erster Entwurf für den Shelter Ausbau

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Tomduly
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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#31 Beitrag von Tomduly » 2019-02-09 11:47:26

grijo hat geschrieben:
2019-02-09 10:59:07
Bin dann aber wieder davon abgekommen da ich, auch wenn einer im Bett liegt, eine Sitzmöglichkeit am Tisch haben will.
Yep. Das war auch unsere Motivation, selbst im klenen Shelter wenigstens ein Festbett unabhängig von der Sitzgruppe zu haben. Sonst muss man alles immer im Gleichtakt machen: aufstehen/sitzen, liegen/schlafen. Wenn sich einer mal nicht fit fühlt oder einfach noch ne Weile liegen bleiben will, müssen die anderen sonst warten, bis die Sitzgruppe nutzbar ist. Bei schönem Wetter im Süden kein Thema, aber lass es mal ein paar Tage regnen und stürmen.
Mit mehr als zwei Personen im Shelter finde ich eine separate Koje sogar zwingend (Kinder"zimmer"). Sonst rempelt man sich ständig auf 1,5qm Verkehrsfläche an und das Stimmungsbarometer sackt bald ab. Z.B. wenn das Kind seine Lego-Sammlung ausbreitet und die Eltern am Tisch die Touren der nächsten Tage planen wollen.
Durch das Festbett auf halber Höhe und der Kinderkoje drunter haben wir sogar zwei "Ausweichmöglichkeiten". Kind ratzt noch, Papa daddelt im Bett auf dem Tablet rum und Mama macht schon mal Kaffee :smoking: (die Rollenverteiliungen sind frei gewählt und austauschbar)

Grüsse
Tom

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Geko
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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#32 Beitrag von Geko » 2019-02-09 23:27:59

Nach dem ersten Jahr auf Reisen würde ich nie wieder einen Heckeinstieg bauen,
der Shelter hat zwar eine super stabile Hecktüre aber es geht unheimlich viel Raumgefühl verloren.
Meine nächste Kabine bekommt auf jeden Fall einen Seiteneingang.

Bilder von unserem Fm2 findest du auf vanschwamen.com

Gruß Jan

vale
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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#33 Beitrag von vale » 2019-02-10 11:34:14

Geko hat geschrieben:
2019-02-09 23:27:59
Nach dem ersten Jahr auf Reisen würde ich nie wieder einen Heckeinstieg bauen,
der Shelter hat zwar eine super stabile Hecktüre aber es geht unheimlich viel Raumgefühl verloren.
Meine nächste Kabine bekommt auf jeden Fall einen Seiteneingang.

Bilder von unserem Fm2 findest du auf vanschwamen.com

Gruß Jan
Hab mir gerade mal deine Bilder angeschaut. Plane meinen Ausbau fast gleich und will die originale Shelter-Tür auch weiternutzen. Was hättest Du denn mit einer Seitentür am Ausbau anders gemacht?

chevyuser
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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#34 Beitrag von chevyuser » 2019-02-10 23:10:49

