eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil gesucht

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wo_wo
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eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil gesucht

#1 Beitrag von wo_wo » 2016-09-12 19:46:44

Hallo zusammen,
Ich bin ganz neu hier in eurem Forum und habe auch schon einiges gelesen.
Bin U50, den Beruf habe ich aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Nun habe ich Zeit um meinen Traum zu verwirklichen

Für eine längere Fernreise, zuerst Europa dann Übersee, suche ich ein ideales Offroad Basisfahrzeug für 2 Personen

Wie ich so gesehen habe, sind die meisten auf Unimog 1300L, Steyr 12M18, DB 1017A und Derivate aufgebaut.

Unimog war eigentlich mein Favorit, aber er soll recht laut und wackelig mit Koffer sein. Außerdem läuft er nur so um die 80km/h
Steyr 12M18 gefällt mir auch sehr gut, allerdings wird es schwierig unterhalb 7,5t zu bleiben.
1017A(F) wäre rational gesehen doch auch ganz ok. Aber ist er wirklich Offroad tauglich? Die gibt es ja als Feuerwehrautos relativ günstig.
Aber wie sieht es mit H-Zulassung aus wenn auf Wohnmobil umgeschlüsselt wird?
weiterhin ist die Frage ob unter oder über 7,5t. Führerschein habe ich den alten 3er, aber wäre kein Problem den C(E) zu machen

Schraubererfahrung an PKW und Sprinter habe ich jahrelange, Platz und Zeit ist auch vorhanden.
Natürlich stellt sich die Frage über den Aufbau auch, ob eine Kabine selber bauen oder eine kaufen, aber dazu in einem anderen Fredd
Freue mich auf Tips und Infos die mir meine Entscheidung erleichtern

Viele Grüße
Wolfgang

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#2 Beitrag von Mark86 » 2016-09-12 19:59:59

Also ich hab das Unimogthema verworfen, weil da viel Technik drin ist die ich nicht brauche und weil die mögliche Aufbaulänge nicht in mein Lastenheft passte. Mit Steyr 12M18 und 1017 bist du entweder in der Minimalausstattung unterwegs, oder überladen, bei 7,5 Tonnen...

Was die Offroadtauglichkeit von 1017 & co angeht, ist die Frage, wie viel Offroad du fährst, bzw. wie schwierig das Gelände ist.

Ich würde erst einmal ein Lastenheft erstellen, in 3 Kategorien:
1: Muss 100%ig sein.
2: Sollte viel von umsetzbar sein
3: Nice to heave, aber braucht man nicht

So habe ich angefangen.

Lg, Mark
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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wo_wo
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#3 Beitrag von wo_wo » 2016-09-12 20:33:23

Lastenheft ist schön und gut, aber so 100%ig kann ich das noch gar nicht sagen

Beim Unimog ist halt die Ersatzteilversorgung weltweit gewährleistet. Einen vernünftigen Koffer ist jedoch schwierig.
was die Offroadfähigkeit angeht, es muss kein extremes Offroadfahrzeug sein, ich war mit dem Moped in Südamerika unterwegs
da gibt's schon Straßen die recht holprig und Wellblechmäßig sind. Dafür sollte es geeignet sein
Natürlich sollte es nicht zu globig sein, Ein KAT ist wohl übertrieben

VG
Wolfgang

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#4 Beitrag von Mark86 » 2016-09-12 20:35:41

Vor allem hat ein KAT auch KATastrophale Trinksitten :D
Ein Unimog hat ne kleine Hütte und wenig Platz für nen Aufbau.
Als ich mein Lastenheft für den Aufbau geschrieben hatte und festgestellt hatte (Kreide, Zollstock, Boden) dass ich für die Realisierung mindestens 10m² brauche, war das Unimogthema vom Tisch...
Andere MB LKWs haben die gleiche Technik wie Unimog, 1017 & Co, die Ersatzteilversorgung ist da genau so gut oder schlecht...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#5 Beitrag von wo_wo » 2016-09-12 20:44:52

was ist es dann bei dir geworden?
wie sah dein Lastenheft aus?

was ist von den MAN oder Ivecos zu halten?

