Hilfe bei der Heizungsplanung benötigt.

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Hilfe bei der Heizungsplanung benötigt.

#1 Beitrag von cookie » 2007-12-15 0:49:22

Hallo Leute,

kann mir jemand bei der Planung der Heizungsinstallation helfen?
Ich hab davon recht wenig Ahnung.

Fest stehen bisher nur eine Hydronic 10, sowie eine Isotemp Basic 24 od Basic 30.
Ich brauch keine genaue Stückliste, sondern das Konzept.
D.h. Vorschläge für Konvektoren sind z.B. gut, wichtiger wäre aber die Menge der Konvektoren (Länge, Anzahl und Ort).

Das zu heizende Objekt ist ein Zeppelin Shelter:
4mx2mx2m Innenraum
Drei recht große Doppelglas-Iso Fenster.

Angedacht war, dass Konvektoren unter die Fenster kommen. Beim Bett wird das sehr knapp. Da hab ich glaube nur ~5cm insgesamt für links und rechts unter dem Fenster Platz. Ideal wäre hier, wenn man eine Art Fussbodenheizung für die Wand machen könnte. Von der Fensterunterkante bis zur Matratze sind es ca 20cm-25cm. Ist aber sicherlich zu aufwendig...

Das Heizungswasser soll durch die WW-Windung des IsoTemp Boilers zur Brauchwassererwärmung.

Bevor das Wasser wieder in die Heizung zurückläuft, soll noch eine etwa 2mx0,7m große Bodenfläche erwärmt werden. Fussbodenheizung. Hier habe ich etwa 2,5-3cm in der Höhe Platz. Hier hab ich an das von Euch vorgeschlagene Schütz-System gedacht. link
Mit einem Laminatboden komm ich dann auf ca. 3,5cm.

Welche Bypässe benötige ich?
Welche Regler?
Kann ich direkt aus den großen Dieseltanks zapfen? (etwa 0,5m-1,0m tiefer; 3-4m Leitungslänge) Oder lieber aus einem Kanister.

Würd mich über Vorschläge freuen, ich mach dann auch eine Skizze, sobald ich eine erste Vorstellung davon bekomme, wie es aussehen müsste.

Vorne ins Fahrerhaus kommt eine Airtronic, die die alte Webasto ersetzt (ist zu vergeben). Ich hoffe mal, dass ich da nicht viel umbauen muss und einfach die Luftführung von der Webasto nutzen kann.

Grüße!
Jan
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#2 Beitrag von tabthoff » 2007-12-15 1:16:11

Hallo Jan,

wichtig ist, dass der Boiler parallel zu den Konvektoren geschaltet wird und nicht in Reiher. Sonst gibts kein warmes Wasser wenn die Regler die Konvektoren zu machen.

Bypass hat sich damit erledigt, das macht der WW-Boiler.

Die Fußbodenheizung würde ich auch parallel anschließen.

Pro Konvektor/Fußbodenheizung würde ich einen eigenen Thermostat vorsehen. Wichtig ist gleich Thermostate mit Durchflußeinstellung zu kaufen. Mit diesen kann man die Anlage später hydraulisch abgleichen. Das erscheint mit insbesondere für die Kombination Fußboden- und Konvektorenheizung wichtig.

Ich habe in meinem Koffer 2,2x1,9x3,60 einen Konvektor mit ca. 50x70cm. Macht schön warm (getestet bis -7°) bis auf den leicht abgeteilten Schlafbereich. Da ich dort auch wenig Platz habe werde ich dort noch Heizregister verbauen. Das sind mit Lamellen besetzte CU-Rohre, zufällig genau 45mm breit :-). Müsste doch bei Dir auch passen. (www.sandomus-gmbh.de).

Bei der Verrohrung würde ich auf ausreichenden Durchmesser achten (22mm). Wichtig ist auch, dass der Ausgleichsbehälter auf der Ansaugseite der Pumpe angeschlossen wird falls Du eine drucklose Anlage planst.

Die Entfernung zu den Dieseltanks ist kein Problem. Die Dosierpumpe wird in der Nähe der Tanks verbaut, ab da gehts mit einer sehr steifen und dünnen Leitung weiter.

Tobias

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#3 Beitrag von cookie » 2007-12-15 12:14:02

Hallo Tobias,

danke für die Tipps.

Das man den Boiler parallel schalten sollte, leuchtet mir ein. Aber eine Frage hab ich da: Kann es da nicht passieren, dass das warme Wasser der Heizung sich unterschiedlich stark aufteilt und z.B. weniger durch den Boiler läuft, als zu den Konvektoren?
Eigentlich sollte es gehen - eine Fussbodenheizung im Haus ist ja auch nicht anders geregelt. Aber ich hab im Hinterkopf, dass sich Wasser/Luft immer den Weg des geringsten Widerstands sucht...

