Kurzhauber Beratung

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Mojoy
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Kurzhauber Beratung

#1 Beitrag von Mojoy » 2020-07-29 14:07:17

So nachdem ich meist stiller Mitleser hier war und nur wenige allgemeine Fragen gestellt habe, liebäugele ich seit einiger Zeit mit dem Kurzhauber, als kompaktes Reisemobil für zwei Personen plus Hunde durch Europa.

Ich habe hier natürlich die meisten Themen durchgelesen und auch denn Prix'schen Lieblinkslink studiert.
Gefallen tut mir eigentlich die zweite Generation von 1964-1968 am besten. Die niedrigere Windschutzscheibe finde ich einfach stimmiger.

Ich hatte mir folgende Gedanken zu der Möglichen Ausstattung gemacht:

- Allrad
- Radstand 3200mm oder 3600mm
- Servolenkung
- (schnellen Achsen)
- DoKa

Da es ja geräuschetechnisch ein paar Verbesserungen gibt, würden auch ein paar Umbaumaßnahmen folgen:

- Getriebetausch
- falls nötig die Achsübersetzung auf 39:8
- größere Einzelbereifung
- Leistungssteigerung auf 130PS eventuell Turbo nachrüsten, wenn kein Turbomotor verbaut ist.

Ein weiterer interessanter Punkt wäre der Umbau auf das Verteilergetriebe VG 500 3W/1,6 von den Kurzhauber aus den 80er, um Allrad und Untersetzung getrennt regeln zu können.


Jetzt habe ich noch folgende offene Fragen und hoffe auf euer Wissen:

Am liebsten wäre mir eigentlich ein leichter 710 mit DoKa. So wie ich das aber verstanden habe gibt es den als Allrad aber nicht mit Sperre hinten?
Kann man die bei den HL3 Achsen nachrüsten?
Bzw. Ist der 710 ausreichend?

Wie ist das eigentlich mit der Motorbremse. Woran erkenne ich wenn diese verbaut ist und ab wann wurde diese verbaut, bzw kann/sollte man die nachrüsten?

Ebenfalls gab es doch das 24V Bordnetz (ab wann?). Ist es von Vorteil nach Fahrzeugen mit diesem Ausschau zu halten?

Ebenfalls wird ja gesagt, dass die Möglichkeit besteht, eine Vorderachssperre nachzurüsten. Ist das immer noch so?

Zu guter Letzt habe ich noch eine Frage zum Aufbau. Ich habe im Netz Kurzhauber gesehen, wo das Fahrerhaus in den Aufbau integriert wurde, also quasi ein Teilintegriertes-Wohnmobil. Wie bewerkstelligt man eine solche Lösung in Bezug auf Lagerung etc. um auch mal ins Gelände zu können, oder sind das dann reine Gutwege Fahrzeuge?

Ich freue mich auf eure Antworten

Grüße
Valentin

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Re: Kurzhauber Beratung

#2 Beitrag von Mark86 » 2020-07-29 15:04:00

Bist du schonmal Haube gefahren?
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Kurzhauber Beratung

#3 Beitrag von joern » 2020-07-29 15:20:57

Mark86 hat geschrieben:
2020-07-29 15:04:00
Bist du schonmal Haube gefahren?
Das ist das wichtigste.
Falls Du über 180 cm gross bist, wird Dir z. B. die niedrige Scheibe nicht mehr gefallen.
Und wenn Dein Fokus auf Reisen liegt und nicht nur knuffiges Aussehen, dann solltest Du Dir überlegen, ob ein 55 Jahre altes Auto die ideale Basis dafür ist.
Das Leben ist kein Ponyschlecken

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Re: Kurzhauber Beratung

#4 Beitrag von Mark86 » 2020-07-29 15:23:16

Ich glaube nicht dass es so sehr am Alter liegt und n A Modell bin ich noch nicht gefahren, aber n paar B Modelle :sick:
Es, äh, sieht nett aus und kommt unter 7,5 Tonnen. Ich glaube dass war es dann auch.
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Kurzhauber Beratung

#5 Beitrag von joern » 2020-07-29 15:50:25

A Modell heisst (auch bei Mercedes) dass die Teilebeschaffung nicht einfacher wird. (Frontscheibe, Bremstrommeln)
Und ein Fzg kaufen, um dann Getriebe, Motor und Achsen umzubauen, dann vielleicht lieber das passende Fzg kaufen.
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Re: Kurzhauber Beratung

#6 Beitrag von Mojoy » 2020-07-29 16:19:02

Gefahren bin ich das B Modell. Beim A Modell nur mitgefahren. Mit neuen Sitzen und einer anderen Sitzkonsole war das in Ordnung bei meinen 185. Selbstverständlich will ich so wenig wie möglich umbauen und nach der entsprechenden Basis suchen.
Den 710 gibt es nicht als B Modell...

