Die Angst vor dem Blech

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JRHeld
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#1 Beitrag von JRHeld » 2006-11-05 1:40:33

Hallo allerseits,
ich mag von mir behaupten ansich ein furchtloser Schrauberzu sein, denn ich weiß, alles was durch Schrauben oder ähnliche reversieble Verbindungselemente zusammen gehalten wird, kann ich auseinander nehmen und habe keinen Zweifel es auch akurat wieder zusammengesetzt zu bekomme.

Mit Blecharbeiten sieht es hingegen anders aus. Hier hab ich keine Erfarung. Schweißen hab ich nie wirklich gelernt (reicht um dickes zeuch zusammen zu braten, aber Karossereiblech?)

Die Oldtimer Praxis "Blechpraxis" hab ich mir auch gekauft, aber ist es wirklich so einfach ?
(wenn mann erstmal ein paar tausend euro in Werkzeug versenkt hat)

Ich habe an meiner Doppelkabine die Üblichen Rundhauber gammelprobleme in den ecken der Radhäuser am Übergang zum kabinenboden (Löcher) und in der Rundung auf der Zülindrisch gewölbten Fläche hinterm Kotflügel.

Kleine gammeleien hier und da gibts auch noch, aber ich denke nichts großes.
Ach ja, und mein dach ist noch undicht an der Stelle wo die beiden Belchtafeln aneinander gesetzt sind (geklebt)

Nach Reperaturblechen wie für PKW üblich habe ich bei daimler schon mal nach gefragt, scheint es aber nicht zu geben.

Nun hadere ich mit mir selbst, selber machen, oder machen lassen?
Selber machen heißt höchst wahrscheinlich lange brauchen und ein mäßiges Ergebnis bekommen.

Machen lassen ??? Wie teuer kann so was sein?
Ich wohne in Berlin, sollte ich vielleicht die Doka nackich machen, runter nehmen und nach Polen bringen und dort machen lassen?
Aber woher wissen wohin bringen in Polen?

Mit der Schweißerei ist es ja auch nicht getan, gelackt müßte das ganze hinterher ja auch noch werden.

Hatte mir vorgenommen Meine DoKa diesen Winter irgedwie sorgenfrei zu bekommen, weiß aber nicht so recht wie ich es anpacken soll.

Ersuche hier um Rat!

AloHa
Jakob
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Krusty
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#2 Beitrag von Krusty » 2006-11-05 10:59:04

Hallöle,

Polen weiss ich net aber ein Freund hat ein Iveco Wohnmobil mal in Ungarn SChweissen lassen(6m²) auch Fenster einbauen lassen und neu lackieren lassen für 1100€(damals 1999 waren es 2400dm). Er war eine Woche im Hotel und ist danach mitm Auto heimgefahren allerdings hatte er dann nen Motorschaden :totlach: kurz bevor er zuhause war. :(

Trotzallem der schaut heute noch 1a aus und steht nur draussen. Also würde ich auch machen lassen. Bei den Deutschen Preisen fast unbezahlbar. Es gibt gute Chechische Werkstätten unter Deutscher Führung :ninja: einfach mal googlen.

grüsse

markus
es ruhet hier in diesem Grab, ein ganz erbärmlich feiger Staat

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Ingo
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#3 Beitrag von Ingo » 2006-11-05 20:52:10

Wenns eher Bescheiden aussehen darf , kann man auch : Nieten , kleben , GFK basteln und dann fröhlich drüber Spachteln und lacken , je nach Geschick kann das recht gut halten und aussehen .
Allerdings muss man dan auch mit dem Kompromiss zufrieden sein !!!!!! :dry:

Wenn dem so nicht ist solltest du dir einen geduldigen Bekannten suchen der das besser kann oder tatsächlich nach Polen fahren!

Das mit der Undichtigkeit an den Blechstössen ist ne dumme Sache, meist sind die Bleche dort auch schon rostig und sollten dann ordendlich behandelt werden ( sprich trennen , entrosten , lacken und neu verkleben) alles andere halte ich für problematisch.

