Fußbodenheizung

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Ulf H
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#31 Beitrag von Ulf H » 2007-07-02 10:59:13

Christian H hat geschrieben:
Alustar ... mit Alublechen
Der Name ist Programm, würde ich da mal vermuten.
Wobei der Name noch aus "alten Zeiten" stammt, heute ist in vielen Fällen Edelstahl der bevorzugte Werkstoff.

Gruß Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Kami
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#32 Beitrag von Kami » 2007-07-02 11:07:15

@cookie:
Christian H hat geschrieben:Dieses Rohr ist das Herzstück eines Solarkollektors.
In diesem Fall von der Firma Elco Klöckner.
LOL

Gruss

Kami
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cookie
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#33 Beitrag von cookie » 2007-07-02 11:10:06

:blush:

Wer Lesen kann... :angel:
http://www.panamericana2013.de ...
... igrendwo zwischen Alaska und Feuerland

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Max_LT2
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#34 Beitrag von Max_LT2 » 2007-08-08 7:35:59

Hallo Christian,

was macht der aktuelle Stand der Fußbodenheizung?
Hoffe Du hältst uns hier auf dem Laufenden.
Habe ebenfalls eine 10kW Wasserstandheizung und bin von den beiden orginalen kleinen Wasser/Luftwärmetauschern noch nicht überzeugt, daher wäre eine Fussbodenheizung mit geringem Bodenaufbau (= geringer Stehhöhenverlust im BGS Koffer) sicherlich interessant.

Gruß Markus
aktuell: VW LT2 75kW TDI und Womoausbau.
wieder verkauft: MB911 mit BGS Koffer und MB 1019 Feuerwehr RW2

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Udo
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#35 Beitrag von Udo » 2007-08-10 13:39:18

Hallo zusammen,

da ich momentan so gerne Lanzen für für abwegig gehaltene Werkstoffe breche: das mit dem Boden ausharzen lässt sich auch mit wenig Gewicht erreichen, und man bekommt trotzdem die Dicke hin. Es gibt spezielle Matten dafür, da nämlich im Hochfestigkeitsbau streckenweise die Dicke, also die Materialstärke, entscheidend ist. Diese Matten sind aus einer Art Flies, in dem maschinell Löcher eingearbeitet sind. Die Matte wird getränkt (edit: natürlich nicht ganz, es sind Hohlperlen eingearbeitet!!), wobei sich die Löcher füllen und durch die Löcher die Oberseite mit der Unterseite fest verklebt wird. Ich habe damit schon gearbeitet, es lässt sich sehr leicht verarbeiten, sorgt für ein erstaunliches Leichtgewicht des Werkstücks und bietet eine irrwitzig hohe Festigkeit. Die für einen Fußboden natürlich immens zu hoch ist :bored:

Aber egal.

Von einem großen Hersteller aus dem Großraum Stuttgart gibt's die Matten bis maximal 7mm, meine ich. Da fehlt nicht viel zu 1 cm.

Sind natürlich zusammen mit dem Harz nicht gerade billig. Wobei. Viel mehr als 1cm Holzplatten kostet es nicht.

Ich werde bei mir einige Bereiche des Fußbodens auch harzen, der Vorderteil ist schon "beharzt", allerdings war das ohne die dicke Matte gedacht.

Aufpassen muß man natürlich, daß die Matte weich wird, wenn sie mit Harz getränkt wird :wack:
Also wie üblich braucht man eine Form :bored:
(wo ich doch so gerne freischwebend arbeite :( )

Grüße

Udo
Zuletzt geändert von Udo am 2007-08-10 13:40:44, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße,
Udo
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Fußbodenheizung

#36 Beitrag von nik100943 » 2007-08-12 15:07:34

Also,

ich würd's mir dreimal überlegen, ob ich OSB-Platten, LAMINAT und ähnliche auf Leim oder Kunstharz basierende Holzfaserverbundplatten aufheizen und dann in aller Ruhe in dem Raum leben und schlafen würde..... :ninja:

Selbst Dreischichten- oder Siebdruckplatten würde ich nicht in Wohnräumen aufheizen. Das kann machen, wer will..

Dafür sind die Platten weder gemacht noch werden Sie im Zulassungsverfahren als Baustoffe in dieser Richtung getestet.
Da würde ich mich vorher mal beim federführenden Frauenhofer-Institut kundig machen.

