Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

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Wombi
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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#31 Beitrag von Wombi » 2020-05-16 3:42:47

Moseltaler hat geschrieben:
2020-05-15 13:57:53
Hallo zusammen,


Ein paar Sorgen, insbesondere von Wombi möchte ich sofort mal entkräften:
1.) Die Position unter dem Fahrersitz ist mit die nächst gelegene, die einen großen Filter in höherer Position aufnehmen kann. Ein großer Filter erlaubt einen großen Luftdurchsatz bei geringem Widerstand und es braucht länger bis er wieder zugesetzt ist. Alternativen mit kleineren Filter die mache bevorzugen (z.B. aus dem IVECO Daily ) haben m.E. daher gewisse Nachteile, daher habe ich (vorerst) beschlossen den "Mülleimer" weiter zu betreiben, allerdings mit Verbesserungen zur Gehäuseabdichtung.--> Wüsste gerne ob einer schon mal den Orignalfilter einem ähnlichen Test unterzogen hat- Meiner wäre definitiv vor der Modifikation abgesoffen :D

2.) Der Filter hat keine Zentrifuge, dem ist es also ziemlich egal, wenn er leicht nach hinten gekippt eingebaut wird. So komme ich noch ohne große Schrauberei an die Patrone ran, grober Schmutz kann weiterhin nach unten fallen, falls er das grobe Ansauggitter des Pilzes überwunden haben sollte
3) Der Ansaugpilz ist zudem nun so augerichtet, dass er nicht durch Spritzwasser vom Vorderrad geflutet werden kann. Bei Bedarf kann ich das dann noch verdrehen.
4) Die Wahl des Schlauchs ist kein Zufallsergebnis sondern basiert auf einer Reihe von Überlegungen und Recherchen, wozu auch die mechanische Belastbarkeit,UV Stabilität, Unterdruckfestigkeit, Biegeradien, chemische Beständigkeit und Hitzebeständigkeit zählt. Die Oberfläche ist zudem innen sehr glatt, die zur Unterdruckfestigkeit notwendigen Versteifungen ändern das nicht großartig. Dass er durchsichtig ist halte ich auch für praktisch. Spezielle Schlauchschellen mit Brücken über dem Spiraldraht sorgen für festen, dichten Sitz. Der Schlauch stammt vom Industriebedarf-Fachandel und ist durchaus hochpreisig, er hat rein gar nichts mit einer Dunstabzugshaube zu tun. :blume:

Selbstverständlich sollte die Leitung am besten so sein, dass sie eine möglichst laminare Strömung bei geringem Widerstand herrscht und möglichst kurz ist. Bei allen entfernten Montagen über und hinter dem Fahrerhaus hast du hier mit Nachteilen zu rechnen. Daher ist der Innendurchmesser sehr wichtig und es sollte soweit wie möglich auf engen Radien und Übergänge verzichtet werden. Dieser Schlauch hat einen Innendurchmesser von 100mm, das Hersteller bzw. fahrzeugseitig bis zum Originalplatz montierte Rohr verfügt hingegen nur über 80mm bis zum Turbo. Der Anschluss des Filters erfolgt im Originalzustand mittels flexiblem Übergangs-Faltenbalg (aus einem stabilen Gummi-Verbundmaterial in sehr ordentlicher Materialqualität) der von den 80 auf die 100mm Anschlussweite des Filtergehäuses übergeht. Hier im Bild zu erahnen:
Filter Original angeschlossen.jpg
Zum Durchmesser des neuen Schlauchs: Wenn man die Fläche bei 8cm Durchmesser = 4cm Radius ausrechnet kommen (2* Pi *r ) knapp 50 cm^2 raus, bei r=5cm für 10cm Durchmesser sind des 78 cm^2. Die Fläche hat sich im Bereich des Schlauches. also um 56% vergrößert gegenüber dem ursprünglich vorgesehenen Durchmesser. Meine Hoffnung ist, dass dadurch die Nachteile der Verlängerung sich nicht zu sehr auswirken werden. Es handelt sich ja um bekanntlich eine Reihenschaltung von Widerständen.
ABER

Grüße von der Mosel
Hallo Moseltaler,

die erste Zeile beruhigt aber nur Dich ....
Lies Dir mal Deine eigenen Daten und Zahlen die Du da genannt hast durch und es ist nicht ein Punkt dabei, der dem Motor nicht nachteilig behandelt.
Und hättest Du die verlinkten Beiträge durchgelesen, wäre Dir sicher aufgefallen, daß die Luftfiltergehäuse abgedichtet wurden.

