Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Pritsche

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jonson
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#31 Beitrag von jonson » 2011-07-09 8:52:50

Das Aussenholz auf gar keinen Fall mit Epoxy beschichten.. Dann fault dir der Aufbau in 5 Jahren drunter weg.. Alle Zirkuswägen die ich gesehen habe die soetwas gemacht haben waren rott... Heute wird das Aussenholz mit Wachs versiegelt..
Man kann die Aussenwand auch aus Lärche Natur machen und unbehandelt lassen.. Wird nach 10 Jahren dunkel..
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#32 Beitrag von WOODSMAN » 2011-07-09 11:18:12

I agree with Jonson that wood needs to have ventilation and not sealed like metal.
Zuletzt geändert von WOODSMAN am 2011-07-10 11:50:11, insgesamt 2-mal geändert.

Anton
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#33 Beitrag von Anton » 2011-07-09 16:09:45

Hallo


hab ihr die Bilder gesehen?

https://picasaweb.google.com/1097100246 ... fR_puZ5gE#


Dann sag einer, aus Holz könnte man keine stabilen Koffer bauen. Auch wenn bei dem nur das Gerüst aus Holz ist.


VG

Anton
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#34 Beitrag von Der Bootsbauer » 2011-07-09 16:47:49

Natürlich kennen wir Piris Fotoseite. :angel:
Anton hat geschrieben:Dann sag einer, aus Holz könnte man keine stabilen Koffer bauen. Auch wenn bei dem nur das Gerüst aus Holz ist.
Sag ich doch gar nicht. :huh: :D
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#35 Beitrag von x-molich » 2011-07-09 18:42:36

Hi,
Das Aussenholz auf gar keinen Fall mit Epoxy beschichten.. Dann fault dir der Aufbau in 5 Jahren drunter weg.. Alle Zirkuswägen die ich gesehen habe die soetwas gemacht haben waren rott... Heute wird das Aussenholz mit Wachs versiegelt..
Man kann die Aussenwand auch aus Lärche Natur machen und unbehandelt lassen.. Wird nach 10 Jahren dunkel..
ALublech auf s Dach, unbedingt hinterlüften.
komischerweise kenne ich 30 Jahre alte Boote, bei denen es funktioniert.

Häufig wurde früher Holz mit Polyester beschichtet, weil es billiger war. Das ist wasserdampfdurchlässig und führt tatsächlich zu Fäulnis. Daher heißt es bei den Boote auch "Leichenhemd".

Ich habe ja auch beschrieben, daß nur "harte" Aufbauten mit "harten" Beschichtungen versehen werden sollen. Teile die arbeiten, weil aus einzelnen Planken, sollten tatsächlich geölt werden.

Ach ja, daß Bootsbausperrholz "atmet" bzw. dampfdurchlässig ist und daher "offen" beschichtet sein muß, kann wohl auch nicht sein.
Zwischen den Furnierlagen ist ein Leim. Der atmet nicht!

Viele Grüße
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#36 Beitrag von Der Bootsbauer » 2011-07-09 19:19:31

x-molich hat geschrieben:komischerweise kenne ich 30 Jahre alte Boote, bei denen es funktioniert.
Aber nicht seit 30 Jahren.
x-molich hat geschrieben:Häufig wurde früher Holz mit Polyester beschichtet, weil es billiger war. Das ist wasserdampfdurchlässig und führt tatsächlich zu Fäulnis. Daher heißt es bei den Boote auch "Leichenhemd".
Da spielt das Material keine Rolle, ein Leichenhemd kann auch aus Epoxy sein.
x-molich hat geschrieben:Ich habe ja auch beschrieben, daß nur "harte" Aufbauten mit "harten" Beschichtungen versehen werden sollen. Teile die arbeiten, weil aus einzelnen Planken, sollten tatsächlich geölt werden.
Auch nicht richtig, ich brauch nur einen Lack der elastisch genug bleibt.
x-molich hat geschrieben:Ach ja, daß Bootsbausperrholz "atmet" bzw. dampfdurchlässig ist und daher "offen" beschichtet sein muß, kann wohl auch nicht sein.
Zwischen den Furnierlagen ist ein Leim. Der atmet nicht!
Doch.

