Stromaggregat für unterwegs: ja - nein, wenn ja welches?

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Filly

Stromaggregat für unterwegs: ja - nein, wenn ja welches?

#1 Beitrag von Filly » 2007-12-12 20:30:16

Hallo,

ich bin gerade am überlegen, wie sinnvoll ein kleines Stromaggregat für unterwegs ist. Mangels eigener Erfahrung bei längeren Reisen hoffe ich auf Eure Beiträge.

Im Moment habe ich Batterien mit 200 Ah im Koffer (bei 24V) und bin am Überlegen ob ich auf 300Ah erweitere oder das Geld lieber in ein kleines Aggi stecke.

Bei ebay gibts kleine 2takter schon für 60 Euro, liefert 230V, 800W. Taugt so ein billiges Teil überhaupt was? Es soll eigentlich nur als Notbehelf dienen, wenn die Ladung der Kofferbatterien über die Lichtmaschine nicht ausreichen sollte. Ein hochwertiges Ladegerät ist im Koffer schon eingebaut.
Finanziell auch möglich, aber eher an der Obergrenze wäre ein gebrauchter Bundeswehrmoppel (neues 4takter-Modell) für ca. 400 Euro. Der liefert mit 1200W nur unwesentlich mehr, ist aber qualitativ besser. Ist nur die Frage ob man bei einem nur selten genutzten Gerät wirklich so etwas hochwertiges braucht.

Bin gespannt auf Eure Meinungen.

Gruß
Christoph
Zuletzt geändert von Filly am 2007-12-12 20:31:25, insgesamt 1-mal geändert.

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vario
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#2 Beitrag von vario » 2007-12-12 20:55:02

Moin!

Mein größter Verbraucher ist der Kompressorkühlschrank. Ich rechne im Sommer mit 40Ah/24h (12V-Anlage). An Akkus habe ich 2x 180Ah.
Das hält incl. Radiohören, Beleuchtung und etwas Notebooklaufzeit locker für eine Woche.
Meine Annahme ist nun: Stehe irgendwo länger als eine Woche rum, da gibts da auch mal für 10 Stunden Strom (das Ladegerät schafft 40A). Ansonsten reicht eine Stunde Fahren wieder für einen weiteren Tag.
Das hat bisher immer ausgereicht.

Uli
Hotelbett? Nein danke!

crutchy the clown

#3 Beitrag von crutchy the clown » 2007-12-12 22:32:02

Bei ebay gibts kleine 2takter schon für 60 Euro, liefert 230V, 800W. Taugt so ein billiges Teil überhaupt was?
Das Teil taugt schon etwas, allerdings liefert es nur 600 Watt auf Dauer und benötigt eine Mindestlast von 150 bis 200 Watt (sonst Regelprobleme).

Der Generator ist relativ leise, hat eine sehr stabile Ausgangsspannung und startet etwas schwer. Für die Selbsterregung muß zuerst kurz ein ohmscher Verbraucher von ca. 100 Watt angeschlossen werden, danach ist die Ausgangsspannung vorhanden.

Ich habe mir gleich 2 Stück davon gekauft.

Aber wieso nimmst du nicht den 2 kW Generator von Hornbach? (= Aldi-Generator). Der kostet nur 199,-- Euro und kann auch eine Klimaanlage betreiben, sowie haushaltsübliche Staubsauger.

wasserhasser
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#4 Beitrag von wasserhasser » 2007-12-12 23:12:46

Moin Christoph,

nein - ich bin kein Anzugträger... ;)