Aber lassen wir es gut sein, denn Du weißt ja bescheid. :unwuerdig:

@ Uwe,

beim MAN ist es genauso, aber zur Abdichtung vom Ablaufloch ist ein Gummilappen der von aussen angesaugt/angepresst wird zur Abdichtung.
Sollte natürlich immer sauber sein ... bleibt er aber eigentlich auch.
Und den langen Bolzen, mittig im Filtergehäuse, kann man mit einer Dichtung versehen.

@ Henning,
bist Du Dir sicher, daß die von Dir genannten Spiralschläuche INNEN gerippt sind ???
In "der" Liga werden normalerweise innen glatte Spiralschläuche verwendet ... und die kosten auch.

Gruß, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#32 Beitrag von burkhard » 2020-05-16 21:28:49

Christian_S hat geschrieben:
2020-05-13 22:57:54
ich glaube die Verwirbelungen im Schlauch und Kurven kann man aussen vorlassen.
Es macht schon einen großen Unterschied, ob in dem Schlauch eine laminare (glatte) oder turbulente Strömung herrscht. Man darf sich das nicht mechanisch vorstellen. In der Mechanik führt eine raue Oberfläche zu einem höheren Reibungswiderstand, aber nicht zu Turbolenzen. Bei Flüssigkeiten und Gasen ist das anders. Die Turbolenzen sind dann auch nicht nur am Rand, sondern im ganzen Querschnitt.

In der Aerodynamik und all den Versuchen in Windkanal geht es immer nur darum, Turbolenzen zu eliminieren.

Viele Grüße
Burkhard

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#33 Beitrag von DaPo » 2020-05-17 12:35:17

Hallo Burkhard,
burkhard hat geschrieben:
2020-05-16 21:28:49
In der Aerodynamik und all den Versuchen in Windkanal geht es immer nur darum, Turbolenzen zu eliminieren.
so ganz stimmt das heute auch nicht mehr, denn u.A. durch Beobachtungen der Natur hat sich gezeigt, daß bestimmte Turbulenzen durchaus positiv sein können. Manches davon findet seit Langem schon Anwendung, anderes wird noch erforscht.

Ist aber -zugegeben- jetzt nicht auf die Luftansaugung direkt übertragbar.
Grüße
DaPo (Daniel)

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#34 Beitrag von Moseltaler » 2020-05-17 15:23:05

Hier zur Ergänzung noch ein Foto vom Filtereinsatz des 90-16
IMG_7847-Luftfiltereinsatz beim 90-16.jpg
Schönes Restwochenende

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#35 Beitrag von Christian H » 2020-05-17 16:14:18

Hier mal ein älterer Beitrag zum Thema Luftfilter :)
viewtopic.php?f=31&t=4941&hilit=zyklon

Christian
Wenn ich wollte .....

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#36 Beitrag von Moseltaler » 2020-07-20 19:29:52

So, nach einiger Zeit mal wieder ein Update:
Luftfilter ist nun sauber angeschlossen, habe dazu ein Rohr mit 90 Grad-Bogen und 45 Grad Bogen verschweisst, dann verzinnt um allen Undichtigkeiten vorzubeugen und für die Optik schwarz lackiert.
Das liegt jetzt gummigelagert in einer quer zu Rahmen befestigten Traverse (siehe Bilder). 5 Gummipunkte für den der weiss, wo die Traverse herstammt :lol:
Der Schlauch läuft dann in einem gleichmässigen Bogen zum Luftfilter ohne irgenwo anstoßen zu können. Erste Probefahrt bestanden, zurzeit wird nun die Halterung der Frontpumpe zur Stoßstange umgebaut, damit die Front wieder ansehnlich wird
Hier ein paar Fotos zur Erläuterung :
IMG_7969S.jpg
IMG_7970s.jpg
Dateianhänge
IMG_7976S.jpg

