Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

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OldMANONTOUR
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Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#1 Beitrag von OldMANONTOUR » 2019-08-07 22:53:20

Hallo zusammen,
kurz zu mir, Meine Mutter hat mich auf den namen Christian taufen lassen, selber nenne ich mich Chris. Bin 46 Jahre jung und ein bisschen kaputt im Kopf.
Ich liebe Oldtimer (diese kleinen süssen Autos, keine LKW´s) und bin von Technik und Elektronik fasziniert.

Kurz warum nich hier bin.
Meine Partnerin und Ich haben schon so einige Höhen und Tiefen in den letzten Jahren mitgemacht. Beruflich wie auch gesundheitlich.
Seit langem träumen wir, und ich noch viel länger, in einem WOMO die Welt zu umreisen, gerne auch mehrfach. Aber es ist so wie mit dem Kinder kriegen,
es ist nie der richtige Zeitpunkt. Also haben wir beschlossen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist (nein, nicht das mit den Kindern, das mit dem WOMO).

Seit Wochen lese ich nun in Foren, Blogs und Reiseberichten und bin eigentlich nur zu einem Entschluss gekommen...Es soll ein MB LKW werden, glaube ich zumindest.
Jetzt die große Frage hier in die Runde, welcher?

Ich möchte euch mal meine Ansprüche verraten, vielleicht schränkt dass die Auswahl ja schon gewaltig ein:
- so wenig wie möglich an Elektronik was Motor und Getriebe angeht, dass Ding muss von einem Hinterhofmechaniker in den Anden oder einem Pferdezüchter in der Mongolei repariert werden können.
- Fahrerhaus ein „Fernfahrerhaus“
- Platz hinten für eine 5,2-5,3 Meter lange Kabine
- HOCH Geländefähig (Untersetzungen, Sperren, Wattiefe, Böschungswinkel, usw....)
- einigermaßen Sparsam (welches Getriebe?)
- kräftiger Motor mit Reserven
- Reisegeschwindigkeit zwischen 90 und 100 Km/h (nicht Off-Road) aber eine Waschbrettpiste sollte mit der Geschwindigkeit bewältigt werden können.
- Eine „gute Mischung“ zwischen einem kurzen (für Gelände gutem) und einem langen (bessere Straßenlage) Radstand.


Also, interessieren würden mich eure Meinung zum Thema Fahrgestell, Getriebe, Reifen.... und was euch sonst noch so einfällt.

Ich bin gespannt auf die Antworten und sage jetzt schon mal vielen Dank

Beste Grüße aus der Südpfalz
Chris

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FrankS
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#2 Beitrag von FrankS » 2019-08-07 23:17:59

Moin Chris :D
wenn ich dein Anforderungsprofil lese - Hinterhofmechaniker in den Anden, Pferdezüchter in der Mongolei, 5,2 -5,3m Kabine, Hochgeländegängig, Antrieb mit Reserven, Fernfahrerkabine, einigermaßen Sparsam - dann sölltest du dir einen entsprechenden Kühlkoffer kaufen und ein paar Pferde davor spannen!
Dumm ist nur das Mercedes keine Kühlkoffer baut und dass ein Gespann Pferdchen wohl nicht auf 100 kommt :joke:

Mein Tipp als Basisfahrzeug - so du denn den C hast, wäre ein 1831 - der hat genug Bums, volle Hütte an Technik und >= 3,8m Radstand, Fernfahrerhütte ist auch nicht so selten. Z.B. so einen wie diesen hier - da passt auch ne große Hütte drauf :spiel:

Grüßle Frank
Zuletzt geändert von FrankS am 2019-08-08 7:41:30, insgesamt 1-mal geändert.
Steuermann diverser Materiequellen...

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advi
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#3 Beitrag von advi » 2019-08-07 23:57:51

Willkommen....Du hast viele Ideen, eines ist recht sicher, Du wirst Probleme haben alles in EINEM Auto zu bekommen.

Kleiner Tipp: Kauf Dir etwas gebrauchtes, was so 50-60% Deiner Anforderungen entspricht.
Mach Urlaube damit, fahr von mir aus 2-3 Monate nach Marokko und schau Dir dann an, was Du wirklich brauchst.

Nach 2-3 Jahren spätestens weißt Du, was real möglich ist und was nicht...

