EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

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shobosha
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EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#1 Beitrag von shobosha » 2020-07-20 13:05:17

Hallo zusammen

Die neuen Motoren Euro 5 / 6 setzen sich ja immer weiter durch. Entweder kaufen wir (relativ gesehen) immer ältere Fahrzeuge, oder wir müssen uns
mit Bordcomputern beschäftigen...

Man liest hier gelegentlich blitzlichtartig von schrecklichen Dingen, die einem mit einem modernen Auto widerfahren können. Aber mich würde einmal interessieren
Wie repräsentativ ist das? Oft verbreiten sich die negativen Erlebnisse, ja viel schneller als die positiven?

Wer von Euch fährt einen EURO 5 / 6 und war damit schonmal in den problematischen Gebieten (Afrika, Südamerika, Iran, Mongolei usw ? Und bei wem hat es funktioniert? und wer hatte Schwierigkeiten? Und wie habt Ihr die geloest?

Wenn man in der Wüste mit Fehler #0013838 konfrontiert wird.... was macht man dann?

Viele Grüße schonmal ....

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#2 Beitrag von CharlieOnTour » 2020-07-20 13:10:56

shobosha hat geschrieben:
2020-07-20 13:05:17

Wenn man in der Wüste mit Fehler #0013838 konfrontiert wird.... was macht man dann?

Viele Grüße schonmal ....
Hilfe organisieren, so wie bei älteren Fahrzeugen auch, wenn man es selbst nicht reparieren kann.

Gruß
Chris

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meggmann
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#3 Beitrag von meggmann » 2020-07-20 13:43:35

Wenn ich mit so etwas auf Weltreise gehen möchte würde ich mir auf jeden Fall ein passendes Diagnosegerät mit der passenden Software kaufen - die 2-4 k€ wäre es mir Wert. Mal so 1.000 km im Notprogramm rumzuckeln ist doof.
Grundsätzlich (bzw aus eigener Erfahrung) bleiben LKW heute nicht öfter liegen als früher (eher sogar seltener). Aber insbesondere um die nötigen Teile zu beschaffen wäre die Software hilfreich - auch um mal einen Fehlerspeicher rückzusetzen.

Gruß Marcel
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#4 Beitrag von Oelprinz » 2020-07-20 21:01:35

also generell ist das ja hier ein Thema für viel Bier und Chips...aber:

Nur kurze Gedanken:

1. In zwei Jahren gilt z.B. in Brasilien Conama P8...damit wird dann dort Schwefelarmer Kraftstoff und Harnstoff flächendeckend verfügbar sein und sich weiter verbreiten. Wer also heute baut und in 2Jahren dort fahren will, hat kein Problem.

2. OBD ist eine standartisierte Schnittstelle. Ein kleines Netbook kostet 250,-eu, der OBD-Stecker 12,50eu. So mach ich das für PKW. Daran wird es vermutlich nicht scheitern.

Wenn ich nun vergleiche, wie lange heute LKW betrieben werden und für wie lange die früher ausgelegt waren...hätte ich das Geld, ich würde neu kaufen und fahren!

klar bleiben Fragen offen:
-was ist mit den entlegeneren Ecken in Afrika?
-wenn an neuen LKW viel mehr Teile sind, ist dann die Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall nicht größer?

Ich glaube das Risiko ist verblüffend gering.

Und noch der letzte Gedanke: damit wird mein Super-basic "fährt immer und überall" EU1-LKW :spiel: nicht mehr so begehrt sein! Im Ernst? Who cares :smoking:

Gruß
Volker

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#5 Beitrag von CharlieOnTour » 2020-07-20 21:07:35

Dann lese Mal mit deinem obd Chinaböller die Getriebesteuerung oder die Wegfahrsperre aus.
Lerne Mal deinen Schlüssel neu an, weil das Fahrzeug deinen vergessen hat.

Um es vorweg zu nehmen, das geht damit nicht.

