WW-Fußbodenheizung

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moggeli
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WW-Fußbodenheizung

#1 Beitrag von moggeli » 2016-12-08 21:36:09

Hallo zusammen,
ich bin am ausbauen meiner 4,70m Kabine auf Basis Steyr 12M18 und muss so langsam eine Entscheidung treffen, ob ich an meine geplante WW-Dieselheizung eine Fußbodenheizung anschliesse.
Gebaut wurde die GFK-Kabine mit 6cm "übermass" im Bodenbereich, um hier einen Funktionsboden zu ermöglichen.
Grund: Ich möchte unbedingt verhindern, dass bei einem Wasserschaden irgendwo etwas in einer Bodenbelagsschicht verschwindet und nicht richtig trocknen kann weil ich nicht rankomme, das wäre für mich der GAU :eek: . Der Rohboden besteht deshalb innen aus einer GFK Deckschicht, die momentan sozusagen wasserdicht ist und möglichst bleiben soll.
Die Möbel und der zweite Boden werden etwas erhöht auf Leisten verschraubt, auf eine zusätzliche übliche Isolationsschicht dazwischen mit eingelegtem Heizschlauch im "Laufbereich" wollte ich eigentlich aus besagten Gründen auch verzichten. Somit ist jederzeit die Bodenplatte entnehmbar, darunter ein leerer Zwischenraum, leicht zu reinigen und zur Installation aller Art verwendbar, wobei ich die 6cm nicht unbedingt im gesamten nutzen muss.
Wie heize ich jetzt am besten diesen Leeren Raum? Ist das alles Quatsch und übertrieben, oder hat's hier jemand verwirklicht?
Kann ich einfach Verbundschlauch am Rohboden verlegen mit einem Luftraum nach oben von ca. 2-3cm und wie sichere ich ihn ausreichend gegen Vibrationen? Müssen unbedingt Wärmeleitbleche an den Schlauch oder verlege ich Kupferrohr mit Lamellen(mein momentaner Favorit)? Muss unbedingt ein Alublech unter den geplanten Holzbelag(Teak o.ä. 10mm) um letztendlich warme Füsse zu bekommen?


Vielleicht kann mir ja jemand mit seinen Erfahrungen oder auch Überlegungen hierzu behilflich sein :blush:

vg Thomas

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Lucky cd
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Re: WW-Fußbodenheizung

#2 Beitrag von Lucky cd » 2016-12-08 21:43:21

Fußbodenheizung braucht direkten Kontakt zum Boden.

Luft ist in dem Fall ein Isolator.

Heißt, du bekommst die Hütte nie warm wenn du Luft zwischen Schläuchen und Boden läßt.
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Re: WW-Fußbodenheizung

#3 Beitrag von moggeli » 2016-12-08 21:52:23

Hallo Lucky,
ich habe vergessen zu erwähnen, dass zum Heizen natürlich auch Radiatoren oder dergleichen geplant sind. Es geht hier also nur um einen warmen Boden für die Füßchen und die Frage wie die Wärme da am besten hinkommt. Der Kabinenboden ist übrigens an sich ausreichend stark gedämmt, Gfk/80mm Schaum/GFK.

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Lucky cd
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Re: WW-Fußbodenheizung

#4 Beitrag von Lucky cd » 2016-12-08 21:57:17

Auch für den Boden, Ohne Kontakt wird der Boden nicht warm.

Eine gute Lösung habe ich leider nicht zur Hand.

Jedenfalls nichts umsetzbares.
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Re: WW-Fußbodenheizung

#5 Beitrag von meggmann » 2016-12-09 11:07:10

Was ist denn die Zieltemperatur des Fussbodens? Natürlich wird sich der Luftzwischenraum erwärmen und auch etwas Wärme an den Fußboden abgeben - ohne direkten Kontakt natürlich viel weniger als mit. Die Wärmeübertragung kann man sicherlich berechnen (ich nicht), ich würde mal auf ein paar Grad Erwärmung tippen aber nicht auf das "wohlig warme Fußbodenheizungslevel"
Zumindest wäre der Funktionsboden frostfei... einem Heizungsbauer dreht es aber wahrscheinlich den Magen um.

