Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

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AL28
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#31 Beitrag von AL28 » 2013-08-03 19:22:35

Hallo
Das muß die Feuerwehr noch üben , da sind wir schneller .
Nichts gegen hebe Kissen , aber wen ein 12to. bis zu den Achsen steckt , Schaufelt man nebenbei was man so schon Schaufelt ( die Räder frei ) noch zwei Achsen frei . uns so das man die zwei Hebe Kissen unterbringt . Das ist je nach Untergrund 15 min. bis eine 1 Std. , pro Achse .
Des weiteren , werden 2 Hebekissen mit Schläuchen Anschlussstücken und Steuer Modul , vom Gewicht nicht mehr all zu weit wer vom Greifzug sein .
Als wir mal bei der Emma mit Hebekissen Reifen wechseln wollten ist sie uns immer seitlich weg gerutscht . Wir habe trotz Faulheit zum Wagenheber gegriffen .
Gruß
Oli

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#32 Beitrag von nik » 2013-08-03 22:13:57

Das 12 Tonnen Fahrzeug stelle ich gerne zur Verfügung, und Goch ist ja nicht so weit weg von mir.
Die Aktion mal mit Hebekissen durchzuziehen geht auch, zwei habe ich ja am Fahrzeug aber noch nie getestet.
Bisher habe ich mich noch nie so versenkt dass ich technisches Gerät brauchte, einmal musste ich halt die Fahrspur mit gesuchten Steinen, Gehwegplatten und Holzstücken füllen, aber es ging damit.

Von mir aus können wir das gerne mal planen

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wohnmog
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#33 Beitrag von wohnmog » 2013-08-03 22:21:26

Okay,
es feht an der Spillwinde.....
ich kann helfen, nur muss ich noch meineProvision beinGrube aushandeln..... wenn da später ne Massenbestellug eingeht :rock:
Greifzug und entsprechend Zubehör hat auch sein Gewicht.... wie hab ich geflucht, musste ich das durch die Pampa schleppen....
Mir ist klar, dass dies nichts für die Breslau ist, doch für einmal im Jahr genial... und einer bei der Orga der Breslau träumt auch schon davon.... und der hat für 95% der Fälle ne Rahmenwinde dabei...
Grüße
Markus

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#34 Beitrag von Transalp » 2013-08-04 15:54:44

Hi,
Nachstehende Info hatte ich schon mal gepostet, weils grad so schön passt ....

http://www.feuerwehrwinde.de/download/s ... hlagen.pdf

E
Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum

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kawahans
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#35 Beitrag von kawahans » 2013-08-05 0:01:01

:angel: Ich schwimme gegen den Strom :D

Ich habe einen Greifzug für das Geländeauto, Fahrgewicht gut 3 To. und , weil sich der Greifzug nicht bewährt hat, eine 4,3 To. Elektrowinde.
Beides verwende ich mit Umlenkrolle. Wenn man wirklich steckt, dann ist man mit dem Greifzug hoffnungslos verloren, weil Kraft (für die Betätigung) mal Weg (knapp 2 cm je Pumpbewegung) nach 50 cm in der totalen Erschöpfung münden.

Für den 680er habe ich jetzt eine 7,5 To. Winde gekauft (aber noch nicht montiert) Es soll aber eine transportable Lösung werden, die man vorne und hinten in die Anhängevorrichtung einhängen kann-

Ein 5 To. Greifzug hat mit Seil übrigens auch über 60 kg. Die Winde liegt da nur knapp darüber.

Aber man muss ohnehin den eigenen Weg finden. Und einen Anschlagpunkt :cool:

Deswegen fahren die Hebekissen IMMER mit.

Liebe Grüße aus Graz!

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#36 Beitrag von Geishardt » 2013-08-05 0:51:14

Hallo,

von einem 5 T Greifzug habe ich noch nie etwas gehört.

Der schwerste mir bekannte Greifzug 3,2T wiegt 27kg.

Der Vorschub pro Hub beträgt 3,5cm.

