Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

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buntbaer2001
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#61 Beitrag von buntbaer2001 » 2020-02-23 13:45:11

Hallo Stefan,

der Online-Shop dort verweist wieder auf Versandmetall. Dort sehe ich bei der Beschreibung der Duschwannen wieder keine Kantung über Kreuz.
"Rumpelstielzchen" war ja schon länger nicht mehr online. Dort zu fragen bringt also nichts..

Ich werde trotzdem mal auch bei Versandmetall anfragen. Die Preise sind ja auch in Ordnung...

Gruß
Peter
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exmuff
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#62 Beitrag von exmuff » 2020-02-23 14:09:24

Nur mal bitte für mich zur Erläuterung: Warum laminiert ihr die Duschwannen nicht aus GFK? Negativform aus bspw. Spanplatte bauen, mit Paketklebeband abkleben, GFK-Matten und Harz drauf, aushärten lassen, abtrennen, sauber schneiden, nach Belieben beschichten/lackieren etc. Da lassen sich dann auch Verstärkungen bspw. aus Alu einarbeiten, sofern nötig. Gerade bei Sondermaßen scheint mir dies - als Laie, der noch keine Duschwanne, wohl aber diverse andere Formen laminiert hat - die einfachste und günstigste Lösung?

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buntbaer2001
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#63 Beitrag von buntbaer2001 » 2020-02-23 15:25:50

exmuff hat geschrieben:
2020-02-23 14:09:24
Nur mal bitte für mich zur Erläuterung: Warum laminiert ihr die Duschwannen nicht aus GFK?
Weil die Dusche eine Schmutzschleuse wird und ich bei Metall mehr Vertrauen haben, als bei GFK.
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the_muck
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#64 Beitrag von the_muck » 2020-02-23 18:12:11

exmuff hat geschrieben:
2020-02-23 14:09:24
Nur mal bitte für mich zur Erläuterung: Warum laminiert ihr die Duschwannen nicht aus GFK? Negativform aus bspw. Spanplatte bauen, mit Paketklebeband abkleben, GFK-Matten und Harz drauf, aushärten lassen, abtrennen, sauber schneiden, nach Belieben beschichten/lackieren etc. Da lassen sich dann auch Verstärkungen bspw. aus Alu einarbeiten, sofern nötig. Gerade bei Sondermaßen scheint mir dies - als Laie, der noch keine Duschwanne, wohl aber diverse andere Formen laminiert hat - die einfachste und günstigste Lösung?
Zeit ist geld ... Ich hab 5min im CAD gezeichnet und für 60€ aus der Laserbude gekanntet abgeholt (Arbeitsweg). Dann 15min Wig Schweißen fertig... Bei GFK wäre ein Wochenende drauf gegangen und keine 20min. Will man es richtig ordentlich haben sicher zwei Wochenenden. Dazu braucht der Laie noch Vakuum Pumpe und diverses Zubehör zum laminieren damit es anständig wird... Hat auch nicht jeder ;).

Schweißen hätte +30€ gekostet ;).

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buntbaer2001
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#65 Beitrag von buntbaer2001 » 2020-02-27 10:50:20

So, bin ein Stück weiter, aber bisher nicht positiv...

Kerana hat noch immer nicht geantwortet, Versandmetall kann nur bombieren und kommt damit nur auf ca. 10-15mm Vertiefung.
Auch lokal angefragte Edelstahlbauer haben sich noch nicht gemeldet. :frust:

Somit bleibt die Suche nach einem Lieferanten, der auch eine diagonale Kantung vornehmen kann, offen. :search:

Gut, dass ich noch ein wenig Zeit habe...

Gruß
Peter
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grijo
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#66 Beitrag von grijo » 2020-04-28 18:01:57

Bin gerade auch an dem Punkt "Duschwanne" bei meinem Ausbau.
Konstruieren, lasern lassen und dann kanten wäre nicht das Problem.
Wenn man es selber macht könnte man auch das "Kreuz" mit reinmachen.

Ich finde allerdings kein Werkzeug mit dem man die Vertiefung für den Ablauf "prägen" könnte.
Gibt es so ein Teil nicht fertig?


