Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

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JRHeld
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#61 Beitrag von JRHeld » 2014-01-06 20:11:08

ok, was habt denn ihr so an vakuum/zerhackertechnik verbaut?
habt ihr sie auch in der dusche?
ich würde sie in der Dusche auch gleich als sitzgelegenheit verwenden wollen. (Wegen Behindi und kann nicht stehen ...)
Gruß
Jakob
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atreyou
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#62 Beitrag von atreyou » 2014-01-07 8:45:59

guentherle hat geschrieben:Hallo Olli

Würde gerne erfahren welche Maße dein " stilles Örtchen " hat , welches ich sehr gelungen finde .

Gruß
Günther
Und welche feinen Hölzer die Duschtasse zieren kannst Du auch bitte preisgeben :D
Gruss Jörg

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tichyx
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#63 Beitrag von tichyx » 2014-01-07 10:43:10

Moin zusammen,

anbei mal eine Zeichnung der Duschtasse mit den Maßen, die auch gleichzeitig die Maße des Duschraumes sind. Die Schräge kommt durch das Radhaus zustande und das Klo sitzt auf einem Podest. Deshalb habe ich die "niedrig" Variante eingebaut. Die Duschtasse ist auch von FT aus weißem 5mm PE geschweißt und war so hässlich, dass ich in der Dusche den gleichen Boden wie im Wohnraum eingesetzt habe. Dabei handelt es sich um 8mm Schiffsdeck-Teak, das gibts bei den Bootsausrüstern bereits fertig mit schwarzen Neoprenfugen zu kaufen und muss dann "nur noch" zugeschnitten und verklebt werden. Die Ablagefächer gibt es fertig bei SVB. Das Holz vom Waschbecken ist eine Teakarbeitsplatte aus dem Baumarkt. Da es sich bei der Baumarktware um Plantagenteak handelt, ist dieses schnell gewachsene Holz sehr leicht. Die Platte lässt sich für längere "Sitzungen" hochklappen, man kann aber auch so sitzen.
Die Wände des Duschraums sind aus 12mm Multiplex mit HPL Beschichtung und die Platten wurden an der Unterseite so bearbeitet, dass sie sich auf den Rand der Duschtasse stecken und verkleben liessen. Auf diese Weise ist der Raum 100% Wasserdicht. An der Aussenseite der Duschtasse gibt es noch einen Kanal für die Wasser- und Heizungsleitungen. Den Anschluss für das Klo habe ich direkt in den Rand der Duschtasse einschweissen lassen, so kann von beiden Seiten direkt ein Fäkalienschlauch aufgesteckt werden und es muss keine Durchführung abgedichtet werden.

Grüße

Olli


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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#64 Beitrag von Tomduly » 2014-01-07 12:59:38

Moin,

mal eine Frage an die Zerhacker-Tois und Fäki-Tank-Verwender: wie sieht es da mit der Betriebssicherheit in, sagen wir mal, nicht alltäglichen Situationen aus? Mein Mog lag mal ein paar Stunden in den Dünen in stabiler 100° Seitenlage. Was passiert in so einem Fall? Stichwort "Reflux".
:sick:
Oder - auch das hatte ich schon - was ist, wenn man das Fahrzeug von jetzt auf nachher in fremde Hände geben muss und das Fahrzeug steht dann mehrere Wochen im Sommer herum, ohne dass man Zugriff hätte? Gibt es da so etwas wie Rückstauklappen oder Überdrucksicherungen (die PPs und Kassetten-Tois haben das).

Grüsse

Tom

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#65 Beitrag von tichyx » 2014-01-07 13:30:59

Hallo Tom,

also Fäkalien können nicht zurückfliessen, da in der Toilette ein Rückschlagventil sitzt. Ausserdem müsste sich die Suppe dann zusätzlich noch durch die Zerhackerpumpe arbeiten.
Überdruck ist auch kein Problem, da es natürlich eine Entlüftung mit Geruchsfilter gibt, das darf also im Notfall auch wochenlang vor sich hin gären… :sick:
In der Zuleitung zu meinem Abwassertank (also Dusche und die Waschbecken) sitzt ein elektrisches Kugelventil, dass sich automatisch schließt, wenn ich den Allradschalter betätige, somit ist ein zurückfließen bei extremem Gefälle unmöglich. Wenn man vor hat, das Auto umzuwerfen, sollte man also vorher Allrad einschalten… :totlach:
Richtig übel wird es in so einem Fall mit einem PP, das sich der Schwerkraft nach frei im Auto verteilen kann :sick:

Grüße
Olli
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#66 Beitrag von JRHeld » 2014-01-07 14:14:06

Moin Olli,
aber welche Keramik hast Du genau verbaut ?
hast Du sie auch von SVB?
Gruß
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#67 Beitrag von tichyx » 2014-01-07 15:39:23

Ja:
tichyx hat geschrieben:Wir thronen da drauf: http://www.svb.de/de/sanimarin-bordtoil ... flush.html
PS: Handeln lohnt sich bei SVB. 10% - 20% gehen immer.

Grüße
Olli
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#68 Beitrag von JRHeld » 2014-01-07 15:45:24

Na da habt ihr das Premium modell erworben.
das teuerste aus dem katalog.
so recht ist der unterschied zu ähnlichen Produkten im selbern Katalog zu ungefähr dem Halben Preis aber nicht klar...
Werde mich da mal beraten lassen. War neulich schon mal da...
Gruß
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#69 Beitrag von tichyx » 2014-01-07 15:52:33

Für meinen A…. nur das beste… :joke:
Ne, das hatte was mit den Maßen zu tun. Unter anderem, weil es bei uns die Schräge vom Radkasten gibt und wir die niedrige Variante brauchten. Die anderen Modelle passten nicht.
Leider hatte ich diesen Effekt öfter beim Bau - es passte aus irgendeinem Grund (Verschwörung? Murphy?) immer nur die teuerste Variante perfekt rein. :motz:

Grüße

Olli

PS: Ruf bei SVB an: 0421 57290608 das ist die Durchwahl von Herrn Wessel. Der ist kompetent, sehr freundlich und hat mir immer schöne Rabatte eingeräumt.
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#70 Beitrag von HildeEVO » 2014-01-07 19:52:12

Was ein delikates Thema!

Wir haben eine Thedfort C200 verbaut. mit knapp 20 Ltr. Volumen ausreichend für 2-4 Tage mit 2 Personen. Bislang klommen wir mit 1 Kasette zurecht. Manchmal wäre eine 2. wünschenswert, da man nicht überall entsorgen kann wo man gerade steht! So könnte man dann noch 3-4 Tage mehr rausschinden!

Unsere Naßzelle ist mit 900 x 140 cm vermutlich eher groß geraten, da sie aber 2 geteilt ist haben wir eine 700 x 900 cm große Dusche die auch als Heizraum zum Trocknen verwendet werden kann und einen Wasch/Kloraum mit derselben Größe! Da man die Schüssel verdrehen kann ist diese nicht im Weg beim Zähneputzen. Der verbleibende Raum ist nicht sehr groß und könnte mittlerweile auch gerne etwas größer sein ist aber absolut ausreichend. Der Vorteil ist bei der kleinen Verkehrsgröße, man merkt sofort wenn man 2-3 Kg zuviel auf den Rippen hat. :D

Der größte Nachteil den ich am Thedfort ausmachen kann ist: Das Klo wird durch das Plastik mit den Jahren echt ranzig. Da kann man mit allem möglichen versuchen gegen zu wirken, hilft alles nix. Das Plastik wird einfach angegriffen und schäbig.

Ich bin am Überlegen welche Altiernative es gibt. Aber der Platz lässt den Umbau auf eine Porzellantoilette leider nicht zu. Hatte da schon eine Dometic Sealand am Start!

Noch was zur Entsorgung: Ich habe im Stutzen des Entleerrohr eine Schnellkupplung mit 2,7 mm Nennweite eingebaut und daran einen 6 mm Schlauch der ins Freie führt. So bekommt die Mischung genug Sauerstoff und kann auch ohne Chemie schön vor sich hin gären!
Lediglich wenn die Temperatur über 40 °C ansteigt wird es unangenehm und man muss etwas Chemie beigeben! M.E. ist der Vorteil dieser Lösung, dass man den Inhalt der Kasette quasi überall wegkippen, vergraben oder entsorgen kann.