Aber generell gilt bei Werkzeug, wenn du damit nicht umgehen kannst, bringt es nichts.

Gruß
Chris

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#6 Beitrag von meggmann » 2020-07-20 21:14:38

Deswegen hatte ich ja auch 2-4.000€ geschrieben.
Mit den 08-15 OBD Adaptern liest man nur die oberste Schicht aus - darunter ist es nicht mehr so ganz Standard. Heute muss man viele Ersatzteile auch dem Fahrzeug als neues Teil mitteilen (hatte ich mal in meinem Fahrzeug aus Zuffenhausens - Hydraulikblock ABS - austauschen ging schnell, das Fahrzeug zur Zusammenarbeit mit der Hardware zu bewegen war deutlich schwerer).
Gruß Marcel
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#7 Beitrag von Oelprinz » 2020-07-20 21:20:46

Zitat: "Aber generell gilt bei Werkzeug, wenn du damit nicht umgehen kannst, bringt es nichts."

Stimmt :angel:


no further comment.

Gruß
Volker

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#8 Beitrag von meggmann » 2020-07-20 21:27:19

Aber am schlimmsten ist es einen zu haben der mit einem Werkzeug umgehen könnte und man hat es nicht dabei.
Der Spruch "Aber generell gilt bei Werkzeug, wenn du damit nicht umgehen kannst, bringt es nichts." zählt nur bei der Soforthilfe aber darum ging’s ja hier nicht.

Die OBD Software kann man auch per Telefonanleitung anschließen und auslesen. Hast du keine dabei wird die Antwoet sein „da müssten sie jetzt die OBD auslesen dann könnten wir ihnen helfen - also fahren sie mal eben 3000 km zur nächsten Servicestation“

Gruß Marcel
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#9 Beitrag von CharlieOnTour » 2020-07-20 21:58:02

Etwas mehr Praxis bitte!

Gruß
Chris

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#10 Beitrag von meggmann » 2020-07-20 22:05:00

Mir reicht das an Praxis - ohne ist jede „Kleinigkeit“ ein Heimatschuss - sonst muss man halt die Fachfrau oder Fachmann mit dem Laptop einfliegen lassen - oft genug erlebt. Kann ja jeder machen wie er möchte, ich hätte da keine Lust zu.

Gruß Marcel
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#11 Beitrag von Mark86 » 2020-07-20 22:21:44

Das Problem ist eigentlich nur schlechter Diesel und schlechter Diesel in verbindung mit langem Aufenthalt in großen Höhen, sowie die Versorgung mit AdBlue.
Ist halt blöd, wenn die Karre nciht mehr anspringt weil dein AdBlue Tank leer ist oder nicht mehr läuft, weil dein Partikelfilter verstopft ist...
Wer sich n neues Auto kauft, sollte die Kohle haben dass AdBlue Thema softwareseitig lösen zu lassen und dabei auch den DPF zu Hause zu lassen...

Wichtig ist, sich zu überlegen wie man die EOBD AU hin bekommt, wenn ne falsche Software drauf ist und diese Teile fehlen...

Ich fahre n altes Auto, wo ich mit Prüflampe, Kabelbindern, Draht und Hammer immer machen kann, dass das weiterfährt. Mit einem Oldtimer bleibt man nicht liegen, man bleibt nur stehen. Wenn man kann, fährt man auch mit nem halb kaputten Oldtimer weiter oder flickt den so zusammen, dass man weiter fährt.

Bei nem neuen Auto kann man halt nen Stecker rein stecken, wenn es zickt. Dass es zickt, heißt ja nicht, dass es stehen bleibt. In der Regel gibt es entsprechende Notlaufprogramme die dazu führen, dass es doch irgendwie fährt, wenn auch nur im 2. Gang oder mit reduzierter Leistung, etc. Das Steckerreinsteckgerät kann man kaufen, Minidiag von Daimler lag so um 800, ne Star Diagnose kostet dass selbe und für n Laptop, 2 Kabel und n Multiplexer findet sich in nem LKW wohl Platz... Und wenn man kann, kann man damit unterwegs auch die Diagnose machen, oft sind es irgendwelche Kabel oder Steckverbindungen, manchmal irgendwelche Sensoren die man vorher einfach neu kauft und mit nimmt und elektronik selber ist sehr sehr selten defekt.

