Erfahrungen Webasto Dual Top RHA-100

Moderator: Moderatoren

Nachricht
Autor
Benutzeravatar
BRT
LKW-Fotografierer
Beiträge: 129
Registriert: 2017-01-31 21:27:30
Wohnort: Dietramszell

Re: Erfahrungen Webasto Dual Top RHA-100

#211 Beitrag von BRT » 2017-11-29 7:48:54

Bitte vergesst meine Frage. Einfaches scrollen hätte die Antwort gebracht :-).

LG

Benutzeravatar
cutcorne3
Kampfschrauber
Beiträge: 585
Registriert: 2014-02-04 22:15:21
Wohnort: Raum Frankfurt

Re:

#212 Beitrag von cutcorne3 » 2018-02-20 13:15:21

sico hat geschrieben:hallo zusammen,
habe inzwischen eine Halterung konstruiert und gefertigt, um die Heizung unter dem Kofferboden aufzuhängen.

Zum Verbinden des 90mm Ansaugrohres für die Kaltluft mit einem 105mm Abwasserrohr, das durch den Kofferboden führen soll, habe ich mir noch aus 30mm Multiplex-Platte ein Adapterstück gedreht.
Die Multiplex-Platte kann man auf 0,5 mm genau bearbeiten.

Nächstes Wochenende geht es weiter den Öffnungen im Kofferboden.

Übrigens ist neuerdings ein relativ umfangreicher Einbausatz mit im Lieferumfang wie zB Gummibalg für Ansauchluft, Gummilager, John-Guest -Adapter,Auspuff etc.

mfg
Sico
Bild
Hallo Sico,
hast Du eventuell für diese Gummi-Anaugmanschette d=90mm eine Teilenummer? Ich finde die nirgendswo im Netz. Danke!
LG Jochen

sico
abgefahren
Beiträge: 3084
Registriert: 2006-10-05 19:52:42
Wohnort: 84556 kastl

Re: Erfahrungen Webasto Dual Top RHA-100

#213 Beitrag von sico » 2018-02-20 14:50:38

hallo Jochen,
da hast du einen uralten Beitrag von mir nochmal ausgegraben.

Der Faltenbalg hat die Webasto-Nummer 9018647C zu ca € 27,60
mfg
Sico

Benutzeravatar
cutcorne3
Kampfschrauber
Beiträge: 585
Registriert: 2014-02-04 22:15:21
Wohnort: Raum Frankfurt

Erfahrungen Webasto Dual Top RHA-100

#214 Beitrag von cutcorne3 » 2018-02-21 9:23:55

uralt bedeutet gut...hab ich hier gelernt.
Dankeschön! LG Jochen

Benutzeravatar
Landei
abgefahren
Beiträge: 2788
Registriert: 2007-08-03 10:24:53
Wohnort: Niedersachsen

Re: Erfahrungen Webasto Dual Top RHA-100

#215 Beitrag von Landei » 2018-04-30 19:01:52

Super! :mad:

Nach der Frühjahrsbefüllung der Wasseranlage stand plötzlich die Karre unter Wasser. Ca. 15 Liter hatten sich fröhlich den Weg aus der Standheizung durch den kleinen Werkzeugschrank (den mit den Wartungsheftchen für Fahrzeug und Standheizung) gebahnt und begannen, von unten in die Möbel zu kapillaren.

Da hatte der Winter wohl einen Wasserschaden verursacht und die Entleerung mittels Pressluft (die Boilerentleerung funktioniert schon seit Jahren nicht mehr) war nicht ausreichend. Toll!

Die einzige gute Nachricht: Im schlimmsten Fall wäre die Lieferzeit für eine komplett neue Heizung ca. 1 Tag.

Also ausgebaut und neugierig aufgemacht.

