EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

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unimag
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#31 Beitrag von unimag » 2020-07-22 13:27:46

Bei allen Werkstattaufenthalthalten (Alles MB-Fachwerkstätten), Südamerika 2, Ägypten 1, war stets die erste Frage: Elektronik ja oder nein? Bei Nein wurde sofort das Tor geöffnet und man versicherte uns, helfen zu können. Bei Ja wären wir abgewiesen worden. Ich habe Leute kennengelernt, die deshalb ihr Auto nach D zurückführen mussten.
Gruß Gerd
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Uwe
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#32 Beitrag von Uwe » 2020-07-22 13:46:34

@Lassie:

und schwupps haben wir uns abgegrenzt und so getan, als wären es die anderen gewesen :huh:
Denken ist wie Googeln, nur krasser
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#33 Beitrag von Mark86 » 2020-07-22 14:58:00

Nur weil sich die Leute die viel Kohle ausgeben und bauen lassen, hier mehrheitlich zurück halten, heist es nicht dass sie hier nicht lesen. Die lesen hier, da kannst du dich drauf verlassen. Nur was will man schreiben, wenn dann die Selbstbastelfraktion direkt mit dummen Kommentaren kommt und weis, wie dass alles billiger geht?
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Wilmaaa
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#34 Beitrag von Wilmaaa » 2020-07-22 15:04:03

Es wäre wirklich schön, wenn Schubladen schon nötig zu sein scheinen, dass dem Schubladenkasterl ein paar mehr als nur zwei Schubladen gegönnt würden.

Es ist nicht so, dass es immer nur zwei Fraktionen oder Schubladen gibt.
Es gibt nicht "die" Selbstbauer, die es "immer" günstig haben wollen, und es gibt nicht "die" Neufahrzeugkäufer, die eine Wapuza nicht von einem 17er Schlüssel unterscheiden können. Es gibt nicht "die" Selbstbauer, die "die" Neufahrzeugkäufer "immer" vergraulen, und es sind nicht "die" Neufahrzeugkäufer arrogant und hochnäsig und "die" Selbstbauer tolle Leute, und umgekehrt und überhaupt.

Es gibt im Forum keine Regel, dass man "so" sein muss, um mitmischen zu können.
Man sollte halt nicht allzu viel Stuss verzapfen, aber auch da sage ich aus vielen Jahren Erfahrung Forumsbetrieb, dass sich das ziemlich die Waage hält zwischen "Selbstbauern" und "Fertigkäufern" und dass insgesamt nur wenige Nutzer diesbezüglich eher negativ hervorstechen.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#35 Beitrag von meggmann » 2020-07-22 15:13:33

... und was manche der „Bastelfraktion“ hier vorgestellt haben ist auf einem handwerklichen Niveau, welches man auch für teuer Geld kaum bekommt.
Gibt immer solche und solche....

Gruß Mag El
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Pirx
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#36 Beitrag von Pirx » 2020-07-22 18:04:50

shobosha hat geschrieben:
2020-07-22 12:11:33
Mich hätte echt mal interessiert, einen Bericht von jemandem zu lesen der mit einem modernen Auto dagewesen ist.
Hallo Burkart!

Dann lies doch erstmal die Reiseberichte von maxd hier im Forum. Er ist mit einem Euro-6(?)-MAN unterwegs.

Pirx
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#37 Beitrag von Enzo » 2020-07-22 20:55:37

shobosha hat geschrieben:
2020-07-22 12:11:33
Danke für Eure Antworten.. wenn ich schaue, wer auf Treffen oder im Internet wirklich in Gegenden mit problematischem Diesel (und großen Höhen) herumfährt, dann sind es wohl tatsächlich immernoch die "alten Laster"..

Mich hätte echt mal interessiert, einen Bericht von jemandem zu lesen der mit einem modernen Auto dagewesen ist.

Viele Grüße
Burkart
Hallo Burkart,
was Euro 5/6 in Afrika betrifft habe ich keine Ahnung. Aber in den nun schon über 8 Jahren, die ich in Südamerika verbringe, habe ich nur eine handvoll Reisefahrzeuge mit Euro 5 gesehen.
Die meisten hatten Probleme, bis hin zur Zurückverschiffung.
Der Bremach eines Schweizers fuhr problemlos, hatte aber einige Modifikationen an Hard und Software, ,mit denen das Fahrzeug seine Betriebserlaubnis in Deutschland verlieren würde.
Von daher nicht verwunderlich, dass du kein Feedback von Reisenden bekommst. Sind kaum welche vorhanden.
Es gibt in den meisten Ländern null Service für solch Fahrzeuge. Wird schon schwierig sein, eine Werkstatt zu finden, die einen Ölwechsel macht. "Euro 5/6 ? Fassen wir nicht an"
Bei Dieselneuzulassungen hier in Ecuador, sind ja zu 99,9% LKWs und Busse, ist man mit Euro 3
schon ganz vorne mit dabei.
Jens

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#38 Beitrag von Mark86 » 2020-07-22 21:36:34

Kann ich nicht ganz so bestätigen.
Neben dem "relativ" neuen Auto von "Pegasus Unterwegs" habe ich am 31.12.2019 noch den angehängten in Chile gesehen ;)
Ansonsten den besagen Havaristen mit dem DPF Filter (Sprinter), einen mit nem neuen Transit (Ad Blue ausgegangen) und ne Reihe Französischer/NL Wohnmobile auf Ducato Basis aber ich glaube dass war es dann.

Ansonsten habe ich nur alte Autos gesehen, einige halbalte MANs, 2 KATs, einige IVECO und die Masse der LKW war Mercedes, alle Allrad, so ab NG Aufwärts, paar 1017er, 917LK, paar SK, paar Hauber, etc. Die meisten LKWs waren alle so zwischen 10 und 50 Jahre alt...
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IMG_20191231_141754k.jpg
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#39 Beitrag von advi » 2020-07-22 22:37:37

shobosha hat geschrieben:
2020-07-20 13:05:17

Wer von Euch fährt einen EURO 5 / 6 und war damit schonmal in den problematischen Gebieten (Afrika, Südamerika, Iran, Mongolei usw ? Und bei wem hat es funktioniert? und wer hatte Schwierigkeiten? Und wie habt Ihr die geloest?

Wie Joern schon geschrieben hat, geht es wohl durchaus.

Ich hatte mich letztes Jahr sehr lange mit Kolja von Seabridge unterhalten und dann mit https://www.schaknat.de/motoroptimierun ... ohnmobile/
Es gibt durchaus Erfahrungen damit, die Harnstoff und Schwefel Problematik zu lösen.

Je nach Fahrzeug kostet es mehr oder weniger viel. Notfalls fliegen die auch wohin um Dir den Mist zu lösen.

Deswegen würde ich vorher klären, welche Fahrzeuge leicht umzurüsten sind.
Und Werkstätten, die Dir vor Abreise den Filter ausbauen gibt es auch ;)
Wenn der Lkw LED für den Partikelfilter drin hat, überbrückt man die Elektronik und steuert nur die grüne LED an. Die Idee stammt von einem Kumpel.
So kommst Du stressfrei durch Europa. Und nach der Rückkehr rüstest Du um :)

Alles nicht wirklich legal, aber sieht legal aus ;)
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

Wie viel Expeditionsmobil ist nötig - unsere kommende 3,5 to Lösung viewtopic.php?p=824020#p824020

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