Gruss und viel Erfolg, Ingo
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Geishardt
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#4 Beitrag von Geishardt » 2006-11-05 21:27:52

Hallo,

ich wollte in Polen/Rußland aus meiner Doppelkobine eine Einzelkabine machen lassen.

Ich hatte Kontakt mit mehreren Firmen. 1. Antwort immer: sofort kein Problem. 2. Antwort: nach dem wir die Bilder gesehen haben, müßen wir Ihnen leider mitteilen, unsere Halle hat nicht die erforderliche Höhe, oder unser Lackierer ist schwer erkrankt USW. Eine Firma sagte auch nach Besichtigung der Foto`s ja. Hingefahren und dann die Ausreden: nein das hatten wir uns einfacher vorgestellt, wir können uns an unseren Kostenvoranschlag nicht halten. Ich sagte ja zu einer Preiserhöhung von 50%. Dann wir sind zur Zeit mit Arbeit überlastet diese Woche -trotz Terminabsprache- kommen wir nicht dazu. Lassen sie das Auto für ca. 4 Wochen hier. O.K. ich brauche eine schriftliche Bestättigung von Ihnen damit der russ. Zoll mir bei der Ausreise keine Schwierigkeiten macht. Nein, schriftlich bekommen Sie von uns nicht.
Ergebnis: 1 wöchige Probefahrt nach Königsberg mit neuen Erfahrung und um 1000€ ärmer kehrte ich zurück

Gruß
Bernd

P,S. Königsberg ist keine Reise wert.
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lura
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#5 Beitrag von lura » 2006-11-05 22:13:56

Moin moin,

in Belin müsste es doch so ein paar alte KFZ-Schlosser gebn, die noch ein bisschen Spaß am sChjweißen haben. Mal in den selbsthilfewerkstätten nachfragen, da müsste es kontakte geben. Oder mal bei den LKW-Krautern fragen, die haben oft so ein paar Reisende bei sich arbeiten, die ein paar Euronen dazu verdienen wollen und so was machen können.
In HH könnte ich so einen finden.

lura
Gruß
Bernd

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JRHeld
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#6 Beitrag von JRHeld » 2006-11-06 21:11:58

Hallo allerseits,
na ja, über die Bastelei mit Harz und Matten hatte ich auch schon nach gedacht, aber damit bin ich nicht so richtig zufrieden zu stellen.
Vorstellen könnte ich mir aus so nem zeuch Kotflügel zu Bauen die dann angeschraubt werden, oder auch nen Koffer, aber ich glaub für meine Radhäuser ist das nix.
Beim Dach könnte ich da ja noch mal drüber nach denken, denn da ist es wenigstens nicht immer in meinem Blickfeld.
Schade das bisher keiner so einen richtig genialen Polen oder Tschechen tipp hat.
Ein bischen Infrastruktur hab ich ja auch (Halle) aber an der entsprechenden Austattung fehlts halt noch. Sonst könnte der "billige" Pole Tscheche Russe oder wegen mir auch Deutsche auch zu mir kommen...
Ich fahre immer mal an verschiedenen Karosseriebauern vorbei, bin mir aber nicht sicher ob der Wald und Wiesen Karosserieschlosser noch was anderes kann als allenfalls Reperaturbleche einschweißen, ausbeulen spachteln und lackieren...
Asche auf mein Haupt wenn ich hier vorschnell urteile.
AloHa
Jakob
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Hardy
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#7 Beitrag von Hardy » 2006-11-07 0:40:46