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eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil gesucht

#6 Beitrag von Wilmaaa » 2016-09-12 20:46:51

wo_wo hat geschrieben:
was ist von den MAN oder Ivecos zu halten?
Viel.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#7 Beitrag von Mark86 » 2016-09-12 20:51:59

Also mein Lastenheft hatte nach leidlichen Fiat Erfahrungen folgende Punke:

- Leiser als ein 290er Ducato
- Mercedes-Benz *
- Allrad
- Kabine:
Doppelbett, getrennte Sitzgruppe, gescheite Kücher und Badezimmer mit getrennter Dusche
- Keine Casettentoilette sondern richtig mit Abwassertank
- Resourcen die 2 Wochen autarkes Reisen ermöglichen, sprich, Strom, Wasser, Abwasser, Gas, Diesel um 2 Wochen durch fahren zu können, ohne sich um irgendetwas kümmern zu müssen
- 2-3 Personen, also normal 2, aber 3. Person übergangsweise möglich, bzw. getrennt schlafen möglich
- Unter 25 Liter Dieselverbrauch

Bei mir ists dann ein 1017AF Feuerwehrauto mit gekürzter Doppelkabine und Alu shelter von wahrscheinlich britisher armee geworden. 6 Monate lang insgesamt 1200 Stunden basteln, ein mittlerer 5 stelliger Betrag und alles war gut...

http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... kw+projekt

* Weil ich hier in der Gegend der "Herr Mercedes" bin und ich was MB angeht, in Sachen Ersatzteile, support & co entsprechend bessere Möglichkeiten habe als bei Fremdfabrikaten. Auch was Dokumentation & Co anging. Deshalb kam für mich nur ein MB in Frage.
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#8 Beitrag von wo_wo » 2016-09-12 21:25:46

Im Prinzip tendiere ich auch eher für einen Mercedes, hab mir vor 2 Jahren einen neuen Sprinter Kastenwagen gekauft und selbst ausgebaut, Als PKW fahr ich auch E-Klasse und einen Vaneo. Hab mehrere Bekannte die bei Mercedes als Mechaniker bzw Meister arbeiten. Zugang zum WIS/EPC sind auch vorhanden, SD nützt mir wahrscheinlich bei 1017 bzw Unimog nicht viel ;-)

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Tomduly
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#9 Beitrag von Tomduly » 2016-09-12 23:24:00

Moin wo_wo,

willst Du fahren oder unterwegs reparieren? ich würde das Thema Ersatzteilversorgung oder EPC-Zugang nicht überbewerten. Meiner Meinung nach sollte das Reisen an sich im Vordergrund stehen und das Fahrzeug dazu lediglich Mittel zum Zweck.
Für Reisen im westlichen Europa sollte ein Fahrzeug unter 3,5t haben, die aktuellen Emissionsstandards erfüllen und autobahntauglich sein. Über 3,5t und mit schlechter Emissionsklasse heisst es schon an sehr vielen Orten "Ich muss draussen bleiben" - das ist leider inzwischen (west-)europäische Realität. Ein halber Meter Bodenfreiheit und Allradantrieb sind hier nicht wirklich nötig. Ein dezent ausgebauter Sprinter oder T4 reicht als Fernreisemobil da schon recht gut.
In Europas Osten findet man noch halbwegs die Bedingungen, um einen Allradlaster artgerecht zu halten, jedoch mit der Einschränkung, dass viele Strecken mit anspruchsvollem Gelände recht schmal sind (Albanien, Karpaten) und man mit dem breiten und hohen Querschnitt eines Laster öfters mal aneckt oder die Säge auspacken muss.
In Übersee (wenn es auf Nordamerika bezogen ist), stellen vor allem die gewaltigen Distanzen auf Asphalt eine fahrerische Herausforderung dar: hier wünscht man sich bald ein halbwegs flottes Fahrzeug mit Tempomat und im Sommer Aircondition.