So liebe Ausbau Freunde, hier kommt mein heutiger Sieger Entwurf.
Ich habe meine Erfahrungen von mehreren Wohnmobil Reisen unter anderem nach Schottland und Bari zusammengenommen, mit meiner Erfahrung als Motorbootkapitän zusammengeworfen und mich ein bisschen
bei Transformers und Lego Technik inspirieren lassen. Nebenbei habe ich noch ein bisschen bei Uli Dolde abgekupfert und meine Frau durfte auch noch mitreden.
Der Entwurf beinhaltet folgende inhaltliche Besonderheiten die nicht direkt ins Auge stechen:
1. Das Doppelbett ist höhenverstellbar(Challenger macht das so bei den 6m Mobilen) um den Stauraum darunter höher und niedriger zu machen. Das hatten schon diverse 6m Wohnmobile, die ich gemietet habe. Das ist technisch zuverlässig. Eine Holzblende fährt am Einstieg mit hoch und runter und evtl wird noch eine Stufe frei wenn man sehr hoch fährt. Ich stelle mir eine Verstellbarkeit zwischen 800 und 1200mm vor. Das reicht um im Innenraum Fahrräder zu transportieren. Und man muss nie das Bett machen. Nebenbei passt das Ersatzrad bequem drunter und man kann eine Art Kranstange seitlich rausschiebbar machen um selbiges rein und rauszuheben. Der untere Anschlag wird sich aus der Holzblende und dem Wassertank ergeben nehme ich an.
2. Die Sitzgruppe ist erstens in der Breite veränderbar um 2 2Sitzer zu bekommen, der Tisch ist erweiterbar um das Ganze mit Platz zum Weinchen abstellen zu garnieren.
3. die Sitzgruppe ist auf Sitzflächenniveau zu einem 1600mm Bett umbaubar, die Rücklehnen werden entsprechend bemessen.
4. Die Sitzgruppe ist zu einem 1950mm Bett umbaubar, auf Niveau von Tisch und dahinterliegendem halbhohen Schrank. Das muss man technisch dann noch ausarbeiten. Damit ergeben sich für die heute 14 und 15 Jahre alten Kinder und uns 4 Schlafplätze inklusive dem Bett im Fahrerhaus und wenn noch ein Nachzügler kommt dann ist lange ein Kinderbett mit dabei im Koffer.
5. Das Bad liegt hinten quer. im Einstieg liegt die Dusche, 2 Schiebetüren verschliessen das Bad zum Innenraum. Die Sheltertüre verschliesst das Bad nach aussen. Damit ist kein Durchstieg möglich wenn jemand duscht oder am Klo ist. Aber: Am Campinkplatz benutzt kein Mensch Klo und Dusche. Ausserhalb sind die vorgenannten Nachteile nicht wirklich relevant. Entscheidender Vorteil: Es entsteht ein Windfang! Wenn man im Winter mit dem Koffer campt, dann bleiben die Schiebetüren zu. Wenn man nun den Koffer betritt, dann zieht es nicht die ganze Wärme raus, man kann sich in Ruhe auskleiden und die Schuhe loswerden, in der Wanne mit Ablauf die nasse Jacke abtropfen lassen und dann erst ohne Durchzug die Schiebetüren öffnen und den Shelter betreten. Platzmässig sollte das auch zu zweit funktionieren.
5. Die Küche ist richtig gross und bietet im Prinzip 2 mögliche Apothekerschränke rechts und links.
6. Über dem Bett stört kein einziger Hochkasten das Raumgefühl. Möglich wären aber Hochkästen rundum.
7. Das Bett kann mit Vorhang abgeschottet werden um Ruhe zu haben.
8. Schöner grosser Kleiderschrank pluss 2 Schuhschrankschubladen an den Betttreppen.
9. Riesiger Stauraum unter dem Bett für alles was man braucht. Komplett beheizbar über die Dieselluftheizung.
10. Gewichtsverteilung relativ flexibel möglich, da fast überall Stauräume sind.

So und nun die Bilder:
Selter laengs mit Sitzgruppe7.JPG
Selter laengs mit Sitzgruppe6.JPG
Selter laengs mit Sitzgruppe5.JPG
Selter laengs mit Sitzgruppe4.JPG
Selter laengs mit Sitzgruppe4.JPG
Selter laengs mit Sitzgruppe3.JPG
Selter laengs mit Sitzgruppe2.JPG
Selter laengs mit Sitzgruppe9.JPG
Natürlich passe noch nicht alle Masse perfekt, ich hatte nicht lange Zeit zum basteln und ja, es sind wieder cm statt mm (grr sketchup)
Und jetzt Feuer frei für eure Ideen.
Dateianhänge
Selter laengs mit Sitzgruppe8.JPG
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Selter laengs mit Sitzgruppe.JPG
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chevyuser
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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#35 Beitrag von chevyuser » 2019-02-11 20:11:19

Jetzt mit Bett maximal oben in Reisestellung, weniger Raum über dem Bett traue ich mir ohne Platzangst nicht zu.
Das ist auch nur eine grobe Orientierung, man wird sehen wo die Maxima liegen.
In jedem Fall passt das Reserverad dort unten gut rein, und jede Menge Reisegepäck und Fahrräder zusätzlich auch noch.
Und Proviant.
Wasser, Batterien und Küche auf der Achse und im Heck.
Selter laengs mit Sitzgruppe10.JPG