Um auf 60 kg zu kommen muss man ungefähr noch 30m Stahlseil dazu nehmen. Beide Teile können, müssen aber nicht gleichzeitig getragen werden.


Zu dem vorgeschlangenen Test.

Ein Test muß immer reproduzierbar sein.

Deshalb macht ein Test nach meiner Auffassung nur Sinn, wenn die Geräte Gewichte anheben.

Gruß
Bernd
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#37 Beitrag von AL28 » 2013-08-05 9:29:32

Hallo
Ich habe bis jetzt einen greifzug mit 5to. Gesehen .
Hatte dank alugehäuse ca 30 kg.
Natürlich ist das seil schwer .
Naja , wen deine e-winde nicht mehr kann wirst du den greifzug vermissen .
Gruß
Oli

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#38 Beitrag von kawahans » 2013-08-05 9:38:04

:hug:
Greifzug 5 To. bitte sehr:
incl. Auflistung der Gewichte

http://www.ebay.de/itm/Seilzug-wie-Grei ... 543wt_1239

Hat natürlich den Vorteil, das Seil etxtra tragen zu können. Hat den Nachteil, dass man kein Dyneema Seil verwenden kann.

Liebe Grüße aus Graz!
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#39 Beitrag von windhoek » 2013-08-05 9:45:33


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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#40 Beitrag von OliverM » 2013-08-05 10:00:29

Geishardt hat geschrieben: Ein Test muß immer reproduzierbar sein.

Deshalb macht ein Test nach meiner Auffassung nur Sinn, wenn die Geräte Gewichte anheben.

Gruß
Bernd
Also das Spielchen mit den Gewichten bringt m.E.n. nichts , aber man könnte eine Kraftmessdose dazwischen "schalten" .

... ansonsten halte ich es wie Kawahans . Greifzug ist blöd ........ wer ihn schon mal benutzt hat , weiß was ich meine .....

Grüße

Oliver
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#41 Beitrag von egn » 2013-08-05 10:28:51

Betrachten wir das Thema doch einfach mal von der Seite des Energieverbrauchs und der nötigen Leistung.

Nimmt man an, dass man mit einem 3,2 t Seilzug eine Masse von 3.200 kg um 20 m anhebt, dann benötigt man ohne irgendwelche Verluste eine Energie von etwa 3.200 kg * 10 m/s**2 * 20 m = 640.000 J = 178 Wh.

Ein durchschnittlicher Mensch wird wohl dazu mehr als 1 h brauchen. Wenn der Vorschub 3,5 cm ist, dann muss er 572 mal den Hebel hin und her bewegen, knapp 10 mal pro Minute, oder alle 6 s einmal. Dass man hinterher eine Ruhepause braucht, das ist auch klar. :p

Wenn man bei der Elektrowinde einen Wirkungsgrad von etwa 70 % an nimmt, so braucht man etwa 250 Wh, oder bei 24 V etwa 11 Ah. Wenn also eine typische Startbatterie beim LKW mit 100+ Ah so was nicht aushält, dann liegt es eher daran, dass wegen zu kleiner Untersetzung die abgeforderte Leistung zu hoch wird, oder die Batterie kaputt ist. Natürlich wird man bei der Elektrowinde ungeduldig werden, wenn sie auch 1 h brauchen würde um die 20 m zu ziehen. Deshalb wird man die Winde eher mit mehr als 250 W betreiben wollen. Bei 1 kW würde das Heben nur 1/4 h dauern und die Batterie würde mit 44 A belastet werden. Die Spannung an der Batterie würde bei dieser Belastung zwar stark einbrechen, aber sie wäre danach auch nicht leerer. Nur wäre wegen des Peukert-Effekts nach etwa 1 h die Spannung schon auf 10 V, da nur etwa 50 % Restkapazität übrig wäre. Aber solange man den Motor laufen lassen kann und die Lichtmaschine funktioniert ist das alles kein Problem. Es steht dann ausreichend Energie zur Verfügung.

