Einspritzdüsen OM352

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KU 65
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Re: Einspritzdüsen OM352

#31 Beitrag von KU 65 » 2018-02-03 10:00:35

Mülltüte unter einen Kühlwasserschlauch, dann den Schlauch abziehen und das Kühlwasser in den Beutel laufen lassen.
Gruß Kai-Uwe

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Der Bootsbauer
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Re: Einspritzdüsen OM352

#32 Beitrag von Der Bootsbauer » 2018-02-03 12:18:27

Einkreis- oder Zweikreisanlage?
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unihell
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Re: Einspritzdüsen OM352

#33 Beitrag von unihell » 2018-02-03 13:43:36

Hallo Frank
normalerweise ist der Ablasshahn rechts hinten direkt neben dem Kupplungsgehäuse (Teile-Nr 88). Eventuell wurde da im Zuge des Umbau ein Stopfen reingeschraubt.
Gruß Helmut

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Re: Einspritzdüsen OM352

#34 Beitrag von Gemeindepastor » 2018-02-10 12:52:45

Hallo,
es ist geschafft. Mit den richtigen Werkzeug sind die restlichen Düsen unfallfrei rausgekommen und schon beim Instandsetzer.
Die Hülsen loszuschrauben war mit dem entsprechen Einsatz auch kein Problem, aber Sie rauszuziehen war nicht ganz so einfach. Dieses Werkzeug hatte ich leider nicht. Um die Hülsen ziehen zu können, habe ich einen Griff vom Schraubendreher solange mit Putzlappen umwickelt, bis ich diesen mit leichtem Hammerschlag in die Hülse presste und dann samt Hülse nach oben zog.
Vielen Dank nochmal an die Tippgeber.
LG Babsi und Frank

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Re: Einspritzdüsen OM352

#35 Beitrag von Gemeindepastor » 2018-02-10 19:42:51

Ich dachte, es wäre geschafft, da fielen mir die Gummidichtungen für die Hülse ein. Bevor ich jetzt die Dremel mit der Flexscheibe nehme, frage ich lieber nochmal nach, wie die sonst noch rauszukriegen ist.

Beste Grüße
Frank

JoSuPa
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Re: Einspritzdüsen OM352

#36 Beitrag von JoSuPa » 2018-02-12 22:10:47

irgendwie verstehe ich die frage nicht, ich dachte die gummi-ringen seien beim OM 352 nur gepresst zwischen schutzhülse und zyl.kopf, sollten also mit der schutzhülse rausgekommen sein. Aber scheinbar bin ich da falsch, ansonsten währe die frage ja nicht enstanden. Oder hab ich diese falsch verstanden? und warum hat noch niemand geantwortet?
Gruss John

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Re: Einspritzdüsen OM352

#37 Beitrag von Gemeindepastor » 2018-02-13 0:25:20

Hallo,
die Gummidichtung sitzt in einer Nut im Zylinderkopf fest. Deshalb war es auch so schwer, die Hülsen zu ziehen. Das Gewinde von der Hülse war abgedreht, aber die Dichtung hatte die Hülse fest im Klammergriff.
Und nun frage ich mich, mit welchem Werkzeug ich den Gummi aus der Nut kriegen kann. Der sitzt so stramm und dicht an der Wand, dass ich den nicht rauslüpfen kann. Auch mit einem Pieker komme ich nicht rein, weil ich in der Öffnung nicht genug Platz zum raushelbeln habe. Deshalb dachte ich an eine Dremel mit dünner Trennscheibe, die ich punktgenau auf die Dichtung halte.
Vielleicht hat jemand eine andere Idee.
Gruß Frank

JoSuPa
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Re: Einspritzdüsen OM352

#38 Beitrag von JoSuPa » 2018-02-13 1:13:24

endlich hab ich's verstanden,
wahrscheinlich ist der gummi ausgehärtet und bleibt deshalb "sitzen"
aber mit dem Dremel, dort unten.......bei meinem üblichen pech würde bestimmt die welle des dremel - aufsatzes brechen und natürlich irgendwo hinfallen wo sie nicht sollte.....
kannst du die nicht z.b. mit dem staubsauger ansaugen nachdem beide ventile vom betroffenen zyl.geschlossen wurden sind?
Gruss John

hugobaer
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Re: Einspritzdüsen OM352

#39 Beitrag von hugobaer » 2018-02-13 1:21:29

Du sagst Piekser geht nicht. Probier mal eine Reißnadel, hat bei uns schon funktioniert. Wenn du die Hülse mit Glasmehl strahlst wird sie evtl wieder dicht, ist eine Problemstelle. Die Motorüberholer geben nur mit neuen Hülsen Garantie.
hugobaer
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Re: Einspritzdüsen OM352