Grüße!
Jan
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#4 Beitrag von tabthoff » 2007-12-15 12:39:26

Hallo Jan,

genau so ist es. Das Wasser teilt sich auf wie der Strom in einem Wiederstandsnetzwerk (bin E-Techniker :blush: ). Wenn also der Wiederstand im Boiler geringer ist als in den Konvektoren läuft mehr Wasser durch den Boiler. Das Ganze gilt natürlich auch verschiedene Konvektoren, kurz alles was parallel geschaltet ist.

Dieses Problem hat man bei jeden Heizungsinstallation. Um die "Wiederstände" der einzelnen Wärmeverbraucher so einstellen zu können, damit durch alle die "richtige" Menge Wasser läuft macht man einen sogenannten "hydraulischen Abgleich".

Der Abgleich läßt sich schön einfach machen wenn man anstatt der normalen Thermostatventile, Ventile verwendet bei welchen zusätzlich zur Heizungregelung der Durchflußwiederstand eingestellt werden kann (kosten 2-3€ mehr als Ventile ohne). Mit dieser Durchflußeinstellung kann man dann (als Profi durch ausrechnen, als Hobbyist mit etwas probieren) die Heizung so abgleichen das alles schön warm wird.

Tobias

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#5 Beitrag von harobo » 2007-12-15 13:07:48

Hallo aus Bonn

die ...Hydronic 10..hab ich im Wagen..kommst du zu lemmi...??

Herzlichst Hans
Es wird Allrad :-) ...Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren.....
Leonardo da Vinci, (1452 - 1519), italienisches Universalgenie, Maler, Bildhauer, Baumeister, Zeichner und Naturforscher

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#6 Beitrag von cookie » 2007-12-15 17:30:28

Danke Tobias, bin auch E-Techniker ;)
Ich denk ich mach einfach mal einen Plan. (War heute wieder mal "planlos" beim LKW und wusste nicht wo ich anfangen soll)

Hi Hans,
es ist nicht exakt die Hydronic 10, sondern eine Hydronic M - sollte aber ähnlich sein. Das Einbauen selbst ist nicht das Problem. Das wird für mich gemacht, aber ich brauche einen Plan, damit man eine Stückliste erstellen kann...
Ja, ich komm zu Lemmy, aber ich überlege mit dem PKW zu kommen.
Grüße,
Jan
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JStefan
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#7 Beitrag von JStefan » 2007-12-15 20:07:07

Hai Jan,
habe derzeit die gleiche Baustelle... mit fast ident. Anforderungen..

Wenns Interesant ist: FB HZ mit 17mm Aufbauhöhe und 14ner Rohr:
http://www.roth-werke.de/daten/Prospekt_FHS(1).pdf
Seite 16.

Es ist echt erstaunlich wie viele Versch. Lösungen es für ein und das selbe Problem gibt.... 3Ärzte 5 Meinungen oder so... :-) Ich hab die Aufgabe in Komp. Meisterhände gelegt... MAN kann viel falsch machen.. und was nützt die beste HZ wenns oben warm ist und unten kalt..oder so...
1 Reise, 2 Menschen, 3 Achsen, 4 Pfoten, 9 Jahre .... www.tvware.de

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Christian H
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#8 Beitrag von Christian H » 2007-12-15 20:10:37

Hi


Ich habe mal ein ( hoffe doch ) auch für Laien nachvollziehbares Schema gemalt.

1. Hydronic – klar

2. 3-Wege Mischventil ( Heimeier ¾“ )
Damit ist Warmwasser , WW und Hzg ( auch indirekte Beheizung über E-Patrone )
oder nur Hzg möglich.
Wahlweise kann dieses Umschaltventil über einen Handversteller, einen Thermoelektrischen Stellantrieb ( Mischposition dabei nicht mgl.) oder einen regelbaren Anlegethermostat eingestellt werden.

3. Konvektoren ( ohne Thermostat da elektr. Raumthermostat für Brennereinschaltung sinnvoll )

4. Fußbodenkreis ( in dem Fall parallell verlegt mit Tichelmann – kann natürlich variieren )

5. Entleerung ( z.B. im Reparaturfall ) natürlich an tiefster Stelle !

6. Beipassventil ( je nach dem, ob die Bodenheizung etwas zu viel Strömungswiderstand hat oder evtl umgangen werden soll. ) An dieser Stelle bietet sich auch ein HK-Anschlussventil wie es für Einrohrheizungen verwendet wird an. Dabei wird die Beipasseinstellung fest definiert und der Durchfluss in die Fb-hzg z.B. über ein Rückflussthermostat geregelt.