Ob sich Kupferrohr, evtl. noch weich gelötet, für den Einsatz in einem Expeditionsmobil als Fußbodenheizung eignet, habe ich auch gewisse Zweifel.

Wenn schon Fußbodenheizung, dann brauchts im WoMo ein "schlüssiges" Konzept ohne gesundheitliche und konstruktive Risiken. Das meint, Kunststoffrohr "endlos", eingebettet in schadstoffarme System-Wärmedämmung ", dazu belastbare Abstandhalter, darüber Alu-Riffelblech mit hoher Wärmeleitfähigkeit. Alles andere ist unverantwortlich, zumindest bei den in's Auge gefassten Temperaturen.

Grüsse aus Mainz
Nik
"An einem guten Biere ist mehr gelegen als an medizinischen Goldessenzen, Herzpulvern und derlei Siebensachen. Brauhäuser und Bierkeller sind die vornehmsten Apotheken."

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Christian H
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#37 Beitrag von Christian H » 2007-08-12 18:40:41

Hallo Nik

Ich lasse dir gerne deine Zweifel.
Das Hauptproblem in Wohnmobilen ist die möglichst geringe Aufbauhöhe.

Hätte ich eine glatte Box mit einem glatten Boden
( wie dein 814er z.B. ) dann würde ich die Verwendung von Systemplatten durchaus in Betracht ziehen.

Der Versuch, Systemplatten zwischen die Bodenstreben des LAK zu basteln kann aber leider nur in die Hose gehen.
Den fertigen Boden mit einem zusätzlichem Heizungsaufbau zu erhöhen kommt nicht in Frage.

Die bringst mich jedoch auf die Idee, in den Bodenaufbau noch eine Dampfsperre zu integrieren.

Christian
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Christian H
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#38 Beitrag von Christian H » 2007-08-12 18:46:41

...abgesehen davon ist mir durchaus bewusst, daß das Projekt Fußbodenheizung wegen unvorhersehbarer Probleme auch scheitern kann.

Die Rohre liegen dann im Boden und selbiger ist zu.
Deswegen muß aber an der Wasserstandheizung nichts geändert werden. Im Zweifelsfall wird die Zuleitung getrennt und das Tyfocor im Bodenaufbau abgelassen.

Da der Boden nur geringfügig höher ist stört das nicht weiter und im oberen sichtbaren Bereich wird die Leitungsführung mit Konvektoren oder Wasser/Luft Wärmetauschern ergänzt.
Der Materialaufwand hält sich für mich sehr in Grenzen.
Die Zeit rechnet man ohnehin nicht mit.


Christian
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tauchteddy
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#39 Beitrag von tauchteddy » 2007-08-12 20:35:39

Also, zumindest Laminat ist oft explizit als FB-tauglich ausgewiesen. Und was alle anderen Materialien angeht: wie stark heizt du denn den Fussboden auf? Siehst du, und bei diesen Temperaturen sind schwerlich Probleme zu erwarten. In der Sonne im Sommer habe ich höhere Temperaturen im Innenraum als meine FB sie haben wird, dann müsste ich ja all' diese Werkstoffe generell außen vor lassen.
Endloses FB-Rohr (PE/AL/PE) versteht sich von selbst, dürfte auch billiger sein als CU, ich habe noch 80m übrig, falls jemand Bedarf hat :) Und für die Wärmeverteilung reicht auch Stahlblech, ist wesentlich billiger als Alu.
Zuckerbrot ist aus.

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RobertH
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#40 Beitrag von RobertH » 2007-08-13 1:01:05

Da ja hier schon mehrmals auf das mit Harz ausgießen hingewiesen wurde hier meine Ergänzungen :

Epoxydharz ist sehr hart und spröde. Es eignet sich für Fußböden in Fahrzeugen nur wenn diese nicht "arbeiten" können. im weiter oben verlinkten Beispiel von Denis und Andrea sind m.W. später auf der Reise auch die Stöße zwischen den Aluplatten aufgerissen. Also keine Holz- oder Aluböden. Auf Sandwichplatten geht das bestimmt gut.

Ich habe meinen Holzfußboden zwecks Nivelierung auch ausgegossen. Allerdings mit Polyurethanharz, das elastisch ist. Für die Stöße zwischen den Bohlen reicht diese Elastizität aber auch nicht aus - dort wurden Fugen mit Sikaflex ausgefüllt.

