TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

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Mark86
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#31 Beitrag von Mark86 » 2019-09-18 15:04:04

Damit ist jedes Expeditionsfahrzeug, dass vom Aufbau her der damaligen Technik (+10 Jahre) entspricht H-auglich. Ob das von UNIMOG so geliefert wurde ist völlig irrelevant, sondern ob es damals do gebaut werden konnte. Dabei gibt es wohl für Umbauten noch eine Frist von 10 Jahren im Anschluss. Es darf nur keine GFK-Kabine drauf sitzen.
Auch GFK Kabinen gibt es seit über 30 Jahren. Nur nicht unbedingt in dem heutigen Design und auch nicht mit Echtglasisolierfenstern, Satelitenschüssel drauf, Plasmafernseher im inneren und LED Lichtleisten.

Wenn ich n Hanomag Küchenwagen kaufe und den zeitgenössisch mit Fichte Tanne Nut und Federbrettern zu nem Wohnmobil umbaue, dann hat der TÜV Prüfer überhaupt keine Probleme damit, mir dass ab zu nehmen.
Kaufe ich aber n 911er, bau da fette Räder dran, bau da LED Lichtbalken dran, lass mir da ne Flatschneue GFK Kabine mit Echtglasisolierfenstern, Satelitenschüssel und Solaranlage usw.usf. in heute aktuellem Design drauf zimmern, Schraub n I Pad aufs Amaturenbrett, schickt der freundliche Ingenieur vom TÜV einen zumindest bei uns in der Gegend nach Hause...

Wenn du den Unimog so nach baust, wie er im 1990er Prospekt steht, dann kriegt der auch ein H Kennzeichen.
Bei anderen Basteleien sind die Richtlinien aber mitlerweile deutlich angezogen, so dass man dass was man sich heute gemeinhin unter einem ganzen Wohnaufbau vorstellt, nicht mehr so einfach auf ein H Kennzeichen bekommt...

Das Thema "Unterfahrschutz & Seitenanfahrschutz" ist sehr viel in der Diskusion... Es gibt im Gesetz ne Ausnahmemöglichkeit. Angeblich (TÜV) ist die aber nur für Behörden vorgesehen, da gäbe es eine Interne Anweisung. Andere sagen, in Zeiten von Klappbaren Unterfahrschutzen gibts da nix mehr. Wieder andere kennen vieleicht die Interne Anweisung nicht und gucken ins Gesetzbuch und tragen aus. Derjenige der mein Auto abgenommen hat, hat mir klipp und klar gesagt, er trägt mir da garnix aus, dass muss da dran und fertig. Unterfahrschutz wollte ich eh haben, weil ich weis was dabei raus kommt, wenn sich da hinten ein Depp tot fährt. Da hab ich zwar keine Schuld dran, aber in der Regel wird das Fahrzeug dann erst einmal sichergestellt und wenn du es nach einigen Wochen oder Monaten vom Verwahrhof wieder bekommst, dann ist deine Wasseranlage im Arsch, wenn du Pech hast und es war Winter ist die auch noch Frostbedingt ausgelaufen, dein Kühlschrank ist zum Leben erwacht und weggelaufen usw. usf.
Wenn ihn dann erst die Hinterachse bremst, ist die in der Regel auch kaputt und den Schaden der dann im weit 5 stelligen Bereich liegt Ersetzt zu bekommen, heist 1-2 Jahre Rechtsstreit und auf sein Wohnmobilhobby verzichten. Ganz ehrlich, dafür dass man an den Westfalia Eisenträger ne Anhängerkupplung dran schrauben kann, die Montagezeit von ein paar Stunden und die paar hundert Euro, dass störte mich nicht. Das Ding schützt meine Staukästen im Gelände und wenn man damit mal aufsetzt, davon geht dass auch nicht kaputt...

