Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

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HansDampf
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Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#1 Beitrag von HansDampf » 2018-09-01 20:52:11

Servus,
ich bin gerade am Fahrgestell sussuchen für ein ExMo und würde gerne den Publikumsjoker ziehen.
Klassisch geländegängig sollte es sein, 2 Achsen, Kabine für 4,5-5m, gute Teileversorgung, bissl Komfort wäre schön, gutes Preisleitungsverhältnis,...
Für welches Fahrgestell würdet ihr euch entscheiden?
Im Moment überlege ich zwischen Mercedes 1017 und IVECO 9016. Lass mich aber auch gerne für ein anderes Fahrgestell begeistern :)

Ich sehe die Teileverfügbarkeit des MB1017 als super. Beim IVECO auch nicht so schlecht, aber halt eben nicht ganz so gut. Gibt ja zum Glük schon viele Händler die da Unterstützen.
Dafür sind die IVECO Modelle jünger 80er gegen MB 70er Jahre.
Sicher kann man da noch lange weiter machen.
Gibts Tipps von eurer Seite?

Liebe Dank, Max
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Wilmaaa
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#2 Beitrag von Wilmaaa » 2018-09-01 23:20:00

Fahr beide Typen Probe und entscheide nach Deinem Bauchgefühl. Mehr ist dazu aus meiner Sicht nicht zu sagen.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#3 Beitrag von HansDampf » 2018-09-02 17:20:17

Das stimmt das ist für die Entscheidung sicher wichtig. Es gibt aber auch technische Punkte die nicht bei einer subjektiven Probefahrt entschieden werden.
Wie zum Beispiel Verfügbarkeit der Teile oder Motorleistung, alter,..usw.
Würde gerne wissen wie die Empfehlungen aussehen :)
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maxd
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#4 Beitrag von maxd » 2018-09-02 18:38:46

HansDampf hat geschrieben:
2018-09-02 17:20:17
Würde gerne wissen wie die Empfehlungen aussehen :)
Beide eine gute Wahl.

—max

AL28
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#5 Beitrag von AL28 » 2018-09-02 18:51:31

Hallo
Den 1017er habe ich selber und das ist ein grundsolides Auto .
Der Iveco ist Moderner und das merkt man beim Fahren . Ruhiger Motor , bessere Federung , bessere Bremsen . Man merkt die zehn Jahre entwicklungs- unterschied .
Wen du nicht nach Südamerika willst , nimm den Iveco . Oder den der im bessern gesamt zustand ist .
Gruß
Oli

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#6 Beitrag von rotertrecker » 2018-09-02 19:12:23

Sehe ich auch so.
Wenn Dir beide grundsätzlich zusagen, dann solltest Du den im besseren Zustand nehmen, ander kannst Du kaum so viel Geld sparen.

PS: Luft läuft nicht aus, un dsoie gefriert nicht! :angel: ;) :lol:

Viel Glück!

Sven
Alles wird gut!! (Irgendwann irgendwo)

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#7 Beitrag von Gullliver » 2018-09-02 21:29:25

Hallo,
ich habe den 1017 und würde in Zukunft eher den Iveco kaufen. Wie oben schon geschrieben ist der Unterschied im Entwicklungsstand deutlich.

Achte neben dem Zustand in jedem Fall auf einen kompakten Radstand. Du wirst in jeder Bergkurve dankbar dafür sein.
Was nicht ganz ganz ist, ist noch nicht ganz kaputt

Gruß von Gulliver

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#8 Beitrag von advi » 2018-09-02 22:46:37

Ich schmeisse mal den MAN L2000 in den Raum. Leider günstig kaum zu finden, da selten und viel gesucht;)
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

Wie viel Expeditionsmobil ist nötig - unsere kommende 3,5 to Lösung viewtopic.php?p=824020#p824020

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#9 Beitrag von HansDampf » 2018-09-03 18:09:06

Vielen liebe Dank für die flotten und zahlreichen Antworten.

Ich bin vom Gefühl auch eher beim IVECO.
Das bestätigt meine Richtung. Der Entwicklungsstand ist sicher ein Thema. 10Jahre ist schon ein großer Unterschied.
Außerdem ist das Fahrgestell ja wirklich im großen Zahlen gebaut und verwendet worden.

