Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

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unimag
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#31 Beitrag von unimag » 2019-02-08 11:19:32

2010 konnten wir an einem Wochenende in der Innenstadt Pekings mit dem G auf einem Parkplatz stehen, 3 Gehminuten von der U-Bahn entfernt. Für KLW war 100 km vor der Stadtgrenze Schluss. Und das Argument "Wir sind doch ein Wohnmobil" hat irgendwie nicht so richtig gezogen.
Mit dem 170er standen wir 4 Tage im Stau vor der Lettisch-Russischen Grenze. Einfach auf der PKW-Spur vorfahren war nicht. Ohnehin durften keine LKW in die Innenstädte, das galt bereits 2004. Sie wurden auf endlose Umgehungsstraßen geführt, die damals in einem erbärmlichen Zustand waren.
2018 waren in der Gegend um Murmansk mit dem 170er unterwegs. Hier wollten wir eine Fähre benutzen, die für 7t ausgelegt war. Auf die Frage nach dem Gewicht unseres Autos sagte ich natürlich, dass er nicht schwerer sei und wurden mitgenommen. Andernfalls hätte uns das rund 500 km zurück gekostet.....
Einige wenige Beispiele.

Gruß Gerd
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Ulf H
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#32 Beitrag von Ulf H » 2019-02-08 12:31:33

... das Fahrverbot on russischen Städten gilt nicht für Womos ... hab das 2017 und -18 mehrfach getestet und wurde auch öfters durch Polizeikontrollen bestätigt, dass es o.k. Ist dort unterwegs zu sein ...

Gruss Ulf
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unimag
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#33 Beitrag von unimag » 2019-02-08 16:06:46

Dann hat sich das geändert. 2004 war der Begriff WOMO noch völlig unbekannt. Nur "Dom na Kaljossa" (Haus auf Rädern) wurde akzeptiert. Letztes Jahr haben wir keine Städte in Russland bereist.

Gruß Gerd
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advi
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#34 Beitrag von advi » 2019-02-08 18:48:59

Bild
meggmann hat geschrieben:
2019-02-08 10:49:24


Manchmal ist jedes Fahrzeug zu hoch, lang, schwer.... ich hab noch keine Stadt erlebt, wo man mit einem LKW unter 10 m nicht durchgekommen wäre, natürlich nicht jede Straße oder Gasse.

Gruß, Marcel
Kann ich bei dem LKW auch verstehen 🤣

Persönlich stehe ich auch auf eckige Koffer, finde ich praktischer :)
Aber hier im Forum sind manche ja individueller, als ich Spießer 🤣
Frank

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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#35 Beitrag von Chris_G300DT » 2019-02-09 0:06:55

unimag hat geschrieben:
2019-02-08 11:19:32

Mit dem 170er standen wir 4 Tage im Stau vor der Lettisch-Russischen Grenze. Einfach auf der PKW-Spur vorfahren war nicht.

Gruß Gerd
Hallo Gerd,
wieso ging das auf der Pkw Spur nicht?
Wir planen nämlich ebenfalls über Lettland nach Russland zu fahren.
Wir sind bisher an jeder Grenze über die PKW Spur eingereist.
Manchmal wurden wir kurz davor auf die Bus Spur umgeleitet, wegen der Größe.

Gruß
Chris

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Ulf H
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#36 Beitrag von Ulf H » 2019-02-09 2:31:46

... das war wohl 2004 ... aber auch 2017 musste ich bei Rezekne in die LKW Spur ... was einen halben Tag Warterei bedeutete und schlussendlich zu einer verweigerten Einreise führte, weil ich für mein Womo keine LKW Papiere hatte ... einen Grenzübergang nördlicher gings dann wesentlich besser ... dort hats kaum LKW ...