Und sag mal Dein Budget, das hilft meistens.
Frank

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OldMANONTOUR
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#4 Beitrag von OldMANONTOUR » 2019-08-08 0:38:31

@ Frank, vielen Dank, an den hatte ich noch nicht gedacht. Hat aber irgend wie einen bisschen zu kurzen Radstand, oder?
ich dachte so an 3,9 oder 4 Meter, oder ist das schon zu groß?
Bei dem riesigen Überhang nach hinten ist von Böschungswinkel nicht mehr viel übrig. Kann mich aber auch täuschen?
Es muss auch nicht unbedingt MB sein, aber ich dachte da an die „weltweite Präsenz“.


@ advi jaaaaaa, das höre ich öfter dass ich nicht das bekomme was ich gerne hätte :wack: :blush:
aber ich kann es ja zumindest versuchen :search:
Und klar kann, und muss es was gebrauchtes sein, zumindest der Untersatz.
Unter der Voraussetzung dass ich mir den Koffer selber bastel
haben wir so 70-80 gerechnet. Zumindest gewünscht. Wenn das unrealistisch ist dann halt dass was es kostet.
Und nein, ich fange jetzt nicht damit an um mir in 2-3 Jahren dann was anderes zuzulegen.
Dass sollte jetzt schon passen. :-)

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#5 Beitrag von Flammkuchenklaus » 2019-08-08 0:43:19

Reisegeschwindigkeit zwischen 90 und 100 Km/h (nicht Off-Road) aber eine Waschbrettpiste sollte mit der Geschwindigkeit bewältigt werden können.
Schau mal die den Jungs der Paris -Dakkar vorbei die haben sowas

Ansprüche wie Bezahlbar ,Sparsam ,doch kräftiger Motor mit Reserven oder Hinterhofmechaniker kannst du getrost über Bord werfen..

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Speed5
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#6 Beitrag von Speed5 » 2019-08-08 7:26:17

OldMANONTOUR hat geschrieben:
2019-08-07 22:53:20
Hallo
- Platz hinten für eine 5,2-5,3 Meter lange Kabine
- HOCH Geländefähig (Untersetzungen, Sperren, Wattiefe, Böschungswinkel, usw....)
- einigermaßen Sparsam (welches Getriebe?)
- kräftiger Motor mit Reserven
- Reisegeschwindigkeit zwischen 90 und 100 Km/h (nicht Off-Road) aber eine Waschbrettpiste sollte mit der Geschwindigkeit bewältigt werden können.
- Eine „gute Mischung“ zwischen einem kurzen (für Gelände gutem) und einem langen (bessere Straßenlage) Radstand.


Ich bin gespannt auf die Antworten und sage jetzt schon mal vielen Dank

Beste Grüße aus der Südpfalz
Chris
Also bei dem, was du dir da vorstellst, würde ich zu einem Luftkissenboot raten.


Waschbrett und die Geschwindigkeit, geht nur damit .

Gruß Michael
http://www.Dickschiff-Treffen.de

Ab dem Moment wo du „ach scheiß was drauf" denkst, wird es entweder grandios,
Oder absolut desaströs.

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#7 Beitrag von advi » 2019-08-08 7:29:46

Flammkuchenklaus hat geschrieben:
2019-08-08 0:43:19
Reisegeschwindigkeit zwischen 90 und 100 Km/h (nicht Off-Road) aber eine Waschbrettpiste sollte mit der Geschwindigkeit bewältigt werden können.
Schau mal die den Jungs der Paris -Dakkar vorbei die haben sowas

Genau und die Kisten, die das können werden sicher ihre Inneneinrichtung abwerfen und ihre Schrankinhalte nicht unzerstört lassen.

Wer schon mal in dem Tempo Off-Road gefahren ist, weiß, es kommt 10 mal am Tag die EINE Welle, DAS Loch, bei dem alle Au schreien, weil es so heftig ist.
Frank

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#8 Beitrag von advi » 2019-08-08 7:35:25

OldMANONTOUR hat geschrieben:
2019-08-08 0:38:31

@ advi jaaaaaa, das höre ich öfter dass ich nicht das bekomme was ich gerne hätte :wack: :blush:
aber ich kann es ja zumindest versuchen :search:
Und klar kann, und muss es was gebrauchtes sein, zumindest der Untersatz.
Unter der Voraussetzung dass ich mir den Koffer selber bastel
haben wir so 70-80 gerechnet. Zumindest gewünscht. Wenn das unrealistisch ist dann halt dass was es kostet.
Und nein, ich fange jetzt nicht damit an um mir in 2-3 Jahren dann was anderes zuzulegen.
Dass sollte jetzt schon passen. :-)
In der Zeit, wo Du an Deinem Koffer schraubst und an was baust, von dem Du nicht weißt, ob es nachher passt, bist Du mit was Gebrauchten schon lange im Urlaub gewesen. Wenn man sich hier die Bauberichte ansieht, dann ist unter 6 Monate Bauzeit schon extrem sportlich. Mehrere Jahre - aufgrund von Zeitmangel ist eher üblich ;)

