, Abgeschiedenheit, Individualität sehr und finde Massentourismus ganz besonders doof.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#465 Beitrag von Mark86 » 2019-10-08 10:28:10

Naja, der Unterschied zwischen einem 4x4 LKW und einem Wohnmobil ist eigentlich idealer Weise nur die Einstiegshöhe :D
Aber, wenn ich mir den Trum den du planst anschaue, wo willst du dass eigentlcih aufstellen?
Da musst du ja jedes mal Gefühlt n Fußballfeld für mieten und da hat man dann sicherlich auch n Stecker für dich ;)
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#466 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-08 11:10:01

...ich denke der Hauptunterschied zu Womos ist die Stabilität, Isolation und das die Dinger länger halten was sie versprechen. Lag mal in Utah bei -30C in einem schlabberigen Ami RV - Heizung fiel natürlich aus ...miese Decken und man erwischt sich dabei den Haarigen Rücken des Arbeitskollegen charmant zu finden - :bored: strange.
Der Fußabdruck von meinem Ding ist Klein 5,5m+vielleicht 2,5m = 8m ...unter Bäumen ist das nix, "sky has no limit", Schatten hab ich selber dabei. Was ein guter Stellplatz ist weißt du ja Selber...wenig zementgrau - viel blau und grün mit buntem Anteil manchmal auch etwas mehr ins braune gehend...eher Vogelgezwitscher als gehupe....Torstrafraum oder Mittelkreis sollte reichen wär mir aber auch zu exponiert.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#467 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-09 10:39:02

hm...hier mal eine grobe Tabelle zum abschätzen:
tabelle Heizkühl.JPG
...Daten sind "aus den Fingern gesaugt" - stimmen diese werte grob?

2 Diesel Luftheizer - einer mit möglichst wenig Leistung und einer mit viel Leistung erledigen Aufheizung der kalten Kabine und bei sehr kalten temp. auch die Erhaltungsheizung... unter 600watt übernimmt dann die Elektroheizung die Erhaltungsheizerei.

...könnte klappen - der stromlose Schiffsölofen ist tatsächlich interessant da er wohl der einzige Dieselheizer ist der auch niedrige Leistung dauerhaft verkraftet, er könnte evtl. die kleine Dieselluftheizung ersetzen.

@Ulf: Wieviel braucht der Schiffsölofen auf niedrigster Einstellung und verkokst er da oder macht andere Probleme? Kann der Ofen alleine laufen oder muss man immer da sein wenn er an ist?

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#468 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-11 17:56:17

Gedankensalat zum E-System:

Stromsysteme sind generell die teuersten im Koffer aber auch die die den größten Komfort bringen… sie vereinfachen vieles - Strom brauche ich eh an vielen Stellen- vor allem für den Beiwagen.
Es würde z.b. vom Wassertank nur noch ein Schlauch bis zum winzigen e-Duschdurchlauferhitzer statt 2 mit Boiler, Dieselwasserheizer und Klimbim dazwischen. Diesel Wasser Heizungssysteme mit Radiatoren oder Fußbodenheizungen sind erheblich komplexer und Rohrbruch riskant im Vergleich mit einer e-Flächenheizung. Ein Diesel Luft Heizer will lieber nur auf hoher Leistung laufen, ist schnell aber erzeugt kein besonders gutes Klima - im Zusammenspiel mit e-Flächenheizung die keinerlei Probleme mit niedrigen Leistungen hat und wohl das beste Klima erzeugt ist das aber ok.
Das ganze Stromsystem steht und fällt mit der Solarleistung und einem mächtigen Akku sowie dem Dieselgenerator der natürlich möglichst selten laufen soll.
Das sehr sympathische Evum A-Car hat 2x 48V/10kwh Akkus passend zum Koffer Akku 48V/10kwh.
An vielen Langzeitstandplätzen ist eine Landanschluss Versorgung sehr wahrscheinlich bei anderen wird wohl eher viel Sonne sein da wird keine Heizung laufen müssen,
Ob sich so ein Solarstrom System auf Dauer amortisiert ist eher unwahrscheinlich aber nicht ganz unmöglich.
Anfangsinvestition dafür liegt aktuell grob bei horrorartigen: 15k für Diesel-Gennie, 6k+ Solarkram, 10k für 10kwh Koffer Akku und allerlei Steuer und Regelkram für 6k = 37kracher das ist nicht wirklich wenig da sich im Beiwagen ja nochmal 20kwh Akku verstecken.
Die Preise von Li-Akkus werden im Moment noch "künstlich" hochgehalten in 5 Jahren werden sie vermutlich auf traumhafte 80€/kWh fallen meint das Netz.
Zeckt man sich an einer Steckdose ein erspart man dem Akku einige Zeit die täglichen Strapazen was seine Lebensdauer entsprechend streckt.
Man kann den Solar Strom Überschuss dann auch einspeisen - da wird so mancher Zähler rückwärts laufen.
Mit der Menge an autarkem Strom kann man allerlei Jobs und Beschäftigung generieren, elektrische Maschinen jeder Art betreiben.
Auf Langstrecken Fahrten mit täglich vielleicht 8h Fahrt würde eine z.b. 3kw Lichtmaschine ca. 24kwh laden dazu käme noch der Ertrag vom Solardach.
Hm…kann man sich also alles ganz gut schönreden…

