MAN 18.225 Dänisches Militär

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#61 Beitrag von campo » 2014-10-22 8:40:36

Bei uns im Ardennen Wald werden sogar noch Pferden eingesetzt um Geld zu verdienen. :D
Unsere Euro 5 und jetzt Euro 6 LKW's dienen eher um zu Weltreisen.

Diese Probleme von Kondensat in Steuergeräte gab es erst Mahl relativ wenig.
Vor allem in ältere Fahrzeuge der ersten Steuergeräte Generationen (Euro 1 und 2)
Ab ungefähr Euro 3 kam dann der Weiterentwicklung wobei Steuergeräte und Leiterplatten zugegossen sind mit ein Spezialdichtungsprodukt
wie Epoxyharze und oft sogar unter Vakuum angebracht. Nachteil ist das diese Steuergeräte sich nicht mehr öffnen lassen zur Reparatur.
Die Automobil Steuergeräte (Motornahe Elektronik im Automobilbereich, z. B. Motorsteuergerät, Klimasteuergeräte, Sensoren) sind heute
zugelassen für Gebrauch von -40°C bis +125°C ! bei Militäreinsatz sogar von -55°C !

Die Hauptprobleme beim Temperaturbereich in Elektronikbauteile sind mechanischer Natur.
Da die verwendeten Materialien unterschiedliche Ausdehnungs-Koeffizienten haben, kommt es zu mechanischen Spannungen.
Meist werden dabei die Bonddrähte abgerissen.
Einer der wichtigsten Stress-Test ist das durchlaufen von Temperatur-Zyklen, zwischen den maximalen zulässigen Temperaturen.

Nach verschiedene Sommerlichen Reisen mit PKW in Suden Spanien bei +38°C kennt man sich ein bisschen aus mit Temperaturen.
Selbst war ich überrascht das mein TGM mit +49°C im Schatten des Sahara Sommer einfach weiterfährt. Es gab keine Störungsmeldungen
oder Ausfall der elektronik oder sowas. Ohne Klima war die Kabine Ihnenraumtemperatur um die 43°C.
Von sowas kriegt man vertrauen in sein Fahrzeug und dessen Elektronik. :p

Grüße Campo


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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#62 Beitrag von Eifel-Laster » 2014-10-22 11:03:50

Hallo Campo, da wohnen wir ja im selben Naturpark Nordeifel/Ardennen bzw, früher (Kelten-Römer-Zeit) hieß es ja komplett nur Ardennen und bei uns im Nachbarort liegt der Stein mit der Göttin, die den Ardennen ihren Namen gab.
Das liest sich ja interessant, dass man die Elektronikprobleme heute besser in den Griff bekommen hat und ja es waren noch alte Modelle, also Euro 2 und 3 und es waren die Fühler/Sensoren die ausgefallen waren, also das elektronische Gaspedal usw. und daher kam das Steuergerät nicht mehr klar.
Einen defekt eines Motor-Steuergerätes hatten wir hier leider aber auch schon (Actros), eigentlich viel zu früh aber sie sagten damals, das ist noch ok, da sie nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt wären, die 15 Jahre gingen daher in Ordnung und es wurden 3500 Euro fällig, schade. War schon lustig, unser ältester Laster ist Bj 1949 und der hat dann an diesem Tag mal seineunübertroffene Zuverlässigkeit beweisen können, lach.
Und ja, bei Wärme oder Hitze hatten wir auch noch nie gravierende Ausfälle, nur Temperaturfühler usw, aber dann kann der Rechner ja noch immer mit Ersatzwerten den Motor am laufen halten. Kritisch wars immer nur im Winter, also von befrorenen Fühlern bis hin zu zerbröselten Stecker/Kontakten (Eis, Salz,Korrosion durch nicht wasserdichte Steckverbinder)
Grüsse Axel

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#63 Beitrag von Gusa » 2014-11-09 9:01:02

Hallo,

es geht mal weiter mit ein paar neuen Fotos.

Gruß Guido
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#64 Beitrag von pari » 2014-11-09 9:36:47

Das aber hüpch..... :D
vg
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#65 Beitrag von MANniMan » 2014-11-09 13:12:17

...ja der sieht gut aus...wie neu... :rock:
Mehr Bilder wären schön...
Liebe Grüsse
Martin

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#66 Beitrag von Gusa » 2015-01-13 14:25:36

Hallo,

hier mal wieder ein kleines Update zu unserem Fahrzeug.