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#36 Beitrag von 1ten » 2019-02-11 22:23:09

hi,

das Ersatzrad drinnen gefällt mir, spricht auch wieder gegen eine Festbett - gute Idee jedenfalls!
chevyuser hat geschrieben:
2019-02-10 23:10:49
Natürlich passe noch nicht alle Masse perfekt, ich hatte nicht lange Zeit zum basteln und ja, es sind wieder cm statt mm (grr sketchup)
die Einheiten kann man doch umstellen auf mm (!)
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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#37 Beitrag von chevyuser » 2019-02-11 22:32:13

Ich will euch ja auch was zu denken geben haha, ich stelle das nachher um.
Im Prinzip würde der Entwurf auch zu den Entwürfen auf der ersten Seite passen mit Seitentüre.
Hubbett geht ja quasi immer. Ich finde das auch technisch nicht so schwer umzusetzen und zudem kann man im Bedarfsfall das Bett innerhalb der Systemgrenzen etwas nivellieren ohne den Karren jedes Mal auf Klötzchen zu fahren.
Systemmässig wird das relativ billig und sicher auch nicht allzu schwer. ich versuche mal die Aufroller der originalen Rollos dazu zu verwenden das Gewicht rauszunehmen und dann per Kurbel rauf und runter zu fahren, ich muss man auf der Free nochmal ein paar Systeme sichten wie die das gelöst haben. Am liebsten wäre mir selbsthemmend wie bei den Chausson Mobilen. Im Notfall kann man das Niveau auch mit Schienen und Querbolzen verstellen auf denen das Bett dann beim Ablassen aufliegt. Ein paar Einstellungen kriegt man so auch hin.

Unter dem Hubbett kann man auch gut Dinge trocknen wie Handtücher und Jacken, das habe ich schon bei den Chaussons in Schottland erfolgreich gemacht. In jedem Fall geht ein Teil der Heizluft in diesen Lagerraum und heizt mein Bett von unten :-) Dann kann auch Mutti ohne Socken schlafen.

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#38 Beitrag von Pirx » 2019-02-11 22:50:20

Wie kommt das Ersatzrad unters Bett? Kran? Klappe in der Seitenwand?

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#39 Beitrag von chevyuser » 2019-02-11 22:58:01

Sieht man doch im Bild, 2 Klappen. Eine rechts und eine links, unterschiedlich gross. Ein Kran oder was laufkatzenähnliches der sich an den Bodenschienen abstützt oder wie auch immer und dann dabei hilft den Reifen aus dem Stauraum zu hieven und umgekehrt.

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Thomas Soika
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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#40 Beitrag von Thomas Soika » 2019-02-11 23:20:02

Ich würde die Tür zum WC als Drehtür machen .
Im Normalfall ist diese dann vor dem WC und beim Nutzen des WC
Schließt die zum Wohnraum ab.
Mit den Schiebetüren sieht man immer auf das WC wenn die hecktür offen ist.
Dateianhänge
IMG_2790.JPG

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#41 Beitrag von chevyuser » 2019-02-11 23:26:49

Aber wie schliesst du die Türe wenn du aufs Klo musst? Man geht vom Wohnraum nach hinten, steht vor der Toilettentüre, jetzt ,uss die Türe ja so an mir vorbei, dass ich am Schluss zwischen Klötüre und Sheltertüre stehe und nicht im Wohnraum, sonst kann ich von vorne anfangen. Ich muss dazu sagen ich habe zu meinem Leidwesen ein kleines aber kaum zu versteckendes Wohlstandsbäuchlein, also so 20cm Platz zwischen Türschwenkbereich und Schrank müsste ich mir schon nehmen...