Zur Abwechslung mal ein Wassersystem:
wasser.JPG

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#469 Beitrag von PeterWEN » 2019-10-11 20:21:46

Habedere Ernst,

gerade der letzte Satz von Dir (....schönreden...) sollte auch Dir besonders zu denken geben.

Ich würde mal jetzt bei allen Faktoren vom Minimum ausgehen und dann mal schauen was übrig bleibt.

Z.B. der Faktor "längere Fahrt" beißt sich ja schon von vorne herein mit dem von Dir vorgestelltem Rhytmus.
Und wenn schon mal ne längere Strecke kommt, kommt ja anschließend wieder eine längere Standzeit.

Zu Bedenken gäbe ich Dir noch mit auf den Weg: je mehr installiert ist (elektrisch, flüssig oder sonstwas) desto mehr kann kaputt gehen.
Allein schon Dein Wassersystem kommt mir "etwas" arg aufwendig vor.
Vor mir die Bahn, unter mir was fahrbares, nach mir die Sintflut.
Fragt mich nur, ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.
Inzwischen Meister im Verschieben, von der "to do" in die "ach, was soll`s" Liste.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#470 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-11 21:08:34

PeterWEN hat geschrieben:
2019-10-11 20:21:46
gerade der letzte Satz von Dir (....schönreden...) sollte auch Dir besonders zu denken geben.
Servus Peter! ...ja da denke ich ne Menge drüber nach - scheue mich halt nicht auch die bissel "abgespaceteren" modernen Sachen mal genauer anzuschaun:
space.JPG
Ich würde mal jetzt bei allen Faktoren vom Minimum ausgehen und dann mal schauen was übrig bleibt.
...rausstreichen ist easy...eine Osmose Anlage klingt erstmal albern erspart aber Wassserflaschenkauf ...
Z.B. der Faktor "längere Fahrt" beißt sich ja schon von vorne herein mit dem von Dir vorgestelltem Rhytmus.
Und wenn schon mal ne längere Strecke kommt, kommt ja anschließend wieder eine längere Standzeit.
...da ist ja ein sehr flexibler Rhythmus möglich - das Ding kann an sich beides - Reisen und kurz stehen sowie lange Stehen
Zu Bedenken gäbe ich Dir noch mit auf den Weg: je mehr installiert ist (elektrisch, flüssig oder sonstwas) desto mehr kann kaputt gehen.
Allein schon Dein Wassersystem kommt mir "etwas" arg aufwendig vor.
da deswegen mach ich das ja - habe einen weg gefunden auf gas ganz zu verzichten ... habe keinen Boiler und keine Wasserheizung oder Radiatoren mehr ... Solarzelle, Generator, E-Karre hängen voneinander ab ... ohne ekarre wär das sicher alles anders aber ich kaue ja grad das Konzept -mit- sowas durch...
Das Wassersystem ist doch recht simpel...