#40 Beitrag von KU 65 » 2018-02-13 8:09:58

Wenn irgendetwas mit Gummi zu tun hat, habe ich mit Silikonspray statt WD40 o.ä. gute Erfahrungen gemacht. Hilf dir zwar nur indirekt bei deinem Problem, könnte das ziehen der Hülse aber vereinfachen. Nur nicht zu viel, ich weiß nicht wie das Silikon sich hinterher im Motor verhält.
Gruß Kai-Uwe

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Re: Einspritzdüsen OM352

#41 Beitrag von Gemeindepastor » 2018-02-14 15:01:06

Hallo,
ich habe mal ein paar Bilder von der Gummidichtung, die ich nicht rauskriege, und den Hülsen beigefügt. Nachdem ich die Hülsen mit der Drahtbürste gereinigt habe, denke ich, dass ich sie nochmal verwenden kann. Was meint Ihr?
Kann ich die Hülsen einfach wieder einschrauben oder muß die Auflagefläche am Gewinde auch noch gereinigt werden und wenn ja wie?
Grüße Frank
Dateianhänge
Hülsenöffnung Zylinderkopf1.JPG
Hülsen Gewindeseite.JPG
Gummidichtung für Hülse.JPG
Hülsen für Einspritzdüsen.JPG

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Re: Einspritzdüsen OM352

#42 Beitrag von unihell » 2018-02-16 0:03:15

Hallo Frank
die Hülsen sind in meinen Augen nicht mehr verwendbar. An den Dichflächen sind teilweise Rostnarben, die eine sichere Dichtigkeit nicht gewährleisten. Zum Glätten muss stets weiteres Material abgetragen werden, egal ob Strahlen oder Schleifen, d.h. die Vorspannung im Dichtring wird immer geringer.
Eine Wasserverlust hast du unter Deck nicht im Blick, und im Hauptfahrwasser im Binger Loch mit Wasserverlust notankern ist nicht lustig.
Achte beim Einbau bitte darauf, dass die Dichtfläche unten absolut sauber ist, und nicht mit spitzen Gegenständen darin rumkratzen.
Gruß Helmut

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Re: Einspritzdüsen OM352

#43 Beitrag von Gemeindepastor » 2018-02-26 19:45:08

Hallo,
es ist vollbracht - die neuen Düsen sind eingebaut und der Motor sprang nach langer Standzeit sofort an. Das hatte ich bisher noch nicht erlebt. Allerdings mußte ich den Ventildeckel nochmal abbauen, da sich der Ölstand vermehrt hatte.
Das Problem war eine undichte Rücklaufleitung, die mächtig getropft hat, obwohl ich sie nach Drehmomentanleitung angezogen habe. Bei laufenden Motor habe ich die Schraube soweit nachgezogen, bis die Leitung nicht mehr spritze.

Ich habe bei dieser Gelegenheit auch mal die Anzeige vom Drehzahlmesser mit einem Laserdrehzahlmesser vergleichen.
Dafür habe ich auf der Frontseite die große Schwungscheibe mit einem Reflektor beklebt und bei drehendem Motor die Drehzahlen verglichen und es kamen seltsame, deutliche Abweichungen zu Tage:
Drehzahl Instrument 700 Uprm - Lasermesser 570
Drehzahl Instrument 1500 Uprm - Lasermesser 1700
Drehzahl Instrument 2000 Uprm - Lasermesser 2400

Die die Pumpe regelt die Drehzahl bei 2500 Uprm lt. Instrument ab, das müßten also über 3000 Drehzahlen sein, wenn der Lasermesser stimmt. Es sei denn, die große Schwungscheibe entspricht nicht der Drehzahl. Barbara hat sich leider nicht getraut, den Motor höher als 2000 Touren laufen zu lassen, als ich im Motorraum gelasert habe.

Vielen Dank an alle Ratschlaggeber, besonderen Dank an Helmut für die Beratungen und Christian für die tolle Instandsetzung.

Herzliche Grüße an alle
Barbara und Frank

Oelfuss
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Re: Einspritzdüsen OM352

#44 Beitrag von Oelfuss » 2018-02-26 21:47:40

Moin Frank und Barbera,
Endlich mal wieder ein Feedback,soetwas gehört auch öfter mal dazu.
Schön das jetzt alles fertig ist.
Gruß Christian
Haben ist besser als brauchen, aber brauchen und nicht haben ist ganz schlecht

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