Dewegen gleich kaufen, sofort losfahren, Du wirst verschiedene Fahrgestelle ausprobieren müssen um das Passende zu finden..... und brauchst Du DIE Geländegängigkeit? Habe ich auch mal gedacht, habe kein Off-Road Monster und brauche es zu 95% nicht ;)
Bzw baue jetzt das leichte Pistenfahrzeug, nachdem ich festgestellt habe, dass ich ein Hardcore Off-Road Teil nicht brauche. Und ..... ein LKW ist meistens nicht so geeignet...... mache gerne Deine Erfahrungen und lass uns in ein paar Jahren über die Realität sprechen ;)
Viele von uns sind auf dem Boden der Tatsachen angekommen :)
Frank

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#9 Beitrag von Wilmaaa » 2019-08-08 7:38:29

viewtopic.php?f=4&t=87793

Schau dir z.B. mal den KAT vom Jörg an. Zumindest in Bezug auf Geländefähigkeit eine spannende Sache.

Ansonsten wurde ja schon viel Richtiges und Wichtiges gesagt.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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"Frauen haben in der Küche nichts zu suchen. Sie müssen sich um die Schweine kümmern und den Traktor schmieren." (Charlotte MacLeod)
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"Das ist also ein Kleinbus und ein LKW in einem." (Mitarbeiterin über den 170er)

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#10 Beitrag von AL28 » 2019-08-08 8:20:18

Hallo
Die Antwort ist ganz einfach .
Mach lieber Kinder !
Was du da willst gibt es nicht .
Gruß Oli

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akkuflex
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#11 Beitrag von akkuflex » 2019-08-08 8:58:50

Wenn du willst das ein pferdezüchter in der Mongolei dein Auto reparieren kann dann kann ich dir ganz klar zum Schubkarren raten.
Außerhalb ulan bators ist nach reifen flicken ganz schnell Ende mit Know how.
Wenn du wirklich die Welt sehen willst undauch mal auf den perfekten Platz Für die nach tverzichten kannst( da kommen immer wieder welche) dann Rate ich zu nem4*2 mit großen reifen und Bodenfreiheit.
Was nicht da umgeht nicht kaputt...
Irgendwas aus den 80ern.
Mercedes ist da nur einervon vielen.
Als Beispiel.
Bin gerade in Russland und aufgrund der EU Sanktionen braucht mercedes 4 Wochen ein Ersatzteil aus deutschland zu besorgen...
Da wäre jeder Japaner oder Koreaner im Vorteil...

Gruß Martin

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#12 Beitrag von OldMANONTOUR » 2019-08-08 9:08:51

Oh jee...,
dass es dass nicht zu 100% gibt was ich mir da vorstelle war mir fast klar, deshalb auch die Frage hier in dei Runde.
Meine Hoffnung war, dass hier jemand dabei ist der zumindest annähernd eine, oder mehrere Ideen hat,
wie ich in die Richtung komme.

@ Flammkuchenklaus
ich hatte nicht vor bei einer Ralley mitzumachen.
Bezahlbar ist ein sehr dehnbarer Begriff. Sparsam natürlich in „Relation“ gesetzt wie z.B ein Getriebe mit 8 Gängen
verbraucht wahrscheinlich weniger als eines mit 5. Somit wäre der mit 8 „sparsamer“.
Übrigens, vor 4 Wochen wurde ich von einem LKW auf einer Waschbrettpiste in Island überholt...... :eek: so hab ich geguggt.
Und ich bin 80 gefahren.

@ Speed5
neee, LKW, kein Amphibienfahrzeug! Hatte ich mich wohl falsch ausgedrückt. Sorry.

@advi
jup, dass ist ein Argument. Kenne ich ja selber. Als zurückrudern und
— Reisegeschwindigkeit auf der Straße zwischen 90 und 100 Kmh. Piste dann weniger.

und das mit dem selber Schrauben und der Zeit: Wir wollen jetzt anfangen zu suchen und informieren,
wenn gefunden dann bauen, Abfahrt ist 2022 geplant.
Was ist denn bei dir „ein leichtes Pistenfahrzeug“?