An den VW-MAN Varianten hab ich auch schon gedacht, die sind nicht so leicht zu bekommen wie Iveco oder MB.
Als Österreicher ist sicher auch der Steyr 12M18 ein Thema. Der steigt bei schlechter Teileverfügbarkeit preislich grad richtig durch die Decke.
Ist der denn so viel "Besser" als die anderen? Oder einfach grad ein "Hype"?

Ihr macht mir eine große Freude. Ich werd schon ganz aufgeregt wenn ich an das Projekt denke. :blume: :D

LG MAX
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#10 Beitrag von CharlieOnTour » 2018-09-03 18:13:04

HansDampf hat geschrieben:
2018-09-03 18:09:06
Vielen liebe Dank für die flotten und zahlreichen Antworten.

Ich bin vom Gefühl auch eher beim IVECO.
Das bestätigt meine Richtung. Der Entwicklungsstand ist sicher ein Thema. 10Jahre ist schon ein großer Unterschied.
Außerdem ist das Fahrgestell ja wirklich im großen Zahlen gebaut und verwendet worden.

An den VW-MAN Varianten hab ich auch schon gedacht, die sind nicht so leicht zu bekommen wie Iveco oder MB.
Als Österreicher ist sicher auch der Steyr 12M18 ein Thema. Der steigt bei schlechter Teileverfügbarkeit preislich grad richtig durch die Decke.
Ist der denn so viel "Besser" als die anderen? Oder einfach grad ein "Hype"?

Ihr macht mir eine große Freude. Ich werd schon ganz aufgeregt wenn ich an das Projekt denke. :blume: :D

LG MAX
Bleib lieber bei MB 1017 oder Iveco Magirus 90-16. In meinen Augen deutlich robustere und geeignetere Fahrzeuge zum Reisen als der überbewerte Steyr.

Gruß
Chris

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#11 Beitrag von holger.ihle » 2018-09-03 20:56:54

Ich muss hier nochmal ne Lanze für den 1017 brechen!

Wir haben unseren jetzt bald 8 Jahre und sind über 40.000 km gefahren. Er hat uns noch nie so im Stich gelassen, dass wir unser Ziel nicht erreicht hätten. Wir haben bisher immer alle Ersatzteile bekommen. Hier in der Nähe gibt es einen Mercedes Truck Händler, da wurde ich bisher immer sehr freundlich bedient und die nehmen sich richtig Zeit für die Suche. Und den Spruch von der "Stern-Apotheke" kann ich auch nicht bestätigen.

Klar gabs schon Reparaturen (Kompressor generalüberholt, Lichtmaschine generalüberholt, Wasserpumpe getauscht - war ich aber selber Schuld, eben gerade ist der Auspuff abgerostet) - aber das Auto ist Baujahr 86 - da darf schon mal was kaputt gehen :unwuerdig:

Insgesamt ist unser 1017 aber sehr zuverlässig - ich würde wieder einen 1017 nehmen!

LG, Holger
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#12 Beitrag von GrafSpee » 2018-09-03 21:35:09

Ich würde richtige Lkw Technik bevorzugen.
1222, 1425, 1428, 120-25 ect.
Kein Turbolader kann Hubraum ersetzen (gilt zumindest in fast allen Fällen). Und eine reine Druckluftbremsanlage kennt keine rostprobleme wegen Bremsflüssigkeit (kann natürlich bei schlechter Pflege trotzdem gammeln).
Oft gibts auch längere Übersetzungen und stabilere Achsen.
Und an den Ton, den 10, 12, 15Liter Hubraum angeben kommt kein turbopfeifen ran.
Und bevor wieder das angebliche Verbrauchsargument kommt: ich fahre meinen 1222AF regelmäßig mit 20- max. 22l/100km. Bei 22 bin ich dann aber schon flott unterwegs.
Dafür gibts auf Autobahnen keine Berge (ob Irschenberg oder Rhön, der zieht stoisch rauf).

Viel Spaß bei der Qual der Wahl!
MfG jens
In der Arbeit bin ich lütt und wenig
Aber aufm Asphalt bin ich König!