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#42 Beitrag von Thomas Soika » 2019-02-11 23:48:03

Meine Tür ist so ca. 70 cm breit. Über die diagonale hat man ja etwas mehr Platz
Vor der Tür . Also bei mir funktioniert das gut.
Am besten mal ne 1:1 Situation aufbauen, oder mit dem Zeichenprogramm kann man
Ja auch die genauen Maße abnehmen. Ich könnte ja mal messen, wieviel Platz ich
Beim öffnen vor der Tür habe.
Nach pythagoras müsste die diagonal knapp 100cm sein, d.h. Man hätte 30 cm
Platz wenn die Tür diagonal steht. Für mich reicht das .
Kommt aber darauf an, wie tief man den Schrank gegenüber dem WC macht.
Wäre der nur ca . 10 cm weniger tief als der Rest von der Seitenwand ,
So hätte man schon 40 cm Platz in der Diagonalen .

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#43 Beitrag von Pirx » 2019-02-12 8:05:08

chevyuser hat geschrieben:
2019-02-11 22:58:01
Sieht man doch im Bild, ...
Entschuldige meine Frage, der Kran auf Deinem Bild muß mir entgangen sein. Auch die Größe der Klappen schien mir irgendwie nicht zum Reifendurchmesser zu passen. Ich werde Dich nicht mehr mit Fragen belästigen.

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#44 Beitrag von chevyuser » 2019-02-12 12:32:21

Mein Gott sei doch nicht gleich so empfindlich. Es handelt sich nach wie vor um Prinzipbilder.
Du siehst am Bild rechts und links 2 Klappen. Den Kran denkst du dir einfach mit dazu, den werde ich wohl nicht einzeichnen
Die Grösse der Klappen wird sich selbstverständlich an der Grösse der zu ladenden Güter und dann den Streben in der Wand orientieren oder im Härtefall kann man das Rad sogar durch den Gang herausrollen wenn man die Treppchen demontierbar machen würde, über die Heckleiter stelle ich mir das gerade sogar als neue Idee machbar vor.

Ich versuche in diesem Thread meine Ideen mit euch zu teilen, alles noch im Fluss und Wandel. Natürlich kann man mich auf jeden Fehler festnageln, aber der Prozess sollte doch eher ein kollektiver Kreativitätsprozess denn einen ingenieursmässiger knallhart festgelegter Prozess sein.
Ich glaube wir haben hier zusammen schon einige gute Ideen eingebracht, die dem einen oder andere von Nutzen sein könnten.

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#45 Beitrag von Pirx » 2019-02-12 12:45:10

chevyuser hat geschrieben:
2019-02-12 12:32:21
Natürlich kann man mich auf jeden Fehler festnageln, aber der Prozess sollte doch eher ein kollektiver Kreativitätsprozess denn einen ingenieursmässiger knallhart festgelegter Prozess sein.
Es ging mir nicht darum, Dich auf Fehler festzunageln. Mir war unklar, ob Du die Probleme, das Ersatzrad anzuheben und in den Koffer zu bringen, berücksichtigt hast. Daher meine Frage.

Dieses Prinzip kenne ich übrigens von einem Shelter auf Unimog U1300L. Dort waren unter dem Bett (an der Vorderseite des Shelters) zwei Ersatzräder der Größe 14,5R20 flachliegend untergebracht. Auf jeder Seite eine entsprechend große Klappe. Jedes Rad hatte einen separaten, ausschwenkbaren Kran. Es hat funktioniert, auch wenn es nicht mein Ding wäre.

Bilder davon sind leider nicht mehr aufrufbar, da im Archiv.

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#46 Beitrag von 1ten » 2019-02-12 12:45:54

chevyuser hat geschrieben:
2019-02-11 20:11:19
Selter laengs mit Sitzgruppe10.JPG
mit einem Hubbett und einer Seitentüre könnte man den Ersatzreifen über die Hecktüre hereinfahren … so hatte ich das zuerst "gesehen" - im letzen Entwurf geht das natürlich nicht. Eine Hebevorichtung am Heck oder/und z.B. einen Meiler Kran einer Containerecke ist nicht so aufwendig.