Nach meiner ErFAHRung (ich liebe dieses Wort) sind 180 AH plus Solarzellen wirklich ausreichend.
Ich dachte früher, daß ich ohne diese "Notlösung" aus komme...
Probleme kommen erst auf, wenn man z.B. ein Team aus Motorad-fahern während einer Rallye begleited oder mehrere Tage auf Ersatzteile warten muß oder bei minus 20 Grad auf den Schneepflug warted oder ...
Man lernt dazu!
Inzwischen gehe ich z.B. in Richtung Fußbodenheizung (nur in der Sitzecke) und der Einbindung eines kleinen "BHKW"'s mit Wasserkühlung in den Heizkreislauf.
OK - wir sind eher Richtung Norden orientiert und Heizen wird immer wichtiger. Auch die Battz halten bei Kälte nicht mehr sooo lange...
Der Energiebedarf ("Schatz, laß uns mal nen Film schaun") steigt.
IMO (Stand heute)
Ein Sommerwohnmobil für Urlaubszwecke kommt man ohne aus- Punkt!
Bei langen und auch fernen, langen Reisen in südliche Regionen kommt man auch ohne aus - Licht gibt auch eine Kerze und den Kaffee krieg ich auch auf einem kleine Feuer gekocht und das Radio (sofern Empfang)... die drei Minuten auf Langwelle gehen immer.
(der Energiebedarf für Werkzeugmaschinen etc. ist höher als dein 60 Euro Generator liefern kann)

Ich bin bisher immer nur bei längeren, unbeabsichtigten Aufenthalten oder bei notwendiger Fremdversorgung oder in Verbindung mit Kälte in Versorgungsprobleme geraten.

Vermutlich reichen ... ich lerne auch noch dazu ... 2-3KW elektrische Abgabeleistung.
Hab ich aber noch nicht und ErFAHRungswerte kann ich dir leider noch icht mitteilen.
Gruß
Christopher
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HildeEVO
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#5 Beitrag von HildeEVO » 2007-12-12 23:20:50

Hi Filly,

ich schiele immer nach den Honda oder Kipor Inverter-Teilen. aber einer mit 1200 Watt sollte es schon sein... Desweiteren plane ich einen Spannungswandler mit mindestens 1.500 Watt. In Verbindung mit meinen 500 Ah Batteriestrom dürfte man da schon etwas herausholen. Ist sicherlich nihct die günstigste Variante aber klein und leicht! Wobei die beiden Punkte bei Dir nicht wirklich ins Gewicht fallen!

Greetz Chris
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Honda eu10i

#6 Beitrag von MartinK » 2007-12-12 23:24:49

Hei!

der beste Stromerzeuger den ich für den WoMo Bereich kenne ist der Honda eu10i.

http://www.fritz-berger.de/medias/sys_m ... 600144.jpg

Er geht als viertakter mit Benzin, ist flüsterleise, hat einen 12V ladeausgang, ist seeeeeeehr sparsam weil die Generatordrehzahl an die Last angepasst wird, er ist durch Frauen bedienbar und klein und leicht. Leider kostet er 1000,-EUR. Er ist jeden Cent wert. Ich will nichts anderes mehr.

Gruss

MartinK
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#7 Beitrag von wasserhasser » 2007-12-12 23:39:16

Wie Martin schon sagt, klein und LEISE ich denke, genau hier liegt das Problem.
In der Natur zu stehen und 80 db halten die Viecher fern....?
No Way!
Wenn 4 Motorradfahrer ums Auto springen und 10 Meter weiter eine Flex am G weint, dann sehe ich keine Natur!
Wenn ich alleine im Wald stehe, können Wildschweine einem echt den letzten Nerv rauben... penetrantes Viechzeug - blödes!
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felix
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#8 Beitrag von felix » 2007-12-13 0:04:20

Hallo Christoph,

was soll das Aggi den können?

Schweißen? -> 3,5kw = teuer.

Flex, Bohrmaschine, Batts laden wenn diese leer sind: Leicht billig, 600W reichen. Sollte mit einer 1000W-Flex nicht kaputt zu bekommen sein (Ausprobieren)

Wichtiger für die Freude ist da viel mehr ein Ladegerät, was von den 600W mind. 400 in den Akku pumpt. Ansonsten muss der Moppel ewig laufen, um die Batts wieder voll zu bekommen.

MlG,
Felix

P.S: Unterschätzt den Staubsauger nicht! Es gibt so viele Ecken, in die man mit Lappen und Besen nidht hinein kommt.

