selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

Moderator: Moderatoren

Nachricht
Autor
Benutzeravatar
patrik
infiziert
Beiträge: 80
Registriert: 2011-06-09 13:54:52
Wohnort: Lütjenwestedt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#31 Beitrag von patrik » 2018-02-18 18:27:17

Moin Alex, also so regelmäßig ist dann ja Flamme auch nicht, schon interessant. Das ist auch das erste mal das ich einen Refleks mit einer Scheibe sehe, lieben Dank.
Matze: das hatte ich auch schon mal gelesen, darum wäre es mir eigentlich wichtig mal in einen TOBY von einem Schiffsofen zu schauen, um den Unterschied zu sehen., Denn wie ich schon schrieb hat er nicht den Hebel an der Seite, das Gehäuse wurde da verschlossen.
Und natürlich probiere ich erst viel aus bevor ich ihn einbaue, macht ja auch Spass und er wird nachher auch nur mit einem CO Melder betrieben, der immer läuft.

Gruß

Patrik

Benutzeravatar
jan der boese
LKW-Fotografierer
Beiträge: 133
Registriert: 2017-11-19 11:01:17

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#32 Beitrag von jan der boese » 2018-02-18 20:32:05

MatzeD hat geschrieben: Sie wollen IMMER ordentlich in Waage sein!!
Gruß
Matze
wie ordentlich?
also ich versuche schon, den wagen möglichst so abzustellen , oder auf keile, daß ich den eindruck habe daß der grade ist. reicht das? oder muss das wirklich ins wasser?

Benutzeravatar
Ulf H
Rauchsäule des Forums
Beiträge: 19458
Registriert: 2006-10-08 13:13:50
Wohnort: auswandernd

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#33 Beitrag von Ulf H » 2018-02-18 20:50:28

... Refleks mit altem Regler und Taylors mit Tropfregler ist Schräglage ziemlich egal ... lediglich nach mehreren Wochen in unveränderter Schräglage bildet sich die Ölkohle nur an der tiefer liegenden Seite des Brennertopfes aus ... ist das zufällig die mit dem Zufluss, ist Putzaktion angesagt ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

Benutzeravatar
patrik
infiziert
Beiträge: 80
Registriert: 2011-06-09 13:54:52
Wohnort: Lütjenwestedt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#34 Beitrag von patrik » 2018-02-18 20:51:35

Stimmt das wäre mal interessant, denn ich bin nicht so der Keiletyp, einigermaßen gerade genügt mir, es sei denn ich will an dem Platz wirklich länger verweilen.

MassivesAlteisen
Überholer
Beiträge: 232
Registriert: 2017-04-10 22:16:44
Wohnort: wo andere Leute Ferien machen

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#35 Beitrag von MassivesAlteisen » 2018-02-18 21:50:24

patrik hat geschrieben:Moin Jens,
[..] Löcher aufbohren ist kein Problem, kleiner machen eher schon :-).
[...]
Sind die Löcher in einem Rohr?
Eventuell kannst du eine minimal grössere Hülse über das Rohr mit den Löchern schieben und in diese Hülse dasselbe Lochschema bohren. Dann liesse sich Luftzufuhr (und damit der Sauerstoff) durch drehen der Hülse besser regulieren.
Suchender

Benutzeravatar
patrik
infiziert
Beiträge: 80
Registriert: 2011-06-09 13:54:52
Wohnort: Lütjenwestedt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#36 Beitrag von patrik » 2018-02-18 23:51:15

Moin,

die Idee kam einem Bekannten gestern bei mir auch schon, von der Idee gut, aber leider nicht so einfach sie umzusetzen, die Löcher sind halt in dem Brenntopf drinnen der unter dem Brennraumrohr steckt,siehe Fotos weiter oben. Wie gesagt, ich werde erst einmal schauen wie er reagiert mit dem Ölregler.