Ein TRM 2000 war auch in der engeren Auswahl... Kompakt und leichter als 7,5t finde ich für Europa passend. Sonst ist man schnell beim Kastenwagen. Düdo oder Vario... Wobei die nicht umbedingt so kurz sind...

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Re: Kurzhauber Beratung

#7 Beitrag von Mark86 » 2020-07-29 16:52:37

Ueber 911 zu TRM bis Vario ist aber ne Spanne ^^

Ich würde für Europaeinsätze n Auto kaufen, mit dem sich auch Autobahnetappen erträglich zurücklegen lassen...
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Re: Kurzhauber Beratung

#8 Beitrag von Landei » 2020-07-29 16:55:17

Ich glaube nicht dass es so sehr am Alter liegt und n A Modell bin ich noch nicht gefahren, aber n paar B Modelle :sick:
Es, äh, sieht nett aus und kommt unter 7,5 Tonnen. Ich glaube dass war es dann auch
Nein, du hast noch völlig vergessen zu erwähnen, dass A Modell Besitzende im Speziellen und Kurzhauberbesitzende im Allgemeinen völlige Flachtrottel sind, die sich mit so ätzendenden, unpraktischen, unkonfortablen, lauten usw. Schrottguken abgeben.

Eigentlich müssten sie per Gesetz zur Abmontage des heiligen Mercedessterns wegen Markenblasphemie verdonnert werden!

Lieber Valentin!

Höre auf die warnenden Worte des weisen, allwissenden Meisters und weiche ab vom Pfade der Unvernunft!

Jochen (eine seit 22 Jahren im Höllenpfuhl verlorene Seele)

P.S. Selbstedit 🤐

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Re: Kurzhauber Beratung

#9 Beitrag von Mojoy » 2020-07-29 17:34:15

Landei hat geschrieben:
2020-07-29 16:55:17

Nein, du hast noch völlig vergessen zu erwähnen, dass A Modell Besitzende im Speziellen und Kurzhauberbesitzende im Allgemeinen völlige Flachtrottel sind, die sich mit so ätzendenden, unpraktischen, unkonfortablen, lauten usw. Schrottguken abgeben.

Eigentlich müssten sie per Gesetz zur Abmontage des heiligen Mercedessterns wegen Markenblasphemie verdonnert werden!

Lieber Valentin!

Höre auf die warnenden Worte des weisen, allwissenden Meisters und weiche ab vom Pfade der Unvernunft!

Jochen (eine seit 22 Jahren im Höllenpfuhl verlorene Seele)

P.S. Selbstedit 🤐
Ja selbst das schreckt mich nicht ab. Die Sympathie zu den Kurzhaubern ist einfach ansteckend... Außerdem habe ich im Urlaub Zeit.
Da es aber eh schwierig ist den passenden Hauber zu finden, dauert das sicher noch seine Zeit.

Würde mich noch über ein paar Antworten zu meinen Fragen freuen. Gerade im Bezug auf den 710.

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Re: Kurzhauber Beratung

#10 Beitrag von Mark86 » 2020-07-29 17:39:19

Nene, bei der Masse an Hauberfahrern, die können ja nicht irren, und bei den Preisen muss es an mir liegen dem sich der Hype einfach nicht erschlossen hat :angel:
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Kurzhauber Beratung

#11 Beitrag von Landei » 2020-07-29 18:39:09

Du wirfst eine Menge von Bedingungen in den Ring, die aus dem serienmäßigen 710er (mit dem leichtesten Rahmen) unter viel Aufwand ein völlig anderes Fahrzeug machen, das mit Ausnahme des Aussehens tatsächlich auf andere Weise weitaus günstiger, moderner und damit sehr wahrscheinlich besser erreicht werden kann.

