Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

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Iceman1
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Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#1 Beitrag von Iceman1 » 2019-12-16 19:28:28

Hallo zusammen,

Hatte die Tage mal bei Iveco angefragt für die Reifenfreigabe von 14.00R20 auf der Iveco Baureihe 120-23/25.

Das war heute die Antwort:

Ich kann aber bereits im Vorfeld sagen, dass die 14.00R20 für den 120-23AW von uns nicht freigabefähig
sind, da der Abrollumfang dieser Bereifung für die Bremsanlage zu groß ist
.

Da hier im Forum ja einige mit diesen Fahrzeugen unterwegs sind und ebenfalls 14.00R20 draufhaben, nun die Frage wie habt ihr die ohne Freigabebescheinigung von Iveco eingetragen bekommen?
Hab Ihr was an den Bremsen geändert?
Wer war euer Ansprechpartner bei Iveco Technisch Beratung?

Oder hat jemand eine Freigabe die er mir zukommen lassen könnte? :unwuerdig:
Hab die Räder hier liegen und am 27.12 geht das Auto zum Fahrzeugbauer für den Zwischenrahmen.
Dann sollte er umgeschrieben werden auf "Lkw mit Wechselbrücke" und die Räder sollten mit Tachoanpassung eingetragen werden, alles in einem Abwasch.

Das sehe ich nun davon schwimmen... :angry:

Hoffentlich wisst Ihr Rat.

M.f.g.
Michael

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jules
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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#2 Beitrag von jules » 2019-12-16 23:17:55

Moin,

ich hab das mit der technischen Beratung von Iveco komplett durch: der Herr, der früher 14er freigegeben hat, ist nicht mehr im Hause und seine Unterlagen sind nicht digital nach gehalten worden.

395er sind problemlos. Und passen auch IHMO besser zum Fahrzeug. (Weniger Anpassen der Radkästen)

Beste Grüße,
Sebastian

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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#3 Beitrag von Iceman1 » 2019-12-17 14:17:24

Hallo Sebastian,

danke für die Info.
Leider hab ich die 14.00 hier schon liegen, da ja einige hier im Forum die drauf haben, habe ich mit Iveco da nicht das Problem gesehen.
Das dies bei Iveco nicht nachgehalten bzw. eingeflegt wurde... habe ich nicht gewusst und auch nicht mit gerechnet. :(

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felix
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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#4 Beitrag von felix » 2019-12-17 14:59:17

Hallo,

bei Fahrzeugen mit ABS kann der Abrollumfang nur noch in sehr engen Grenzen geändert werden, da sonst die Geber des Abs nicht ausreichend Signale pro gerollten Meter geben. Bei starken Änderungen schließt das Abs aus einer Rad-Umdrehung auf eine falsche Geschwindigkeit und fällt falsche, im Grenzbereich gefährliche Entscheidungen.

In dem Fall müsste auf einen ABS-Radsensor mit mehr Impulsen pro Umdrehung umgebaut werden. Ob das möglich und eintragungsfähig ist, muss in Einzelfall geprüft werden, das geht nicht per einfacher Freigabe.

MlG,
Felix

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FrankyT
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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#5 Beitrag von FrankyT » 2019-12-17 15:31:11

Sers..

Stehe selbst noch vor dem 14.00er Problem..

Allerdings hätte ich hier eine Freigabe von Iveco Österreich für 14.00 auf 120-23AW.. Das scheint kein technisches Problem zu sein.

Mit dem Herrn aus Ulm hatte ich auch schon Kontakt, der ist nett und hilfsbereit, konnte aber kein Gutachten in 14.00 ausstellen aufgrund der Ihm vorliegenden Daten. Verstehe ich und respektiere ich.
Er hat aber auch gesagt dass es nicht unmöglich ist, er kanns halt nur nicht nur über ne Fahrzeug-Id vom Schreibtisch aus beurteilen (und freigeben).

Da kümmer ich mich dann drum wenns in die Richtung geht. Alex78 hat das ja auch noch vor sich.. Irgendeiner wirds schaffen :lol:

Grüße Franky
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jules
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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#6 Beitrag von jules » 2019-12-17 18:19:11

Moin,

was wohl ein Weg sein kann, ist das österreichische Gutachten im Rahmen einer §21 Vollabnahme.

Besprich dich da am besten vorher mit deinem TÜVer, was der sehen will. ABS kann man deaktivieren. Ansonsten: Kotflügel müssen angepasst werden, Tank muss weiter nach hinten, Lenkanschlag muss begrenzt werden, Hitzeschild muss bisschen gedengelt werden (unnötig, wenn Du den Lenkanschlag noch weiter begrenzen willst) und dann natürlich die Tachoanpassung (Winkelgetriebe passt GHT gut und günstig an).