Gruß

Patrik

Benutzeravatar
FSausS
Schrauber
Beiträge: 368
Registriert: 2014-06-04 13:32:52
Wohnort: Schorndorf

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#37 Beitrag von FSausS » 2018-02-19 12:39:05

patrik hat geschrieben:Stimmt das wäre mal interessant, denn ich bin nicht so der Keiletyp, einigermaßen gerade genügt mir, es sei denn ich will an dem Platz wirklich länger verweilen.
Hallo,
kardanische Aufhängung für den Brennertopf wäre die Lösung...ich würde einen "Übertopf" für den Brennerpott machen, den umgebördelten Rand des Brennerpotts breiter machen sodass er mit Spalt über den oberen Rand des Übertopfs steht (wegen Bewegungsfreiheit durch die kard. Aufhängung) und den Übertopf mit einem Rohr zur Frischluftzuführung von draussen verbinden. Die kardanische Aufhängung des Brennerpotts in den Übertopf integrieren - sollte mit ein bissl Hirnschmalz und Probieren möglich sein :D

Grüßle
Frank
Steuermann diverser mobiler Materiequellen...

80er Toyota Landcruiser
711 T2/LN1 DB
1019 AF exRW2
1150GS

Benutzeravatar
patrik
infiziert
Beiträge: 80
Registriert: 2011-06-09 13:54:52
Wohnort: Lütjenwestedt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#38 Beitrag von patrik » 2018-02-19 13:16:04

Moin Frank,

klar kann "Mann" das machen, aber der Aufwand steht glaube ich in keinem Verhältnis, hier ging es aber auch mehr um den Toby, das der grade stehen möchte. Und eine kardanische Aufhängung hat glaube ich kein käuflicher Ölofen.
Wobei ich aber eine kardanische Aufhängung, bei der noch zu bauenden Petrolampelampe realisieren möchte, da ist es aber ja auch recht einfach.

Gruß

Patrik

Benutzeravatar
jan der boese
LKW-Fotografierer
Beiträge: 133
Registriert: 2017-11-19 11:01:17

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#39 Beitrag von jan der boese » 2018-02-20 10:02:42

ich glaub dann wärs einfacher den ölofen kardanisch aufzuhängen, oder gleich den ganzen koffer :joke:
mich würde mal interessieren ob die schiffsöfen auf segelboten oder schwerer see überhaupt betrieben werden können/dürfen. in den beschreibungen bei reflex +co hab ich dazu nix gefunden. ich kann mir nicht vorstellen, daß nur durch wegfallen eines kleinen hebels am dosierer, das ganze bei 45° und mehr, hochseetauglich wird.
nun denn ich kauf heut mittag einen neuen " Elba 4000 (Haas und Sohn) 406.40" bei einem autoverwerter für 100eus.
ich krieg sogar eine ausweisbare quittung. also netto 81 eus für nen neuen ofen. der macht zwischen 2 und 4kw. also genau die richtige größe für meinen koffer. einen designerpreis wird der allerdings mit sicherheit nie kriegen. am besten ich beziehe meinen koffer dazu mit blümchentapete.
den ofen werd ich erstmal vor meiner werkstatt mit der recht kurzen rohrlänge und den bögen, die ich im wagen brauch, ausprobieren. ich werd den auch mal schräg gestellt ausprobieren...
netten gruß,
jan

Benutzeravatar
FSausS
Schrauber
Beiträge: 368
Registriert: 2014-06-04 13:32:52
Wohnort: Schorndorf

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#40 Beitrag von FSausS » 2018-02-20 10:59:04

@Jan
ShowUsPicsSonstGlaubenWirNix :D

Grüßle
Frank
PS Besonders von deiner Blümchentapete :lol:
Steuermann diverser mobiler Materiequellen...