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#37 Beitrag von Moseltaler » 2020-07-20 19:41:33

Noch Vergessen:
Am Samstag noch die Ventile eingestellt, alles schön auf 0,15 mm.
IMG_7977s.jpg
Das sieht alles aus wie neu, keine Ablagerungen oder so, das Spiel war durchgehend etwas zu hoch, also knapp 0,2-0,25mm. Bin ganz zufrieden mit der Aktion, der Motor lief sofort, obwohl er fast vier Monate Pause hatte
Alle Öle im Motor, Achsen und den beiden Getrieben gewechselt, allerdings bis auf die in der Hydrolenkung, da ist leider ein Schlauch angeriffen, der erst getauscht werden muss.
Die verwendeten Flüssigkeiten habe ich im Forum schon hier beschrieben:
viewtopic.php?f=31&t=91072

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#38 Beitrag von Moseltaler » 2020-08-27 14:38:34

Die neue Front ohne Pumpe und mit versetztem Luftfilter ist fürs erste fertig .
Zum Schliessen der Lücke der Vorbaupumpe habe ich den urprünglichen Träger gekürzt, ein Tränenblech gekantet und für die Symmetrie die Abschlepp-Schäkel links und rechts an den Rahmen geschaubt. Da mir das Blech in der Aluoptik nicht gefallen hat, ist es vorne weiss lackiert, genauso wie die Stoßstangen-enden.
Das Rangier-Abschlepp-Zugmaul ist dann noch in die Mitte gerückt und dahinter habe ich eine Verstärkung aus 15mm Flachstahl gesetzt. Meint Ihr das reicht so?
Der Druckluft-Anschluss ist auch hinter dem Tränenblech verschraubt.

Um das ausgeschnittene Loch im Grill zu kaschieren habe ich den IVECO Schriftzu nach unten verlegt. Mal schauen ob ich das so lasse. Eigentlich wollte ich das Loch mit einer Kunstharzlösung unsichtbar machen. Da bin ich leider erstmal gescheitert.
Aber endlich mal geschafft dem Blaulicht neue Hutzen zu schneidern, damit die Plastiktüten wegkommen
Viele Grüße von der Mosel
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IMG_8236s.jpg

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#39 Beitrag von WorldAndFamily » 2020-08-28 8:57:53

Moseltaler hat geschrieben:
2020-05-15 13:57:53
Hallo zusammen,
da hat man mal ein paar Stunden keine Zeit und schon ist das Forum vollgeschrieben :D

Vielen Dank für vielen die Hinweise und Gedanken zur Vorgehensweise beim Umsetzen des Filters.
Ich denke allen ist klar, dass sich die Strömungswiderstände erhöhen, wenn der Weg der Ansaugung verlängert wird. Trotzdem habe ich mich dafür entschieden, da die ursprüngliche Filterposition denkbar ungünstig ist

Ein paar Sorgen, insbesondere von Wombi möchte ich sofort mal entkräften:
1.) Die Position unter dem Fahrersitz ist mit die nächst gelegene, die einen großen Filter in höherer Position aufnehmen kann. Ein großer Filter erlaubt einen großen Luftdurchsatz bei geringem Widerstand und es braucht länger bis er wieder zugesetzt ist. Alternativen mit kleineren Filter die mache bevorzugen (z.B. aus dem IVECO Daily ) haben m.E. daher gewisse Nachteile, daher habe ich (vorerst) beschlossen den "Mülleimer" weiter zu betreiben, allerdings mit Verbesserungen zur Gehäuseabdichtung.--> Wüsste gerne ob einer schon mal den Orignalfilter einem ähnlichen Test unterzogen hat- Meiner wäre definitiv vor der Modifikation abgesoffen :D

