diesel vs. feststoff-ofen

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OliverM
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#61 Beitrag von OliverM » 2017-12-20 20:23:20

hugobaer hat geschrieben:Hallo Ulrich,
und wo ist der Unterschied zwischen einem Zimmer und einem Zimmer auf Rädern? Nur weil da Räder drunter sind zieht die Luft ganz anders wie im Haus? Warum ist das im Haus ok wenn der Ofen Raumluft zieht und im Laster böse?
Wollt ich schon immer mal rausfinden aber bisher kamen nur trotzig beleidigte Reaktionen. Vielleicht kannst du mich da aufklären Ulrich? Scheinst dich ja damit beschäftigt zu haben.
LG Michael
Ich denke daß es dabei primär um die Idee geht , die Zuluftöffnung des Ofens zu verschließen . Das würde ich pers. auch auf gar keinen Fall machen .

Gruß

Oliver
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hugobaer
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#62 Beitrag von hugobaer » 2017-12-20 20:54:20

Jetzt versteh ich gar nichts mehr. Zuluftöffnung verschließen? Wie kommt dann die Luft ans Holz? Irgendwie steh ich total aufm Schlauch gerade. :blush:
Glück kann man nur haben wenn man faul genug ist!

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#63 Beitrag von DanielD » 2017-12-20 21:18:54

Hi "verschliessen" der Zuluft ist ja nur während den Betriebspausen interessant, damit mit dem Kamineffekt keine Wärme abhaut.

Zum Kabinen/Zimmer Unterdruck:
Für manche Feuerungsstätten sind Drucküberwachungen vorgeschrieben, wenn z.B. nicht verhindert werden kann dass es zu ungünstigen Zugsituationen kommen kann. Sowas wäre im lang zitierten Fall sicher noch sinnvoll. Was dieser schalten kann wäre in dem Fall eine laute Alarmglocke, oder eine Klappe, die dann zwangs geöffnet wird, weil den Holzbrand kann man nicht schalten, ein Ölbrand evtl. schon (mit dem Preis, dass der Ölofen dann eben doch elektrisch wird)

Viel Aufwand.

Am Ende ist der Langtext aber die Beschreibung eines Luftwärmetauschers.
Wenn ich es richtig verstehe, /Skizze könnte echt helfen/ wird nur ein Teil der Luft durch den Wärmetauscher gezogen. Bei ausreichend großer Öffnung dürfte es kein Problem geben.

Bei Gasbrennstellen (Truma, Herd etc) sind auch in der Kabine unten und oben Zuluftöffnungen, da jammert auch niemand über einen mögliche zu geringe Druckdifferenz. Das wird einfach über die Öffnungsfläche geregelt.

Hier kann man das grundsätzliche nachlesen: http://www.bosy-online.de/Feuerstaetten-Lueftung.htm mit nachdenken auch aufs WOMO übertragbar.

Habe selbst schon den Fall einer eingeschalteten Dunsthaube mit Fenster zu und Holzofen an.- Da geht's richtig ab ! So schnell wie die Hütte zugequalmt ist, kannst gar nicht gucken. Richtige Reaktion hier: Ruhe bewahren, Fenster auf, Lüfter aus und nachschauen warum die Fensterverriegelung die Esse nicht ausmacht.....*stinkt ne weile nach Holzrauch*

Im Falle von akuter Rauchentwicklung und geistesgegenwärtigen "Operatoren" irgendwie in den Griff zu kriegen. Wenn nur CO/CO2 gesaugt wird halt zwingend tödlich, weil nicht wahrnehmbar.

Gruß Daniel

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jan der boese
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#64 Beitrag von jan der boese » 2017-12-21 11:16:04

wenn der gute ulrich mal richtig gelesen hätte, statt gleich arrogant um sich zu schmeißen, dann wäre auch ihm klar geworden, daß es nicht um die zuluft des ofens geht, sondern um die zuluft des koffers. und um einen beitrag wie man diese anwärmen könnte und daß ich diese wenn sich der ofen nicht in betrieb befindet verschließen würde. daß das dann jemand anderes missverstanden hat, ist auch recht deutlich aber doch kein beinbruch.
selbst wenn der gute ulrich recht hätte, muss man nicht unbedingt auf diese art antworten.
naja, wer sowas nötig hat...