Wenn ich Holz beschichte, mit was auch immer, muß ich es auf allen Seiten gleich machen. Das oben zitierte Leichenhemd ist eine GFK-Beschichtung auf der Außenseite der Boote, und das zerstört.
Mein Gesellenstück ist auch ein Holzboot mit GFK-Beschichtung, aber eben auch Innen, dann klappts.
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Wooden Truck Cabin

#37 Beitrag von WOODSMAN » 2011-07-10 11:47:27

Hope this works and the pictures not too small.

Bild

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Cabin Picture

#38 Beitrag von WOODSMAN » 2011-07-10 12:13:11

Bild


This gives a basic idea. I had to reduce the original size of the picture. 6cm width of insulation from hemp/sheeps wool blocks.

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#39 Beitrag von jonson » 2011-07-10 12:59:06

Es gibt eine Menge Holzzirkuswagen die an die 100 jahre alt sind.. Ich würde einen holzaufbau aus Eichenständerwerk und Lärche bauen.. Dann ölen und gut is..
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#40 Beitrag von x-molich » 2011-07-10 17:34:56

Aber nicht seit 30 Jahren.
Doch, ich habs an Schärenkreuzer-Neubauten schon gesehen.
Da spielt das Material keine Rolle, ein Leichenhemd kann auch aus Epoxy sein.
Auch hier doch. Polyester ist wasserdampfdurchlässig.

M.E. kommt der schlechte Ruf von Epoxi-Beschichtungen daher, daß alte Holzboote einer "Schnellsanierung" unterzogen wurde, und als super saniert verkauft wurden. Da das Holz aber oft schon nass war, ging die Fäulnis schneller.

Bei mit Epoxi gebauten, ob Balsasandwich, Durakore oder formverleimt sind mir solche Schäden auch bei älteren Booten nicht bekannt, es sei denn das Wasser ist durch Beschädigungen ins Holz gekommen, aber dafür kanns Epoxi nix!


Grüße

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#41 Beitrag von Der Bootsbauer » 2011-07-10 19:08:53

x-molich hat geschrieben:
Aber nicht seit 30 Jahren.
Doch, ich habs an Schärenkreuzer-Neubauten schon gesehen.
Und dann die Beschichtung nur aussen? Kann ich nicht glauben. Wenn ein Neubau auch innen beschichtet ist, funktionierts ja.
x-molich hat geschrieben:
Da spielt das Material keine Rolle, ein Leichenhemd kann auch aus Epoxy sein.
Auch hier doch. Polyester ist wasserdampfdurchlässig.
Richtig, aber nicht in dem Mas, daß das Holz schaden nimmt, sondern nur die Beschichtung (Osmoseschaden).
x-molich hat geschrieben:M.E. kommt der schlechte Ruf von Epoxi-Beschichtungen daher, daß alte Holzboote einer "Schnellsanierung" unterzogen wurde, und als super saniert verkauft wurden. Da das Holz aber oft schon nass war, ging die Fäulnis schneller.
Fast Richtig, den schlechten Ruf haben die Polyester-Beschichtungen.
x-molich hat geschrieben:Bei mit Epoxi gebauten, ob Balsasandwich, Durakore oder formverleimt sind mir solche Schäden auch bei älteren Booten nicht bekannt, es sei denn das Wasser ist durch Beschädigungen ins Holz gekommen, aber dafür kanns Epoxi nix!
Richtig
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#42 Beitrag von x-molich » 2011-07-10 19:23:37

Hi,
Und dann die Beschichtung nur aussen? Kann ich nicht glauben. Wenn ein Neubau auch innen beschichtet ist, funktionierts ja.
naja, war formverleimt. Da ist ja dann zwischen den Funierlagen auch Epoxi.

Da ich eher auf Lack-Optik stehe, hätte ich innen ohnehin lackiert.
Zitat (x-molich):
M.E. kommt der schlechte Ruf von Epoxi-Beschichtungen daher, daß alte Holzboote einer "Schnellsanierung" unterzogen wurde, und als super saniert verkauft wurden. Da das Holz aber oft schon nass war, ging die Fäulnis schneller.