7. Sicherheitsventil ( bei „geschlossenem System“ ) Standart z.B. ½“ 2,5 bar.

8. Membran-Ausdehnungsgefäß ( MAG ) diverse Größen erhältlich.
Alternativ ist auch ein Ausgleichgefäß mgl, wie es bei wassergekühlten Fahrzeugen üblich ist.
Ein solches Gefäß enthält auch gleich einen Sicherheitsverschluss, der durch den definierten Öffnungsdruck das Sicherheitsventil erspart. Da ein hochgelegtes Ausgleichgefäß eine große Befüllöffnung hat ist diese Version mglw. günstiger in der Handhabung.

9. Absperrventil ( Für Wartungsarbeiten am Boiler )

10. Isotemp Boiler

Bild
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#9 Beitrag von Christian H » 2007-12-15 20:34:15

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#10 Beitrag von tabthoff » 2007-12-15 23:11:36

Hallo,

also meiner Ansicht nach ist die Reihenschaltung keine gute Lösung. Die Pumpen der Standheizungen sind für hohen Fluß und wenig Druck (kurze dicke Leitungen) gemacht.

Wenn der Boiler parallel geschaltet ist wirkt er als Wärmespeicher; die Regelung der Heizung funktioniert dadurch erheblich besser.

Regeln würde (tu ich) an jedem Verbraucher extra, Bypass (damit nicht alles geschlossen sein kann) ist der Boiler. Die Regelung der Heizung stellt sich dann je nach abgeforderter Wärmemenge ein. Klappt sehr gut, die Heizung hält die eingestellte Temperatur auf Grad genau.

Ein druckbeaufschlagtes System würde ich nicht bauen/habe ich nicht. Zu kompliziert und unnötig. Es reicht an der höchsten Stelle ein belüftetes Ausgleichgefäß zu montieren.

Hier eine ältere Skizze mit www.tobias.abthoff.de/unimog/heizkreis.pdf

Also alles anderes wie bei Christian. Geht wohl beides.


Tobias

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#11 Beitrag von Christian H » 2007-12-16 0:04:32

Hi


Da komme ich nicht umhin, das zu kommentieren.

Die Pumpen der Standheizungen sind für hohen Fluß und wenig Druck (kurze dicke Leitungen) gemacht.
Ist ein Argument, die Kenndaten solcher Originalpumpen habe ich noch nicht geprüft.
Wenn der Boiler parallel geschaltet ist wirkt er als Wärmespeicher;
Im Grunde ist der Boiler in meiner Skizze parallel geschaltet, nur das die Durchströmung flexibel gestaltet werden kann.
So wäre es mit einem Anlegethermostat mgl, die Boilertemperatur auf 50° zu begrenzen.
Lediglich die Heizelemente sind in Reihe.
die Regelung der Heizung funktioniert dadurch erheblich besser
Kannst du das beweisen ?
Regeln würde (tu ich) an jedem Verbraucher extra, Bypass (damit nicht alles geschlossen sein kann) ist der Boiler. Die Regelung der Heizung stellt sich dann je nach abgeforderter Wärmemenge ein. Klappt sehr gut, die Heizung hält die eingestellte Temperatur auf Grad genau.
Deinem Schema nach hast du eine 5 kw Heizung. Der Cookie hat sich für eine 10 kw-Version entschieden.
Meine Überlegung, keine Thermostatventile zu verwenden und stattdessen den Brenner über ein Raumthermostat abzuschalten basiert auf tägliche Erfahrung mit Etagenheizungen.
Während ein Kessel mit großem Wasserinhalt kaum Probleme hat, wenn im Haus sämtliche Thermostate schließen ist diese Situation bei einer Kombitherme mit wenig Wasserinhalt fatal.
Da schreibt jeder Hersteller nicht ohne Grund, daß die Thermostatventile offen sein müssen und die Temperatur nur über das Raumthermostat zu regeln ist.
Wenn die Eberspächer richtig auf Temperatur ist tut es ihr ganz sicher besser, wenn die Anforderung abgeschaltet wird und die Pumpe entsprechend nachläuft zum runterkühlen.
Es steht nämlich zu befürchten, daß der Restdurchfluss ( sofern überhaupt vorhanden ) auch die kleinste Leistung nicht mehr abfürhren kann. Wenn ich den Durchfluss abwürge hält sie aber bis zum Schluß die hohe Solltemperatur.

Ok-Du beziehst den Boiler als Wärmepuffer mit ein.
Ich für meinen Teil kann jetzt gar nicht sagen, ob ich mein Brauchwasser permanent auf "Fingerverbrenn-Temperatur" haben möchte.

Für mein Fahrzeug werde ich ein elektrisches Raumthermostat wählen, bei dem sich auch die Schalthysterese einstellen läßt.

Christian
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#12 Beitrag von Saharagerd » 2007-12-16 3:14:30

Moin, moin

@ Übrigens Tobias, herzlichen Glückwunsch zu Deinen Avatar, cooles Bild, macht Lust sofort loszufahren. War bestimmt `nen super Urlaub, Tunesien?