zur kw diskussion: ich denke daß es natürlich sinn macht diesel zu sparen wo es geht, aber ich vermute, daß 1,5 kw für meine schlecht isolierten 6mx2,2mx 2,5m zu wenig sind. ich habe im moment in der bauphase einen 1.5kw elektroheizer in der hütte . draußen sind 6°, zum arbeiten gehts, aber richtg warm wirds nicht. in einem test über wintercamping in tupperware habe ich gelesen, daß mit den trumas teilweise 2-3 std. vorgeheizt werden muss bis sich die hütte bis in die ecken richtig aufgewärmt hat.
wenn ich stunden gefahren bin oder nach einer wanderung klamm und nass in den wagen komme, will ich in 5min. die hütte warm haben. dazu brauchts warscheinlich schon 3-4kw. wenn ich die auf 1.5 runterkriege wirds passen.
nachts habe ich bei +graden eh meist keine heizung an. außerdem kommt eh noch eine kleine gas-truma in den wagen, weil ich sie noch liegen hab.
die anzeige von dem refleks ist wohl nicht mehr drin. ich würde mich aber auch scheuen, einen gebrauchten für einige 100 zu kaufen und dann noch den guten regler 150 zu investieren.
netten gruß
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#65 Beitrag von wayko » 2017-12-21 11:44:34

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#66 Beitrag von Lobo » 2017-12-21 13:48:08

wenn dein Koffer in 5 min warm werden soll, empfehle ich dir in einer Blei Box so ein Stück von einem Reaktor Brennstab mit zu nehmen, damit wird dir in der gewünschten Zeit warm :joke:

egal was du an Heizungen einbaust, ist der Koffer durchgekühlt brauchest du stunden um die Strahlungskälte der einbauten umzuwandeln, sprich sie durchzuwärmen, darum ja zum stehen eine Stromlose Wärmequelle die du nicht nachlegen musst (Öl Ofen), zum Fahren eine kleine Luftheizung betrieben und gut ist das, oder gleich alles auf Gas machen (BÖÖÖÖÖSE :joke: )


bei jedem Ofen musst du dir Gedanken machen wie du die Wärme im Raum verteilst, und der Kleine Reflex riecht auch locker für deinen Koffer
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#67 Beitrag von Ulf H » 2017-12-21 14:27:02

... so ischt eees ... auf kleiner Flamme durchheizen ist das Mittel der Wahl ...

... Schiffsölofen mögen blöderweise keinen Sturm ... schon bei 50 km/h werden die ausgeweht, also tunlichst nur im Stand betreiben ... voll verdieseldampfqualmte Bude bei minus 20 aussen kann machen wer will, ich nicht nochmal ...

... der Taylors, ähnlich Refleks steht in der hinteren Ecke des Shelters, ich liege im Bett vorne quer ... die Wärme kommt trotzdem gut an ... der Peztierquirl (Ventilator mit Peltierelement) mag seit diesem Winter nimmer, macht aber nix geht auch so nicht fühlbar schlechter ...

... der Ölofen regelt nicht thermostatisch ... es wind also einige Einstellgänge nötig, bis Heizleistung und Bedarf zusammenpassen ... wenn sich dann die Außentemperatur amders als vorhergeraten ändert, kann man morgens auch als Geübter schon mal 7 Grad neben der gewünschten Temperatur liegen ...

... das alles ist mir eine superzuverlässige und stromfreie Heizung wert ...

Gruss Ulf
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#68 Beitrag von janneck7 » 2017-12-21 15:13:14