Die Kabine ist jetzt auf dem Fahrgestell. Jetzt werden die Staukisten am Rahmen montiert und die Treppe kommt dran.
Auf dem Fahrerhaus wurde eine Klimaanlage montiert sowie zwei Staukisten und eine Hupe.
Zusatzscheinwerfer kommen auch noch drauf.

Dann gehts Innen weiter.


Gruß Guido
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#67 Beitrag von pari » 2015-01-13 14:39:18

Hey, sieht klasse aus!!
:rock:
vg
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#68 Beitrag von MANniMan » 2015-01-13 19:37:14

...ja, der sieht sehr gut aus...schöne Proportionen...richtig schön stimmig... :spiel:
Liebe Grüsse
Martin

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#69 Beitrag von Gusa » 2015-01-31 10:16:37

Hallo,

Unser Ausbau geht jetzt gut voran und ich bin schon an der nächsten Baustelle.

Ich habe nochmal eine Frage zur Achsübersetzung da unsere jetzige wohl die langsamste ist.

MAN hat mir gesagt das andere Übersetzungen möglich wären und folgende theoretische Geschwindigkeiten angegeben.

6,733 mit eine Endgeschwindigkeit von 78 km/h habe ich jetzt verbaut. Das Fahrzeug fährt mit den 14.0R20 lt.GPS 85 km/h
5,920 ergibt ca. 87 km/h
5,262 ergibt ca. 95 km/h
4,769 ergibt ca. 100 km/h

Als Zusatz seht noch dabei:
Unter Umständen kann es sein das nach dem Umbau bei bestimmten Geschwindigkeiten nicht mehr in den höchsten Gang hochgeschaltet wird, da die Schaltpunkte rein von der Motordrehzahl abhängig sind.
Es ist aber relativ unwahrscheinlich, dass das auftritt. Lt. Rücksprache mit der Konstruktion wäre wahrscheinlich aber eine Anpassung der Schaltpunkte über den ZF-Service möglich.

Meine Frage ist, welche Übersetzung wäre optimal um im Verkehr mitzuschwimmen und wo ist der Verbrauch am Geringsten.

Ich weiß jaja im grünen Bereich, aber bei welcher Übersetzung habe ich den.
Ich möchte auch nicht an den Bergen verhungern.

zu welcher würdet ihr mir raten?

Danke für eure Antworten
Gruß
Guido

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#70 Beitrag von Pirx » 2015-01-31 20:06:00

Gusa hat geschrieben:Meine Frage ist, welche Übersetzung wäre optimal um im Verkehr mitzuschwimmen und wo ist der Verbrauch am Geringsten.
Hallo Guido,

nimm unbedingt die schnellste, also die 100 km/h-Übersetzung. Mir persönlich wäre selbst die noch zu langsam für einen Reise-LKW, aber wenn es nichts schnelleres gibt hast Du ja keine Wahl.

Wie schwer wird das Auto denn mal werden? 225 PS für 18 Tonnen sind nicht gerade üppig, aber ich denke, Du wirst reisefertig irgendwo bei 10 bis 12 Tonnen landen, oder? Ca. 20 PS pro Tonne ist ganz OK, damit sollte das Fahrzeug angenehm zu fahren sein. Eine Rennsemmel ist es allerdings nicht.

Pirx

P.S.: Für eine genauere Betrachtung sollte man den genauen Typ des Getriebes wissen und vor allem die Übersetzungen in den einzelnen Gängen. Das gibt meine Glaskugel leider nicht her.
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
---
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#71 Beitrag von campo » 2015-01-31 23:14:48

Gusa hat geschrieben:Hallo,
MAN hat mir gesagt das andere Übersetzungen möglich wären und folgende theoretische Geschwindigkeiten angegeben.

6,733 mit eine Endgeschwindigkeit von 78 km/h habe ich jetzt verbaut. Das Fahrzeug fährt mit den 14.0R20 lt.GPS 85 km/h
5,920 ergibt ca. 87 km/h
5,262 ergibt ca. 95 km/h
4,769 ergibt ca. 100 km/h
Hallo Gusa

Dein Fahrzeug ist Toll geworden gratuliere.
Gerne bald ein Bild vom inneren.


Darf ich ehrlich sein ?
Bei +/- 10 Tonnen finde ich der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h theoretisch VIEL zu wenig.
Mit dein Fahrzeug und Motorleistung kannst du ohne Probleme die 89 km/h der anderen Trucker Fahren.
Das sollte eigentlich ganz unten in das Grüne Gebiet sein und nicht oben.
Also ich empfehle +/- 130 km als theoretisch vmax, selbst bin ich auf 147 km/h mit 290 PS
An 90 km/h werdest du mit 10T im Flachen 170 bis 180 PS brauchen.
Hast du eigentlich 8 gang ?