80er Toyota Landcruiser
711 T2/LN1 DB
1019 AF exRW2
1150GS

Benutzeravatar
MatzeD
Überholer
Beiträge: 228
Registriert: 2012-03-27 8:42:35
Wohnort: Michelstadt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#41 Beitrag von MatzeD » 2018-02-20 11:34:47

jan der boese hat geschrieben:
MatzeD hat geschrieben: Sie wollen IMMER ordentlich in Waage sein!!
Gruß
Matze
wie ordentlich?
... oder muss das wirklich ins wasser?

Moin,

wie gesagt, nach meinen Erfahrungen mit einem "normalen" Ofen mit Toby Regler muss der ins Wasser wenn er ordentlich brennen soll.

Gruß
Matze


EDIT:

Grad erst deinen letzten Post gelesen. Mach das mit dem schräg stellen auf jeden Fall mal!
_____________________________________
... hatta garnicht nen LKW, düsta im alten VW-Bus 'rum ...
bis es dann nen RTW gab, Vario 614

Benutzeravatar
jan der boese
LKW-Fotografierer
Beiträge: 133
Registriert: 2017-11-19 11:01:17

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#42 Beitrag von jan der boese » 2018-02-21 12:47:58

da isse, die fantastmagorische nagelneue 81-euro design-ikone!

auf dem prüfstand 3 std. probegelaufen. kein qualm und kein geruch.
der ofen muss tatsächlich exakt im wasser sein. selbst bei kleiner abweichung sieht man das am brennerbild.
klein meine ich im wahrsten sinne von: "wieso? der steht doch gerade!"
allerdings eher quer zum ofenrohranschluss. also auf der langen seite. nach vorne und hinten gekippt habe ich kein unterschied feststellen können. das liegt anscheinend an der lage des reglers. nun konnte ich den wegen dem rohr auch nur ein paar grad kippen.
einige haben ja geschrieben, daß die reflexregeler bzw öfen nicht waagerecht stehen müssen. jetzt wäre die frage wieviel grad die können?
für das geld was die kosten, kann ich mir für ein paar euro eine unterkonstruktion aus aluprofilen und 2 mittig gebohrte aluplatten mit gefrästen runden langlöchern bauen. das ganze dreht sich dann um den ofenrohranschluss. mit einer rändelschraube könnte man dann den ofen jederzeit ins wasser stellen und damit auch die anderen nachteile eines schiefen ofens ausschließen.
netten gruß,
jan
Bild

Benutzeravatar
patrik
infiziert
Beiträge: 80
Registriert: 2011-06-09 13:54:52
Wohnort: Lütjenwestedt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#43 Beitrag von patrik » 2018-02-21 19:53:15

Ich glaube irgendwo mal gelesen zu haben , das es auf die Einbaulage des TOBY´s auch ankommt ob in Fahrtrichtung oder eben halt nicht zu mindestens bei den Refleks soll es so sein. Darum wäre es ja auch wirklich mal wichtig, in einen Refleks Regler zu schauen, was die da geändert haben. Denn so groß kann der Unterschied nicht sein.

Jan: Schick ist anders, aber macht warm, also alles was er soll :-) Mit der Unterkonstruktion kann ich mir noch nicht vorstellen, aber eine gute Idee. Dein Ofen hat sicher auch eine rechteckige Brennkammer, da läuft das Öl immer schön in eine Ecke, glaube nicht, dass dies unbedingt dem Toby zu zuschreiben ist. Vielleicht genügt es auch wenn man die Brennkammer leicht ballig baut.

Besten Gruß

Patrik

Benutzeravatar
jan der boese
LKW-Fotografierer
Beiträge: 133
Registriert: 2017-11-19 11:01:17