Wir sind vor 20 Jahren mit einem normalen Ölofen durch die Weltgeschichte gereist. Es hat mit folgenden Nachteilen gut funktioniert: manchmal zog er nicht richtig, wenn der Wind "falsch" stand und dann war das anzünden nicht so einfach, es gab aber auch kein Gebläse o.ä. Ca 3 mal in 4 Jahren gab es eine Verpuffung und es gab eine Abgas Wolke im Innenraum. Die regulierbarkeit war schwierig, also immer eher zu warm, aber besser zu warm als zu kalt, besonders bei minus 15 Grad Weihnachten im Himalaya. Ich habe den Ölofen nachher nur aus Platzgründen (3 Kinder) gegen eine Gasheizung getauscht.
Gruß Jan
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#69 Beitrag von jan der boese » 2017-12-21 17:36:45

moinsen namensvetter :rock:
erfahrungen von euch sind für mich sehr wichtig. allerdings sind die bedingungen leider oft recht unterschiedlich und dann ist die frage was man wie vergleichen kann.
einmal die größe des fahrzeugs/koffer und wie er genutzt wird.
2. ölofen ist nicht gleich ölofen. die unterscheiden sich zwar nicht wirklich konstruktiv, aber in der qualität dann doch.
3. wie alt ist er und wie oft wird er gepflegt/gereinigt und ,wichtig, die zuluftklappe kontrolliert, ob sie noch leichtgängig ist.
4. aber das wichtigste ist meiner ansicht nach, wie bei allen öfen, die abgasführung. in der regel ist die bei einem fahrzeug eigentlich zu kurz. selbst mit einem zusätzlich aufgesetzten meter rohr sind es selten mehr als 3m. das ist recht wenig um guten zug zu kriegen und zu verhindern, daß wind die flamme auspustet. ich vermute daß die verpuffungen damit zusammenhängen. die flamme wird kurzfristig ausgepustet, und die hitze oder gar die glühende wendel zündet die heißen unverbrannten gase.
es gibt aufsätze am ende des rohres die das verhindern sollen, zb rotierend oder das klassiche H.
hab aber keine erfahrung damit.
möglicherweise ist der durchmesser der abgasführung bei normelen landölöfen für diese kurzen rohrlängen auch zu groß. selbst große schiffsöfen habe nicht mehr als 90-100mm durchm. meist aber 70mm. je kürzer und dicker das rohr um so schlechter der kamineffekt. ich werde das mal mit einem red-stück im freien ausprobieren.
ich weiß nicht ob es sinn macht einen ofen auf minimalsten verbrauch zu trimmen, durch tropföler oä.
die größe der brennkammer und die menge des brennstoffs sind warscheinlich aufeinander abgestimmt.
ich denke, daß es da eine grenze geben wird wo es nicht mehr funzt.
netten gruß,
jan

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#70 Beitrag von Sternwanderer » 2017-12-21 21:48:52

Wir haben als Abgasrohr 120cm Rohr senkrecht, dann 50cm mit 45° nach oben un dann noch 20cm senkrecht und als Abschluß ein “H“ auf dem Rohr. In der Bedienungsanleitung bei Dickinson stand auch, das bei längeren Abgasrohren eine Drossel zu verbauen ist. Zug ist also ausreichen verfügbar bei 1,5m Rohrlänge und die bekommt man auch im Aufbau hin. Bei stark böigem Wind schalten wir zum stabilisieren den Lüfter auf kleinster Stufe zu. Mit der Einstellung gibt es nie Probleme mit Rauch im Koffer. Einzig Fenster oder die Tür aufreissen bringt Probleme mit sich und das auch nur, wenn der Lüfter nicht läuft.
http://www.die-sternwanderer.de


Beste Grüße, Maik

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#71 Beitrag von OliverM » 2017-12-22 0:01:19

Sternwanderer hat geschrieben:Wir haben als Abgasrohr 120cm Rohr senkrecht, dann 50cm mit 45° nach oben un dann noch 20cm senkrecht und als Abschluß ein “H“ auf dem Rohr. In der Bedienungsanleitung bei Dickinson stand auch, das bei längeren Abgasrohren eine Drossel zu verbauen ist. Zug ist also ausreichen verfügbar bei 1,5m Rohrlänge und die bekommt man auch im Aufbau hin. Bei stark böigem Wind schalten wir zum stabilisieren den Lüfter auf kleinster Stufe zu. Mit der Einstellung gibt es nie Probleme mit Rauch im Koffer. Einzig Fenster oder die Tür aufreissen bringt Probleme mit sich und das auch nur, wenn der Lüfter nicht läuft.