- 710er mit seienmäßiger Servolenkung kenne ich nicht
- auch nicht mit HA Sperre
- Kurzhauber mit VA Sperre habe ich noch nie gesehen

Machen kann man gegen Geld vieles.
Andere Achsen
Anderen Motor
Anderes Getriebe
Andere Reifen

Ich kenne 710er mit OM 366, dem 6Gang Split, Servolenkung, Fahrwerk vom 911er, ich kenne auch die Preise, die dafür im Laufe der Jahre bezahlt worden sind.

Warum haben die Besitzer das gemacht?

Weil sie Bock dazu hatten und weil sie es sich scheinbar leisten konnten.

Wirf doch einfach mal eine Zahl in den Raum, die du bereit wärst, für so eine gepimpte Karre aufzuwenden, um sie zu haben.
Was du damit machen möchtest, hast du ja noch nicht erzählt.

Meine Referenz ist immer so ein voll ausgebauter VW Bulli in derzeitiger Vollausstattung. Solange es scheinbar genügend Menschen gibt, die sich so etwas leisten können/wollen, kann man auch mit Geld 50jährige Altlaster aufpimpen.

Das Grinsen beim Fahren, die Reaktionen bei jedem Stopp...

ich nenne es mal eine gute Dividende ohne Reue!

(Rationales Denken ist manchmal eine Spaßbremse im Leben...)

Jochen

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Re: Kurzhauber Beratung

#12 Beitrag von Mojoy » 2020-07-29 20:57:33

Die Vorderachssperre war einfach nur eine interessens Frage. Die brauch ich sowieso nicht. Das Fahrzeug soll einfach in Europa + Etwas Richtung Osten, sowie Marokko eingesetzt werden. Nichts extremes, einfach aber auch mal die Möglichkeit haben auf den Strand oder in die Wüste zu fahren. Dafür natürlich kompakt.
Die Umbauten würde ich eh erst nach und nach in Erwägung ziehen.

Ich habe mit einem geschrieben, der in den Kleinanzeigen einen 710, original Feuerwehr für 7500€ verkauft hat. Der hatte gemeint, dass das Fahrzeug eine Servolenkung hat. Leider war der aber schon verkauft.

Budget technisch hab ich mir mal für ein Fahrzeug um die 10tsd. Mal angesetzt. 15tsd. wären so mein Limit. Für diverse Umbauten wird dann nochmal das gleiche fällig.

Welche Optionen habe ich denn Anstelle der genannten LKW LA 710 und Trm 2000 um ein möglichst kompaktes Allrad-Reisemobil der 6t Klasse zu bekommen (mit diesem Budget)?

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Re: Kurzhauber Beratung

#13 Beitrag von Pirx » 2020-07-29 21:05:00

Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 14:07:17
So nachdem ich meist stiller Mitleser hier war und nur wenige allgemeine Fragen gestellt habe, liebäugele ich seit einiger Zeit mit dem Kurzhauber, als kompaktes Reisemobil für zwei Personen plus Hunde durch Europa.

Ich habe hier natürlich die meisten Themen durchgelesen und auch denn Prix'schen Lieblinkslink studiert.
Sehr guter Einstieg! :angel:
Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 14:07:17
Gefallen tut mir eigentlich die zweite Generation von 1964-1968 am besten. Die niedrigere Windschutzscheibe finde ich einfach stimmiger.
Jochen hat ja schon was dazu geschrieben. Ist für Großgewachsene nicht gerade ideal und die Ersatzteilversorgung kommt so langsam in die Region, wo Hanomag, Magirus und IVECO vor 20 Jahren waren. :lol:

Übrigens: es gibt auch 710er mit hoher Windschutzscheibe, aber 2 Wischern und "altem" Armaturenbrett und Lenkrad.
Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 14:07:17
Ich hatte mir folgende Gedanken zu der Möglichen Ausstattung gemacht:

- Allrad
- Radstand 3200mm oder 3600mm
- Servolenkung
- (schnellen Achsen)
- DoKa
Radstand 3200 mm ist sehr selten. Servolenkung beim A-Modell praktisch nicht zu finden. Schnelle Achsen ebenso - was verstehst Du überhaupt unter "schnelle Achsen"? Beim 710er gibt es öfter mal die Achsübersetzung für 85 km/h mit Zwillingstreifen. Für mehr reicht die Motorleistung eher nicht.
Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 14:07:17
Da es ja geräuschetechnisch ein paar Verbesserungen gibt, würden auch ein paar Umbaumaßnahmen folgen:

- Getriebetausch
- falls nötig die Achsübersetzung auf 39:8
- größere Einzelbereifung
- Leistungssteigerung auf 130PS eventuell Turbo nachrüsten, wenn kein Turbomotor verbaut ist.