Hallo Jakob,
also wenn du einen Karosserieschlosser findest der neben Reparaturblechen einschweissen auch noch spachteln und lackieren kann dann hast du Glück gehabt, denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun sondern ist ein weiterer eigenständiger Beruf.
Ich habe eben jenen Beruf in einem Betrieb erlernt der absolut hochwertig Oldtimer restauriert. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen das Blecharbeiten die über den normalen Standard des "Reparaturblech einschweissens" hinausgehen eine finanzielle Dimension erreichen die bei dem Gegenwert deines Fahrzeuges keinen Sinn ergibt. Wohlgemerkt ich spreche hier von einer handwerklich sauberen Restauration.
Es spricht aber auch nichts gegen ein sauberes einschweissen eines Reparaturbleches solange es eben nur sauber gemacht ist, und das gilt für Deutschland genauso wie für Polen, Tschechien oder die Türkei. Und in keinem der genannten Länder wird ein Karosseriebauer Stunden und Tage damit verbringen Reparaturbleche von Hand anzufertigen, auf Stoss einzuwiggen uns so perfekt auszuschlichten das ausser ein wenig Zinn kein Gramm Spachtelmasse nötig ist, wenns auch einfacher und schneller geht.
Ich würde mir an deiner Stelle jemanden suchen aus deiner Umgebung zu dem du das nötige Vertrauen hast und der auch den nötigen Enthusiasmus mitbringt um ein solches Fahrzeug zu machen.
Ehrliche Arbeit gegen ehrliches Geld, sonst macht hier tatsächlich irgendwann der letzte das Licht aus, wahrscheinlich in einer Aldi-Filiale......
Gruss Hardy

Bernhard G.
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#8 Beitrag von Bernhard G. » 2006-11-07 8:23:48

Also ich würde mir einen Karosseriebauer suchen, der die Blecharbeiten sauber ausführt. Wie Hardy schon gesagt hat, spricht nichts gegen eine Reperatur mittels fachmännisch eingeschweißten Reperaturblechen. Wenn Du eine museumstaugliche Reperatur mit auf Stoß geschweißten Blechen haben willst, wird das in Deutschland unbezahlbar, oder Du bringst es Dir selber bei. Und ich wage zu bezweifeln, ob Du das in Polen oder erst recht in Russland geboten bekommst. Man hat hier zwar niedriger Löhne, aber etwas andere Qualitätsvorstellungen.

Ich würde so vorgehen: die reinen Blecharbeiten läßt Du bei einem Karosseriebauer machen. Die Spachtelei und Vorarbeiten fürs Lackieren sowie die Korrosionsvorsorge kannst Du selber machen. Das ist mit etwas Übung nicht so schwierig. Die eigentliche Lackierung mußt Du vermutlich auch machen lassen, weil ohne Kabine wird das nichts - zuviele Staubeinschlüsse.

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Kami
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#9 Beitrag von Kami » 2006-11-07 8:35:24

wobei die meisten ihren Laster einfach rollen - und das sieht bei denen ich das gesehen hab gar nicht mal so schlecht aus...

Gruss

Kami
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scynet
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#10 Beitrag von scynet » 2006-11-07 10:23:42

Hallo, ich kenne jemanden der sowas sicher kann, musste aber selbst mit ihm absprechen. Bei Interesse PM an mich

Gruss Alfred
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roman-911
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#11 Beitrag von roman-911 » 2006-11-07 10:31:25

@ jrheld:

jakob wie wärs mit einer "neuen" doka?

heisst Du kaufst Dir einen leckeren 1113 von der feuerwehr für kleines geld, schenkst mir den 168 ps-turbomotor und verwendest die hütte + div. kleinkram?
o.k. o.k. war utopisch (mit dem schenken) würde auch 50-60 € zahlen... :D

mal im ernst, fahrerhaus tauschen mit irgendwem oder mit einem schlachtfzg. könnte viel einfacher und billiger sein als die geplante fummelei.
irgendwo (war´s "igitt" ?) verkauft einer rundhauber- hütten in ganz neu...hab`s vergessen wo.

ansonsten könntest Du mal in jener oldtimer-praxis recherchieren, dort inserieren tschechische restauratoren aus dem oldie-bereich, die wie ich gehört habe saubere arbeit für rel. kleines geld liefern. sind wahrscheinlich wegen grösserer erfahrung den polen/russen vorzuziehen. leider kann ich keine konkreten adressen liefern.

viel erfolg

roman
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Uwe
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#12 Beitrag von Uwe » 2006-11-07 10:35:49

