Abregeldrehzahl f6L413

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Eisbaer
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Abregeldrehzahl f6L413

#1 Beitrag von Eisbaer » 2017-10-27 15:01:49

Hallo, habe heute an meinem Magirus 170 D11Fa mit einem Au Tester die Abregeldrehzahl kontrolliert.

Als Wir vor drei Wochen die Ventile eingestellt haben iss aufgefallen, dass oben auf dem Motor, jemand den Gaspedalanschlag rausgedreht hat. Wir haben dann die Mutter gelöst, und Ihn auf die ursprüngliche stellung eingedreht (war am gewinde farblich unterschied zu sehen).

Danach schaffte mein Magirus 93km/h auf der geraden, vorher waren es 85km/h. und am Berg baut er seitdem auch nicht mehr so ab wie vorher.
Die momentane abregeldrehzahl liegt bie 2850U/min. Iss das Ok, oder zu hoch ?

Der motor wird auch nicht wärmer als vorher, Temperatur liegt meist sogar etwas drunter also so bei 150Grad.

Bin über alle Inofs dankbar.

mfG Sven aus dem Saarland

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Ulf H
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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#2 Beitrag von Ulf H » 2017-10-27 15:20:36

... ich meine, es sollte 2650 haben ... auf 150 Grad bringe ich meinen nie ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#3 Beitrag von Uwe » 2017-10-27 15:28:29

Hallo,

2650 ist die Norm, für die AU-Messung hat das Bosch-Kistchen bei der Prüfstelle den Intervall von 2600 bis 2900 U/min.

Wenn Dein Auto die langsame Achse hat, kommen ungefähr 86km/h als Endgeschwindigkeit durchaus hin.

Grüße
Uwe
Zum Glück hab ich kein Laster

-------------------------------------------

Der Fahrer hört den Klang der Meise,
der Motor läuft, doch läuft er leise.
Die Wasserkühlung dämpft die Töne,
das ist am HANOMAG das Schöne

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#4 Beitrag von Eisbaer » 2017-10-27 18:48:26

So, nachdem ich mit Kumpel in Augsburg telefoniert habe,
dann das Führerhaus gekippt, den Motordeckel abgenommen habe, hab ich das typschild auf dem Drehzahlbegrenzer fotographiert.
Das besagt 2650max.

Nun hab ich die Gasgestängestellschraube eine umdrehung raus gedreht. Somit schafft er jetzt genau 90km/h. Da kann ich bequem 85 berg hoch und runter fahren.
Meyerfelgen liegen schon da, da gehts nächstes jahr weiter.

Danke Jungs für die Unterstützung.

Der magirus iss bj85 standart THw GKW1 mit sechsgang getriebe.

mfG Sven aus dem Saarland

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#5 Beitrag von Chris_G300DT » 2017-10-28 10:16:43

Von welcher Temperatur sprechen wir denn?
Öl sollte deutlich unter 130 Grad bleiben, sonst stimmt was mit deiner Kühlung nicht.

Gruß
Chris

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#6 Beitrag von Ulf H » 2017-10-28 13:19:14

... wahrscheinlich die Zylinderkopftemperatur am serienmäßigen Anzeigeinstrument ...

... immer kühlen Kopf bewahren, also unter 170 Grad bleiben ...

Gruss Ulf
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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#7 Beitrag von Eisbaer » 2017-10-28 23:19:54

Ja, Thermometer auf amaturenbrett.

Seid wir am gas gestänge auf dem Motor gedreht haben, bleibt Er unter 150grad. Vorher war er um 150 Grad, allerdings nie am Roten Berreich.
Das iss doch Öltemperatur oder ??
Der motor braucht so gut wie keine Öl, und iss sehr trocken aussen rum.

mfg Sven aus dem Saarland

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Abregeldrehzahl f6L413

#8 Beitrag von felix » 2017-10-29 10:41:24

Eisbaer hat geschrieben: Das iss doch Öltemperatur oder ??
Moin Sven,

Nein, das ist die Temperatur deines Zylinderkopfs.

