Getriebeschaden unterwegs

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Mongoleifan
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#31 Beitrag von Mongoleifan » 2017-11-01 14:21:05

Wenigstens gibt es eine allerletzte Alternative für ihn:
Altes und neues Getriebe mit zurück nach Ulaanbaatar bringen, dann richten wir es hier mit Experten für genau diesen Motortyp......
:cool:
Und das mit der Verlängerung des Visums kriegen wir dann auch wieder hin, Ulf ........ ;)

Gruß aus der Mongolei,
da werden Sie geholfen.

Frank, der Mongoleifan

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Ulf H
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#32 Beitrag von Ulf H » 2017-11-01 14:34:09

... Danke allen Daumendrückern und technischen Mitdenkern ... einfach ein grandioses Gefühl so um den viertels Erdball herum und natürlich auch im Lande solch kräftige Unterstützung zu bekommen ...

... nein, ich habe keine Doka, aber Getriebe aus- und einbauen kann ich mittlerweile ... hab das ja oft genug geübt ... geht auch fast mit Bordmitteln ... nur gelegentlich ist eine weitere Hand sehr hilfreich ...

... mal sehen ob sich der Konuss morgen knacken lässt ... heute wollte das Schaltgestänge nicht vom Hebel am Getriebe ab, aber da waren auch noch nicht alle verfügbaren Mittel im Einsatz ... ich glaube aber nicht, dass das was bringt ...

... Öl muss eh mal wieder raus ... mal sehrn ob die letzten 75 km dort mehr Material angeschwemmt haben als die paar hundert Meter vom Schaden zum ersten Ölablass ... warmes Öl ist schon etwas williger, aber vom ATF Flaschen squeezen hab ich erstmal genug ...

... an den Resten des alten Getriebes komme ich täglich vorbei, es verstopft einen Gutteil meines Klamottenschrankes ... Ersatzteile sind also da, sofern das was ich als Schaden finde nicht am alten Getriebe eh scho heee isch ...

Gruss Ulf
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Ulf H
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#33 Beitrag von Ulf H » 2017-11-01 18:10:19

... nun mal intensiv Pläne und Altteile studiert und zu dem enttäuschenden Ergebnis gekommen, dass es zwischen Schalthebel im Fahrerhaus über Gestänge incl. Anlenkung, Schaltwelle, Mitnehmer, Schubstange, Schaltbügel mit Gleitstein bis hin zur Schiebemuffe nichts aber auch gar nichts gibt, was nur einen Gang beeinflusst bzw. beeinträchtigt ...

... bleiben also die von Sico und Felix schon provezeihten Teile wie Synchronring, Kupplungskörper und Zahnrad 4. Gang ... leider kannte ich den Getriebeaufbau bisher noch nicht genau genug um das zu wissen ...

... um da was zu reparieren muss die Welle raus ... vorher natürlich das Getriebe raus ... gibts da Tricks die Welle(n) herauszubekommen? ... beim letzten Mal habe ich dort aufgehört, da es nicht sinnvoll war ein Getriebe zu zerlegen, für welches es lokal keine Ersatzteile gibt ...

... können Teile von einem anderen Getriebe übernommen werden, oder sind da Teile verpasst und ausdistanziert? ...

... wenn ja, was übernehme ich am sinnvollsten ... Baugruppen wie Zahnrad und Kupplungskörper oder Synchronring, Synchronkörper mit Schiebemuffe drumrum würde ich am Stück verpflanzen ...

Gruss Ulf
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dd99sg
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#34 Beitrag von dd99sg » 2017-11-01 18:13:01

Hi Ulf

Auch von uns alles gute und viel Glück bei der Reparatur. Du weißt ja Hanomag Fahrer sind Kummer gewöhnt aber schaffen es immer wieder auf die Beine bzw Räder.