Wenn man nicht kann, tja, kann man dann auch nen alten LKW reparieren? Wahrscheinlich nicht.
Egal ob neu oder alt, man sollte sich mit seinem Reisegerät entsprechend beschäftigen und auskennen und dann wird es mit beidem was...
Auf der Welt ist man ja auch nie alleine...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#12 Beitrag von Wombi » 2020-07-20 22:22:31

Oelprinz hat geschrieben:
2020-07-20 21:01:35
also generell ist das ja hier ein Thema für viel Bier und Chips...aber:

Nur kurze Gedanken:

1. In zwei Jahren gilt z.B. in Brasilien Conama P8...damit wird dann dort Schwefelarmer Kraftstoff und Harnstoff flächendeckend verfügbar sein und sich weiter verbreiten. Wer also heute baut und in 2Jahren dort fahren will, hat kein Problem.

Gruß
Volker
Eine sehr mutige Aussage ......

Gruß, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#13 Beitrag von meggmann » 2020-07-21 10:29:05

Hat ja keiner gesagt wie groß die Flächen die bedeckt werden sind....

Gruß Marcel
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- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#14 Beitrag von Mark86 » 2020-07-21 10:36:53

Das mit der "flächendeckenden Verfügbarkeit von Harnstoff" war vergangenen Winter für den ein oder anderen Reisekollegen doch ein größeres Problem.

Bezüglich der Dieselqualität kann man es im weiten vergessen, überall in Südamerika Euro 6 fähigen Diesel zu bekommen und so wie dass da aussieht, wird dass nicht in 2 und auch nicht in 5 Jahren flächendeckend möglich sein.
Das Problem ist aber nicht nur die Dieselqualität, sondern vor allem der Filter der den Dreck vom schlechten Diesel nicht mag und noch viel mehr dass ganze gepaart mit dem Aufenthalt in großen Höhen... Die Höhenthematik hat man in Afrika halt nicht.

Ich habe Leute getroffen, die es versucht haben und die per Abschlepper weiter gefahren sind und dann einen langen Werkstattaufenthalt hatten, um den Dieselfilter aus bauen zu lassen, (das dauert nicht so lange, Schweißgeräte und n Stück Rohr gibts da genug), auf nen Adapter aus Deutschland gewartet haben um ihr Fahrzeug mit dem Internetz zu connecten und eine deutlich 4 stellige Summe für eine neue Motorsoftware ausgegeben haben, damit der Wagen auch ohne den DPF wieder fährt.

Was man mit so nem Fahrzeug dann macht, wenn man wieder zu Hause ist und zwecks eines weiteren Betriebs- oder Verkaufs ne Euro 6 Abgasuntersuchung mit OBD Adapter bestehen will, dass konnte mir allerdings noch niemand sagen...

Die neuen LKW Modelle die da rum fahren haben übrigens keine DPF sondern die haben nur normale Schalldämpfer drinnen, wo bei den EU Modellen die Abgasaufbereitung sitzt ist da sehr viel Platz. Die haben auch keinen Ad Blue Tank und eine entsprechende Motorsoftware für Export...
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#15 Beitrag von RobertH » 2020-07-21 10:57:48

Hier gibt es eine Übersichtskarte mit den aktuellen Schwefel-Anteilen im Diesel : https://www.unenvironment.org/explore-t ... r-campaign

Eigentlich kann man mit Euro-VI-Fahrzeugen alles auslassen was schlechter als grün ist.