Hebe die Haare

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#471 Beitrag von Mark86 » 2019-10-12 5:33:46

N generator macht immer nervig krach und ist auch wartungsintensiv, im dauerbetrieb... du willst aus diesel strom machen und daraus ein elektroauto laden? Wieso kippst du ihn nicht direkt ins auto?
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#472 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-12 9:39:41

Mark86 hat geschrieben:
2019-10-12 5:33:46
N generator macht immer nervig krach und ist auch wartungsintensiv, im dauerbetrieb... du willst aus diesel strom machen und daraus ein elektroauto laden? Wieso kippst du ihn nicht direkt ins auto?
Hallo Mark,

Naja ein Generator macht zunächst mal nur Krach wenn er auch läuft - und das soll er nicht bzw nur in Ausnahmesituationen also zum Heizen off Grid, bei Eiseskälte ohne Sonne, wenn beide Diesel-Luft Heizer kaputt sind und die Akkus Leer sind - oder wenn ich es mit dem e-Auto wiedermal nicht lassen kann stundenlang in den Dünen zu driften und Donuts in den Sand zu malen wärend 100 Geier mit ihren Flügeln die 35qm Solarzelle abdecken.
Dann könnte ich tatsächlich Diesel ins E-Auto schütten - da dort einer der drei möglichen Einbauorte für den 55dB Generator wäre. (2. Einbauort wäre die gut schallisolierte Fahrerkabine also in einer Kapsel dort, 3. ganz normal Unterflur) und selbst wenn das so wäre - ich also via Dieselgenerator das E-auto lade und damit rumsause wäre der Verbrauch noch immer geringer als das Fahren mit dem 15t LKW (20kw e-Auto mal 0,35l/kw/h Generator = 7l+x/h unter vollast betrieb e-auto) sogar das rechnet sich also irgendwie.

Zwei Umstände stellen sich dem jedoch entgegen - 1. ich habe Zeit und kann damit und mit der vorhandenen Energie entsprechend "spielen" und 2. ich stehe am gut überlegten Standort mit hoher Sonnenwahrscheinlichkeit im Warmen und/oder hänge an einer Landline.

Der Aufwand dafür das man vom imaginären leicht ruß geschwärztem und hüstelnden Umweltengel umflattert wird ist sehr hoch - seine Gegenwart macht halt irgendwie Happy.

Der Generator läuft also im Normalbetrieb bestenfalls nie, ich habe mehr Solarenergie als ich brauchen kann und alle Systeme nebst e-auto laufen dauerhaft voll Autark - ich sitze in/neben einer flüster-leisen Kiste und mache mein Ding....so der Plan...

add: ach ja Wartung - was gibts schon schöneres als an einem kleinen höllenteuren 15k€ Dieselaggregat mit Kubota 2 Zylinder Dieselchen rumzuschrauben das ja mit einem tollen Reparaturkit geliefert wurde ...

Ahoi...
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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#473 Beitrag von PeterWEN » 2019-10-12 23:30:54

Habedere,

nichtsdestotrotz empfehle ich Dir, für den "Fall der Fälle" die Installationen so auszuführen, dass Du alles "relativ" leicht raus reißen kannst und durch etwas anderes ersetzt.
Vor mir die Bahn, unter mir was fahrbares, nach mir die Sintflut.
Fragt mich nur, ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.
Inzwischen Meister im Verschieben, von der "to do" in die "ach, was soll`s" Liste.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#474 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-13 9:59:29

Servus Peter,

ja da hast du völlig recht - und solange ich das nur im 3d hab lässt sich vieles einfachst und sehr preiswert rausreißen - ich "tanze" ja hier nur erstmal Konzept Ideen durch...klopfe die Möglichkeiten ab....das tut an sich jeder hier - ich halt etwas tiefer/irrer da ich die Zeit habe /sie mir nehme.
Sämtliche Ideen zum Stromkonzept sind noch extrem fehlerhaft - die Daten viel zu ungenau ... ich versuche nur eine Tendenz der Machbarkeit abzuschätzen. Es wundert mich ehrlich gesagt das die massiven Fehler im Stromkonzept hier keinem der mittlerweile 20k Mitleser mehr auffällt und da mal ne vernünftige Reaktion kommt.
So ist ein 15k 6kw Diesel Generator mit schickem Servisköfferchen zwar tatsächlich zu bekommen (WhisperPower) - aber total versnobt(!) sowas - für 5k baut man sowas selber. Preise sind mir noch auch relativ wurscht, stehen im lediglich weg, sind einer Gesamtfunktion die viel interessanter ist untergeordnet da sich das eh erst schwierigst in einer langzeit Kalkulation auswirkt/zeigt.
Ich bin mit der be-schätz-rechnung ehrlich gesagt überfordert und hatte gehofft das sich hier ein Solar und Strom "Gott" rumtreibt der sowas mal besser rechnen/abschätzen kann.
Ich halte das Stromkonzept mit e-auto, Strom/Diesel/Solar..."gefühlt" für denkbar ob es wirklich machbar und auch sinnvoll ist würden harte Daten entscheiden - dazu kann ich allein halt nur sehr schwierig kommen. Ich suche quasi eine Wissensquelle für diese Stromigen Sachen - vielleicht ein Photovoltaik Forum? wen kann ich fragen wer könnte davon Ahnung haben? wer versteht diese stromigen zusammenhänge gut?

