Demontage Doka-Türen

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roter brummer
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Demontage Doka-Türen

#1 Beitrag von roter brummer » 2017-02-08 17:51:31

Hallo zusammen,
nach den Kotflügeln sollen nun die Türen eine kleine Rostkur bekommen.
Erstes Problem war die Demontage der Scheiben. Zur Demontage des Fensterrahmens wurde die linke Scheibe so tief herabgelassen wie wohl seit Jahrzehnten nicht mehr verhakte sich die untere Schiene des Fensterhebers hinter der Türfalz.
Nach ziehen der Dichtung und Demontage der Führungsschienen ließ sich die Scheibe hinaus überreden.
Nun das nächste Problem, wie bekomme ich die Scharniere auseinander? Sind die nur gesteckt und wollen länger eingeschmunzt und dann etwas kräftiger überredet werden?
Oder tatsächlich geschraubt? Vermisse allerdings eine Schlüsselfläche oder wenigstens einen Schlitz..

Gruß
Daniel
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joe`s mercur
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Re: Demontage Doka-Türen

#2 Beitrag von joe`s mercur » 2017-02-08 18:36:03

Hallo,
den Schanierbolzen von unten mit einem Dorn herausschlagen.
Thomas
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roter brummer
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Re: Demontage Doka-Türen

#3 Beitrag von roter brummer » 2017-02-08 19:37:19

Ok, also eigentlich wie gedacht die einfache Variante.
Nagut, dann wollen die wohl etwas Feuer..
Ausschlagen habe ich als allererstes versucht. Die sind aber scheinbar so festgerostet, dass ich schon befürchtete sie wären doch geschraubt. Das überstehende Ende von dem Stift hat sich zu einem schönen Pilz geformt.
Mal schauen, ob ich beim nächsten Versuch Erfolg vermelden kann.

Gruß
Daniel

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Ulf H
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Re: Demontage Doka-Türen

#4 Beitrag von Ulf H » 2017-02-08 22:47:57

... Hersteller und Baujahr könnten helfen konkretere Tips zu bekommen ...

... ich würde zunächst auch die nur gesteckte Variante vermuten ... Türe bewegen, am Kopf mit Zange packen und drehen kann auch helfen... Rostlöser braucht Zeit ... diverse Farbschichten behindern nicht nur den Weitblick, sie machen auch sehr sesshaft ...

Gruss Ulf
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joe`s mercur
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Re: Demontage Doka-Türen

#5 Beitrag von joe`s mercur » 2017-02-08 22:56:38

Dann auf die harte Tour mir scharfer Flamme.
Drauf achten ob sich Bolzen beim Tür öffnen dreht, dann ist er im Mittelteil fest.
Bleibt er stehen, oben und unten nachhelfen.
Bei meinem einen Koffer musste ich 8 von 10 mit der Flamme überreden.
Thomas
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roter brummer
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Re: Demontage Doka-Türen

#6 Beitrag von roter brummer » 2017-02-09 1:39:16

Hallo nochmal zu später Stunde,
Ulf H hat geschrieben:diverse Farbschichten behindern nicht nur den Weitblick, sie machen auch sehr sesshaft ...
Das Bild zeigt beispielhaft das obere Scharnier der Tür. Das untere hat schon etwas Federn gelassen respektive Lack verloren. Dinge wie einen zulackierten Innensechskant gibt es also tatsächlich nicht.
joe`s mercur hat geschrieben: Bei meinem einen Koffer musste ich 8 von 10 mit der Flamme überreden.
Na du machst mir ja Hoffnung!

Wir werden sehen!

Gruß
Daniel

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Andy
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Re: Demontage Doka-Türen

#7 Beitrag von Andy » 2017-02-09 7:44:19

Moins,

Meine Türen sind unten mit nem sicherungsrung oder auch sprengring genannt, gesichert.
Die sicherung hält bombig und ist aufgrund der dicken farbe erst einmal nicht zu sehen.
Check das erst einmal, nicht dass du weiter pilze klopfst.

Ich hatte diesen bei der ersten demontage auch nicht gesehen und pilz gehauen. Anschliessend durfte die flex ran.
Den pilz wirste nicht durch die Bohrung bekommen, also alles schön wieder rundmachen und hoffen, dass du den nicht zu sehr gestaucht hast und der stift aus der bohrung kommt.

Zur not dann aufbohren.
Mfg
Andy
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Re: Demontage Doka-Türen

#8 Beitrag von PeterWEN » 2017-02-09 20:50:02

Habedere,

wenn ich mir das Bild vom Scharnier so anschaue, wird der Bolzen erheblichen Wiederstand leisten.
Da hat sich das untere Scharnierteil schon schön in den Bolzen rein gearbeitet.
Vielleicht ist der Bolzen in schlimmsten Fall verbogen.

Ist da evtl. die Tür oder noch schlimmer die ganze Hütte verzogen?
Vor mir die Bahn, unter mir was fahrbares, nach mir die Sintflut.
Fragt mich nur, ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

roter brummer
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Re: Demontage Doka-Türen

#9 Beitrag von roter brummer » 2017-02-26 22:07:19

Sooo!
Heute zeit gehabt die Türen zu demontieren.
Mit dem 'Feuerschlüssel' gingen drei recht problemlos heraus, beim vierten hat nur Kopf ab und nach unten raus geholfen.
Wie zu befürchten stand, haben die Scharniere mal einen mitgekriegt. Ich vermute, die Türen sind mal zu weit aufgeschwungen. Eingearbeitet hat sich augenscheinlich zum Glück nichts.
Nun die große Frage, woher neue nehmen bzw wonach suchen? "Pilzstift"? "Stift mit Kopf"?
Ein grandios schlechtes Bild habe ich natürlich gemacht.
Gruß
Daniel
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roter brummer
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Re: Demontage Doka-Türen

#10 Beitrag von roter brummer » 2017-07-20 12:11:09

Hallo zusammen,

leider schon eine Weile her, die letzte Rückmeldung. Tatsächlich gab es in der Zwischenzet einfach keinen Fortschritt.
In den vergangenen Tagen ging es allerdings doch voran, beide Türen sind geschweißt und grundiert, die erste hängt auch schon wieder im Auto.
Passende Stifte konnte ich von Andy bekommen, vielen Dank nochmal an dieser Stelle!!

Alles in allem ist das Ergebnis nicht so, dass man Geld damit verdienen könnte. Aber im Rahmen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten doch zufriedenstellend.
(Mangels Kantbank hab ich die Falzen der Bleche mit dem Hammer um die Tischkante gedonnert.. :D )

Nächste Frage, die sich auftut: Bei einer Tür fehlt die Fensterkurbel. Hat mich nie gestört, weil ich selten hinten sitze :joke:
Dort ist nur noch der Vierkant im Fensterheber. Dieser Vielzahn auf den die Kurbel aufgesteckt wird fehlt.
Bisher habe ich nur "nackte" Fensterkurbeln gesehen, mir fehlt also das Stückchen zwischen Fensterheber und Kurbel. Jemand ne Idee, nach was ich suchen muss?

Auch, wenns profane Blecharbeiten sind hänge ich mal ein paar Bilder an. Mal schauen, wie viele diesmal auf dem Kopf stehen :joke:

Gruß
Daniel
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