Man muss halt beim Kauf einer Elektroseilwinde darauf achten, dass die elektrische Leistung zu der vorhandenen Batterie und Lichtmaschine passt. Es macht keinen Sinn an einer 100 Ah/24 V Batterie eine Winde zu betreiben die 400 A Strom benötigt, auch nicht wenn die Lichtmaschine nochmal 100 A liefern würde. Ideal wäre eine Winde bei der man eine wählbare Übersetzung hätte, so was habe ich aber bisher noch nicht gesehen. Die Untersetzung kann man dann nur durch Umlenkrollen erhöhen, auch wenn es von der Last nicht nötig wäre.

Ich würde mir eine Elektrowinde also nur zulegen wenn die Strombelastung der Batterie nach Abzug des Lichtmaschinenstroms unter 1C bleibt, d.h. bei 100 Ah Batteriekapazität und 100 Ah Lichtmaschinenstrom, sollte der Windenstrom deutlich unter 200 A bleiben. Bei 24 V System liegt man bei den gängigen Winden dann bei einer Zuglast wie bei einem 3,2 t Greifzug. Man zieht dann das Seil unter Last etwa 4-5x so schnell ein wie man es mit dem Greifzug könnte.

Ob es sich lohnt, das muss sich jeder selbst beantworten, genauso wie auch bei vielen anderen Dingen wo man vorher nicht weiß ob man sie jemals braucht, oder die nur der Bequemlichkeit dienen.
Gruß Emil

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#42 Beitrag von OliverM » 2013-08-05 11:36:47

Hi Emil , du hast noch vergessen , daß die Ampere nur benötigt werden , wenn die Winde unter Vollast läuft , was i.d.R. nur äusserst selten im Einsatz passiert . Beim Greifzug muss man trotzdem 576 Züge machen obwohl nur ein Bruchteil der Last anliegt .

..... wobei ich ganz klar , auch beim kleinen Geländewagen, eine Hydraulikwinde bevorzuge.

Grüße

Oliver
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#43 Beitrag von burkhard » 2013-08-05 12:06:59

Die Warn 18 DC 24 Volt benötigt in Leerlauf 58,1 Ampere und bei Volllast (8165 kg) 278,2 Ampere.

Bei der Zeitrechnung muss noch berücksichtigt werden, dass die Winde Zeit zum abkühlen braucht.

„Vermeiden Sie Überhitzungen des Windenmotors. Bei länger anhaltendem Windenbetrieb sollten Sie die Arbeit regelmäßig unterbrechen, damit sich der Motor abkühlen kann.“

Außerdem schafft sie die 8165 kg nur auf der ersten Seillage. Bei der dritten Seillage sind es nur noch 5653 kg.

Gruß
Burkhard

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#44 Beitrag von AL28 » 2013-08-05 14:34:37

Hallo
Wen ich mich natürlich dreimal die Woche fest fahre , ist das mit dem greifzug nichts . :dry:
Mir passiert es bis jetzt max. 1x im Jahr . Den Rest an Verwentung habe ich , um gefallene Mogs oder Volvo's aufzurichten . Die haben auch winden an Bord , hilft ihnen nur nichts . :joke:
Gruß
Oli

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#45 Beitrag von ClausLa » 2013-08-05 15:46:49

Moin,
burkhard hat geschrieben: Bei der Zeitrechnung muss noch berücksichtigt werden, dass die Winde Zeit zum abkühlen braucht.
...und zwar VIELLLLLLLL Zeit

Bei Volllast schaft das Spielzeug 1,4m/min; darf allerdings lt. Herstellerangabe dabei max 0,7min betrieben werden in einem 10-Minuten-Zyklus.

Da ist man mit dem Greifzug schneller :positiv:

Wenn man Emils Rechnung zugrundelegt, schafft man mit dem Greifzug 20m in einer Stunde; mit der Elektrowinde gerade mal 6m :spiel:

Gruß Claus

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#46 Beitrag von Geishardt » 2013-08-05 16:04:58

kawahans hat geschrieben::hug:
Greifzug 5 To. bitte sehr:
incl. Auflistung der Gewichte

http://www.ebay.de/itm/Seilzug-wie-Grei ... 543wt_1239

Hat natürlich den Vorteil, das Seil etxtra tragen zu können. Hat den Nachteil, dass man kein Dyneema Seil verwenden kann.