Bei uns verhält es sich ähnlich . Wir haben aber zusätzlich sowas in der Art verbaut. http://www.toplicht.de/de/shop/ofen-her ... ig-refleks Da gibt es nix mit irgendwelchen Problemen von wegen Wind usw,... Fenster oder Türe aufreissen macht bei uns auch keine Probleme , da unserer Durchgang eh nur mit Bürsten abgedichtet ist . Zumindest den Vorteil hat das System.

Gruß

Oliver
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#72 Beitrag von Sternwanderer » 2017-12-22 0:26:44

Danke Oliver, genau so ein H -Rohr haben wir auch!
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#73 Beitrag von jan der boese » 2017-12-22 10:19:54

moinsen.
ich hab mal auf langeland einem typen getroffen der norwegische fischkutter zu wohnschiffen und seglern umgebaut hat. der hat auf die schornsteine immer das H oben draufgesetzt. er hatte dafür 2 begründungen.
1. weil so fast kein wasser eindringen kann, weder regen noch gischt. weil es ja durch beide rohre seitlich durchläuft
2. weil dadurch, wie er meinte, ein besserer zug entsteht. die schornsteine sind auf dem schiff ja auch sehr kurz.
und wind dürfte auf see besonders ein problem sein. auch bei feststofföfen. jetzt weiß ich natürlich nicht ob auch außerhalb der häfen geheizt wurde.

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#74 Beitrag von OliverM » 2017-12-22 10:34:45

jan der boese hat geschrieben:moinsen.
ich hab mal auf langeland einem typen getroffen der norwegische fischkutter zu wohnschiffen und seglern umgebaut hat. der hat auf die schornsteine immer das H oben draufgesetzt. er hatte dafür 2 begründungen.
1. weil so fast kein wasser eindringen kann, weder regen noch gischt. weil es ja durch beide rohre seitlich durchläuft
2. weil dadurch, wie er meinte, ein besserer zug entsteht. die schornsteine sind auf dem schiff ja auch sehr kurz.
und wind dürfte auf see besonders ein problem sein. auch bei feststofföfen. jetzt weiß ich natürlich nicht ob auch außerhalb der häfen geheizt wurde.
Moin Jan,
zu1. Das ist auch so.
zu2. Der Zug wird schlechter wegen der Umlenkung der Abgase ,aber durch das "H" wird erfolgreich verhindert , daß Wind in den Ofen drücken kann .


Gruß

Oliver
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#75 Beitrag von janneck7 » 2017-12-22 10:46:27

Ja klar Jan,
ich wollte mit meiner Erfahrung eigentlich nur ausdrücken, daß es auch schon vor Jahrzehnten keine schlechte Sache war mit Ölofen zu heizen. Heutzutage ist die Technik ja sicherlich viel ausgereifter.
Gruß Jan
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jan der boese
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#76 Beitrag von jan der boese » 2017-12-22 17:24:12

janneck7 hat geschrieben:Ja klar Jan,
ich wollte mit meiner Erfahrung eigentlich nur ausdrücken, daß es auch schon vor Jahrzehnten keine schlechte Sache war mit Ölofen zu heizen. Heutzutage ist die Technik ja sicherlich viel ausgereifter.
Gruß Jan
was noch zu beweisen ist , ob sich da so viel getan hat. :D
ich hab mich jedenfalls entschlossen jetzt einen neuen wamsler zu kaufen. mit sichtfenster und bärenfell davor;-)
den werde ich ein wenig pimpen, damit der besser aussieht und sich während der fahrt nicht zerlegt.
den schornstein bau ich erstmal in blech, bis er funzt wie ich es mir vorstelle. danach kann ich mir das immer noch in edelstahl machen.
ich krieg ja vieleicht ein wig zu weihnachten;-) lieber ein wig-gerät als ein 2000euro ofen. :dry:
wenn ich damit schlechte erfahrungen mach, kann man ja immer noch die teure variante in betracht ziehen. ich mein den ofen, bei schweißgeräten mach ich keine kompromisse;-)
netten gruß,
jan

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#77 Beitrag von Sammy » 2017-12-24 12:38:34

Und mit der Zeit wird man dann ja auch noch ‚geruchsblind‘.

Habe mir beim Willy- und Därrtreffen einige Kabinen von innen ansehen dürfen.

Da waren auch einige mit Öl- oder Holzöfen dabei .....