2.) Der Filter hat keine Zentrifuge, dem ist es also ziemlich egal, wenn er leicht nach hinten gekippt eingebaut wird. So komme ich noch ohne große Schrauberei an die Patrone ran, grober Schmutz kann weiterhin nach unten fallen, falls er das grobe Ansauggitter des Pilzes überwunden haben sollte
3) Der Ansaugpilz ist zudem nun so augerichtet, dass er nicht durch Spritzwasser vom Vorderrad geflutet werden kann. Bei Bedarf kann ich das dann noch verdrehen.
4) Die Wahl des Schlauchs ist kein Zufallsergebnis sondern basiert auf einer Reihe von Überlegungen und Recherchen, wozu auch die mechanische Belastbarkeit,UV Stabilität, Unterdruckfestigkeit, Biegeradien, chemische Beständigkeit und Hitzebeständigkeit zählt. Die Oberfläche ist zudem innen sehr glatt, die zur Unterdruckfestigkeit notwendigen Versteifungen ändern das nicht großartig. Dass er durchsichtig ist halte ich auch für praktisch. Spezielle Schlauchschellen mit Brücken über dem Spiraldraht sorgen für festen, dichten Sitz. Der Schlauch stammt vom Industriebedarf-Fachandel und ist durchaus hochpreisig, er hat rein gar nichts mit einer Dunstabzugshaube zu tun. :blume:

Selbstverständlich sollte die Leitung am besten so sein, dass sie eine möglichst laminare Strömung bei geringem Widerstand herrscht und möglichst kurz ist. Bei allen entfernten Montagen über und hinter dem Fahrerhaus hast du hier mit Nachteilen zu rechnen. Daher ist der Innendurchmesser sehr wichtig und es sollte soweit wie möglich auf engen Radien und Übergänge verzichtet werden. Dieser Schlauch hat einen Innendurchmesser von 100mm, das Hersteller bzw. fahrzeugseitig bis zum Originalplatz montierte Rohr verfügt hingegen nur über 80mm bis zum Turbo. Der Anschluss des Filters erfolgt im Originalzustand mittels flexiblem Übergangs-Faltenbalg (aus einem stabilen Gummi-Verbundmaterial in sehr ordentlicher Materialqualität) der von den 80 auf die 100mm Anschlussweite des Filtergehäuses übergeht. Hier im Bild zu erahnen:
Filter Original angeschlossen.jpg
Zum Durchmesser des neuen Schlauchs: Wenn man die Fläche bei 8cm Durchmesser = 4cm Radius ausrechnet kommen (2* Pi *r ) knapp 50 cm^2 raus, bei r=5cm für 10cm Durchmesser sind des 78 cm^2. Die Fläche hat sich im Bereich des Schlauches. also um 56% vergrößert gegenüber dem ursprünglich vorgesehenen Durchmesser. Meine Hoffnung ist, dass dadurch die Nachteile der Verlängerung sich nicht zu sehr auswirken werden. Es handelt sich ja um bekanntlich eine Reihenschaltung von Widerständen.
ABER
Der Schlauch hat aber einen echten Nachteil: Er ist extrem hässlich und passt nicht zum Oldtimer-LKW. Sobald ich wieder Zeit habe berichte ich wie ichden Anschluss konkret ausführen werde.

Noch etwas: Ich suche noch nach detaillierten Umbaubeschreibungen zum Thema 90-16 Luftfilter von anderen Nutzern, habe aber kaum was gefunden was ins Detail geht, Könnt Ihr helfen?
Grüße von der Mosel
Hallo Moseltaler,

ich habe das ähnlich gelöst, nur das mein LF waagerecht mit dem Filterdeckel nach hinten zeigt. Als Spritzschutz habe ich einen Schmutzlappen 700x400 im Radkasten verschraubt (der schützt gleichzeitig noch meinen beheizten Dieselvorfilter). Wenn Zeit ist führe ich noch die Ansaugung vorn oben aus der Stoßstange mit nem Zyklonfilter in Höhe knapp unter der Frontscheibe.
Ich habe bisher aber nur einen provisorischen Schlauch als Verbindung. Kannst du mir sagen wie die genaue Bezeichnung des Schlauches den du verwendet hast ist oder wo ich den beziehen kann?