Ein weiterer interessanter Punkt wäre der Umbau auf das Verteilergetriebe VG 500 3W/1,6 von den Kurzhauber aus den 80er, um Allrad und Untersetzung getrennt regeln zu können.
Da Du weiter unten vom 710er schreibst: Alle im Forum beschriebenen Kurzhauber-Achsumbauten beziehen sich m.W. auf die HL4-Hinterachse. Du kannst nicht davon ausgehen, daß die dort genannten Achsübersetzungen auch für die HL3-Achse verfügbar sind. Ich weiß gerade aus dem Stegreif auch nicht, ob es eine Achsübersetzung 39:8 überhaupt für die HL3 gibt.

Ansonsten wie Jochen schrieb: machen kann man viel - aber ob es sich lohnt einen LKW in praktisch allen Grundkomponenten (Motor, Getriebe, Verteilergetriebe, Achsen, Lenkung) umzubauen ist eine ganz andere Frage.
Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 14:07:17
Jetzt habe ich noch folgende offene Fragen und hoffe auf euer Wissen:

Am liebsten wäre mir eigentlich ein leichter 710 mit DoKa. So wie ich das aber verstanden habe gibt es den als Allrad aber nicht mit Sperre hinten?
Kann man die bei den HL3 Achsen nachrüsten?
Bzw. Ist der 710 ausreichend?
Ein 710 mit Hinterachssperre ist mir nicht bekannt. M.W. gab es für die HL3-Hinterachse keine Sperre. Also ist sie auch nicht nachrüstbar.
Ob der 710 ausreichend ist, kann ich nicht sagen. Ich habe nie einen besessen.
Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 14:07:17
Wie ist das eigentlich mit der Motorbremse. Woran erkenne ich wenn diese verbaut ist und ab wann wurde diese verbaut, bzw kann/sollte man die nachrüsten?
Eine Motorbremse ist/war Vorschrift ab 9 Tonnen Gesamtgewicht und ist daher in einem 710 eher selten anzutreffen. Du erkennst sie an der Auspuffklappe im Abgaskrümmer oder am Betätigungshebel unter dem Lenkrad. Ich hatte früher einen 911er (8,5 t zGG) ohne Motorbremse und heute einen 1113er mit Motorbremse und möchte sie nicht mehr missen. Ich erinnere mich an einen Alpenpass (Großglockner-Hochalpenstraße? Mein Gedächtnis ist nicht das Beste.), wo selbst im ersten Gang (Straßenübersetzung) die Bremswirkung des Motors nicht ausreichte, um die Geschwindigkeit zu halten. Da bestens asphaltiert, konnte ich die Geländeuntersetzung (mit Allrad-Zwangszuschaltung) nicht nutzen. Ich bin dann eine Stunde lang mit ständigen Beibremsungen mit der Betriebsbremse bergab gefahren. Brauche ich nie wieder. Selbstverständlich hätte ich bei Fading-Erscheinungen sofort angehalten, um die Bremse abkühlen zu lassen. Aber mit Motorbremse ist doch alles viel entspannter.
Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 14:07:17
Ebenfalls gab es doch das 24V Bordnetz (ab wann?). Ist es von Vorteil nach Fahrzeugen mit diesem Ausschau zu halten?
Das 24V-Bordnetz gab es nicht ab einem bestimmten Zeitpunkt, sondern immer wahlweise zum reinen 12V-Bordnetz (Serie) und zum 12V-Bordnetz mit 24V-Anlasser. Militär, Katastrophenschutz und THW haben 24V bestellt. Bei Feuerwehren und zivilen Kunden ist alles zu finden. Ich finde ein 24V-Bordnetz ganz nett, wenn man im Winter ans Nordkapp oder nach Sibirien will. Mit einer gut gewarteten 12V-Anlage geht das aber auch. Von der 12V-Anlage mit 24V-Anlasser hört man im hohen Alter von vielen Problemen mit dem Umschaltrelais, das wollte ich nicht haben. Ich sag mal so: ich würde einen Fahrzeugkauf, wenn sonst alles paßt, nicht von der Bordspannung abhängig machen.
Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 14:07:17
Ebenfalls wird ja gesagt, dass die Möglichkeit besteht, eine Vorderachssperre nachzurüsten. Ist das immer noch so?
Ich kenne einen (1) LA911B, bei dem eine Vorderachssperre in der AL3-Vorderachse nachgerüstet wurde. Geht also, aber möglicherweise nicht in jeder Achsvariante oder nicht beim A-Modell? Überhaupt: wozu? Wenn Du der Meinung bist, Servolenkung, mindestens 130 PS und sämtliche Sperren zu benötigen, wäre da nicht ein Unimog U1300L von der Bundeswehr besser geeignet?
Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 14:07:17
Zu guter Letzt habe ich noch eine Frage zum Aufbau. Ich habe im Netz Kurzhauber gesehen, wo das Fahrerhaus in den Aufbau integriert wurde, also quasi ein Teilintegriertes-Wohnmobil. Wie bewerkstelligt man eine solche Lösung in Bezug auf Lagerung etc. um auch mal ins Gelände zu können, oder sind das dann reine Gutwege Fahrzeuge?
Wenn diese Fahrzeuge tatsächlich eine feste Verbindung zwischen Fahrerhaus und Aufbau hatten, dann sind das reine Straßenfahrzeuge. Gerade die Kurzhauber haben eine gewaltige Rahmenverwindung. Das geht nicht lange gut.