Gruss, 1ten
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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#47 Beitrag von chevyuser » 2019-02-12 13:52:39

Ich sag ja solche technischen Problemchen sind keine Herausforderung, ein Kränchen dass geschätzt 120kg heben kann ist kein Wahnsinn.
Seilzug an der oberen Containerecke und dann bisschen rüberschwingen ginge sogar und wiegt quasi fast nichts.
Hinten reinrollen und unters Bett durch die demontierten Schubladen würde im Ernstfall vielleicht 30 min mehr kosten aber wann kommt der schon vor....
Die Klappen sind hald baulich begrenzt, sollte aber für den Reifen reichen. Gewicht liegt natürlich recht weit vorne aber hilft ja nichts.

Ich finde man sollte die einzelnen Entwürfe für Ausbauten mal zentral sammeln, da ist wirklich viel gutes an Ideen dabei.
Am übernächsten Sonntag schaue ich mich mal auf der free um, wie manche Hersteller von Joghurtbechern Details lösen.

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#48 Beitrag von chevyuser » 2019-02-12 18:43:05

Selter laengs mit Sitzgruppe12.JPG
Selter laengs mit Sitzgruppe13.JPG
So z.B. könnte so ein Kran aussehen. Schräg an der Dachkante abgestützt, auf beiden seiten montierbar und mit einem Seil an der Spitze zur gegenüberliegenden Shelterseite abgespannt.
an der Spitze dann ein Flaschenzug befestigt und damit den Reifen angehoben. Dann mit Körperkraft in die Luke reinbugsiert und langsam abgelassen. Sollte körperlich möglich sein.

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#49 Beitrag von tonnar » 2019-02-13 10:42:15

Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch, aber warum sollte man das Reserverad überhaupt im Innenraum lagern? Auf die Idee würde ich nie kommen! So ein rundes Rad in einem eckigen Stauraum frist doch extrem viel Platz (Ladekran/Laufschiene noch nicht mit eingerechnet). Den würde ich eher für viele andere Dinge nutzen, die mir wichtiger sind (mehr Wasser, Feuerschale, etc.). Ok, ich bin auch mit Frau und zwei Kids unterwegs.
Noch abwegiger finde ich die Idee, das Rad quer durch den Shelter zu rollen und dann irgendwo zu verstauen. Versucht das mal mit einem platten, dreckigen 14.00er!

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#50 Beitrag von Lassie » 2019-02-13 11:17:22

Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch, aber warum sollte man das Reserverad überhaupt im Innenraum lagern?
Hallo,

ist halt immer eine Frage des Gesamtkonzepts. Ich hab unser E-Rad auch im Mog im Heckstauraum. Ist von der Gewichtsverteilung her super, vom - sehr seltenen - Handling natürlich nicht ganz so einfach, aber gut machbar.

Es ist immer die Frage: wie verteile ich Volumen / Gewicht am Auto in Bezug auf Fahrdynamik, Zugänglichkeit, Handling, etc? Mir war zB ein 200 l - Dieseltank wichtiger als das E-Rad am Original-Stauplatz. Und ans Heck hängen wollte ich es auch nicht -> schlechter für die Fahrdynamik. Aufs Fahrerhaus-Dach? No way.... Also kam der Heckstauraum als nächst sinnvoller Stauraum raus. Ist für uns in der Summe der Einschränkungen der momentan beste Kompromiss.... Muss aber jeder für sich selber entscheiden.

Viele Grüße
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#51 Beitrag von chevyuser » 2019-02-14 10:09:00

Ich will auch kein Reserverad am Wagen aussen hängen haben wenn ich nicht muss. Der Stauraum ist derart riesig, dass ich problemlos damit zurechtkomme zu zweit. Es hat sich herausgestellt dass wir wirklich wenig Gepäck tatsächlich brauchen. Entsprechend wenig haben wir auch dabei.
Mit den jetzt geplanten Stauräumen ist das wunderbar möglich.
Und darum plane ich das Rad nach innen. Die Feuerschale übrigens, interessant dass du das sagst:
Die wird bei uns so gebaut, dass sie genau in die Felge vom Ersatzrad reingestellt werden kann. So die bisherige Überlegung. Die wiederum unabhängig vom Stauplatz des Rades.
Dann die Abdeckung drüber und alles ist gut verstaut.

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#52 Beitrag von Tomduly » 2019-02-14 12:02:06

Moin!