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Re: Stromaggregat für unterwegs: ja - nein, wenn ja welches?

#9 Beitrag von nik100943 » 2007-12-13 0:15:05

Filly hat geschrieben:Hallo,
Im Moment habe ich Batterien mit 200 Ah im Koffer (bei 24V) und bin am Überlegen ob ich auf 300Ah erweitere oder das Geld lieber in ein kleines Aggi stecke.
Ein hochwertiges Ladegerät ist im Koffer schon eingebaut.
Finanziell auch möglich, aber eher an der Obergrenze wäre ein gebrauchter Bundeswehrmoppel (neues 4takter-Modell) für ca. 400 Euro. Der liefert mit 1200W nur unwesentlich mehr, ist aber qualitativ besser. Ist nur die Frage ob man bei einem nur selten genutzten Gerät wirklich so etwas hochwertiges braucht.
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
Gruß
Christoph
Hi, Christopher,

mit den Batterien ist es in etwa so wie mit den Reifen... :bored:
Sie sind oder gehen immer dann "leer", wenn's am wenigsten passt und wenn Du gerade nicht damit rechnest... :D

Für den Fall der Fälle, über die Batterieauslegung bei einem vernünftig geplanten Auto ist schon "vorgetragen" worden, braucht's also einen Generator, auf den unbedingt Verlass ist. In der Wüste hilft einem die Gewährleistung von LIdl wenig, wenn das Teil die Grätsche macht.

Der von Dir selbst angesprochene Bosch-Eisemann 1,2kVA 4-Takt-Generator Ex-BW mit Briggs + Stratton-Motor ist qualitativ sicher erste Sahne. Er hat zudem ein Anschlußset für einen 20 l BW-Spritkanister, so dass auch die sichere Verwahrung des Treibstoffs ohne Ausgasung (für eine ganze Reise) sicher gestellt ist. Der Bosch-Eisemann hat zudem zwei Stromausgänge, 600 Watt Wechselstrom und ca. 25 Amp. 24 Volt Gleichstrom. Da kannst Du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Den Wechselstrom schickst Du über den Wechselrichter zu den Kofferbatterien, die Gleichstrom schenkst Du den Fahrzeugbatterien........Wenn's Not tut. Oder Du brauchst ca. 5 Amp. bei 240 Volt Wechselstrom für einen anderen Zweck.

Ich habe zwei "neue" Bosch-Eisemann-Generatoren und weiss, wovon ich rede. Der von Lidl bleibt stets zuhause, da gehört er hin...Er taugt bestenfalls zum "Holzmachen". Da isses nicht schlimm, wenn er den Geist aufgibt.

Grüsse aus Mainz
Nik
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tauchteddy
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#10 Beitrag von tauchteddy » 2007-12-13 0:37:54

vario hat geschrieben:Moin!
Mein größter Verbraucher ist der Kompressorkühlschrank. Ich rechne im Sommer mit 40Ah/24h (12V-Anlage). An Akkus habe ich 2x 180Ah.
Das hält incl. Radiohören, Beleuchtung und etwas Notebooklaufzeit locker für eine Woche.
Angesichts der Tatsache, dass du nicht mehr als 50% aus den Akkus entnehmen kannst, ohne sie zu ruinieren, komme ich bei den angenommenen 40A/Tag auf etwa viereinhalb Tage. Ich habe 1700Ah und komme 7-10 Tage ohne Nachladen aus ...
Zuckerbrot ist aus.

Filly

#11 Beitrag von Filly » 2007-12-13 0:39:39

Danke schon mal für eure Antworten.
Das Aggi soll vor allem leere Kofferbatterien in Verbindung mit einem guten Ladegerät wieder fit machen. Nur als Notlösung falls durch zu wenig Fahren die Nachladung durch die Lichtmaschine nicht ausreicht. Das Ladegerät bringt 30A bei 24V und war auch nicht ganz billig.