Hallo Jakob,

mit nem Bekannten, der Dir die Grundzüge des Schweißens erklärt, würde ich mich durchaus selbst an die Sache wagen. An den nicht sichtbaren Stellen muss das Ergebnis ja nicht unbedingt optisch museumstauglich sein, aber trotzdem haltbar und zweckmäßig. Wichtig ist halt, dass Du jede Menge Zeit mitbringst ;)

Um die Ergebnisse aus der Oldtimer-Praxis zu erreichen, brauchst Du sicher ne ganze Menge Übung, aber für einfache Bleche entwickelt man auch als interessierter Laie denke ich relativ schnell ein gutes Gefühl :)

Grüße
Uwe
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JRHeld
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#13 Beitrag von JRHeld » 2006-11-07 10:56:57

Seid gegrüßt allerseits,
dass es ehrliche Arbeit für ehrliches Geld gibt ist mir schon klar,
aber was kostet ein Karosseriebauer pro Tag oder Stunde?
und was schafft der an einem Tag?
Was muss ich anlegen? 1000€; 2000€; 5000€ oder mehr?
Das das unverhältinsmäßig ist im verlgeich zum Fahrzeuggegenwehrt ist mir schon klar, aber ich habe diese Kiste gekauft, genau diese, weil ich genau diese so großartig schön finde!!!! Und das es vom oben beschriebenen Schaden abhängt ist mir schon auch klar.
Ich stellte mir das so vor, dass es für den Profi doch möglich sien müßte die Blecharbeiten an einem Radhaus an einem Tag zu erledigen...?
Reperaturbleche gibts nicht, wie oben schon mal beschrieben. Blechhandarbeit ist also gefragt. Auf ein Loch auf der einen Seite hat schon mal jemand diletantisch einen Blechschnipsel daufgebraten...
Zeit ist mäßig viel vorhanden, Kohlen schon ein paar mehr, aber eben auch keine Unsummen.

AloHa
Jakob

ps für jegliche Adressentipps bin ich sehr dankbar, besonders wenns hier in der Berliner umgebung ist
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Hardy
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#14 Beitrag von Hardy » 2006-11-07 20:52:38

hallo Jakob,
es ist unmöglich nur Aufgrund einer Beschreibung einen ungefähren Kostenvoranschlag zu machen. Was für dich als Laien u.U. gar nicht so schlimm aussieht, kann sich in der Praxis des Karosseriebauers als schwierig und zeitintensiv herausstellen. Letztendlich wird man das nur nach einer genauen Begutachtung des Fahrzeugs herausfinden können. Wenn du die Möglichkeit hast Bilder einzustellen dann mach das mal.
Ansonsten würde ich dir raten gegen Festpreis den Auftrag zu vergeben und natürlich genauestens abzusprechen und festzuhalten welche arbeiten ausgeführt werden.
Jemand der seine Arbeit versteht der muß auch in der Lage sein eine solche Arbeit gegen Festpreis zu erledigen. Allerdings möchte ich fairer weise noch sagen das es tatsächlich passieren kann das bestimmte Durchrostungen erst sichtbar werden nachdem die ersten Bleche herausgetrennt sind. Dann muss man eventuell nachverhandeln, ich würde diesen Punkt aber im Vorfeld trotzdem ansprechen sonst wird von vorneherein beim Festpreis ein grösserer Posten für eben solche versteckte Mängel mitkalkuliert.
Ich schliesse mich im übrigen der Meinung an dass es durchaus eine Überlegung wert ist 1000,-- Euro für ein akzeptables Schutzgasgerät auszugeben, dann noch ein Fachbuch und mit oder ohne Schweisskurs loslegen, nicht gleich an deiner Kabine sondern an ein paar Übungsteilen. Natürlich lässt sich die Praxis durch nichts ersetzen aber um dir das beizubringen was du wissen mußt um deine Kabine richten zu können braucht man ein paar intensive Tage. Schweissen macht Spass und vermittelt schnell Erfolgserlebnisse,
und bei unserem Hobby gehört das irgendwie schon dazu wenn man Lust hat selbst
was zu machen.
Grüsse Hardy

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Fordy
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#15 Beitrag von Fordy » 2006-11-07 21:48:17

Also im bereich Recklinghausen könnte ich dir da schon weiter helfen mit ner guten Werkstatt.