Wir haben in den Emiraten Reisende mit einem neuen Euro-VI-Sprinter getroffen, die es nichtmal auf direktem Weg durch den Iran geschafft haben ohne dass der DPF zugesetzt war.
Im Notlauf und mittles Fehlerlöschen mit einem chinesischen Billigtester hat man es dann über den persischen Golf geschafft und musste feststellen dass der Partikelfilter bei den Treibstoffqualitäten in VAE und Oman auch nicht regeneriert.

Wegen der Elektronik würde ich mir da keine Sorgen machen.

Viele Grüße
Robert

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#16 Beitrag von Mark86 » 2020-07-21 11:08:20

Doof ist, dass die neuen Autos bei abgasrelevanten Fehlern irgendwann abschalten und sich nicht mehr starten lassen, wenn man hartnäckig den DPF Fehler ignoriert oder AdBlue leer ist. Aber im Grunde ist dass wie mit jedem anderen Arbeitsgerät auch. Man muss sich halt damit beschäftigen, egal ob es n Laubgebläse ist, bei dem man einmal im Jahr das Öl wechseln sollte oder n alter LKW bei dem man wissen sollte, wo seine Dieselleitung ist, wie man ne Einspritzpumpe entlüftet und wo man abschmiert oder n neuer LKW, wo auf Fernreisen n Diagnosetester einfach dazu gehört und wo man auch n bisschen mit umgehen können sollte...
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#17 Beitrag von joern » 2020-07-21 12:49:19

Beim "betreuten Reisen" auf allen Kontinenten nehmen zu ca 90% Fzg nicht älter als 3 Jahre teil. Diese kann man entsprechend vorbereiten, DPF raus, Adblue rausprogrammieren (und darauf achten, dass die nächste Service Werkstatt diesen "Fehler" nicht wieder korrigiert.) Diagnosegeräte müssen dabei sein. Defekte Teile, vom Sensor bis zum kompletten Getriebe, werden eingeflogen, ggf auch ein Servicetechniker.
Die evtl. verkürzte Motorlebensdauer durch hohen Schwefelanteil wird in Kauf genommen.
Ist also alles machbar. Kostet halt, aber die Neufahrzeuge kosten ja auch.

Ich persönlich bevorzuge alte Technik. Wenn Geld keine Rolle spielt - dann perfekt gewartete alte Technik. :D
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#18 Beitrag von Lassie » 2020-07-21 13:20:36

Wenn Geld keine Rolle spielt - dann perfekt gewartete alte Technik.
Hallo,

das sehe ich auch als Königsweg an - und man sollte in der Lage sein, die Wartungen auch selbst durchführen zu können.
Sonst kann man auch gleich eine vollautomatische Vollkasko-Piep-Hup-Blink-Mäusekino-für-den-Fahrer-Mitdenk-Kiste fahren - die bis zum ersten Defekt wahrscheinlich sogar überraschend lange durchhält. Aber dann wird es eklig und/oder teuer :ninja:

Wie war das mit dem nagelneuen Mercedes X-Class Pick-Up mit schönem Aufbau der letzten Winter bis nach Mauretanien - aber halt nur bis dort hin - gehalten hat?!

Viele Grüße
Jürgen
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#19 Beitrag von exmuff » 2020-07-21 14:25:57

Lassie hat geschrieben:
2020-07-21 13:20:36
Wie war das mit dem nagelneuen Mercedes X-Class Pick-Up mit schönem Aufbau der letzten Winter bis nach Mauretanien - aber halt nur bis dort hin - gehalten hat?!
Du meinst den, von dem wir bisher nicht mal die Schadensursache kennen und der somit viel Raum für Spekulationen übrig lässt?