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#13 Beitrag von AL28 » 2018-09-03 22:01:41

Hallo
GrafSpee hat geschrieben:
2018-09-03 21:35:09
Ich würde richtige Lkw Technik bevorzugen.
1222, 1425, 1428, 120-25 ect.
Kein Turbolader kann Hubraum ersetzen (gilt zumindest in fast allen Fällen). Und eine reine Druckluftbremsanlage kennt keine rostprobleme wegen Bremsflüssigkeit (kann natürlich bei schlechter Pflege trotzdem gammeln).
Oft gibts auch längere Übersetzungen und stabilere Achsen.
Und an den Ton, den 10, 12, 15Liter Hubraum angeben kommt kein turbopfeifen ran.
Und bevor wieder das angebliche Verbrauchsargument kommt: ich fahre meinen 1222AF regelmäßig mit 20- max. 22l/100km. Bei 22 bin ich dann aber schon flott unterwegs.
Dafür gibts auf Autobahnen keine Berge (ob Irschenberg oder Rhön, der zieht stoisch rauf).

Viel Spaß bei der Qual der Wahl!
MfG jens
Sorry , das ist viel Blabla und sich ein teures Fahrzeug schön zu reden .
Ich bin bis jetzt über 80.000km mit meinen 1017 unterwegs gewesen . Deine richtige LKW Technik haben die bis jetzt wie viel KM weiter gebracht als mich ?
Deine 2l. mehr auf 100km ( und das ist meiner Meinung sehr positiv gerechnet für den 1222 ) Wären bei mir in den 80000 km schon 1600l Diesel gewesen . und das für Astma Atmung des Motors über 2000m und einer anerkannten V6 rumpel mit zugegeben schönen Motorton .
Ja , im Normalbetrieb ist Hubraum schöner als Turbo . Auch finde ich als Mechaniker Druckluftbremsen besser als den Hydraulik Druckluft Mix , den Benz da verbaut hat .
Aber ich will damit fahren und gerade in Norwegen wo ich mich gerade umhertreibe bin ich froh um jeden Liter der ich auf 100km weniger brauche . Die Bremse funktioniert und Ich komme mit meinen Turbo jeden Berg hoch und habe oben auch noch die volle Leistung .
Ja , aber der LKW für die dicke Hose ist ein 1017 nicht , mit seinen kleinen Motor . Jeder hat da was er braucht . Und ich habe meinen zum Reisen .
Der einzige wirkliche gute Grund für einen 1222 , wäre , einen wirklich guten für um die 5000 Euro zu bekommen . Weil sich dann der Aufpreis für einen 1017 nicht mehr rentiert .
Gruß
Oli

P.S. Trollsteiegen , bin ich heute problemlos hochgekommen , trotz Hubraum Defizit und Turbo pfeifen .

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#14 Beitrag von OliverM » 2018-09-04 7:01:07

GrafSpee hat geschrieben:
2018-09-03 21:35:09


Kein Turbolader kann Hubraum ersetzen
MfG jens
Genau, und eben aus diesem Grund findet man bis heute keine aufgeladenen Motoren bei LKW , Transporter und PKW . :totlach:

Gruß

Oliver
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HansDampf
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#15 Beitrag von HansDampf » 2018-09-04 8:50:41

Aber kann man aus diesen großen Motoren, die ja doch sehr robust gebaut sind, nicht noch das eine oder andere Pferdchen rausholen?!
Mit Ladeluftkühler und co.

Habe immer wieder gehört dass man zb. aus dem Iveco von 160PS auch 220PS machen kann.
Oder ist davon abzuraten?

Liebe Grüße
Max
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#16 Beitrag von HansDampf » 2018-09-04 8:53:56

AL28 hat geschrieben:
2018-09-03 22:01:41

P.S. Trollsteiegen , bin ich heute problemlos hochgekommen , trotz Hubraum Defizit und Turbo pfeifen .
Echt zu beneiden. Ist eine wundervolle Landschaft. Ich bin von Norwegen immer sehr fasziniert.
Wundervollen Urlaub wünsche ich. :)

LG MAX
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Ulf H
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#17 Beitrag von Ulf H » 2018-09-04 9:17:57

OliverM hat geschrieben:
2018-09-04 7:01:07
GrafSpee hat geschrieben:
2018-09-03 21:35:09


Kein Turbolader kann Hubraum ersetzen
MfG jens
Genau, und eben aus diesem Grund findet man bis heute keine aufgeladenen Motoren bei LKW , Transporter und PKW . :totlach:

Gruß

Oliver
... irgendwer muss irgendwann doch einen Hubraumersatz gefunden haben ... und zwar einen ziemlich gut funktionierenden ... ansonsten würden moderne Lastermotoren nicht ab 1000 Umdrehungen ziehen wie eine Herde Büffel ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#18 Beitrag von OliverM » 2018-09-04 9:30:53

HansDampf hat geschrieben:
2018-09-04 8:50:41
Aber kann man aus diesen großen Motoren, die ja doch sehr robust gebaut sind, nicht noch das eine oder andere Pferdchen rausholen?!
Mit Ladeluftkühler und co.