Ich bin auch kein Freund von außen weit hinter der Achse am Heck hängenden oder hoch oben auf dem Fahrerhausdach liegenden Rädern. Rein fahrphysikalisch ist die Unterbringung im Koffer meiner Meinung nach immerhin noch die zweitbeste Möglichkeit nach der originalen Ersatzradposition (wie z.B. beim Unimog 1300L oder beim KAT). Da passt halt oft nur die Serienbereifung problemlos hin und nicht die Bigfoot-Wunschbereifung.
Unbedingt lösen muss man das Thema Ersatzradkran oder Winde bei Unterbringung im Koffer. Gerade bei liegender Lagerug des Rads ist es nicht trivial, ein >150kg-Rad raus und vor allem wieder reinzubekommen.
- Denkbar wäre eine entsprechend belastbare gelagerte ausziehbare Plattform im Stauraum und ein außen ansteckbarer Galgen, mit dem man das Rad auf der Plattform ablegt. Oder als Variante ein ausziehbares "Brett", das an der Kante der Stauraumöffnung eingehängt wird und schräg nach unten geklappt wird, bis es auf dem Boden steht. Dann rollt man das Rad an die Schräge ran, legt es ab und zieht das Brett mit einer Winde hoch, bis es waagerecht ist und lässt das Rad mitsamt Brett in den Stauraum gleiten.
- Oder ein ausziebahres 4-Kant-Rohr an der Decke im Stauraum mit einer Winde dran - Nachteil dieser Lösung: die Stauraumklappe muss ziemlich hoch ausfallen, damit die Krankonstruktion mit Winde, Hebegeschirr und dem Rad darunter frei durch passen. Und man baut den Stauraum an der Decke mit der Hebetechnik zu.

Grüsse
Tom

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#53 Beitrag von chevyuser » 2019-02-14 13:21:45

Ich bin auch gerade am nachdenken.
Die ziemlich hohe Ladeklappe ist für Fahrräder sowieso nötig, ist auch bei den Womos von Chausson auf einer Seite so. Die andere Seite ist bei denen deutlich kleiner von der Klappe her.
Ich glaube schon dass man das technisch lösen kann, ohne zuviel Zusatzgewicht ins Mobil zu bekommen.
Eine rollbare Unterlage für das Rad wäre auch noch eine Option, sobald mans an der Klappe hat kann man es mit meinem oben zu sehenden Kran an einer Seite anheben und dann zu zweit wohl gut kontrollieren.
Mit dem originalen Rad und nur einem Seil oben um die Reling vom Feuerwehrkoffer ging das problemlos, mit meiner Frau, die sicherlich nicht stark ist. Technisch hochwertiger ausgestattet sollte das auch mit dem doppelten Gewicht gehen. Unser Ersatzrad steht im Feuerwehrkoffer links hinten weil ich keine Möglichkeit gesehen habe das aufs Dach zu bekommen ohne grosse Umbauten oder Wirbelsäulenschäden.
Zur Not zieht man wenn alleine von der drüberen Seite mit einem Spannzug und lässt entsprechend in der Höhe nach je weiter man in der Klappe ist. Das ist zwar Lauferei alleine aber ginge im Notfall auch.
Und tägliches wechseln wird bei den Wenigsten vorkommen oder?
Der Shelter bietet ja schon viele Möglichkeiten was das Befestigen von Krankonstrukten anbelangt. Theoretisch natürlich auch um was aufs Dach zu bekommen. Aber mir wird der Shelter alleine hoch genug und oben 150kg rumzuschaukeln hab ich keinen Bock. Da kommen einfache Sachen drauf wie das Schlauchboot, das braucht man nicht so oft.
Gruss Bernd

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#54 Beitrag von hugepanic » 2019-02-14 20:34:20

@chevyuser:
Darf ich anmerken das deine Krankonstruktion eine Kraft-Erzeugungs-Maschine ist?
Wenn du (z.B.) den Arm um 1m neben die Bordwand auskragen läßt, und nur ca. 0,2m überhöhung hast (also höhe der Rolle über dem dach) dann erzeugst du schon die 5fache Kraft die dann auf dem spannsein und auf das Dach wirkt!
Bei 1500N (ca. 150kg) Last, sind das mal eben 7,5kN (oder etwa 750kg).