Fast Richtig, den schlechten Ruf haben die Polyester-Beschichtungen.
Aber das liegt doch an der höheren Dampfdurchlässigkeit von Polyester gegenüber Epoxi, oder?



Grüße

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#43 Beitrag von Der Bootsbauer » 2011-07-10 20:03:49

x-molich hat geschrieben: M.E. kommt der schlechte Ruf von Epoxi-Beschichtungen daher, daß alte Holzboote einer "Schnellsanierung" unterzogen wurde, und als super saniert verkauft wurden. Da das Holz aber oft schon nass war, ging die Fäulnis schneller.

Fast Richtig, den schlechten Ruf haben die Polyester-Beschichtungen.

Aber das liegt doch an der höheren Dampfdurchlässigkeit von Polyester gegenüber Epoxi, oder?
Nein, an der "Technik" Leichenhemd.
Wenn ich Holz komplett mit Polyester beschichte funktioniert das schon, hab aber halt nicht die Festigkeit von Epoxy. Würde ich nicht machen, weil das Teure an so einer Aktion die Arbeit ist, und nicht das Material (Epoxy ist wesentlich teurer als Polyester).
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#44 Beitrag von makabrios » 2011-07-11 11:48:00

Hallo,

Epoxydharz (EP) ist ein sog. Polyaddukt, Polyester (UP) ein Polykondensat.

Das bedeutet, daß ersteres aushärtet, indem sich die Komponenten zu einem festen dreidimensionalen Gittergerüst verbinden.
Polyester wird auch zu so nem Gitter, aber bei der Reaktion (Aushärten) spaltet sich Wasser ab.

Dieses Wasser dampft zwar weg in die Luft, aber eben nicht alles davon.
Deshalb helfen dann Aggregatszustandveränderungen aufgrund von Temperaturschwankungen beim Weiterarbeiten.

Nen Kotflügel repariere ich bedenkenlos mit UP. Obwohl die meisten Sandwichplatten auch aus UP sind würde ich EP bevorzugen. Übrigens sind die Faserverstärkten Teile des BMW Z1 (Motorhaube, Verdeckversteifungen, ,,,) aus EP- Matrix.

Beim Verarbeiten bitte unbedingt Handschuhe und Mundschutz!

Gruß
MAK

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SimonB
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#45 Beitrag von SimonB » 2011-07-12 11:19:02

Moin,

ui, das wird ja spannend hier. Ein paar Notizen zu angesprochenen Themen vom Projekt:

- 60mm Wanddicke soll's schon sein; wenn alles klappt werd' ich vom Schaustellerwagen in den Steyr umziehen und dann auch den ganzen Winter über die Heizkosten bezahlen.

- die Außenhaut werden voraussichtlich (leider) keine vollflächigen Platten, sondern Oregon Pine Nut&Feder Bretter. Ich werd' aber ne ganze Reihe Diagonale und auch ein paar Platten zur Versteifung einbauen.

- der Wandaufbau ist bislang offenporig geplant, also kommt außen keine Expoxy-Schicht, sondern Öko-Holzschutz-Lasur :D . Von Innen nach Außen: 9mm Vollholz (Nut+Feder Fichte/Tanne) unbehandelt, 60mm Thermohanf, Windbremse, 15 mm Hinterlüftung, 10mm Vollholz (Nut+Feder Oregon Pine) Holzschutzlasur. Auf eine Dampfbremse möchte ich verzichten. Das Ständerwerk ist nicht aus Stahl, sondern aus 60mm KVH (vermutlich Lärche).

- ich werd', wie gesagt, erstmal kein Gelände fahren. Und erfahrungsgemäß wohne ich eh selten länger als 3 oder 4 Jahre im gleichen Zuhause. Wenn sich die Ansprüche ändern, kommt ein neues Bauprojekt...




zu Michaels Gedanken (Danke für die ausführlichen Kommentare!!):

- Du hast Recht, der Rahmen liegt flächig auf der Pritsche und wird sich verwinden. Ich habe die mir unbekannten versierteren Lagerungen gescheut und werde es erstmal so testen, ohne eine Punktlagerung. Wenn's nicht funktioniert werde ich zwar nachträglich mehr Mühe beim Umbauen haben, aber ich bin noch recht optimistisch...