Am Ende hat jede Region ihr eigenes Anforderungsprofil an das Fahrzeug. Das ideale Fernreisemobil müsste in der Breite und Höhe variabel, ultrageländegängig und dennoch schnell und stabil auf der Straße sein, Euro6 erfüllen und trotzdem auch mit schwefelhaltiger Plörre funktionieren können. Die sandtauglichen Stollenreifen mit weicher Gummimischung sollten sich nicht bei schneller Autobahnfahrt innerhalb weniger tausend km abraspeln und die Fahrzeugtechnik sollte rein aus Normteilen bestehen und selbsterklärend sein.
Viele hier (mich engeschlossen) verfolgen eine andere Herangehensweise: sie lieben einen bestimmten Fahrzeugtyp und suchen sich die dazu passenden Reiseziele aus...

Diejenigen, die nicht alleine reisen, haben ausserdem noch ein zweites Pflichtenheft, das sie umsetzen müssen: die Platz- und Komfortwünsche der Mitfahrer: die 400l Frischwasser für die tägliche Dusche, hierfür den Boiler, den 3,5kW-Inverter für Fön und Kapselkaffeemaschine und die 7-Zonen-Kaltschaummatratze mit thermoaktiver Oberseite und natürlich ein Porzellan-WC...

Die Gefahr hierbei ist allerdings, dass es dann beim Träumen, Planen und Bauen bleibt - und das Fernreisen in die Ferne rückt.

Grüsse

Tom

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#10 Beitrag von Mark86 » 2016-09-13 9:16:22

Wie weit man das Thema Ersatzteilversorgung bewertet, ist natürlich auch eine Frage des Anforderungsprofils.
Andere LKWs wo es vom Originalhersteller nix mehr gibt, fahren auch. Mein Opel Rekord fährt auch, und bei Opel habens geleugnet das Modell je gebaut zu haben, das hats nie gegeben und die sind kaum mehr in der Lage gewesen, das Auto zu waschen, weil der Computer die Fahrgestellnummer als ungültig erkennt :d Nur, einen LKW zu kaufen, der verbreitet ist und für den es einfach und viele Teile gibt, macht das Thema halt einfacher, wenn das Fahren im Vordergrund steht... (ich denk nur mal an Magirus und Frontscheibe).

Was tomduly schreibt, ist aber auch eine Überlegung wert. Für ein reines Westeuropa schön Wetter Fahrzeug würde ich Richtung Sprinter 4x4 mit Wohnmobilaufbau und unter 3,5 Tonnen schauen. Grade das 3,5 Tonnen Thema halte ich für interessant.
Nen Allrad LKW zu bauen, macht eigentlich nur Sinn, wenn man damit auch da hin fährt, wo man ihn braucht...
Und da muss man auch erstmal hin, sprich, das Ding sollte auf der Straße auch gescheit fahren...

Und dann kommen eben noch die Belange der Regierung dazu, so eine vorhanden ist (bei mir nicht der Fall, l'etat c'est moi), Kinder & Co.
Da ist schon ne ganze Menge dran gescheitert. Dagegen ist die Ersatzteilversorgung für nen LKW völlig unwichtig :D
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#11 Beitrag von wo_wo » 2016-09-13 9:52:04

Wie eingangs erwähnt habe ich einen Neuen Sprinter Kastenwagen (319cdi mit Vollausstattung)gekauft und diesen sehr komfortabel ausgebaut, mit 400AH LiFeYpo4, Solar, Zerhacker, Kompressor Kühlbox uvm. Ist ein schnelles Komfortmobil geworden.

Wie Tom schon schrieb, In (südlichen)Europa ist ein 3,5t Fahrzeug ausreichend. War letztes Jahr damit im Balkan unterwegs, auch in den Karpaten
da wirds teilweise schon eng. Und wenn man dann nach Italien in die Städte fährt werden vor allem in den Altstädten die Straßen und Gassen eng.
Da brauchts bei eienm LKW schon fast ein kleines Zodiac Auto zum ausschwärmen ;-)
Ich war in der Toscana unterwegs, da bin ich mit meinem Sprinter ein paar mal nicht weitergekommen. Ich habe den gravierenden Fehler bei der Bestellung des Sprinters gemacht, hatte ihn OHNE Allrad bestellt. Das bereue ich heute enorm.
Nun möchte ich diesen verkaufen. hab mich auch schon mit div Hersteller von Kabinen für Sprinter Fahrgestell befasst. Ist die Frage ob dieser mit 3,5 t zGG zu machen ist. Wenn nicht, dann kann ich auch gleich einen 7,5t LKW nehmen, da bin ich auch wesentlich günstiger und hab nicht das Problem mit EURO6 und Adblue und verstopftem DPF. Ich weiß nicht wie es in Chile und Peru in knapp 5000 Meter dann aussieht.