Reicht denn die Wärmeleistung der WW Heizung? Nicht das untenrum alles verpufft und in den Radiatoren nur noch eine laue Brühe ankommt.

Gruß, Marcel
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Re: WW-Fußbodenheizung

#6 Beitrag von Michael » 2016-12-09 12:06:02

Hai,

mit Wasser geht das schlecht. Wenn es Luft wäre für die Fußbodenheizung dann könnte man die Bodenplatte die eingelegt wird, so konstruieren, daß von unten eine Dünne Platte, dann Abstandshalter als Luftleitbahn und dann der Bodenbelag aufeinander geschichtet wären und die Wärme dann duch die Luftleitbahnen geblasen wird...
Könnte man auch mit Übergängen von einer zur anderen Platte realisieren. Sozusagen Luftdurchströmte Bodenplatten die einen gewissen Abstand zum Kofferboden haben.
Isolierung ist ja zum Glück im Kofferboden vorhanden. Sonst wäre das ganze wahrscheinlich komplett für die Füße (oder auch nicht)....

Luft als Wärmeträger hätte da den Vorteil, daß man herausnehmbare Platten bauen könnte. Das geht mit Wasser nicht....

Gruß Michael

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Re: WW-Fußbodenheizung

#7 Beitrag von meggmann » 2016-12-09 14:51:03

Habe ich so gelöst
LAK hat einen gewölbten Boden darüber Siebduck als Bodenplatte. Über eine Strangsperre kann ich warme Luft in den Zwischenraum blasen. Energetisch sicherlich extrem suboptimal aber macht den Boden etwas angenehmer.
Nur denke ich nicht, dass jemand der eine WW Heizung mit Radiatoren verbaut die mehr oder minder geräuschlos läuft eine Diesel-Krach-Luftheizung verbauen möchte.

Nur mal so als Gedankenspiel, wie wäre es über einen Saugkanal Warmluft im Deckenbereich des Wohnraumes abzusaugen und in den Zwischenboden zu blasen. Dann kommt da auch kein Wasser rein und ist einfach zu realisieren - wie viel das bringt - keine Ahnung aber zumindest mehr als nichts. Und Lüfter gibt's ja auch in ganz leise.

Gruß, Marcel
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Re: WW-Fußbodenheizung

#8 Beitrag von Michael » 2016-12-09 17:35:43

Andere Frage..... wie sieht denn der Grundriß für den Koffer aus ?

Die meisten haben ja in der Mitte einen Gang, und da könnte man ja ein durchgehendes Modul einsetzten, wo eine WW-Fußbodenheizung drin ist, die über zwei Schläche angeschlossen ist. Damit wäre ein großer Deckel in der Mitte des Koffers mit Heizung, aber auch flexibel herausnehmbar um an den Unterbau zu kommen. Muß ja nicht der ganze Kofferboden immer zum komplett rausnehmen gemacht werden.....

Gibt es einen Grundriß Thomas ????


Gruß Michael

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Re: WW-Fußbodenheizung

#9 Beitrag von urologe » 2016-12-09 20:00:37

hallo Thomas,
ich fürchte , Deine Planung mit der Luftisolation ist unnütze Energievernichtung. Wenn die Schlangen nicht fest mit dem (gut isolierendem ) 10mm Teakboden verbunden sind , wird der Boden allenfalls ein bißchen weniger kalt , aber niemals Fußwarm .