Diese ist mit 150° auf ebener Autobahn zu hoch, 170° am Zylinderkopf sollte dein Motor nie erreichen, auch unter externen Bedingungen nicht.

1: Du hast einen Defekt in der Motorkühlung, den solltest du umgehend reparieren. Wahrscheinlich ist dein Abgasthermostat defekt.

Auch wenn 150° Vollgas die Brennerautobahn hinauf zulässig sind, so sollte sie in der Ebene zwischen 90 und 120 Grad liegen. Unter Teilast pendelt die Temperatur von 413 etwas, mein alter Motor schwankte z.B. zwischen 90 und 110 Grad: bei 110 ging das Gebläse an, bei 90 weder aus.

2: Am Gasgestänge wird _nicht_ das Verhalten des Motors eingestellt! Weder Leistung noch Drehzahl! Deine oben beschriebene Reduzierung des Maximalen Pedalwegs kostet dich bloß Leistung, schützt den Motor nicht vor der hohen Drehzahl (ohne Last dreht er dennoch zu hoch) und verbraucht unnötig Sprit, weil du ohne die Leistung zu früh schalten musst.

Die Aufgabe des Gasgestänges ist es, den Hebel an der Einspritzpumpe voll Auszulenken. Es muss so eingestellt sein, dass einen Moment bevor dein Gaspedal am Kopf der Schraube zur Wegbegrenzung unter dem Pedal anstößt, der Hebel an der Einspritzpumpe fest am Anschlag anliegt. Oft verschleißen die vielen kleinen Kugelköpfe im Gasgestänge massiv, sodass gar kein Vollgas mehr möglich ist und es wird dann mit mehr oder weniger abenteuerlichen Methoden versucht, das Gestänge nachzustellen statt die Köpfe zu tauschen. Stell dein Gasgestänge wie beschrieben ein, ggf. kannst du dir dabei das Gaspedal etwas komfortabler stellen. Wenn Kugelköpfe wahrnembar Spiel haben, tausche sie _vor_ dem Einstellen, kosten ja nur ein paar Eur.

Dreht dein Motor bei anliegendem Hebel an der Einspritzpumpe deutlich zu hoch (würde mir erst einmal um 100rpm keine all zu großen Sorgen machen) oder ist deine Fördermenge zu groß (Deutlich schwarzer Rauch unter Last) dann ist dein Regler defekt oder verpfuscht worden. Weil eine falsch eingestellte Fördermenge kann auch eine zu hohe Kopftemperatur zur Folge haben. Am Ende deiner Einspritzpumpe (Gegenüber dem Abtrieb) gibt es einen Deckel, ist dieser Deckel noch sicher Verplombt?

Luftgekühlte Grüße,
Felix

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#9 Beitrag von Ulf H » 2017-10-29 13:01:28

... o.k., dann bin ich beruhigt ... meiner kommt an langen Anstiegen bei Vollgas ziemlich unabhängig von der Außentemperatur auf max 140 Grad ... dagegen werden im Winter im Teillastbereich die 90 Grad gerne mal sehr lange nicht erreicht ...

Gruss Ulf
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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#10 Beitrag von Eisbaer » 2017-10-29 23:48:24

Haben den Ölkühler auchgereinigt.

Temperatur liegt jetzt momentan bei120grad.

Denke das hat auch was gebracht. Wie kann ich hören ob der lüfter einschaltet ??

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#11 Beitrag von felix » 2017-10-30 23:54:48

Moin,

das ist nicht ganz einfach zu hören. Am Abgasthermostat kannst du seitlich ein M6-Schraube heraus drehen und eine etwa 2mm dicke Kupferscheibe heraus nehmen. Dann ist das Thermostat dauerhaft geöffnet und dein Lüfter läuft 100% mit. Danach sollte dein Motor nicht mehr sonderlich warm werden, wenn deine Kühlung vernünftig funktioniert.