Liebe Grüße aus Graz!
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Hallo,

steht in der Beschreibung, wird jedoch von dem Händler nicht verkauft. Warum auch immer.

Der von Windhoek als 5T deklarierte Greifzug, ist ein ganz normaler 3.2T Greifzug. Das aus werbetechnischen Gründen eine Zugleistung -nicht definiert "Betonklotz oder Fahrzeug auf ebener Fläche- angegeben wird ändert an dem Greifzug nichts.

Unbestritten, wer mit einem Greifzug einen LKW aus einem Schlammloch zieht - am besten mit zwei

Umlenkrolle- hat sich das Abendessen redlich verdient und träumt bei dem anschließenden Nickerchen von einer Hydraulik-Winde-

Gruß
Bernd
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#47 Beitrag von msk » 2013-08-05 16:51:29

Moin.

Ich habe mich zum Beispiel FÜR eine E-winde entschieden, tatsächlich auch für dei im Eingangspost erwähnte Horn Alpha mit 24 Volt. Aus folgendem Grund:

Für unsere Tour durch SA mit dem Lt 4x4 hatte ich eine Alpha 9,5 an der Front montiert, als Eigenbergungshilfe, weil wir allein unterwegs waren. Winde war insgesamt dreimal in 6 Monaten zu diesem Zweck im Einsatz und ich war jeweils froh um deren Anwesenheit. Diese Winde war auf 4500 DAN zug Ausgelegt, das Fhzg wog reisefertig 4200 kg. Als Segler war mir der Umgang mit Taljen und Kaskaden nicht unbekannt und so habe ich immer minde 2:1, oft auch 4:1 gezogen, was die Winsch entlastete und damit das gesamte System. Die winde war an eine 75 AH Pufferbatterie angeschlossen, Standard Bleiakku, daheim haben wir unter Vollast 450 A Stromfluss gemessen, die Kabel waren mit 50qmm ausgelegt.
Folgendes Erlebnis hat dann zu dem Schluss geführt, das eine doppelt so starke Winde am zukünftigen 7,5tonner (12M18) eine sinnvolle Lösung sein kann, wir haben mittlerweile auch montiert, nur Seilführung fehlt noch:

In BOlivien mussten wir wegen unterspülter Straße ein Bachbett queren, das so sumpfig war, das wir bis zum Diff drin verschwanden. Kombiniert mit freigraben und unterfüttern und einem 4:1 geschorenen Windenseil konnte ich mich dort herausarbeiten, das auch einigermaßen komfortabel, weil keine Rüstzeit - die Zuschauer hatten so schon genug spaß. Während wir aber beschäftigt waren, hat sich direkt neben uns ein zweiter LKW eingegraben (geschätzte 8 to), den wir anschließend nach dem wir draußen waren, nicht nur aus dem Dreck winschten, sondern auch noch den Hang wieder rauf zur Straße. Auch das immer unterstützt vom Freigraben, Taljenuntersetzung und Motorkraft des Fahrzeuges. Die ganze Aktion nur beim Bergen des LKW dauerte gut und gern 40 Minuten, in denen die Winde immer etwa 20 Meter Seil aufspulte, elektrisch wieder abspulte (Winde war so verbaut, das man nur schlecht an die Kupplung kam) und wieder aufspulte. Bei laufendem Motor ging die Stromversorgung nicht in die Knie und auch Überhitzungsprobleme gab es nicht, bei Außentemperaturen von ca 30 Grad.