Ich habe 80m normale Kunststoffußbodenrohre direkt in die Holzpritsche gefräst verlegt. Die gefräste Rinne ist mit Alufolie reflektierend ausgelegt. Der Boden dann mit flexiblem Estrich 4 bis 5mm dick vergossen , sodaß die Schlangen komplett vergossen waren.
Darauf 14mm Teak-Industrieparkett geklebt. Nach unten ist die Pritsche mäßig mit 60mm Styrodur gedämmt.
Obwohl die Schlangen thermoleitend eingegossen sind und ich die Fußbodenheizung mit Original-Wbasto-Wassertemperatur (knapp 80 Grad , wenn sie durchgehend läuft) wird der Boden herrlich fußwarm , aber bei Außenfrost auch nur im direkten Schlangenbereich , daneben ist der Boden schon kühl .
Meiner Meinung nach den gemachten Erfahrungen bei mir , wirst Du so gut wie keinen Effekt an den Füßen spüren , wenn die Rohre nicht thermoschlüssig verlegt sind - viel Aufwand für nichts.

Mir würde da viel , viel besser eine 2. Luftheizung gefallen (auch als Redundanz) mit der Du warme Luft durch den 3cm Spalt leitest mit geplanten Auslaßöffnungen im Boden bzw an den Schränken und Wänden .
Ich würde mir heute wohl keine Wasserheizung mehr antun . So eine "Fußbodenheizung" und eine zweite mit zentralem Auslaß (für kalte Tage und Redundanz) - fertig .
LG
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Re: WW-Fußbodenheizung

#10 Beitrag von moggeli » 2016-12-11 15:42:29

Hallo,
vielen Dank für die vielen professionellen Ansätze und Erfahrungsberichte.
Ich hätte nicht gedacht, das Luft so schlecht leitet und ich sogar mit einem heissen Rohr keine Wärme an den Holzboden bringe.
Zum Grundriss: an der rechten Aussenwand gibt's ca. 2 m Küche, hinten 1,40m Querbett, linke Aussenwand eine kleine Dinette, vorne linkes Eck Bad/Dusche, rechtes vordere Eck Kühlschrank, alles auf einer Innenlänge von 4,70m.
Eben der klassische Grundriss für 2 Personen, siehe Orangework: Grundriss des 914, oder viele andere hier im Forum.
Ich kann natürlich nur die Möbel "hochwassersicher" befestigen und im Gang eine Schaumplatte mit Heizungsrohr und Alublech und direktem Kontakt zum Holzboden verlegen. Das haben ja viele hier und wird wohl funktionieren.
Was mache ich dann bei einem evtl. Wasserschaden? Muss ich alles rausreissen, wenn ich es überhaupt gleich merke? Da habe ich eben meine Bedenken, ich hatte selbst schon nasses Holz in meinem alten Wohnmobil und finde man kann sich da einiges ersparen.

Ich hab da noch einige Säcke Flüssigestrich von unserer Hausrenovierung im Keller stehen :eek: :D :D

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Re: WW-Fußbodenheizung

#11 Beitrag von Lucky cd » 2016-12-11 15:58:27

Da wir ja auch ein wenig auf das Gewicht achten müssen,

werde ich das machen was ich auch in meiner Wohnung habe.

Kork Laminat.

Egal wie kalt es in der Hütte ist, der Fussboden ist schnell recht angenehm.

Dazu ist es noch recht unempfindlich und isoliert nach unten.

Mit einer Fußbodenheizung werden die Wenigsten zu Hause glücklich, da sie sehr träge ist und im Womo

wenn eine Leitung kaputt geht musst du den ganzen Boden aufreißen.

Also ich würde es mir nicht antuen.

Dann vielleicht schon eher die Elektro Variante?

War vor Jahren mal in Spanien modern.

Kann allerdings nichts zum Verbrauch sagen.

Gruß

Ralph
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Re: WW-Fußbodenheizung

#12 Beitrag von Kami » 2016-12-11 16:00:34

Lucky cd hat geschrieben:...
Dann vielleicht schon eher die Elektro Variante?

War vor Jahren mal in Spanien modern.

Kann allerdings nichts zum Verbrauch sagen.

Gruß

Ralph
Muss man in das Datenblatt des Aggis schauen, welche die el. eizung befeuert.

Gruss
Kami
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Re: WW-Fußbodenheizung

#13 Beitrag von Lucky cd » 2016-12-11 16:12:26

https://www.amazon.de/Elektro-Fu%C3%9Fb ... ch+12+volt

So etwas in der Richtung in etwa.