Der Verbrauchsgewinn zwischen v100 und v130 liegt in Größenordnung von 2,5 Liter/100km
Geräusch wird vielleicht 30 bis 40% weniger sein.
Endgeschwindigkeit 80km/h ist eher für Mankat oder MB Trac.

Gruesse Campo

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#72 Beitrag von TobiasXY » 2015-02-01 4:44:21

Liegt das vmax bei der 100er ubersetzung mit 14.00 nicht bei ca 110?

Oder wurden die 14.00 schon eingerechnet?

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#73 Beitrag von Gusa » 2015-02-01 9:38:22

Moin zusammen,

@ Pirx: Danke für die Info. Ich glaube es gibt noch eine Übersetzung 4,20 oder so ähnlich irgendwas um die 3,70 soll es da auch noch geben da muss ich nochmal genau nachfragen.
Das Getriebe ist von ZF Automatik 5HP-500
V-Getriebe G10002
Achsgetriebe WW 6442/6443 Z=29/17
mehr habe ich leider nicht. Das Auto wird wohl so um die 11 Tonnen wiegen.

Also wenn es die Übersetzung noch kürzer gibt sollte ich diese nehmen? Wie siehts denn dann damit im Gelände aus?

@Campo: Glaubst du nicht das der Verbrauch mehr sinkt?

@ Tobiasxy : die 14.00 sind schon eingerechnet worden.

Vielleicht gibt es ja noch jemand der das gleiche Getriebe verbaut hat und mehr Infos dazu hat. Wurden ja fürs Militär des Öfteren verbaut.

LG Guido
Zuletzt geändert von Gusa am 2015-02-03 22:20:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#74 Beitrag von Mark86 » 2015-02-03 17:10:40

Die Elektronik ist nicht das Problem, die funktioniert und hält. Das Problem sind die Sensoren, Aktoren und vor allem die Verbindungen. Das ganze Kabelzeug, Stecker, usw. usf. und vor allem Stecker und Kontakte machen das Theater und dann die Software.

Wenn da was nicht mitspielt, läuft der Motor blos noch im Notlauf oder gar nicht mehr...
Kaputtgehen und liegen bleiben kann man auch mit nem OM652, und wenn man damit an der richtigen Stelle liegen bleibt, ist auch das ein Desaster...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#75 Beitrag von OliverM » 2015-02-03 21:04:37

Mark86 hat geschrieben:Die Elektronik ist nicht das Problem, die funktioniert und hält. Das Problem sind die Sensoren, Aktoren und vor allem die Verbindungen. Das ganze Kabelzeug, Stecker, usw. usf. und vor allem Stecker und Kontakte machen das Theater und dann die Software.

Wenn da was nicht mitspielt, läuft der Motor blos noch im Notlauf oder gar nicht mehr...
Kaputtgehen und liegen bleiben kann man auch mit nem OM652, und wenn man damit an der richtigen Stelle liegen bleibt, ist auch das ein Desaster...

Was bitte ist ein OM652 ?

Grüße

Oliver
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#76 Beitrag von Mark86 » 2015-02-03 21:13:43

Alter Mercedes Dieselmotor der immer läuft :D

Um was konstruktives bei zu tragen:
Wenn du ein Leistungsdiagramm vom Motor hast, sprich Drehzahl / Drehmoment, die einzelnen Gangübersetzungen, die Hinterachsübersetzungen und die Reifen, dann kannst du ausrechnen, wo du hin musst. Du kannst auch auf Grund des Fahrzeuggewichtes ausrechnen, wie viel Kraft du brauchst, um das welchen Berg hoch zu bekommen. Vor allem aber solltest du dir die Gangspreizungen anschauen, dass wenn du ihn lang machst und deine Leistung nicht mehr für den letzten Gang reicht, du runter schalten musst und dann schaust, wo du hin kommst...

Bei meinem Fahrzeug (5 Gang) ist es z.B. so, dass es VMax 98 läuft, aber wenn ich mit den 170PS bei Maxdrehmoment 2800upm / 95km/h den Berg nicht hoch komme, im 4. Gang bei 65km/h kleben bleiben würde...

Wenn bei meinem Oldi der 3. Gang (letzter) nicht mehr reicht, hänge ich mit 70km/h in den Bergen. Den gibts auch mit 4-Gang Getriebe, da hängste dann in den Bergen mit 55 im 2. weil der 3. zu lang ist, und der 2. ist eigentlich zu kurz.