Was ich sagen will: Die E-Winde ist mehr als nur Spielzeug, muss aber genauso mit Bedacht montiert und genutzt werden, wie alles andere. Für uns war auch der Größen- und Gewichtsvorteil im Vergleich zu einer Hydraulik-winde interessant, samt Ankerplatte (massive VA-Platte, 10mm Stark, im Hauptrahmen verbolzt), Dyneemaseil und Verkabelung wiegt das System nicht mehr als 70 Kilogramm- die originale Rotzler am Steyr bringt 400 auf die Waage, aber auf der ersten Seillage nur 5000 daN. Wenn also die E-Winde effektiv auch nur soviel leisten sollte - man den Rest als Marketing abtut – sind wir zum Beispiel nicht schlechter bedient.

Ob alles so funktioniert wie gedacht - das wird der Winter zeigen...

Martin

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#48 Beitrag von advi » 2013-08-05 17:40:29

Nur mal so nebenbei Freunde von mir schmeissen bei ihren Buschtaxis die E Winden raus und wollen hydraulische einbauen. Die elektrischen werden meistens zu heiß und bleiben dann stehen. Selber schon mehrmals erlebt. Kabel liegt Im Dreck Wagen steckt im selbigen fest.
Frank

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#49 Beitrag von wohnmog » 2013-08-05 18:41:25

Ich lach mir eins :joke:

ich trag alles! auf einmal alleine und zieh solange ich Sprit habe, egal ob die Winde am Auto ist oder am Baum....wer will schon die ganze Zeit im Schmodder stehen...
Beratungsresistent nennt man das :joke:
Freu mich auf den Test!
Grüße
Markus

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#50 Beitrag von bene223344 » 2013-08-06 0:31:14

Also noch bin ich nicht weiter.

E-Winde glaube ich nicht so ganz dran bei einem 12 Tonnen Fahrzeug.
Hydraulik schon, aber sau teuer.

Greifarm glaube ich auch nicht so richtig dran.

Ich gehe in mich :idee:
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#51 Beitrag von Bluekat » 2013-08-06 6:24:52

Hi,
Du solltest Dir nicht nur die Frage stellen, welche Winde, sondern auch die Frage, Winde ja oder nein.
Eine 3-Jahresreise- wie Du eingangs erwähnt hast - ist noch kein Grund für eine Winde. Eine Winde kann man auch bei einer entsprechenden Wochenendtour benötigen.
Es ist eher die Frage, wo fährst Du, welche Straßen, Regionen.
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#52 Beitrag von bene223344 » 2013-08-06 8:55:18

Hi "abgefahren" :-)


Tja... wenn ich das wüsste. Ich denke wenn ich weiß ich habe was zu bergen was funktioniert - dann fahre ich auch dementsprechend andere Strecken.
Das ist auf jeden Fall meine Erfahrung mit meinem alten Landrover gewesen. Da war eine E-Winde schon eine tolle Sache.

Ab ganz ehrlich: Ich möchte keine 10.000.-€ in die Hand nehmen für eine Hydrauliklösung. Da möchte ich mir gerade nicht leisten.

:idee:
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#53 Beitrag von egn » 2013-08-06 9:04:03

Dann nimm halt eine gute Elektrowinde und sorge dafür, dass sie vernünftig betrieben werden kann. Du kannst dann ja auch noch die 500 Euro zusätzlich für einen Seilzug zusätzlich spendieren.

In der Kombination bist Du noch flexibler als mit jedem der Beiden alleine.
Gruß Emil

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#54 Beitrag von AL28 » 2013-08-06 9:05:30

Hallo
Es ist eigentlich ganz einfach .
Mit einen Greifzug bekommst du deinen LKW sicher wieder flott , macht aber richtig Arbeit .
Mit einer Winde geht es lockerer wen sie noch funktioniert .
Also Strom und Sprit zur Verfügung stehen und du sie anschlagen kannst .
Gruß
Oli

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#55 Beitrag von advi » 2013-08-06 9:26:00

Bei all der schönen Diskussion hier wird aber vergessen, das wir vor einiger Zeit schon mal ausgerechnet haben, das ein 12 Tonner im Matsch mehr als ne 12 Tonnen Winde braucht um ihn rauszuziehen ;)

Und ich habe keine E-Winden mit 20 Tonnen gesehen. Ich glaube an die 10 war das stärkste. Und ob das reicht wenn man nen 3 Achser im Matsch versenkt, mag ich bezweifeln.
Da braucht man auch nen richtig dicken Baum um etwas anzuschlagen. Oder ne 3-4 mal umlenken = 100-150 Meter Seil. Das ist doch ganz schön viel, wenn man auch 25 Meter rauslassen will und das ist nicht viel

Zieht es so ein Seil zuverlässig rein?

