Trockeneisgestrahlt und was dann?

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AWA
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Trockeneisgestrahlt und was dann?

#1 Beitrag von AWA » 2018-01-04 0:22:43

Hallo Trockeneisstrahler,

ich habe gerade mein Fahrgestell mit Trockeneis gereinigt. Ist eine ziemliche Sauerei bezüglich Schmutz der auf den Boden fällt, aber vom Arbeiten und Ergebnis schon sehr schick. Auch wenn man da gefühlt Tage verbringen kann bis es alle weg wäre. Irgendwann ist aber die Mietzeit durch und das Eis aus und dann ist halt natürlicherweise Schluss. Gut genug.

Die rostigen Stellen am Metall will ich demnächst noch mit Owatrol Öl roststoppend behandeln. Was aber ist mit
- Nicht-Eisenmetallen (Alu)
- Stecker
- Aggregate

Lasse ich die jetzt so schön sauber unbehandelt oder sollten die gleich auch mit Owatrol (oder etwas anderem) eingestrichen werden? Jetzt ist alles weitgehend sauber und damit wäre jetzt der Zeitpunkt was zu machen. Ich muss das Fahrzeug demnächst nochmal überführen und wenn da irgendwo Streusalz im Einsatz ist...

Und dann nochwas: Da ich beim Eistrahlen viel Power bzw. eine bissige Düse verwenden musste um die Fett/Ruß Kombination an vielen Stellen überhaupt abzubekommen sind ein paar Wellrohre beschädigt worden (hauptsächlich vom Nachrüst DPF). Die würde ich gerne noch ersetzen. Kann man einfach zwei geschlitzte Rohre unterschiedlicher Größe 180 Grad verdreht ineinander verlegen? Dann wäre die Öffnung besser verschlossen. Passen die einigermaßen ineinander?

Freue mich über Antworten mit Erfahrungen oder Tipps.

LG Andreas

P.S. Wenn jemand eine gute Adresse für das Mieten eines Trockeneisstrahlgeräts in München braucht meldet euch gerne.


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Trockeneisgestrahlt und was dann?

#2 Beitrag von AWA » 2018-01-04 0:29:31

Ups. Falschen Bereich erwischt...
Könnte bitte einer der Moderatoren den Thread nach „Fahrerhaus & Fahrgestell“ verschieben. Danke!


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Ulf H
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Re: Trockeneisgestrahlt und was dann?

#3 Beitrag von Ulf H » 2018-01-04 3:08:58

... in einem solchen Fall den Berschiebewunsch per ! Button unten rechts melden ... erleichtert den Moderatoren die Arbeit ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Trockeneisgestrahlt und was dann?

#4 Beitrag von AWA » 2018-01-04 9:00:11

Danke. So einen Button hatte ich gesucht aber gestern nicht gesehen. :angel:
Meine Bitte ist auch über den Weg raus.
LG Andreas

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chabbes
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Re: Trockeneisgestrahlt und was dann?

#5 Beitrag von chabbes » 2018-01-06 0:02:58

Servus,
das 180° verschieben finde ich schlimmer als offen. Denn das wird nicht dicht und wenn es mal wirklich ordentlich
wässert kommt Wasser rein aber kaum wieder raus. Das dunsted dann im warmen bis an die Steckerkontake innerhalb des Rohres
und dir gammeln langsam die Kontakte innen ab ohne dass Du es merkst... bis ab.

Ich persönlich würde, wenn nicht komplett neu, dann zumindest den ersetzen Bereich mit genügend Überlappung
mit Schweissband umwickeln, das ist i.d.R. dann dicht. Habe mit dem Zeug auch schon Kühlerschläuche abgedichtet.

Ich denke Du hast die Wellrohre für den Kabelschutz gemeint.

LG
chabbes
:D

... nur meine Meinung, kein Gewähr auf mögliche Gegenargumentation :D

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Re: Trockeneisgestrahlt und was dann?