Außerdem wärs auch gut, wenn man mit dem Aggi normales Elektrowerkzeug betreiben könnte, also kleine Flex, Bohrmaschine... Schweißen kann ich eh nicht :wack:

Christoph

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#12 Beitrag von zapfo » 2007-12-13 3:35:37

Außerdem wärs auch gut, wenn man mit dem Aggi normales Elektrowerkzeug betreiben könnte, also kleine Flex, Bohrmaschine... Schweißen kann ich eh nicht
Da kommt man mit 2kva schon gut hin, hab mit so nem Billig-Teil meinen gesamten Kofferausbau gemacht. Allerdings verschleisst zumindest meiner recht flott, Kunstoffteile brechen ab, usw.

Das Honda-Teil ist wirklich erste Sahne, aber der Preis ist mir für ne Hobby-Anwendung noch zu hoch.

Nehme das Aggi immer mit, weil der Dicke im Winter nach Standzeit etwas Fremdstrom haben will :wack: .

gruß
Falko
Zuletzt geändert von zapfo am 2007-12-13 3:36:27, insgesamt 1-mal geändert.

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vario
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#13 Beitrag von vario » 2007-12-13 10:17:50

tauchteddy hat geschrieben:
vario hat geschrieben:... für eine Woche.
Angesichts der Tatsache, dass du nicht mehr als 50% aus den Akkus entnehmen kannst, ohne sie zu ruinieren, komme ich bei den angenommenen 40A/Tag auf etwa viereinhalb Tage. Ich habe 1700Ah und komme 7-10 Tage ohne Nachladen aus ...
Die Woche war nicht berechnet, sondern mehrfach ausprobiert. Der Batteriecomputer zeigte dann immer noch mindestens 70Ah an. Spannung war auch OK.

Uli
(der auch nur ein paar Wochen pro Jahr mobil wohnt)
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#14 Beitrag von makabrios » 2007-12-13 12:03:39

zapfo hat geschrieben: Das Honda-Teil ist wirklich erste Sahne, aber der Preis ist mir für ne Hobby-Anwendung noch zu hoch.
Hallo,
habe auch schon an dieses Gerät gedacht und beim Preis kräftig geschluckt.
Wenn es aber problemlos nach ein paar Monaten Stillstand seinen Dienst klaglos wieder aufnimmt, dann wäre es das wohl wert.

Funzt die Inverterregelung problemlos? Wenn du nur ne Lampe dranhängst ist der Verbrauch wirklich so sagenhaft niedrig?
Leider ist es kein Diesel, was die Kraftstofflogistik vereinfachen würde.
Gibs die Dinger auch für Alkoholbetrieb?

Gruß
Mak

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#15 Beitrag von wasserhasser » 2007-12-13 13:47:45

Diesen schweizer Hersteller hab ich eben bei der "Elektroautosuche" gefunden.
Die werden in den Tests mit Honda verlichen, kosten sollen sie aber nur einen Bruchteil...

Ich hätte am liebsten einen 2-3 kw Moppel mit E-Starter... :blush:
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#16 Beitrag von MartinK » 2007-12-13 14:15:06

Hei!

Der Verbrauch des kleinen Honda ist wirklich extrem niedrig, wir haben mal bei meinen eltern im Keller bei einem Stromausfall etwas an der Stromversorgung reparieren müssen. Der Honda stand am Fenster, keine 5m von uns weg, daran ein 500W Baustrahler und gelentlich dazu die kleine Einhandflex oder die Bohrmaschine. Je nach Last läuft er dann schneller oder langsamer. Wir haben einige Stunden geschraubt ohne nachzutanken und er war immer noch nicht leer. Ausserdem muss man sich dann nicht anbrüllen oder Zeichensprache anwenden.

Ich habe ein Zweitaktlader von der BW und brauche den vielleicht zwei mal im Jahr und jedes mal muss man da dran schrauben, vergaser entlüften, und dreckige Finger machen bis der läuft, dazu ist er nicht leise und stinkt. Die Briggs and Stratton Viertakter sind sehr betriebssicher aber laut. Damit fliegst Du von jedem Zeltplatz. Der Honda ist "Campers Liebling".