Fragen über Fragen, da würde ich erst mal über passende Reifen nachdenken ;) Und dann darüber, ob man überall reinfahren muss. Nicht zu vergessen manche Wiese wird für so ein schweres Fahrzeug schon zur Falle. Vor allem mit falschen Reifen. Hat man dieses Jahr in Bad Kissingen gesehen. Sehr viele kamen wegen falscher Reifen nicht mehr durch den Matsch!

Ne Reifendruckkontrollanlage würde vielleicht manches Mal mehr helfen, vor allem schneller.
Frank

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#56 Beitrag von Baloo » 2013-08-06 9:44:36

Jetzt interessiert michs auch :angel:

Wie werden denn die (z.B. anstelle der elektrischen) nachgerüsteten hydraulischen Winden am Fahrzeug angeschlossen?
Einige von den oben erwähnten "Milemarker"-Winden werden offenbar an die Servopumpe angeschlossen.
Hat jemand erfahrung damit?
Ist das bei unseren LKWs (sofern mit Servolenkung ausgestattet ...) denn so einfach möglich?
Oder wie sonst?

Grüße
Peter

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#57 Beitrag von ChristianNO » 2013-08-06 10:22:00

Servopumpe ist nix Halbes und nix Ganzes.

Eine hydraulische Winde braucht vor allem Dingen.......Durchflussvolumen.

Ist wie beim Motor.......Hubraum ist duch nichts zu ersetzen ausser durch noch mehr Hubraum.

Darüber hinaus wird das das Öl warm. Das muss entweder mit einem Kühler gekühlt werden oder
der Kreislauf ist vom Gesamtvolumen mit Tank einfach gross genug.

Jetzt denkt mal drüber nach warum so eine 5t Winde am 170D11 mit allem Geraffel lockere 500kg wiegt.

Darüber hinaus sollte man mal drüber nachdenken ob man sein heiss geliebtes Stahlschlachtschiff einer pissels kleinen
8t Elektro-Chaina-Winde anvertrauen will.

Wer grosses Eisen fährt muss auch grosses Eisen für die Winde kaufen.

Dies führt dann zu der Frage, ob man überhaupt für seine Anwendungszwecke eine Winde brauchen wird oder ob man
akzeptiert im Falle des Falles auf externe Hilfe angewiesen zu sein.

Auch hier kann ein richtiger 3,2t Greifzug hilfreich sein. Ja...3.2t statt 8t-Hornwinde, denn dem richtigen 3,2t Greifzug traue ich weiter
als ich eine 8t-Horn-China-Winde werfen kann.

Meine Meinung....


Christian

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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#58 Beitrag von OliverM » 2013-08-06 11:10:26

ChristianNO hat geschrieben: Eine hydraulische Winde braucht vor allem Dingen.......Durchflussvolumen.
... das ist so nicht richtig , die Durchflussmenge hat nur , und wirklich nur Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Winde . Für die Kraft der Winde ist der Einspeisedruck ausschlaggebend .
ChristianNO hat geschrieben:Servopumpe ist nix Halbes und nix Ganzes.
Da bin ich mit dir einer Meinung .
ChristianNO hat geschrieben: Jetzt denkt mal drüber nach warum so eine 5t Winde am 170D11 mit allem Geraffel lockere 500kg wiegt.
Weil diese Winde für hebende Lasten(mit einem entsprechendem Sicherheitsfaktor) und nicht als Berge oder Zugwinde konstruiert worden ist . Dieser Einsatzzweck hat imho nichts mit dem hier benötigtem Einsatzprofil zu tun.