#6 Beitrag von AWA » 2018-01-06 20:43:54

Danke für deine Überlegungen zum Wasser. Und richtig, ich habe die Wellrohre zum Kabelschutz gemeint. Ersetzen ist nicht so einfach möglich, da an den Enden eben Stecker sind, die ich nicht durch die Kabel bekäme. Auch nicht mit erheblich größerem Querschnitt. Somit wäre dein Vorschlag mit Schweissband was für kleinere Verletzungen. Für den Tausch der DPF Kabel dann wohl doch aber tatsächlich geschlitzte Wellrohre. Diese Wellrohre sind aus einem mittlerweile sehr sprödem Material und ich müsste wohl ziemlich weiträumig umwickeln... Kannst du ein bestimmtes Schweissband empfehlen?

LG Andreas

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chabbes
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Re: Trockeneisgestrahlt und was dann?

#7 Beitrag von chabbes » 2018-01-07 14:10:15

Servus,
vergleiche habe ich keine, ich habe bisher öfters dieses hier von Scotch verwendet:

https://www.amazon.de/Scotch-4704-Repar ... B00TJOYHPW

Es gibt bestimmt auch breitere als Handwerkerversion.

Hiermit hab ich Kühlerschläuche am Moped unterwegs geflickt und ähnliches. Mein geflickter Scheibenwischer
Spritzwasserschlauch am T5 (auch Wellrohr) hält nun schon seit Jahren wieder dicht.

Wichtig ist ein gutes zu nehmen das eine hohe Dehnfähigkeit hat. Damit kannst Du das so straff umwickeln dass es sich
komplett in die Wellrohrform hineinzieht und dessen Kontur annimmt.
Wenn es sich verschweisst hat, musst Du das runter schneiden, abwickeln geht nimmer, ist dann wie ein Überzug.
Das verlinkte hat z.B. 650% Dehnfähigkeit.

Probiere es einfach mal an einem Teststück aus. Ich würde auf jeden fall empfehlen das neue geschlitzte Rohr komplett,
mit mind. 20% Überdeckung damit zu umwickeln. Dann ist das dicht.

LG
chabbes
:D

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Re: Trockeneisgestrahlt und was dann?

#8 Beitrag von Pitmaster » 2018-01-07 14:22:59

Geht es bei den Wellrohren wirklich um hundertprozentige Wasserdichtheit oder steht der Scheuerschutz nicht an erster Stelle. Aus geschlitztem Wellrohr fließt Feuchtigkeit auch wieder ab oder entweicht als Dampf. An meinem Fahrzeug sind viele Wellrohre einfach übergeschoben. Die mit Stecker am bzw. im Rahmen, sind aber auch Dicht ausgeführt.

Guido
Meine Vermutung wurde bestätigt, dass ein Auto mit zwei angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist. Walter Röhrl

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Re: Trockeneisgestrahlt und was dann?

#9 Beitrag von AWA » 2018-01-08 9:21:52

Die Idee mit dem Schweissband gefällt mir. Das ist bei weitem einfacher als neue Wellrohre zu legen, denn ich muss die bestehenden ja erstmal abbekommen. Iste ein sprödesch aber auch gleichzeitig zähes Zeug. Insgesamt dürfte es sich um die 12-15 Meter sporadisch beschädigte Rohre handeln. Das mit der Dichtheit ist so eine Sache. Ich hatte es auch gar nicht so seht auf dem Plan und dachte eher an Schutz aber es ist schon auch so, dass sie natürrlich prinzipiell dicht waren. Insbesondere sind die Durchführungen in den DPF Steuergerätekasten nicht mit Quetschverbindung vom Kabel sondern mit Schraubverbindung zum Wellrohr ausgeführt. Damit wäre zumindest dafür entweder ein ausreichend offenes oder eben dichtes Rohr anzustreben. Ich denke ich werde Schweissband wickeln. Vermutlich um die ganze bestehende Leitung. Jetzt komme ich gerade gut hin.

LG Andreas

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