Als persönlicher tip von meiner seite : Schaff dir ein Günstiges gutes gebrauchtgerät an und teste mal ein bischen an alten blechen rum.
Schweißen für den "Hausgebrauch" ist keine Kunst.Nur wenn es die großen aussenflächen oder gebogene Teile sind wird es etwas komplizierter.Da es da aufgrund der Wärme einwirkung zu verwerfungen kommt.Vor allem beim Flexen der naht.

Aber für den Hausgebrauch kann man sowas auch einfach lernen. Odermal bei einer Oldtimmer lkw interessierten Firma anfragen was man selber machen kann...

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tauchteddy
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#16 Beitrag von tauchteddy » 2006-11-08 0:40:17

Wo wohnst du in Berlin? Wenn du mal in Treptow bist, klingel durch: sechs sieben neun neun sechs drei zwei null. Dann werfe ich mal 'nen Blick drauf ...
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#17 Beitrag von DieGrüneKuh » 2006-11-08 2:18:38

Moin,
selber machen ist ab einer Blechstärke von 1mm ganz gut machbar, zumindest das schweißen. Teile zurecht dengeln stelle ich mir schon schwieriger vor. Ich habe mal bei der Handwerkskammer einen zweiwöchigen Kurs Autogenschweißen mitgemacht. Danach konnte ich schon ganz passabel etwas zusammenbraten. Elektroschweißen (TIG/WIG) soll sogar einfacher sein, habe ich allerdings noch nie gemacht.
Gruß Stefan

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Kami
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#18 Beitrag von Kami » 2006-11-08 3:21:05

@stefan: So einfach ist TIG/WIG (was nun ein und dasselbe ist nur E/D) nun auch wieder nicht - man braucht sauberste Flaechen - man muss immer schoen angeschliffene Elektroden haben - wenn man mal eintaucht muss man sie wieder sauber schleifen - man muss den Draht immer schoen gleichmaessig zufuehren -und - und - und.

Was fuer viele relativ einfach angesehen wird ist MIG/MAG (Metall Inert/aktiv Gas), ugs. Schutzgasschweissen da es eine automatische Drahtzufuhr hat.

Gruss

Kami

PS: ICh kenn mich da nicht so besonders aus - deswegen moegen es alle Profis verzeihen wenn ich das ein bischen hoplahopp ungenau geschrieben hab.
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#19 Beitrag von JRHeld » 2006-11-08 9:56:29

Hallo,
ja, ansich hab ich im Sommer auch schon mal beschlossen alles selber machen zu wollen. Auch wenn es am Ende nicht perfekt sein wird.
So hätte ich doch auf jeden fall etwas gelernt.
Ein MAG-Schweißgerät ist vorhanden in meiner Hallengemeinschaft, wobei ich mir über die Qualität des Gerätes nicht im klaren bin. Es hat wohl gerade eben erst ein neues "gutes" Schlauchpaket bekommen.
Damit habe ich neulich mit voreinstellungen, welche von jemand anderem vorgenommen wurden, Teile meines Auspuffs geschweißt. Ging gut bei den dickwandigen Teilen (2-3mm), da wo's dünn wurde war meine Schweißnaht dann aber eher doch "Loch an Loch und hält doch". Der Kolech dem das Gerät gehört hat die Löcher dann noch zu gemacht.
Jetzt kommt ihr sichrerlich auf die Idee, ich möge doch diesen Kolegen dafür einspannen. Ja, hab ich wohl auch schon überlegt, ist aber suboptimal.
Zum einen hat er selber genügend Baustellen an seinem Bus.
Zum zweiten hat er ne frisch gebackene Familie
und zum dritten hilft er mir eh schon hier und da und dort.
Mag ihn nicht zu stastark beanspruchen.