MlG,
Felix

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#12 Beitrag von Eisbaer » 2017-12-21 1:09:32

Also, oben an der ESp hab ich die stellschraube nochmals eine umdrehung raus gedreht so dreht der Motor nun um die 2750 umdrehungen. Das ist noch in der Toleranz.
Er läuft jetzt bei vollast 89km/h.Und am Begr baut er auch nicht mehr so schnell ab.

Also erstmal alles gut.

mfG Sven aus dem Saarland

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#13 Beitrag von Chris_G300DT » 2017-12-21 8:56:38

Problem erfolgreich kaschiert, Beratung erfolgreich abgeblockt.
Felix hat geschrieben:2: Am Gasgestänge wird _nicht_ das Verhalten des Motors eingestellt! Weder Leistung noch Drehzahl! Deine oben beschriebene Reduzierung des Maximalen Pedalwegs kostet dich bloß Leistung, schützt den Motor nicht vor der hohen Drehzahl (ohne Last dreht er dennoch zu hoch) und verbraucht unnötig Sprit, weil du ohne die Leistung zu früh schalten musst.
Gruß
Chris

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#14 Beitrag von Eisbaer » 2017-12-22 10:50:42

@Chris

Hauptsach "Dämlichen Spruch abgelassen " oder ??

Wie geschrieben, der hing am Tester. Und wurde vernünftig eingestellt. Er hat jetzt anständig leistung, und ich komme die BAB jetzt mit 80km/h hoch, vorher waren es 60km/h. Und die Temperatur bleibt auch unter 120 grad.
Nur weil irgendwann mal irgendjemand an der ESp rumgefummelt hat, und von Ventil einstellen hatte derjenige damals auch kein plan.
Alles Vorleben beim THW !!!

Und da heisst es immer, die Thw autos werden in Fachwerkstätten gewartet.
Da lach ich mich strack.

mfG Sven aus dem Saarland

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#15 Beitrag von lunschi » 2017-12-22 14:27:21

@Eisbaer:

...warum so angepi...?

Du hast anscheinend immer noch nicht verstanden was Felix und Chris Dir sagen wollten.

Nämlich dass die Abregeldrehzahl nicht am Gasgestänge oder dessen Anschlagschrauben an der Pumpe eingestellt wird. Um die zu verändern ist eine Änderung am Regler in der Pumpe erforderlich.

Alles was Du extern machst hat zwar vielleicht einen Einfluss auf die beim Fahren in der Ebene oder am Berg erreichbare Endgeschwindigkeit und damit Drehzahl, beeinflusst aber nicht die ohne Last (im Leerlauf) erreichbare Abregeldrehzahl.

Kai
Kaputt ist wenn man aufhört zu reparieren.

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#16 Beitrag von husky240 » 2017-12-22 15:07:34

Hoi,

ich hab zwar den 913 aber das dürfte doch in etwa gleich sein. Nennleistung und Vollastdrehzahl sind bei 2650 (laut Handbuch). Bei der ASU spuckt die Kiste vom Prüfer soll Werte von 2700-3150 für diesen Motor aus. Im Mittel hatte er dann 2760 U/min... Maximum waren 2800 U/min... passt nicht unbedingt zum Fahrgefühl. Bei mir ist alles ordentlich verplombt und kein Spiel am Gestänge. Dachte eigentlich immer, das 2800U/min die Abregeldrehzahl ist beim Deutz...

In meinem Handbuch (TDv) stehen für die Höchstgeschwindigkeit 85.5km/h (2650 U/min) drin... das kommt auch in etwa so hin (90km/h sind im Schein eingetragen und das zeigt bei Vollgas auch der Tacho an... GPS sagt das in etwa auch). Wenn die Pumpe abregelt merkt man das schon deutlich... allerdings im 5. (bei dir sicher im 6. Gang) nicht so stark wie in den niedrigeren Gängen. Das fühlt sich an als ob jemand auf die Bremse tritt. Im 4. Gang (bei mir) läuft der Motor bei korrekt eingestellter Pumpe bei 60 km/h in den Begrenzer (das Handbuch sagt 59.5km/h bei 2650 U/min... Reifen 9R22,5, ZF S5-35/2 (aber 1:1 haben ja auch die 6 Gang) und eine Hinterachse mit einer Untersetzung von 5,375 (das ist die "schnelle" Planeten Achse wie sie eigentlich auch beim THW in den 170ern verbaut wurde)... leider kenn ich die Gangabstufung vom S5-35/2 nicht)