Grüße Chris
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#71 Beitrag von stephank » 2014-01-08 8:51:12

Hier entsteht auch gerade ein WC mit Dusche.
Die Dusche bekommt einen Holzrost und dient normalerweise als Durchgang zwischen Wohnraum und Heckgarage.
Die Türen werden so angeschlagen, dass sie entweder den Durchgang öffnen und dabei das kleine WC schliessen oder den Durchgang schliessen und damit ein grosses Bad bilden.
Der WC-Raum ist damit entweder 0.70x0.95, oder im erweiterten Zustand als Bad 0.70x1.65.
Die Duschtasse ist aus Edelstahl und mit Aufkantungen und WC Boden voll verschweisst
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#72 Beitrag von Donnerlaster » 2014-01-08 10:04:09

So wie StephanK hab ich das Bad auch gebaut - und es hat sich in unserem kleinen Koffer von 7,1 qm als sehr praktisch erwiesen.

Ich muss auch der Darstellung vom Ubelix am Anfang dieses Threats widersprechen: ist die Koffertür auf, schau ich nicht auf die Toilette, da das 'Bad' mit einer Tür verschlossen ist.

Und über die 5 cm Kante der Dusche sind wir auch noch nicht gestolpert. Wir wissen, dass die Kante dort ist und nehmen schon automatisch die Füsse hoch.

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#73 Beitrag von Rumpelstielzchen » 2014-01-08 16:50:44

HildeEVO hat geschrieben: Wir haben eine Thedfort C200 verbaut. mit knapp 20 Ltr. Volumen ausreichend für 2-4 Tage mit 2 Personen. Bislang klommen wir mit 1 Kasette zurecht. Manchmal wäre eine 2. wünschenswert, da man nicht überall entsorgen kann wo man gerade steht! So könnte man dann noch 3-4 Tage mehr rausschinden!
Grüße Chris
Man könnte aber auch den Inhalt der vollen Kassette in einen alten Weithals-Kanister umfüllen und schon hat man ebenfalls die 3-4 Tage!
Gruß Alex!

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#74 Beitrag von AL28 » 2014-01-08 17:19:44

Hallo
Rumpelstielzchen hat geschrieben:
HildeEVO hat geschrieben: Wir haben eine Thedfort C200 verbaut. mit knapp 20 Ltr. Volumen ausreichend für 2-4 Tage mit 2 Personen. Bislang klommen wir mit 1 Kasette zurecht. Manchmal wäre eine 2. wünschenswert, da man nicht überall entsorgen kann wo man gerade steht! So könnte man dann noch 3-4 Tage mehr rausschinden!
Grüße Chris
Man könnte aber auch den Inhalt der vollen Kassette in einen alten Weithals-Kanister umfüllen und schon hat man ebenfalls die 3-4 Tage!
Na , Mahlzeit . Mich hebt es schon wen ich bei ausleeren solcher Kassetten mit riechen muss . :sick:
Ich sehe schon , ich bin für so was zu zart besaitet . :angel:
Achja gibt es ein Video wo ein Unimog über den AL28 fährt , weil ich das nicht recht vorstellen kann . ;) Ich habe zwar noch keinen AL28 liegen gesehen live , aber ich glaube die unimog Fahrer übertreiben .
Also Unimogs ( BW glaube 1300 er ) habe ich schon liegen gesehen und wieder aufgerichtet , ein AL28 kommt da sicher nicht drüber . Warum auch ?
Gruß
Oli

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#75 Beitrag von akkuflex » 2014-01-11 13:57:30

Jetzt mal so für den unerfahrenen Spatengänger- kann ich mir das so vorstellen das ihr die Suppe (weil ist ja keine Chemie drin) irgendwo in die Pampa kippt? Es gibt ja durchaus Länder die das Thema Campingplätze ehr Stiefmüttelich behandeln.
Wie macht ihr das?
Ein PP kann ich ja noch in den Wald/ hinter den nächsten Busch schleppen und auslehren- aber nen ausgewachsenen 3 Achser ??? Oder habt ihr alle ewig lange Schläuche?
Was sagen da die einwohner so?