Ich mache es kurz:

Unten im Boiler sitzt das Entleerungsventil.
Oben am Boiler sitzen 2 Ventile. Das eine (Bild 3 links) ist das federbelastete Überdruckventil und das andere (rechts) ist ein -ich nenne es mal- Schnüffelventil, welches im Falle einer Entleerung Luft in den Boiler läßt und eine unvollständige Entleerung wegen eines Unterdrucks verhindert. Sobald Druck im System ist, wird das Schnüffelventil mit einem O-Ring gegen den Dichtsitz gepresst. Für einen kurzen Augenblick beim Zustand zwischen drucklos und unter Druck ist es durchaus möglich, dass ein paar Tropfen durch das Schnüffelventil nach unten abfließen.

Verbunden sind alle 3 Ventile durch einen Silikonschlauch, der ganz einfach seitlich 3 Löcher hat, in die die Ventilstutzen reinploppen (im Bild 1 zu erahnen). Das Ende des Silikonschlauchs kann man unterhalb der Heizung sehen bzw. finden, wenn man die Dual Top entleert (im Bild 2 habe ich da ein Stück Kraftstoffschlauch reingesteckt, aus dem Wasser kommt).

Gefundene Fehler:

Der O-Ring des Schnüffelventils war nach 11 Jahren nicht mehr ausreichend geschmeidig und hat relativ lange während des Druckaufbaus Wasser in den Silikonschlauch gelassen bzw. nicht mehr richtig geschlossen. Vor 2 Jahren muss das bereits angefangen haben, da eigentlich immer Wasser aus der Heizung nach unten abtropfte. Ich hatte das auf das fehlerhafte Entleerungsventil geschoben und angefangen, mit dem Wasserverlust zu leben.

Merkwürdigerweise war der Silikonschlauch aber nach oben offen, weshalb nun der beachtliche Durchfluss nicht ausschließlich nach unten ging sondern in einem herzhaften Strahl direkt in das Heizgerät mit all seinen elektrischen Komponenten :wack: :wack: .

Zunächst dachte in an einen kapitalen Konstruktionsfehler, der auch im Gespräch mit der zertifizierten Fachwerkstatt für die Dual Top zwischen den Zeilen gesprochen nicht ausgeschlossen wurde. Doch dann entdeckte ich ein kleines, rundes Silikonplättchen, das passgenau in den Schlauch ging. Aus irgendeinem Grund (vielleicht bei der Erneuerung des Brenners in der Werkstatt?) war dieses Plättchen aus dem Silikonschlauch gehupft und der feuchte Wahnsinn konnte seinen Lauf nehmen.

Die beiden angefragten Werkstätten hatten noch nie diesen popeligen O-Ring bei einer Heizung erneuern müssen, weshalb sie den Fehler auch noch nicht kannten. Ich gehe aber davon aus, dass dieser Altersverschleiß in der nächsten Zeit auch die anderen Geräte betrifft.
Also, tropft es unten raus, dann ist die Ursache im einstelligen Centbereich. (Natürlich war die passende Größe NICHT im stets mitgeführten O-Ring Sortimentkasten und ich musste dafür loseiern.)

Der einstellige Centbereich umfasst nicht die Arbeit, die Heizung aus dem Fahrzeug zu rupfen.

Warum die Werkstatt letzen Herbst übrigens nicht das Ablassventil wechseln wollte, weil sie Angst hatten, irgendein Plastikteil kaputtzumachen und einen neuen Boiler einbauen zu müssen, hat sich mir beim Anschauen der Konstruktion nicht so erklärt.

Beim Einbau war dummerweise wieder alles tropfnass, da ich die bei dieser Gelegenheit neu angefertigten Wasserschläuche in den finsteren Tiefen des Staukaustens so an den Schellen angebrummt habe, dass sich ein Y-Verbinder vor Schreck verbog und gnadenlos undicht wurde.
Wie ich das liebe: Arbeiten in Stellung kackender Fuchs ohne sofortige Erfolgserlebnisse :motz: :motz: :motz:

Aber jetzt kann der showerlich heiße Sommer kommen :rock:

Wieder ein Jochen

Anbei ein paar Bilder:
Dateianhänge
k-DSC_0339.JPG
k-DSC_0340.JPG
k-DSC_0341.JPG
k-DSC_0345.JPG
k-DSC_0346.JPG
k-DSC_0348.JPG

dibbelinch
abgefahren
Beiträge: 1168
Registriert: 2014-01-10 18:53:05

Re: Erfahrungen Webasto Dual Top RHA-100

#216 Beitrag von dibbelinch » 2018-05-01 17:21:50

Moin Jochen,

danke für die Beschreibung und die Bilder. Das wird auf jeden Fall hilfreich sein, wenn ich die Heizung doch mal ausbauen und zerlegen muss (hoffentlich nicht so bald).