Gruß vom Nils
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#17 Beitrag von Wilmaaa » 2017-12-22 15:40:45

Der 413er V-Motor und der 913er Reihenmotor sind m. E. nicht einfach so vergleichbar.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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"Frauen haben in der Küche nichts zu suchen. Sie müssen sich um die Schweine kümmern und den Traktor schmieren." (Charlotte MacLeod)
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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#18 Beitrag von husky240 » 2017-12-22 15:56:43

... Drehzahlen sind wohl gleich und ich wollte ne Referenz zu Geschwindigkeiten liefern da ich die gleiche Hinterachse drin hab und wahrscheinlich auch die gleichen Reifen drauf sind wenn der noch original vom THW ist. Sonst ist der 913er natürlich der bessere Motor... eh klar :ninja:
Ich hab mich ja auch für den 170er vom THW interessiert und die sind ebenfalls um die 90 (Tacho... Probefahrt) gelaufen... ich fand nur den V6 (bis auf den Klang) nicht so überzeugend.


Gruß vom Nils
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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#19 Beitrag von husky240 » 2017-12-22 16:48:11

Mal ne andere Frage... wozu ist eigentlich der Anschlag am Gasgestänge wenn die Pumpe eh nicht mehr hergibt?

Wenn ich den Gasanschlag zurück drehe dürfte der Motor doch auch im Stand oder beim verschalten nicht überdrehen... oder? Das ich dabei Potential verschenke leuchtet mir ein. Bleibt noch Bergab... aber da kann ich ja auch einen gut eingestellten Motor überdrehen wenn es steil genug ist. Oder bin ich da schief gewickelt?

Wie gesagt... Abregeldrehzahl ist bei mir auch mit 2650U/min angegeben aber die AU Messwerte waren im Mittel 2760... muss ich mir Sorgen machen? Bei mir hat bestimmt niemand rum gedreht.
Schneller wie 90 läuft er definitiv nicht und im Handbuch ist er mit 85,5km/h bei 2650 angegeben... wenn ich nachrechne passt das auf jeden Fall (Reifen sind noch original). Ich fahr sowieso nur 80 auf der Bahn weil 34 Jahre alte Bremsen und das eben so alte Fahrwerk wollen gar nicht schneller...


Gruß vom Nils
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#20 Beitrag von felix » 2017-12-22 20:52:29

husky240 hat geschrieben:Mal ne andere Frage... wozu ist eigentlich der Anschlag am Gasgestänge wenn die Pumpe eh nicht mehr hergibt?

Wenn ich den Gasanschlag zurück drehe dürfte der Motor doch auch im Stand oder beim verschalten nicht überdrehen... oder? Das ich dabei Potential verschenke leuchtet mir ein. Bleibt noch Bergab... aber da kann ich ja auch einen gut eingestellten Motor überdrehen wenn es steil genug ist. Oder bin ich da schief gewickelt?

Wie gesagt... Abregeldrehzahl ist bei mir auch mit 2650U/min angegeben aber die AU Messwerte waren im Mittel 2760... muss ich mir Sorgen machen? Bei mir hat bestimmt niemand rum gedreht.
Schneller wie 90 läuft er definitiv nicht und im Handbuch ist er mit 85,5km/h bei 2650 angegeben... wenn ich nachrechne passt das auf jeden Fall (Reifen sind noch original). Ich fahr sowieso nur 80 auf der Bahn weil 34 Jahre alte Bremsen und das eben so alte Fahrwerk wollen gar nicht schneller...