Die Schreierei von wegen "such dir nen anderen Prüfer" kann man ja aufsagen wie man will, aber hier in der Region gibts nicht viele die sowas überhaupt abnehmen dürfen & wollen und bei anderen Dingen war mein Prüfer sehr kooperativ, hat sich sehr viel Mühe gegeben, hat alles ordentlich abgenommen und dokumentiert so dass wenn irgendwem später was quer kommt, es da auch kein Ärger / Theater gibt und er hat sogar selbst noch Unterlagen raus gesucht und zur Verfügung gestellt, die ich nicht auftreiben konnte obwohl dass eigentlich die Bringschuld von mir als Kunden war.

Grundsätzlich herrscht für LKWs nachrüstpflicht in Sachen Unterfahrschutz und Seitenanfahrschutz. Beim Heckunterfahrschutz ist es jedoch so, dass dieser der alten STVZO genügen muss, also die Höhe Unterkannte in leerem Zustand nicht 55, sondern 72cm hoch sein darf. Da kann man schon einiges mit Anfangen.
Seitenanfahrschutz ist nur da nötig, wo die Funktion durch "Lücken" unterbrochen wird, also wenn deine Seite mit Treppe, Staufach, Dieseltank, etc. voll ist, dann brauchst du da natürlich auch keinen. Bauen kannst du den Seitenanfahrschutz selbst, es gibt dazu Maßzeichnungen wie der aussehen muss, wonach die Vorschriften einfach umsetzbar sind. Prüfkraft sind 100kg Senkrecht an jedem Punkt, also wenn man sich drauf stellen kann, reicht es.
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#32 Beitrag von guatapt » 2019-09-18 17:14:07

rotertrecker hat geschrieben:
2017-12-19 21:17:42
...
Ich finde, so ein UFS ist aus den von Marcel genannten Gründen sehr sinnvoll.
Ich bin ja sonst nicht so ein Freund von Vorschriften und Regelungen, in diesem Fall aber schon.

Gibt da genug schreckliche Beispiele... :cold:

Klappbar, und alle sind glücklich.
Meiner ist starr, ist aber auch die 50mm-Kugel dran.
Ich fahre aber auch "nur" Feldwege u.ä.
...
Leider ist es nicht so, dass alle glücklich sind, wenn man einen dran baut. Bei dem besprochen Baujahr ginge das evtl. relativ problemlos. Beim TRM, den ich hatte, wollte ich einen UFS dran bauen. Dann hat der Prüfer gemeint, dass der UFS typgepüft sein müsse. Ich habe dann den Vorschlag gemacht, eine typgeprüfte AHK zu verbauen. Das reichte ihm aber nicht, weil auch die Halterung geprüft sein müsse. Das kling jetzt nach einem kurzen Gespräch. Das Ganze hat sich aber über 4 Wochen hingezogen, weil der Prüfer zwischendrin immer irgendwo nachfragen musste.
Danach habe ich mir dann einen Prüfer gesucht, der mir den UFS ausgetragen hätte. Dieser Prüfer meinte sogar, dass eine Eintragung bei einem Allrad Fahrzeug gar nicht nötig wäre. Er wüsste jedoch, dass es da manchmal Probleme gibt, deshalb würde er es eintragen. Leider ist der dann in den Erziehungsurlaub entfleucht, bevor ich die Eintragung vornehmen konnte. Der Vertreter hat dann auch wieder Zicken gemacht.
Inzwischen habe ich das Fahrzeug verkauft, allerdings nicht aus diesem Grund.
Leider ist es so, dass man Prüfer-shoppen gehen muss. Wir haben zwar einheitliche Vorschriften, aber unterschiedliche Auslegungen. Da hilft es nichts, sich aufzuregen, am besten telefoniert man rum bis man jemand findet, der ok sagt.
Sich an unwilligen Prüfern aufzureiben, macht meiner Meinung nach, keinen Sinn. Ich habs probiert und aufgegeben. Leider wäre das in meinem Fall für die Verkehrssicherheit eher abträglich gewesen.
BRT hat geschrieben:
2017-12-19 17:43:57
...
Vielleicht sollten wir mal eine Liste machen welche TÜVler uns allen wohlgesonnen sind und das schon mal gemacht haben.
Fährt man halt mal einen Ausflug dorthin.
...
Das fände ich auch sehr schön. Jedoch halten sich viele hier sehr bedeckt, wenn es darum geht, Werbung für einen bestimmten Prüfer zu machen. Sie haben nämlich Angst, dass dann jeder dort hin rennt und IHR Prüfer dann plötzlich nicht mehr so flexibel ist, wie er mal war.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#33 Beitrag von uLuxx » 2019-09-18 17:30:37