Gruss Ulf
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#37 Beitrag von unimag » 2019-02-09 16:29:28

Hallo Chris,
das war 2008. Die Spur für die PKW war nur 2m breit, an eine Busspur kann ich nicht erinnern. An dem Hauptübergang in Lettland nahe Daugavpils hatte ich versucht, mich an den LKW vorbei zu mogeln. Hat nicht geklappt, ich sollte 150€ Straf zahlen. Daraufhin bin ich weiter Richtung Norden zum nächsten. Mit dem gleichen Erfolg. Später habe ich es bereut, nicht gezahlt zu haben.
Letztes Jahr haben wir an einem Sonntag die Littauisch-Russische Grenze bei Kasino überquert. Ging ganu easy, bis auf den letzten Kontrolleur. Der konnte par tout keine Möglichkeit finden, einen KHD einzutragen, weil es das genausowenig wie Magirus in seiner Fzg-Auswahlliste gab. Ging schließlich, nach einer größeren Diskussion, doch. Irgendwie.

Gruß Gerd
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#38 Beitrag von Wilmaaa » 2019-02-09 17:09:34

Wenn es KHD und Magirus nicht gibt, nimmt man halt Iveco ;)
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#39 Beitrag von unimag » 2019-02-09 18:32:03

Wäre natürlich eine Möglichkeit. Ist mir aber nicht eingefallen, auch weil es mir vor dem Namen graust (Scherz). Hinzu kommt, dass im Schein als Herstellen KHD steht.
Gruß Gerd
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pete
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#40 Beitrag von pete » 2019-02-10 9:09:20

Mojoy hat geschrieben:
2019-02-08 9:21:02
...bei 7,5t sollte ich beim Aufbau doch deutlich unter 4,5m bleiben, oder?
Max Fahrzeughöhe in D Lt StVZO —> 4m .
Gilt für alle Fahrzeuge , egal welche zGm oder Aufbau.
Peter

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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#41 Beitrag von Schnecke » 2019-02-10 10:10:58

Pete, die 4.5m bezogen sich auf die Länge des Aufbaus. Denke ich.

Ciao Ralf

Mojoy
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#42 Beitrag von Mojoy » 2019-02-10 11:04:36

Ja genau... mein Fehler... war wohl nicht deutlich genug

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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#43 Beitrag von toska » 2019-02-11 19:07:21

Hi Valentin,
Danke für den Aufschlag - ich schlage mich auch mit dem Thema herum.

Je mehr ich nachdenke, frage und wieder nachdenke, desto verwirrter wird das Ganze. Ich glaube, ich bin ein bisschen älter, bei mir geht es eher um einen nächsten Lebensstatus in 4-5 Jahren. Ich war auch schon auf allen möglichen Messen und Treffen. Jeder sieht zu Recht Vor- und Nachteile

Unser Defender ist unauffällig und super für enge Strecken. Der Wohnkomfort sehr eingeschränkt, das wäre mit relativ viel Aufwand etwas zu verbessern, aber löst das eigentliche Problem nicht - zu klein. Ich kenne Leute, für die kommt aber nichts anderes in Frage - die lachen auf Willi’s Treffen über die schweren LKW und den Verlust der intensiven Erfahrungen auf engen Wegen oder durch zuviel Komfort.

Unser Düdo ist groß, alt, charakterstark und sehr wohnlich. Es gibt eine große Fangemeinde, auch auf Willi’s Treffen - die lachen über modernes und teures Zeugs...

Unser Transit ist schnell von A nach B, komfortabel und eigentlich fast immer ausreichend. Er hat keinen Allrad - den gibt’s aber mit Allrad... Auf Willi’s Treffen gab’s keine Lobby... da lacht nichtmal einer ...

Im Bekanntenkreis gibt es Land Rover, Hanomag, Magirus, Atego - jeder hat Recht mit seiner Entscheidung.

Ich favorisiere grade 5,5m Aufbau auf Euro 6 4x4 Fahrgestell... aber Ahnung, auf was ich mich da einlassen würde, habe ich nicht wirklich. Eine schöne Reise und tolle Erlebnisse hängen aber nicht hauptsächlich vom Fahrzeug ab - das habe ich mit den bestehenden Fahrzeugen erlebt. Jedes macht seine individuelle Freude und bleibt daher im Fuhrpark :)

Gruß, Jörg

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meggmann
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#44 Beitrag von meggmann » 2019-02-11 19:13:34

... wobei Euro 6 je nach Gegend zum Showstopper werden könnte (wegen des Anspruchs an die spezifische Dieselqualität).