Schade dass du so weit weg bist sonnst könnte ich mich für die Hilfe beim Motortausch revonchieren.
Gruß Gerold
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#35 Beitrag von sico » 2017-11-01 19:03:15

hallo Ulf,
wie äußerte sich denn der erste Getriebeschaden? Welche Teile/Funktionsgruppen sind am ersten Getriebe beschädigt bzw. noch ok?

Zum Zerlegen:
Deckel von Eingangs- und Ausgansseite abnehmen. Auf der Ausgansseite kann der Deckel auch ein Gehäuse mit Nebenabtrieb sein.
Die Hauptwelle ist zweigeteilt. Die relativ kurze Eingangswelle steckt mittels Wälzlager in der Ausgangswelle.
Die Ausgangswelle sollte evtl. zusammen mit der Nebenwelle aus dem Gehaüse herausgezogen werden können.
Dann die Eingangswelle ziehen.

Vorher die Achsen für die Schaltgabeln demontieren und die Schaltgabeln samt Gleitsteine herausnehmen.
Die Lager bleiben zunächst auf der Welle. Die Lageraußenringe haben zwar Schiebesitz, können aber trotzdem reltiv viel Kraft brauchen zum Lösen.
Die Lagerinnenringe haben strammen Preßsitz und brauchen zur Demontage einen passenden Abzieher und zum Aufpressen eine passende Vorrichtung/Presse.
Dann Vorsicht beim Demontieren der Einzelteile von der ausgangsseitigen Hauptwelle. Da sind eine Unzahl von kleinen Teilen im Spiel, die man genau auf Lage und Funktion beobachten muß und die nicht verloren gehen dürfen.

Wenn du noch nie so ein Getriebe zerlegt hast, dann ist eine Demontage+Reparatur+Wiederzusammenbau eine Herausforderung, noch dazu in einer Werkstatt, die für solche Arbeiten kaum eingerichtet ist.
Zumal die Wälzlager mit Paßscheiben auf axial spielfrei eingestellt werden müssen unter Berücksichtigung der Dicke der Papierdichtung. Die Dichtungen mußt du dir aus Dichtpapier selbst ausschneiden.

Also:
Mußt du dir gut überlegen, ob du dich da ran traust an so eine komplizierte Arbeit in diesem Umfeld.

mfg
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#36 Beitrag von Ulf H » 2017-11-01 19:16:34

... kratzen beim Einlegen des, ich meine es war der 5. Gang ... einige Tage später dann Ölaustritt an der Ausgangswelle ... das führte dann zum dringenden Verdacht Lagerschaden, ich meine am Nadellager zwischen den Hauptwellen ...

... das alte Getriebe ist hier und ich kann es bald zerlegen um den Zustand der Teile festzustellen ...

... Danke für die Beschreibung und die Schwierigkeiten der Reparatur ...

... da kommt dann sofort wieder die Version 1000 km nach Ulanbataar ins Spiel, denn dort gibt es deutlich geeignetere Werkstätten als hier in der Steppe ... gibt es etwas, was ich tun kann um den Schaden einzugrenzen um dann etwas beruhigter auf diese Tour zu gehen ... oder kommt sinnvollerweise nur Schleppen oder Verladen in Frage ...

Gruss Ulf
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#37 Beitrag von Ulf H » 2017-11-01 20:51:42

... mal laut durchgedacht, ob ich es auch verstanden hab ...

... Nebenwelle = Vorgelegewelle ... o.k. wenn ich beide Deckel (Anschlussplatte motorseitig und Tachometerdeckel hinten) abgenommen habe und den Sicherungsring entfernt, kann ich die Welle nach hinten herausziehen, wobei die Zahnrädchen lustig durch die Gegend fallen ... wie ich das vordere Kegelrollenlager mit einem Universalabzieher packen soll, erschliesst sich mir rein aus der Zeichnung noch nicht ...

