TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

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BRT
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TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#1 Beitrag von BRT » 2017-12-19 10:51:46

Guten Morgen,

Ich bin gerade dabei unser Projekt der Machbarkeit eines H-Kennzeichens zu prüfen. Und ich bräuchte bitte Eure Hilfe/Tipps oder Erfahrungen mit dem TÜV.
Habe schon so ziemlich alle Beiträge im Forum zu dem Thema durch – doch man hat natürlich wieder einen anderen Fall.
Kurz zum Fahrzeug.
Iveco 110-16 BJ 88. Alles soweit Original – Kabine kommt auf die 3-Punkt gelagerte Originalpritsche.
Momentane Zulassung: SO-KFZ Expeditionsfahrzeug.

Hab jetzt mal mit dem TÜV gesprochen wie wir das machen könnten.
Variante 1: Umtypisierung auf H-WOMO
Laut TÜV nicht möglich da es dieses Fahrzeug nie als WOMO gegeben hat – folglich dieses auch nicht als H zugelassen werden kann. (Klingt logisch). Meine Aufbauten in der Kabine sind sicher auch zu modern um das durchzubekommen.

Variante 2: H-Kennzeichen für SO-KFZ Expeditionsfahrzeug.
Laut TÜV nicht möglich da dieses Fahrzeug ja auch „Original“ damals kein Expeditionsfahrzeug war. (klingt auch logisch)

Variante 3: Umtypisierung auf LKW und Container als Ladung.
Ist laut meinem TÜV möglich (da es ihm „wurscht“ ist ob ich mit 2Tonnen Holz oder Kabine „spazieren fahre“). Das Problem ist – und da war sich der TÜV in der Kollegenschaft nicht einig – ob ich dann einen Unterfahrschutz und Seitenfahrschutz benötige. Jetzt frage ich mich: Das „Original-Fahrzeug“ hatte ja nie einen Unterfahrschutz bzw. Seitenfahrschutz. Muss es dann beim Umtypisieren auf dieses umgerüstet werden? Würde ja die Regelung mit der Ursprünglichkeit des Fahrzeugs ad absurdum führen?

Gibt es hierzu Erfahrung und Tipps die ich dem TÜV sagen kann? Meine TÜV Stelle ist da sehr aufgeschlossen und wir reden da sehr offen – aber meistens hilft es wenn man nicht fragt wie es geht- sondern einfach sagt – so will ich das haben.

Kann ich den Unterfahrschutz irgendwie „umgehen“. Den will ich eigentlich nicht draufbauen.

Vielen Dank für Eure Erfahrungen
LG
Thomas

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#2 Beitrag von MacMac » 2017-12-19 10:59:47

hier mal ein link zum Thema UFS

bin auch gerade dabei w/ Austragung mit dem TÜV zu diskutieren


http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... tz#p723942

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#3 Beitrag von wayko » 2017-12-19 11:00:49

Vierte Variante: einen Prüfer suchen, der nicht so einen Schmarrn erzählt.

Mein Tip: mach erstmal ein WoMo ohne "H" und such dir dann mal einen Prüfer, der nur noch das H macht.

Viele Grüße
Clemens
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#4 Beitrag von OliverM » 2017-12-19 11:06:40

wayko hat geschrieben:Vierte Variante: einen Prüfer suchen, der nicht so einen Schmarrn erzählt.

Viele Grüße
Clemens
So sehe ich das auch.

Gruß

Oliver
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#5 Beitrag von BRT » 2017-12-19 11:17:15

Hi,

Danke für die raschen Antworten.
Das mit dem Unterfahrschutz lese ich mir mal gleich durch.

Was ist denn der Schmarrn den der TÜVler erzählt?
Und hab ich dann beim umschreiben auf WOMO (vor der H-Zulassung) nicht auch wieder das Problem mit dem Unterfahrschutz? Den ich ja jetzt schön mit dem Expeditionsmobil umgangen habe?