Habe immer wieder gehört dass man zb. aus dem Iveco von 160PS auch 220PS machen kann.
Oder ist davon abzuraten?

Liebe Grüße
Max

Daraus kann man durchaus noch mehr machen, .......allerdings hält das Ding dann nicht allzu lange ohne massive Umbauten . Nicht umsonst hat der BF6L913C selbst bei den popeligen 190 PS u.a. schon eine verstärkte Kurbelwelle .
Ulf H hat geschrieben:
2018-09-04 9:17:57



... irgendwer muss irgendwann doch einen Hubraumersatz gefunden haben ... und zwar einen ziemlich gut funktionierenden ... ansonsten würden moderne Lastermotoren nicht ab 1000 Umdrehungen ziehen wie eine Herde Büffel ...

Gruss Ulf
;)

Gruß

Oliver
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#19 Beitrag von Uwe » 2018-09-04 9:49:57

Nichtsdestotrotz kann man die Sauger ja trotzdem mögen, ist halt persönliche Vorliebe. So ein 18,3l-MAN-V10 hat durchaus was :D
Denken ist wie Googeln, nur krasser
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#20 Beitrag von Ghostrider_FB » 2018-09-04 10:21:14

Servus

die große Frage ist doch: ".. was möchtest Du investieren?"
Einen 1017 aus der SK bekommst Du schon für kleineres Geld, einen Atego musst etwas mehr in die Tasche greifen. Ich selbst habe meinen F2000 verkauft und mir vor paar Wochen einen Atego 1018 aus alten BW-Beständen zugelegt. Warum einen Benz? Du hast es geschrieben, Teileverfügbarkeit.

Warum einen Atego der BW? Der Atego als 1017 bzw. 1018 hat den bewährten OM904. Meiner hat neben der Standheizung und Klimaanlage auch eine EURO4 Abgasreinigung die abgeschaltet werden kann bzw. der Motor läuft auch ohne Abgasreinigung. Dieselkraftstoff mit einem höheren Schwefelgehalt machen dem Motor wenig aus da er keine Abgasrückführung hat. Die Motoren-Baureihe 900 wurde um 1996 eingeführt und mittlerweile mehr als 1 Million mal gebaut.
Der Motor wird zwar seit der Einführung von EURO VI in Europa nicht mehr verkauft, ist aber ansonsten "fast" weltweit noch verfügbar.

Das Fahrgestell ist als Nachfolger der LK absolut ausreichend für den Einsatz als ExMob.

Den IVECO hatte ich auch schon im Auge als einen 75E15, aber einfach verworfen weil ich mir mit der weltweiten Teileverfügbarkeit nicht wirklich sicher war.


.. und an alle die einen "größeren" haben. Ja, einen großen "richtigen" LKW zu haben ist schön, aber halt auch in der Unterhaltung teurer. Klar wünsche ich mir mein 8Gang Doppel-H aus dem F2000 und die 340 PS zurück, aber für was? Nur das ich mir wie ein LKW-Fahrer vorkomme? Ne, muss nicht sein.
"Es ist schwieriger, eine vorgefertigte Meinung zu zertrümmern als ein Atom."

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#21 Beitrag von MaartenNL » 2018-09-04 11:11:26

AL28 hat geschrieben:
2018-09-03 22:01:41
Hallo
Ja , im Normalbetrieb ist Hubraum schöner als Turbo . Auch finde ich als Mechaniker Druckluftbremsen besser als den Hydraulik Druckluft Mix , den Benz da verbaut hat .
ich habe auch diese frage auf forum gefragt.

pro's and con's vollluftdruck VS luft/hydrau

viewtopic.php?f=32&t=79790&p=752692#p752692

vielleicht intressant fur topicstarter

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#22 Beitrag von HansDampf » 2018-09-04 13:11:08

Ghostrider_FB hat geschrieben:
2018-09-04 10:21:14
die große Frage ist doch: ".. was möchtest Du investieren?"
Stimmt schon, die Frage ist gut. Im Grunde ist der Plan das Fahrgestell klassisch für rund 10.000€ zu bekommen. (90-16 oder 1017)
Mit gekürzter Kabine, Flüssigkeiten, Bremsen, Wartung und Reperaturen, TÜV und co (alles was wichtig ist) möchte ich unter 20.000€ bleiben.
Dann kommt ja eh noch der Koffer und der ganze Rest.