Viele Grüße
Pit

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#20 Beitrag von Weickenm » 2020-07-21 16:51:46

Moin!
exmuff hat geschrieben:
2020-07-21 14:25:57
Lassie hat geschrieben:
2020-07-21 13:20:36
Wie war das mit dem nagelneuen Mercedes X-Class Pick-Up mit schönem Aufbau der letzten Winter bis nach Mauretanien - aber halt nur bis dort hin - gehalten hat?!
Du meinst den, von dem wir bisher nicht mal die Schadensursache kennen und der somit viel Raum für Spekulationen übrig lässt?

Viele Grüße
Pit
Habt ihr mir bitte einen Link?

Beste Grüße
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#21 Beitrag von Ulf H » 2020-07-21 17:08:36

@oelprinz ... für wie lange wurden früher LKW ausgelegt und für wieviel früher? ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#22 Beitrag von Mark86 » 2020-07-21 18:53:36

Ulf H hat geschrieben:
2020-07-21 17:08:36
@oelprinz ... für wie lange wurden früher LKW ausgelegt und für wieviel früher? ...

Gruss Ulf
Also son NG wie ich habe, 1017, 1019, etc. mittlere Klasse ist genau so ausgelegt wie die LK Klasse von Daimler, so alles was 814, 817, etc. auf 500.000km.
Die schwere Klasse, bzw. SK Serie auf 1.000.000km...

Das ist aber bei Daimler ne recht "sichere" Auslegung, dass heißt, die NG Serie hält wenn alles gut läuft auch 600, 800.000km ohne Probleme und die SK Serie fahren auch 1,5 Millionen KM. Ich kenne Actros MP3 die haben auch 1,7MIO KM und ersten Motor, erstes Getriebe, Achse, etc. und keine großén Reparaturen daran...

Vor 2 oder 3 Jahren wurde die Laufleistungsvorgabe dann angehoben, die kleinen LKWs (Atego) auf 600.000 und die Fernverkehrslkws auf 1.200.000km.

Die PKWs mit Fronantriebsplattform sind für 160.000km gebaut, die Langstreckenfahrzeuge C/E/S Klasse seit den 80ern auf 300.000km.
Wobei grade die Baureihen 124, 190, etc. beweisen dass bei einer Auslegung auf 300.000km durchaus auch 400, 500 oder 600.000km kein Thema sind.
Werkstaxis liefen problemlos zwischen 800.000-1.200.000km, waren allerdings auch andere Autos...

Das alles hängt natürlich auch stark von der Nutzung ab, es gibt auch Langstreckenfahrzeuge (124er) die laufen über ne Millionen KM und es gibt Kurzstreckenelche, die sind nach 80.000 komplett tot...

Alles in allem grade beim LKW sind wenig KM aber nicht unbedingt gut. Grade bei Feuerwehrautos findet sich viel an Standschäden, die erst zu Tage treten wenn man anfängt damit rum zu fahren (was die Feuerwehr ja selten macht) und da ist n gepflegtes Auto mit 200.000 oder 300.000km oft besser als eine Standleiche mit 20 oder 30.000km...
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#23 Beitrag von shobosha » 2020-07-22 12:11:33

Danke für Eure Antworten.. wenn ich schaue, wer auf Treffen oder im Internet wirklich in Gegenden mit problematischem Diesel (und großen Höhen) herumfährt, dann sind es wohl tatsächlich immernoch die "alten Laster"..

Mich hätte echt mal interessiert, einen Bericht von jemandem zu lesen der mit einem modernen Auto dagewesen ist.

Viele Grüße
Burkart

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#24 Beitrag von Mark86 » 2020-07-22 12:13:43

Frag doch mal die von Pegasus unterwegs, den LKW hab ich vor einigen Monaten in Ushuaia aufm Campingplatz gesehen, der dürfte zur "neueren" Fahrzeuggattung gehören...
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#25 Beitrag von meggmann » 2020-07-22 12:19:09

shobosha hat geschrieben:
2020-07-22 12:11:33
Danke für Eure Antworten.. wenn ich schaue, wer auf Treffen oder im Internet wirklich in Gegenden mit problematischem Diesel (und großen Höhen) herumfährt, dann sind es wohl tatsächlich immernoch die "alten Laster"..