@Wilmaaa
Der KAT ist ein super Fahrzeug, aber überhaupt nicht mein Geschmack.
Der Koffer von Jörg ist doch auch selber gebaut?

@AL28
was soll ich jetzt zu dem Kommentar sagen?
Ich habe eine wunderbare Tochter, und in meinem Alter nochmal Papi werden,
dass will ich keinem Kind zumuten.
Also brauche ich eine Alternative, wo wir wieder beim Thema wären :D


Grüße
Chris

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#13 Beitrag von OldMANONTOUR » 2019-08-08 9:25:38

@ akkuflex
Aber genau so was suche ich doch. 80 Jahre usw.
Dass mit dem Pferdezüchter ist natürlich sehr überspitzt geschrieben. Is ja nicht so,
dass ich nicht selber schrauben kann (bis zu einem gewissen Maß).
Ich wollte damit ja nur ausdrücken, dass es relativ einfache Technik sein sollte.
Mit einem LKW der komplett liegen bleibt, weil ein kleiner Sensor im Abgasstrang
kaputt geht, kann ich nicht viel anfangen.
Und ich will ja nicht nur Richtung Asien, auch Südamerika steht ganz gross auf der Liste.
Ich dachte nur, dass Mercedes weltweit präsent ist. Deshalb eher so was als ein Hersteller,
der in Asien bekannt ist, aber in Südamerika keiner kennt.

Viel Spass noch in Russland
Grüße
Chris

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akkuflex
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#14 Beitrag von akkuflex » 2019-08-08 9:51:01

Toyota produziert in Brasilien...
Praktisch alle Einheimischen fahren ohne Allrad. Guck mal auf YouTube was die Südamerikaner mit heckgetriebenen Autos machen.

Gruß Martin

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advi
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#15 Beitrag von advi » 2019-08-08 11:50:49

OldMANONTOUR hat geschrieben:
2019-08-08 9:08:51


@advi
jup, dass ist ein Argument. Kenne ich ja selber. Als zurückrudern und
— Reisegeschwindigkeit auf der Straße zwischen 90 und 100 Kmh. Piste dann weniger.

und das mit dem selber Schrauben und der Zeit: Wir wollen jetzt anfangen zu suchen und informieren,
wenn gefunden dann bauen, Abfahrt ist 2022 geplant.
Was ist denn bei dir „ein leichtes Pistenfahrzeug“?


Chris schau Dir den unteren Link in meiner Signatur an ;)

Ich kann Dich mit Deinen Wünschen gut verstehen....
Frank

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#16 Beitrag von OldMANONTOUR » 2019-08-08 12:27:44

@advi /Frank
Vielen Dank für dein Verständnis.
Mal zur Erklärung warum ich das suche was ich suche...
Angefangen mit meiner Partnerin, ohne eigene Toilette und Bad geht sie nicht auf eine Tour, die mindestens 1 Jahr dauern wird.
Ich selber habe schon unzählige Tage in Zelten oder Autos zugebracht, weil draußen unsagbar schlechtes Wetter war.
Eng und ungemütlich, kochen nicht möglich, irgend wann alles nass und keine Möglichkeit zum trocknen usw., dass will ich nicht mehr.
Ich liebe es nicht nur auf Pisten, sondern auch Off-Road zu fahren. Habe keine Lust mehr mich von der ersten Düne in Marokko
oder einem blöden Fluss in Island oder einem Geröllfeld in der Türkei aufhalten zu lassen.
Natürlich gibt es Grenzen, wo nichts mehr geht, aber die würde ich gerne weit nach hinten schieben (die Grenzen).