Bin aber kein Elektro Experte, daher kann ich nicht sagen ob es was taugt für eure Zwecke.
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Re: WW-Fußbodenheizung

#14 Beitrag von urologe » 2016-12-11 19:57:08

sorry, Leute ,
ein Wohnmobil elektrisch heizen geht nur auf ausgewählten Campingplätzen mit rel hoher Absicherung ,
mit normaler Lichtmaschine wirds während der Fahrt schon eng und im Stand jenseits der Campingplätze kalt .
Es sei denn Ihr fahrt nur in der warmen Jahreszeit und braucht ein klein wenig Fußwärme in kühleren Abenden.

ich kann kaum glauben , daß diejenigen mit dem Aggivorschlag jemals über Stunden in einem Womo mit laufendem Aggi gesessen haben , von den Nachbarn ganz zu schweigen...

LG
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Re: WW-Fußbodenheizung

#15 Beitrag von moggeli » 2016-12-12 0:07:49

Ich habe zwar genug Batteriekapazität, werde sie aber bestimmt nicht im Winter zum Heizen vergeuden.
Was würde passieren, wenn ich einen Strang Lamellenrohr von z.B. Alde mittig der Länge nach in den Unterboden mit Aluplatte/Holz obendrüber lege? Hitzestau?
Der Boden wäre seitlich offen und die Wärme könnte unter den Schränken Richtung Aussenwand zirkulieren....
Dort würde ich ebenfalls Lamellenrohre legen und entsprechend Lüftungsschlitze in den Möbeloberseiten einplanen.

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Re: WW-Fußbodenheizung

#16 Beitrag von Trolliger » 2016-12-12 10:46:38

Ich hab mich nun auch entschlossen eine Fußbodenheizung auf wasserbasis einzubauen.
Dakommt eine Ebersbächer Wasserstandheizung zum Einsatz und auf den Boden des Koffers
lege ich dieAufnahmeplatten für die Schläuche aus Styrodur.
Darauf kommt eine 1,5mm Aluplatte worauf ein Industrieteppichboden gelegt wird.
In den Kreislauf kommt ein 30l Ausdehnungsgefäß.
Motorkühlwasser kann ich nicht mit einbinden - Hab keins.

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Re: WW-Fußbodenheizung

#17 Beitrag von expo1 » 2016-12-12 12:50:19

Trolliger hat geschrieben:Ich hab mich nun auch entschlossen eine Fußbodenheizung auf wasserbasis einzubauen.
Dakommt eine Ebersbächer Wasserstandheizung zum Einsatz und auf den Boden des Koffers
lege ich dieAufnahmeplatten für die Schläuche aus Styrodur.
Darauf kommt eine 1,5mm Aluplatte worauf ein Industrieteppichboden gelegt wird.
In den Kreislauf kommt ein 30l Ausdehnungsgefäß.
Motorkühlwasser kann ich nicht mit einbinden - Hab keins.
Guten Morgen,

das habe ich ähnlich vor. Nur vom Gefühl her kommt mich das
Ausdehnungsgefäß sehr groß vor. Hast du soviel Wasser in deiner
Anlage oder hat die Dimensionierung einen anderen (mir nicht
ersichtlichen) Grund.
Vielleicht bringen ja die Profis mal ein bisschen Licht in mein Dunkel.
Danke vorab schon mal für eine konstruktive Antwort.

Gruß expo

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Re: WW-Fußbodenheizung

#18 Beitrag von Trolliger » 2016-12-12 14:15:07

Die 30l sind nur so geschätzt, ich werde die nach Enbau laufen lassen und dann die genaue Größe festlegen.
Den Behälter baue ich ja auch selber aus Edelstahl. Genauso wie die Abwasser und Dieseltanks.