@Tom, da hast du recht, dass man vor lauter planen und bauen das Reisen nicht vergisst. Aber ich finde das macht sehr viel Spaß sich mit der Materie zu befassen und das ganze in verschiedenen Richtungen auszuspinnen. Dabei kann man auch die Reisen schön träumen ;-)

VG
Wolfgang

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#12 Beitrag von Flammkuchenklaus » 2016-09-13 10:45:19

Und den Sprinter aufrüsten auf 4x4?
Dann hast du alles was dir in Obigem Post fehlt.

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eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil gesucht

#13 Beitrag von maxd » 2016-09-13 10:56:13

Ich fahr ja auch einen Laster, weil es das Reisen entschleunigt. Tanken, Reifendruck anpassen, Grenze, Fähre, Waschen, Parken ... dauert alles etwas länger und das find ich gut.

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#14 Beitrag von egn » 2016-09-13 11:27:57

Mark86 hat geschrieben:Vor allem hat ein KAT auch KATastrophale Trinksitten :D
Es kommt darauf an welcher KAT es ist. Es gibt Leute die fahren einen KAT 1A1 4x4 deutlich unter 30 l/100km. Ein großer Unimog ist davon auch nicht so weit entfernt.
Gruß Emil

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#15 Beitrag von AL28 » 2016-09-13 12:05:19

Hallo
egn hat geschrieben:
Mark86 hat geschrieben:Vor allem hat ein KAT auch KATastrophale Trinksitten :D
Es kommt darauf an welcher KAT es ist. Es gibt Leute die fahren einen KAT 1A1 4x4 deutlich unter 30 l/100km. Ein großer Unimog ist davon auch nicht so weit entfernt.
Wo gibt den es denn Gefälle strecken mit Rückenwind von über 100km ?
Die sind auch gut um bei AL28 endlich mal auf einen Durchschnitt von 80km/h zu kommen . :totlach:
Die KAT , 2 Achsen die ich kenne brauchen alle deutlich über 30l. auf 100km . 35l. Sind nicht die Ausnahme sondern eher die Regel .
Nicht falsch verstehen , ich finde es ja auch nicht schlimm , aber ein Auto schön rechnen und ein anderes Schlecht ist kein guter Stil .
Ich weis von 1017 die über 28l. auf 100 verbrauchen .
Also nicht die extreme vergleichen .
Ich habe es beim AL auch schon mal auf 14l. auf 100km gebracht mit dem original Motor . aber in der Regel brauchte er 18 bis 20 l.
Gruß
Oli

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#16 Beitrag von OliverM » 2016-09-13 12:10:09

Oli, Kat unter 30 Liter/100km zu fahren ist kein Wunderwerk, man muss einfach nur die Achsübersetzung an das Einsatzgewicht und Nutzungsspektrum anpassen. Dann funktioniert das bestens.
Aber das war hier nicht die Frage.

@wowo o.ä. Wenn du schon einen Sprinter hast, Hast du quasi doch schon die Eierlegende Wollmilchsau zum Reisen. Warum dann noch ein 4X4-Spassmobil?

Gruß
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#17 Beitrag von Mark86 » 2016-09-13 12:15:34

Also n 1017 braucht rund 20 Liter. Manchmal braucht er 19, öfter 21 Liter.
Die Kat 4x4 Fahrer die ich gefragt habe (3 Stück) haben mir immer die selbe Antwort gegeben, nämlich "es gibt welche die kommen mit 30 Litern aus" und "35 braucht der".
Und das waren alle 3 Pritschen, auf denen weder Ladung noch Aufbau stand...
Es soll ja auch 1017A geben die mit 16 Litern fahren...