Pirx
Zuletzt geändert von Pirx am 2020-07-29 21:26:33, insgesamt 1-mal geändert.
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
---
"Immer bedenken: Hilfe ist keine Einbahnstrasse, Geholfen-Werden ist kein Recht und es liegt an jedem selbst, inwieweit er sich hier in der Gemeinschaft (die im Extremfall so einiges gemeinsam schafft) involviert und einbringt."
Ein Unimog-Fahrer.

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Re: Kurzhauber Beratung

#14 Beitrag von Mojoy » 2020-07-29 21:12:23

Danke für die Ausführliche Antwort!

Wie gesagt, ein paar Fragen war definitiv interessens Fragen. Ich benötige keine Vorderachssperre oder ein bestimmtes Bordnetz.
Den Kurzhauber bin ich bis jetzt auch nur als 911 mit 130 PS gefahren und fande es okay...
Die Umbauten habe ich halt hier im Forum fasziniert verfolgt. Was ich wirklich brauch, weiß ich erst, wenn ich das Fahrzeug über längere Zeit bewegt habe... Also doch eher nach dem 1113 ausschauhalten...

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Re: Kurzhauber Beratung

#15 Beitrag von Mark86 » 2020-07-29 21:21:22

Bist du damit auch mal 300km auf der Autobahn mitgefahren?
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Kurzhauber Beratung

#16 Beitrag von Mojoy » 2020-07-29 21:30:46

Nicht ganz. Rund 280km Autobahn und Landstraße während einer Überführungsfahrt...

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Re: Kurzhauber Beratung

#17 Beitrag von Chriss71 » 2020-07-29 22:30:06

Hallo Valentin,
wenn du einen Kurzhauber haben willst, würde ich an deiner Stelle einen nehmen.
Andere LKWs sind leiser, schneller, billiger, sparsamer, Geländegängiger, Vernünftiger, aber eben keine Kurzhauber.

Wir haben einen 1113b und wollen keinen Vernunft-LKW.

Ich bin erstaunt darüber, was du alles modifizieren möchtest. Respekt.
Wir haben als Modifikation größere Räder und größere Tanks sowie etwas Schalldämmung.
Im Sand sind Reifen und niedriger Luftdruck meiner Erfahrung nach viel wichtiger als Hinterachssperren. Im Matsch wird es anders aussehen.
PS: ich würde nach 169PS, Servo und eventuell Motorbremse Ausschau halten.
4,20 Radstand ist für uns okay und hat uns bisher nicht eingeschrenkt. Bei 3,60 und Doka wird entweder dein Koffer sehr kurz, oder hat viel Überhang, was die Geländegängigkeit wieder einschränkt.

Viele Grüße
Christian

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Re: Kurzhauber Beratung

#18 Beitrag von Mark86 » 2020-07-30 8:37:38

Ich würde wenn ein B Modell kaufen und schauen, dass du gleich einen mit 168PS Turbomotor bekommst. Denk dran, so späße wie Achsumbauten, Splitgetriebe, etc. reißen Löcher in die Kasse...

