Wohnwagen vs. Shelter/LAK vs. selber bauen

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mac
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Wohnwagen vs. Shelter/LAK vs. selber bauen

#1 Beitrag von mac » 2011-01-06 19:16:54

Hallo zusammen,

nachdem ich letztes Jahr einen MB 609er zum WoMo umgebaut habe und mich jetzt endlich das gemeine Allrad-Fieber in Form eines MB 1017er gepackt hat, kann ich nun auch hier mal mitreden.

Es gab zwar schon ein paar Diskussionen über 7.5t-Ablastungen und wieviel dann noch "Platz" für einen Aufbau ist, aber ich möchte dennoch das Thema nochmal aufgreifen. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir.

Der 1017er (im Schein steht was von 1717?!) wiegt mit Pritsche 6.5t (vorhin wiegen lassen). Laut Mercedes wiegt die komplette (inkl. "Zwischenträger") Pritsche 1.1t. Abgelastet ist er seit vorhin von 12t auf 7.5t (hab leider keinen LKW-Führerschein).


Jetzt die Frage: Was meint ihr ist (eigentlich langfristig) am sinnigsten.

* Einen günstigen Wohnwagen inkl. des Wohnwagenträgers (Achsen weg und den vorderen Teil abflexen) mit Gummdämpfern auf die Karre schrauben und den Wohnwagen halbwegs "pimpen" (Stabilität, innenausbau). So hat es der TÜV selbst vorgeschlagen.

* LAK/Shelter selber ausbauen und genauso verschrauben. Realistisch mit 2t "Luft"?

* Aufbau komplett selber bauen. Realistisch mit 2t "Luft"?

* Erstmal das mit dem Wohnwagen und danach/parallel einen Container selber ausbauen.


Ich möchte mit der Karre schon entlegende Strecken fahren und halbwegs autark sein. Der Umbau soll aber auch nicht allzu viel kosten (Zeit und Geld). Wenn ich mir anschaue, wie viel Energie der 609er-Umbau gekostet hat und was am Ende nur dabei rausgekommen ist, könnte ich heulen.


Ich weiss, es ist schwierig, hier einen Rat zu geben, da das ja alles immer von vielen Faktoren abhängt. Aber vielleicht ergibt sich in diesen thread ja ein toller Plan.

Und wenn nicht, ist zumindest mal geklärt, was die Pritsche wiegt :)

Viele Grüße
Marcus

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samson_braun
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#2 Beitrag von samson_braun » 2011-01-06 20:24:18

also ich hab nen caravan auf der pritsche und bin sehr zufrieden. basis ist nen 680er steyr.

der rest wird auch kompliziert und teilweise ehr teuer (hilfsrahmen etc.)

grüße
Krieg ist scheiße aber der Sound ist geil!!

Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.

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Prickel
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#3 Beitrag von Prickel » 2011-01-06 21:03:31

Hallo Marcus,

falls es zu der Wohnwagenvariante kommt, was ich ganz vernünftig finde aus vielerlei Gründen, hab ich da einen kleinen Tipp für dich.

Auf meiner Festplatte tummeln sich allerlei Entwürfe aus der Planungsphase meines Unimog.
Da der Wohnwagen zu lang ist, verpasste ich dem Mog kurzerhand mal eine zweite Hinterachse.

Bild

Der Wohnwagen ist ein Knaus Wolf 415. Da kannst dann hinterhergoogeln. zB hier:
http://www.campen.de/wohnwagen/25297-kn ... umbau.html
Ich fand den ganz nett, weil der nicht so typisch rundlich ist und daher besser zu einem LKW passt.
Mit einer entsprechenden Lackierung fällt das dann kaum auf.

VG und Spass im Forum
Thomas
Zuletzt geändert von Prickel am 2011-01-06 21:05:22, insgesamt 1-mal geändert.
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#4 Beitrag von Deutzinside » 2011-01-06 21:12:45

Diese Überlegung mit Wohnwagen hatte ich am Anfang auch,da sich meine Pritsche doch sehr verwindet(110-17),habe ich mir einen Zeppelin geholt,und den Wohnwagen geschlachtet.
Bis auf die Fenster und das Badezimmer,wurde fast alles in den Shelter verbaut.Schön leicht.
Pritsche ist noch drauf,Bordwände nicht,Gewicht nun 7 Tonnen.
Zur Not tut,s der Wohnwagen auf Pritsche auch,wenn Du nicht gerade 900 Liter Diesel u.s.w. brauchst.
Mir war es etwas zu instabil,den rüttelts schon ordentlich durch.
Hat deiner ohne Bordwände 6,5 Tonnen ???
Der Vorteil der Klugheit besteht darin,dass man sich dumm stellen kann.Umgekehrt ist,s schon schwieriger.

