Motor instandsetzung / revision om 352

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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#121 Beitrag von JRHeld » 2020-11-17 23:11:22

Moin,
Ich habe mir heute mal die Teile genauer angesehen.

Im nachstehenden Bild links das auf jeden fall zu verbauende Originalteil
Die anderen beiden kamen glaub ich mit dem Spendermotor mit, oder waren aus irgend einem anderen Grund im Bestand.
Es gibt noch ein weiteres was irgendwie zu einem Fahrzeug mit hydraulischer Kupplung gehören muss, denn da baumeln noch die Reste von nem Kupplungsnehmerzylinder dran...
wie dem auch sei...
20201117_151251.jpg
Ich sehe Zwei Optionen:

Option 1:

Das mittlere Teil wird geopfert.
Außenrum zurecht gestutzt, und dann so weit abgedreht bis es nur noch 10mm stark ist.
dann wird in dem noch zu verbauenden "originalen" Teil auf der Drehbank ein Absatz eingestochen, so, dass der Zentrieransatz des umgeferkelten Teils hier einschnackelt...
+ einfache Bearbeitung aus vorhandenem Material
- das Originalteil (welches nicht mehr verfügbar ist) muss geändert werden... nur ein Versuch, wenns nix wird, Desaster...
- Kein zweites Teil für Jochen :huh:

Option 2:
Aus 10mm Blech ein Teil anfertigen (lassen... fräsen, Bohren, oder Wasserstrahlen..)
Unter Umständen die Bolzenlöcher am "Originalteil" etwas vergrößern, und über Hülsen das zusätzliche Distanzblech in den Löchern oder mit Passstiften in extra löchern positionieren.
+ Leicht mehrere Teile auch für Nachahmung herzustellen
+ geringere Änderungsarbeiten am Originalteil, wenn überhaupt, so bleibt es im original verwendbar...
- Aufwändig fremdzufertigendes Blech
- "schlechtere" Zentrierung des Anlassers

Ich bin mir noch nicht sicher... für Ratschläge dankbar :search:

Der Vollständigkeit noch ein paar Bilder von beiden Anlassern...
20201117_141233.jpg
20201117_141156.jpg
20201117_140854.jpg
AloHa
Jakob
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#122 Beitrag von Nelson » 2020-11-18 12:18:24

Hallo Jakob,


ich würde ein 10mm-Distanzstück bauen. Da nur die Bohrung genau gefertigt sein muss (selbst da geht es ja nicht um hundertstel...) kann man die mit dem Blech und einer Drehbank selbst anfertigen. Das Stück kann grob ausgeschnitten werden und die Bohrung auf der Drehbank gemacht werden. Selbst wenn Du noch extra die Zentrierung machen willst, es müsste genügen ein einziges Mal einzuspannen und daher kann das Distanzstück außen auch asymmetrisch oder ganz unbearbeitet sein; es muss nur irgendwie in die Backen passen. Die Bohrungen für die Schrauben müssen wieder nicht besonders exakt sein.

In Deiner Schilderung klang es so, als hättest Du Zugriff auf eine Drehbank. Daher wäre diese Lösung für mich naheliegend, um zügig und ohne Lieferzeiiten voranzukommen.


Grüße

Nils

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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#123 Beitrag von JRHeld » 2020-11-18 14:29:51

Moin,
Hab hier ne drehbank,
Die läuft aber nicht rund genug um etwas rundes nachzubearbeiten.
Aktuell denke ich ich werde for ein distanzblech mit passstiften oder ähnliches gehen.
Wenn ich das Blech hab, dann kann ich die Teile aufeinander spannen und zusammen durchbohren um die Stifte zu setzen.
Gruß
Jakob
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#124 Beitrag von felix » 2020-11-18 16:31:08

Hallo Jakob,

wollte auch schon "Nageln" vorschlagen, wusste aber nicht, ob das Ding nicht zum Kurbelgehäuse hin auch eine Passung hat. Bei so keinen Teilen kannst du das eigentlich auch aus 10mm Alu Lasern, hätte bei der Größe wenig Sorge wegen Wärmeverzug und nen Zehntel ziehst du im Zweifel auch mit den Schrauben gerade.