Im Prinzip habe ich meine Heizung genauso wie seine Tobias aufgebaut, d.h.
1) Kofferheizung hat eigenen Kreislauf, durch WT vom Fahrzeug getrennt
2) Kühlerkreis kann in den Wohnkofferkreis heizen, bzw. andersherum kann die Standheizung den Motor vorheizen
3) Vorlauftemperatur wird bestimmt durch den in der Standheizung integrierten Regelthermostaten
4) Es wird ungeregelt "volle Pulle" in den Boiler "gefahren", der kann während der Fahrt auch schon mal 90°C heiß werden. Am Warmwasserausgang sitzt deswegen ein Espe-thermostatischer Brauchwassermischer (wird sonst bei Solarspeichern eingesetzt, die ähnliche Temperaturen erreichen könne). Dadurch wird die erreichbare Mischwassermenge sozusagen etwas "gestreckt", bzw soviel Warmwasser wie möglich "gebunkert". Der Boiler dient also gleichzeitig als Bypaß, oder Puffer.
5) Die Heizkörper wiederum sind durch ein Thermostatventil geregelt.
6) Zusätzlich habe ich noch einen elektr. Raumthermostaten angeschloßen der auf die Standheizung wirkt. Am Tag, während des Heizbetriebes, ist dieser hochgedreht, da das TH-Ventil am Heizkörper die Regelung übernimmt und der Boiler ja die volle, ungeregelte, Vorlauftemperatur bekommen soll. Nachts schalte ich den Raumthermostaten auf 13°C runter, damit ist die Heizung dann nachts im Prinzip aus und ich brauche trotzdem nicht zu erfrieren, schaltet ja bei unter 13°C wieder ein.
7) Ferner übernimmt die Standheizung auch die "PÖL-Vorheizung", aber das ist ein anderes Thema. Hatte ich schon einen separaten Thread drüber geschrieben.

Gruß Gerd
Die Welt ist wie ein großes Buch.....
...und wer nicht reist hat nur eine Seite davon gelesen

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#13 Beitrag von tabthoff » 2007-12-16 11:24:04

Hallo Christian,

jetzt wieder ich :D
Meine Überlegung, keine Thermostatventile zu verwenden und stattdessen den Brenner über ein Raumthermostat abzuschalten basiert auf tägliche Erfahrung mit Etagenheizungen.
Vielleicht haben wir unterschiedliche Heizungen. Meine Thermo50 kann in zwei Stufen laufen, hat aber keinen Anschluß für einen Thermostaten. Wenn ich einen "externen" Raumthermostat benutze kann ich die Heizung nur hart ein oder aus schalten.

Durch die Verwendung der Thermostate an den Heizkörpern kann die Heizung ihrer Regelung nutzen und beide Stufen verwenden.

die Regelung der Heizung funktioniert dadurch erheblich besser
Kannst du das beweisen ?
Wenn wenig Wärme genutzt wird bleibt das ganze System heiß. Die Heizung schaltet sich dann aufgrund ihrer Regelung ab und läßt nur die Pumpe weiterlaufen. Letztlich wird die Wärme dem Boiler entnommen bis die Kreislauftemperatur die Heizung über die Hysterese zum Einschalten zwingt. Das Funktioniert erstaunlich gut, wenn wenig Wärme gebraucht wird ist die Heizung auch mal fast eine Stunde aus.
"Besser regeln" heißt für mich wenig schalten bei gleicher Ausgangsgrößenqualität. Das wird durch den Boiler erreicht.

Das funktioniert übrigens auch mit dem Wärmetauscher im Rücklauf der Heizung. "Übrige" Wärme kann ich damit in den Motor zum vorwärme transporieren. Bei wegfahren lasse ich die Heizung an, sobald der Motor genügend warm ist nimmt er am Wärmetauscher keine Wärme auf sondern gibt welche ab. Die Heizung regelt ab auf aus, und läßt nur die Pumpe weiterlaufen damit der Boiler schön warm wird (interessanter Weise wird der Boiler in der Fahrt auch ohne Pumpe warm, die Höhendifferent zwischen Wärmetauscher und Boiler reicht wohl um eine Durchströmung aufgrund der Temperaturgradienten zu erzeugen).
Da schreibt jeder Hersteller nicht ohne Grund, daß die Thermostatventile offen sein müssen und die Temperatur nur über das Raumthermostat zu regeln ist.
Wenn die Eberspächer richtig auf Temperatur ist tut es ihr ganz sicher besser, wenn die Anforderung abgeschaltet wird und die Pumpe entsprechend nachläuft zum runterkühlen.
Es steht nämlich zu befürchten, daß der Restdurchfluss ( sofern überhaupt vorhanden ) auch die kleinste Leistung nicht mehr abfürhren kann. Wenn ich den Durchfluss abwürge hält sie aber bis zum Schluß die hohe Solltemperatur
Den Durchfluß würge ich nicht ab, den Fluß durch den Boiler ist immer offen.