Gruß, Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#45 Beitrag von advi » 2019-02-11 20:29:23

meggmann hat geschrieben:
2019-02-11 19:13:34
... wobei Euro 6 je nach Gegend zum Showstopper werden könnte (wegen des Anspruchs an die spezifische Dieselqualität).

Gruß, Marcel
Und mit Alteisen wird man irgendwann nur noch auf nicht gesperrten Straßen in Europa fahren können ;)
Oder für jede Stadt, Region extra Genehmigungen brauchen.

Beides ist Unkenruferei....

Was ist wahrscheinlicher, dass Euro 6,7 Fahrzeuge auch im Iran oder woanders Sprit bekommen, weil überall moderne LKW fahren wollen oder dass auch Oldtimern überall die Durchfährt verboten wird, weil sie als Alltagsfahrzeuge genutzt werden?

Keiner weiß es, aber wahrscheinlich macht es auf Dauer mehr Sinn umweltverträglicher zu fahren, vor allem, wenn man an die Urenkel denkt ;)
Frank

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meggmann
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#46 Beitrag von meggmann » 2019-02-11 20:43:13

Umweltverträglicher :joke:

Im Moment ist es ein Showstopper - ohne Unkenrufen. Kommt natürlich auf die Gegend an. Wenn man die Abgasreinigung natürlich abschalten kann... (hab irgendwo mal von zurückrüsten gelesen - hab das aber nicht auf dem Schirm, weil für mich irrelevant).
Und ja ich darf auch heute schon mit dem Limolaster nicht überall herfahren und ja es wird ganz sicher (auch ohne Unkenrufen) deutlich mehr Restriktionen zukünftig geben.

Gruß, Marcel
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#47 Beitrag von Nelson » 2019-02-18 10:07:47

Hallo,

ist eine moderne Abgasnachbehandlung wirklich ein Showstopper? Die Gründe dafür leuchten mir schon ein (wobei man natürlich die verschiedenen Verfahren gesondert betrachten muss), aber ich kenne aus jüngster Vergangenheit keine Problembeispiele. Aus der Zeit vor rund zehn Jahren gibt es reichlich Geschichten, aber meine Vermutung ist, dass heutzutage die Abgasnachbehandlung schlechte Bedingungen toleriert (mit Fehlermeldung und Gepiepse, klar. Fährt aber). Ein Freund ist mit einemT6-VW-Bus mit Euro6 im Winter nach Alaska gefahren. Bei unter -40°C ist trotz Beheizung die AdBlue-Anlage eingefrohren. Was für Diesel dort verkauft wird, weiß ich nicht. Ich halte es für möglich, dass für die Kältefestigkeit andere Eigenschaften geopfert werden. Jedenfalls kamen aus dem Aupuff mitunter ziemlich schwarze Wolken. Die Auswirkung war, dass eine Meldung erschien und über eine Störung informiert hat. Ansonsten fuhr das Auto ganz normal. Als es später wieder wärmer wurde, ging die Fehlermeldung aus und das wars (jedenfalls bis heute).

Das ist natürlich zunächst nur ein Einzelfall. Aber ich vermute, dass der zeitweilige Betrieb von Euro5/6-Fahrzeugen unter ungeeigneten Bedingungen keim großes Problem darstellt. Ob die technische Komplexität unterwegs dauerhaft praxistauglich ist, wäre eine andere Frage. Aber das hat nicht allein mit der Abgasnachbehandlung zu tun, sondern mit moderner Technik allgemein.

Dem besagten VW-Bus soll demnächst mal ein Kanister nicht-schwefelfreier Diesel verabreicht werden, den ich aus Tunesien mitgebracht habe. Mich interessiert, was er dazu sagt (Besitzer sagt "kein Problem", weil VW sagt "kein Problem" ;) ich bin gespannt!).


Grüße
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#48 Beitrag von meggmann » 2019-02-18 10:23:27

Wir reden ja nicht von einem Kanister sondern von mehreren 100 vielleicht sogar mehreren 1000 l Diesel.
Zumindest müsste man für die gesamte Strecke Adblue mitnehmen Weil beim Fehlen geht die Kiste irgendwann ins Notprogramm. Ich weiß dafür gibt es Emulatoren aber wir reden ja jetzt von einem Originalfahrzeug.
Und bei Diesel mit höherem Schwefelgehalt ist halt irgendwann der Katalysator zu.