oder Genereller: "ist es möglich einem Reise LKW -irgendwie(!)- mit hinzunahme oder weglassen von irgendeiner Technologie eine bessere Ökobilanz zu verpassen??"

Ahoi...
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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#475 Beitrag von Mark86 » 2019-10-13 11:35:22

ernstlustig hat geschrieben:
2019-10-13 9:59:29
Es wundert mich ehrlich gesagt das die massiven Fehler im Stromkonzept hier keinem der mittlerweile 20k Mitleser mehr auffällt und da mal ne vernünftige Reaktion kommt.
So ist ein 15k 6kw Diesel Generator mit schickem Servisköfferchen zwar tatsächlich zu bekommen (WhisperPower) - aber total versnobt(!)
Wieso ist dass n Fehler wenn du 15.000€ für n Stromgenerator ausgeben willst?
Es gab hier im Forum auch schonmal jemanden, der hat über 21.000€ ausgegeben, bei der von dir benannten Firma, was aber wohl nicht funktioniert hat...
Also das Ausgeben schon, aber dass er dafür tauchen können sollte wohl nicht. Findest den Beitrag über die Forensuche...

Es ist hier nicht ungewöhnlich, dass Leute sich für "Summen" Dinge bauen lassen, die eigentlich kein Mensch braucht oder die ein Normalverdiener niemals auf einmal im Leben in den Händen hält. Andererseits, wer ist hier schon Normalverdiener... Wenn ich mir also meine Karre selbst zusammen zimmer, dann ist dass für den ein oder anderen Camper schon an Lack n Posten, den er nie gestemmt bekommen würde, für mich "im Rahmen", aber warum sollte ich mich darüber "wundern" wenn jemand einen Stromgenerator für eine Summe kauft, die mein ganzer Aufbau gekostet hat?

Man wird wahrscheinlich auch nen Honda Generator in ner halbwegs Schalldichten Kiste mit Fernstart von drinnen für unter 2 Mille realisiert bekommen. Aber, jeder wie er will, kann und meint es zu brauchen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass manche hier ihre Weltreiseautos aus "Sperrmüll" zusammen zimmern um auf Weltreisen zu gehen und andere das Auto eher als Modelleisenbahn sehen bei dem eigentlich nur das Aufbauen (lassen) Spass macht und da weit 6 Stellige Summen versenken, einmal mit im Kreis fahren und die Kiste nach kurzer Zeit für n Bruchteil wieder verkaufen.
Genereller: "ist es möglich einem Reise LKW -irgendwie(!)- mit hinzunahme oder weglassen von irgendeiner Technologie eine bessere Ökobilanz zu verpassen??"
Klar. Kaufe einen gebrauchten LKW der schon da ist und nicht erst produziert werden muss, fahre damit möglichst wenig und am besten nimmst du nen gebrauchten Holzofen und verbrennst als Heizungsmittel das gesparte Geld zum heizen. Besser wäre natürlich noch, gar kein LKW... Aber einen Hintern mit einem ganzen LKW durch die Gegend zu fahren, der neu aufgebaut wird mit jeder Menger Energie und Resourceneinsatz und sich dabei Sorgen um die Ökobilanz zu machen, die ist dann eh völligstens im Arsch :)
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Hubdachkoffer hub2m - Hebesysteme, Raumgestaltung