Der Honda kann ein halbes Jahr stehen - Einschalten - Anreissen (mit einer Hand) und er läuft. Ein Gerät was für den "Notfall" mitgeführt wird muss auch bedingungslos funktionieren.

Den BW-Zweitakter würde ich nehmen wenn ich ihn jede Woche brauchen würde, dann wäre der auch gut. Vorteil des BW-Zweitakters ist das eingebaute Ladegerät mit Schweinenase zum direkten anklemmen an das Fahrzeug. Beim Honda musst Du das Ladegerät noch kaufen, obwohl bei www.fraron.de einwandfreie Geräte für vergleichsweise schmales Geld angeboten werden.

Gruss

MartinK
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#17 Beitrag von AxelB » 2007-12-13 18:25:32

wasserhasser hat geschrieben:Diesen schweizer Hersteller hab ich eben bei der "Elektroautosuche" gefunden.
Ne, ne, Kipor kommt doch aus China, oder? Gibt es auch in der Bucht regelmäßig von einem Händler. Hat da jemand Erfahrung mit Kipor?
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#18 Beitrag von Hackebaer » 2007-12-13 20:30:35

AxelB hat geschrieben:Ne, ne, Kipor kommt doch aus China, oder? Gibt es auch in der Bucht regelmäßig von einem Händler. Hat da jemand Erfahrung mit Kipor?
Ja! Ich habe Erfahrung damit.
Nach meinem Wissensstand sind das 1:1-Nachbauten der Honda-Generatoren. Honda ließ früher seine Generatoren in China bei Kipor fertigen.

Ich selbst habe einen Kipor KGE3000THI. Der funktioniert einwandfrei und liefert 2300 Watt echten Sinus als Dauerleistung. Dabei bietet er auch eine lastabhängige Leistungsabgabe. Durch integrierten Transportgriff und - rollen ist er auch leicht zu bewegen (27,5kg).

Kann das Gerät guten Gewissens empfehlen!

Gruß
Manfred
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#19 Beitrag von osterlitz » 2007-12-14 0:12:51

Ich habe hier auch noch nen Kipor 3000 stehen, der braucht nur nen neuen Regler, gelaufen ist er noch nix.. allein der Fernanlasser ist schon das Geld wert, sehr gut gedämmt ist er auch - halt eine Honda-Kopie.

Bei ebay verkauft einer die Dinger, qualitativ sehen die sehr gut aus - auf jeder einzelnen Gehäuseschraube steht 8.8 :ohmy:

Grüße,
Stefan
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#20 Beitrag von Krusty » 2007-12-14 6:40:47

osterlitz hat geschrieben: Bei ebay verkauft einer die Dinger, qualitativ sehen die sehr gut aus - auf jeder einzelnen Gehäuseschraube steht 8.8 :ohmy:
Das pressen die Chinesen fast schon auf Spanplattenschrauben :wack: , die reissen schon ab bevor sie annähernd fest sind :mad:

markus
es ruhet hier in diesem Grab, ein ganz erbärmlich feiger Staat

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#21 Beitrag von egn » 2007-12-14 6:46:11

Ich habe mir vor unserem Russland-Urlaub noch einen Kipor KGE 2000Ti für knapp 500 € gekauft. Er bringt etwa 1.600 W. Er springt sofort an und ist leise. Kann ich nur empfehlen.

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#22 Beitrag von makabrios » 2007-12-14 14:16:16

Hallo,
Auf der diesjährigen BAUMA war ich am KIPOR- Stand und habe die freundliche Chinesin nach dem Preis eines ausgestellten 6KW Diesel-Inverter Aggregates mit 3 Phasen gefragt. Sie meinte etwas von knapp 600 Doppelmark fob und wieviel hundert ich haben will. Weitere technische Fragen konnte sie nicht beantworten und suchte Hilfe bei einem (deutschen) Herrn in dunklem Anzug mit Krawatte, welcher gerade ein Kundengespräch beendet hatte. Dem war es sichtlich peinlich, daß ich vorgenannte Preisangabe erhalten hatte. Er erzählte was von seiner langjährigen Erfahrung, den Umrüstkosten und den vielen defekten Geräten, die hier ankämen und deshalb genau durchgesehen werden müßten.... und machte einen Preis so um die 1800 Doppelmark (plus MWSt. natürlich)... und da ist soooo viel nicht dran verdient!