MlG
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#125 Beitrag von JRHeld » 2020-11-19 12:26:17

Moin,
ich denke das wird aus einem 10mm Alublech gefräst.
Kenne da jemanden, und es ist auch ein einfaches Teil.
Das wird ungefähr so aussehen
Anlasser distanzstück skizze.jpg
Anlasser distanzstück skizze.jpg (34.98 KiB) 431 mal betrachtet
Im Detail anders, mit unten etwas mehr Fleisch für die Gewinde (siehe im Folgenden)
Und die Maße wollen noch verifiziert werden...

@ Jochen, Ich lasse eins für Dich mit machen.

Das werde ich dann entweder über Hülsen um die Bolzen, oder über 2 extra Stifte positionieren.
von unten werde ich zwei Gewinde in die Platte schneiden, um hier den Ankerpunkt für die Feder Anzuschrauben der das Kupplungspedal hoch hohlt um das Ausrücklager zu entlasten.
Dei "neue" größere Kupplungsglocke hat diesen Nupsie nämlich leider nicht.
Kupplungsfederanschlagspunkt.jpg
AloHa
Jakob
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#126 Beitrag von JRHeld » 2020-11-19 12:35:29

Moin,
der neue Auspufftopf hängt dann auch schon mal unterm Auto.
Auspuff unterm Auto.jpg
Auspuff zwischen den Tanks.jpg
Ist wie ich finde ist der da ganz schön platziert.
Ist nicht der tiefste Punkt...
Habe auch einen "dünenfesten" Halter gebaut.
Am Montag wollen wir provisorisch den neuen Motor mal rein stecken,
dann kann ich schon mal sehn was ich an Rohr und Bögen bestellen muss und wie das überhaupt laufen soll.
AloHa
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#127 Beitrag von JRHeld » 2020-11-19 12:45:37

Moin,
hier sind die beiden Querträger,
der alte hinten, und der aus einem deutlich jüngeren Kurzhauber vorne.
Querträger  Neu versus Alt.jpg
Der neuere ist deutlich massiver gebaut... 1 mm mehr wandstärke..
Dei neue größere Kupplung wie bei den späteren Kurzhaubern (168ps) verbaut, benötigt etwas mehr platz bei den Motorlagern.
Meine Lösung dazu ist eben diesen Träger umzubauen.
Ich hatte das glück einen auftreiben zu können.

da gibt es diese Feder, die das Bremspedal hoch drückt.
die ist auf dem Träger eingehängt.
Feder am alten Träger.jpg
Wenn ich die auf dem neuen Träger einhänge, sieht das aus als würde das nicht wirklich passen...
Feder Passt nicht.jpg
Kann mir jemand sagen wie das in jüngeren 168ps Autos aussieht?
Brauche ich nur eine Feder von nem neueren Auto ? oder ist es original gänzlich anders gelöst? :search:

AloHa
Jakob
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#128 Beitrag von Nelson » 2020-11-19 13:07:03

Hallo Jakob,


bei einigen 911B, 710 und meinem 1113A habe ich die Kupplungen eingestellt. In meiner Erinnerung war das Prinzip jeweils gleich mit der Betätigung durch Anlenkhebel und dem Spannschloss zum einstellen. Aber irgend etwas war zwischen A- und B-Serie komplettt verschieden, ich meine, dass die eine Variante mit Zugkraft betätigt, die andere genau umgekehrt mit Druck. Entsprechend war auch die Mechanik umgekehrt aufgebaut. Darüber hinaus hatte die B-Serie einen extra Mechnismus, der bei falschem Pedalspiel als "Wartungsanzeige" das Kupplungspedal nicht vollständig zurück kommen lässt.

Nun hatte ich nur ein paar Kurzhauberkupplungen in den Fingern, es muss nicht zwingend bei allen so sein. Aber bei den besagten war außer dem Grundprinzip der Betätigung im weiteren Detail nicht viel Gemeinsam bei A- und B-Modell. Demnach (Vermutung) wäre es schwierig beide Generationen zu mischen, wenn man Plug and Play will. Vermutlich ist es dann einfacher ab der Pedalwelle alles einheitlich aus einer Generation zu verwenden, das wäre bei Dir dann am ehesten B-Model-Technik wegen der neueren Kupplung?!


