Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

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Oelwurm
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Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#1 Beitrag von Oelwurm » 2020-01-25 6:10:21

Hallo zusammen,

weiß einer von euch, ob RW Rüstwagen der Feuerwehr oder THWs vom Rahmen oder den Achsen her stabiler ausgelegt sind/sein müssen gegenüber einem TLF bzw. LF Löschwagen der Feuerwehr?
In welchen Komponenten macht es sich bemerkbar, dass THWs oder auch (manchmal!?) Rüstwagen nahezu ihr eigenes zGG an der Anhängerkupplung ziehen dürfen, normale TLFs der Feuerwehr aber oft/nie bzw. nur max. 2t oder so?

Im Speziellen gähe es um Magirus-Deutz 130D7 oder 130D9 bzw. Ivecos 75-14, 90-16 etc..

Nicht das ich so viel Anhängelast benötigen würde, es geht mir eher um das nackte Leergewicht des Fahrgestells.
Grüße Carsten

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Wilmaaa
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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#2 Beitrag von Wilmaaa » 2020-01-25 9:15:35

viewtopic.php?f=33&t=24613

Diesen Thread kennst du?
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Ulf H
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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#3 Beitrag von Ulf H » 2020-01-25 9:28:27

... Anhängelast ist in den Normen der Fahrzeuge festgelegt ... Feuerwehr ausser Rüstwagen nur kleine, meist sogar ungebremste Anhänger ... Rüstwagen Feuerwehr und alles beim THW echte Anhängelast wie LKW bis zu 1,5 fachem Fahrzeuggewicht mit durchgehender Bremsanlage ... das einzige was meiner Meinung nach dafür an Gewicht dazukommt ist die große Anhängerkupplung incl. Passendem Schlussquerträger und die Anhängerbremsanlage ... geschätzte 100 kg und damit völlig vernachlässigbar ... ausserdem kann man dann bei Gewichtsproblemen auf billige weil massenweise verfügbare Anhänger zurückgreifen ...

Gruss Ulf
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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#4 Beitrag von Oelwurm » 2020-01-25 10:06:38

@ hallo Wilmaaa
vielen Dank. Und ja, der Thread ist mir gut bekannt.

Mir geht es darum, präiser heraus zu finden, ob z.B. ein RW Rüstwaen mit kurzer Nahverkehrskabine und höher/höchster Anhängelast einen Gewichtsvorteil gegenüber z.B. einer auf Fernfahrer gekürzte DoKa-Feuerwehr brächte. Ebenso, ob ein THW mit DoKa leichter oder schwerer wäre gegenüber einer Feuerwehr-DoKa.

Wie ich meiner Signatur angefügt habe, soll es ja alles auf 7,5t begrenzt bleiben. Und nun versuche ich auszuloten, welches Fahrgestell mit dem Deutz R6 evtl. Gewichtsnachteile einbringen würde.

In obigem Gewichts-Thread ist das alles nur bedingt heraus zu lesen, da z.T. noch Anbauten oder Aufbauten oder individuelle Zwischenrahmen verbaut sind und dann auch noch verschiedengroße und verschieden befüllt Tanks usw..
.
Was spart man denn z.B. an Gewicht, wenn man ein Seilwinden-System ausbaut oder von einer großen Rockinger auf eine kleine Rockinger Anhängerkupplung umbauen würde oder jene ganz entfernte?

Ich habe keine Eile, drum kann ich in Ruhe den Markt sondieren und muss hinterher weniger Zugeständnisse machen.


@ Hallo Ulf,
habe nur den alten 3er Führerschein und will und werde nicht auf den großen LKW-Führerschein aufstocken.
So bin/wäre ich ohnehin bei den Anhängern auf einen Einachsigen (oder eng beieinanderliegenden Zwillings-Achser) beschränkt.
Die Anhängerbremsanlage, ist denn nicht auch bei en 2t-AHKs eine vorhanden? Falls nicht, was wiegt sowas extra?
Gibt es unterschiedlich starke/schwere Schluss-Rahmen-Querträger, je für ohne AHK oder Kugelkopf-AHK oder 2t-Rockinger oder 7,5t-Rockinger oder 12t-Rockinger?
Nuja, 100kg mehr oder weniger täte ich dann schon als Wasservorrat bevorzugen.
Das ganze soll als Langzeit-ExMo mal dienen.