Joachim

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buntbaer2001
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#67 Beitrag von buntbaer2001 » 2020-04-28 18:43:37

Nun, bei mir hat sich nichts weiter ergeben...

Lokale Edelstahlbauer haben nicht geantwortet oder kein Interesse (Zeit). Willi hat in einer PN noch geschrieben, dass er immer noch zufrieden ist und die Kantung eine Vertiefung von ca. 1cm hat. Somit könnte ich auch bombieren lassen...

Aufgrund der aktuellen Situation verzögert sich die Fertigstellung des Steyr bzw. Koffers und mir bleibt noch Zeit für weitere Recherchen...

Gruß
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#68 Beitrag von urologe » 2020-04-30 17:04:14

buntbaer2001 hat geschrieben:
2020-02-23 15:25:50
exmuff hat geschrieben:
2020-02-23 14:09:24
Nur mal bitte für mich zur Erläuterung: Warum laminiert ihr die Duschwannen nicht aus GFK?
Weil die Dusche eine Schmutzschleuse wird und ich bei Metall mehr Vertrauen haben, als bei GFK.
auch wenn´s schwer fällt :D
da hat exmuff m.E. recht , das läßt sich spielend leicht mit GFK in jeder Variante mit x-Abläufen und Sicken laminieren , auf Wunsch in weiß ,blau oder mit Wunschbild in der Unterglasur und vor allem ist fußwarm ! Ich würde keine Aluwanne im Eingangsbereich mit nackten Füßen im Winter betreten wollen , grrrr . Die einzulegenden Teak-Roste sind m.E. auf Dauer lästig zu verstauen und bleiben einfach immer drin liegen .
Aber ich war ein absoluter Schleusenverfechter , heute bin ich froh , daß meine Frau sich durchgesetzt hat und ein Extra-Bad verlangt hat .

edit satt laminierte GFK-Duschen sind mindestens so robust wie Metall - Du mußt Dich nur von den dürren Camping-Duschwannen frei machen , die schon einem scharfen Blick nicht standhalten können :D
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RainerKraft
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#69 Beitrag von RainerKraft » 2020-05-01 11:27:16

Hallo Duschliebhaber,

Eine Motivationsblog für „just do it“ - nicht verkomplizieren.

Hier wird manchmal so lange geschrieben, da wäre man schon lange fertig. Mir ist klar nicht jeder ist Metallbauer, aber man muss sich manchmal wo drüber trauen.

Habe mir eine Edelstahlplatte 2mm geholt (1,25x2m ca 100 Euro), dann nach meiner Form geflext (1mm Scheibe - 10 min.) Am umgebauten Holzspalter gekantet (geht auch mit Wagenheber oder Hydraulik vom Ausbeulwerkzeug gegen die Decke oder dem Schlosser ums Eck), Ecken WIG geschweißt. Beim biegen kann man sich ja helfen lassen.

Das mit der Vertiefung für den Abfluss ist keine Doktorarbeit (der Aufwand für eine Matrize und Co lohnt sich fast nicht). Ich habe das mit dem Gummihammer etwas eingearbeitet (5 Minuten) und dann einen Abfluss aus dem Baumarkt drauf.

Gebohrt mit Kreislochbohrer und Wasserkühlung und verdrehtem Bohrständer (Sandra ist die Beschwerung) - gleich 2 mal - und direkt durch die Edelstahlplatte, dann Isolierung und dann den Fahrzeugboden dann ist das auch in Flucht und mit erledigt.

Ergebnis lässt sich sehen (finde ich) aus dem Rest der Platte habe ich alles mögliche andere gebaut (z.B. Batteriekasten). Edelstahl kann man ja immer brauchen.

Vielleicht hatte ich Glück (Wärmeeinwirkung in 4 Kanten verzieht die Platte nicht) - das liegt auch ohne Kreuzkantung eben auf.

Vielleicht eine DIY Anregung für alle die sich nicht trauen oder ohne CAD und Laser auskommen wollen (was ich auch super finde).

Aufwand denke ich mit messen, probieren, Werkstatt rein, raus, rein, raus,... ca 4h und 50 Euro (halbe Platte) ohne Werkzeug, Abläufe, Gummimatte und Bier.