Grüße
Chris

Flammkuchenklaus
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#17 Beitrag von Flammkuchenklaus » 2019-08-08 12:46:48

@ Flammkuchenklaus
ich hatte nicht vor bei einer Ralley mitzumachen.
Bezahlbar ist ein sehr dehnbarer Begriff. Sparsam natürlich in „Relation“ gesetzt wie z.B ein Getriebe mit 8 Gängen
verbraucht wahrscheinlich weniger als eines mit 5. Somit wäre der mit 8 „sparsamer“.
Übrigens, vor 4 Wochen wurde ich von einem LKW auf einer Waschbrettpiste in Island überholt...... so hab ich geguggt.
Und ich bin 80 gefahren.
Ich habe nicht gesagt du sollst im Wettbewerb mitfahren sondern dich umsehen .Mit welchen Fahrzeugen und deren Umbauten sie deine geforderten Werte erreichen.
Ob nun ein 8 Gang Getriebe sparsamer ist oder nicht hängt von Fahrer und seinem Fahrverhalten ab.
!00 auf einer Wellblechpiste zu fahren ist kein Problem,die Frage ist wie lange es du, das Fahrzeug und deine Holde ertragen.
Selbst eine von dir genannte "Reisegeschwindigkeit" von 90-100 ist schon sehr ambitioniert.Um einen solchen Schnitt zu erreichen sollten weit mehr als 130 km/h möglich sein.
Und das Tempo möchte ich nicht bremsen mit einem Geländereifen...

Klaus

Mark86
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#18 Beitrag von Mark86 » 2019-08-08 14:24:50

Das wird so alles nicht funktionieren.
Wenn du n Fernfahrerkabinenmaß mit gescheitem Radstand, also was was auf der Autobahn läuft haben willst, aber was was du auch in Bergen noch um Kurven bekommst dann bist du bei 3,60m Radstand (da gibts viel im Angebot) aber bei ner max. gescheiten Kabinenlänge von 5m.

Wenn es Hochgeländegänig sein soll, dann bist du bei Mercedes beim Unimog. Unimog klappt nicht auf der Autobahn und auch nicht mit der Aufbaulänge, außer du kaufst nen neuen, dann kaufst du aber ne Elektronikkiste. Hochgeländegänig was schnelle Gelände & Pistenfahrten gut mitmacht, da musst du nach was Schraubengefedertem suchen wie Steyr, MAN KAT oder Unimog. Alles andere ist in der Regel Blattgefedert und dann eine etwas härtere Geschichte.

Bei Hochgeländegänig bist du auch bei nem hohen Auto mit ner hohen Treppe und bei Rädern, wo du dass Thema 100 auf der Autobahn fahren, naja...
Dafür müsste er schon bald 130 VMax laufen, um dass mit gescheiter Drehzahl zu fahren. Es macht allerdings in der Praxis wenig Sinn, 100 durch zu fahren. Die Gefahrgut LKWs und Liefer LKWs großer Lebensmittelketten laufen in der Regel Strich genau 80, die sparsamen Fahrer fahren ökonomische 83km/h und der Rest der LKWs fährt 88km/h und der ein oder andere zieht vieleicht mit 95 durch, aber um die 88 pendelt sich dass ein. Wenn man da schneller fahren will, dann ist man die ganze Zeit nur am Lücken suchen um zu überholen, das strengt ziemlich an, lässt man lieber bleiben. Am Berg ist dann im Regelfall sowieso Überholverbot und der letzte Tankwagen mit 320PS Krückenmotorisierung bremst einen eh auf 60 runter, da genießt man mal die Sonntage wo man bisschen schneller fahren kann, dass wars.

Das Getriebe ist bei nem kräftigen Motor nicht so wichtig, aber bei den anderen Dingen wie Geländegänigkeit, Kraftvoller Motor, usw. usf. bist du dann irgendwo in der MB SK Klasse, da brauchst für n Reisewagen nicht viele Gänge, die haben genug Motorleistung :D
Allerdings kannst du es dann mit dem Sparsam vergessen, Realverbräuche von 30-35 Liter musst du dann schon einrechnen...

Wenn du dass dann alles zusammen streichst, so dass du es auf 1 Auto bekommst, dann landest du wahrscheinlich beim üblichen Standard Mainstreamlaster, 1,5er Kabine, 6 Zylinder, knappe 5m Aufbaulänge, Blattgefedert, Schlechtwege / Normalgeländetauglich. Bzw. irgendwo um den Punkt rum. Wie die meißten hier.
Das ist dann irgendwo zwischen 1017, 1022, 1224, Steyr 12M18, Iveco 90-16, Magirus 170D11, etc.

Auch sollte man wenn man dass nicht nur haben will, sondern richtig nutzen will, die Unterhaltskosten vieleicht im Auge behalten. Außer es ist einem wirklich egal, dann kauf dir nen 1935 :) Alles unter V8 ist eh nur n Kompromiss...
Zuletzt geändert von Mark86 am 2019-08-08 16:12:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#19 Beitrag von Pirx » 2019-08-08 15:12:10

Mark86 hat geschrieben:
2019-08-08 14:24:50
Dafür müsstest du schon wie Pirx sagt, 130km/h VMax kaufen.
Das habe ich nie gesagt!