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mac
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#5 Beitrag von mac » 2011-01-06 21:39:09

Hi Leute,

das ging ja schnell - freut mich!


Abhängig davon, wie schnell ich den 609er loswerde, mache ich wohl erstmal besser die schnelle Wohnwagen-Variante, damit ich wieder jederzeit losreisen kann.

Der Knaus Wolf 415 gefällt mir auch (eckig passt gut).

Ich muss mich aber irgendwie noch generell mit dem Wohnwagengedanken anfreunden. Irgend so'n vergammeltes Teil aus den Siebzigern - da muss man sicher auch noch etliches dran machen, bevor man sich da drinnen wohl fühlt.

Was haben die normalerweise eigentlich so für eine Stehhöhe? 175 ;) ?

@prickel: Mal eben eine 2. Achse anbauen - diese Art von Wahnsinn gefällt mir! Aber zum Glück ist die aktuelle Pritsche 5 Meter lang, so dass ich wohl mit zwei Achsen auskommen werde :)

@deutzinside: Der 1017 wiegt inkl. Bordwänden 6.5t. Wenn es irgendwann mal aufhört zu schneien, oder zu schütten, baue ich die mal ab und wiege sie. Ich fänds eigentlich auch besser, etwas auf die Pritsche zu montieren, als alles abzubauen.


Viele Grüße
Marcus

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#6 Beitrag von Prickel » 2011-01-06 21:53:25

Der Wohnwagen wiegt mit Einrichtung dann weniger als 600kg, Breite 2100, Stehhöhe innen 1,88 Aufbaulänge 4150
hihi, musste doch glatt diese Werte von mir selbst ergoogeln.
"Knaus Wolf" Bildersuche 4te Seite. Erstaunlich.

An so einem alten Wohnwagen ist doch nicht viel zu machen, da ist ja kaum was dran. Sicher, Koffer oder Shelter ist stabiler aber auch schwer und dazu meißt innen leer.
Den auszubauen macht viel Arbeit und viel Geld ist auch fix versenkt. In diesem Forum wirst du dazu reichlich fündig. Wie sagte es neulich jemand so treffend? Voller Nuggets die es zu finden gilt!

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#7 Beitrag von Deutzinside » 2011-01-06 22:02:46

[quote="Prickel"]

Sicher, Koffer oder Shelter ist stabiler aber auch schwer und dazu meißt innen leer.
Den auszubauen macht viel Arbeit und viel Geld ist auch fix versenkt.

Da hast Du recht,Kohle und Arbeit geht rein !!!
Will gar nicht mehr dran denken.

@mac
Schau doch mal bei user stefan 1017,der hat sowas gemacht,was Du Dir vorstellst.
Der Vorteil der Klugheit besteht darin,dass man sich dumm stellen kann.Umgekehrt ist,s schon schwieriger.

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#8 Beitrag von guenster » 2011-01-06 22:11:27

Hallo !

Es gibt hier einen "1017-Gewichts-Fred". Den finde ich allerdings grade nicht. Ohne Pritsche wiegt der 1017 ca. 5,2t. Ich würde eine recht einfache "Federlagerung light" bauen und den Wohnwagen da draufsetzten. Ich habe bei meinem 1017 eine Vierpunktlagerung gebaut. Diesen Aufwand würde ich heute nicht mehr treiben.
Gruß aus dem WW= Westerwald ;-)

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Lassie
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#9 Beitrag von Lassie » 2011-01-06 22:13:15

Hi Marcus,

erst mal willkommen im Forum.
Wenn du schnell reisen und fahren willst - hau einen gut erhaltenen WoWa auf die abgespeckte Pritsche. Da du hier in Europa eh kaum offroad fahren kannst, wird das sicher gut funktionieren. Vor allem sind Preis-Leistung bestechend.

Das Selberbauen (egal ob LAK, Shelter oder Neubau einer Kabine) geht gut ins Geld, kostet Zeit, Nerven und vor allem viel Arbeit - wenn man ein schönes Ergebnis sehen will. Einziger Vorteil: du kannst deinen Aufbau genau so machen, wie du es dir vorstellst.