... Ausgleichscheibe und Sicherungsring sind ausdistanziert ... dürfte aber egal sein, da hier alles wieder wie gehabt zusammenkommt ... einfach nicht die auf den ersten Blick gleichen vom anderen Getriebe nehmen ...

... wie die Hauptwelle= Abtriebswelle vor der Eingangswelle ausbaubar sein soll, verstehe ich nicht ... nach meiner Erinnerung bekam ich die Eingangswelle ohne schweres Werkzeug demontiert ... nun müsste sich auch die Hauptwelle ausbauen lassen ... aber nicht indem sie durch ein Loch im Gehäuse geschoben wird, denn dazu ist mindestens in Zahnrad zu gross ... also Welle nach vorne ins Gehäuse schieben und komplett mit allen Zahnrädern rausnehmen ...

... dann Welle zerlegen ... die hinten sitzenden Räder für 1., 2., und R bleiben unbehelligt (jetzt immer davon ausgehend, dass nur der 4. defekt ist) ... die vorne sitzenden sollten dann runtergehen ohne dass ein Lagerinnenring bewegt werden muss ... bis zum Zahnrad 4. Gang ist ein ausdistanzierter Sicherungsring verbaut ... dieser passt möglicherweise nicht mehr, wenn das Zahnradschaltmuffensynchronpaket ausgetauscht wird ... wie ermittle ich da die passende Dicke? ...

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#38 Beitrag von Ulf H » 2017-11-01 21:32:41

... Schalten ohne Schaltgestänge ...

... Öl ablassen ...

.... Seitendeckel weg ... mal sehen ob das im eingebauten Zustand geht ...

... ganzes Betätigungsgeföse auf Spiel prüfen ... auch die Lagerstellen der Schaltgabeln / Schaltbügel im Gehäuse ... wieviel Spiel darf so eine Schaltgabel denn haben? ...

... gucken was die Synchronringe sagen ...

... mehr und weitergehende Reparaturen, vor allem Ausbau der Wellen nur in geeigneter Werkstatt ...

... mal wieder verdammt viel gelernt, was ich eigentlich im Moment gar nicht lernen wollte ...

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#39 Beitrag von Frieland » 2017-11-01 22:18:02

Hallo,

Auch von uns erst einmal alles Gute. Hoffentlich findet sich eine Lösung.

Und jetzt eine unqualifizierte Bemerkung von mir, bzw ein doofer Vorschlag:
das Seriengetriebe übersetzt doch im fünften Gang 1:1

Könnte man das Getriebe nicht total ausbauen, und die Strecke provisorisch mit einer Kardanwelle oder so was überbrücken?
Dann hätte man zwei Gänge (die des VTG). Etwas anschieben und dann mit mindestfahrt immer Vorran.

So ein gebastel stelle ich mir laienhafterweise einfacher vor, als in einer nicht passend ausgelegten Werkstatt ein Getriebe zu zerlegen. Und eine Kardanwelle zu beschaffen stelle ich mir ebenfalls einfacher vor als Getriebeteile.


ABER WIEGESAGT: ich habe keine Ahnung von Getrieben, noch kenne ich mich in deiner Aufenthaltsgegend aus.

Gutes Gelingen.
Fabian

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#40 Beitrag von Ulf H » 2017-11-01 22:37:55

... wie soll diese Kardanwelle an der Kupplung befestigt werden? ... dazu bräuchte es eine spezielle Kupplungsglocke mit Wellenflansch statt Getriebeanschluss ... bei Unimog und Weh fuffzsch gibt es solche Glocken ...

... Kardanwelle muss passende Flansche haben, gewuchtet sein ...

... man hätte dann grob den 3. und den 5. von ehemals 2 x 5 Gängen ... anfahren im dritten, vor allem am Berg ist hochgradig kupplungsmordend ...

... das Verteilergetriebe und die Wellen zu beiden Achsen durch eine einzige zur Hinterachse ersetzen war bei einigen Allradlern mit schwachem Verteilergetriebe eine beliebte Bringmichheimoption ...