Meine Leidenschaft für Oldtimer möchte ich auch bei meinen zukünftigen LKW -Kabinen- Umbau ausleben.
Auf älteren Autos schätze ich mich als relativ fit ein, bei LKW habe ich noch überhaupt keine Erfahrungen.
Diese Erfahrung möchte ich auf blutig, ölige, ärgerliche und wundervolle selbst auskosten. :spiel: (Zu großen Teil)

Robust soll er sein, ohne allzu viel Schnick Schnack (aber mit Komfort) :D

Grüße,
Max
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#23 Beitrag von HansDampf » 2018-09-04 13:12:15

MaartenNL hat geschrieben:
2018-09-04 11:11:26

pro's and con's vollluftdruck VS luft/hydrau

viewtopic.php?f=32&t=79790&p=752692#p752692

vielleicht intressant fur topicstarter
Danke, wirklich interessant
Grüße,
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#24 Beitrag von AL28 » 2018-09-04 13:44:07

Hallo
Außer Bremsflüssigkeit habe ich an meiner Bremsanlage noch nie was gewechselt .
Die meiste Arbeit macht halt das Sauber machen , vor allen wen man meint man muss stundenlang im Schlamm stehen bis einen endlich der Tatra raus zieht . :angel:
Wen man das bei reinen Druckluftbremsen nicht mehr machen muß , bin ich der erste wo umbaut . :unwuerdig:
Defekte halten sich die letzten 6 Jahre und guten 80.000km ( vielleicht sind es auch mehr ) in grenzen .
1 Luftfilter , mehrere Öl und Kraftstofffilter , sowie drei Luft-trocken Patronen , 1 Lenkölfilter , 1 Satz Keilriemen , 1 Ventildeckel Dichtung ( auch die Dichtungen drumherum - Luftansaug- und so weiter ) , 6 Reifen plus Felgen , Schläuche und Felgen Bändern . Alles Wartung .
3 linke Außenspiegel wegen Feind Kontakt . Die original Tankbänder im Gelände verbogen , wurden aber dann ehe mit einen größeren Tank getauscht . Katzenaugen hinten sowie Nummernschild mehrere mal im Gelände abgerissen . Wurde nach oben verlegt nun ist ruhe . Einmal linkes Rücklicht nach oben gebogen und Glas zerstört , natürlich im Gelände . Bügel vorne nach hinten gebogen ( Trittbügel um die Windschutzscheibe zu reinigen ) , im Gelände , einfach zurück gebogen . Hosenrohr war undicht , wie ich ihn bekommen habe , wurde gegen ein neues ersetzt , sowie ein paar Öl-und Kühler Schläuche . Bei der Türverkleidung links und rechts die Plastik Noppen erneuert .
Alle vier Stoß Dämpfer erneuert , waren alle vier defekt . Alle vier Motorhalterungen erneuert , weil mir ab und zu einen gang raus springt , die waren aber noch gut . Am Getriebe deswegen die Haltefeder gegen eine Stärkere getauscht und dann ein gebrauchte Getriebe eingebaut , war es alles nicht . ich habe das es mit einstellen probiert ( was man angeblich nicht braucht ) und jetzt springt er nur noch raus wen ich an Steigungen es über habt nicht gebrauchen kann oder im Sand , aber auch nur dann wen es knifflig wird und man es nicht gebrauchen kann :ninja: ( nur 2 & 4 ) . Wen ich das nächste mal Kippe ( kommt nur alle paar Monate vor ) und ich daran denke bekommt es noch ein paar Umdrehungen . :angel:
Steinschlagschutz an den Rückleuchten waren durchgerostet , welche aus Edelstahl verbaut und gleich auch neue Rückleuchten ( bei E-Bay für ganz kl. Geld bekommen ) .
Wen ich zurück komme stehen ein paar Reparaturen an .
Neue Wischer-blätter , Ich muss die linke Trittstufe und die Kotflügel halte bleche erneuern . Auspuff Endtopf und Endrohr werde ich neu machen . Scheinwerfer Glas Rechts hat einen Sprung ( Pisten fahren in Schweden ) . Die Reifen die ich mir erst vor guten fünf Jahren neu gekauft habe werden hinten am ende sein , mal sehen was Nachschneiden kostet .
Und natürlich ein großer Service mit allen Flüssigkeiten .
Ich bin von den Kosten sehr zufrieden mit meinen 1017 .
Gruß
Oli