Mittlerweile sehe ich es etwas fatalistisch - schraubst du noch oder fährst du schon ?! :ninja:

Mit etwas Reiseerfahrung mit deinem Fahrgestell kanns du später ja immer noch einen Ausbau / Selbstbau angehen - und wenn du den WoWa später ausschlachtest, hast du sogar noch einen brauchbaren Teileträger.

Viele Grüsse, Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam

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#10 Beitrag von Prickel » 2011-01-06 22:30:22

Nun, bei mir wurde es letztendlich auch kein Wohnwagen auf dem Anhänger. Der kleine 404 Funkkoffer mit Klappdach ist auch schon verdammt schwer.

Und der Innenausbau kam auch recht teuer.
Schade, hab`s nicht mitgeschrieben, allein der ganze Kleinkram läppert sich unglaublich. Die Baumärkte werden sich freuen.

Allein das Sperrholz, Scharniere und Beschläge, die Farbe, Teppichboden, Kabel, Sicherungsdose etc etc, da denkt man, was soll`s, kostet doch nur hier und da ein paar Euro.
Aber die Summe allein dafür ist erschreckend, wenn jede Schraube ehrlich mitgerechnet wird.
Dazu noch Spüle, Herd, Kühlschrank, Heizung und Klo. Gasanlage, Tanks, Schläuche... Da kann man vieles verbauen.
Und Zeit um das alles zu montieren muss ja auch sein.

Und so ein oller Wohnwagen? Ist leicht, lässt sich auf eigener Achse von überall fix herbeikarren, hat Einrichtung, Womotechnik, Fenster, Tür...
Will sagen, hat je nach Zustand, auf Anhieb schon mal alles was man für den Anfang braucht.

Why not?

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#11 Beitrag von mac » 2011-01-06 22:42:35

Ja, das mit dem "Kleinkram" kann ich nur bestätigen. Was ich so alles in Baumärkten und beim Campingausstatter gelassen habe, ist nicht normal.

Da kostet ein Fenster schon mal so viel wie ein ganzer Wohnwagen
:wack:


Ich finde den 1017er vom stefan 1017 super gelungen. Der steht doch optisch einem 100KEUR-Expeditionsmobil in nichts nach. Unten noch ein paar Blechkisten un d einen Zusatztank dran und hinten einen Motorradhalter anschweissen - fertig.

Drinnen muss halt vollsaniert werden und aussen einmal Stahlblech / Glasfaser oder so drum, damit die Karre nicht auseinander fliegt. Das ist aber alles besser, als wieder mit einem leeren Raum anzufangen.

Viele Grüße
Marcus

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#12 Beitrag von makabrios » 2011-01-06 23:26:53

Hallo,

auch wenn ich es noch nicht gemacht habe :(

Mein Plan ist nen Aufbau vorne an den in der Pritsche versenkten Containerbefestigungen hinzuclipsen und diesen hinten ann den Zurrhaken festzubinden. Dabei wäre eine zwischengeknotete Feder hilfreich um bei eventuellen Verwindungen den Aufbau (z.B. Wohnwagen oder Shelter) Verspannungen zu ersparen.

Bei allen Nachteilen gegenüber einem festen Wohnaufbau läßt sich der Container wieder abnehmen und der Laster als solcher benutzen.

Gruß
MAK

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#13 Beitrag von Prickel » 2011-01-07 6:26:26

Ich würde eine recht einfache "Federlagerung light" bauen und den Wohnwagen da draufsetzten
ich auch, aber nur, wenn die Pritsche wirklich übrig ist und man die nicht braucht. So ein Laster mit Pritsche, Spriegel und Plane ist ja auch ganz praktisch.
Den würd ich glatt über 3/4 des Jahres hergeben. Soll doch der Laster sich selbst finanzieren... Ok, da kämen km drauf und unterm Sitz sammeln sich Eierschalen, doch das wär mir egal wenn die Knete passt.

Wenn nicht, Lagerung light! dh Prtische runter, hinten oder vorn quer eine Traverse in Gummi gelagert. (zB Silentblöcke einer alten PKW Motoraufhängung) Darauf direkt den Rahmen vom Wohnwagen und gegenüber den letzten und vor allem nur einzelnen dritten Lagerpunkt.