- die Querversteifung im Rahmen werden durch Bodenplatten in der Isolationsschicht hergestellt

- den Federweg der Hinterachse... :huh: ups! Es ist gut möglich, dass ich das unterschätzt habe! In dem Fall muß ich an den Drehsteifen-Stützen nochmal nacharbeiten...

- Du hast Recht, auf den Fotos sind noch keine Querverstrebungen an den Stützen zu sehen. Die gibts aber zum Glück schon; fette Diagonale, mit denen die Stützen versteift werden.




Vielen Dank soweit!

Gleich kommt der Verzinker zurück...
Simon

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tonnar
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#46 Beitrag von tonnar » 2011-07-12 12:07:11

jonson hat geschrieben:Es gibt eine Menge Holzzirkuswagen die an die 100 jahre alt sind.. Ich würde einen holzaufbau aus Eichenständerwerk und Lärche bauen.. Dann ölen und gut is..
Genau so würde ich das auch machen! Einen schönen Holzaufbau mit irgendwelcher epoxi-Pampe dicht schmieren macht imho überhaupt keinen Sinn bei einem Lkw-Aufbau (ich rede nicht von Booten).
Alternativ zu Eiche, kann man für das "Ständerwerk" auch Kerto/Furnierschichtholz verwenden. das gibt´s in allen Stärken und ermöglicht auch die Konstruktion vön Bögen, Tonnendach, etc.
Die dicken Platten (600x180x6cm) sind zwar wahnsinnig teuer, Abschnitte in verwendbaren Maßen fallen aber oft bei Holzbauunternehmen ab.
Bei (sibirischer) Lärche immer auf die Holzqualität achten: möglichst enge und "stehende" Jahrringe, wenig/keine Äste, etc.

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#47 Beitrag von tonnar » 2011-07-12 12:20:16

SimonB hat geschrieben:Von Innen nach Außen: 9mm Vollholz (Nut+Feder Fichte/Tanne) unbehandelt, 60mm Thermohanf, Windbremse, 15 mm Hinterlüftung, 10mm Vollholz (Nut+Feder Oregon Pine) Holzschutzlasur. Auf eine Dampfbremse möchte ich verzichten. Das Ständerwerk ist nicht aus Stahl, sondern aus 60mm KVH (vermutlich Lärche).
Bei der Windbremse darauf achten, dass das Teil genug Feuchtigkeit von innen nach außen durchlässt! Den Link hier kennst Du bestimmt schon:
http://www.u-wert.net/berechnung/u-wert ... &outside=0#

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#48 Beitrag von magmog » 2011-07-12 12:51:54

guude,

bei bewohnten behätnissen gilt:
von innen nach außen immer feuchtigkeitsdurchlässiger, und außen als letztes eine wasserdampfdurchlässiger, aber nicht tropfendurchlässiger anstrich (dicksichtlasur), oder gleich flächenversiegeltes material.

konstruktiv würde ich als basis außen großformatige platten aus dem schalungsbau verwenden, die gibt es bis 6.500 x 2.500 mm.

so kann man sich den ganzen rahmen- und gerippebau mit seinen hohen gewicht, arbeitsaufwand und wärmebrückenprobs ersparen. die verbindungsstellen beschränken sich auf die ecken.
auch ist man bei der plazierung der verschiedenen öffnungen und verankerungen nicht gebunden.

tschö! justus.

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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#49 Beitrag von SimonB » 2011-08-08 21:50:16

moin,
mal kurz ein update; der holzrahmen steht:
steyraubau-holzrahmen.jpg
(das bild ist nicht der finale stand; es sind jetzt auch im rahmen die diagonalen drin... :angel: )

ich habe noch eine frage zum dach: ich würde wohl am liebsten drei tafeln verzinktes blech nehmen und die auf dem dach verbinden. löten mag ich sie nicht so gerne - lieber verkleben mit weicon oder sika. gibt's da massive einwände von euch?

danke und gruesse
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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#50 Beitrag von WOODSMAN » 2011-08-08 23:15:47

A complete zinc plated roof like on livestock is fine provided it cannot condensate onto the material below.