Merci und LG
Thomas

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#6 Beitrag von wayko » 2017-12-19 12:31:49

BRT hat geschrieben: Was ist denn der Schmarrn den der TÜVler erzählt?
Daß er das Fahrzeug nicht als WoMo eintragen kann, weil es das damals nicht gegeben habe. Erstens weiß er das garnicht, und zweiten sagen die Richtlinien, ein Umbau der damals so möglich war, ok ist.

Die TÜVler tun sich aber tatsächlich schwer, H und Umschreibung in einem Schritt zu machen. Wie ich schon sagte, mach erst die Umschreibung, und mach dann bei einem anderen TÜV die H-Abnahme.

Viele Grüße

Clemens
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#7 Beitrag von gunther11 » 2017-12-19 13:43:51

Moin,
auch ich habe erklärt bekommen, das LKW-Womo-H Kennzeichen nur möglich ist, wenn das Fahrzeug vor mindestens 20 Jahren als WOMO zugelassen worden ist.

Ist wohl eine neue Handreichung der Hauptstelle für die TÜV Ing. :angry:

Ich wäre für jeden Tipp dankbar.

Gruß
Gunther
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#8 Beitrag von Ulf H » 2017-12-19 14:14:21

... wäre mir neu, dass das neu ist ...

... die muss mindestens 20 Jahre Womo gewesen sein Regelung war iin der alten, bis etwa 2011 gültigen Richtlinie drin ... wird von vielen Prüfern aber immer noch gerne hergenommen ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

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Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#9 Beitrag von meggmann » 2017-12-19 14:52:01

Warum ist das Austragen des Unterfahrschutzes so elementar - klappbaren dran und gut ist. Als ich die Fahrzeugart habe ändern lassen hat der nette Prüfer das "ohne Unterfahrschutz...." übernommen - hatte gar nicht danach gefragt, ist jetzt halt so. Hadere noch etwas mit mir trotzdem einen zu montieren da zwischen Ende des LAK und der Hinterachse ganz schön viel Platz ist - und wenn da mal wieder jemand am Handy spielt und an meiner Kiste seinen PKW zum Cabrio macht ist das auch nicht so toll.....

Das zweistufige finde ich auch besser und leichter (wenn auch teurer). Fahrzeugart ändern darf im Westen ja nur TÜV, H darf fast jeder (da ist dann halt die Auswahl größer). Weiß nicht was da so manche rumkaspern. Wenn man bedenkt, muss 30 Jahre alt sein und hätte in den ersten 10 Jahren so umgebaut werden können (2017-30=1987 +10 =1997) - da gab es von Satellitenschüssel über Solar und LED Technik schon (fast) alles....

Gruß, Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#10 Beitrag von FamilieJacobs » 2017-12-19 17:20:12

Hallo, unser IFA ist Bj 87. wurde als Werkstattwagen ohne UFS gebaut. Ist jetzt als WOMO 8 Pers. zugelassen.
Zum UFS. mein Prüfer meint das wäre gegen die Einsetzbarkeit als Allradfahrzeug. "Im Gelände reißt du dir den nur ab. Brauchste nicht." --> OK.
Zum H, was im Frühjahr dran kommt. Der Umbau muss in den ersten 10 Jahren möglich gewesen sein. H ist kein Problem. Neue Reifen sind davon wohl ausgeschlossen, weil sicherheitsrelevant. Fahre XZL. Auch habe ich Gurte drin und neue Sitze. Von außen ist er weitestgehend original. Oder zumindest hätte man vor 20 Jahren die Teile auch montieren können...

Ich weiß aber auch das sich da manche Prüfer anstellen... Meiner z.B. will keinen Steyer 12M18 mit LAK2 auf H eintragen, weil es das halt zu der Zeit wohl so nicht gab...

Grüße Christian
Es grüßen Nicole, Ludwig, Ida, Freddy und Christian.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#11 Beitrag von Bruno1017A » 2017-12-19 17:28:08

alles völlig willkürlich, uneinheitlich und undurchsichtig :sick:
....und das Wohnmobil hat Räder verdammt!

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#12 Beitrag von BRT » 2017-12-19 17:43:57

Eine Frage noch.
Dann kann ich den ja auch gleich als SO-KFZ Expeditionsmobil lassen und dafür das H-Kennzeichen - oder geht das nicht?