Gruß vom Nils
Hallo Nils,

der Anschlag am Gasgestänge dient dazu, dass innere Bauteile in der Einspritzpumpe nicht vom Gasgestänge verspannt werden, wenn du Vollgas gibst. Wenn du diese Anschläge außen an der Einspritzpumpe verstellst, wirst dein Regler nach kurzer Zeit schwer beschädigt werden. Aber kein Problem, ich habe noch eine komplette 413 Einsprizpumpe mit Regler in gutem Zustand zu verkaufen.

1. Die Standgasdrehzahl stellst du über die Grundstellung des Gasgestänge ein. Bowdenzug vorn am Gasgestänge, i.d.R. verbunden mit dem Handgashebel.
2. Die maximale Drehzahl stellst du über die Vorspannung der Federn der Gewichte an deinem Regler ein. (Unter der großen Schraube am Regler deiner ESP)
3. Die maximale Fördermenge stellst du am Regelstangenendanschlag ein. (Kleiner, verplompter Fingerhut hinten an der ESP)
4. Den Förderbeginn stellst du ein, indem du den Winkel des Antriebs der ESP zum Motor änderst. Oft indem der Winkel der ESP zum Motor verändert wird.

Andere Möglichkeiten der Einstellung gibt es nicht.

Zu 2. Erhöhung der Drehzahl geht sehr zu Lasten des Kurbeltriebs. Außerdem ist der Spritzversteller nicht für hohe Drehzahlen geeignet, über 2400upm ist beim 413 eh nicht mehr viel los.

Zu 3. Über die Fördermenge lassen sich bis zu 20% mehr Leistung aus dem Motor kitzeln, was verlockend ist, aber die Verbrennungstemperatur stark erhöht. Auch moderat "optimierte" Pumpen können zu Lasten der Zuverlässigkeit bei hohen Temperaturen gehen.

Zu 4. Ein etwas früherer Einspritzzeitpunkt kann gut für Leistung und Verbrauch sein, sorgt aber für einen härteren Motorlauf.


Es stecken Mannjahre an Entwicklungszeit in den Parametern eines Motors, Abweichungen vom Werkstatthandbuch sollten wohl überlegt sein.

MlG,
Felix

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#21 Beitrag von husky240 » 2017-12-22 21:44:53

Hei Felix,

Danke für die Erklärung. Dein Angebot mit der Pumpe bringt bei mir nichts... ich hab nen 913... :happy:

Wenn ich nachrechne (Abrollumfang 2951mm/ Durchmesser 980mm bei den neuen 9R22,5 und der 5,375 Hinterachsuntersetzung) komm ich bei 90 auf 2750 U/min und das würde sich mit der ASU und Fahrleistung decken... also auch zu viel! Aber eigentlich... 2650U/min (max Drehzahl laut Handbuch) wären 87 km/h und das Navi schwankt zwischen 87 und 88km/h... der Maximalwert bei der ASU waren trotzdem 2800 U/min.
Bei der BW wurde das Auto eigentlich nicht bewegt (... unter 10000km) und der ASB (1. ziviler Nutzer) hat da nichts gedreht (alles noch im originalen BW Lack am Motor und keine Spuren zu sehen). Einen Drehzahlmesser habe ich keinen (noch).
Da ich auf der Bahn nur 80 fahre ergeben sich 2450 U/min... wohl fühlt sich der Motor vom Gefühl her auf jeden Fall bei 60-70 auf der Landstraße (um die 2000 U/min).

Vollgas muss ich bei meinem Gewicht sowieso nie geben... Leistung ist genug vorhanden.