Wenn aber der Ingenieur nicht will, dann hilft nur: Zur Konkurrenz gehen.
Ja, das nicht wollen...
Mir hat ein TÜVler vor kurzen bei dem Thema eine Zusatzerläuterung geschickt, die näher auf die Ausnahmen eingeht. Da steht was von sehr engem Ermessungsrahmen. Damit hat er gemeint sieht er am Militär LKW keinen Grund da nen Unterfahrschutz wegzulassen und damit war seinerseits die Diskussion beendet.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#34 Beitrag von Mark86 » 2019-09-18 19:05:24

uLuxx hat geschrieben:
2019-09-18 17:30:37
Wenn aber der Ingenieur nicht will, dann hilft nur: Zur Konkurrenz gehen.
Ja, das nicht wollen...
Mir hat ein TÜVler vor kurzen bei dem Thema eine Zusatzerläuterung geschickt, die näher auf die Ausnahmen eingeht. Da steht was von sehr engem Ermessungsrahmen. Damit hat er gemeint sieht er am Militär LKW keinen Grund da nen Unterfahrschutz wegzulassen und damit war seinerseits die Diskussion beendet.
Bei uns hat die Konkurenz noch gar kein Ausgebildetes Personal, welches 21er Abnahmen machen darf. Dazu fehlt auch vielfach das Knowhow, die Qualitätssicherung diverser nicht blauer Organisationen guckt sich derzeit JEDE 21er Abnahme genau an, weil dass alles noch sehr stark unter Staatlicher Kontrolle läuft, die Erfahrung, die entsprechenden Archive, dass hat bei uns derzeit halt nur der TÜV.

Prüferhopping brauchst du da auch nicht machen, denn bei uns in der Region gibts nicht "soo viele" AAS die die speziellen Dinge überhaupt abnehmen dürfen. Die meisten Leute an den Prüfanlagen sind nur AASMT (mit Teilbefugnissen) oder PI (Prüfingenieure)...

Von den letzten paar jeder seine persönlichen "Steckenpferde", der eine hat Ahnung von Moppeds und dem brauchst du nicht mit LKW kommen, der andere hat Ahnung von LKW und dem brauchst du nicht mit Moppeds kommen. Das Problem in der Praxis ist, raus zu kriegen, wer von was Plan hat und wie man da hin kommt.

Die Abnahmen verlaufen in der Regel Ordnungsgemäß, vernünftig fotografiert und dokumentiert und so wie es sich gehört.
Große Mauscheleien gibt es da nicht.

Das Problem ist, wenn man Namen weitergibt, dann gibt es Schwachmaten, und es gibt wirklich Schwachmaten und Vollidioten, die würden ohne es zu merken dem TÜVler so sehr ans Bein pinkeln, der würde mir selbst ne Hauptuntersuchung an nem Neuwagen ablehen...

Ich habe oft genug beim TÜV gestanden und ich weis, was da an Volk und Idioten kommt...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#35 Beitrag von Rumpelstielzchen » 2019-09-19 11:09:37

Mark86 hat geschrieben:
2019-09-18 19:05:24

.. dann gibt es Schwachmaten, und es gibt wirklich Schwachmaten und Vollidioten, ...
... und ich weis, was da an Volk und Idioten kommt...
OT:
Ich habe ein Problem mit Deinem "Stil". Und ich bin damit sicher nicht alleine.
Gruß Alex!