Gruß

Martin

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#76 Beitrag von tichyx » 2014-01-11 14:20:46

Hallo Martin,


ich musste bisher noch nichts in die Pampa kippen. Bisher kam immer irgendwann ein Gulli oder eine andere Möglichkeit. Das ist meiner Meinung nach einer der Vorteile vom großen Abwassertank, da man nicht so schnell gezwungen ist auszuleeren. Ein PP MUSS nach 2-3 Tagen geleert werden, sonst: :sick: Ich glaube, da landet viel mehr Gülle da, wo sie nicht hingehört + Chemie. Erzählen tut das natürlich keiner...
Wenn man richtig Offroad und entlegen unterwegs ist, spricht doch nichts gegen ein ordnungsgemäß wiederverschlossenes Loch weit abseits der Piste? (ohne Chemie versteht sich). Wir haben doch alle Allrad… :)
Grüße

Olli
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#77 Beitrag von A N D R E A S » 2014-01-11 14:24:35

Rumpelstielzchen hat geschrieben: Man könnte aber auch den Inhalt der vollen Kassette in einen alten Weithals-Kanister umfüllen und schon hat man ebenfalls die 3-4 Tage!
Hihi Alex, Du hebst aber auch jeden Scheiß auf :totlach:

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#78 Beitrag von landwerk » 2014-01-11 21:38:39

@ Rumpelstielzchen

Eigentlich gar nicht so blöd die Idee mit dem Scheißetank !


Da kipp ich das PP halt rein , wenn es voll ist und gut.
Und irgendwo an einer Kläranlage , lass ich die Scheiße wieder raus.

Da gern auch mit Schlauch tief in den Gulli.



Einfach, billig , gut .....

Gibt es angeschrägte Fäkalientanks ( zum Rückstandsfreien entleere) n zu kaufen ?


LG

Oli

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#79 Beitrag von HildeEVO » 2014-01-11 23:08:00

Rumpelstielzchen hat geschrieben:
HildeEVO hat geschrieben: Wir haben eine Thedfort C200 verbaut. mit knapp 20 Ltr. Volumen ausreichend für 2-4 Tage mit 2 Personen. Bislang klommen wir mit 1 Kasette zurecht. Manchmal wäre eine 2. wünschenswert, da man nicht überall entsorgen kann wo man gerade steht! So könnte man dann noch 3-4 Tage mehr rausschinden!
Grüße Chris
Man könnte aber auch den Inhalt der vollen Kassette in einen alten Weithals-Kanister umfüllen und schon hat man ebenfalls die 3-4 Tage!
:sick: :sick: :sick:

Alles was recht ist... Aber das Umfüllen der Gülle kann ich mir wirklich sparen!!! Vorher stelle ich den Harn- und Kotdrang ab!

@ AkkuFlex

Ich möchte jetzt nicht als Umweltsau dastehen es ist eben so, dass außerhalb von Europa so gut wie keine Infrastruktur für WoMos vorhanden ist. Es war in der Tat in vielen Ländern die wir bereist haben nicht möglich die Kasette in einer Toilette zu entleeren. In den Gulli in einer Stadt wollte ich auch nicht. Erklär mal einem russischen Polizisten in Moskau was Du gerade machst!

In der Regel haben wir ausserhalb von Ansiedlingen etwas versteckt in Wäldchen oder landwirtschaftlichen Stichstraßen übernachtet. Da hatte ich dann auch keine Hemmungen die Kasette in einem Loch zu versenken! Anders sieht es m.M. nach mit deutlich über 50 Ltr. aus. DAS finde ich schon sehr grenzwertig wenn man es einfach in die Pampa lässt!

Eine Kläranlage ist in vielen Ländern auch nicht so einfach gefunden. Dann muss man auch noch erklären können was man möchte. Ich kann mir nicht vor stellen, dass ein Tadschike in Duschanbe in die Kläranlage fährt und frägt ob er 20 Liter Sch... abgeben darf!!! (Vorausgestzt es gibt in Duschanbe eine Kläranlage!)

In Europa habe ich ich bislang immer einen Gulli oder ne Entsorgungsstation gefunden. Und musste die Kacke nicht verklappen!

Grüße Chris
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#80 Beitrag von Ubelix » 2014-01-20 17:09:44

In der Regel haben wir ausserhalb von Ansiedlingen etwas versteckt in Wäldchen oder landwirtschaftlichen Stichstraßen übernachtet. Da hatte ich dann auch keine Hemmungen die Kasette in einem Loch zu versenken!

So handhabe ich das auch.
Ohne Chemie ist es einfach nur Dünger.

