MAN G90 Getriebewechsel - Probleme oder doch nicht?

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stonedigger
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MAN G90 Getriebewechsel - Probleme oder doch nicht?

#1 Beitrag von stonedigger » 2020-07-13 8:07:09

Hallo alle zusammen,

ich brauche Euren Rat! Was soll ich tun?

Historie: Umbau MAN 5-Gang auf ZF 6-Gang - Getriebe nach Anleitung von man 4x4.de

also die aktuelle Situation ist nun wie folgt: Etliche Probefahrten mit vielen Schaltvorgängen funktionieren problemlos. Es könnte sein, dass ich noch irgendwo eine Luftblase hatte, die mittlerweile nach oben gewandert ist. Also wie gesagt: Schaltung funktioniert prima.
Aber: Nach dem Lesen eines Hinweises von Sachs über Zentralausrücker bin ich nervös geworden. Man kann diese angeblich durch falsches Entlüften beschädigen. (Man sollte ja auch nie im Internet nach möglichen Krankheiten suchen) Ich nenne das Syndrom Laster-Hypochondrie.

O.K. also nach dem Lesen des Sachs-Hinweises über das kleine Guckloch den Zentralausrücker betrachtet und tatsächlich hing da ein Tropfen Öl bzw. ein leichter Ölfilm an der Trennstelle (Flansch) zwischen Ausrücker und Getriebe. Das kann noch von unserer DOT4-Panscherei gestammt haben, es könnte DOT4 oder auch Getriebeöl sein. Aber: Alle Wellendichtringe wurden erneuert.

Nun bin ich so viel gefahren, habe den Flüssigkeitsstand des Kupplungsausgleichsbehälters betrachtet und keinen DOT4-Verlust. Also kann es eigentlich der Ausrücker nicht sein, wobei die Menge an der Trennstelle eher ein Film ist.
Die Nachfrage bei Sachs ergab: Eigentlich kann man den Ausrücker im eingebauten Zustand nicht beschädigen, da 1. der Ausrückweg nicht überschritten werden kann und 2. der Ausrücker 50! bar aushält. So viel Druck bekommt man wohl mit 1,5bar Entlüftungsgerät plus Pedal treten (was man nicht machen sollte) trotzdem nicht zusammen.

Es könnte natürlich auch, trotz Austausch Wellendichtring an der Getriebewelle, Getriebeöl sein. Kann man den Unterschied zwischen DOT4 und Getriebeöl irgendwie behelfsmäßig erkennen?

Jetzt bin ich ziemlich ratlos, da wir in 4 Wochen in den Urlaub fahren wollen.

Das ganze Getriebe wieder auf Verdacht hin raus? Wo könnte der Ölfilm herkommen oder ist er gar normal? Hätte ich es nicht gelesen, hätte ich nie nachgesehen und wäre ein glücklicher Mensch.

Was würdet Ihr tun, zumal ich keine adäquate Werkstatt für einen Getriebewechsel habe und es auch schwierig wird, kurzfristig was zu finden. (Was erschwinglich ist)

SD

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Ulf H
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Re: MAN G90 Getriebewechsel - Probleme oder doch nicht?

#2 Beitrag von Ulf H » 2020-07-13 15:56:51

... schmeckt beides bäääh, aber unterschiedlich ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Oskar
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Re: MAN G90 Getriebewechsel - Probleme oder doch nicht?

#3 Beitrag von Oskar » 2020-07-13 16:15:21

..erst mal die Ruhe bewahren, ein Tropfen ÖL am LKW ist quasi nix, fahr mal etwas und beobachte....

Mein Rat...

Viele Grüße

Kai

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