Ne Hinterachssperre wird m.E. überbewertet. Aber dazu gabs hier ja schon ausführliche Diskusionen...
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Re: Kurzhauber Beratung

#19 Beitrag von SimonB » 2020-07-30 8:48:04

Hi,
Mojoy hat geschrieben:
2020-07-29 20:57:33
Welche Optionen habe ich denn Anstelle der genannten LKW LA 710 und Trm 2000 um ein möglichst kompaktes Allrad-Reisemobil der 6t Klasse zu bekommen (mit diesem Budget)?
Den Steyr 680 (bzw. die Schweizer Variante A680g) hast Du vermutlich auf dem Schirm gehabt und verworfen?

(Kompakt, wendiger als die Kurzhauber, Allrad, Sperre hinten, Budgetkompatibel, 120PS, Einzelbereifung (beim Schweizer), kein Servo und ähnlich laut&rumpelig wie die Benze.)

Gruß
Simon
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Re: Kurzhauber Beratung

#20 Beitrag von Dieselsurfer » 2020-07-30 10:52:35

aber halt keene Haube :spiel: :p
"wer eine Regierung zu brauchen glaubt, sagte Stiggins, ist ohnehin eine unrettbar gescheiterte Lebensform "

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Re: Kurzhauber Beratung

#21 Beitrag von Mark86 » 2020-07-30 11:00:24

Wenn man unbedingt nen Hauber haben will, dann sollte man sich n Hauber kaufen und keinen Frontlenker und keinen Steyr...

Wenn es aber um Europaurlaube zu zweit geht, würde ich dass zusammen mit der besseren Hälfte planen. Nicht selten baut Mann Jahrelang für Wahnsinnsgeld an nem Auto und Frau freut sich, dass er beschäftigt ist, bis die Karre endlich fertig ist und dann kommt dass Böse Erwachen mit Ehekriegsähnlichen Zuständen, wenn man damit mal mit 50 durch die Kassler Berge gefahren ist, Madamme sich unterwegs entnerft Orenschützer statt nem paar Schuhe kaufen geht und nach der ersten Tour erklärt, dass sie in die laute, langsame, stinkende Krachbude NIE WIEDER einsteigt...

Es hat ja jeder n anderes Urlaubsverhalten, ist sicherlich auch schön über Land mitm alten Hanomag durch die Heide zu fahren, es sollte aber dann auch beiden Spass machen und man sollte daran denken, dass dann so Kurzausflüge wie mal eben 350km an die Nordsee fahren, vieleicht so anstrengend werden dass man sie unterlässt und dann ist die Frage, ob dass Ziel eines "kompakten Europa Reisefahrzeuges" schlussendlich wirklich erreicht wurde...
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Re: Kurzhauber Beratung

#22 Beitrag von Dieselsurfer » 2020-07-30 11:02:07

...ich hab ja nen LA710. Hatte den vor inzwischen 13Jahren für 2 Scheine von nem Freund gekauft, ist mir quasi zugelaufen. Sonst wäre es ein 170er geworden. Umgebaut habe ich inzwischen am Lasterchen fast alles: DoKa gekürzt, FW- Koffer runter, neuen drauf, den vor 2 Jahren gegen Ackermann (eigentlich Eylert) Alkoven-Koffer getauscht. Motor getauscht gegen OM352A, G3-60 mit langem 4ten, Kardanwellen vom 1113, natürlich große Räder, etc... Als nächstes wird die HL3 gegen ne HL4 getauscht, wegen abgedrehter Steckachse und mehr Gesamtgewicht... War alles spannend, habe viel gelernt, würde es aber nicht nochmal machen wollen. Damals waren die 2 Scheine schon viel Geld für mich und nach und nach kamen die upgrades.
Ansonsten: ich finde den A-Modell Hauber sehr reisekompatibel, natürlich gibt es bessere (inzwischen auch billigere Laster) Allein die vielen grinsenden Menschen am Strassenrand sind immer wieder schön :D Deswegen mach ich auch nicht den Tobi :D
ABER: wenn ich mir aktuell einen Laster kaufen würde, wäre es ein NG. Die Hauberpreise sind einfach durch die Decke gegangen. Beim NG gibts einfach mehr Laster für's Geld
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Re: Kurzhauber Beratung

#23 Beitrag von Mojoy » 2020-07-30 11:10:25

Danke für die Erfahrungen.
Ehrlich gesagt ist es die bessere Hälfte, die den Kurzhauber so passend findet. Ich kann mich damit arrangieren. Aber der 710 ist wohl dann doch eher nicht ganz passend.