VG Tom

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#14 Beitrag von Ingenieur » 2011-01-07 8:24:32

Hallo,

die Idee mit der 2. Hinterachse sieht schön aus.
Die müsste ja nichtmal angetrieben sein.

So einen LKW habe ich zuletzt in Namibia gesehen.

ABER

Die Last wird doch nicht so hoch sein ?

Reicht da nicht eine Rahmenverlängerung und dann 4x4 ?

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#15 Beitrag von jonson » 2011-01-07 11:42:28

Ich hatte jahrelang einen 1622.... Der oben aufgebaute Wohnwagen hatte einen eigenen Hifsrahmen der mit einer Dreipunktlagerung light am Fahrzeug verschraubt war...Hat bei mir 550000 Kilometer gehalten bis zur "Afrika Verschrottung".... :D So ca nach 2 Jahren auf Weltreise musste ich dann den WW innen mit zusätzlichen Holzbalken verstärken.. Der Wagen wurde immer mit einem Lächeln betrachtet und mit Komentaren versehen....Grottenschlecht gemacht, hält nicht usw....Dafür war er billig und in einer Woche zusammengebaut.
Naja... Leider kann ich heute allen zweiflern von Damals sagen... Hat perfekt über 12 Jahre gehalten...

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#16 Beitrag von mac » 2011-01-07 12:18:48

@jonson: Deine Biographie war es, die mir vor kurzem den letzten kick gegeben hat, vom 609er auf den 1017er umzusteigen. Danke dafür :)

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#17 Beitrag von mbmike » 2011-01-07 12:37:35

maaah ne Frage, die ich mir schon seit Jahrzehnten stelle:

Man darf doch nen Wohnwagen (komplett mit Rädern und Rahmen) auf ner Pritsche transportieren, oder etwa nicht?

Vorne ne AHK an die Pritsche geschraubt, dient nur der zusätzlichen Sicherheit, dann die Räder gut mit Gurten (meinetwegen ein fest geschweißete Rahmen um die Reifen) gesichert, das Dingen federt dann noch und sollte weniger Belastung haben, als wenn man damit tausende km Schlaglochpiste am Haken fährt.
Gruß aus dem Maasland

Mike

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#18 Beitrag von colli1979 » 2011-01-07 13:58:10

auf die Antwort warte ich auch!
Weil das ist doch dich beste 3-Punkt-Lagerung wo geht! Inkl. aller Drehpunkte und federlager und so weiter
Grüße Jan

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#19 Beitrag von wayko » 2011-01-07 14:14:25

mbmike hat geschrieben:(...)das Dingen federt dann noch und sollte weniger Belastung haben, als wenn man damit tausende km Schlaglochpiste am Haken fährt.
Genau, der LKW federt, und zusätzlich federt der Wohnwagen, das wird ein Spaß ;)
Stell Dir mal vor, Du fährst durch ein größeres Schlagloch. Der Wohnwagen ist noch in der Abwärtsbewegung, während der LKW schon wieder in der Aufwärtsbewegung ist. Hoffentlich hast da kein Porta Potti dabei... :lol:

Viele Grüße
Clemens
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#20 Beitrag von Flammkuchenklaus » 2011-01-07 14:19:26

Der Wohnwagen ist noch in der Abwärtsbewegung, während der LKW schon wieder in der Aufwärtsbewegung ist. Hoffentlich hast da kein Porta Potti dabei...
Einen Vorteil hat das, kein Zöllner will das Auto durchsuchen :D

Klaus
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Zuletzt geändert von Flammkuchenklaus am 2011-01-07 14:21:27, insgesamt 1-mal geändert.

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#21 Beitrag von makabrios » 2011-01-07 14:48:38

Hallo,

das Porta Potti mal aus der Betrachtung raus gelassen bleibt immer noch ein Abstand zwischen Pritsche und Unterkante Huckepackwohnwagen von etwa 30 cm. Natürlich läßt sich da alles mögliche verstauen, aber beim übernächsten Tunnel kommen Fragen auf, deren es nicht wirklich nötig wäre.