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#25 Beitrag von Ghostrider_FB » 2018-09-04 16:59:59

HansDampf hat geschrieben:
2018-09-04 13:11:08
Ghostrider_FB hat geschrieben:
2018-09-04 10:21:14
die große Frage ist doch: ".. was möchtest Du investieren?"
Stimmt schon, die Frage ist gut. Im Grunde ist der Plan das Fahrgestell klassisch für rund 10.000€ zu bekommen. (90-16 oder 1017)
...... ich unter 20.000€ bleiben
Servus Hans,

machbar ist das natürlich schon, dann darfst halt keinen Neuwagen mit wenig Laufleistung und wenigen Jahren erwarten. Stell Dich gedanklich schon mal auf ein Fahrzeug aus dem letzten Jahrhundert ein. Ok, hat den Vorteil bekommst vielleicht ein H-Kennzeichen :D
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rotertrecker
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#26 Beitrag von rotertrecker » 2018-09-04 21:45:27

Moin.
machbar ist das natürlich schon, dann darfst halt keinen Neuwagen mit wenig Laufleistung und wenigen Jahren erwarten. Stell Dich gedanklich schon mal auf ein Fahrzeug aus dem letzten Jahrhundert ein. Ok, hat den Vorteil bekommst vielleicht ein H-Kennzeichen :D
Öhm, was glaubst Du ist ein 90-16 / MB 1017??

Hat der Threadstarter doch ausführlich geschrieben was er will....
Mein 90-16 hat seit 2016 das H dran.

Hm...

Gruß Sven
Alles wird gut!! (Irgendwann irgendwo)

Iveco-Magirus 90-16
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Fump
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#27 Beitrag von Fump » 2018-09-04 22:48:21

extrem interessantes Topic und fast ähnlich zu mir, wobei es dort der 917 ist und auch der Leyland eine Rolle spielen.....

Also lasst Euch nicht aufhalten, ich lese gerne noch mehr!!!
Wir reisen aktuell mit einem RAM 1500 und einer Nordstarkabine
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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#28 Beitrag von guatapt » 2018-09-05 7:59:59

Warum werden eigentlich nie die Franzosen in die Auswahl mit einbezogen? Ein Renault Midliner 4x4 hat oft schon die kürzere Doka. Der 90-16 muss meist erst noch abgesägt werden. Ersatzteile gibt es bei Renault, oder wenn man sich etwas Mühe beim Recherchieren gibt, direkt, billiger von den Zulieferern. In den Ländern um uns herum sind die Midliner häufig als Feuerwehren eingesetzt worden. Es gibt also genug Fahrzeuge. Wenn man sie selbst über die Grenze holt, sind sie auch bezahlbar. Aber ich gebe zu, ein Renault Motor ist halt kein luftgekühlter Deutz. :spiel:
Der 1017 ist bei mir leider nur als Fahrschulauto abgespeichert.

VG
Ralf

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#29 Beitrag von CharlieOnTour » 2018-09-05 9:22:32

guatapt hat geschrieben:
2018-09-05 7:59:59
Warum werden eigentlich nie die Franzosen in die Auswahl mit einbezogen?
Das ist recht einfach.
Informiere dich mal bezüglich der 3 bösen F.

Franzosen (Fahrzeuge!!) haben halt keinen guten Ruf außerhalb der frankophonen Staaten und sind unbeliebt.

Gruß
Chris

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Re: Fahrgestellempfehlung MB 1017 vs Iveco 9016 vs....

#30 Beitrag von Wilmaaa » 2018-09-05 9:25:05

Bezahlbar sind die 90-16 auch. Das ist kein wirkliches Kriterium für den Renault. ;)
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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