In diesen Fahrzeugen hat es einfach wesentlich unangenehmer gerochen, als in den Fahrzeugen mit regulärer Standheizung oder Gasheizung.

Nur riecht man das nach einiger Zeit selber nicht mehr.

Entweder weil alles in der Kiste einschließlich Klamotten so riecht, oder weil man es als kuschelig empfindet.

Keine Ahnung.

Aber bei manchen dieser Kabinen ist meine Frau schon auf der Schwelle erstarrt, und ist garnicht mehr mit reingekommen, weil ihr der Geruch zuwider war.

Und das waren ausnahmslos Holz- oder Ölofenbeheizte Kabinen.

Aber wer‘s mag .....

Nix für ungut und frohe Weihnachten.


Stephan

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Ulf H
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#78 Beitrag von Ulf H » 2017-12-24 13:22:31

... dank Ausfall der Dieselwasserheizung (so viel zum Thema Bescherung am 24.) war mein Koffer bei minus 10 aussen, innen auf etwa Null Grad runter ... nach einer Stunde Schiffsölofen auf relativ großer Flamme sinds nach einer Stunde schon deutlich angenehmere 10 Grad ... es wird, braucht aber seine Zeit ...

... suche nun noch eine während der Fahrt funktionierende, stromlose Heizung ...

Gruss Ulf
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#79 Beitrag von Rumpelstielzchen » 2017-12-24 17:00:39

Ulf, während der Fahrt ist doch Strom da, oder ist Deine Lima kaputt?
Du könntrst eine gewöhnliche Luftstandheizung hernehmen, die gibts doch sehr preiswert.
Gruß Alex!

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#80 Beitrag von Ulf H » 2017-12-25 13:58:03

... im Prinzip ja ... aber wenn es etwas gibt, was nicht auf die im Winter immer knappe Ressource Strom zugreift, ist mir das nochmal lieber ... heute tat die Heizung zur Abwechslung mal ... und ja, es liegt nicht daran, dass die Ressourcen Strom und Diesel alle gewesen wären ...

Gruss Ulf
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#81 Beitrag von jan der boese » 2017-12-26 0:11:46

moinsen stephan.
das kann schon sein, daß man geruchsblind wird. ein kleineres haus was nur mit holz beheizt wird riecht ja auch anders als eins mit zentralheizung. wir sitzen zb oft zuhause am lagerfeuer und riechen dann auch nicht nach 4711 sondern nach qualm. meine frau findet das aber sexy.. :D
ich hatte in meiner leder-, also nicht autowekstatt mal einen ölofen. das stank auch immer etwas nach diesel und hat mich defiinitiv auch gestört.
das hatte allerdings den grund, daß das befüllen des tanks direkt am ofen immer eine kleine sauerei war. die ölkanne stand meist auch mit im raum. stell dir mal vor dein dieseltank ist nicht unterm lkw sondern in der kabine, und du hältst da dann auch noch den tankrüssel rein.. ich denke wenn man tank und ofen trennt, und ihn vernünftig wartet ist das weit weniger bis gar nicht zu riechen.
meine indian riecht sehr viel mehr nach sprit wie meine bmw. früher stand die mit im damaligen koffer. das ist auch nicht soo pralle. deshalb gibts nun eine eigenes zimmer für klo, öltank und moped... :wub:

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#82 Beitrag von meggmann » 2017-12-26 16:55:46

Also wenn wir bei den Heim-Ölöfen nicht beim Einfüllen gekleckert haben hat da nix gerochen. Ich fand die Wärme ähnlich der eines Kamins super angenehm. Zudem stand immer ein Wasserkessel drauf und hat zum einen die Zimmerluft befeuchtet und zum anderen gab es immer kochend heißes Wasser nebenbei.