Wenn du eh über 3,5 Tonnen kommst, dann kannste auch 5,5 oder 7,5 Tonnen kaufen, wobei 1017er mit 7,5 Tonnen spartanisch ausgerüstet oder überladen sind.

Der einzige Nachteil den du damit hast, ist dass der Fahrkomfort in einem 30+ Jahre alten Allrad LKW schlechter ist, als in einem Sprinter, und auch die Reisegeschwindigkeit langsamer ist. Das muss dir klar sein.

Der Vorteil ist, dass du nicht nur Allrad hast, sondern im Vergleich zum Sprinter nen richtigen Wohnraum mit schleppen kannst, und nen richtigen LKW fährst und nicht so ne Blechtransporterdose... So es dich also nicht stört, dass es etwas lauter wird, du recht hoch einsteigen musst und demnächst mit 83-86km/h unterwegs bist, kannste dir nen LKW kaufen...
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#18 Beitrag von OliverM » 2016-09-13 18:09:46

Mark86 hat geschrieben: Die Kat 4x4 Fahrer die ich gefragt habe (3 Stück) haben mir immer die selbe Antwort gegeben, nämlich "es gibt welche die kommen mit 30 Litern aus" und "35 braucht der".
Und das waren alle 3 Pritschen, auf denen weder Ladung noch Aufbau stand...
...
Dann solltest du mal Kat-Fahrer fragen, die bei ihrem Fahrzeug die Achsübersetzung haben ändern lassen ............. und drei Kat-Fahrer befragen halte ich per. nicht wirklich für repräsentativ.

Gruß

Oliver
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#19 Beitrag von wo_wo » 2016-09-13 19:48:45

Sprinter auf Allrad umrüsten würde gehen, Alle erforderlichen Komponenten sind verbaut.
Aber als einziger der das 7-Gang Automatic umrüstet ist Iglhaut. Angebot liegt vor. Umbau incl Unterfahrschutz und allen Sperren sowie Steuergeräteanpassungen liegt der Preis bei ca 34K € !!!!! Das ist dann doch etwas Zuviel und Außerdem ist der Ruf von Iglhaut im Moment nicht gerade der Beste.

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#20 Beitrag von Maggus » 2016-09-13 21:44:51

Hi,

ich finde es immer so schön interessant, wie der Verbrauch eines LKW´s bei wirklichen Langzeitreisen, so als absolut wichtiger Aspekt gesehen wird!

Macht doch den Bock dann auch nicht mehr fett, in vielen Ländern dieser Welt kostet der Diesel deutlich weniger wie bei uns in Deutschland und wenn ich jetzt für EUR 10.000,- mehr ein Basisfahrzeug kaufe, was jetzt 4,3 Liter auf 100 km weniger verbraucht, dann könnt ihr selbst ausrechnen wie lange man hierfür fahren muss, bis die Investition sich wieder rechnet!

Es sei soviel verraten, es rechnet sich nicht!!

Wenn man einen etwas größeren LKW hat, mit vernünftiger Tankanlage, dann kann man auch in Ländern, in denen der Sprit günstig ist, viel bunkern und somit dann das Nachtanken an teuren Stellen wieder sparen! ( Rechnet sich schon ehr )

Auch wenn man sich ein einfaches und stabiles Basisfahrzeug kauft, was man entweder selbst, oder was jede Buschwerkstatt einfach wieder reparieren kann, dann spart man auf Dauer auch einen schönen Batzen an Geld!

Wer nur den Spritverbrauch als Basis für seine Kostenkalkulation nimmt, der rechnet am eigentlichen Thema vorbei und zwar ganz erheblich!


Gruß und noch viel Spaß beim Planen


Markus

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#21 Beitrag von Mark86 » 2016-09-13 22:06:44

Naja, den Kraftstoffverbrauch als kostenbasis, ... die Herstellungskosten waren schon jenseits von gut und Böse.
Aber 5 Liter zu 1,10€ bei 20.000km im Jahr sind auf 10 Jahre auch 11.000€.
Und je nach dem wie der Kraftstoffpreis sich entwickelt, können das auch 15.000€ werden.
Irgendwo muss ja auch mal gut sein.