Lg Rainer
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Der Bonner
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#70 Beitrag von Der Bonner » 2020-05-01 14:37:48

Hallo Forum,

geht vielleicht etwas an dem Thema vorbei, passt aber dennoch irgendwie: Wie würdet Ihr eigentlich eine Edelstahlwanne auf dem Boden befestigen? Gar nicht, also einfach auflegen und gegen die Wand abdichten? Oder doch ein Paar Klebenähte auf den Boden legen? Wenn sich eine Duschwanne wegen Schweißverzug doch schüsselt, oder wenn man, so wie Felix vorgeschlagen hat, das Bodenblech 2x kantet, liegt die Wanne ja nicht gleichmäßig auf. Wie geht Ihr damit um?

Gruß
Horst

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Xapathan
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#71 Beitrag von Xapathan » 2020-05-02 22:13:18

Der Bonner hat geschrieben:
2020-05-01 14:37:48
... liegt die Wanne ja nicht gleichmäßig auf. Wie geht Ihr damit um?
Ich habe eine Unterkonstruktion aus Holz gemacht. Auf der liegt die Wanne auf.
--

Ein Leben ohne LKW ist möglich, aber sinnlos ;-)

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Lassie
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#72 Beitrag von Lassie » 2020-05-02 23:06:04

Hier wird manchmal so lange geschrieben, da wäre man schon lange fertig. Mir ist klar nicht jeder ist Metallbauer, aber man muss sich manchmal wo drüber trauen.

Habe mir eine Edelstahlplatte 2mm geholt (1,25x2m ca 100 Euro), dann nach meiner Form geflext (1mm Scheibe - 10 min.) Am umgebauten Holzspalter gekantet (geht auch mit Wagenheber oder Hydraulik vom Ausbeulwerkzeug gegen die Decke oder dem Schlosser ums Eck), Ecken WIG geschweißt. Beim biegen kann man sich ja helfen lassen.

Das mit der Vertiefung für den Abfluss ist keine Doktorarbeit (der Aufwand für eine Matrize und Co lohnt sich fast nicht). Ich habe das mit dem Gummihammer etwas eingearbeitet (5 Minuten) und dann einen Abfluss aus dem Baumarkt drauf.
Servus,

das ist etwas, was mir immer wieder auffällt: Es wird in der Reisemobilszene immer mehr und mehr über perfekte Lösungen schwadroniert, am PC aufwändig geplant und simuliert, Angebote eingeholt und Wärmeausdehnungskoeffizienten verglichen - anstatt einfach mal zu machen. Komischerweise traut sich (gefühlt) kaum mehr einer mit Stichsäge, Hammer und Akkubohrer und sowie beschränkter Erfahrung und Mut zur Improvisation an den Selbstausbau. Es muss doch nicht jeder Ausbau auf dem Niveau von Unicat & Co. sein - mal abgesehen davon, dass die meisten Profiausbauten eh gesichtslos und steril sind.

Ein paar alte Weinkisten mit Gummischnüren machen auch prima Hängeschränke, selbstgekantete Bleche dienen einigermassen sauber verarbeitet auch jahrelang als Duschtassen. Und mit etwas Fantasie, Arbeit und Mut zur Lücke kann man auch mit bescheidenen Mitteln eine brauchbare und reisetaugliche Kiste dengeln. Den Kindern ist es eigentlich egal, ob die Blaubeer-Pfannkuchen vom billigen Gaskocher oder vom appgesteuerten Induktionsherd aus LifePO sonstwas Hightech-Power-Anlagen kommen. ;)
Mein Credo: Keep it simple, am Besten noch simpler, mach es selber, trau dich mal ran und wenn es technisch sicherheitskritisch wird, frag Fachleute. Ansonsten einfach mal machen - wird schon schiefgehen :joke:

Viele Grüße
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam

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CharlieOnTour
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#73 Beitrag von CharlieOnTour » 2020-05-02 23:25:50

urologe hat geschrieben:
2020-04-30 17:04:14
Du mußt Dich nur von den dürren Camping-Duschwannen frei machen , die schon einem scharfen Blick nicht standhalten können :D
Na zum Glück weiß dass meine reimo Wanne nicht.
Die tut seit 20 Jahren was sie soll. Viele Jahre dauerbewohnt.