Gruß, Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#83 Beitrag von jan der boese » 2018-08-19 7:52:51

moinsen
ich werd noch mal meinen alten fred hochholen, weil ich von den erfahrungen mit meinem normalen haas-zimmerölofen berichten wollte. man ist ja erstmal recht überzeugt von dem was man baut, es funzt auch erstmal, aber auf reise ergeben sich andere probleme
nach 4 wochen irlandurlaub mit unserem fahrzeug kann ich nicht nur gutes berichten. der haas MUSS immer in waage stehen, sonst brennt er zwar aber nicht wirklich gut. entweder er rust oder er geht bei ungünstigem starken wind aus. dann entzündet er sich an seinen heißen wänden selber und es gibt verpuffungen. die sind zwar harmlos aber richen in der butze nicht lecker. je kleiner er geregelt wird umso mehr macht sich das bemerkbar. leider ist das mit einem womo recht nervig sich in beide richtungen in waage zu manövrieren, und manchmal einfach schlicht unmöglich. schon 2°-3°sind manchmal nicht optimal. die mit dem fahrzeug auszugleichen ist nervig und habe ich unterschätzt. also müsste man den ofen unabhängig vom fahrzeug in waage stellen können. und das ist mir eindeutig zu aufwändig, weil man ihn um den mittelpunkt des rauchgasabzugs kippen und drehen müsste.
auf der rückreise habe ich per zufall in dortmund einen refleks gebraucht erstanden. neu war mir der immer zu teuer.
wenn ich ihn eingebaut und getestet habe werd ich wieder berichten. er soll ja bis zu 10° abkönnen.
netten gruß
jan

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#84 Beitrag von Lobo » 2018-08-19 15:24:33

:rock: und wennde was sachst gleich :hacker:
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#85 Beitrag von Chriss71 » 2018-08-23 16:23:10

Hallo,
„damals“ hatte ich ja vor, den kleinen Refleks (1,6KW) unter den Tisch zu setzen.
Genau das habe ich umgesetzt.

Sommerbetrieb:
Ofen 2_.jpg
Wie geplant wurde der Ofen unter den Tisch geschraubt, die Tischplatte zersägt und mittels Alurahmen wieder montiert.


Nun kann man den Teil des Tisches über dem Ofen entfernen, so daß man
a.: An die Kochplatte kommt zum Ofen anfeuern und Kochen
b.: Die Wärme nach oben hin abziehen kann.

Bereit zum Heizen
Ofen 1_.jpg
Von oben
Ofen 3_.jpg

Im letzten Winter habe ich es lang und breit getestet. Es funktioniert wunderbar. Der Ofen strahlt unter dem Tisch so gut wie keine Hitze ab (außer auf größter Stufe, wenn er anfängt im oberen Bereich zu glühen).
Das habe ich jedoch nur zum Aufheizen benötigt. Wenn die Wunschtemperatur erreicht ist, muss er stark runter gedreht werden.

Der Schornstein auf Sitzhöhe hat ein Abschirmblech rings um, welches maximal (gefühlt) 70°C hat. (Unangenehm beim Berühren)
Ich habe unten am Schornstein einen PC-Lüfter, welcher die Luft längs des Schornsteins bläst. Dann ist das Abschirmblech lauwarm. Vorsichtshalber sind die Kissen beim Heizen nicht am Hitzeschutzblech. Man weiß ja nie.

Am Ofen hängt links ein großer Lüfter, der die warme Luft seitlich absaugt, und in den Stauraum bläst. So findet eine Luftumwälzung statt, weil mich genervt hat, daß zu Beginn die Luft unter der Decke heiß ist, der Fußboden aber Eiskalt. Das funktioniert auch, muss „nur noch“ schön gemacht werden.

Was störend ist, ist der kleine Hebel, wo das Öl in den Ofen fließt. Der muss ganz draußen sein, damit er nicht zu heiß wird. Ansonsten könnte er seinen O-Ring beschädigen. Da der nicht eingeplant war, steht er jetzt etwas im Weg und musste eine Abdeckung bekommen, damit man ihn nicht kaputt tritt.

Der Dieseltank ist außerhalb des Fahrzeugs, und lässt sich per Knopfdruck befüllen. Ein Schwimmschalter schaltet die Pumpe automatisch wieder ab. Leider verkleckert mein Tank während der Fahrt etwas Diesel, so daß ich ihn nicht so voll machen kann. :wack:
Naja, dann muss eben doch jemand draußen stehen, und Stop rufen, wenn der Tank halb voll ist. :idee:

Der Schornstein geht bei mir seitlich unter der Decke raus. Da ich kein Schornsteinrohr bei bedarf außen aufstecken wollte, habe ich einen Windschutz direkt an den Koffer genietet / geklebt.