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Re: WW-Fußbodenheizung

#19 Beitrag von Oschi » 2016-12-12 20:31:52

moggeli hat geschrieben:Muss unbedingt ein Alublech unter den geplanten Holzbelag(Teak o.ä. 10mm) um letztendlich warme Füsse zu bekommen?
Auf das Alu würde ich keinesfalls verzichten. Du kannst es sogar AUF das Holz legen, es zieht die Wärme geradezu heraus (vorausgesetzt, FBH und Holz haben Kontakt).

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Re: WW-Fußbodenheizung

#20 Beitrag von Oschi » 2016-12-12 20:41:50

Trolliger hat geschrieben:Die 30l sind nur so geschätzt, ich werde die nach Enbau laufen lassen und dann die genaue Größe festlegen.
Wir haben in 65lfm Rohr mit 12mm Innendurchmesser und Heizgerät ca. 12l Wasser. Unser Ausgleichsbehälter fasst ca. 3l und schwankt um maximal 1.5l. Wobei man die Volumenzunahme dank Wikipedia ja auch einfach berechnen kann...

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Re: WW-Fußbodenheizung

#21 Beitrag von micha der kontrabass » 2016-12-12 21:33:35

Oschi hat geschrieben:
Trolliger hat geschrieben:Die 30l sind nur so geschätzt, ich werde die nach Enbau laufen lassen und dann die genaue Größe festlegen.
Wir haben in 65lfm Rohr mit 12mm Innendurchmesser und Heizgerät ca. 12l Wasser. Unser Ausgleichsbehälter fasst ca. 3l und schwankt um maximal 1.5l. Wobei man die Volumenzunahme dank Wikipedia ja auch einfach berechnen kann...
In der Größenordnung bewgen sich auch die ALDE-Anlagen, damit hatte ich weder im Wowa noch im Magirus je Probleme, und ich habe Temperaturschwankungen von -40°C (kaltes System im Winter, kommt vor) bis 78°C normale Betriebstemperatur.

Funktioniert.

Gruß
Micha d.k.
mit dem am nördlichsten stationierten Magirus Mercur!

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Leopold Stokowski

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Re: WW-Fußbodenheizung

#22 Beitrag von Trolliger » 2016-12-13 10:31:52

So ein 30l Behälter funktioniert ja auch zusätzlich als Wärmespeicher wenn man ihn isoliert

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Re: WW-Fußbodenheizung

#23 Beitrag von moggeli » 2016-12-13 12:46:19

Also,
wenn ich jetzt alles richtig verstehe, funktioniert meine FBH, wenn mein Verbundrohr gut fixiert am Rohboden aufliegt, dazwischen Hartschaum (für die Lastaufnahme des Bodens darüber oder für was noch?) und dann direkt eine fixierte Aluplatte darüber und dann ohne zu feste Verbindung(wegen unterschiedlicher Wärmeausdehnung) der Bodenbelag, in meinem Falle 10mm Teak.
Der Hartschaum muss nicht mit dem Unterboden verbunden sein, er könnte theoretisch auch herausnehmbar sein, oder? Damit könnte ich leben, der Boden hätte dann 30-40 mm Gesamtstärke.
Ist Verbundrohr Innen 12mm das Optimum oder wäre etwas dicker noch besser?

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Re: WW-Fußbodenheizung

#24 Beitrag von expo1 » 2016-12-13 13:03:05

moggeli hat geschrieben:Also,
wenn ich jetzt alles richtig verstehe, funktioniert meine FBH, wenn mein Verbundrohr gut fixiert am Rohboden aufliegt, dazwischen Hartschaum (für die Lastaufnahme des Bodens darüber oder für was noch?) und dann direkt eine fixierte Aluplatte darüber und dann ohne zu feste Verbindung(wegen unterschiedlicher Wärmeausdehnung) der Bodenbelag, in meinem Falle 10mm Teak.
Der Hartschaum muss nicht mit dem Unterboden verbunden sein, er könnte theoretisch auch herausnehmbar sein, oder? Damit könnte ich leben, der Boden hätte dann 30-40 mm Gesamtstärke.
Ist Verbundrohr Innen 12mm das Optimum oder wäre etwas dicker noch besser?
Guten Morgen,

ich habe aktuell das System wie auf den Bildern mit 16er Rohr verbaut.