Gruß vom Nils
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#22 Beitrag von felix » 2017-12-23 0:12:41

husky240 hat geschrieben:Hei Felix,

Danke für die Erklärung. Dein Angebot mit der Pumpe bringt bei mir nichts... ich hab nen 913... :happy:

Wenn ich nachrechne (Abrollumfang 2951mm/ Durchmesser 980mm bei den neuen 9R22,5 und der 5,375 Hinterachsuntersetzung) komm ich bei 90 auf 2750 U/min und das würde sich mit der ASU und Fahrleistung decken... also auch zu viel! Aber eigentlich... 2650U/min (max Drehzahl laut Handbuch) wären 87 km/h und das Navi schwankt zwischen 87 und 88km/h... der Maximalwert bei der ASU waren trotzdem 2800 U/min.
Bei der BW wurde das Auto eigentlich nicht bewegt (... unter 10000km) und der ASB (1. ziviler Nutzer) hat da nichts gedreht (alles noch im originalen BW Lack am Motor und keine Spuren zu sehen). Einen Drehzahlmesser habe ich keinen (noch).
Da ich auf der Bahn nur 80 fahre ergeben sich 2450 U/min... wohl fühlt sich der Motor vom Gefühl her auf jeden Fall bei 60-70 auf der Landstraße (um die 2000 U/min).

Vollgas muss ich bei meinem Gewicht sowieso nie geben... Leistung ist genug vorhanden.


Gruß vom Nils
Moin Nils,

sorry, habe dich verwechselt. Der Reihensechser dreht höher, da ist bei 2400 noch nicht Schluss.

Gruß,
Felix

P.S: Habe es nicht geprüft, aber es kann gut sein, das 413 und 913 dieselben Pumpen haben, oder zumindest denselben Regler. :)

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#23 Beitrag von Eisbaer » 2017-12-23 1:27:43

Um es mal klar zu stellen !!!!


Mit dem spruch :" Problem erfolgreich kaschiert, Beratung erfolgreich abgeblockt "!!!

Was soll der Roz ?????
Ich bin selbst handwerksmeister im KFz-handwerk. Habe zwei Kolegen ebenfalls KF-meister. allerdings fehlt bei uns dreien eben nur die erfahrung an solch einem Motor.
Ok, tud mir leid, dass ich nur an neuzeitlichem Mül rumschaffe !!!!!


Meine plombe vorne am Gasgestänge war weg. und irgendjemand hat die Inbus-schraube (innensechskant) raus gedreht. Hinzu kamen völlig verstellte Ventile.
Die Gelbe siegelfarbe, am drehzahlbegrenzer ist noch da. Also wurde da nix geöffnet. Hab ihn jetzt halt so eingestellt, dass er 100 umdrehungen mehr macht, und bei abregeldrehzahl (Motor wird deutlich leiser) 89km/h läuft. Fahren tu ich eh nur 85km/h, und dass sind schon fünf über die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Dafür läuft er im Berg aber deutlich schneller, und von unten raus in den kleinen gängen hat er auch schon richtig Drehmoment.

Hier im Forum hat mir einer mim selben auto geschrieben, dass die 3000 u.min nix machen, das gehört so. Und der hat über 20000km so rum gekriegt.

Nein, ich will kein Rennen gewinnen, und nein ich will den Dicken nicht kaputt machen. Aber, er läuft momentan echt super. Warum soll ich jetzt die "Pferde verrückt machen "??
Und ja, der 913er Reihen motor mit Turbo war der erbe des V6. ich wollte aber unbedingt so eine schüssel haben :cool:


Der sechste gang dürfte fast genauso wie der fünfte beim THW deutz übersetzt sein. Die zwischen stufen sind nur etwas anders.
allerdings in (meinem unbeladenen) zustand mit 7,5 tonnen leergewicht fährt man ab 40 auf der ebenen im sechsten gang.

schön, dass sich alle so amüsieren über das Thema :totlach:

mfg Sven aus dem Saarland

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#24 Beitrag von felix » 2017-12-23 10:40:35

Hallo Sven,

in welcher Zunft bist du genau Meister? Es tut mir leid, ich mache mich nicht lustig, aber was du schreibst ist unklar und lässt sich nur vage Interpretieren, vielleicht kommt es hier zu Missverständnissen:

Das Gasgestänge ist nie verplompt. Sprichst du von der Abdeckung des Regelstangenendanschlag oder von dem Deckel über den Fliehkraftgewichten?