Dann solltest du schauen, ob die Drehzahl noch erträglich ist, vom Geräuschniveau her, mit meinem Wohnmobil kann ich die Berge mit Anhänger mit 80 im 3. fahren, das machste 2x und dann klingeln dermaßen die Ohren, das man doch mit 60 im 3. hochkriecht...

Dann musst du schauen, wo du damit rumfährst und die unteren Ganggrenzen beachten. Mein Fahrgestell läuft z.B. von 30-100 im 5. Gang, das heißt, in Kreisverkehren usw. nur einmal runter schalten, das heißt aber auch, das man innerhalb geschlossener Ortschaften alles lässig im 5. Gang durchfahren kann, macht man den länger, muss man mehr schalten, etc.

All diese Dinge, auch die Elastizität des Fahrzeuges, etc. kann man berechnen...
(Hab ich aber das letzte Mal zur Meisterprüfung gemacht)
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#77 Beitrag von OliverM » 2015-02-03 21:26:46

Mark86 hat geschrieben:Alter Mercedes Dieselmotor der immer läuft :D

)
Aha , ich kenne nun ja doch so einiges an Baureihen von Mercedes-Motoren aber ein OM 652 ist mir noch nie untergekommen. Vielleicht kannst du mir ja helfen meine Bildungslücke zu schließen und schreibst etwas mehr zu diesem Motor . Gerne auch in einem anderen Thread , um den hier nicht zu zerstückeln.

Grüße

Oliver
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#78 Beitrag von Mark86 » 2015-02-03 21:42:11

Es hätte gereicht, fest zu stellen, dass ich mich verhauen habe und 352 meine.
Ich hab sonst idr. mit PKWs zu tun die immer eine 6 vorne haben (601, 602, 603, 604, 605, 606...)
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#79 Beitrag von Ulf H » 2015-02-04 10:23:03

Mark86 hat geschrieben:Die Elektronik ist nicht das Problem, die funktioniert und hält. Das Problem sind die Sensoren, Aktoren und vor allem die Verbindungen. Das ganze Kabelzeug, Stecker, usw. usf. und vor allem Stecker und Kontakte machen das Theater und dann die Software...
... o.k. die Elektronik ist also kein Problem, nur all ihre (im hinteren Teil des Satzes beschriebenen) Bestandteile ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#80 Beitrag von Mark86 » 2015-02-04 10:33:04

Ulf H hat geschrieben:
Mark86 hat geschrieben:Die Elektronik ist nicht das Problem, die funktioniert und hält. Das Problem sind die Sensoren, Aktoren und vor allem die Verbindungen. Das ganze Kabelzeug, Stecker, usw. usf. und vor allem Stecker und Kontakte machen das Theater und dann die Software...
... o.k. die Elektronik ist also kein Problem, nur all ihre (im hinteren Teil des Satzes beschriebenen) Bestandteile ...

Gruss Ulf
In wie weit ein Stecker, Kabel, Stellmotor zu Elektronik gehört, ist eher ein Milchmädchendefinitionsfrage... Ich meinte, das Transistoren, Kondensatoren, Dioden, ICs & Co idr. keine großen Probleme machen...
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#81 Beitrag von Gusa » 2015-06-09 10:17:08

Hallo,
mal eine kurze Vorstellung wo der Wagen soweit fertig ist.
Jetzt wird nur noch die Achsübersetzung geändert.

Gruß aus dem Sauerland
Guido
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#82 Beitrag von Mark86 » 2015-06-09 10:40:08

Sehr chick.
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#83 Beitrag von el Capitán » 2015-06-09 11:19:33

Hallo Guido,

meinen Glückwunsch zum Erwerb dieses Reisemobils!

Zur Thema „Verlängerung der Übersetzung“ möchte ich etwas anmerken:
In einem Geländefahrzeug kann die Übersetzung gar nicht kurz genug sein! Du hast Dir ein Gelände-Wohnmobil gekauft. Wenn Du wirklich ins Gelände damit willst, dann willst Du dort so langsam wie möglich fahren können.

Hier muss ein Kompromiss gewählt werden zwischen Bequemlichkeit beim Reisen auf der Straße und Geländetauglichkeit. Die schnellste Übersetzung solltest Du wählen, wenn Du davon ausgehst, dass das schwierigste bevorstehende Gelände ein Feldweg sein wird. Wenn das so ist, dann ist aber die Notwendigkeit der ganzen Allradtechnik fraglich.