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#44 Beitrag von jan der boese » 2018-02-22 10:43:43

der ofen selber ist zwar quadratisch, die brennkammer/brennertopf weiter unten aber rund. sie hat in der mitte eine vertiefung die sich zur tropfdüse erstreckt und außen einen vertieften ring, am anfang brennt es erst in der mitte und wenn er heiß wirdf auch in der äußeren schale. später sieht man am brennerboden gar keine flammen mehr, sondern nur noch brennende gase aus den ringförmigen düsen etwas oberhalb. das muss auch so, sonst würde der ofen ja in kürzester zeit verrußen.
zitat: Für die Verbrennung von 1 Liter Öl werden 10 m3 Luft verbraucht.
lamda1 ist das nicht gerade, darf natürlich auch nicht. heist also, daß der relativ fett verbrennt.
ich vermute, das einzige was am reflex anders ist, ist der automatische absteller und der überlauf.
unten mal die aufbauanleitung. http://www.toplicht.de/pdf/REFLEKS-MONT.PDF
auch die beschreibung des reglers ist interessant
ich kann meinen ofen auch problemlos um 10° in die schmale richtung kippen.
der reflexregeler hat zusätzlich ein überlaufsystem. bei schwerer see geht der überlaufende diesel in einen exrta tank.
vorher geht der ofen aber eh aus.
für mich hat sich meine vermutung bestätigt:
die kochen auch nur mit heizöl;-)
die anschaffung eines solchen ofens für mehr als das zehnfache lohnt sich für mich auf jedenfall gar nicht,
da ich den ofen nicht während der fahrt betreibe.
außer in material und design und einem gewissen "must have faktor" , sehe ich da keine großen konstruktiven unterschiede.
netten gruß,
jan


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
MONTAGEANLEITUNG
4. ÖLOFEN
Refleks ́ Ölöfen werden auf einer Auffangwanne mit m
in.50 Kante aufgestellt.
Der Ofen ist aufrecht und am Besten mit dem Regler
in der Längsrichtung des Bootes
aufzustellen. In schnellen Motorbooten soll der Reg
ler gegen den Steven zeigen, da
Refleks ́ Ölöfen stromlos arbeiten. D.h. die Ölzufuh
r entsteht durch Schwerkraft. Der
Ölstand im Regler ist etwa ca. 10 mm höher als der
Boden von dem Brennertopf.
Durch starke Krängung kann die Ölzufuhr unterbroche
n werden: Der Ofen geht aus.
Man montiere daher den Regler in der Längsrichtung!
Auf Segelboote beträgt die max.
Krängung 10 Grad.

Benutzeravatar
Ulf H
Rauchsäule des Forums
Beiträge: 19458
Registriert: 2006-10-08 13:13:50
Wohnort: auswandernd

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#45 Beitrag von Ulf H » 2018-02-22 19:35:33

... während der Fahrt funzt auch ein Refleks nicht ... liegt aber nicht an der Schräglage sondern am Wind ... 50 km/h oder Windstärke 8 sind noch o.k. ... bei mehr blästs den Ofen aus und er verqualmt die Bude gigantisch ... mit Rohrverlängerung geht etwas mehr ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

Benutzeravatar
jan der boese
LKW-Fotografierer
Beiträge: 133
Registriert: 2017-11-19 11:01:17

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#46 Beitrag von jan der boese » 2018-02-22 20:38:13

während der fahrt würde ich überhaupt keine offene flamme im wagen haben wollen. :eek:
die 6 kleinen diesel detonationen vorne unter der haube genügen mir völlig :rock:
ich hab gelesen, daß reflex seit 2012 auf toby umgestellt hat. die sind halt speziell für sie eingestellt und haben das kleine auslösehebelchen außen wohl nicht. wo ich immer noch nicht weiß was das eigentlich auslöst.
dafür aber schmelzsicherung überlauf und co. ansonsten sind die baugleich mit den normalen toby
allerdings auch fast 3mal teurer.
zu der problematik des "in's wasser" stellens:
eine lösung wäre, man baut eine wippe auf die man den ganzen ofen stellt. dann hat man aber das problem, daß wenn man den zb. mit einem stellrad kippt, daß der ofenrohranschluss nicht im gedachten mittelpunkt der drehung ist. das ofenrohr macht mit dem ofen eine bewegung hin und her.
das ist eigentlich kein problem, wenn der bogen am ofen und das rohr unter der decke halbwegs beweglich sind. außerdem müssen sie in sich ein paar mm verschiebbar sein. die dürfen also nicht zu stramm sitzen. wenn man da etwas kupferpaste oder was temparaturbeständiges dranschmiert bleibts wohl auch länger gängig. morgen ist schönes wetter. ich bau mir eine wippe und fixiere die oberen beiden bögen. dann probier ich mal aus ob sich der ofen samt rohr kippen lässt. wenn das funzt wäre das cool und mein problem gelöst.
ansonsten müsste man ein drehgestell bauen, dessen mittelpungt der ofenanschluss ist, um den sich der ofen drehen lässt. wird man auch bauen können aber das ist mir eigentlich ein büschen zu aufwändig.