Pirx
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
---
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#20 Beitrag von Mark86 » 2019-08-08 16:12:37

Pirx hat geschrieben:
2019-08-08 15:12:10
Mark86 hat geschrieben:
2019-08-08 14:24:50
Dafür müsstest du schon wie Pirx sagt, 130km/h VMax kaufen.
Das habe ich nie gesagt!

Pirx
Tschuldigung, habs korrigiert.
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#21 Beitrag von DorrBaer » 2019-08-08 16:19:23

Hi
Also ich muss sagen, hätten wir nicht nochmal Zuwachs bekommen (sind nun zu 6.) dann hätten wir unseren Toyota Hilux behalten. Super Komfort, Super Platz (für 2) und sehr geländegängig (frag mal die Taliban)
So ist es ein IVECO 90 16 geworden. Sind jetzt in einer Low Budged- Variante damit zum Ausprobieren in D unterwegs und bin bisher sehr zufrieden...

Gruß Matze
Wenns Du willst, dass es funktioniert.... schick Deinen besten Mann und machs selbst!

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#22 Beitrag von Swaggie » 2019-08-08 16:20:52

Hallo Chris,

hast PN.

Ich hätte da was, das deinen Vorstellungen sehr sehr nahe kommt.

130 km/h ?? :D

So schnell damit zu fahren würde ich aber nicht empfehlen - ist doch verboten :p

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AL28
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#23 Beitrag von AL28 » 2019-08-08 18:31:42

Hallo
Weshalb es nicht weiter geht ist doch egal .
Wen du in der Gobi stehst wegen einen Sensor oder einen defekten Getriebe . Du stehst !
Es kommt für geld ein Berge Fahrzeug , das schleppt dich auf festen Grund und dann abgeschleppt oder auf den Tieflader in die Hauptstadt .
Ab da hat man unter Umständen ein wenig leichter mit einen Reparatur leichten Fahrzeug . Dafür wird der Sensor schneller vor Ort sein .
Was wichtig ist das man noch ohne den ganzen Abgas scheiß auskommt . Ich denke euro 3 oder 4 ist da die Grenze .
Was du willst ist nur mit einen dreiachser zu machen . 250-350 PS . Darauf dein wunschfahrerhaus . Original wirst du nicht die passende achsubersetzung bekommen und auch das Getriebe wird schwierig . Also Achsen machen , evtl Getriebe . Dann die Federung umstrigen . Weitspalt plus Hydraulik Federn und sehr gute Dämpfer mit Ausgleichsbehälter . Achja noch eine Wohnkabine bauen .
Wir sind da sehr weit im sechsstelligen euro Bereich .
Als Basis Fahrzeug gibt es da Baustellen Kipper oder vielleicht was von den großen Feuerwehren .
Gruß Oli

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#24 Beitrag von muecken_manni » 2019-08-08 20:31:55

Hallo Kollegen......
...mir fällt da spontan Naumi's Karren ein....
den ich auf dem LN2 Treffen "träumerisch" innen und aussen "betatschen" konnte...
Sowas mit Fernfahrerkabine.....
Alleine die "verheissungsvolle" Typenbezeichnung...
"824" :rock: :rock: ....
Dämpfer mit Reservoir....alles vom feinsten...

Geil dat Ding!!!

und, Oldmanontour, der Kollege ist hier vertreten....
Das wäre vielleicht ein Ansatz für dich....

Meine Frau und ich fanden die Karre "Hammer"

Manne

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#25 Beitrag von Michael » 2019-08-08 22:32:10

@Chris,

Welche Lkw Erfahrungen sind denn vorhanden??? Und welcher Führerschein???

Bevor du dir da zu viel Gedanken machst, schau dir die Karren an und überlege, was du wirklich brauchst. Das ganze Thema hochgeländefähig wird total überzogen. Wenn du allein mit nen Lkw unterwegs bist, überlegst du schon ganz genau, wo du die Karre versenkst und nicht wieder raus bekommst...