Großartig ausschlaggebend war das aber nicht, eher die einfache Reihensechszylindertechnik, sonstige Teileverfügbarkeit, etc. waren wichtiger. Wenn son LKW an Gesamtbetriebskosten incl. Abschreibung auf 200.000km in 10 Jahren bei 40 Cent den KM liegt, sind das insgesamt 80.000€. Da ist die Frage ob es 80.000 oder 95.000€ sind sicher nicht das entscheidende Kriterium, aber schon ein Punkt an dem man schauen sollte...
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#22 Beitrag von advi » 2016-09-13 22:20:14

wo_wo hat geschrieben:Sprinter auf Allrad umrüsten würde gehen, Alle erforderlichen Komponenten sind verbaut.
Aber als einziger der das 7-Gang Automatic umrüstet ist Iglhaut. Angebot liegt vor. Umbau incl Unterfahrschutz und allen Sperren sowie Steuergeräteanpassungen liegt der Preis bei ca 34K € !!!!! Das ist dann doch etwas Zuviel und Außerdem ist der Ruf von Iglhaut im Moment nicht gerade der Beste.
Ok, na und, schon mal überlegt, was ein adäquater Lkw kosten wird.

Realistisch?
Du hast jetzt viel selbst gemacht, ok, das kommt von den Kosten her wieder. Du könntest mit einem Man le220 in etwa an die 7,5 tonnen kommen, bei relativ modernem Fahrwerk. Den bekommst Du nackt aber selten unter 30, 50 geht auch, Koffer nackt mindestens 15-20 Alles andere Gerödel wohl kaum unter 20-30 mit Deinen Batterien ausgelegt für Klima 5-10 extra. Alle OHNE Arbeitszeiten und Kleinteile, nicht gezählt ca 80 Stunden Teilesuche.

Und bringt Dir ein Allrad lkw sooooo viel mehr? Du musst monatelang schrauben, statt zu sagen Igelhaut mach. Seid in 3 Wochen fertig... ;)
Und dann ab auf die Piste, dort wirst Du jetzt vielleicht 3 Pisten nicht fahren können, die Du sonst nach ungezählten hunderten von Arbeitsstunden erreichen könntest.

DU hast gesundheitliche Probleme? Weißt Du wie lange Du noch lebst?

Willst Du reisen oder basteln?

Ganz ehrlich Du lügst Dir voll in die Tasche, wenn Du denkst die 34 sind zu viel.... Du hast das Geld? Mach einfach und wenn Du in 5 Jahren merkst, Sprinter zu klein, kauf Dir was großes;)

What ever you do, have fun and live with your decision.

Weil ganz ehrlich Tom hat so was von Recht!

Frank, der gerade nach 1000 km langer und teurer Anreise im Lkw sitzt, wo ein normaler Camper gereicht hätte. ;)
Jeder sagt geiles Teil und ich schaue meine teuren Michelins an, die ich auf langen Autobahnfahrten sinnlos verheizt habe und denke, super, wenn es hier Schlamm hätte, würde ich mit Profil super rauskommen.
Ich war jetzt einige Male mit 100 km/h auf der Autobahn unterwegs, sau laut das Pfeifen den Reifen und habe auf den 5000 km Autobahn dieses Jahr schon oft gedacht, ein Sprinter würde reichen!

Überlege mir gerade noch einen schnellen 4x4 Vw Bus mit Ausstelldach zu kaufen, für vieles würde der reichen und sinnvoller sein!

Die Überlegungen von einem, der feststellt Allrad wird meistens hoffnugslos überschätzt:)

Für 34 T€ kannst Du Dich mit Deinem Sprinter unendlich viele Male von einem Bauern mit Traktor rausziehen lassen, by the way :)
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

Wie viel Expeditionsmobil ist nötig - unsere kommende 3,5 to Lösung viewtopic.php?p=824020#p824020

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#23 Beitrag von Mark86 » 2016-09-13 22:35:19

Deine Gründe kann man sehen wie man will, nutzt aber alles nix, wenn Mann was anderes will.
Mir habens hier auch versucht nen Allrad LKW aus zu reden, hab ich mir trotzdem gebaut und macht bis heute irre Spass.
Ich freu mich jedes Mal wenn ich einsteige :D
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#24 Beitrag von Landei » 2016-09-14 0:07:21

Als ich damals anfing, wegen Familienzuwachs von der Kombination Ente mit Anhänger auf ??? umzusteigen gab es zwar schon ein Modem Internet, aber noch nicht einmal den Vorläufer dieses Forums.
Da ich mir "rein zufällig" :lol: :lol: :lol: die Hofeinfahrt mit der 800kg Rüttelplatte "gestaltet" hatte, war zumindest dieser Flaschenhals beim Kauf eines größeren Fahrzeugs beseitigt.