Benutzeravatar
patrik
infiziert
Beiträge: 80
Registriert: 2011-06-09 13:54:52
Wohnort: Lütjenwestedt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#47 Beitrag von patrik » 2018-02-22 23:36:22

Moin Jan,

schaue mal http://uk.evmetal.dk/2112-68-fuse-valve ... mpression/ da hast Du Deine Thermosicherung, die werde ich wohl bestellen oder abholen wenn ich mal wieder in DK bin. Und unter https://www.youtube.com/watch?v=taNnyGbAy_s&t=51s ist der Toby relativ gut erklärt. Bezüglich Reglerfalle (also der kleine Hebel an der Seite) vielleicht ergibt es sich ja mal in einen Refleks Regler zu schauen, wie ich schon sagte, so gravierend kann der Unterschied nicht sein, da ja eher weniger Teile verbaut sind.
Werde meine Brennkammer wohl auch noch leicht ballig drücken, mit einem Wagenheber sollte das wohl klappen, hoffe ich.
Und während der Fahrt würde ich den auch nicht betreiben wollen.

Besten Gruß

Patrik

Benutzeravatar
jan der boese
LKW-Fotografierer
Beiträge: 133
Registriert: 2017-11-19 11:01:17

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#48 Beitrag von jan der boese » 2018-02-23 9:48:05

hallo patrik.
ob man die thermosicherung wirklich braucht, weiß nicht... die soll ja das auslaufen des tanks verhindern im brandfall.
dazu soll es aber gar nicht erst kommen. einen brand im auto will ich mir nicht vorstellen.
du sprichst von brennkammer ballig drücken.
du weißt, daß der ofen nach dem verdampferprinzip arbeitet. das öl was in der pfanne unten brennt, wird, wenn es heiß genug ist, zu einem gasgemisch. durch die ringdüsen tritt es aus und wird entzündet. nach einer weile brennt in der pfanne nix mehr groß, weil der tropfen auf der heißen pfanne sofort verdampftr. so soll das ja im idealfall auch.
daher ist die form und dimension der pfanne, der brennertopf, dessen ring mit den bohrungen und der tropföler (der toby ist ja auch nix anderes) aufeinander abzustimmen.
sonst verbraucht der entweder zu viel oder wummert, zu viel sauerstoff darf der nämlich auch nicht kriegen. daher haben bessere öfen auch eine zuluftbegrenzung. wie schon gesagt, lamda 1 ( 14,5 zu 1) ist da gar nicht erwünscht sonst haut's den auseinander. man kommt mit diesel aber viel schneller in den bereich als man denkt, weil das bei 9 zu 1 gewichtanteile auch schon hervorragend durch die gegend fliegt;-)
ich würde mich bei einem eigenbau recht dicht an ein vorbild halten. dann ist man auf der sicheren seite mit den dimensionen.
über das warum und wozu brauch ich nix schreiben. besonders wenn man sowas in neu für 80 schleifen kriegt;-)
aber ich weiß, warum du das machst: weil du es kannst! :-)
netten gruß,
jan

Benutzeravatar
patrik
infiziert
Beiträge: 80
Registriert: 2011-06-09 13:54:52
Wohnort: Lütjenwestedt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#49 Beitrag von patrik » 2018-02-25 21:07:14

Moin Jan, stimmt hast recht, eigentlich sollte der Diesel sofort verdampfen, blöder Denkfehler, kann mir das ballig drücken auch sparen, und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, waren selbst die Refleks unten plan. Was das angeht, habe ich mich auch dicht an das Lochbild und Größe
gehalten. Und ja Du hast recht "weil ich es kann" :-) und natürlich weil es mir Freude macht zu experimentieren.