Wie heißt das in dem altrheinische Lied?

Und in de gart die Muhre sind ob de Dried am luhre.
Viele Grüsse
Peter + Conny

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#81 Beitrag von landwerk » 2014-01-20 19:53:21

Nach all den Informationen hier, habe ich mir jetzt ein Thetford PP mit 21 l Fäkalientank gekauft.


Für den Dusch und Kloraum habe ich an eine Version aus LKW Planenwänden gedacht.
Das wäre flexibel. Die 99% der Zeit die ich nicht Dusche oder auf dem Schacht sitze, könnte ich zB. einfach die
Sclafsitze gemütlch zurücklehnen, was mit einer festen Wand nicht möglich wäre.

Wenn ich Duschen sollte oder geschäftlich betätigt bin, stelle ich die Sitze in neutralposition, und der Raum ist wieder 75 X 90 cm.

Die Plane könnte man so anbringen, das alles geruchsdicht ist und das Bad auch ventiliert werden könnte.
Die Tür zum Bad würde ich als feste Tür bauen, keine Planentür.

Die Plane halt nur dahin, wo der Raum flexibel sein muß.



Und, könnt ihr euch ungefähr vorstellen was ich meine ?


Was haltet ihr davon ?

Also 3 Feste Wände und eine Flexible Planenwand im Bad ....

Oli
Zuletzt geändert von landwerk am 2014-01-21 8:58:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#82 Beitrag von Lassie » 2014-01-20 22:15:12

... ich kann so ungefähr fühlen was du meinst :joke:
Wo und wie willst du die Plane(n) denn festmachen?

Ein Bild / Zeichnung / Skizze sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte :ninja:

Viele Grüsse
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#83 Beitrag von Ubelix » 2014-02-13 8:17:22

Die Plane könnte man so anbringen, das alles geruchsdicht ist und das Bad auch ventiliert werden könnte.
Die Tür zum Bad würde ich als feste Tür bauen, keine Planentür.

Hallo Oli

Mit dem Ventilator hatte ich auch so etwas mein Problem.
Ist er nicht in Betrieb, dann kommt ganz gut Staub rein was zu vermeiden ist.

Hab jetzt einen Ventilator mit Jalousie gefunden, der öffnet erst bei der Inbetriebnahme.
Ansonsten mach er die Luftzufuhr absolut dicht.
Viele Grüsse
Peter + Conny

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#84 Beitrag von Oschi » 2014-02-13 23:52:41

Ubelix hat geschrieben:Hab jetzt einen Ventilator mit Jalousie gefunden, der öffnet erst bei der Inbetriebnahme.
Ansonsten mach er die Luftzufuhr absolut dicht.
Hallo Ubelix, bitte mach kein Geheimnis um Deine Entdeckung: Name, Artikelnummer? Ist doch eine Wissensbasis hier und kein Verschwörerclub. :joke: Gruß Oschi

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#85 Beitrag von Ubelix » 2014-02-14 4:58:09

Hallo Ubelix, bitte mach kein Geheimnis um Deine Entdeckung: Name, Artikelnummer? Ist doch eine Wissensbasis hier und kein Verschwörerclub. :joke: Gruß Oschi[/quote]


Nee, Oschi ein Geheimis ist es nicht.
Geh in die Bucht und ruf das auf.
-Ventilator mit Jalousie-

Allerdings hab ich da die top Idee gehabt und 12Volt bestellt.
Hab ja auch 12Volt im Aufbau

Peter sah aber nicht das da AC stand und nicht DC. :wack:

Dann reklamiert. Das Ding rennt nicht.

Antwort: :lol: Rennt prima auf 12 Volt Wechselstrom.

Wie ich das dann hingebastelt habe will ich hier nicht beschreiben.

Den gibt es aber in 220Volt und dann kann man eine kleinen Konverter vorsetzen.
Konverter über Schalter dann anstellen und die Lüftung läuft.