Ich konnte niemanden fragen und habe einfach das gekauft, wozu ich richtig Bock hatte und was gerade im Angebot war. Das Lastenheft habe ich an das angepasst, was ich dann auf dem Hof stehen hatte.
Die Reiseziele habe ich an das angepasst, worauf mich ständig Leute angesprochen haben, ob ich dort mit der Karre schon mal gewesen sei.

Mit dem Beruf ist es ähnlich. Ich habe die Wahl an das angepasst, wozu ich Bock hatte und die Fähigkeiten so man reichten. Das könnte ich jetzt beliebig fortsetzen.

Witzigerweise kann ich im Nachhinein feststellen, dass ICH für MICH u.a. beim Fahrzeug eine eierlegende Wollmilchsau habe (You name it, I've got it or don't need it!). Ob damit allerdings jemand anders ebenso glücklich wäre, wage ich zu bezweifeln.

Warum braucht man eigentlich unbedingt Schützenhilfe bei der Wahl von Fahrzeugen? Macht man bei Ehepartnern aus gutem Grund doch auch nicht und da kann das Scheitern noch teurer werden.

Mich erinnert diese Wollmichsau Diskussion an einen Beitrag von Fritz B. Busch irgendwann in den 70er Jahren.
Sinngemäß: Er saß in der Kneipe und lauschte der hitzigen Stammtischdiskussion nach einem Auto. Unterschiedliche Meinungen kamen auf dem Tisch

Es sollte:

- ein Cabrio sein
- Allradantrieb haben
- robust sein
- halbwegs sparsamer Verbrauch
- am besten 7 Sitzplätze haben
- klein und stadtgeeignet sein
- am besten 3 Tonnen ziehen können
- weltweite Ersatzteilversorgung haben

Irgendwann mischte er sich dann in das Stammtischgespräch ein und sagte: "Ich habe so ein Auto. Es steht vor der Kneipentür!"

Na, was war es für ein Auto?

Jochen

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#25 Beitrag von Mark86 » 2016-09-14 0:17:23

Die Frage die man sich stellen sollte ist ob die Herzdame das auch so sieht und Lust hat 3 Stufen in neun alten LKW zu klettern statt in nem Sprinter zu sitzen... Meine hat mitgeschraubt...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

OliverM
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#26 Beitrag von OliverM » 2016-09-14 7:15:10

Landei hat geschrieben: Es sollte:

- ein Cabrio sein
- Allradantrieb haben
- robust sein
- halbwegs sparsamer Verbrauch
- am besten 7 Sitzplätze haben
- klein und stadtgeeignet sein
- am besten 3 Tonnen ziehen können
- weltweite Ersatzteilversorgung haben

Irgendwann mischte er sich dann in das Stammtischgespräch ein und sagte: "Ich habe so ein Auto. Es steht vor der Kneipentür!"

Na, was war es für ein Auto?

Jochen
Das konnte nur ein Landroter sein. :p Wobei die 3,5 to. ziehen dürfen und auch können.

Gruß

Oliver
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#27 Beitrag von schweiger » 2016-09-14 10:00:02

Ich stimme Tom auch vollkommen zu. Zuerst muss klar sein, wohin es gehen soll. Bei mir war es ja mal ganz ähnlich mit der Wahl des Fahrgestells. Als dann aber klar war, dass wir jetzt noch nicht zu siebt auf Weltreise gehen, habe ich das Wohnmobil wieder verkleinert. Ein Sprinter ist für Europa genau richtig: Schnell, unauffällig und groß genug. Das Problem ist nur die fehlende Zuladung, vor allem bei dem großen Sechszylindermotor und Allrad. Daher ist Allrad zwar nett, eine Sperre reicht aber auch.