Also bei dieser Variante noch zwei Auffahrtsschienen einplanen fürs Auf- und Absatteln wenn der Himmel immer mal wieder auf den Kopf fällt. :dry:

Gruß
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#22 Beitrag von jonson » 2011-01-07 16:30:35

Das geht natürlich sicherlich gut, aber....
Ich würde die Bodenbretter der Pritsche raus machen..
Beim WW die Räder weg machen.
An den Pritschenrahmen zwei grosse Winkel anbringen mit den Radbolzen Löchern und dort an der Bremstrommel verschrauben..
Den WW evtl mit Stossdämpfern gegen die Pritsche dämpfen..
Die WW Achse so tief wie geht in den Pritschenrahmen Verschrauben.
Das ist ein "Umbau" von evtl 10 Std und hält sicher einwandfrei..
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#23 Beitrag von Prickel » 2011-01-07 18:02:54

Genau,
Achse als Federung nutzen! Schöne Idee! Das merk ich mir gern! Stoßdämper müssen bestimmt dazu.
Sonst schaukelt es zu heftig.
Vorn an die Stirnwand die Anhängevorrichtung für Kugelkopf.
Hab ich auch so gemacht, zwar nicht wegen Dreipunktlagerung, aber es erleichtert das Aufsetzen des Koffers ungemein.
Hier, vorletztes Bild:
http://www.unimog-community.de/index.ph ... highlight=
Die Kugel (für Ackerschine) gibts beim Landhandel.
Die dann auf eine kleine Blattfeder irgendeines PKW oder Jeeps???
Oder die hintere Lagerung irgend eines Kippfahrerhauses?
Dann sind die passenden Stoßdämper schon dran.

Die Pritsche müsste mMn aber komplett runter.
Wozu den Hilfsrahmen der Pritsche mitschleppen?
Tanks und Kisten sowie die Aufnahmepunkte lassen sich doch auch am Hauptrahmen verschrauben.

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#24 Beitrag von Volvo73 » 2011-01-07 19:57:48

Abundan sieht es sogar stimmig aus:

http://www.youtube.com/watch?v=3HuJ6s4EyOc

Viele Grüße,

Ingo
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#25 Beitrag von Der Bootsbauer » 2011-01-07 19:59:53

Da steckt ja auch ein Saurer 2DM drunter!

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#26 Beitrag von jonson » 2011-01-07 20:09:28

schön.....
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#27 Beitrag von yoeddy2 » 2011-01-09 2:44:59

Gerade auf d. Festplatte in d. Unendlichen Weiten meiner Bilder Ordner gefunden...........eine auch sehr stimmig gemachte WoWa - Fahrgestell Kombi ...................

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#28 Beitrag von carsten » 2011-01-09 3:20:30

Der Bootsbauer hat geschrieben:Da steckt ja auch ein Saurer 2DM drunter!
Da verwindet auch nicht so viel.

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#29 Beitrag von la911 » 2011-01-09 12:22:20

Hallo
Spiele auch mit dem Gedanken 1017 mit Wohnwagen allerdings möchte ich den Wohnwagen (als Ladung) befördern!
Habe aber noch keine elegante Lösung gefunden.(transportlösung)
Ich weiß Gewerbliche Nutzung,Tachoscheibe,Sonntagsfahrferbot,ist denke ich das kleinere Übel,Wenn ich im gegenzug den LKW, Reifen, Felgen,Ketten,große Tanks, Versicherung,Steuer abschreiben kann!
Gruß
Thorsten
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#30 Beitrag von landwerk » 2011-01-09 13:29:13

Moin

mit Metallwinkeln habe ich einen WW damals auf dem Jupiterrahmen gelagert. Die Federung habe ich beibehalten. Den WW in den Ecken mit Konstruktionsholz verstärkt.

Der Kugelkopf vorn muß bei Fahrzeugen die sich verwinden horizontal beweglich sein, weil die Deichsel bei Verwindung erheblich aus der Rahmenmittellinie wandert.

Aufschaukeln war gar nicht so das Problem. Der WW lag sogar wesentlich erschütterungsfreier auf dem Rahmen. So ähnlich wie ein Federsitz die meiste Zeit auch eher angenehmer ist als ein fester Sitz.
Also keine Angst ums Klo :-)

Nur die Deichsel diese IFA Bastei WW war sehr schwach ausgelegt und wäre irgendwann gebrochen. Mit zwei unterzügen wäre das aber auch IO gewesen.

Wie jonson sagt : billige, schnelle, leichte und eigentlich auch gute Lösung.


Hier noch ein Bild :






Bild


:wub:

Grüße

Oli

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