Wenn die Wanne sauber unterbaut ist, hält sie auch. Gilt aber für jede Wanne, da keine Wanne selbsttragend konstruiert ist.

Gruß
Chris

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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#74 Beitrag von FRM » 2020-05-03 7:53:46

Hi Rainer,
danke für die Anleitung.
Ich bevorzuge auch meist den Selbstversuch.
Kannst Du mit sagen was für einen Kreislochbohrer Du benutzt hast da bei Edelstahl nicht gleich aufgegeben hat?
Ich möchte in unserer Duschtasse die Abflüsse auch gerne selber setzen.
Viele Grüße
Frank
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#75 Beitrag von Nabeirhood » 2020-05-03 10:09:01

Hallo Frank

Ich bin zwar nicht Rainer, aber die Kernlochbohrer von Starrett oder deren 'Generika' aus dem Fachhandel können Edelstahl schon.
Die ganz billigen aus dem Baumarkt nicht, das ist klar.

Wichtig neben der richtigen Drehzahl (nicht zu schnell) ist gute Kühlung / Schmierung und Zeit. Einfach so durchwürgen ist nicht. Die Wasserkühlung kann funktionieren, Bohrwasser, Schneidöl etc. bringen noch bessere Ergebnisse.
Eingespannt / geführt geht auch nochmal besser als Freihand... Der Tipp mit dem Umgedrehten Bohrständer (mit Sandra als Beschwerung) finde ich super für VA

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RainerKraft
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#76 Beitrag von RainerKraft » 2020-05-03 13:47:40

Hi Frank,

Bin selber erstaunt wie sehr sich auch die Qualität von günstigen Bohrern gesteigert hat.

Habe ein Erba Kreislochborerset von Zgonc um 29 Euro im Einsatz. Habe damit (mit Kühlung - fast egal was du nimmst - Hauptsache nass) schon einiges in Alu, Stahl 6mm aber auch Edelstahl gesägt und ist noch immer scharf. Fast immer mit Bohrständer sonst hat man schnell einen Schlag und das Vergnügen ist vorbei.

Habe auch viele „Chips“ aus Riffelblech 2mm geschnitten um Löcher im Alu-Dach meiner Feuerwehr zu schließen (mit Sika drauf gepickt). Dazu dann einfach eine Führung aus Holz statt dem Zentrierbohrer.

Nur nicht überhitzen, dann kann das einiges ab.

Habe auch Senker und Stufenbohrer von Aldi im Einsatz, Bohrer mit 13mm Schaft aber größeren Durchmesser von Norma (Aktionen von Discountern) und bohre damit nicht wenig.

Ich liebe Qualitätswerkzeug, aber mit Hirn geht das Material vom Discounter auch lange. Man muss halt wissen was wo passt. Wenn ich mir den Preis pro Loch für meine Hilti ausrechne wird mir schlecht, aber jedes Loch war ein pures Vergnügen ;-) und damit ist alles wunderbar.

Ist nur meine Erfahrung, für mich passt es. Aber um das geht es ja hier - Erfahrung teilen.

Lg Rainer
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#77 Beitrag von urologe » 2020-05-03 16:45:26

CharlieOnTour hat geschrieben:
2020-05-02 23:25:50
urologe hat geschrieben:
2020-04-30 17:04:14
Du mußt Dich nur von den dürren Camping-Duschwannen frei machen , die schon einem scharfen Blick nicht standhalten können :D
Na zum Glück weiß dass meine reimo Wanne nicht.
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Gruß
Chris
Betonung auf sauber unterbaut ! es ist eigentlich nur ein Dicht-Schutz ! das alleinige einschäumen mit Brunnenschaum reicht auf Dauer nicht , zumindest bei mir nicht .
Die Elastizität des Bauschaums ist schon zu viel für die Camping-Duschwanne , ich kann nur empfehlen , vor Einbau ein zB 320g - Gelege zusätzlich unter den Boden zu laminieren und die Dusche ist immer punktförmig belastbar , natürlich braucht´s den Unterbau zusätzlich.
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Moerk
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#78 Beitrag von Moerk » 2020-05-03 16:51:19