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#41 Beitrag von Frieland » 2017-11-02 0:00:02

ich dachte so:
http://www.barque.ru/img/articles2/usta ... ktorom.jpg

aber du hast recht und ich keine Ahnung. :blush:
Meine "Lösung " ist absurd, man benötigt ja nen Haufen andere Teile die es nicht an der Ecke gibt. Das hatte ich nicht bedacht.

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#42 Beitrag von HildeEVO » 2017-11-02 0:27:28

Hey Ulf,

Du hast ja fast soviel Glück wie wir auf der Reise!

Mein Beileid... Bei Andi's Hoss war mal ein Problem mit dem Getriebe. Er konnte wenn ich mich recht erinnere manche Gänge nicht sauber schalten! hat auch alles mögliche durch probiert bis ich dann bemerkt habe, dass am Schaltgestänge eine Schweißnaht für die Abstützung nachgegeben hat bzw. das Rohr der Schaltstange aufgemantelt ist! Somit konnte nicht mehr der gesamte Weg genutzt werden um die Schaltstange axial zu verdrehen! Evtl. schaust Du in diese Richtung auch nochmals nach! Wenn Du das "Alte" Getriebe noch hast würde ich zu erst da die Doktorspiele beginnen. Wenn da was auseinander fällt ist es evtl. nicht gleich so schlimm! Zudem ist es bereits ausgebaut! Dieses Getriebe wieder einzubauen ist keine Option? Habe das nicht mitbekommen was das Problem war?!?

Drück Dir die Daumen, dass Du nach UB kommst! Wenn Du lange genug Zeit hast bringe ich Dir nächstes Jahr das Getriebe von Sico mit! :blush:

Greetz Chris
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#43 Beitrag von Ulf H » 2017-11-02 3:23:52

... auch das, also die aufgemantelte Schaltstange sollte eine ganze Gasse und damit 2 Gänge beeinflussen ... klar guck ich auch das mal an ...

... altes Getriebe dient regelmässig als Studienobjekt, vieles ist so komplex, dass es Zeichnungen nur sehr schwer verständlich datstellrn können ... mal am lebenden Objekt verstanden, wird auch die Zeichnung wieder einen Schluck klarer ...

... wann ist nächstes Jahr? ... bis zum 1.1. halte ich wohl irgendwie durch ...

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#44 Beitrag von Ulf H » 2017-11-02 8:47:43

... so tun wir bzw. ich ...

... mit polizeilicher Hilfe (wollte dort eh was klären wegen Genehmigung für Grenzzone) Werkstatt gefunden ... es ist eine klassische Hinterhofwerkstatt ...

... Schaltgestänge ab ... von Hand in den 4. geschaltet bis Anschlag ... weiterhin kein Kraftschluss ...

... zum Schaltgestänge von unten begucken wurde eigens ein Toyotarückspiegel geschlachtet ... auch hier sowie an der Haltekonsole alles o.k. ..

... Öl raus ... es war nun einiges an Metallabrieb drin ... kleine, nicht magnetische Körner mit sehr wenigen mm Durchmesser ... am Magnet nicht wesentlich mehr Späne als beim letzten Mal ...


... Deggelwegg ... ging überraschend gut ... der Deckel hängt zwar noch in den Schaltbügeln, der Abstand reicht aber zum gucken und fummeln ... Zahnräder sehen gesund aus ... die Synchronringe sitzen fest, bis auf den vom 4. Gang ... der lässt sich mit gelegentlichem Widerstand durchdrehen ... und ich meine, ich hätte dabei auch etwas axiales Spiel gefühlt ...

... Bilder kann ich leider selbst nicht einstellen, hoffe aber, dass die auf anderem Weg hierher finden ...

... un nu? ...