Drum, was nicht benötigt wird, fliegt raus. Aber wenn dann bei dem Einen der Rahmen oder die Achsen in der Basis schon stärker sein sollte oder auch höher baut, dann ist es in jedem Fall Wert, mal genauer hinzuschauen.

Im Moment liebeugele ich noch mit einem Rüstwagen. Aber wenn so einer z.B. mit seiner Einzelkabine schon ca. genauso schwer wäre, wie eine gekürzte DoKa, dann wäre bzgl. Gewicht nichts gewonnen. Lediglich die 50-60cm (!?) mehr für die Länge der Aufbaukabine hinten. Und das dann eigtl. auch nicht, denn die Rüstwagen sidn zumeist nur mit dem kürzeren Radstand von 3,20m. Eine DoKa liegt aber irgendwo bei um die 3,5-3,65m.

Die eierlegende Wollmilchsau wäre wohl, einen Rüstwagen 130D7 RW mit Einzelkabine (als 2+2-NotSitzer in einer Reihe, falls sowas möglich, der hat sonst keine Aufbauten auf der Motorhaube) und den Rahmen verlängert um evtl. 50-70cm. (Die beiden Verlängerungs-Umbauten von 90-16ern sind mir bereits bekannt.)
Grüße Carsten

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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#5 Beitrag von Ulf H » 2020-01-25 10:32:10

... Feuerwehren haben inder Regel keine Anhängerbremsanlage ...

... wo soll die Expedition denn hingehen und was soll alles mit? ...

Gruss Ulf
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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#6 Beitrag von Pirx » 2020-01-25 11:31:37

Oelwurm hat geschrieben:
2020-01-25 10:06:38
Was spart man denn z.B. an Gewicht, wenn man ein Seilwinden-System ausbaut ...
Gehe mal grob von 500 kg für eine Seilwinde mit allem drum und dran aus einem Rüstwagen aus. Kann auch mehr sein.
Oelwurm hat geschrieben:
2020-01-25 10:06:38
habe nur den alten 3er Führerschein und will und werde nicht auf den großen LKW-Führerschein aufstocken.
So bin/wäre ich ohnehin bei den Anhängern auf einen Einachsigen (oder eng beieinanderliegenden Zwillings-Achser) beschränkt.
Das ist falsch. Du solltest Dich mal schlau machen, welche Anhänger Du mit Deinem Führerschein wirklich ziehen darfst. Das sind auch 2-Achs-Anhänger mit Drehschemel (bis 4,5 t).

Pirx
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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#7 Beitrag von Ulf H » 2020-01-25 12:08:29

... Drehschemelanhänger geht soweit ich weiss nur, wenn Klasse 3 zu C1E mit allen Zusatzziffern umgeschrieben wurde ...

Gruss Ulf
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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#8 Beitrag von Pirx » 2020-01-25 13:22:39

Ulf H hat geschrieben:
2020-01-25 12:08:29
... Drehschemelanhänger geht soweit ich weiss nur, wenn Klasse 3 zu C1E mit allen Zusatzziffern umgeschrieben wurde ...

Gruss Ulf
Dauert 5 Minuten und kostet 20 Euro ...

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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#9 Beitrag von MUSKOLUS » 2020-01-25 15:19:20