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Re: Kurzhauber Beratung

#24 Beitrag von Weickenm » 2020-07-30 11:52:04

Servus,

zum Thema Leistung und Größe mal ein paar Worte von 'nem Studenten.
Ich habe als Pflegekind ja einen Unimog der meine schmeichelnde Hände ab und an zu spüren bekommt und fahre selbst auch 'nen Altlaster. Hinzu kommt das mein kleinerer Bruder einen Düdo fährt, als angehender Sportlehrer aber am Schrauben so viel Spaß hat wie ich am Häckeln, sprich, auch sein Auto wird von mir gewartet und gepflegt.

Natürlich kann man beim Thema Leistung folgende Meinung vertreten:
"Mehr ist immer besser"
ob sich das dann auf den Hubraum (der wie bekanntlich der Raum ist, den die Hupe zum Hupen braucht) oder auf Leistung bezieht ist ja erst einmal Wurscht.

Ein guter Freund von mir gab mir mal folgende Worte mit auf den Weg:
Bei unserem Hobby gibt es drei Ausführungsmöglichkeiten: kleine, mittlere und große Katastrophe für den Geldbeutel
Das meinte er, als er mitbekam, dass ich überlegte mir einen KAT1 aus Vernunftsgründen anzuschaffen.
Da hat er auch nicht ganz unrecht, aber man kann diese Katastrophen (ich möchte hier jetzt mal schützend die Hand über unsere emotionsbasierende Entscheidungen halten und dieses Unwort mit dem Wort 'vorrübergehende Strapazen' ersetzen) auch ganz bewusst steuern.

Doch, warum sage ich nun, dass es vernünftg war, sich als Student einen KAT anzuschaffen?

1. Als Alternative war da ein Magirus und einen mächtigen Hirnfurz

Ich hatte bereits den großen 192er, statt dem kleineren 170er, doch die Welt war mal wieder nicht groß genug.
Also wollte ich folgende Umrüstungsarbeiten machen :
-Seilwinde nachrüsten
-Hubzylinder für die Doka nachrüsten
-Sperre VA nachrüsten
-4 Punkt Lagerung
-14er Bereifung
-Musikanlage die einem Mantafahrer das Fürchten beigebracht hätte etc.

Zum Glück habe ich die alte Dame zwischenzeitlich aufs Kreuz gelegt und stand vor der Entscheidung das Ding wieder aufzubauen (und noch mehr Kohle zu versenken) oder das Fahrgestell zu wechseln.

Ich war schon drauf und dran den Magirus wiederaufzubauen (Ersatzführerhaus und so ein paar andere Späße wurden bereits beschafft) als mich mein Vater an die Seite nahm und mal eine Kostenrechnung mit mir machte. Im ersten Moment war ich natürlich sauer, weil er mir die Idee madig machte und überhaupt nicht hinter dem Projekt stand. Im Nachhinein bin ich ihm saumäßig dankbar, dass er mich nicht hat sehenden Auges ins Unglück rennen lassen.

Also wurde es ein KAT1. War vom Anschaffungspreis fair und auf Dauer kann ich einiges an Diesel verballern bis die Umbaukosten des anderen wieder drin wären.

Was will ich damit jetzt eigentlich sagen?
Überlege Dir gut und ausführlich was Du Dir davon versprichst nicht nur eine Herz-Op sondern auch auch eine neue Hüfte, eine OP am Rückenmark und am Hirn Deines Autos durchzuführen, oder ob Du nicht doch vielleicht ein von Anfang an passendes Auto kaufst.
Weil bedenke, all diese Umbauten kosten
a) Zeit,
b) Geld
c) viele Nerven beim TÜV
d) Ersatzgeschenke für die Holde
e) Opportunitätskosten weil Du/Ihr nicht loskommt sondern erstmal 5 Jahre lang basteln müsst um dann ein Auto zu haben, bei dem es ständig Diskussionen gibt und die Beziehung nachhaltig belasten kann.
f) resultieren in einem Auto, dass auf diese Belastungen eigentlich niemals gerechnet wurde und mehr oder weniger in einem Feldversuch im Sinne der Betriebsfestigkeit und Machbarkeitsstudie enden. Natürlich gibt es hier Kurzhauberfahrer, die das obere Ende der Fahnenstange abbilden was Fahrzeugbau und Ingenieurskunst darstellen. Ich persönlich könnte das nicht und ich kenne Deinen Hintergrund zu wenig um mir hier ein Urteil zu erlauben.