Welche Innensechskant-Schraube fehlte? Der Deckel des Reglers?

Was ist ein "Tester" mit dem ihr den Deutz Motor eingestellt habt? Ein ASU-Messgerät?

Sicher, das die Ventile vom Vorgänger verstellt waren? Vielleicht liegt ein anderes Problem vor? Kopfschrauben haben alle ein korrektes Anzugsmoment?

Gruß,
Felix

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unihell
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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#25 Beitrag von unihell » 2017-12-23 19:12:01

Hallo
Nur wenn der Motor vorher erst gar nicht den Vollgasanschlag an der Pume erreicht, muss am Gestänge gearbeitet werden.
Und da heisst es immer, die Thw autos werden in Fachwerkstätten gewartet.Da lach ich mich strack.
Ich bin selbst handwerksmeister im KFz-handwerk. Habe zwei Kolegen ebenfalls KF-meister. allerdings fehlt bei uns dreien eben nur die erfahrung an solch einem Motor.
das anderen duraus auch passieren
Handelt es sich um einen RQV-oder QR-Regler? Das dürfte für drei KFZ-Meister kein Problem sein, das Einstellen ist jeweils überall gleich egal ob Deutz, Daimler, MAN etc. Lediglich wenn ein LDA vorhanden ist, gibt es geringe Unterschiede. Kann sein das der 413 einen RQ-Regler hat, die sehen gleich aus, arbeiten aber anders.
Die Abregeldrehzahlen nvo und nno sind ebeanfals um die Regelgüte untscheidlich, bei Volllast und bei der AU sind die Drehzahlen demnach grundsätzlich unterschliedlich.
Der äußere schütz Anschlag nicht den Regler vor Verspannungen,bei RQ und RQV-Regler bewirkt er jeweils etwas volkommen anderes. Wichtig ist, wenn eine Angleichung verbaut ist, dann kann man die Abregeldrehzahl nicht ohne Berücksichtigung dieser verändern.
Gruß Helmut

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Eisbaer
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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#26 Beitrag von Eisbaer » 2017-12-24 9:48:54

Au-tester, wurde über die batterie-pole geprüft. Ging um die abregeldrehzahl.

Verstellte ventile, kamen von leuten die keine ahnung hatten !!
Denn von sechs zylindern waren nur an zwei völlig "irre verstellungen", und fast runde Muttern !!!

Die inbus-schraube sitzt oben unmittelbar vorm Fliehkraftregeler, und ist mit einer Mutter gekontert. Diese Mutter war schon "malträtiert". also fast rund.
In der inbus-schraube ist eine bohrung, für eine Plombe. und die hat gefehlt. Und dort schlägt eben das Gasgestänge an.

Ich bin Karosseriebaumeister, wobei 80% meiner Tätigkeiten sich auf sonstige KFZ-tätigkeiten auswirken.
Beim einstellen half mir mein Kumpel, der als LKW-Mechaniker seid fast 20 Jahren bei einer Berufsfeuerwehr in der Werkstatt arbeitet.
Getestet, wurde bei einem anderen kamerad, der Betriebsleiter eines Autohauses ist.

Also keine "Idioten", die dachten Sie hätten ahnung. vielleicht sollte ich erwähnen, dass beide mehrere Oldtimer-Lkw Ihr eigen nennen.

Ich denke es ist jetzt meiner seits genug Klarstellungbetrieben worden.


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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#27 Beitrag von hugobaer » 2017-12-24 11:55:41

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#28 Beitrag von Michael » 2017-12-24 12:28:28

Gutes altes Video, das sich jeder reinziehen sollte.....

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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#29 Beitrag von Chris_G300DT » 2017-12-24 22:27:32

Eisbaer hat geschrieben:Um es mal klar zu stellen !!!!


Mit dem spruch :" Problem erfolgreich kaschiert, Beratung erfolgreich abgeblockt "!!!