Das Gießharz habe ich zum Glück von einer sehr freundlichen Seele gesponsort bekommen. Ich hatte das mal beim Fußboden-Großhändler angefragt und kam für die benötigten 60kg auf knapp 1.200 Euro (und das ergab ca. 10qm mit durchschnittlich 5mm Höhe. Bestimmt bekommt man das mit entsprechenden Verbindungen auch günstiger (das Epoxidharz ist viel billiger), es bleibt aber immer noch teurer als ein Holzboden.

Grüße

Robert

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Christian H
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#41 Beitrag von Christian H » 2007-11-27 22:44:07

Hallo

Aus aktuellem Anlaß noch was zu meinen Plänen.

Die Frage, warum man mit der hohen Temperatur der Wasserstandheizung direkt in den Boden gehen sollte stieß zu recht auf etwas "Verwunderung" und ich bin mir jetzt gar nicht sicher, ob ich den Grund dafür genannt habe.

Es ist der zusätzliche Stromverbrauch der benötigten 2. Pumpe, wenn man über ein ordentliches Beimischventil geht.
Um diese Pumpe wollte ich mich drücken, weil da gleich mal 30W minimum fort sind.

Momentan grüble ich aber nach einer Lösung mit Hocheffiziens-Pumpen.

Ins Auge sticht da zum Beispiel eine Grundfos Alpha Pro 25-40, die in der neuesten Generation mit 5 W anfangen.

Leider benötigt man da einen kleinen Wandler und das Gewicht von 2,3 kg. ist auch nicht ohne.

Vorteil wäre ein absolut leiser Lauf und hohe Sparsamkeit.
Ich kann mich aber einfach nicht mit dem Klopper im Wohnmobil anfreunden.

Bei der weiteren Suche stieß ich auf die
Laing D1 Ecocirc Solar in 24V DC.

Die wäre dann kompakt, leichter und sehr effektiv/sparsam und ohne die Notwendigkeit eines Wandlers.
Leider ist die selten und teuer.
Ich mach mich mal schlau, ob ich die über meinen AG bekomme.

Christian
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Christian H
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#42 Beitrag von Christian H » 2007-11-27 23:40:12

gleich die erste Aktualisierung

Für diese Zwecke mit 24V gibts nur die D5

entweder als Solar mit autom Leistungsregelung

http://www.laing.de/produkte/pumpen/gle ... irc_solar/

oder

Vario
mit Drehknopf für die Leistung

http://www.laing.de/produkte/pumpen/gle ... pen_vario/

Auf Anfrage bei einem Ebay händler hieß es:

ECOCIRC D5 kostet in Messingausführung Gleichstrom 164,- EUR incl. Mwst. zuzüglich 6,90 EUR Versand


Christian
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tauchteddy
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#43 Beitrag von tauchteddy » 2007-11-28 20:54:52

Ich gehe auch mit der vollen Temperatur in den Boden, ohne zusätzliche Pumpe, nur mit der eingebauten. Ist angenehm an den Füßen.
Zuckerbrot ist aus.

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Christian H
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#44 Beitrag von Christian H » 2007-11-28 21:37:20

Hab gestern noch ein Schema gemacht, wie es auch sein könnte .
Das ist thermisch natürlich besser weil nachgeschalteter Regelkreis.


Beim ersten Schema sieht man den Hauptkreis ( Hochtemperatur in rosa ) ,der durch die Umwälzpumpe der Standheizung umgewälzt wird. Dabei ist gar nicht relevant, ob die Wärme durch die Standheizung selber oder zum Beispiel durch den Refleks Ölofen erzeugt wird.
Der nachgeschaltete Niedertemperaturkreis ( blau ) ist thermisch durch ein Anlegethermostat getrennt. Die 2. Pumpe zirkuliert permanent über den Beipass. Es wird je nach Einstellung heißes Wasser beigemischt und so auf eine statische Temperatur geregelt.

Bild

Das zweite Schema ist identisch zum Ersten nur das die Standheizung komplett abgeschaltet ist und natürlich auch die Pumpe. Die Wärme wird hier nur über den Refleks oder z.B. eine 230V Heizpatrone erzeugt. Im Hochtemperaturkreis ist der Volumenstrom je nach Thermostateinstellung der Fbhzg sehr langsam wodurch sich hohe Temperaturunterschiede ergeben.