Besten Gruß

Patrik

Benutzeravatar
jan der boese
LKW-Fotografierer
Beiträge: 133
Registriert: 2017-11-19 11:01:17

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#50 Beitrag von jan der boese » 2018-02-25 21:17:01

ich denke, daß die kleine pfanne nur zum anzünden da ist, weil sich dort als erstes eine kleine pfütze bildet.
also kann das schon sinn machen da eine kleine vertiefung zu machen wo das öl dann zusammenläuft.

Benutzeravatar
patrik
infiziert
Beiträge: 80
Registriert: 2011-06-09 13:54:52
Wohnort: Lütjenwestedt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#51 Beitrag von patrik » 2018-03-20 22:02:33

Mal wieder ein neues Video https://www.youtube.com/watch?v=mcQ2HEtCM7A diesmal mit dem Toby Regler, die mininmale Flamme kann man noch weiter runter stellen, gut bei umgerechnet 1l in 24 Stunden ist es natürlich nicht viel mehr als eine bessere Kerze bei 2 l-3 ist es schon deutlich wärmer: Das "wummern" ist tatsächlich nur wenn zu viel Öl im Brenntopf ist, die Regelung mit dem Toby klappt super.

Besten Gruß

Patrik

Benutzeravatar
jan der boese
LKW-Fotografierer
Beiträge: 133
Registriert: 2017-11-19 11:01:17

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#52 Beitrag von jan der boese » 2018-03-23 9:47:28

moin patrik.
ist das jetzt ein besonderer tobi? und wenn woher und wie teuer?
netten gruß,
jan

Benutzeravatar
patrik
infiziert
Beiträge: 80
Registriert: 2011-06-09 13:54:52
Wohnort: Lütjenwestedt

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#53 Beitrag von patrik » 2018-03-23 12:41:44

Moin Jan,

das ist der aus dem BW Ölofen, den habe ich neu für 40 Eu bekommen, glaube er hat noch welche. Von 3,5 bis 9 regelbar, aber es ist eine Einstellschraube vorhanden um das Minimum einzustellen, da konnte ich ihn runter pimpen auf umgerechnet 1 l in 24 Stunden. Ist aber wie gesagt zu wenig Wärme.

Gruß

Patrik

OliverM
Forumsgeist
Beiträge: 6034
Registriert: 2006-12-28 9:26:50
Wohnort: Goch

Re: selbstgebauter Ölofen erster Probebrand

#54 Beitrag von OliverM » 2018-03-23 13:55:15

patrik hat geschrieben:
2018-03-23 12:41:44
Moin Jan,

das ist der aus dem BW Ölofen, den habe ich neu für 40 Eu bekommen, glaube er hat noch welche. Von 3,5 bis 9 regelbar, aber es ist eine Einstellschraube vorhanden um das Minimum einzustellen, da konnte ich ihn runter pimpen auf umgerechnet 1 l in 24 Stunden. Ist aber wie gesagt zu wenig Wärme.

Gruß

Patrik
Naja Patrik, das war ja zu erwarten . 1 Liter Diesel in 24 Stunden entspricht, ganz grob gerechnet, 430 Watt, wenn man dann den Wärmeverlust durch den Kamin mit einbezieht bleibt da nicht mehr viel übrig.

Gruß

Oliver
the key to freedom isn´t making more it´s spending less

Antworten