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#36 Beitrag von Mark86 » 2019-09-19 11:16:32

Rumpelstielzchen hat geschrieben:
2019-09-19 11:09:37
Mark86 hat geschrieben:
2019-09-18 19:05:24

.. dann gibt es Schwachmaten, und es gibt wirklich Schwachmaten und Vollidioten, ...
... und ich weis, was da an Volk und Idioten kommt...
OT:
Ich habe ein Problem mit Deinem "Stil". Und ich bin damit sicher nicht alleine.
Und ich hab n Problem mit dem immer wieder kehrenden Sachverständigenbashing. Erst wird an allen Regeln der Technik, Vorschriften und Richtlinien dran vorbei geschraubt und dann erzählt man dem TÜVler, dass er dass "Arschloch" ist welches es nicht einträgt. Und ich hab schon selbst daneben gestanden, wo Leute dem Prüfer erklärt haben, dass er wortwörtlich das "Arschloch" ist... "Sie sind n Arschloch, sie sind n Arschloch, dass will ich sie mal sagen. Weil SIE ARSCHLOCH mir keinen TÜV gegeben haben musste ich 600€ zahlen, 600€ nur wegen SIE ARSCHLOCH"... Wenn du daneben stehst und hörst dann solche Sätze, dann fällt dir nix mehr ein. Für den Kunden reichten die Reifen ohne Profil noch, er fährt ja nicht schnell... Und die immer wiederkehrenden Diskusionen warum man keine Lampen ohne Prüfzeichen eintragen kann, warum der EBay Spoiler ohne Gutachten nicht eintragungsfähig ist obwohl der genau so aussieht wie der teure, ob der Prüfer dass nicht doch einfach eintragen kann, usw. usf. Die Jungs müssen sich ganz schön was anhören...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#37 Beitrag von Rumpelstielzchen » 2019-09-19 15:02:28

Ich betreibe kein Sachverständigenbashing, also wirf mir das nicht vor. Und ich verstehe auch nicht in welchem Zusammenhang Deine blumigen Ausführungen zur ordentlich und sachlich formulierten Fragestellung des Urprungspostings von Thomas stehen, der hat ebenfalls kein bashing betrieben. Aber ist mir jetzt auch nicht sooo wichtig, ich bin dann hier raus.
:wack:
Gruß Alex!

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#38 Beitrag von gunther11 » 2019-09-26 9:24:51

Es gibt doch vermutlich über 1000 Stellen bei denen man heute sein Fahrzeug durch die Überprüfung bringen kann. Gerade die vielen neuen Prüfer sind doch ambitioniert einen Kundenstamm aufzubauen.
Ein wenig TÜV Tourismus kann da gut helfen. Wenn man dan neinen zugänglichen Prüfer hat, würde ich vorab mit dem über meine Pläne sprechen, meine Erfahrung ist, es gibt welche die einem wirklich helfen und dann am Ende auch mal 1-2 Augen zudrücken, gerade weil wir eher was außergewöhnlichen basteln.
Zunehmend zugeköpfter werden sie bei den H KEnnzeichen für Alltagsautos, da gibt es viele die ihren alten Golf D eben durch die Innenstädte fahren wollen und das H Kennzeichen dafür benötigen. Diese Gruppe wird es schwieriger haben in der Zukunft, aber unsere Projekte begeistern den einen oder anderen Prüfer und man kann sie bei ihrem Ehrgeiz packen irgendwie dabei seien zu wollen beio solch einem Projekt. Durch Fragen und Fragen und Fragen bindet man sie ein, dann tun sie sich deutlich schwerer hinteher nein zu sagen.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#39 Beitrag von meggmann » 2019-09-26 20:23:08

Bis sich die nun neue Situation nach dem Ende des Duopols normalisiert dauert es halt ein wenig. Eile mit Weile.