Vielleicht sollten wir mal eine Liste machen welche TÜVler uns allen wohlgesonnen sind und das schon mal gemacht haben.
Fährt man halt mal einen Ausflug dorthin.

Wo habt ihr gute Erfahrungen gemacht? Wen kann man anrufen um mal mit denen zu plaudern? Meiner kennt sich dann ja damit gar nicht aus.

LG
Thomas

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FamilieJacobs
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#13 Beitrag von FamilieJacobs » 2017-12-19 17:51:46

Was für Vorteile hast du als SO KFZ Expeditionsmobil? Hab ich so noch gar nicht gehört.
Es grüßen Nicole, Ludwig, Ida, Freddy und Christian.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#14 Beitrag von BRT » 2017-12-19 18:14:01

Na ja - Vorteile.

Kein Unterfahrschutz - durfte das Fahrzeug so lassen wie es war.
Keine Maut. (D)
Kein Sonntagsfahrverbot.

Was gibt es sonst noch? Zumindest hab ich keine Nachteile die ich erkennen kann. Gibt es da beim "Wohnmobil" noch andere Vorteile von denen ich gar nichts weiß?

LG
Thomas

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#15 Beitrag von Der Bonner » 2017-12-19 21:02:12

Hallo Thomas,

ich bin nicht sicher, ob Du nicht doch Maut bezahlen musst. Das So KFZ ist ein LKW. Wenn der Koffer nicht fest mit dem Chassis verbunden ist (also entweder auf der Pritsche steht oder mit Locks mit dem Hilfsrahmen verbunden ist) gilt der Koffer als Ladung. Dann heißt es zahlen. Wenn der Koffer fest mit dem Chassis verbunden ist, musst Du (z.B. durch eine Fotodokumentation) nachweisen, dass im Koffer keine Ladung befördert werden kann (z.B. weil der Koffer mit Betten, Küchen, Toiletten und was weiss ich noch ausgebaut ist).
Sonst heißt es auch zahlen.

Gruß
Horst

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#16 Beitrag von rotertrecker » 2017-12-19 21:17:42

Hallo zusammen,

der UFS hängt nicht am sonstigen Fzg Expeditionsmobil, sonder an "Geländefzg."
Aber egal.

Ich finde, so ein UFS ist aus den von Marcel genannten Gründen sehr sinnvoll.
Ich bin ja sonst nicht so ein Freund von Vorschriften und Regelungen, in diesem Fall aber schon.

Gibt da genug schreckliche Beispiele... :cold:

Klappbar, und alle sind glücklich.
Meiner ist starr, ist aber auch die 50mm-Kugel dran.
Ich fahre aber auch "nur" Feldwege u.ä.

Thomas, ich würde an Deiner Stelle wie oben schon vorgeschlagen mit ´nem Prüfer der sich auskennt aus Deinem SoKFZ Expedition ein H-SoKFZ... machen.

Ist doch am einfachsten (mit kompetentem Prüfer, viel Glück beim suchen!)

Gruß Sven

Gruß Sven
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#17 Beitrag von gunther11 » 2017-12-20 8:45:44

Ich bin auch deutlich für einen Unterfahrschutz. (Als ehemaliger Rettungssani. weiß ich auch genau warum ich dafür bin).

Es gibt ja variable Systeme zum klappen, oder man nutzt den Raum für Staukästen oder man hat abnehmbare Systeme. Nur wegen der Optik sicherheitsrelevante Eingriffe vorzunehmen finde ich nicht so sinnig.

Gruß
Gunther
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#18 Beitrag von BRT » 2017-12-20 10:28:02

Ja - mit dem UFS habt ihr Recht.
Muss den wohl nachrüsten. Das Fahrzeug hatte ja noch nie einen. Habe den also nicht abmontiert - er war einfach noch nie da.
Klappbar ist schwer in Ordnung.
Ausserdem braucht man wahrscheinlich bei weniger als 1% der Fahrten den UFS zum Wegklappen - ansonsten kann er eh so bleiben wie er ist. (Wahrscheinlich noch weniger).