Tobias

@Gerd: Tunesien war Super. Im Mai gehts wieder los...[/quote]

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#14 Beitrag von Christian H » 2007-12-16 12:02:06

Hi


Vielleicht haben wir unterschiedliche Heizungen. Meine Thermo50 kann in zwei Stufen laufen, hat aber keinen Anschluß für einen Thermostaten. Wenn ich einen "externen" Raumthermostat benutze kann ich die Heizung nur hart ein oder aus schalten.
Na- zugegeben bin ich hier nicht der Standheizungsexperte.
Ich habe mehr mit größeren Anlagen zu tuen.

"Hart"ausschalten heißt aber schon, daß die Pumpe entsprechend lange nachläuft oder ?
Immerhin schaltet sie dann nach der Nachlaufzeit ganz ab und spart so Strom.

Nach reiflicher Überlegung ( :cool: ) halte ich es schon für möglich, daß die Heizung nach deiner Variante eine gleichmäßigere Temperatur im Koffer erzeugt.
Ich denke jedoch, daß geht auf Kosten des Materials.

Der nicht regelbare Boiler stört mich da besonders.

Überlassen wir das einfach dem Cookie :D

Als Elektroniklurch wird es ihm ja auch nicht schwerfallen, die Heizwasser-Solltemperatur mittels Temperaturfühlermanipulation "herunterzudimmen".

( Wenn er das realisiert hat komme ich mit meiner baugleichen Heizung spicken. )

Christian
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#15 Beitrag von tabthoff » 2007-12-16 12:16:15

Hallo Christian,

klar funktionieren tut sicher beides. Als Hauptargument sollte man sich mal die Daten der Pumpe anschauen und zwischen langen dünnen (in Reihe) und kurzen dicken (parallel) Leitungen abwägen.

Klar, mit "hart" ausschalten meinte ich schon den "Shutdown" der Heizung durchzuführen. Es bliebe nur die Nutzung der kleinen Stufe auf der Strecke.

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#16 Beitrag von Christian H » 2007-12-16 12:40:17

Ich schon wieder
Es bliebe nur die Nutzung der kleinen Stufe auf der Strecke.
Das bezweifle ich.

Start:

hohe Differenz Sollwert- Istwert

->volle Leistung

Die Heizung hat Betriebstemperatur erreicht aber der Koffer ist noch kalt

->die Heizung schaltet auf kleinere Leistung um und erzeugt nur die Leistung, die durch die Wärmetauscher auch abgeführt wird.

Der Koffer / der Boiler ist erwärmt.

->die Heizung schaltet auf kleinste Leistung und läuft nur noch so lange, bis die Ausschalttemperatur-Differenz erreicht ist.


Der Koffer kühlt wieder geringfügig ab und auch das Heizungswasser ist etwas kälter


->die Heizung schaltet ein und läuft mit mittlerer bis kleinster Leistung einen Zeitraum x bis die Wärmeabnahme auf einen Wert sinkt, der unterhalb der kleinsten Leistungsstufe der Heizung liegt.

( Die Hydronik 10 hat nicht nur 2 Leistungsstufen )

Christian
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#17 Beitrag von tabthoff » 2007-12-16 12:58:11

Hallo Christian,

auch ich habe Sonntagsmorgens immer nichts tun.... :angel:

Aus meiner Sicht muss eine richtig dimensionierte Heizung die Gesamtleistung über die Konvektoren abgeben könnne. Ansonsten könnten man ja eine kleinere Heizung kaufen. Ich stelle mir dann folgenden Ablauf vor:
  • Heizung schaltet ein, alles kalt. -> Heizung geht auf Vollast.
    Heizung "betriebswarm" -> Heizung bleibt auf Vollast und heizt Boiler/Koffer
    Boiler warm -> Heizung bleibt auf Vollast, der Gesamtwärmestrom wird von der Konvektoren abgezogen.
    Temperatur wird im Koffer langsam tropisch
    Raumthermostat schaltet Heizung auf aus
    Temperatur sinkt
    Raumthermostat schaltet Heizung wieder ein, Heizung geht auf Vollast und versucht wieder tropisches Klima herzustellen.
Wenn's so nicht läuft ist die Heizung zu groß oder die Leitungen zu dünn oder die Konvektoren zu klein. :dry:

Tobias

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#18 Beitrag von Christian H » 2007-12-16 13:15:57

Hi

Im Grunde richtig.

Die Realität sieht aber auch in den meissten Wohnungen anders aus.