ChristianNO hat geschrieben: Darüber hinaus sollte man mal drüber nachdenken ob man sein heiss geliebtes Stahlschlachtschiff einer pissels kleinen
8t Elektro-Chaina-Winde anvertrauen will.


Christian
Damit gehe ich mit dir Konform . Es gibt allerdings auch Alternativen .

Grüße

Oliver
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egn
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#59 Beitrag von egn » 2013-08-06 11:42:39

advi hat geschrieben:Bei all der schönen Diskussion hier wird aber vergessen, das wir vor einiger Zeit schon mal ausgerechnet haben, das ein 12 Tonner im Matsch mehr als ne 12 Tonnen Winde braucht um ihn rauszuziehen ;)
Man kann mit beliebig konstruierten Fällen jede Art von Bergehilfsmittel als unbrauchbar abstempeln. :mellow:

Wenn eine 12 Tonnen Winde nicht reicht um einen 12 Tonner aus dem Matsch zu ziehen dann reicht unter gleichen Einsatzbedingungen erst Recht kein 3,2 t Greifzug. Da man sich sowieso überlegen muss ob man an einem typischen 12 Tonner mit 12 Tonnen ziehen darf ohne dass sich irgendwas verzieht oder er in seine Teile zerfällt.

Hier ist auf jeden Fall zu empfehlen erst Mal andere Maßnahmen zu ergreifen um die nötige Zuglast deutlich zu verringern. Das bedeutet graben, graben , graben und über entsprechende Rampen, Fahrwegbefestigungen und viele andere Kleinigkeiten, für die nötige Entlastung zu sorgen.

In allen Fällen wo Winden zur Bergung genutzt werden, braucht man einen Punkt wo man das Seil fest machen kann. Hat man nichts zur Verfügung, nutzt weder ein Greifzug, noch eine elektrische und auch keine hydraulische Winde.

Letztlich muss jeder für sich einen Kompromiss finden aus Platz, Gewicht, Vielseitigkeit, Kosten, usw. Nur eins ist sicher, egal was man von den Sachen dabei hat, konnte man es einmal nutzen um sich leichter aus einer schwierigen Situation zu befreien, dann hat es sich auch schon bezahlt gemacht.
Gruß Emil

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AL28
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Re: Horntools 8T Winde für Reisefahrzeug 12T - Erfahrungen

#60 Beitrag von AL28 » 2013-08-06 11:58:26

Hallo
Vielleicht solltet ihr mal überhaupt klären was Bergen bedeutet .
Wen ich unterwegs bin fahre ich mich schon mal fest . Aber , ich muss dann keine 120m mit einer Winde überbrücken .
Ich werde mich nicht mit einen -Greifzug durch einen Fluss ziehen , das hat auch nichts mit Bergen zu tun . :idee:
Auch fahre ich nicht eine Rälly , ich denke mir manchmal , bei der BB wäre ein robustes Aluboot mit einen V6 Deutz mit mechanischer 500 m. winde schneller als die LKW wen das Windenseil von einen Jeep von Baum zu Baum gefahren würde . :totlach:
Ich nehme nicht mal 3km Anlauf um mehre 100m erst in ein Schlammloch zu fahren um dann stecken zu bleiben . Das wäre auch nicht Bergen , sondern nur Blödheit .
Ich habe bis jetzt noch nie mehr als 5m ziehen müssen . Dafür hat bis jetzt immer ein Greifzug gelangt . Selbst in Saverne , wo wir aus Faulheit und vorhandener Winde durch das Schlammloch geborgen haben waren es nicht mehr als ca. 12m .
Da haben wir aber auch nicht mit eigener Winde ( vom 170er ) arbeiten können , weil aufgrund der Schräglage der Motor ausging .
Nach hinten hätte halt noch mindestens eine Stunde Schaufeln bedeutet .
Gruß
Oli

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