Wenn ihr noch gute Tipps von TÜV Prüfern hat - die man mal anrufen kann - bitte darum.
Ansonsten begebe ich mich mal auf die Suche. Der erste war ja bekanntlich nix :-)

Schöne Feiertage
Thomas

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#19 Beitrag von OliverM » 2017-12-20 12:47:17

BRT hat geschrieben:Ja - mit dem UFS habt ihr Recht.
Muss den wohl nachrüsten. Das Fahrzeug hatte ja noch nie einen. Habe den also nicht abmontiert - er war einfach noch nie da.
Klappbar ist schwer in Ordnung.
Ausserdem braucht man wahrscheinlich bei weniger als 1% der Fahrten den UFS zum Wegklappen - ansonsten kann er eh so bleiben wie er ist. (Wahrscheinlich noch weniger).

Wenn ihr noch gute Tipps von TÜV Prüfern hat - die man mal anrufen kann - bitte darum.
Ansonsten begebe ich mich mal auf die Suche. Der erste war ja bekanntlich nix :-)

Schöne Feiertage
Thomas
Ich kann mal nachsehen , wenn du Glück hast , habe ich noch den klappbaren UFS , der an den dän. 110-16 dran war , den kannst du gerne haben.

Gruß

Oliver
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#20 Beitrag von yoeddy2 » 2017-12-20 13:26:01

OliverM hat geschrieben:
wayko hat geschrieben:Vierte Variante: einen Prüfer suchen, der nicht so einen Schmarrn erzählt.

Viele Grüße
Clemens
So sehe ich das auch.

Gruß

Oliver

Aber Sowas von ..... Sehe ich auch so ....

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Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s: Reise, reise!
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#21 Beitrag von FamilieJacobs » 2017-12-20 14:18:55

OK, ich habe seitlich natürlich große Tanks und Staukästen dran, die als UFS fungieren können.
Ansonsten war da auch noch nie etwas dran. Sinn macht es natürlich in jedem Fall, unfalltechnisch zumindest.
Es grüßen Nicole, Ludwig, Ida, Freddy und Christian.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#22 Beitrag von BRT » 2017-12-20 14:40:09

Hi Oliver,

Ja gerne. Wenn Du sowas noch rumliegen hast - biete ich mich als Abnehmer eventuell an.

LG
Thomas

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TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#23 Beitrag von Wilmaaa » 2017-12-20 15:19:42

FamilieJacobs hat geschrieben:OK, ich habe seitlich natürlich große Tanks und Staukästen dran, die als UFS fungieren können.
Ansonsten war da auch noch nie etwas dran. Sinn macht es natürlich in jedem Fall, unfalltechnisch zumindest.
Bitte nicht die SSV und den UFS in einen Topf werfen.
An die seitliche Schutzvorrichtung werden andere Anforderungen gestellt als an den hinteren Unterfahrschutz.
Dazu gibt es auch verschiedene Threads im Forum, die beides thematisieren, inkl. Lösungen.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#24 Beitrag von FamilieJacobs » 2017-12-20 16:38:08

Ah ok, wieder was gelernt. Hab mich bislang noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Dachte aber immer UFS beinhaltet seitlich und hinten.
Es grüßen Nicole, Ludwig, Ida, Freddy und Christian.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#25 Beitrag von magmog » 2018-01-06 5:25:31

BRT hat geschrieben:Ja - mit dem UFS habt ihr Recht.
Muss den wohl nachrüsten. Das Fahrzeug hatte ja noch nie einen. Habe den also nicht abmontiert - er war einfach noch nie da.
Klappbar ist schwer in Ordnung.
Ausserdem braucht man wahrscheinlich bei weniger als 1% der Fahrten den UFS zum Wegklappen - ansonsten kann er eh so bleiben wie er ist. (Wahrscheinlich noch weniger).