Beste Grüße,
el Capitán
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#84 Beitrag von Gusa » 2015-06-09 13:41:10

Hallo Capitan,
über dieses Thema mache ich mir schon länger gedanken.
Ende der Woche fahre ich nach Maurer in Türkheim und werde die Sache noch mit ihm besprechen.
Es ist wohl nicht so einfach da ein ZF Automat verbaut ist und er hinterher auch noch alle Gänge durchschalten sollte. ZF kann ein bisschen die Schaltpunkte verändern, ist aber nicht so viel.
Jedenfalls möchte ich im LKW Verkehr mitschwimmen können und das im Grünen Drehzahlbereich.
Im Moment habe ich ein Verbrauch von 29 L und hoffe dann auch nochmal so 3-4 liter weniger zu verbrauchen.
Klar ist jedenfalls "Einen Tod muss man Sterben" und das wird wohl der des Geländes sein da ich von 90% Straßennutzung ausgehe.

LG Guido

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#85 Beitrag von Uwe » 2015-06-09 14:13:13

Gusa hat geschrieben:Im Moment habe ich ein Verbrauch von 29 L und hoffe dann auch nochmal so 3-4 liter weniger zu verbrauchen.
Hmm, der 1829er Axor mit Permanent-Allrad und 14er XZLs und APs vorn und hinten, den ich ab und an durch die Gegend schubse, nimmt sich bei 10t Gewicht auch seine 30l im Durchschnitt. Und das bei 1600 U/min bei 90 km/h (Ende grüner Bereich). Allzu viel Hoffnung auf 4 l weniger würde ich mir daher nicht machen...

Grüße
Uwe
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#86 Beitrag von campo » 2015-06-09 15:57:11

Halo Gusa
Wie sagt man das auf Deutsch ? Donnerwetter war das ein schönes Fahrzeug in BK ! :D
Zeige uns bitte ein weiteres Bild weil das Kundenfahrzeug ihnen nicht zu besichtigen war.
Auch bitte von dein Hilfsrahmen noch ein weiteres , genau wie ich das vorstelle und sehr Profi.
Man sieht auch warum der Hilfsrahmen ein paar € mehr kosten wie beim Wettbewerb.
Sind es 4 oder 5 Rahmenfedern pro Seite ?

Zum Vergleich:
Meine Hinreise mit €5 EEV 13.290 (achse 147km/h 12gang tipmatic) war Brussel>BK 22,9 l/100km
Und inklusive Rückreise ergab es im schnitt 21,9 liter für die 1100km laut Bordrechner.
Wobei ich versuche meistens bergabwärts, recht schnell aber verbrauchsoptimiert zu fahren mit meine 10,3T :D Bergaufwärts wirst du wahrscheinlich jetzt schon vorbeisnorren.
Gruesse Campo

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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#87 Beitrag von MANniMan » 2015-06-09 18:40:05

Hallo Guido,

das ist ein echt schickes Auto geworden...jetzt noch den Verbrauch und die Reisegeschwindigkeit in den Griff kriegen, dann ist es sicher nahezu perfekt...auf jeden Fall Euch viel Spaß damit... :rock: :spiel:
Liebe Grüsse
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#88 Beitrag von Gusa » 2015-06-10 8:10:41

Hallo Campo,

von Innen hab ich leider noch keine Fotos gemacht jetzt wo er fertig ist.
Es sind 5 Federn pro Seite verbaut.

Es stimmt aber nicht das man das Auto in BK nicht besichtigen konnte, im Gegenteil es waren meist nur kurze Wartezeiten angesagt weil sehr viele Leute Interesse hatten undszch den Wagen angeschaut hatten.

Von wegen Verbrauch: Ich habe mit mehreren Besitzern von MAN 10.220-10.225 gesprochen und ich halte den Verbrauch von 25 Litern realistisch da fast alle drunter liegen.
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#89 Beitrag von Uwe » 2015-06-10 8:14:48

Gusa hat geschrieben:Von wegen Verbrauch: Ich habe mit mehreren Besitzern von MAN 10.220-10.225 gesprochen und ich halte den Verbrauch von 25 Litern realistisch da fast alle drunter liegen.
Hi,

inwieweit ist der Antriebsstrang Deines 18-Tonners mit dem der 10-Tonner vergleichbar? Mein Vergleichs-AXOR hat nach meinem dafürhalten die gleichen Achsen wie Dein MAN...

Uwe
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Re: MAN 18.225 Dänisches Militär

#90 Beitrag von Gusa » 2015-06-10 15:30:30

Hi Uwe,
da kann ich nix zu sagen da ich zuwenig Ahnung von der Technik habe. :idee:

Gruß Guido

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