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#55 Beitrag von chevyuser » 2019-02-14 22:48:24

Wie rechnest du das genau aus?
bei senkrechtem Kraftvektor nach unten mit 150kg oder 1500N?
Interessant für alle Teilnehmer.
Hãngen dann am Baukran bei 2t Last 10t am Seil zur Rolle?
Das ist viel...

Aber die 750kg sind nicht viel, das hält jeder Gurt.

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#56 Beitrag von hugepanic » 2019-02-14 23:48:58

das ist eine "einfache" kräftezerlegung. --> Auflagerreaktionen

alle kräfte in X und Y sind in der summe jeweils null.
auch die Momente heben sich auf, sind in der summe also null.

du hast ein sehr flachens fachwerk aufgebaut, das produziert hohe Kräfte.
Klar hält ein Gurt diese 750"kg" aus, aber ist unsinnig den Kran eben so zu bauen.
Stell das Gestell in einen 45° winkel (also ca. Winkelhalbierende zwischen Seil und spanngurt) und du hast viel weniger kräfte. --> kostet dich 2kg eisen, und macht aus 750"kg" dann 200"kg"!
(sorry, ich muß die "kg" in anführungszeichen schreiben. "kg" ist halt ein gewicht und keine Kraft, aber unter N (Newton) kann man sich nicht viel vorstellen)

hier noch mehr zum einlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rittersch ... tverfahren
man kann das ganze auch Zeichnerisch lösen: https://de.wikipedia.org/wiki/Cremonaplan


Zu deiner Frage mit dem Kran (2to erzeugen 10to):
Im Seil wirken (ohne Reibung) immer die gleichen kräfte. Es kann aber sein das du durch die Konstruktion aber höhere kräfte produzierst.

Was du aber vergleichen kannst ist eine Hängematte! Je stärker eine hängematte gespannt ist, desto höher die kräfte auf die wand. Und die sind weit höher als die 100kg an Beladung!!

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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#57 Beitrag von chevyuser » 2019-02-14 23:56:17

Aber das sind doch 45 Grad in der Zeichnung, zumindest war es beabsichtigt die Kraft quasi senkrecht in die obere Kante einzuleiten. Das ist in sketchup schwer darzustellen wie ich finde.
Die Idee war ein Winkelaluminium zu nehmen, dort dran an geschweisste Aufnahmen den Alu Ausleger zu schrauben und den Winkel auf die Kante aufzusetzen. Daraus ergeben sich immer ca 45° +- .
Dann nach gegenüber verspannen und eine Rolle vorne dran zum Handling des Rades, das kann auch ein Flaschenzug oder ein Elektrozug/Kettenzug oder sowas sein. Prio lag erstmal auf leicht. Und möglichst aus Material was schon an Bord ist.
Ich finde es aber sehr interessant wie man das berechnen kann, ich wäre jetzt bei dem Thema einfach nach Gefühl gegangen.
Allemal gut auf sowas aufzupassen. Vielen Dank!

chevyuser
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Re: erster Entwurf für den Shelter Ausbau

#58 Beitrag von chevyuser » 2019-02-15 8:27:43

hier mal Bilder vom Chausson C514 mit Hubbett, das kann 30cm bewegt werden und hatte ich schon in Schottland und Italien für insgesamt 6 Wochen gemietet.
https://www.wohnmobile-im-norden.de/sit ... k=DX0JVPHk
https://www.wohnmobile-im-norden.de/sit ... k=iD6WBvPS

Man sieht gut die grosse Luke in den Heckstauraum, sehr praktisch kann ich sagen.
Das Bett läuft auch an Gurten rauf und runter. ich muss mal sehen wie die das selbsthemmend hinbekommen haben, dass es nicht selber runterfährt wenn Papa und Mama sich unterhalten.
Auf dem zweiten Bild sieht man wie gut das verblendet ist, die Holzblenden laufen mit hoch und runter.
So stelle ich mir das in etwa vor. Dort ist auch beheizt, so dass man immer gut Sachen trocknen konnte, gerade im Norden ein Vorteil.

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