Mich hätte echt mal interessiert, einen Bericht von jemandem zu lesen der mit einem modernen Auto dagewesen ist.

Viele Grüße
Burkart
Dafür darf / kann man mit den neueren Lastern an Stellen wo die alten nicht mehr hin können / dürfen (USA ist wohl problematisch mit altem Laster bzw Versicherung finden).

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#26 Beitrag von exmuff » 2020-07-22 12:47:36

shobosha hat geschrieben:
2020-07-22 12:11:33
Mich hätte echt mal interessiert, einen Bericht von jemandem zu lesen der mit einem modernen Auto dagewesen ist.
Bedauerlicherweise schreiben hier kaum/gar keine Eigentümer von modernen und hochwertigen Fahrzeugen, da man sich der tolerierten Hexenjagd durch Alt-LKW-Fahrer aufgrund vermeindlicher Dekadenz dieser Fahrzeuge und allgemeinen Negativkommentaren dazu nicht (mehr) aussetzen will...

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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#27 Beitrag von meggmann » 2020-07-22 12:53:36

exmuff hat geschrieben:
2020-07-22 12:47:36
shobosha hat geschrieben:
2020-07-22 12:11:33
Mich hätte echt mal interessiert, einen Bericht von jemandem zu lesen der mit einem modernen Auto dagewesen ist.
Bedauerlicherweise schreiben hier kaum/gar keine Eigentümer von modernen und hochwertigen Fahrzeugen, da man sich der tolerierten Hexenjagd durch Alt-LKW-Fahrer aufgrund vermeindlicher Dekadenz dieser Fahrzeuge und allgemeinen Negativkommentaren dazu nicht (mehr) aussetzen will...
... was ich gelinde gesagt für Blödsinn halte.
Was hier nicht passiert ist die erhoffte Huldigung - aber das Fehlen dieser ist keine Frage des Alters. Wenn was gut ist gestehen das viele ein - wenn was blöd ist kriegt man das aber auch ab (ist mir beides zur Genüge widerfahren). Und nur weil etwas viel Geld gekostet hat muss es weder gut noch funktional sein, kann es aber. Aber ist halt doof, wenn man viel Geld für einen Zwischenrahmen auf den Tisch gelegt hat und einfach jemand der nen alten Billiglaster fährt ums Eck kommt und sagt, dass der Rahmen Mist ist, nicht hält oder funktioniert... das wollte man dann nicht lesen...

Gruß Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
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- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
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Donnerlaster
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#28 Beitrag von Donnerlaster » 2020-07-22 13:02:21

meggmann hat geschrieben:
2020-07-22 12:19:09
shobosha hat geschrieben:
2020-07-22 12:11:33
Danke für Eure Antworten.. wenn ich schaue, wer auf Treffen oder im Internet wirklich in Gegenden mit problematischem Diesel (und großen Höhen) herumfährt, dann sind es wohl tatsächlich immernoch die "alten Laster"..

Mich hätte echt mal interessiert, einen Bericht von jemandem zu lesen der mit einem modernen Auto dagewesen ist.

Viele Grüße
Burkart
Dafür darf / kann man mit den neueren Lastern an Stellen wo die alten nicht mehr hin können / dürfen (USA ist wohl problematisch mit altem Laster bzw Versicherung finden).

Gruß Marcel

Welchen Fall kannst du bestätigen, dass man mit einem alten Laster in USA nicht überall hin darf?
Wir waren mit unserem 1986er G90 ab Mai 2018 für 2 Jahre in Nordamerika. Nirgends hin aufgrund des Alters haben wir nie erlebt..
Und zum Thema Versicherung: da gab es 2017 wohl Probleme, wir hatten für unsere Reisezeit absolut keine Probleme, um eine Versicherung zubekommen.