Ich schätze rein vom Leistungsbedarf würde eine 3 kW Heizung ausreichen.
Um die gesamten 10 kW abführen zu können, müßte er vermutlich seine gesamte Wandfläche mit Konvektoren zupflastern und hätte dann immer noch zu viel Energie übrig. da die Heizfläche nix nützt wenn der Koffer bereits tropisch ist.

Eine 1- oder 2-stufige Heizung mit 10kW wäre für den Shelter zu groß.
Da die Kiste aber auf 1,5 kW runterfährt geht das gerade noch so.
Die Hydronic 5 geht nicht so weit runter.

Der Vorteil ist halt ein sehr schnelles erreichen der Betriebstemperatur wenns mal drauf ankommt und insb. auch eine schnelle Warmwasserbereitung.

Bei mir werde ich zum Beispiel mangels Boiler mit Heizspirale das Warmwasser über einen Plattenwärmetauscher erzeugen und wie in einem Ladesystem Puffern. Da bin ich auf eine hohe Leistung angewiesen.

Ob für den Cookie eine kleinere Heizung ausreichend wäre sei dahingestellt. Problem ist halt, daß die kleinen eine größere Mindestleistung haben.
Klingt komisch, ist aber so :eek:

Christian
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#19 Beitrag von cookie » 2007-12-16 13:21:35

Hallo Leute,

ich lese eifrig mit. :)

Groß Mitdiskutieren trau ich mir nicht zu. Aber eine Frage stellt sich mir:
Welche ext. Steuerung hat die Hydronic 10? Gibt es einen Raumtemperatursensor, der die Hydronic in die 4 Leistungsstufen schaltet?
Läuft die Wasserpumpe als "weitere" Stufe nach? Wenn ja, woran wird das festgemacht? (Bis die Heizung ihre Restwärme erfolgreich abgeführt hat?)

Grüße,
Jan
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#20 Beitrag von cookie » 2007-12-16 13:29:40

Nachtrag zur Heizungsgröße:

Lt. Eberspächer sollte die Heizung etwas mehr Leistung haben als die installieren Konvektoren. Bei der Hydronic 10 würde ich aber in der Tat kaum 8-9kW Konvektoren im Shelter plazieren können.

Ihr müsst auch bedenken, dass ich regelmäßig in hohen Gebieten unterwegs bin. 3000m sind da nicht selten. Über 4000m kommen auch öfter vor.
Davon abgesehen, ob die Heizung über 4000m überhaupt noch funktioniert, kann ich mir vorstellen, dass die Leistung im gleichen Maße abnimmt wie die Motorleistung. ~10%/1000m. Damit hätte ich auf 4000m nur noch ~5.5kW Heizleistung - wo ich auf Grund der Temperaturen es noch am meisten brauche.
Zuletzt geändert von cookie am 2007-12-16 13:30:47, insgesamt 1-mal geändert.
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#21 Beitrag von Christian H » 2007-12-16 13:51:50

Hi

Wie schon geschrieben bin ich speziell was Standheizungen angeht eher unerfahren.
Nachdem was ich erfahren habe ist die Regelgröße für die abgegebene Leistung lediglich die Wassertemperatur und bei einer elektronischen Regelung unter Umständen die entsprechende Zeitkonstante für den Temperaturanstieg.

Je kleiner also der Unterschied zwischen der fest vorgegebenen und immer gleichen Solltemperatur zur tatsächlichen Wassertemperatur ist desto stärker versucht die Heizung runterzumodulieren.
( Nein, runtermodulieren tut nur die Webasto, die Eberspächer schaltet stufig runter )

Die Wasserpumpe muß nachlaufen, bis eine Temperatur x unterschritten ist.
Inwieweit sich das einstellen läßt weiß ich jetzt nicht genau.

Mal zum Vergleich was zur Heizleistung:

Die modernen Plattenheizkörper kennt sicher jeder.
Stellt euch einen Heizkörper vor, der 2 Platten hat
und dazwischen 2 Lamellenreihen.
Der Heizkörper ist 1m lang, 60cm hoch und hat 6,5l Wasserinhalt, was absolute Standartdaten wären.

Wenn die Vorlauftemperatur 75° ist und 65° wieder zurückfließen bei einer Raumtemperatur von 20°C

Dann gibt der Heizkörper ca. 1,5 kW ab.

( Bei einem Flachheizkörper sind das übrigens 20% Strahlung und 80% Konvektion über die Lamellen zwischen den Platten. )


Christian
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#22 Beitrag von tabthoff » 2007-12-16 15:25:56

Hallo,

so ich habe jetzt mein neues Sterling-Ladegerät eingebaut und war mal deshalb mal schnell weg :D. Funktioniert super!