#476 Beitrag von ernstlustig » 2019-10-14 10:19:25

Mark86 hat geschrieben:
2019-10-13 11:35:22
Wieso ist dass n Fehler wenn du 15.000€ für n Stromgenerator ausgeben willst?
Es gab hier im Forum auch schonmal jemanden, der hat über 21.000€ ausgegeben, bei der von dir benannten Firma, was aber wohl nicht funktioniert hat...
Also das Ausgeben schon, aber dass er dafür tauchen können sollte wohl nicht. Findest den Beitrag über die Forensuche...
...unterschiedlich hohe Anschaffungskosten verändern irgendwie die laufenden Kosten oder deren erahnte Wirtschaftlichkeit. Den Beitrag hab ich leider nicht gefunden - vermute mal er hat das Ding Unterflur montiert und nen Fluss durchquert oder so…vermutlich dumm gelaufen. ja der Generator ek Preis war ein echt doofes Beispiel von mir … eine Überprüfung meiner Schätz Daten Sammlung an sich wäre gut.
Man wird wahrscheinlich auch nen Honda Generator in ner halbwegs Schalldichten Kiste mit Fernstart von drinnen für unter 2 Mille realisiert bekommen. Aber, jeder wie er will, kann und meint es zu brauchen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass manche hier ihre Weltreiseautos aus "Sperrmüll" zusammen zimmern um auf Weltreisen zu gehen und andere das Auto eher als Modelleisenbahn sehen bei dem eigentlich nur das Aufbauen (lassen) Spass macht und da weit 6 Stellige Summen versenken, einmal mit im Kreis fahren und die Kiste nach kurzer Zeit für n Bruchteil wieder verkaufen.
ich habe ja selber, planerisch und baulich wesentlich irreren Kram für die "Nuller Typen" realisiert …(was ein Spaß teilweise)…ich habe aber -selber- keinerlei intresse Summen zu versenken ohne darüber nicht wenigstens genauestens Bescheid zu wissen … meine Nullen müssen sich irgendwie auch vernünftig rechnen. Die Sperrmüll Nummer hab ich auch schon gemacht (MB O319,bj 65, da war ich 20) will zur Abwechslung halt mal was "nachhaltigeres" durchdachtes für mich bauen - Ein Bekannter hat sogar genau dieses mehrstellige "2-3jahre im Kreis fahr und weg damit" gemacht - dennoch bleibt das Ganze für mich renitenter Weise spannend. Auf jeden Fall suche ich das für mich genau passende Dingens - dabei ist es egal ob aus der "basic Ecke" oder von den Nullern smarte Ideen verwendet werden "I want it all" but not now …sondern erst in einigen Jahren - dann will ich nicht ohne detaillierten Plan dastehen oder zu einem mir eh nicht passendem fertig Teuromobil greifen müssen.
Klar. Kaufe einen gebrauchten LKW der schon da ist und nicht erst produziert werden muss, fahre damit möglichst wenig und am besten nimmst du nen gebrauchten Holzofen und verbrennst als Heizungsmittel das gesparte Geld zum heizen. Besser wäre natürlich noch, gar kein LKW... Aber einen Hintern mit einem ganzen LKW durch die Gegend zu fahren, der neu aufgebaut wird mit jeder Menger Energie und Resourceneinsatz und sich dabei Sorgen um die Ökobilanz zu machen, die ist dann eh völligstens im Arsch :)
Naja - "gar kein LKW" würde bedeuten ich bleibe im Haus und verbrate da dann mehr Energie bei weniger "Spaß" …sowas kann sich doch nicht rechnen - ich will auch nicht die Welt retten oder so - aber die Richtung passt an sich und vielleicht kann man durch die ein oder andere Raffinesse hier ein paar Punkte sammeln - leben auf kleinem Raum bedingt eine gewisse Sparsamkeit ja schon aufgrund der limitierten Ressourcen.
Vielleicht gleicht sich der Unterschied zwischen einem neuen und alten LKW ja aus - kauft man einen Gebrauchten wird "oben" doch ein Neuer (oder 3) nachgelegt. Je neuer die fahrende gesamt Flotte ist desto weniger co2 wird pro km freigesetzt. Ersetzt man Haus und Hof durch einen LKW und lebt darin sollte das doch auch weniger Energie benötigen. Es wird immer Neubauten geben müssen da die Zeit ja alles "frisst" würden all jene Neubauten mit der "eh schon wurscht Taktik" gebaut werden wäre das schlecht - eine stete Verbesserung der Systeme ist da schon besser und allemal eine Überlegung wert.
Ich stelle es mir ganz toll vor mit einem kleinen e-Auto leise rumzuspazieren und dann per Solar zu laden. Es wäre halt spannend zu wissen ob sich das und das teilheizen mit Strom ökonomisch oder ökologisch irgendwie rechnet bzw. welche Solaren Kapazitäten dafür sinnvollerweise notwendig sind und ob es überhaupt möglich ist so ein System zum Laufen zu bringen.

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