Gruß Michael

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Linksfahrer
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#26 Beitrag von Linksfahrer » 2019-08-09 7:48:24

Hallo Chris,
solch eine Wunschliste hat sicher jeder hier so ähnlich gehabt. Ein paar Abstriche wirst Du an dem einen oder anderen Punkt machen müssen:
so wenig wie möglich an Elektronik was Motor und Getriebe angeht, dass Ding muss von einem Hinterhofmechaniker in den Anden oder einem Pferdezüchter in der Mongolei repariert werden können.
Machbar ist: so wenig Elektronik, das man mit dem übelsten Sprit klarkommt und von dir selbst in der Mongolei repariert werden kann.
- Fahrerhaus ein „Fernfahrerhaus“
Allrad mit Fernfahrerkabine ist sehr selten, kann man umbauen, ist aber nicht einfach:viewtopic.php?f=33&t=81205
- Platz hinten für eine 5,2-5,3 Meter lange Kabine
- Eine „gute Mischung“ zwischen einem kurzen (für Gelände gutem) und einem langen (bessere Straßenlage) Radstand.
Das eine bedingt das andere und wird Problematisch mit dem nächsten Punkt: entweder der Radstand wird zu groß und du setzt in der Mitte auf oder der Böschungswinkel wird zu klein.
- HOCH Geländefähig (Untersetzungen, Sperren, Wattiefe, Böschungswinkel, usw....)
Machbar, aber nur mit Abstrichen an den anderen Wünschen s.o.
- einigermaßen Sparsam (welches Getriebe?)
- kräftiger Motor mit Reserven
- Reisegeschwindigkeit zwischen 90 und 100 Km/h (nicht Off-Road) aber eine Waschbrettpiste sollte mit der Geschwindigkeit bewältigt werden können.
Machbar, wenn man Sparsam mit angepasst definiert.

Wichtiger: Willst du in Europa bleiben, dann ist es sinnvoll unter 7,5T zu bleiben und es ergeben sich weitere Einschränkungen.
Ein guter Kompromiß kann ein MB 917 oder Steyr 12M18 sein, wobei letzterer nicht unter 7,5T bleibt.

Grüße Thomas
MB 914 mit OM366 LA und FM2 Shelter

Mark86
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#27 Beitrag von Mark86 » 2019-08-09 10:08:30

Bzgl. Wünschen beim Basisfahrgestell möchte ich mal in den Raum werfen:

Variante A:
Man kauft n Gebrauchtes, geht kompromisse ein und lebt damit.
Kauft was was für den Zweck OK ist und fertig.

Variante B:
Man kauft was Gebrauchtes und dann investiert man ganz ganz ganz viel Zeit und Geld um daraus sein Wunschfahrgestell zu machen.

Variante C:
Man bestellt sich sein Wunschfahrgestell einfach neu und fertig.

Ich hab A genommen, für 6.000€ nen 1017AF gekauft, bisschen umgebaut, bisschen repariert, war ich 2 Monate Vollzeit mit beschäftigt und 18.000€ los und hab dann in div. Verschleißreparaturen und 2 weitere Änderungen nochmal 12.000€ versenkt. Damit hat mich die Variante A 30.000€ gekostet und das Fahrgestell ist gut und funktioniert. Trotzdem bleibt es ein 42 Jahre altes Auto, mit Leistung, Fahrkomfort und Abgasverhalten von einem 42 Jahre alten Auto.

Die Variante B, ja, da kann man wirklich viel Geld versenken. Wenn ich mir anschaue, das teilweise für gebrauchte Fahrgestelle 20-30.000€ für n Allradfahrgestell bezahlt werden und man dann immer noch ne 30 Jahre alte Karre hat ^^ Und dann wird umgebaut, die Federung, die Übersetzung, Kabine, Sitze, Anbauteile, Technik überholt, usw. usf. Sorry, aber wo landen die Leute dann? 50? 60.000€? Immernoch ne 30 Jahre alte Karre, keine Abgaseinstufung, usw. usf.