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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#49 Beitrag von Nelson » 2019-02-18 11:34:50

meggmann hat geschrieben:
2019-02-18 10:23:27
Und bei Diesel mit höherem Schwefelgehalt ist halt irgendwann der Katalysator zu.
Das vermute ich auch. Aber abgesehen von solchen Vermutungen (von mir oder von anderen) habe ich in den letzten Jahren nicht gehört, dass es jemandem tatsächlich passiert ist. Gibt es Praxisbeispiele dazu?

Nicht missverstehen, ich will keine Werbung für den Einsatz von Euro5-Reisefahrzeugen machen. Aber im Vergleich der Gesamtkomplexität eines modernen Fahrzeuges wäre die Abgasnachbehandlung bei mir nicht so arg im Fokus, das kriegt man schon irgendwie hin. Sei es, dass das Problöem kurzfristig tolerierbar ist oder man für leichten Aufpreis schwefelamen Diesel an der Zapfsäule daneben kriegt (z.B. in Tunis) oder was auch immer. In Westafrika habe ich viele "alte" Euro5-Sattelzugmaschinen gesehen. Die wurden also vor Ort am Leben gehalten und mit entsprechenden Betriebsstoffen versorgt oder es gibt dort Möglichkeiten für einen Rückbau (ohne den Betrieb des Motors stark zu beeinträchtigen). Daraus schließe ich, dass man mit einem Reisefahrzeug auch irgendwie über die Runden kommen kann.

Wesentlich lieber ist mir auch ein einfaches Fahrzeug. Aber auch ich habe z.B. vor kurzem von einer mechanischen :wub: auf eine hydraulische Kupplungsbetätigung umbauen müssen. Natürlich ist prompt ein Zylinder undicht geworden, drei Stunden schrauben am Straßenrand. Blödes, modernes Teufelszeug, diese Hydraulik. Jeder jammert eben auf seinem Niveau :totlach:


Grüße
Nils

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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#50 Beitrag von meggmann » 2019-02-18 13:00:31

Moin Nils,

sicher kann man das bestimmt irgendwie zurückrüsten - aber dann ist es halt kein Euro 6 mehr sondern vielleicht 2 oder 3?
Meine Aussagen bezog sich nur auf ein „Orginal Euro 6“ Fahrzeug.
Und ja es gibt auch vielerlei andere Showstopper....

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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#51 Beitrag von advi » 2019-02-18 15:54:14

Nelson hat geschrieben:
2019-02-18 11:34:50
meggmann hat geschrieben:
2019-02-18 10:23:27
Und bei Diesel mit höherem Schwefelgehalt ist halt irgendwann der Katalysator zu.
Mein Dieselpartikelfilter hat in Marokko Probleme gemacht .... nachgerüstet für Euro3 um grüne Plakette zu haben.
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Re: Fragen Fahrgestell für Fernreisemobil

#52 Beitrag von Seapilot » 2019-02-23 5:33:17

Rückrüsten von Euro 6 für Fahrten außerhalb Europas geht nach Aussage von MAN. Ist aufwändig und man darf dann Strenggenommen nicht mehr in Europa fahren. Das Problem in großen Höhen ist ein Softwareproblem. Wenn der Luftdruck unter den Wert fällt dem eine Höhe von 4000 m entspricht vermutet die Software einen Systemfehler und geht in Notlauf. Verbunden mit dem Hinweis den nächsten Service zu kontaktieren. Das Euro 6 auch mit Russendiesel funktioniert hat der Euro 6 Unimog bewiesen der Max auf seiner Sibirien Tour begleitete. Bis auf häufiges Regenerieren des Filters, mit hohem Verbrauchsanstieg und heftigem Qualmen war meines Wissens nichts Negatives. In wie weit das auf die Haltbarkeit geht....?
Grundsätzlich sagt MAN das ihre Euro 6 Fahrzeuge nicht für einen Betrieb außerhalb Europas vorgesehen sind. Damit hat man dann bei einem Neufahrzeuge ggf Probleme mit Garantie.
Es scheint also das die Hersteller inzwischen 2 Gleisig fahren. Einmal Fahrzeuge für Europa und dann die für den Rest der Welt.

Knut

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