Grüße

Nils

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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#129 Beitrag von Pirx » 2020-11-19 18:35:31

JRHeld hat geschrieben:
2020-11-19 12:45:37
da gibt es diese Feder, die das Bremspedal hoch drückt.
die ist auf dem Träger eingehängt.
Feder am alten Träger.jpg

Wenn ich die auf dem neuen Träger einhänge, sieht das aus als würde das nicht wirklich passen...
Feder Passt nicht.jpg

Kann mir jemand sagen wie das in jüngeren 168ps Autos aussieht?
Brauche ich nur eine Feder von nem neueren Auto ? oder ist es original gänzlich anders gelöst? :search:
Hallo Jakob!

Bei den B-Modellen ist das ganz anders gelöst. Die Feder am Bremspedal gibt es dort gar nicht.
Ich habe leider kein Photo vom B-Modell, wie es da aussieht.

Pirx
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#130 Beitrag von JRHeld » 2020-11-20 23:05:09

Moin Nils,
die Kupplung ist kein Problem.
da muss nur so ne Feder auf der Ausrückgabel eingehängt werden um das Ausrücklager zu entlasten.
Das ist alles kein Problem.

@ Pirx,
vielen dank mal wieder für die Info.
Es währe ja zu einfach gewesen wenn man einfach am Daimlertresen die Feder Hätte kaufen können,
aber egal, was nicht passt wird passend gemacht.
Das ist nun auch nicht wirklich dramatisch kompliziert.

Ansonsten war heute ein guter Tag :D
Das erste mal seit ich angefangen habe das Auto auseinander zu reißen,
dass ich angefangen habe wieder etwas zusammen zu bauen...
Der Löchersternenhimmel in der Spritzwand ist Geschichte, die ganzen kleinen Löchlein von Blechschrauben mit denen da mal was am Motortunnel festgeschraubt war sind zugeschweißt.
Ebenso wie die Löcher von der Verschraubung der doch beachtlich massiv gebauten motorseitigen Spritzwanddämmung.
Die Alte Dämmung wird durch etwas Moderneres ersetzt...
Der total ausgejackelte Durchbruch durch die Spritzwand für die Krückstockhandbremse ist repariert und verstärkt.

Jetzt schweiß ich noch ein paar ordentliche verschraubungspunkte von hinten an, so dass man da was auch immer an definierten punkten an den Motortunnel hängen kann wenn man möchte.
Mir schwebt eine Art Klapptisch oder so vor...

Heute keine Bilder weil das Telefon in der Halle liegen gelassen... :dry:

AloHa
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#131 Beitrag von JRHeld » 2020-11-21 11:52:26

Moin,
noch mal zum Thema Anlasser.
Mein Auto läuft auf 12V, und das möchte ich auch für den Anlasser so belassen,
da ich mir vorbehalten möchte mit einer Batterie für das Fahrzeug (der WoMo Aufbau hat seine unabhängigen Batterien) auszukommen.
Ich weiß dass es so 12-24V Umschalter für Fahrzeuge mit 12V und 24V nur für den Anlasser gibt... wie gesagt, ein solches System schließe ich aus.

Vor 2 jahren habe ich erst neue Anlasserkabel in 95mm² verlegt, auch dass sollte reichen.

Verschiedentlich habe ich von anderen Leuten gehört, dass sie befanden dass die 12V Anlasser für diese Motoren etwas schwächlich seien.
Ich hatte bisher nie wirklich ein Problem.
Für wirklich kalte situationen kann ich mit meiner Wasserstandheizung auch den Motor vorwärmen, zwar nicht auf einen wehrt den die Kühlwasseranzeige darstellen kann ( startet erst bei 60C),
zumindest hatte ich noch nicht die Geduld das auszuprobieren,
aber zumindest etwas, so dass er wohl immer anspringt als wäre es über 0°C.

Nun habe ich ein wenig recherchiert bezüglich neuer und alter Bauform.
Ich denke ich werde bei der alten Bauform bleiben,
denn es scheint für die 12V Anlasser so zu sein, dass die alte Bauform mit 3,6kW aufwartet, wo die neue Bauform nur mit 3kW daher kommt.
20% mehr Leistung, respektive 20% mehr Drehmoment auf dem Anlasser könnten einen relevanten Unterschied machen.