Wenn ihr noch gute Tipps von TÜV Prüfern hat - die man mal anrufen kann - bitte darum.
Ansonsten begebe ich mich mal auf die Suche. Der erste war ja bekanntlich nix :-)

Schöne Feiertage
Thomas
Wenn man wüsste wo Du beheimatet bist, könnte man dir gezielter helfen.
Gute Prüfer werden ungerne weiterempfohlen, keiner will seinen verbrennen.
Zuletzt geändert von magmog am 2018-01-06 20:53:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#26 Beitrag von BRT » 2018-01-06 9:51:48

servus,

Also in der Nähe von Bad Tölz (weit im Süden).

Aber was spricht gegen einen schönen Ausflug :-). "Haus" ist ja mit.
LG
Thomas

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#27 Beitrag von GrafSpee » 2018-01-08 11:32:10

Nur für das H-Gutachten brauchst du keinen TÜV. Das können GTÜ, DEKRA usw. auch schreiben.

MfG Jens
In der Arbeit bin ich lütt und wenig
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#28 Beitrag von Wuiderer » 2018-01-08 11:41:12

Servus Thomas,
ich bin für das H Kennzeichen an meinem Unimog damals bei der BayWa in Traunstein gewesen. Die sind da sehr kompetent, allerdings prüft hier die GTÜ, ob der TÜV auch einmal in der Woche vorbei kommt weiß ich leider nicht. Ein Bekannter von mir war mit seinem IFA damals beim TÜV TS, allerdings nicht zum umschlüsseln sondern nur zur Abnahme des H-Gutachtens.

Ich hab insgesamt einfach die besten Erfahrungen gemacht mit den TÜV Mitarbeitern die zu den Landmaschinen Werkstätten kommen, da diese meistens mit dem Alteisen mehr anfangen können als die, die in der Hauptstelle sind.

Gruß Clemens

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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#29 Beitrag von BRT » 2018-01-08 11:55:40

Servus Clemens,

Danke für den Tipp. Das ist ja überhaupt kein Problem nach Traunstein zu fahren.
Die Baywa darf das machen?
Ich fahr dort eh oft vorbei - da werde ich mal persönlich "vorstellig" werden. Ist dann immer einfacher.

Liebe Grüße
Thomas

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HaraldS50
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Re: TÜV und H-Kennzeichen (mal wieder)

#30 Beitrag von HaraldS50 » 2019-09-18 14:29:28

Also in einem dicken Unimog-Buch steht, dass der U1150L zB Anfang der 90'iger eines der beliebtesten Basisfahrzeuge für Expeditionsfahrzeuge war. Damit ist jedes Expeditionsfahrzeug, dass vom Aufbau her der damaligen Technik (+10 Jahre) entspricht H-auglich. Ob das von UNIMOG so geliefert wurde ist völlig irrelevant, sondern ob es damals do gebaut werden konnte. Dabei gibt es wohl für Umbauten noch eine Frist von 10 Jahren im Anschluss. Es darf nur keine GFK-Kabine drauf sitzen. Davon abgesehen: Wenn die Pritsche drunter ist, dann würd ich auch die LKW-Version nehmen. War ja ursprünglich auch einer, und eine Nachrüstung das Unterfahrschutzes halt ich nicht für nötig. Zumindest mal bei nem Mog nicht, das sowas ja nie hatte :angel: Ich empfehle auch sich hier mal durchzulesen: https://www.gtue.de/Privatkunden/Amtlic ... 56030.html

Anderes Zitat:

Für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, Arbeitsmaschinen, Sattelzugmaschinen (die ohnehin meist mit einem angekoppelten Sattelauflieger fahren) und bestimmte Anhänger ist kein Unterfahrschutz vorgeschrieben. Auch Fahrzeuge, bei denen aufgrund ihres Verwendungszwecks ein solches Bauteil nicht geboten erscheint (zum Beispiel Fahrzeuge der Müllabfuhr) oder die häufig abseits öffentlicher Straßen und im Gelände verwendet werden, wie etwa bestimmte Bau- oder Militärfahrzeuge sind von der Vorschrift ausgenommen (§ 32b Abs. 3 StVZO).

Wenn aber der Ingenieur nicht will, dann hilft nur: Zur Konkurrenz gehen.
Grüße aus der Pfalz
Harald

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