Da bei mir die Konvektorenleistung auch kleiner ist als die Leistung der Standheizung habe ich noch ein Warm(wasser)gebläse eingebaut. Wenns mit dem Aufheizen schnell gehen soll schalte ich es dazu.
Das hat auch den Vorteil, dass der Heizvorgang mit deutlicher Lärmentwicklung verbunden ist; ein unschätzbarer psychologischer Vorteil für den Rest meiner Familie :blush:

Tobias

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#23 Beitrag von Saharagerd » 2007-12-16 16:33:20

Moin, moin zusammen

Ich möchte die Heizungsdisskusion jetzt nicht noch komplizieren / ablenken.
Es gibt dabei jede Menge verschiedenen Möglichkeiten und alle funktionieren in der Praxis auch, weil jeder gelernt hat mit "seinem" System umzugehen. Glaube nicht, daß es einen "Königsweg" für alle WoMo`s gibt, jeder stellt da andere Ansprüche.

Ich bin mit meinem System auch zufrieden und es kann alles was ich wünsche:
1) Wohnkoffer heizen
2) Warmwasser machen
3) Motor vorheizen
4) PÖL vorwärmen
5) Im Stand mit der Standheizung
6) Während der Fahrt mit dem Kühlwasser

Ein großes Manko habe ich aber festgestellt:

Die Heizung braucht auch Strom und das nicht so knapp.
2 Tage heizen, incl Kühlschrank, Licht, Pumpe für Wasser, bißchen Radio usw. sind kein Problem, aber dann wird`s knapp, trotz Solar, super Laderegler mit MPT-Technik, B2B-Lader (damit die GEL`s auch "richtig" voll werden) usw.
Werde mir aufgrunddessen die Batteriekapazität erhöhen.

Cookie steht aber am Anfang des Heizungsbaus und hat noch alle Möglichkeiten.

Wenn ich mir jetzt den Koffer nochmal komplett neu einrichten könnte, würde ich mir, zusätzlich zur Standheizung, die muß sein, noch eine weitere Heizquelle einbauen, die ohne Strom auskommt.
Dazu geeignet wären z.B. Diesel-Schiffsöfen (Refleks oder ähnl.), Wallas-Dieselkocher (mit dem kann auch geheizt werden, da er einen Abgaskamin hat).
Es ist schon beeindruckend wenn man, bei längerer Standzeit, ohne Strom, bzw nur mit sehr wenig Strom, heizen kann.
Ich überlege mir schon wie ich mir sowas nachträglich einbauen kann, ist aber bei einen fertigen Koffer mit 3x2m Grundfläche nicht ganz so einfach.

Gruß Gerd
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JStefan
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#24 Beitrag von JStefan » 2007-12-16 17:10:05

Zitat aus der Stör und Rep. Anleitung Hydronik D10W:

Heizbetrieb
Beim Erststart wird das Heizgerät solange mit Stufe
„POWER” betrieben, bis
• die Wassertemperatur die Umschaltschwelle
„POWER” / „GROSS” überschreitet,
oder
• die max. Betriebszeit in dieser Stufe
von 2 Std. überschritten wird.
Anschließend regelt das Heizgerät je nach Wärmebedarf in die
Stufen „GROSS – MITTEL – KLEIN – AUS”.
Ist der Wärmebedarf in Stufe „KLEIN” so gering, dass die
Kühlwassertemperatur 85 °C erreicht, regelt das Heizgerät
von Stufe „KLEIN” in die Stufe „AUS”. Es schließt sich der
Nachlauf von 210 Sekunden an. Die Wasserpumpe läuft bis
zum Neustart des Heizgerätes weiter.
Nachdem sich das Kühlwasser auf ca. 68 °C abgekühlt hat,
startet das Heizgerät in Stufe „MITTEL”.
Erreicht die Kühlwassertemperatur ca. 55 °C schaltet der
Temperaturfühler das Fahrzeuggebläse ein.

Temperaturabsenkung
Nur im Fahrbetrieb und bei eingeschaltetem Heizgerät wird die
Temperaturabsenkung aktiv. Die Regelstufen werden früher
erreicht und das Regelverhalten des Heizgerätes wird dem
geringeren Wärmebedarf angepasst.
Die Temperaturabsenkung ist möglich durch Anschluss der
Plusleitung (D+) am Stecker B1, Klemme A2, des Heizgerätes
(siehe Schaltpläne Seite 33 und 37).

Ich denke das trägt zur Klarstellung bei.
LG
Stefan
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#25 Beitrag von tabthoff » 2007-12-16 17:50:31

Hallo Gerd,

so ähnlich gehts mir auch. Strom ist immer zu wenig da. Nach genau der gleichen Spirale, B2B, MPT-Solar,... habe ich mir jetzt ein kleines Notstromaggregat gekauft. Honda EU10i. Klein, leicht und *sehr* leise. Damit sind die Stromprobleme gelöst und meine Frau kann sich die Haare föhnen ohne die gesamte Reiseplaung zu gefährden.