Bild
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tauchteddy
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#45 Beitrag von tauchteddy » 2007-11-28 23:00:51

Wenn ich das Wasser in der FB mit 30° kreisen ließe, würde ich es gar nicht bemerken, dann kann ich sie auch ausschalten. Meine Webasto macht gut 70°, der Heizkörper wird sehr warm, der Fussboden ist angenehm auf Strümpfen begehbar. Warum runterregeln, willst du direkt auf den Rohren laufen? Ohne Abdeckung?
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gunther
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#46 Beitrag von gunther » 2007-11-29 10:41:37

tauchteddy hat geschrieben:Wenn ich das Wasser in der FB mit 30° kreisen ließe, würde ich es gar nicht bemerken, dann kann ich sie auch ausschalten. Meine Webasto macht gut 70°, der Heizkörper wird sehr warm, der Fussboden ist angenehm auf Strümpfen begehbar. Warum runterregeln, willst du direkt auf den Rohren laufen? Ohne Abdeckung?
Wie ist denn dein genauer Aufbau?
Fährst du mit dem Heizungswasser über einen Brauchwasserboiler dann auf die Heizkörper und dann mit dem nun ja schon abgekühlten Wasser in den Fussbodenkreis?


Gut wäre ein Plan wie du das geregelt hast.

Ich kenn einen Kunden mit nem Fahrzeug von Alustar.
Wenn ich richtig informiert bin, dann geht das Heizungswasser erst in den Wand-Heizkörper der Dusche und dann gleich in den Fussbodenkreis. Dort sind es dünne Kupferrohre . Diese werden nur durch ne Aluplatte abgedeckt und darauf der Fussbodenbelag.
Die Heizungsrohre wurden auch unter den Schränken und Wassertanks verlegt(also nicht ausgespart)

Gruss gunther
Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist groß genug
(Bertrand Russell)

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#47 Beitrag von Christian H » 2007-11-29 19:01:48

Auf Anfrage bei einem Ebay händler hieß es:

ECOCIRC D5 kostet in Messingausführung Gleichstrom 164,- EUR incl. Mwst. zuzüglich 6,90 EUR Versand

Also diese Pumpe kann ich über unseren Großhändler bestellen .
( GC-Gruppe ) und bezahle deutlich unter 120 Euro inkl MwSt.


Für mich spannend - ich kann ein und dieselbe Pumpe sowohl im Heizkreis als auch im Brauchwasser-Ladesystem mit Wärmetauscher verwenden.

Wenn ich die zur Eberspächer gehörende Pumpe entfernen kann ließe sich natürlich auch diese ersetzen.
Mal schaun...

Christian
Zuletzt geändert von Christian H am 2007-11-30 13:23:32, insgesamt 1-mal geändert.
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#48 Beitrag von tauchteddy » 2007-11-29 19:09:59

gunther hat geschrieben:Wie ist denn dein genauer Aufbau?
Fährst du mit dem Heizungswasser über einen Brauchwasserboiler dann auf die Heizkörper und dann mit dem nun ja schon abgekühlten Wasser in den Fussbodenkreis?
Nein, das Wasser geht aus der Webasto in den Verteiler, von dort in den Boiler, in drei FB-Kreise und in die beiden Heizkörper, alles sozusagen parallel. Die Zuleitung für den Schlafzimmerheizkörper geht durch die Schränke an der Außenwand lang und soll dort Kondenswasserentstehung vermeiden, ebenso geht ein Rohr hinter Dusche/Toilette an der Außenwand nach hinten.
Ich habe 20er PE/AL/PE-Rohr verwendet, darauf liegt zur Verteilung 1mm verzinktes Stahlblech (billiger als Alu, Gewicht spielt keine Rolle), darauf wiederum 12mm OSB. Und sobald ich Zeit habe, verlege ich noch den hübschen, blauen Velour :)
Zuletzt geändert von tauchteddy am 2007-11-29 19:11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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#49 Beitrag von Christian H » 2007-11-29 19:18:09

@tauchteddy

Kann es sein, daß du dich etwas widersprichst ?
Also, zumindest Laminat ist oft explizit als FB-tauglich ausgewiesen. Und was alle anderen Materialien angeht: wie stark heizt du denn den Fussboden auf? Siehst du, und bei diesen Temperaturen sind schwerlich Probleme zu erwarten. In der Sonne im Sommer habe ich höhere Temperaturen im Innenraum als meine FB sie haben wird, dann müsste ich ja all' diese Werkstoffe generell außen vor lassen.
Ich gehe auch mit der vollen Temperatur in den Boden
Das sind normalerweise über 80° und mehr.