Also quasi das bekannte H, welches man auf das Ofenrohr setzen kann, aus Blechen nachgebildet.

Das Edelstahlblech verbirgt es:
Kamin_.jpg
Ob es bei ungünstigen Winden funktioniert? Ich weiß es nicht.

Viele Grüße

Christian

PS: Die Originalen Hitzeschutzbleche an der Wand würde ich das nächste Mal ohne Abstand zur Wand anbringen. Sie werden nämlich bei diesem Ofen nicht warm.

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jan der boese
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#86 Beitrag von jan der boese » 2018-08-25 9:34:44

moinsen christian.
aber hallo, daß das alles bei dir auf engem raum so funktioniert , hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. ich hätte gedacht, daß das viel zu heiß wird.
aber es auszuprobieren ist immer noch die beste methode.
mein rohr geht auch seitlich raus. allerdings muss ich es abmachen, weil der karren eh schon 2,3 m breit ist. in irland hätten mir die hecken das rohr sowieso weggeschlagen. ich hab allerdings auch nur ein halbes "H" also ein querstehendes "T". das sollte reichen, damit kein regen ins rohr und vor allem nicht in den ofen läuft. es ist auch schnell draufgesteckt. für ohne, gibts einen deckel.
ich hab viel über refleks in bootsforen gelesen. das auspusten ist öfter ein problem. manche setzen ein altes segeltuch einen meter vor den schornstein...die meisten nutzen den ofen auch nicht auf fahrt. zu viel krängung beim segeln. ich denke, daß das H auf booten verwendet wird, damit eine sturzsee nicht so viel wasser ins boot drückt. das problem haben wir nun mal hoffentlich nicht. also brauchts das auch nicht unbedingt, da reicht das T.
ich werde den ofen so wie so umsetzen nach lee. ich parke fast immer in eine richtung, eingangstür weg vom wind. mal sehen obs dann besser wird.
ich werde auf jeden fall ein auffangbecken unter meinen neuen refleks ofen, mit überlauf nach draußen unter den wagen machen. wenn der schwimmer hakt oder wenn man mal den dieselabsperrhahn während der fahrt vergisst, gibts ne riesen sauerei im koffer. im schlimmsten falle läuft der ganze tankinhalt in die butze. den geruch kriegst du nie wieder raus. haushaltsölöfen haben so was. der refleks nicht. ich hab allerdings wohl wesentlich mehr platz im wagen.
das mit deinem tank erklär doch mal genauer. ich will den auch nicht im wohnzimmer haben, hab allerdings hinten noch ne 3,7qm motorradgarage, wo auch das trennklo drin ist. da könnte auch der tank mit fallstromleitung reingehängt werden. das befüllen wäre aber auch kompliziert. ich würde das auch gerne von außen machen.
wie wäre es eigentlich, wenn man einfach den fahrzeugtank mit als ofentank nutzt und die fahrzeugdieselleitung zwischen tank und dieselpumpe anzapft, und man als druckleitung eine motorradbenzinpumpe für den ofen nehmen würde? würde die dieselleitung des fahrzeugs luft ziehen? ich möchte keinen zusätzlichen anschluss oder loch in den tank machen. oder könnte man die rücklaufleitung der dieselpumpe für den ofen nutzen? die wäre bei mir allerdings etliche meter lang...
wie machen eigentlich andere ölofenbesitzer die dieselzuführung ?
netten gruß,
jan

OliverM
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#87 Beitrag von OliverM » 2018-08-25 9:45:21

jan der boese hat geschrieben:
2018-08-25 9:34:44

wie machen eigentlich andere ölofenbesitzer die dieselzuführung ?
netten gruß,
jan
Einige nutzen den serienmäßigen Anschluss für die Standheizung am Tank und befüllen den Tagestank mit einer E-Pumpe,....... oder sie sparen sich den Tagestank ganz und speisen den 'Ofen mit einer Speisepumpe. Da muss dann aber darauf geachtet werden , daß der Abschaltdruck der Pumpe niedriger ist , als die Schwimmernadel im Ofen vertragen kann . Eine Ölauffangwanne unterm Ofen ist obligatorisch und der Überlauf des Ofenreglers sollte ins Freie oder zurück in den Tank führen . Den Ofen während der Fahrt zu betreiben halte ich , ganz vorsichtig ausgedrückt, für ziemlich dumm und ziemlich Sinnfrei.