Die Verfügbarkeit scheint kein Problem zu sein, e-Bay ist voll davon für um die 200€.

Oder übersehe ich etwas :search:

AloHa
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#132 Beitrag von JRHeld » 2020-11-25 19:41:47

Moin,
Es geht weiter.
Ein wenig habe ich die Peripherie weiter gemacht.
Spritzwand Gewinde Angeschweißt.jpg
Alle kleinen Blechschraublöcher am Motortunnel zugeschweißt, und ein paar verschraubungspunkte angeschweißt,
damit ich von innen sinnvoll was am Motortunnel festschrauben kann, wie zum Beispiel einen (klapp-)Tisch, oder ein universelles Brett an dem ich dann wiedrum festspaxen kann was mir gefällt... wie z.B. Getränkehalter

Den Motor haben wir reinprobiert.
Motoranprobe.jpg
passt prinzipiell.
Wir haben für das Rein-Raus dann doch die Ölwanne vom Block und den Ölpickup von der Ölpumpe abgeschraubt.
Dann geht es, wenn man den richtigen Winkel erstmal erwischt hat recht einfach.
Turbo konnte dran bleiben, das war kein Problem, ebenso wie das Ölfiltergehäuse, was hier auch etwas kürzer ist als bei dem alten.
Wir hatten eine Kipptraverse (cheep chinesium) die zwar mäßig gut funktioniert, das Leben aber doch deutlich vereinfachte.
Oben vor dem Führerhaus ist es eng mit dem Kran, da muss man aufpassen dass man keinen Schaden an Karosse oder Scheibe macht.

Den Kühler mit Ladeluftkühler haben wir auch schon mal anprobiert.
Hier war mein Bock doch nicht recht genau...
Kühleranprobe.jpg
Am Riementrieb ist es zwar eng, aber nicht soo eng.
Dennoch passe ich den Rahmen zu Gunsten eines Riemenwechsels ohne Kühlerausbau noch an.
Riementrieb eng.jpg
Auch muss ich hier noch ein paar mm rausfuchsen, da es eng ist mit der Kühlermaske.
Soll aber hinzubekommen sein

Das Loch von der Handbremse was ich gerade in der Spritzwand geflickt habe :wub: muss jetzt leider auch noch ein stück rutschen... :wack:
Handbremsthema.jpg
Die Liste der kleinen Themen ist auch lang.
Hier zwei Beispiele.
1. Die Motorlager des A-Modells vorne passen nicht so 100%ig mit den angeschraubten Teilen vom Spendermotor am Block zusammen.
Sie sitzen hinten am Motorlager auf.
Die vom alten Motor sind deutlich schlanker.
Motorlager vorne passt nicht ganz.jpg
Entweder bearbeite ich die deutlich stärkeren teile des Spendermotors etwas nach, so dass es passt (favorisiert)
Oder ich nehme einfach die vom alten Motor.

2. Die Motorlager hinten passen auch nicht 100%ig mit der Kupplungsglocke zusammen.
Schon deutlich besser als die vom A-Modell, aber eben nicht 100%ig. Ich weiß aber auch nicht genau wo die Kupplungsglocke her ist...
Motorlager Hinten passt nicht ganz....jpg
Alternativ kann ich den ganzen Motor auf den Motorlagern 5mm oder besser 10mm unterfüttern, aber viel platz ist nicht zwischen Kupplungsglocke und Motortunnelblech (ungefähr einen Finger breit).
Das hätte auch den Vorteil dass ich unter umständen doch den größeren Schwingungsdämpfer für den 366er Kurbeltrieb verwenden könnte.

Dann habe ich, nachdem ich zuvor nach einer Kommerziellen Lösung gesucht habe, noch ein Werkzeug Nebenprojekt auf gemacht, in das ich gestern einen Tag versenkt habe.
Das wird mal ein Scherenhubtisch.
Scherenhubtisch.jpg
Die Schere fehlt noch. Das Material liegt schon zugeschnitten da.
Aktuell ist es nur ein "RollBrett" Mit einer Traglast entsprechend der rollen von 2,4t..
Hab ich aus einer Stange 50x5 Winkeleisen gebaut...