Gruss Ulf
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#45 Beitrag von Ulf H » 2017-11-02 9:05:34

... war gerade mit meiner genialen Antenne mit Magnetkopf angeln ... alle Teile incl. Synchronringe fühlen sich gleich magnetisch an ... einige Späne und auch eine einstellige Anzahl von Metallplättchen mit wenigen mm Durchmesser gefangen ...

Gruss Ulf
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#46 Beitrag von dream » 2017-11-02 9:11:04

Ulf, leider kann ich dir keine voranbringende Hinweise beisteuern weil keine Ahnung davon, fiebere aber mit dir mit und hoffe das zum Schluss alles gut ausgeht!
LG
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#47 Beitrag von sico » 2017-11-02 9:40:41

hallo Ulf,
klingt ja sehr verdächtig, dass die Schaltverzahnung von Schaltmuffe und Zahnrad abgebrochen ist. Zwischen Schaltmuffe und Zahnrad ist ja noch der Synchronring. Der ist allerdings nur eine Art Bremse, um eben die Zahnräder beim Schalten auf gleiche Drehzahl zu bringen. Der Synchronring überträgt aber nicht das Drehmoment. Dafür ist er nicht gedacht und auch bzgl Festigkeit des Materials nicht geeignet.

Beim Reinschauen ins Getriebe durch den geöffneten Deckel wirst du vermutlich nur wenig sehen. Auch Schadensursache wirst du so wohl nicht finden können.

Zum Zerlegen:
Ich denke, dass die Haupt- und die Nebenwelle quasi im Block aus dem Getriebegehäuse herausgezogen werden können, indem man den Getriebedeckel ausgangsseitig abnimmt zusammen mit den Wellen. Die beiden Wellen stecken dabei noch in den Lagern des Getriebedeckels. Lediglich der kurze eingangsseitige Teil der Hauptwelle steckt dann noch im Gehäuse.

Ich habe leider keine Reparaturanleitung und auch keine Schnittzeichnung hier zur Hand. Lediglich eine Explosionszeichnung mit all den aufgefädelten Einzelteilen.

Die Wellendichtringe haben folgende Dimension:
Eingangsseitig 42x65x12 und 42x60x10
Ausgangsseitig 2 Stück 70x90x10

Insgesamt denke ich, dass die Chance, unter den gegebenen Umständen aus zwei defekten Getrieben ein funktionsfähiges Getriebe zu erzeugen, äußerst gering ist.

Wie heißt es so schön im Volksmund:
Not macht erfinderisch.

mfg
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#48 Beitrag von Ulf H » 2017-11-02 10:03:12

... bei meinem Getriebe sind in der Rückwand nur zwei Löcher in denen die Lager genau reinpassen ... sollte auch beim Getriebegehäuse in den Explosionszeichnungen gut zu sehrn sein ... mit dem Steg dazwischen lassen sich sicher nicht zwei Wellen parallel rausziehen ...

... also war es jetzt blöd, das noch leidlich funktionierende Getriebe zu entdeckeln ... nun ja, ist nun mal passiert und irgendwie muss ich ja weiterkommen ...

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#49 Beitrag von Ulf H » 2017-11-02 10:09:49

... Tafel 1 auf Seite 10 meiner Unterlagen zeigt genau das ... ein Gehäuse mit je zwei grossen, runden Löchern in der Vorder- und Rückwand ... aber das sind gerade Zukunftssorgen ...

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#50 Beitrag von sico » 2017-11-02 10:12:24

hallo Ulf,
ich habe leider keine Zeichnung mit einer Ansicht auf die Ausgangsseite des Gehäuses ohne Deckel.

Tja, die Wellen einzeln zu ziehen durch die Öffnungen, das macht die Sache nicht einfacher.

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#51 Beitrag von Ulf H » 2017-11-02 10:19:45

... o.k. ... wie gesagt, Wellen raus geht hier eh nicht sinnvoll ... ob das in Ulanbataar geht, weiss ich noch nicht ... aber sicher tausendmal besser als hier, wo die Werkstatt noch nicht mal Druckluft besitzt ...