Gruß

Oliver
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jan der boese
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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#88 Beitrag von jan der boese » 2018-08-25 10:36:56

moinsen oliver.
meinst du ich habe an einem 82er db 613d einen serienmäßien anschluss für eine dieselheizung? wo wäre die denn dann ungefähr zu finden?
während der fahrt wäre wirklich dämlich, aber bei den refleks, wammsler oä mit fallstromtank kann sich dieser leeren wenn der haupthahn offen ist. der schwimmer ist halt nicht dicht wennn' s arg rüttelt. auch wenn der ofen nicht brennt.

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#89 Beitrag von Chriss71 » 2018-08-27 21:14:59

Hallo Jan,
mein Gedanke zu dem H-Aufsatz ist, dass Winde, welche von oben auf das Rohr drücken, nach unten wieder raus können, ohne Druck im Ofen auf zu bauen. Ebenso Winde von unten.
Bei dem T sollte es ja sehr ähnlich sein.

Unter dem Überlauf des Reglers habe ich ein halbes Schnapsglas gestellt, da der Verkäufer meinte, dass da maximal mal ein Tröpfchen raus käme. Nun gut, bisher ist das Gläschen trocken. Sollte mehr auslaufen, habe ich ein Blech unter dem Ofen und dessen Kanten etwas hoch gebogen. Danach werde ich den Überlauf auch entsprechend legen :ninja:

Als Tank habe ich einen Standheizungstank gekauft (ca. 7,5L)
Ich füge einfach mal die Links ein. https://www.ebay.de/itm/Kraftstofftank- ... SwmLlX903M

Der Tank muss eine gewisse Höhe über dem Ofen sein. Im Tank ist ein Schwimmer-Schalterhttps://www.ebay.de/itm/200mm-Schwimmer ... SwyglbWZ3a, welcher eine Pumpe
https://www.ebay.de/itm/BENZINPUMPE-12V ... SwAC1aSuLu
aktivieren und deaktivieren kann. (Über Relais)

Die Idee war, dass man einen Automatikmodus haben kann, in dem der Tank immer automatisch wieder aufgefüllt wird. Bisher habe ich den Pumpvorgang jedoch nur Manuell gestartet und denke auch, daß es so bleiben wird. Das automatische Abstellen finde ich gut.
Die Pumpe habe ich absichtlich an den Holzfußboden geschraubt, damit sie schön laut tackert. Ich wollte hören, wenn sie fördert.
Vor der Pumpe habe ich ein grobes Filterchen, weil ab und an Metall Späne mit angesaugt werden. :eek:

Ich nutze für den Ofen meinen Zweittank als Quelle. Aus diesem Tank pumpe ich nur den Diesel in den Haupttank. Daher bin ich an den Vorlauf gegangen. Den Vorlauf zu der Einspritzpumpe würde ich nicht unterbrechen, damit dort im Fehlerfall keine Luft gezogen werden kann.

Es gibt extra Diesel-Pumpen für den Refleks anstelle des Tanks. Ich wollte allerdings eine Stromfreie Lösung im Notfall. In diesem Fall kann ich den Standheizungstank auch mit einer Flasche befüllen.

Viele Grüße

Christian

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Re: diesel vs. feststoff-ofen

#90 Beitrag von jan der boese » 2018-08-28 8:45:31

also das T habe ich eigentlich nur damit's wasser nicht reinläuft. ich hab unten einen deckel mit loch drin zum ablaufen. wenn ich den deckel weg mache zieht er schlechter und ist windanfälliger. ist jedenfalls meine erfahrung in irland und da wars ein paar tage seehr windig und nass...
ich denke ich bleib doch erst mal bei der mauellen betankung mit fallstromtank. und ölkanne. hab eine schöne alte aus blech.
mal ne frage:
wo krieg ich eigentlich fittinge für den ölanschluss für den refleks her? das sind ja ähnliche anschlüsse wie bei gas, halt nur rechtsgewinde. sind das normteile?
netten gruß,
jan

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