Also, wieviel hundert Kipors wollen wir.....?

Gruß
Mak

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#23 Beitrag von Mobert » 2007-12-14 14:35:24

... machen wir ne neue Liste???? :blush: :blush:

Mo!

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JStefan
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#24 Beitrag von JStefan » 2007-12-14 14:57:13

Randbemerkung zum Thema:
Die Leistungsangaben der Generatoren beziehen sich alle auf Meereshöhe. Wenn MAN jetzt die Korrektur mit einfliessen lässt ( 3,5% pro 305m ) ergibt das gerundet 1% minderleistung pro 100 Höhenmeter.
Also in 1500Meter Höhe minus 15%... Bitte berücksichtigen!!! da die meissten Gen. 90% Dauerlast haben macht das aus 2700W in 1500mtr. mal schlappe 1759W auf Dauer.

Wenn es interesiert: Kipor 3000IG 1021€ "Maschinenschuppen" ebucht
"Cummins Onan" Generatoren zum Festeinbau sind auch eine Alternative..

Wir haben uns für nen Honda EU30IS entschieden, Ausschlaggebend war Geräusch / der E Start und die Baugrösse.
LG
Stefan
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#25 Beitrag von Hackebaer » 2007-12-14 15:18:47

JStefan hat geschrieben:Also in 1500Meter Höhe minus 15%... Bitte berücksichtigen!!! da die meissten Gen. 90% Dauerlast haben macht das aus 2700W in 1500mtr. mal schlappe 1759W auf Dauer.
Also mein Taschenrechner zeigt bei der Rechnung 2700 x 0,9 x 0,85 als Ergebnis 2065,5 :eek:

Gruß
Manfred
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JStefan
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#26 Beitrag von JStefan » 2007-12-14 16:16:22

was nichts daran ändert, das es 25% weniger Leistung als angegeben ist, sind. :wack:
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Filly

#27 Beitrag von Filly » 2007-12-14 18:29:29

Daß die Leistung eines Verbrennungsmotors mit zunehmder Höhe immer kleiner wird ist aber nicht die Schuld von Kipor. Das betrifft die Honda Aggregate genauso und sogar unsere LKWs, die "made in Germany" sind. Pro 1000m Höhe gibts 10 % weniger Leistung, das ist ein Naturgesetz, nicht nur bei chinesischen Produkten. Ausnahme bilden die Turbomotoren, deren Leistung sich nur um 1-2 % pro 1000m reduziert.

Da ich diesen Thread verbrochen habe noch kurz die Schlüsse die ich aus dieser Diskussion gezogen hab:
Ich brauche das Aggi nur für den Notfall, nicht als Dauerläufer weil ich mit Klimaanlage und fettem Fernseher abends im Laster hocken will. Deshalb ist geringe Lautstärke kein Kaufargument und alles über 300-400 Euro ist meiner Meinung nach auch übertrieben für den sporadischen Einsatz. Evtl. kann ich mal einen Moppel günstig schießen, da ich gute Qualität durchaus zu schätzen weiß.
Wenn die billigst-2takter so brauchbar sind, wie crutchy geschildert hat, dann wären sogar die eine denkbare Alternative.


Christoph

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Andi
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#28 Beitrag von Andi » 2007-12-14 19:34:58

Hi Christoph,

ich hab auch ein Kipor. Soweit ich das im Kopf hab, hat das Teil 900W. Wenn du willst, kann ich das Ding mal mit zur Halle bringen, dann kannst du es mal testen. Ich bin damit eigentlich sehr zufrieden.

Gruß Andi

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