Und auch in Marokko gibt es nur noch wenige Pisten, für die man wirklich Allrad braucht.

Insofern würde ich mehrstufig vorgehen und erst einmal nur eine Differentialsperre nachrüsten. Vielleicht noch eine Höherlegung und Geländereifen. Wenn das dann wirklich nicht reicht, ist der nachträgliche Einbau von Allrad doch kein Problem.
Ex-peditionsmobil MB 1124 AF: https://7globetrotters.de/1124
Umstieg auf MB 711: https://7globetrotters.de/mb-711-d-maxibus

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#28 Beitrag von Tomduly » 2016-09-14 10:19:39

Moin!
advi hat geschrieben:Überlege mir gerade noch einen schnellen 4x4 Vw Bus mit Ausstelldach zu kaufen, für vieles würde der reichen und sinnvoller sein!
Ich stand letzte Woche in Windhuk vor nem Gebraucht-Toyo-Händler und kam ins Grübeln. Dort standen reihenweise Hiluxe in akzeptabler Optik für plusminus 200.000N$, das sind im Moment 12.000€ (Tendenz fallend). Das entspricht afaik den Verschiffungskosten D-NAM-D und einem Satz neuer 14,5er für meinen Unimog.
Wäre durchaus überlegenswert, sich stattdessen vor Ort jeweils ein Reisemobil anzuschaffen und dort zu lassen, ggf. mehrfach zu nutzen bzw. nach der Tour wieder abzustossen. Dito in Amerika oder Australien.

Soo wichtig kann einem die selbstgefräste Küchenarbeitsplatte und das Matratzensystem seines Traummobils eigentlich nicht sein, um sie auf eigener Achse in jeden Winkel der Welt schleppen zu wollen.

Den Mog gebe ich deswegen aber nicht her :spiel:


Grüsse

Tom

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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#29 Beitrag von franz_appa » 2016-09-14 10:49:10

Hi

Mensch - wo_wo :

Andere sind schon unterwegs - mach hinne !

Gruß - kopfschüttel-smiley
:D

natte
04.04. 2020 Battersea Power Station - Pink Floyd Tribute, Neuwied Bootshaus .... abgesagt !
09.05. 2020 Dead Baron - Sinziger Kulturnacht - Jazzy Funky Trippy Hippie Yippie .... abgesagt !!
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Re: eierlegende Wollmichsau als Basis für Fernreisemobil ges

#30 Beitrag von Landei » 2016-09-14 11:26:30

Das konnte nur ein Landroter sein. :p Wobei die 3,5 to. ziehen dürfen und auch können.
Schön gesehen :unwuerdig: . War -wenn ich mich recht erinnere- ein Serie III mit kurzem Radstand!
Soo wichtig kann einem die selbstgefräste Küchenarbeitsplatte und das Matratzensystem seines Traummobils eigentlich nicht sein, um sie auf eigener Achse in jeden Winkel der Welt schleppen zu wollen.
Ja und nein. Das Problem ist immer, dass ein zwangloses Upgrade willkommen ist, ein Downgrade aber nölig machen kann.

Es ist mir häufiger passiert, dass ich mit in anderen Ländern gekauften Womos gedacht hatte: "OK, mit deinem heimischen Altmetall würdest du jetzt hier rechts raus fahren und eine Woche in der Bottnik verschwinden." Damit ist als letztes der Allrad (wobei der bei mir auch nur ein Zweirad ist) gemeint sondern tatsächlich so Kleinigkeiten wie mangelnde Trinkwasser/Brauchwasser Kapazität oder mickrige Aufbaubatterien.
Auch der Vertrauensfaktor spielt eine Rolle. Bis man die unzähligen Klappergeräusche und Gerüche bzw. Fehlfunktionen so einschätzen kann, dass man entspannt in entlegene Gegenden fahren kann, dauert es gewöhnlich eine Weile.

Beneidenswert sind die Einsteiger: Für die ist alles ein Upgrade und die können sich an den banalsten Features erfreuen :) .

Jochen

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