Aber das Geaste mit dem Rangierwagenheber um das Getriebe auszubauen ohne Schaden zu machen war nicht toll.
Das soll damit beim Wiedereinbau besser gehen!

AloHa
Jakob
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#133 Beitrag von Pirx » 2020-11-25 22:02:41

JRHeld hat geschrieben:
2020-11-25 19:41:47
Dann habe ich, nachdem ich zuvor nach einer Kommerziellen Lösung gesucht habe, noch ein Werkzeug Nebenprojekt auf gemacht, in das ich gestern einen Tag versenkt habe.
Das wird mal ein Scherenhubtisch.

Scherenhubtisch.jpg

Die Schere fehlt noch. Das Material liegt schon zugeschnitten da.
Aktuell ist es nur ein "RollBrett" Mit einer Traglast entsprechend der rollen von 2,4t..
Hab ich aus einer Stange 50x5 Winkeleisen gebaut...

Aber das Geaste mit dem Rangierwagenheber um das Getriebe auszubauen ohne Schaden zu machen war nicht toll.
Das soll damit beim Wiedereinbau besser gehen!
Hallo Jakob!

Der Getriebeausbau mit Behelfsmitteln (ich glaube, ich habe es 5 mal gemacht) hat mich auch gestört. Ich habe mir dann einfach einen 60-Euro-China-Getriebeheber gekauft. Funktioniert damit super und ich konnte ihn auch für den Differentialwechsel an der Zweigangachse umbauen und nutzen.

Welche besonderen Anforderungen hast Du, daß Du für ein solch einfaches Hilfsmittel viel Zeit und Geld verbrätst?

Pirx
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Re: Motor instandsetzung / revision om 352

#134 Beitrag von JRHeld » 2020-11-25 22:46:45

Moin Pirx,
dass ist vielseitig.
Zum einen habe ich auch spaß an so was.
dann sollte es so flach bauen, dass ich neben dem Auto das Getriebe drauf legen kann um es unters Auto zu schieben,
aber mit ausreichend Hubhöhe um es an seinen Platz zu bringen.
Der Hubtisch sollte gegebenen falls auch sonst noch mal nutzbar sein, und sei es nur als Tisch (Gesammthöhe irgendwas zwischen 70 und 80cm)
Bischen Nutzlast sollte das dann auch haben.
Ich bin habe bisher ca 2 Tage investiert (einen zum nachdenken und konstruieren, und einen für den bau in der Werkstatt), und etwa 120€ in material (60€ Rollen und 60€ Stahl).
Bischen Geld muss ich noch mal für 2 m rundstahl investieren, und noch mal einen Tag in der Werkstatt.
Finde ich als Gesammteinsatz vertretbar.
Kommerzielle lösungen in billig für 300€ und die gehen nicht so tief runter, und sind nicht so solide :D
Wenn ich meine Stunden dagegen rechne bin ich natürlich viel teurer, aber es wird gut so, so wie ich das will, und ich hab die Zeit... im Prinzip...

Gruß
Jakob

edit:
habe gerade Getriebeheber gegoogelt...
hast Du ne Grube? dass Du mit so nem langen hohen Teil unter Deinem Auto hantieren kannst?
Aber selbst wenn, dann fänd ich das Heikel die geschätzt 150kg Getriebe oben auf dem wackeligen Ständer zu haben,
wohlmöglich zu versuchen dass durch die Gegend zu schieben, oder unterm Auto das Getriebe von dem Ständer runter zu manövrieren.
Ich hatte "Hilfe" von Freunden aus unserer Schrauberhalle. (Die haben das gemacht, ich hab nur gesagt wie und Werkzeug angereicht)
Zuvor hatte ich dem relativ Großen Rangierwagenheber noch Stützräder angebaut für etwas mehr Kippsicherheit.
Aber allein schon das Umbocken damit die mangelnde Hubhöhe kompensiert werden konnte... ging zwar war aber doof.
Wenn ich schon so gute Hilfe habe, dann sollen die Helfer wenigstens möglichst gut ausgerüstet werden.
Ohne Helfer, würde wenig passieren, und ich das Hobby vermutlich aufgeben ("müssen").

An der Stelle großen dank an alle die sich schon mal eingebracht haben,
oder auch nur ihre Hilfe offeriert haben !!!!
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