Gruß Kai
Der Reisende Roland aus dem Erzgebirge!
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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#40 Beitrag von Moseltaler » 2020-08-28 12:25:13

Hallo Kai,
ich schicke Dir eine Privatnachricht mit den Infos
Grüße
Norbert

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#41 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-10 18:50:18

Kleines Update hier im Forum aber ein grosser Schritt für mein Projekt:
IMG_8243s.jpg
Die neuen Reifen sind drauf.
IMG_8251s.jpg
IMG_8252s.jpg
IMG_8319s.jpg
Kleines Problem ist, dass die Einstiegsstufen beim Hochklappen des Fahrerhauses an den Rädern anstoßen. Hab das mit einem selbstkonstruierten Klappmechanismus gelöst, der eine Torsionsfeder verwendet um die Stufe in Position zu halten.
Damit bleibt der Einstieg recht komfortabel und die Optik nahe am Original.
https://youtu.be/U6Kkg4YJXuM
https://youtu.be/AIDvBQ_OB-Y
IMG_8348s.jpg
Ist aber natürlich nicht für den extremen Geländeeinsatz gedacht, im Zweifelsfall muss die untere Stufe halt hochgebunden werden.
IMG_8361s.jpg
Dateianhänge
IMG_8348s.jpg

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#42 Beitrag von HolzwurmPeter » 2020-09-10 19:06:07

Die Stufen gibt's auch in schmal, dann klappt es auch mit dem kippen
Gruß Peter

Mit Fünfzig ist man so jung, dass man noch viele Dummheiten machen kann — aber alt genug, um sich die richtigen auszusuchen.

Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.
* Albert Einstein

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#43 Beitrag von Ulf H » 2020-09-11 22:26:28

... Lenkung einschlagen vor dem kippen ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#44 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-12 12:26:14

Es wäre auch einfacher gegangen den Abstand zur unteren Stufe etwas zu kürzen in dem man die Anschraubpunkte verändert, aber mich hat halt die Umsetzung einer Klapplösung gereizt.
Andere montieren ja auch die Duplex-Ketten mit Alu-Vierkantrohr als Stufen.
Jeder wie er mag :joke:

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#45 Beitrag von meggmann » 2020-09-12 15:12:26

Kette gefiel mir auch nicht ....

Gruß Marcel
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BBEFB1FB-224F-4D74-9167-25698F76EE89.jpeg
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#46 Beitrag von meggmann » 2020-09-12 15:13:53

Ulf H hat geschrieben:
2020-09-11 22:26:28
... Lenkung einschlagen vor dem kippen ...

Gruss Ulf
Da muss man aber glaube ich vorher den Kotflügel beschneiden sonst ist der im Weg (glaube ich)

Gruß Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#47 Beitrag von Weickenm » 2020-09-13 15:42:28

Moin Marcel,
meggmann hat geschrieben:
2020-09-12 15:12:26
Kette gefiel mir auch nicht ...
Hut ab, gefällt mir die Lösung!

Hat die noch weitere Freigänge oder nur in Y-Richtung ?

Beste Grüße
Florian
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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#48 Beitrag von meggmann » 2020-09-13 16:00:57

Dank Horst wird’s aber ne V2 geben - statt des Rundstabs werde ich da ein Flacheisen einschweißen welches im hochgeklappten Zustand minimal höher als die Trittstufe sein wird - dann hat man im runtergeklappten Zustand ein besseres „Trittgefühl“

Also beabsichtig ist nur Y - anderer nur mit Gewalt.

Gruß Marcel
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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#49 Beitrag von Weickenm » 2020-09-13 18:23:08

Moin Marcel,

Horst?

Beste Grüße
Florian
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Winkelgetriebe für Tacho beim Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#50 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-17 11:37:09

Hallo zusammen,
bevor ich es zerlege und nachmesse und kaputt mache frage ich lieber mal:
Das ist ein Bild des Umlenkgetriebes zur Tachowelle.
IMG_8440s.jpg
Kann jemand die Bezeichnung genau zuordnen.
Ist das hier vorliegende Übersetzungsverhältnis 0,517 zu 1 oder täusche ich mich da (könnte auch 0,577 zu 1 sein)
Wenn ja, ist das dann so zu verstehen, dass 0,517 Umdrehungen der getriebeseitigen Welle zu einer Umdrehung an der Tachwelle führt?
oder ist es anders herum: 1 Umdrehung am Getriebe macht 0,517

Nach Probefahrt ist klar, der Tacho zeigt im Mittel etwa 13,7 % zu wenig an. Welches Lenkgetriebe soll ich mir besorgen (mit etwas Toleranz) und wer hat ggf. etwas passendes im Angebot?
Viele Grüße
Norbert

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#51 Beitrag von meggmann » 2020-09-17 11:49:00

Üblicher Weise ist 0,517 zu eins verbaut. Für 365/80R20 MPT braucht man 0,459 zu 1 (gibts aber nicht aber 0,458 zu eins). Am billigsten ist bei GHT einen Radsatz (3 Zahnräder) bestellen - kostet 50€. Einbauen ist easy. Macht aber nicht jeder Prüfer mit

Das ist aber kein Lenkgetriebe

Welche Reifen fährst du denn?