Klar, so 'ne Haube ist putzig, aber da muss jeder seine eigenen Prioritäten setzen.

Ich bin sau glücklich über die Tatsache, dass ich nun KAT fahre. Weil meine Priorität war im Gelände ein entsprechendes Auto zu fahren bei dem ich 3 Mitfahrer mitnehmen kann und meinen Wunschkoffer drauf zu haben.
Natürlich tut er beim Tanken etwas mehr weh wie der Unimog oder damals der Magirus, aber dafür habe ich mit Elke ein Auto das tut was es soll und somit gewinnt der KAT den Vergleich für mich.

Was man bei der ganzen Aktion nicht vergessen darf: das Endergebnis muss stimmen. Wenn Du Zeit/Kohle/Nerven verschenkst für ein Auto, dass weder Deine Freundin, noch Dich glücklich macht, dann wird es weder besonders lange bei Euch bleiben (dafur kostet ein Laster im Unterhalt einfach zu viel) noch werdet ihr mit der Entscheidung auf Dauer glücklich werden. Ich persönlich könnte derzeit (bezogen auf das Hobby LKW) nicht glücklicher sein, da ich mein Ziel erreicht habe.

Du wirst schon wissen was Du tust.

Beste Grüße
Florian
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Re: Kurzhauber Beratung

#25 Beitrag von ud68 » 2020-07-30 13:17:48

Moin

A) altes Laster ist nie "vernünftig", aber ein tolles Hobby. Man kann mit breitem Grinsen Geld und Zeit versenken. Wenn man einen Hauber haben/fahren will, dann muss man das machen.
B) Umbauten / Nachrüstungen am LKW sind IMMER teurer, als sich gleich den richtigen LKW zu kaufen. IMMER!!
C) Obacht vor "ich hab mir einen tollen LKW gekauft - dann hab ich ihn optimiert - ach wie gern hätte ich doch wieder einen tollen LKW"

Viel Spaß beim Grübeln
Udo

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Re: Kurzhauber Beratung

#26 Beitrag von Jimmy » 2020-07-30 13:39:17

Hallo,
habe seit über 15 Jahren einen 911, er macht immer noch Spass. :spiel: :wub:

Mir kommt es so vor als würden die Kurzhauber hier etwas verteufelt.

Alte Laster sind doch alle irgendwie gleich, es gibt immer was zum Basteln, Richten und und und, nur die Form ist etwas anders. Spass am Fahren hat man/Frau auch.

Wenns ein Kurzhauber werden soll, würde ich 911/1113 suchen, etwas neuere Bj. B-Modell, 168 PS , Servo, die haben auch oft eine HA sperre. Dann kann der Spass schon los gehen.

Gruß, Jimmy
Zuletzt geändert von Jimmy am 2020-07-30 14:52:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kurzhauber Beratung

#27 Beitrag von Mark86 » 2020-07-30 13:44:23

Mir kommt es so vor als würden die Kurzhauber hier etwas verteufelt.
Nein nein, ich habe heute nur meinen Tag an dem ich Leuten die rosarote Farbe von der Brille kratze :ninja:
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Kurzhauber Beratung

#28 Beitrag von Wilmaaa » 2020-07-30 14:19:52

Kurzhauber fahren ist halt nicht für jeden geeignet. :lovehead:
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
-----
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Re: Kurzhauber Beratung

#29 Beitrag von Jimmy » 2020-07-30 15:20:49

[/quote]
Mark86 hat geschrieben:
2020-07-30 13:44:23
ich habe heute nur meinen Tag an dem ich Leuten die rosarote Farbe von der Brille kratze
Das ist ja sehr schön,

und was machst Du Morgen?

Gruß Jimmy, der auch, mit ohne Brille, Freude am Kurzhauber hat. :D

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Re: Kurzhauber Beratung

#30 Beitrag von joern » 2020-07-30 16:26:57

Bin 20 Jahre und über 200Tkm 710er gefahren, war schön. Dann musste eine Doka her, Hauber lagen preislich 50% über einem NG. Klasse C gemacht, NG gekauft. Bis auf das elendige Hochpumpen der Doka, um an den Motor zu kommen, bin ich sehr zufrieden, komfortabler, wendiger. Ich habe den Umstieg nicht bereut. Liegt vielleicht auch am Alter :lol:
Das Leben ist kein Ponyschlecken

www.overlandtours.de

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