... mein Problem ist jetzt, was kann ich machen um möglichst sicher zu sein, dass es keine Folgeschäden gibt, wenn ich mit dem weiderbedeckelten Getriebe weiterfahre ...

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#52 Beitrag von Ulf H » 2017-11-02 10:43:06

... die Innenverzahnung der Schaltmuffe und auch das was drin sitzt ist deutlich kariööös ...

... Fotoversuch folgt ...

Gruss Ulf
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#53 Beitrag von lura » 2017-11-02 10:47:32

Lkw sind weltweit reparabel, die Technik der 1970 und 1980er kann jede Werkstatt einfach reparieren. Das geht sicherlich auch ohne Druckluft. Ich würde es von den Augen des Chefs abhängig machen. Denen sieht man an, ob der Chef plitsch ist und Durchblick hat.
Sind so meine Erfahrungen. Lkw-Reparateure sind einfach entspannter, hab meine Mopped s und Pkw immer in Lkw-Buden besser wieder zum laufen bekommen. Wie gesagt, 1980er Technik.
Zuletzt geändert von lura am 2017-11-02 11:47:00, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Bernd

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Re: Getriebeschaden unterwegs

#54 Beitrag von ingolf » 2017-11-02 10:55:37

Hallo Ulf,
vielleicht ist es eine Option beide Getriebe zu nehmen und ohne die 8t restliches Material Ulan Batar aufzusuchen zur Reparatur?
Grüße, Ingolf
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#55 Beitrag von Till » 2017-11-02 10:56:06

Moin Ulf,

Wenn es was zerlegt hat musst das alles rausnehmen zum reinigen. Zwischen zwei Verzahnungen nen Zahnradbrösel liegen zu haben kann fatal sein.

Bei meinem jüngsten Differentialschaden hab ich ne Ölkontrolle direkt nach dem Schaden gemacht. Null Späne. Nach ca 70km (ich hatte die Hoffnung nichts sei kaputt gegangen) sah das beim Auseinanderbauen schon ganz anders aus.

Als das Hauptlager meines Verteilergetriebes damals gefressen hatte konnte ich bei kaltem Getriebe auch noch fahren. Nach Umbauaktion (auf 4x2) und 2000km später konnte ich das Getriebe in einer Werkstatt auseinandernehmen. Es war ein Totalschaden... viele komplett verfärbte Teile und mehrere Lager zerbröselt.

Bevor Du wenigstens das Getriebe gereinigt hast würde ich nicht damit weiterfahren. Wenn der 4te futsch is-egal (solange der Rest Spielfrei arbeiten kann). Das kannst Du bestimmt vor Ort machen und dann beruhigt weiterfahren um irgendwo das Getriebe zu tauschen. Wenn wirklich nichts zu retten ist musst Du's vor Ort lösen bzw Dich schleppen lassen.

Ich red nen Wort mit meinem Schraubertotem :D vielleicht kann der ja Unterstützung schicken... :joke:

Beste Grüße,

Till

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maxd
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#56 Beitrag von maxd » 2017-11-02 11:55:05

Ich hier so als Ulploadhelfer:

Bild
Zuletzt geändert von maxd am 2017-11-02 12:22:33, insgesamt 1-mal geändert.