Tauchteddy
Das angebot vom Friedrichshain mal eben nach Treptow rüber zu fahren nehme ich gerne dem nächst mal an, wird aber leider noch gut ne Woche dauern. Ich melde mich!!
Gut das ich Den Laster gerade in der Stadt hab, weil er zum Tüv muss (dafür sollten Die Löcher kein größeres Problem darstellen). Meine Halle ist ca 100km im Süden von Berlin.

Zeit ist für mich auf jeden fall ein Problem. Meine Freudnin :wub: ist für 4 monate in England, wenn ich jetzt gerade blos nicht so nen Stress auf der Arbeit hätte, dann würde ich wohl jetzt schon steil gehn und die Zeit ihrer Abwesenheit nutzen ;) .

Was brauch ich denn (wirklich) noch an Werkzeug?
  • ein Dutzend verschiedene Hämmer
    Blechscheren (links und rechts)
Und als Halbzeug Tefziehblech in ner angemessenen Stärke
(wie dick ist angemessen? 1.5mm?, und wo krich ich das Zeuch her? Blech ist ja nicht gleich Blech!)

AloHa
Jakob

ps: Oder ist machen lassen doch eher das Mittel der wahl?!?!?!? :(
Zuletzt geändert von JRHeld am 2006-11-08 9:57:09, insgesamt 1-mal geändert.
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#20 Beitrag von Uwe » 2006-11-08 10:32:53

JRHeld hat geschrieben:Was brauch ich denn (wirklich) noch an Werkzeug?
  • ein Dutzend verschiedene Hämmer
    Blechscheren (links und rechts)
Hallo Jakob,

das kommt erstmal auf Deinen Perfektionismus an und auf die Ecken, die Du angehen willst, für den Anfang reichen auch erstmal zwei Hämmer und die Bleche bekommst Du auch mit der Flex passend (auch wenn's vielleicht mühsamer ist).

Grüße
Uwe
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#21 Beitrag von Monny » 2006-11-08 13:28:50

Stichsäge ist auch hilfreich
Gruss,
Monny

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#22 Beitrag von Mathias » 2006-11-08 17:55:51

moin moin
ein anständiges schweissgerät ! unbedingt!
hilfreich ist ne säbelsäge,ein plasmaschneider usw... :wub:
die kürzung von geisthardts doka war doch recht easy?! was zicken die firmen denn da so rum??
mfg:mathias
ps: ich mache momentan nix blechmässiges...meine jetzige werkstatt ist scheisse,und wenn ich was gescheites habe muss ich erstmal fix nen aufbau für den 1113 schweissen

pss: @ geisthardt: wie bist du mit deiner ex-doka zufrieden? sind irgentwelche probleme aufgetreten???
Zuletzt geändert von Mathias am 2006-11-08 17:58:05, insgesamt 1-mal geändert.
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#23 Beitrag von vario » 2006-11-08 22:06:33

Säbelsäge: Sehr zu empfehlen! Ich habe heute die vom Mathias gekaufte erstmals ernsthaft benutzt. Macht richtig Spaß!
Ich werde nur noch in Notfällen mit Stichsäge, Flex oder E-Blechschere an Blech gehen...

Gruß aus Offenbach

Uli
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#24 Beitrag von Geishardt » 2006-11-08 22:35:35

Hallo,

Matthias, der :wub: vorderen Hälfte :wub: der ex Doka geht es auf meinem Fahrgestell glänzend.
Jedoch habe ich "aus Gründen die ich heute auch nicht mehr verstehe" auf deutsch Arbeit" den Sommer über keine Zeit gehabt irgend etwas an dem LKW zu tun.

Auf der Probefahrt nach München hat sich das Fahrerhaus top verhalten.
Das einzigste Problem "Lärm" muß jetzt im Boden die Vertiefungen der ehemaligen Tanks rausschneiden - und dann die Öffnung auf einem Höhenniveau verschliessen.

Gruß
Bernd
Zuletzt geändert von Geishardt am 2006-11-08 22:36:14, insgesamt 1-mal geändert.
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