Wood treatment products I have used before:-



http://auro.de/

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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#51 Beitrag von WOODSMAN » 2011-09-08 15:15:36

How is the cabin build going along now? :mellow:
Zuletzt geändert von WOODSMAN am 2011-09-08 19:09:31, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#52 Beitrag von Ulf H » 2011-09-08 15:35:19

Sieh zu, dass Du UV-beständiges Sika bekommst ... das auf meinem Hano-Dach fängt nach etlichen Jahren Ruhe an, sich irgendwie zu zersetzen trotz Lack drüber ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#53 Beitrag von SimonB » 2011-09-08 17:01:57

Moin,

Stand der Dinge: muß mal Fotos machen... hab' die letzten Wochen gearbeitet (nicht am Aufbau) und tagelang Fenster abgelackt. Schöne, alte Holzfenster mit vielen vielen Lackschichten :-). Die sind jetzt eingebaut und eine Außenwand ist fertig.

Fotos folgen.

Grüsse,
Simon
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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#54 Beitrag von tonnar » 2011-09-09 8:35:22

Um Bleche auf dem Dach abzudichten würde ich MS-Polymer statt Sika nehmen.
Ne andere Möglichkeit wäre evtl. die Stahlbleche durch Kantungen/Stehfalze zu verbinden, also sog. Schare. Das kennt jeder Dachdecker und ist 100% dicht und das ohne die ganze Schmiererei.

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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#55 Beitrag von Ulf H » 2011-09-09 9:13:11

tonnar hat geschrieben:... die Stahlbleche durch Kantungen/Stehfalze zu verbinden...
Stehfalze beim Tonnendach ... die verlaufen dann quer zur Fahrtrichtung ... das ist gar nicht gut für die Aerodynamik ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#56 Beitrag von tonnar » 2011-09-09 10:23:01

Ulf H hat geschrieben:
tonnar hat geschrieben:... die Stahlbleche durch Kantungen/Stehfalze zu verbinden...
Stehfalze beim Tonnendach ... die verlaufen dann quer zur Fahrtrichtung ... das ist gar nicht gut für die Aerodynamik ...

Gruss Ulf

Aerodynamik beim Steyr 680 mit Koffer??? :totlach: :totlach: :totlach: Und mein Mercur wird tiefergelegt bekommt nen Heckspoiler! :D :rock: :totlach:

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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#57 Beitrag von SimonB » 2011-09-21 17:59:31

Moin,

gut Ding braucht Zeit; das gilt wohl sowohl für Fotolieferungen als auch für Aufbauten :-). Es wird Herbst; ich hoffe in den nächsten Zwei Wochen die "Außenhaut" (Seitenwände und Dach) fertig zu stellen...
steyraufbau-stirnseite-kl.jpg
Grüsse!
Simon
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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#58 Beitrag von WOODSMAN » 2011-09-21 22:48:38

Looks worth all the hard work. Nice grain on the wood.

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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#59 Beitrag von steyr12M18 » 2011-09-26 19:30:09

DA gabs doch früher so Bauwagenanhänger und sogar Anhänger für Busse mit Sitzen,da war der gesamte Aufbau aus Holz,ich besaß vor 20 Jahren oder länger mal so ein Ding.Lastwagenanhängerfahrgestell mit Holzaufbau,mehrere Sitzreihen, Holzofen,Einleiterbremse usw.Wir haben den dann leider zerschnitten und verheizt.... War jedenfalls alles aus Holz auch der Boden.Der Hänger war ca Baujahr 1950 und sicher 30 Jahre im Einsatz,kaputt waren nur die Reifen.Nur das Dach war mit Blech beschlagen.Hab leider nur Dias aus den späten Achziger Jahren und weiß nicht wie ich die hier reinstellen könnte.

DäddyHärry
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Re: Projekt: abnehmbarer Selbstbau-Holzkoffer auf 680er Prit

#60 Beitrag von DäddyHärry » 2011-09-27 17:09:06

steyr12M18 hat geschrieben:...Hab leider nur Dias aus den späten Achziger Jahren und weiß nicht wie ich die hier reinstellen könnte.
Aufrecht und nicht seitenverkehrt...
:joke:
Die Bundesfamilienministerin warnt:
Fläschchengeben führt bei Vätern zum Auftreten von Stilldemenz!

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