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#57 Beitrag von maxd » 2017-11-02 12:00:26

(Tipp am Rande: mit der App „Tapatalk“ auf dem Handy oder Tablet ihr das Einstellen von Bildern hier im Forum recht leicht)

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felix
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#58 Beitrag von felix » 2017-11-02 13:14:24

Hallo,

ich würde einmal Sortieren:
- Ein fehlender oder unsynchronisierter 4. Gang ist schade, aber kein Problem.
- Ein blockierendes Getriebe und eventuelle Folgeschäden sind ein Problem und je nach Verkehrsdichte auch eine Gefahr. Was nicht passieren darf, ist, dass große Bruchstücke Zahnräder blockieren und es darf nicht passieren, das zwei Gänge gleichzeitig eingelegt werden. (Und es muss immer Öl in Getriebe sein)

Kannst du an der Schaltklaue vom 4. Gang eine Ursache erkennen? Mal versucht mit einem Stück Holz den Gang einzurücken? Die Klaue geht nicht einfach so kaputt, es gibt noch eine weitere Ursache. Zum Beispiel ein vagabundierender/blockierender Synchroring oder eine defekte Rastung, obwohl die Rastung die Gegenüberliegende Seite auch betreffen müsste. Gibt es auffälligen Verschleiß an der Schaltgabel bzw. den Gleitsteinen? Konntest du die Rastung beim Schalten wahrnehmen?

Die Welle muss axial nicht zwingend neu eingestellt werden, i.d.R. sind Dichtpapier, Lager und Zahnräder präzise genug. Das Spiel sollte aber auf jeden Fall gemessen werden. Darüber können wir aber auch referieren, wenn es soweit ist.

Wenn du die Zustände vor Ort für ungeeignet hälst, weil das geeignete Werkzeug fehlt, so ist Ingolfs Vorschlag nicht schlecht.

Viel Erfolg! Ein Werkstatthandbuch hast du?

MlG, Felix

@Max: Bei der geringen Auflösung ist leider nichts zu erkennen.

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#59 Beitrag von maxd » 2017-11-02 13:51:56

felix hat geschrieben: @Max: Bei der geringen Auflösung ist leider nichts zu erkennen.
Hmm. Sollte eigentlich 1500xirgendwas sein.

https://d3vv6lp55qjaqc.cloudfront.net/i ... G_0684.JPG

oder

http://filez.foxel.org/050L0O1i0G07

vielleicht besser zu erkennen.

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Ulf H
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Re: Getriebeschaden unterwegs

#60 Beitrag von Ulf H » 2017-11-02 14:02:33

... so der Deckel ist wieder drauf ...

... ich konnte ausser an den im Bild sichtbaren und meiner Meinung nach deutlich angegriffenen Zähnen und dem davor liegenden, freilaufenden Synchronring nichts verdächtiges entdecken ... Gabeln wackeln nicht ... Gleitsteine habe ich keine gesehen ... die Schiebemuffen haben in der Schaltgabel bzw. Gleitstein etwa 2 mm Seitenspiel, alle gleich ...

... der 4. und auch der 5. Gang liessen sich direkt an der Schaltgabel mithilfe der Brechstange zärtlich einlegen ... beide mit deutlicher Rastung ... rein ziemlich schwer, raus sehr leicht ...

... zum Spülen Duesel eingefüllt und mit aufgebocktem Hinterrad zum Gaudium der Werkstattmannschaft in den verschiedenen Gängen kurz laufen lassen ... im 4. dreht sich nicht mal das unbelastete Rad ...

... um mit zwei Getrieben nach Ulanbataar zu kommen müsste das eine erst mal raus ... o.k. das ginge hier ... dann mit 300 kg Alteisen 1000 km reisen ... und auch wieder zurück ... wann das dann sein könnte ist ja auch reichlich ungewiss ... noch friert es nur nachts, tagsüber angenehme einstellige Plusgrade ... das soll hier aber bald anders werden ... in UB kann ich wahrscheinlich eine geheizte Werkstatt und vielleicht sogar eine geheizte Halle nutzen ... seit meinem Dichtringwechsel am Aussenplanet im Februar in Norwegen weiss ich sowas sehr zu schätzen ...

... bei herumvagabundierenden Brocken und doppelt eingelegten Gängen muss halt das Prinzip Hoffnung herhalten ... ich hab getan was ich kann, nachgesehen, den Schaden einigermassen lokalisiert und Krümmel bestmöglich entfernt ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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