Aber wie gesagt: 395er passen deutlich mehr out-of-the-box. Und 14er kann man IHMO recht gut wieder verkloppen.

Beste Grüße,
Sebastian

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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#7 Beitrag von Iceman1 » 2019-12-17 18:35:04

Danke erst mal für die Infos.
395 sind keine Option, da Sondergröße und fast nur in der EU zu bekommen.
Ich sprech das mit dem aaS mal ab, aber der Fahrzeugbauer sagte schon das der dafür eine Freigabebescheinigung sehen will.
Der Tüv ist wohl bei denen täglich im Haus und die kennen sich schon länger, ich denke er kann Ihn gut einschätzen.
Bleibe an dem Thema dran und werde berichten was sich ergibt.
Weiß nicht ob das jetzt vor den Feiertagen noch was wird.

Wie ist das eigentlich mit einer Einzelabnahme? Was muß da vorgelegt werden und was kostet diese?
Weiß das einer zufällig?

Glg Michael

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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#8 Beitrag von Iceman1 » 2019-12-17 18:36:31

Was ist das Österreichische Gutachten?

Kann am Pad leider nicht editieren.

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FrankyT
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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#9 Beitrag von FrankyT » 2019-12-17 18:55:15

Sers..

Hab dir mal ne PN geschrieben wegen Email/Gutachten.

Im Prinzip könntest auch zu deinem Aufbauer mit den Ori Reifen fahren und selbst dann die 14er danach abnehmen lassen.. Aber dann zahlst halt doppelt..

Nicht jeder Tüver sieht halt gern Papier aus dem Ausland.. Aber in Zeiten der EU bin ich da zuversichtlich.. Die Freigängigkeit & der Lenkeinschlag sind das größere Problem..

Grüße Franky
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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#10 Beitrag von x-o » 2020-02-08 23:21:37

Und, was ist aus der Sache geworden? Ich Habe für meinen 120-23 auch eine Umbereifung auf 14.00 geplant.

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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#11 Beitrag von Iceman1 » 2020-02-14 15:26:23

Nach nix, seitens Iveco in D nichts zu bekommen.
Bin noch mit dem aaS an der Klärung dran.

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FrankyT
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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#12 Beitrag von FrankyT » 2020-02-14 15:57:22

Iceman1 hat geschrieben:
2020-02-14 15:26:23
Nach nix, seitens Iveco in D nichts zu bekommen.
Bin noch mit dem aaS an der Klärung dran.
Sach mal Bescheid was bei Raus kommt..
Ich für meinen Teil werde wohl nochmal auf 395/85R20 umflaggen.. die 6 cm Höhe machen es auch nicht aus und im Radkasten ist's schon arg eng mit 14.00..
Screenshot_20200214_145552.jpg
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Steffie + Thorsten
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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#13 Beitrag von Steffie + Thorsten » 2020-06-06 8:33:26

Wir haben genau dieselbe Problematik mit unserem 120-23, die Umbereifung auf 14.00 und der Umbau der Radkästen ist bereits erfolgt und wir erhalten ebenfalls - unter Verweis auf die Bremsanlage - keine Freigabe von Iveco-Deutschland. Auch wir werden es mit der Freigabe aus Österreich versuchen, wenn wir in ein paar Wochen den großen Erstantritt beim TÜV machen.

Auch wir sind sehr dankbar für alle Informationen rund um das Thema.
PURA VIDA 🦋

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Re: Reifenfreigabe 120-23 mit 14.00R20

#14 Beitrag von sico » 2020-06-06 15:25:48

IVECO hat einfach keine Lust, sich mit unserem Altmetall zu beschäftigen.
Ich habe auf meinem 160-30 16to Fahrgestell die gleiche Bremsanlage, wie auf dem 120-25 12 to Fahrgestell, nämlich eine Rockwell Stopmaster mit 381 mm Trommeldurchmesser und 178 mm Belagbreite.
Das bedeutet, dass dieses Bremssystem 16 to Masse abbremsen kann mit Reifendimension 12R22,5
Daher sollte auch 12 to = 25% weniger Masse beim 120-25 mit Reifendimension 14.00R20 statt 10R22,5 = plus 20 % mehr Radradius problemlos gehen.
Sollte der 120-25 auch noch im zGG reduziert werden auf 10 to, dann hat die Bremsanlage noch mehr Reserven.

Vielleich findet sich ein TÜV-Prüfer, der diesen Zusammenhang auch ohne Bestätigung durch IVECO mal durchdenkt und dann auch akzeptiert.
mfg
Sico

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