Tobias

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#26 Beitrag von cookie » 2007-12-16 18:26:35

JStefan hat geschrieben:Zitat aus der Stör und Rep. Anleitung Hydronik D10W:
(schnapp)
Danke Stefan,

heißt das, dass die Hydronic nicht durch einen ext. Sensor gesteuert wird, sondern nur die Temperatur des Wassers misst und danach regelt?
So unter dem Motto, wenn das Wasser mit einer hohen Temperatur zurück in die Heizung fließt, muss der Raum auch schon warm sein?

Grüße,
Jan
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#27 Beitrag von Christian H » 2007-12-16 18:34:33

korrrrääääkt


Dazu kommt dann eine Vorwahluhr, die die Heizzeiten festlegt.
Nur die Luftheizungen haben in dieser Vorwahluhr dann auch ein Raumthermostat.

Das heißt aber nicht, daß man deshalb nicht trotzdem ein Raumthermostat dazwischen schalten kann.
Wo und wie wird man sehen

Die Vorwahluhr einfach durch ein Raumthermostat zu ersetzen geht wohl nicht wegen der integrierten Diagnosefunktion.

Christian
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#28 Beitrag von JStefan » 2007-12-16 19:01:49

es gibt die Möglichkeit eines sep. "ein schalters (pos. I s.u.)"..Serie.. siehe Schaltplan ( zum Diagnose Schaltuhr Modul dazu) und diesem ist es Banane ob er thermostatisch oder manuell betätigt wird.
LG Stefan

Nachtrag (auszug S. Plan):

a) Anschluss für Bedieneinrichtung
b) Fremdansteuerung Wasserpumpe (mit Plussignal)
c) Umschaltung Wasserkreislauf:
Relais schließt bei 68 °C und öffnet
bei 63 °C Wassertemperatur
(mit Temperaturabsenkung 58 °C / 45 °C)
d) Zündung (Klemme +15)
f) Beleuchtung (Klemme 58)
g) Anschluss Heizgerät
h) Zündung (Klemme +15)
i) Anschluss externe Heiztaste
k) Leitungen im Stecker B2, B3 oder B4
anschließen
l) Temperaturabsenkung (mit Plussignal)
x) Leitung auftrennen
a2) Diagnose
a3) Einschaltsignal S+
a4) Versorgung Plus, +30
a5) Versorgung Minus, –31
a6) (+) Batterietrennschalter ansteuern
(Diode: Bestell-Nr. 208 00 012)
Zuletzt geändert von JStefan am 2007-12-16 19:18:20, insgesamt 1-mal geändert.
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#29 Beitrag von Saharagerd » 2007-12-16 19:20:52

Den Raumthermostaten niemals in die Hauptzuführung der Heizung setzen. Die würde dann beim ausschalten komplett ausgehen und das wichtige nachlaufen des Gebläses und der U-Pumpe zur Brennerraumabkühlung ist nicht gewährleistet.
Wo der RT gesetzt werden kann mußte im Schaltplan nachschauen, kenne mich mit dieser Heizung nicht aus, habe selber einen Webasto Zuheizer zur Standheizung "umgefrickelt". Es ist aber richtig, daß es dem Schalter völlig egal ist ob er "normal" an / aus macht, oder er ein Raumthermostat ist (ist ja auch "nur" ein Schalter). Bei der Webasto habe ich den RT z.B. an Stelle des Aussenfühlers setzen können. An Stelle der Vorwahluhr ging bei mir nicht, mein Steuergerät war dafür nicht geeignet. Hatte damals alle Infos über die wirklich sehr kooperative Hotline bekommen.

Gerd
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#30 Beitrag von cookie » 2007-12-16 19:26:26

So. Hier mal ein grober, erster Plan:

Bild

Die Konvetoren haben eigentlich zu wenig Leistung. Ich weiss aber nicht, wo ich noch welche unterbringen kann.
Außer, dass ich je zwei übereinander montiere.

Ich weiss nicht wieviel Wärme so eine Fußbodenheizung abgibt - hoffe aber, dass von dort die meiste Wärme kommt.
Die Konvektoren unter den Fenstern sollen dazu dienen, dass das kalte Luftzug reduziert wird.

Wie sieht es eigentlich mit einem Dieselfilter aus? Habt Ihr da einen kleinen Filter eingeplant? Wie sieht der aus? Wie heißt der?

Meint Ihr ich kann für die Dieselzufuhr einfach einen Anschluss der Ölleckleitung vom Tankgeber nehmen? Ist ein ziemlich dünnes Röhrchen, aber max. 0,02l/min ist ja auch nicht viel.

EDIT: Stefan, auf welchen Plan beziehst Du Dich?

Grüße!
Jan
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