Oelwurm hat geschrieben:
2020-01-25 10:06:38
Mir geht es darum, präiser heraus zu finden, ob z.B. ein RW Rüstwaen mit kurzer Nahverkehrskabine und höher/höchster Anhängelast einen Gewichtsvorteil gegenüber z.B. einer auf Fernfahrer gekürzte DoKa-Feuerwehr brächte. Ebenso, ob ein THW mit DoKa leichter oder schwerer wäre gegenüber einer Feuerwehr-DoKa.
Was spart man denn z.B. an Gewicht, wenn man ein Seilwinden-System ausbaut oder von einer großen Rockinger auf eine kleine Rockinger Anhängerkupplung umbauen würde oder jene ganz entfernte?
Die Anhängerbremsanlage, ist denn nicht auch bei en 2t-AHKs eine vorhanden? Falls nicht, was wiegt sowas extra?
Gibt es unterschiedlich starke/schwere Schluss-Rahmen-Querträger, je für ohne AHK oder Kugelkopf-AHK oder 2t-Rockinger oder 7,5t-Rockinger oder 12t-Rockinger?
Ich bin letztes Jahr mit meinem 130D7 den umgekehrten Weg gegangen. Die kleine Feuerwehr AHK habe ich gegen eine größere (G135) getauscht und eine Druckluft-Anhängerbremsanlage nachgerüstet. Der Querträger musste dafür nicht getauscht werden. Den Gewichtszuwachs würde ich auf maximal 50 KG schätzen. Das Druckluftzeugs (Kessel, Leitungen, Ventile) wiegt nicht so viel. Die Dokas der 130D7/9 sind bis auf Kleinigkeiten wie eine hydraulische Kippeinrichtung alle gleich schwer. Unter 7.5t bleibt man aber auch mit 500 kg Seilwinde problemlos. THW und Rüstwagen haben meist den straken Querträger. Der wiegt ca. 50 kg. Ich vermute der Umbau lohnt sich (anders als beim 170er) nicht.
Oelwurm hat geschrieben:
2020-01-25 10:06:38
Im Moment liebeugele ich noch mit einem Rüstwagen. Aber wenn so einer z.B. mit seiner Einzelkabine schon ca. genauso schwer wäre, wie eine gekürzte DoKa, dann wäre bzgl. Gewicht nichts gewonnen. Lediglich die 50-60cm (!?) mehr für die Länge der Aufbaukabine hinten. Und das dann eigtl. auch nicht, denn die Rüstwagen sidn zumeist nur mit dem kürzeren Radstand von 3,20m. Eine DoKa liegt aber irgendwo bei um die 3,5-3,65m.
Die eierlegende Wollmilchsau wäre wohl, einen Rüstwagen 130D7 RW mit Einzelkabine (als 2+2-NotSitzer in einer Reihe, falls sowas möglich, der hat sonst keine Aufbauten auf der Motorhaube) und den Rahmen verlängert um evtl. 50-70cm.
Einen Rüstwagen 130D7 kriegst du ohne Seilwinde mit leichtem Koffer auf 6t zGg zugelassen. Wie viel eine gekürzte DoKa wiegt liegt daran wie viel du wegschneidest :) 4 Sitze in einer Reihe geht aber nicht. Ein Mittelsitz geht bei Kindern gut. Rahmen würde ich nicht verlängern, 3,20 Radstand ist schön wendig. Die THW Dokas haben 3,50 m.
Und mit einer großen Doka ein Zweiraumkonzept zu realiseren ist keine Option? Gerade mit Kindern ist doch gut zwei getrennte Räume zu haben.

Andreas

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RalfPetersen
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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#10 Beitrag von RalfPetersen » 2020-01-25 15:43:08

Hallo,

der www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/mag ... 2-276-1644 soll 5250 KG wiegen

Gruß Ralf

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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#11 Beitrag von Oelwurm » 2020-02-02 6:24:05

Pirx hat geschrieben:
2020-01-25 11:31:37
Oelwurm hat geschrieben:
2020-01-25 10:06:38
Was spart man denn z.B. an Gewicht, wenn man ein Seilwinden-System ausbaut ...
Gehe mal grob von 500 kg für eine Seilwinde mit allem drum und dran aus einem Rüstwagen aus. Kann auch mehr sein.
Oelwurm hat geschrieben:
2020-01-25 10:06:38
habe nur den alten 3er Führerschein und will und werde nicht auf den großen LKW-Führerschein aufstocken.
So bin/wäre ich ohnehin bei den Anhängern auf einen Einachsigen (oder eng beieinanderliegenden Zwillings-Achser) beschränkt.
Das ist falsch. Du solltest Dich mal schlau machen, welche Anhänger Du mit Deinem Führerschein wirklich ziehen darfst. Das sind auch 2-Achs-Anhänger mit Drehschemel (bis 4,5 t).

Pirx
Jo, sehr gut! Das es irgendwann verpflichtend für jeden würde (2022-2033 die Letzten), auf den Chipkarten-Führerschein umschlüsseln zu lassen, war mir bekannt.
Habe das jetzt mal etwas (für mich) eroiert. (Es gab ja 5 verschiedene BRD-3er und 4 verschiedene DDR-3er Führerscheine und jeder wird etwas anders gehandhabt. Es kommt da hauptsächlich entweder auf das eigene Geburtsjahr an (für die, die vor dem 01.01.1999 den 3er erworben haben) oder auf das Ausstellungsjahr des Lappens für alle ab 01.01.1999.
Der Vorteil des Umschreibens liegt darin, dass man damit nun auch bis 12t Zuggesamtmasse einen Hänger OHNE Achsanzahl-Begrenzung fahren darf, sofern die Zugmaschine über 3,5t hat, also eine C1 (über 3,5-7,5t) Zugmachine ist!
Der 3er erlaubte es einem jedoch nur, einachsige Anhänger zu ziehen (bzw. Doppelachs-Anhänger, sofern die Achsen weniger als 1m auseinander lagen).