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meggmann
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#29 Beitrag von meggmann » 2020-07-22 13:10:22

Moin Peter,

ich hatte „wohl“ geschrieben - ob es noch so ist oder wieder oder wieder nicht kann ich nicht sagen - USA ist nicht gerade mein bevorzugtes Reisegebiet. Alles nur Hörensagen - deswegen das „wohl“...
In Europa kommen halt nach und nach immer mehr „grüne Flecken“ hinzu - je nach Land. Österreich ist für mich zu großen Teilen Tabu weil LKW und Euro nix, Frankreich ab 2021 für LKW H auch immer mehr Zonen.
Inzwischen brauche ich deutlich länger Maut, Fahrverbote und Umweltzonen zu erforschen als ne Route zu planen.

Gruß Marcel
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Re: EURO 5 in Afrika / Süd Amerika....

#30 Beitrag von Lassie » 2020-07-22 13:25:18

Bedauerlicherweise schreiben hier kaum/gar keine Eigentümer von modernen und hochwertigen Fahrzeugen, da man sich der tolerierten Hexenjagd durch Alt-LKW-Fahrer aufgrund vermeindlicher Dekadenz dieser Fahrzeuge und allgemeinen Negativkommentaren dazu nicht (mehr) aussetzen will...
Huhu,
ich kann zwar auch keine Hexenjagd erkennen, aber vielleicht sind die Eigner von hochwertigen Fahrzeugen gar nicht auf so ein Forum wie dieses hier und ähnliche angewiesen?!
Der Austausch mit unterprivilegierten armen Schluckern, welche in jedem 2. Post wegen der ach so teuren Steuern, Reparatur- und Unterhaltskosten jammern, ist ja eh sinnlos. Ein Expeditionsmobil hat man, weil man kann....
Warum Reparatur-Anleitungen oder Ausbau-Berichte lesen? Das soll gefälligst die Werkstatt machen.
Reisevorbereitungen? Dafür gibt es den Personal Assistant, die Ehefrau (sorry, sollte jetzt nicht machohaft rüber kommen...) oder ein Fach-Reisebüro, die kümmern sich dann auch um Visa, Versicherungen und so einen Quatsch.
Und moderne Ausbauten kann man am Besten auf den einschlägigen Fachmessen anschauen - dazu muss man sich auch nicht durch irgendwelche Oldtimer-Foren klickern. Oder man vereinbart gleich einen Beratungstermin mit Sekt und Schnittchen und ausreichend Zeit...
Und nach der Reise (done, check!) wird die Kiste vertickert und das nächste Spielzeug darf kommen. In dem Zusammenhang ist es dann eh besser, wenn eventuellen Schwachstellen nicht so laut publik gemacht werden - die drücken ja doch nur den Kaufpreis.

Da ich als Selbst-Ausbauer schon recht lange die Szene beobachte und ein Teil von ihr bin, ist mir mittlerweile auch schon aufgefallen, dass wir hier im Forum eher die belächelten älteren Selbstschrauber sind, welche nirgends richtig reinpassen, altershalber bald aussterben und sowieso keine Führerscheinverlängerung bekommen.

Die junge Hashtag-Generation macht ihre Vanlife-Ausbauten und Selfie-Poser-Reisen vor allem via Social Media publik, Foren sind da so was von Old-School. Und Youtube ist das neue Lexikon, für jede Frage findet man eine krass gefilmte Anleitung.
Die solventen Expeditionsmobil-Eigner haben meist keine Zeit, sich mit so unproduktivem Kram wie Website oder sozialem Austausch rund um LKW's etc aufzuhalten. Da ist das ExMo ein Vehikel zum Zweck welches der Ausbauer der Wahl gefälligst per vereinbarten Spezifikationen und Zeitplan zu bauen hat, die eine Reise ein Projekt, das wird dann geplant, delegiert, budgetiert und durchgezogen, fertig.

Viele Grüße
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam

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