Gruss, Ulf
Oh Lord
please help me
to keep my big mouth shut
till I know
what I am talking about

"Weltanschauungen" stammen gemeinhin von Leuten die sich die Welt nie wirklich angeschaut haben.

Benutzeravatar
Apolda13
infiziert
Beiträge: 45
Registriert: 2015-05-24 20:42:52
Wohnort: AP

Re: Erfahrungen Webasto Dual Top RHA-100

#217 Beitrag von Apolda13 » 2018-05-02 12:19:34

Hallo, hatte vielleicht schoneinmal den Fehler hier.:

Am Stecker der Minusleitung welche von der Heizung zum Bedienteil führt kommt, wenn an der Heizung 230 V anliegt, 24,irgendwas V an. :eek:
Die Kabel von 230 und 12V sind ja getrennt. Bevor ich die komplett wieder ausbaue, gibt es vielleicht eine einfache Ursache, so das es reichen würde nur den hinteren Teil der Heizung zu entfernen.

Danke erstmal
Thomas

Benutzeravatar
Chriss71
Überholer
Beiträge: 200
Registriert: 2014-02-13 21:05:24
Wohnort: Lutter am Barenberge

Re: Erfahrungen Webasto Dual Top RHA-100

#218 Beitrag von Chriss71 » 2018-09-19 19:46:42

Hallo,
vor ca. einem Jahr hatte meine Dual Top RHA-100 ja morgens im Hohem Atlas plötzlich einen Überstromfehler. Das heißt, sie hat eine Sicherung nach einem einzigem Hochheizen mehrfach durchgebrannt. (die 10er?)
Die Heizung war definitiv nicht durch gefrohren. Selbst das Wasser hat sie noch nicht abgelassen. Seit dem lief sie nicht mehr hoch. Nach etwas faulem Forschen fand ich heraus, dass sie fett läuft. Sie lief ausschließlich, wenn ich die Verbrennungsluft mechanisch verringert habe (Finger in die Ansaugung gesteckt). Also habe ich mit dem Tester den CO Wert auf Maximum gestellt. So lief sie das letzte Jahr problemlos. Da ich der Sache auf den Grund gehen wollte, habe ich den CO-Wert auf den originalen Wert zurück gestellt. Seit dem hat sie nicht mehr gestartet. Ohne Start kann ich jedoch den CO Wert nicht verändern.
Also Pfuschsackgasse. :wack:

Nun habe ich sie zwecks Schadensanalyse zerlegt. Meiner Meinung nach sah alles okay aus. Etwas Koks an dem Brennfließ (seitlich und unten, kaum auf dem Fließ).
Die Teile wurden bestellt (Brennfließ, Dichtungen und Glühkerze).
Da der Versand recht lange dauern sollte, habe ich die Heizung wieder zusammengebaut. Dazu habe ich das Koks abgeschabt und die Brennkammer probeweise mit einem kleinem Butanbrenner erhitzt. Die Glühkerze hat schön orange geglüht, das Brennfließ nur stellenweise, dafür hat es kräftig gequalmt.
Da das Fließ nach der Aktion nicht besser aussah, habe ich enttäuscht die Heizung wieder montiert.
Jetzt kommt es: seit dem läuft sie wieder problemlos :eek: .

Heute sind die Ersatzteile endlich angekommen. Einbauen werde ich sie jedoch erst, wenn die Heizung nicht mehr will.

Eventuell kann das ja jemandem weiter helfen.

PS: Ich würde das Brennfließ gerne einzeln wechseln. Für andere Standheizungen gibt es so etwas.
https://www.ebay.de/itm/Brennereinsatz- ... Sw~OVWuxaK

Viele Grüße

Christian

Antworten