Ac - DC hatte mich nie interessiert.
12V sollten doch 12volt sein, dachte ich. Ist aber nicht.
Viele Grüsse
Peter + Conny

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#86 Beitrag von tomtom112 » 2015-03-08 21:30:27

erledigt :ninja:

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Romenthaler
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#87 Beitrag von Romenthaler » 2015-03-08 23:57:31

Hallo Gelaendefreunde, wie gefaellt Euch das beigefügte Sondermodel. Es funktioniert ohne Vakum und Zerhacker einfach den Gesetzen von Newton "folgend". Natürlich ist es kein Model fuer den urbanen Einsatz. Aber bei guter Aussicht und "kleiner Schaufel als Raeumdienst" ist das Gelaende-Erlebnis einmalig.
Beste Gruesse
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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#88 Beitrag von makabrios » 2015-03-09 12:06:17

Romenthaler hat geschrieben: Natürlich ist es kein Model fuer den urbanen Einsatz. Aber bei guter Aussicht und "kleiner Schaufel als Raeumdienst" ist das Gelaende-Erlebnis einmalig.
Hallo,

mir gefällt das Dingens recht gut! :cool:

Gruß
MAK
Zuletzt geändert von Wilmaaa am 2015-03-09 12:19:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Editiert. Beachtet bitte, dass nicht jeder eine bestimmte Art von Humor komisch findet.
Einen Raum als Beziehung zu verstehen ist wie Chili essen. Durch Chili wird die innere Form des Mundes spürbar. (Ernesto Neto)

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#89 Beitrag von Mark86 » 2015-03-09 12:29:26

Als einer derjenigen, der ebenfalls ein Wohnmobil und keinen Geländewagen baut, kann ich damit ehrlich gesagt nix anfangen.

Das Toilettenthema war für mich von Anfang an eines der zentralen Themen und auch ein Grund, warum der Kauf eines fertigen Gebrauchtfahrzeuges nur schwer möglich war, bzw. ich dann in für mich machbarer Preisliga nichts gefunden habe.

Es gibt Leute, die Bauen so Autos für 250.000€ und mehr und haben keine Toilette. Das geht doch mit Mädchen nicht ^^
Oder das beschriebene Porta-Potti unterm Küchenschrank, juhu, ne viertel Millionen und ich kann unter die Küche scheissen ^^

Einer der Hauptgründe, warum ich damals vom Zelt auf mein Eura-Mobil gewechselt habe, war, dass man nachts nicht "raus" muss um zur Toilette zu gehen, oder morgends. Es hat ein richtiges Badezimmer, wenn auch nur ein Einraumbadezimmer, aber auch die Dusche ist brauchbar und in häufiger Benutzung, dazu eine C2 Casettentoilette von Tedford.
In meinem LKW, und das ist einer der beiden Hauptgründe warum ein Unimog nicht ging (zu klein) stand von vorn herein noch eine weitere Steigerung im Lastenheft, nämlich eine Toilette mit größerem Fassungsvermögen (was will man mit ner Thedford, die ist nach 3-4 Tagen voll) und einer seperaten, vollwertigen Warmwasserdusche.

Ich habe mir damals ettliche Fahrzeuge angeschaut und manche Vorstellungen sind irgendwie aus dem Katalog. Da sind richtig teure Fahrzeuge ohne Badezimmer dabei gewesen, und auch Fahrzeuge ohne Mückengitter ^^ Für mich, der idr. immer irgendwo am Wasser zu finden ist, ja was soll ich mit einem FZ ohne Mückengitter? Gut, das lässt sich nachrüsten, aber ein Badezimmer?

Deshalb habe ich auch einen 1017 gekauft, denn bei dem Geld welches ich ausgebe, muss einfach ein gewisser Wohnkomfort drin sein.
Zuletzt geändert von Wilmaaa am 2015-03-09 12:37:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Auch hier: nicht jeder teilt jede Art von Humor.
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Das Geländemobil und sein Klo - Erfahrungsbericht

#90 Beitrag von Sternwanderer » 2015-03-09 14:30:21

Romenthaler hat geschrieben:Hallo Gelaendefreunde, wie gefaellt Euch das beigefügte Sondermodel. Es funktioniert ohne Vakum und Zerhacker einfach den Gesetzen von Newton "folgend". Natürlich ist es kein Model fuer den urbanen Einsatz. Aber bei guter Aussicht und "kleiner Schaufel als Raeumdienst" ist das Gelaende-Erlebnis einmalig.
Beste Gruesse
Ich bekomme aber immer warnende Hinweise, wenn ich den Deckel nicht zu gemacht habe! :joke:
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kann seine Sehnsucht stillen.
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