Gruß Marcel
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- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#52 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-17 14:49:29

Hallo Marcel
Ich fahre nun 385/65 R 22.5 mit Hankook AM 15+ auf 11.75 x 22.5 8/221/275 ET 110
Die Einschlagbeschriftung auf dem Winkelgetriebe könnte durchaus als 0,517 interpretiert werden. Wenn alle das so hatten wird das meiner auch haben, hoffe ich mal. Der Prüfer erschien im Vorgespräch großzügig.
Meinst Du dass meine Bezeichnung im Text "Umlenkgetriebe" nicht korrekt ist (stimmt!) oder dass ich ein falsches Teil fotografiert hab

Tacho zu GPS
8090
30 36
50 61
55 64
63 70
65 75
70 78
70 79
80 90
90 98
85 93

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#53 Beitrag von meggmann » 2020-09-17 15:02:03

Das Ding heißt Winkelgetriebe - Lenkgetriebe sitzt vorne.

Ich rechne mal eine neue Übersetzung für den Reifen aus. Wenn Du den Kontakt bei GHT willst zum bestellen schick mir eine Nachricht.
Für ein komplettes Winkelgetriebe werden meist so um 200€ verlangt - getauscht werden müssen aber nur 3 Zahnräder.

Fertig mit rechnen - 0,453 oder ähnlich reicht (14% schneller damit was Luft bleibt)

Gruß Marcel
Zuletzt geändert von meggmann am 2020-09-17 15:07:03, insgesamt 2-mal geändert.
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
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- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#54 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-17 15:02:46

Das sind die Ergebnisse der Testfahrt, im Durchschnitt ist die per GPS gemessene Geschwindigkeit 1,137 mal so groß wie die angezeigte
Mit der alten Bereifung war es fast 1:1 zum GPS gemessenen Wert

Tacho zu GPS (Durchschnitt 67,5 zu 76,25 = 0,885) Faktor 1,1296 , (alternativ 1,137 wenn mann die Abweichungen einzeln aufsummiert und mittelt)
80 zu 90
30 zu 36
50 zu 61
55 zu 64
63 zu 70
65 zu 75
70 zu 78
70 zu 79
80 zu 90
90 zu 98
85 zu 93

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#55 Beitrag von meggmann » 2020-09-17 15:08:25

Hattest du vorher 335/80R20 drauf? Dann zeigt der Tacho immer GPS an, eher 1 km/h zu wenig (was schon nicht erlaubt ist)

Gruß Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#56 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-17 15:08:52

ja natürlich :angel: ist der Begriff Lenkgetriebe hier vollkommen falsch gewesen !! Hast absolut recht!
Das mit den 3 Zahnrädern klingt natürlich verlockend, würde ich glatt mal versuchen und 150 Euro sparen

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#57 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-17 15:11:52

es waren 9 R 22,5 Uniroyal Monopoly T70
(sind gerade bei ebay kleinanzeigen eingestellt, falls jemand Interesse hat :joke: )

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#58 Beitrag von meggmann » 2020-09-17 15:17:37

Also alles Standard wie bei allen andern auch
Getriebe ist 1:1
Verteilergetriebe 1:1,172
Achsen 1:4,25

Gruß Marcel
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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#59 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-17 15:24:48

Wenn ich ehrlich bin kann ich das nicht so genau beantworten, welche Achsübersetzungen der hat
er hat den 3,5 m Radstand und eingetragene Höchstgewschindigkeit von 93 km/h
5 Gang Schaltgetriebe

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Re: Umbauprojekt auf Basis Iveco 90-16

#60 Beitrag von meggmann » 2020-09-17 17:19:39

Das war keine Frage sondern Info für dich.

Gruß Marcel
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