Hallo Rainer,

kannst Du das mit der Führung bitte kurz erklären? Ich will nämlich auch gerade "Chips" schneiden:
RainerKraft hat geschrieben:
2020-05-03 13:47:40
Habe auch viele „Chips“ aus Riffelblech 2mm geschnitten um Löcher im Alu-Dach meiner Feuerwehr zu schließen (mit Sika drauf gepickt). Dazu dann einfach eine Führung aus Holz statt dem Zentrierbohrer.
Stelle ich mir das so vor, dass Du auf das Alublech ein Brett klemmst, dass den gewünschten Ausschnitt schon hat und durch diesen der Kreisbohrer geführt wird?

Danke,
Christoph
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Schritt 2: Feuerwehrauto umgerüstet und zugelassen - Erledigt
Schritt 3: Feuerwehrkoffer ausgetauscht - Erledigt
Schritt 4: Innenausbau Koffer
Schritt 5: Innenausbau DoKa
Schritt 6 ...

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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#79 Beitrag von RainerKraft » 2020-05-03 18:59:35

Hi,

Hab kein Foto, schaut so aus wie auf der Skizze.

Ein paar Bretter zusammen schrauben.
Wichtig - auch das Metall klemmen - da kommt schon auch Kraft über den Bohrer drauf.

Das erste Loch bohrst du mit Zentrierbohrer, ab dann führt das obere Brett den Bohrer außen rum.

Nach jedem Chip schraubst die Bohrkrone ab und nimmst den Chip aus der Bohrkrone. Das Metall rutscht du eine Stelle weiter. Mit der Fächerscheibe oder einem anderen Schleifer nimmst den Grat weg.

Hoffe das ist klar genug.

Wem das zu fad ist nimmt alte Aluminium 10 Groschen Stücke - falls er noch eine Sparbüchse (in Schilling) aus Kinderzeiten findet :-). Ich hatte keine mehr.

Lg Rainer
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Moerk
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#80 Beitrag von Moerk » 2020-05-03 22:34:49

RainerKraft hat geschrieben:
2020-05-03 18:59:35
Hab kein Foto, schaut so aus wie auf der Skizze.
Danke, Rainer!
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#81 Beitrag von hugepanic » 2020-05-03 22:59:34

Zum unterbau:
Ich hab ne XPS Platte drunter gelegt und Ausschnitte für die Abläufe reingemacht
Bißchen Kleber und gut ist...

stonedigger
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Re: Duschtasse Edelstahl oder Kunststoff??

#82 Beitrag von stonedigger » 2020-05-04 7:54:29

CharlieOnTour hat geschrieben:
2020-05-02 23:25:50
urologe hat geschrieben:
2020-04-30 17:04:14
Du mußt Dich nur von den dürren Camping-Duschwannen frei machen , die schon einem scharfen Blick nicht standhalten können :D
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Also wir haben nun seit 4 Jahren auch eine Reimo-Duschwanne. Sie ist allerdings NICHT im Eingangsbereich. Im Normalfall liegt auf ihrem oberen Rand ein Siebdruckboden. So betritt man nicht den Wannenboden, wenn man das Klo betritt. Sie liegt auf relativ druckstabilen Styrodur ?! Der Rand wurde mit Holz unterstützt.

Allerdings hatte ich auch immer mit dem Gedanken gespielt, die Dusche in den Eingangsbereich zu verlegen.
Da ich einen selbst tragenden Militärkoffer habe, wollte ich aber nicht den Boden ausschneiden um die Wanne flächenbündig zu verlegen und eine Stolperfalle wollte ich nun wirklich nicht haben. Auch das WC im Eingangsbereich, welches bei längeren Sitzungen den Zugang verhindert, hat mich am Ende zu einem separaten Dusch- / WC- Raum bewegt. Allerdings wenn man eine geteilte Tür hat, dann kann es ganz reizvoll sein beim Kacken sich die Landschaft anzuschauen.


SD
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"Menschen werden schlecht und schuldig, weil sie reden und handeln,..." (schreiben und posten) "..., ohne die Folgen Ihrer Worte und Taten vorauszusehen"

- Franz Kafka -

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