Was soll der Roz ?????
Hmm, okay und was hast du jetzt klargestellt?
Es handelt sich bei meiner Aussage nicht um Rotz, sondern um eine Feststellung.

Offensichtlich hast du dich noch nicht so intensiv mit der Materie beschäftigt. Du hast alle Ratschläge ignoriert und auf die gleiche Art und Weise dein Problem kaschiert.
Wenn du dich wirklich mit der Reiheneinspritzpumpe beschäftigen möchtest, empfehle ich dir das Bosch Buch über klassische Diesel Einspritzsysteme. Das ist eine moderne Veröffentlichung der alten gelben Büchlein.
Klassische Diesel-Einspritzsysteme
Hier im Forum hat mir einer mim selben auto geschrieben, dass die 3000 u.min nix machen, das gehört so. Und der hat über 20000km so rum gekriegt.
Sorry aber 20.000 km fahre ich mit dem Laster im Jahr. Ein LKW im gewerblichen Einsatz in ein paar wenigen Monaten.
Das ist nun wirklich keine brauchbare Referenz.
2650 UPM ist soweit mir bekannt die maximale Konfiguration des Motors. Alles was darüber liegt ist so von Deutz nicht vorgesehen.
Die Nachfolge-Generation 513 dreht sogar nur bis 2300 UPM.

Der 913 hat mit dem 413 soviel zu tun wie eine Kuh mit Schlittschuhlaufen.
Deshalb ist er hier im Thread fehlplatziert. Er ist auch kein Nachfolger des 413. Sondern eher des 912ers.
Ich bin Karosseriebaumeister, wobei 80% meiner Tätigkeiten sich auf sonstige KFZ-tätigkeiten auswirken.
Beim einstellen half mir mein Kumpel, der als LKW-Mechaniker seid fast 20 Jahren bei einer Berufsfeuerwehr in der Werkstatt arbeitet.
Getestet, wurde bei einem anderen kamerad, der Betriebsleiter eines Autohauses ist.

Also keine "Idioten", die dachten Sie hätten ahnung. vielleicht sollte ich erwähnen, dass beide mehrere Oldtimer-Lkw Ihr eigen nennen.
Ach ja die Erfahrung. Ich habe in meinem Job schon oft Leute kennengelernt die mit 30 Jahren Berufserfahrung prahlen und dennoch nahezu inkompetent sind, da sie eben 30 Jahre lang den gleichen Mist mittelmäßig schlecht umsetzen. Darauf würde ich deshalb so erstmal eher wenig bis nichts geben.
Das soll eure Kompetenz natürlich in keinster Weise angreifen. Ich möchte nur das Kriterium Erfahrung etwas relativieren.
Wer nichts aus seinen Fehlern lernt oder sich seine Fehler nicht eingestehen kann, dem bringt auch Erfahrung nichts, da er weiterhin gleich schlecht arbeitet.

Fühl dich bitte nicht angegriffen, lies dir bitte einfach nochmal die wertvollen Tipps hier durch.

Gruß
Chris

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husky240
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Re: Abregeldrehzahl f6L413

#30 Beitrag von husky240 » 2017-12-25 11:08:27

Hallo Chris,

mir ging es nicht um einen Vergleich der Motoren sondern der Drehzahlen in Kombination mit Achsen (5,375) und Reifen (9R22,5). Die ist bei mir und den THW Kisten gleich. Meine ASU Drehzahl war 2760 und damit läuft er ca 90km/h. 2650U/min sind laut Handbuch genau 85,5km/h und das kommt im Fahrbetrieb auch hin. Bei meinem 168M11 sind die 2650 auch als Abregeldrehzahl angegeben, allerdings hab ich auch schon 2800 in anderen Quellen gelesen. Das ist hier aber fehl am Platz weil es sich bei mir ja um den 913 handelt.

Ich wollte halt auch noch ein bisschen was lernen :unwuerdig:


Gruß vom Nils... der auch Meister ist... aber eher so mit Holz :angel:
Magirus 168M11 FL

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