Einfach zu verlegen, robust und 30mm stark.

Gruss expo
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Re: WW-Fußbodenheizung

#25 Beitrag von MiBaTec » 2016-12-13 13:06:28

expo1 hat geschrieben:
moggeli hat geschrieben:Also,
wenn ich jetzt alles richtig verstehe, funktioniert meine FBH, wenn mein Verbundrohr gut fixiert am Rohboden aufliegt, dazwischen Hartschaum (für die Lastaufnahme des Bodens darüber oder für was noch?) und dann direkt eine fixierte Aluplatte darüber und dann ohne zu feste Verbindung(wegen unterschiedlicher Wärmeausdehnung) der Bodenbelag, in meinem Falle 10mm Teak.
Der Hartschaum muss nicht mit dem Unterboden verbunden sein, er könnte theoretisch auch herausnehmbar sein, oder? Damit könnte ich leben, der Boden hätte dann 30-40 mm Gesamtstärke.
Ist Verbundrohr Innen 12mm das Optimum oder wäre etwas dicker noch besser?
Guten Morgen,

ich habe aktuell das System wie auf den Bildern mit 16er Rohr verbaut.

Einfach zu verlegen, robust und 30mm stark.

Gruss expo
Hallo Expo,

von welchem Hersteller ist dieses System.

LG Michael

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Re: WW-Fußbodenheizung

#26 Beitrag von expo1 » 2016-12-13 13:20:30

MiBaTec hat geschrieben:
Hallo Expo,

von welchem Hersteller ist dieses System.

LG Michael
Hallo Michael,

suche mal unter quicktec bzw. quicktherm bei Tante Google.
Da müßte eigentlich etwas zu finden sein. Wenn nicht melde
dich, dann suche ich den Lieferschein von damals raus.

Gruß expo

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Re: WW-Fußbodenheizung

#27 Beitrag von MiBaTec » 2016-12-13 13:24:08

expo1 hat geschrieben:
MiBaTec hat geschrieben:
Hallo Expo,

von welchem Hersteller ist dieses System.

LG Michael
Hallo Michael,

suche mal unter quicktec bzw. quicktherm bei Tante Google.
Da müßte eigentlich etwas zu finden sein. Wenn nicht melde
dich, dann suche ich den Lieferschein von damals raus.

Gruß expo
Hallo Expo,

Danke Dir. Habs gefunden.

LG Michael

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Re: WW-Fußbodenheizung

#28 Beitrag von moggeli » 2016-12-13 14:12:03

Das System sieht sauber aus und erspart eine Menge Arbeit. Super!

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Re: WW-Fußbodenheizung

#29 Beitrag von Trolliger » 2016-12-13 15:20:02

Sieht gut aus.
Und wie werden die Bögen verlegt? Gibt es da Endstücke für die Platten?


Edit
Schon gefunden
http://www.quicktherm-fussbodenheizung.de/

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Re: WW-Fußbodenheizung

#30 Beitrag von Oschi » 2016-12-13 17:05:05

moggeli hat geschrieben:Ist Verbundrohr Innen 12mm das Optimum oder wäre etwas dicker noch besser?
Je größer der Innendurchmesser umso größer das Wärmeabgabepotential, d.h. umso besser die Heizleistung. ABER: Je dicker das Alu-Verbundrohr umso schlechter kannst Du es verlegen. Ein 20er Rohr bekommst Du in der Kabine nicht mehr verlegt. Ich habe es probiert, mit teurem Profiwerkzeug, keine Chance weil kein Platz zum hantieren. Außerdem sinkt aufgrund der höheren Mindestbiegeradien die mögliche Rohrlänge.

Wer kann, sollte sowieso die FBH auf der freien Bodenplatte verlegen, also bevor die Wände darauf aufgebaut werden. Spart wahnsinnig viel Mühe!

Nach zwei FBHs frei Hand würde ich unbedingt mit einem dieser Fertigbausysteme arbeiten.

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