Die Variante C hat mein Kumpel gemacht und hat sich bei Mercedes Benz einfach nen neuen Allrad Atego bestellt, als 1024 mit einmal alles, von der großen Anhängerkupplung über die Sonnenblendenschute von Standheizung bis Klimaanlage in Euro 6... Man kann über Kraftstoffqualitäten sagen was man will, aber andere Leute haben bewiesen dass auch außerhalb Europas Euro 6 Fahrzeuge laufen. Im Notfall, wenn man in absehbarer Zeit wirklich so weit kommt, schmeißt man den Filter raus und lässt ihn vom Chiptuner ausprogrammieren für die Reise. Dafür hat man ein bequemes, neues Auto, Dampf ohne Ende, mit Reparaturen erstmal nix am Paddel, man darf in Innenstädte genau so einfahren wie in den Mt. Blanc Tunnel und zahlt sich in Europa auch Mautmäßig nicht dumm und dämlich...
Den kann man bei Mercedes fast fertig abholen in Wörth, nimmt seine Jacke mit, den Rest bauen die in der Garantiezeit fertig und die MB Garantie beginnt im Gegensatz zu anderen Herstellern ab Erstzulassung. Also auch wenn man 1 Jahr an dem Auto aufbaut, lässt man ihn zu und ab dann gilt die Garantie. Nicht ab Kaufdatum...
Bezahlt hat er für das Neufahrzeug 74.000€. Wenn man das Auto irgendwann wieder verkauft, kriegt man den Mehrpreis sofort wieder raus...

Wenn ich mir anschaue, dass für Natooliv angestrichene Pritschen Atego 4x4 die 10 Jahre auf dem Buckel haben, teilweise über 40.000€ bezahlt wurden, verstehe ich die Welt nicht mehr. Man muss die pritsche Abreißen, das Auto lackieren, Zulassung machen, div. Umbauten & Co gibts immer und dann ist man fast auf dem Preis von nem Neufahrzeug..
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

Mark86
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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#28 Beitrag von Mark86 » 2019-08-09 10:11:22

Wichtiger: Willst du in Europa bleiben, dann ist es sinnvoll unter 7,5T zu bleiben und es ergeben sich weitere Einschränkungen.
Ein guter Kompromiß kann ein MB 917 oder Steyr 12M18 sein, wobei letzterer nicht unter 7,5T bleibt.

Grüße Thomas
Ein Steyr 12M18 wiegt leer genau so viel (Fahrgestellgewicht) wie ein 1017 und ist genau so unrealistisch voll aufgebaut unter 7,5 tonnen zu halten.
Wenn man in der 7,5 Tonnen Klasse bleiben will, was für Europa sinnvoll ist, sollte man einen 7,5 Tonner nehmen, wie MB LN2, Atego, usw. usf.
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#29 Beitrag von visual » 2019-08-09 10:39:41

hat denn schon jemand den KAT1 8x8 in den Raum geworfen?

der sollte doch alle Ansprüche außer Fernfahrerhaus erfüllen.



na gut, geringer Verbrauch ist halt relativ, in liter pro 100km pro Achse ist das auch nicht so schlecht. In dem Bereich sind nahezu alle alten LKWs unterwegs.
(Also 50l/100km sind dann pro Achse 12,5l/100km - also das finde ich echt gering :joke: )

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Re: Zahlen über Zahlen...oder...was wird meiner?

#30 Beitrag von OldMANONTOUR » 2019-08-09 18:08:18

Hui, vielen Dank an alle für die dann doch guten Denkansätze und Tips.

Ich war auch nicht untätig und habe weiter gelesen, telefoniert, gegoogelt usw..


Der Kat 1 8x8 ist dann doch zu groß. Über die kleineren hatte ich auch nachgedacht, aber mit dem Motor hinten, das will ich nicht.

Ja, klar will ich auch in Europa rumfahren, aber auch Südafrika, Südamerika, Kanada und Zentralasien stehen auf dem Plan.

Variante C von Mark 86....erstmal Danke für die Auswahl aber C.....ernsthaft jetzt? Nach 2 Stunden Gespräch mit einem Verkäufer und einem Werkstattleiter bin ich da hochkant rausgeflogen (Bildlich gesprochen), weil ich auf die hirnverbrannte Idee gekommen bin mit einen Zetros zuzulegen. Beide haben mir dringenst davon abgeraten ein neues Fahrzeug zu nehmen, weder einen Unimog, noch einen Zetros und auch keinen Atego.
Argumente waren: viel zu anfällig, zu hohe Ausfallquote, teure Ersatzteilbeschaffung, Reparatur nur bei MB selber möglich, Sensoren im Abgasstrang fallen zu oft aus, Kupplung eine Katastrophe.....und das von beiden. Guter und ehrlicher Verkäufer / Meister.

Meine LKW-Erfahrung beschränkt sich momentan noch auf 7,5t. Da aber einiges an Erfahrung.

Wer ist Naumi und wo finde ich ihn?

In die engere Wahl sind jetzt eigentlich der 1428 oder der 1929.
Gibt es da Erfahrungen oder noch besser objektive Vor- Nachteile?

Grüße
Chris

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