Aber ja auch ich denke, dass man mit Prüferhopping nicht unbedingt alles eingetragen oder positiv begutachtet bekommt. Wenn man sich anschaut, was schon derzeit mit H rumfährt und wie weit das an den gesetzlichen Vorhaben vorbei ist - Prost Mahlzeit. Mittelfristig wird das H eh wegfallen oder so verschärft werden das es eh kaum jemand bekommt oder die „Privilegien“ so zurückgeschraubt werden, dass es nix mehr bringt überhaupt ein H anzustreben. Insbesondere die „einschlägigen“ Firmen mit ihren mehr als zweifelhaften H Kisten leisten da einen Bärendienst. Da fragt man sich wirklich welche „Verbindungen“ da zwischen Aufbauer und TÜV bestehen.....

Gruß Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
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- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#40 Beitrag von Mark86 » 2019-09-26 20:37:15

gunther11 hat geschrieben:
2019-09-26 9:24:51
Gerade die vielen neuen Prüfer sind doch ambitioniert einen Kundenstamm aufzubauen.
Die vielen neuen Prüfer gibt es noch gar nicht. Die 21er Zusatzausbildung bedeutet bei zumindest einer mir bekannten Organisation eine 18 monatige Zusatzausbildung und die hat noch gar niemand fertig. Die ist in Teilzeit zu machen und selbst zu zaheln...

In der Praxis heißt dass bei uns in der Gegend, dass es genau 1 Prüfer gibt, der eine andere Farbe als Blau hat, der vorher bei Blau war und damit die Quallifikation hat, 21er Abnahmen machen zu dürfen. "Wartezeit" etwa 8 Wochen.

Um den 21er Paragraphen nicht wieder zu verlieren, heißt es derzeit bei einer gewissen andersfarbigen Organisation, 100% Kontrolle, sprich, die QS (Qualitätssicherung) schaut sich JEDE Abnahe genau an. Wo der blaue Verein nochmal 5 grade sein lässt, hat der Ingenieur da gar keine Wahl...

Dazu leben die anderen von schnellen HUs & AUs. Wenn jemand da die 21er Ausbildung in seiner Freizeit von seinem Geld macht, dann muss er sich mit den ganzen Schwachmaten rumärgern, die mit Harley Bastelkram, Spoilern auf EBay oder von Horrnbachs GFK Abteilung kommen, usw. usf. Da verdient man wenig Geld mit, ich habe noch keinen getroffen der da ansatzweise Lust zu hat...

Wenn also nicht grade jemand einen inneren Ehrgeiz hat die Schulungen zu machen nur damit er dass darf was die Kollegen in Blau dürfen, dann fehlt es schon schlicht und ergreifend an Manpower und dass wird Jahre dauern, bis sich dass egalisiert hat....
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#41 Beitrag von meggmann » 2019-09-26 20:43:44

Man kann es ja zweistufig machen. Erst Änderung der Fahrzeugart beim TÜVftler (21) das sollte ja keine große Herausforderung sein und dann zum H bei irgendwem - für beides gibt’s ja genügend Anlaufstellen, H darf ja fast jeder machen. War übrigens auch mein Weg - aber nur weil die Büchse beim Kauf noch nicht alt genug für H war.

Gruss Marcel
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#42 Beitrag von Mark86 » 2019-09-26 21:14:34

meggmann hat geschrieben:
2019-09-26 20:43:44
Man kann es ja zweistufig machen. Erst Änderung der Fahrzeugart beim TÜVftler (21) das sollte ja keine große Herausforderung sein und dann zum H bei irgendwem - für beides gibt’s ja genügend Anlaufstellen, H darf ja fast jeder machen. War übrigens auch mein Weg - aber nur weil die Büchse beim Kauf noch nicht alt genug für H war.