Und eigtl. müsst man damit sogar auch noch schwerere Anhänger als 4,5t mit mehr Achsen ziehen dürfen, nämlich dann, wenn die Zugmaschine selbst schon leichte als 7,5t ist. Maximal dürfte da rechnerisch wohl ein knapp 8,5t Mehrachsanhänger an einer knapp über 3,5t Zugmaschine gehängt werden. Aber es gibt ja noch andere Einschränkungen, was die Anhängelasten einer individuellen Zugmaschine betrifft.

Alle nun neu ausgestellten, so grob ab 2013, Chipkartenführerscheine haben nun eine Gültigkeitsfrist von erstmal 15 Jahren.
Wer vor seinem 50.Geburststag den alten 3er umschreiben lässt (samt Eintragscode CE-79!) und somit max. 18,5t Zuggesamtmasse bewegen darf (wie halt bei seinem alten 3er auch schon), dessen Chipkarte ist dann auch 15 Jahre gülitg.
Ist man hingegen bereits 50 Jahre oder älter, so bekommt man standardmäßig nur bis 12t zugeteilt (für 15 Jahre), also so, wie der C1E.
Man kann aber trotzdem noch als über 50-Jähriger auf die 18,5t Zuggesamtmasse zugreifen, nämlich indem man dann regelmäßig schon alle 5 Jahre den Gesundheits- und Sehtest macht.

Bis wann welches Geburtsjahr (Lappen vo 01.01.1999) und welches Lappenausstellungsjahr (ab 01.01.1999) nun verpflichtend auf einen/den Chipkarten-Führerschein gewechselt haben muss, findet ihr hier (ohne Gewähr!):

Bei Führerscheinen mit Ausstellungsdatum bis einschließlich 31. Dezember 1998 ist das Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabers ausschlaggebend:
• vor 1953: Umtausch bis 19. Januar 2033
• 1953 bis 1958: Umtausch bis 19. Januar 2022
• 1959 bis 1964: Umtausch bis 19. Januar 2023
• 1965 bis 1970: Umtausch bis 19. Januar 2024
• 1971 oder später: Umtausch bis 19. Januar 2025
Bei Führerscheinen mit Ausstellungsdatum ab dem 1. Januar 1999 gilt das Ausstellungsjahr des Führerscheins:
• 1999 bis 2001: Umtausch bis 19. Januar 2026
• 2002 bis 2004: Umtausch bis 19. Januar 2027
• 2005 bis 2007: Umtausch bis 19. Januar 2028
• 2008: Umtausch bis 19. Januar 2029
• 2009: Umtausch bis 19. Januar 2030
• 2010: Umtausch bis 19. Januar 2031
• 2011: Umtausch bis 19. Januar 2032
• 2012 bis 18.1.2013: Umtausch bis 19. Januar 2033
Grüße Carsten

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Re: Leergewicht Unterschiede Rüstwagen vs. THW vs. LF / TLF Magirus Iveco

#12 Beitrag von lura » 2020-02-02 9:58:32

Auf zoll-auktion.de werden zurzeit 2 130 D9 angeboten die wiegen leer 5,5 Tonnen, haben Druckluftanschlüsse für zwei Leiter Anhängerbremse. bei meinem 130 D9 habe ich die Schluss Traverse ausgetauscht mehr Gewicht ca 30 kg und eine große Rockinger Anhängerkupplung eingebaut. Jetzt habe ich eine Anhängelast von 9 Tonnen beim Magirus. Der Anhängebock am Magirus ist etwas groß geraten, dann könnte ich 14 Tonnen anhängen. Der wiegt ca 80 kg und hat die Federung an der Vorderachse schön weich gemacht, wir fahren eine Doka mit dem 2 Raumkonzept, vorne wohnen und Kochen hinten schlafen und Duschen. Durch die lange Gesamtübersetzung mit original 98 km pro Stunde Höchstgeschwindigkeit ist der 130 D9 LF16 ein angenehmer Reisewagen
Gruß
Bernd

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