Christian
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#50 Beitrag von tauchteddy » 2007-11-29 21:02:21

Ich sehe da keinen Widerspruch. Vielleicht zeigst du ihn mir? Welche Heizung fährt denn mit 80°? Selbst in Häusern sind die schon lange nicht mehr so heiß, Energie sparen ist das Gebot der Stunde. Meine Webasto - irgendwo schrieb ich es auch - geht bis maximal 75°, die gehen direkt in die FB und an der Oberseite der OSB-Platten ist es so angenehm, dass ich die Latschen ausziehe und mit den Socken auf dem Boden die Wärme genieße. Solltest du im Winter mal nach Berlin kommen, kannst du dir das gerne ansehen.
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#51 Beitrag von Christian H » 2007-11-29 22:02:01

Meine Webasto - irgendwo schrieb ich es auch - geht bis maximal 75°,

Na meine Eberspächer geht bis 90°


Christian
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#52 Beitrag von JStefan » 2007-11-30 16:41:23

Schaut euch doch mal:

http://www.haustechnikdialog.de/herstel ... ranzeige=9

an. Das ist unsere Variante...
LG Stefan
Zuletzt geändert von JStefan am 2007-11-30 16:42:02, insgesamt 1-mal geändert.
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#53 Beitrag von Christian H » 2007-11-30 17:03:28

Hä ?


Heizöltanks ? - bestimmt ein falscher Link !
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#54 Beitrag von Hackebaer » 2007-11-30 19:41:10

Christian H hat geschrieben: - bestimmt ein falscher Link !
Vielleicht meint er ja diesen hier:

http://www.haustechnikdialog.de/herstel ... 20Co.%20KG

Gruß
Manfred
Zuletzt geändert von Hackebaer am 2007-11-30 19:46:24, insgesamt 3-mal geändert.
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#55 Beitrag von Pempler » 2007-11-30 20:09:02

Hallo,
das mit dem Kupferrohr gibts auch fertig,der Hersteller heißt CU-fix. Das System baut nur 12 mm auf und ist sehr gut zu verarbeiten.
Bei einer Verlegung nach Tichelmann braucht man nur eine kleine Pumpe, einfachste Regelung über ein RTL-Ventil ( z.b. Heimeier)
Gruß Andreas
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#56 Beitrag von Christian H » 2007-11-30 20:46:55

Hi

Das System geht nur leider von Estrich aus.

Ich war lange auf das Jansen-System aus, der Alu-Clips auf 22er Rohr steckt für den Wärmeübergang nach oben.

Jetzt habe ich halt die Lamellenrohre aus defekten Solar-Röhren, die nur 8mm auftragen und optimalen Wärmeübergang zur Bodenplatte schaffen.

Christian
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#57 Beitrag von JStefan » 2007-12-01 13:38:47

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#58 Beitrag von Christian H » 2007-12-01 14:01:18

..auch nicht schlecht.
vielleicht nicht gerade beim LAK wegen der vielen Querstreben, die eine natürliche Trennwand darstellen aber auf einem glatten Kofferboden gut einsetzbar.
( Ihr seid bestimmt zufrieden )

Vermutlich mag das Verbundrohr aber auch keine Temperaturen von 90° :lol:

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#59 Beitrag von tauchteddy » 2007-12-02 21:45:14

Christian H hat geschrieben:
Meine Webasto - irgendwo schrieb ich es auch - geht bis maximal 75°,

Na meine Eberspächer geht bis 90°


Christian
Was ziemlich unsinnig ist, denn wenn du die als Standheizung - wofür sie vermutlich gedacht ist - einbaust, dann öffnet der Thermostat und die Pumpe heizt den Kühler mit. Blöder geht's nun wirklich kaum. Bei Webasto wird explizit darauf hingewiesen, dass die max.Temp. unter Öffnungstemperatur des Thermostat sein soll. Bei der Thermo 90 kann man übrigens drei verschiedene Abschalttemperaturen einstellen ...
Zuckerbrot ist aus.

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