Gruss Marcel
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#43 Beitrag von meggmann » 2019-09-26 21:28:12

Mark86 hat geschrieben:
2019-09-26 21:14:34
meggmann hat geschrieben:
2019-09-26 20:43:44
Man kann es ja zweistufig machen. Erst Änderung der Fahrzeugart beim TÜVftler (21) das sollte ja keine große Herausforderung sein und dann zum H bei irgendwem - für beides gibt’s ja genügend Anlaufstellen, H darf ja fast jeder machen. War übrigens auch mein Weg - aber nur weil die Büchse beim Kauf noch nicht alt genug für H war.

Gruss Marcel
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?
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
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- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#44 Beitrag von Frank_404s » 2019-09-27 8:34:10

Mark86 hat geschrieben:
2019-09-18 19:05:24


Das Problem ist, wenn man Namen weitergibt, dann gibt es Schwachmaten, und es gibt wirklich Schwachmaten und Vollidioten, die würden ohne es zu merken dem TÜVler so sehr ans Bein pinkeln, der würde mir selbst ne Hauptuntersuchung an nem Neuwagen ablehen...

Ich habe oft genug beim TÜV gestanden und ich weis, was da an Volk und Idioten kommt...
Ich hätte es zwar nicht so formuliert denke aber es ist was dran.
Den Prüfer der mir (unter klaren Voraussetzungen seinerseits) H und Womo gemacht hat, empfehle ich auch nur beim Gespräch (telefonisch oder f-t-f) oder per PN weiter.
Ich möchte nicht dass die paar "guten" die mit Augenmaß handeln "verbrannt werden"...

Grüße,
Frank

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#45 Beitrag von meggmann » 2019-09-27 8:54:19

Wobei ich bei deinem auch kein Problem gehabt hätte - und der Erhaltungszustand ist deutlich besser als 2 :spiel: und insofern sehe ich auch alles was im Sinne des H steht bei dir/euch auch vollumfänglich erfüllt.

Gruß Marcel
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#46 Beitrag von visual » 2019-09-27 9:44:10

gunther11 hat geschrieben:
2019-09-26 9:24:51
....
Diese Gruppe wird es schwieriger haben in der Zukunft, aber unsere Projekte begeistern den einen oder anderen Prüfer und man kann sie bei ihrem Ehrgeiz packen irgendwie dabei seien zu wollen beio solch einem Projekt. Durch Fragen und Fragen und Fragen bindet man sie ein, dann tun sie sich deutlich schwerer hinteher nein zu sagen.

Walt Disney sagt schon: Was du träumen kannst, kannst du auch machen
ganz genau so läuft es meistens am Besten.
Ich hab bei der Restaurierung von meinem LT und danach hoffentlicher H-Abnahme auch einfach alles mögliche mit Ihm bequatscht.
Wie hätte er es gerne geschweißt?
Belederung der Sitze und Stoffe für das Fahrerhaus
usw usw.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#47 Beitrag von Frank_404s » 2019-09-27 11:26:01

meggmann hat geschrieben:
2019-09-27 8:54:19
Wobei ich bei deinem auch kein Problem gehabt hätte - und der Erhaltungszustand ist deutlich besser als 2 :spiel: und insofern sehe ich auch alles was im Sinne des H steht bei dir/euch auch vollumfänglich erfüllt.

Gruß Marcel
Danke für die Blumen, Marcel,
immerhin ist hat das Kofferinnere gar nix mehr mit Feuerwehr zu tun und frühe "EX MOs" gabs wohl nicht mit Ziegler- Truppenkabine.
In so fern hätte ein TÜV Prüfer da schon "rummäkeln" können.

Ansonsten kann ich auch bestätigen das das reden mit dem Sachverständigen VOR und WÄHREND des Umbaus bei mir SEHR hilfreich war........

Viele Grüße,
Frank

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