Motor abschalten mit Motorbremse...

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Flobus63
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#31 Beitrag von Flobus63 » 2018-07-20 12:31:50

Hallo Andre,

meines Wissens reduziert sich beim Mercur, wenn im Standgas die Motorbremse gedrückt wird, die Drehzahl ein klein wenig. Ausmachen geht bei meinem 150 er nur mittels des Standgaszuges. Ich denke, daß bei den Mercuren grundsätzlich nur die Droßeln und nicht die ESP mitangesteuert wird - weiß es aber nicht. Auf jeden Fall ist das, was Du verbaut hast, nichts ungewöhnliches.

Viele Grüße,

Flo

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Rabi4
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#32 Beitrag von Rabi4 » 2018-07-20 12:35:31

Hallo Andre,
nachdem ich die Methode "Motor aus über Motordrossel" bei der Werkstatt meines Vertrauens als Standard gesehen hatte, nutze ich dies bei unserem 150 D10 nur noch. Ist herrlich bequem, mit dem Fußschalter den Motor abzuschalten.
Grüße, Thorsten

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ud68
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#33 Beitrag von ud68 » 2018-07-20 13:23:27

Rostwurm hat geschrieben:
2018-07-20 9:03:03
Hallo, nach suchen im Forum hänge ich meine Frage mal diesem Thread an.

Kann mir jemand sagen, ob mein Mercur (150D10) bei Betätigung der Motorbremse ausgehen müsste?
Das Gestänge wirkt nicht auf die Einspritzpumpe und macht nur die Klappen zu.
Ich habe die Klappen auch mal manuell zu gemacht, auf der einen Seite muss ich noch eine fehlende Krümmermutter einbauen, da pfeifft es im Moment raus.

Da ich (im Stand) keine wirkliche Funktion feststellen kann, würde mich mal interessieren, wie es sein sollte, da ich den dann demnächst mal bei der HU vorstellen möchte.

Besten Dank und viele Grüße,
Andre
Der Mercur geht NICHT mit Motorbremse aus.
alte Modelle: Standgashebel unter dem Armaturenbrett unterhalb des Tacho ganz zurück stellen. Stellung merken, denn beim nächsten Fahren muss der Hebel da wieder hin
neue Modelle: Stangas-Drehsteller reindrücken. (Verdrehen dient zur Einstellung des Standgas)

LG Udo

Andy
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#34 Beitrag von Andy » 2018-07-20 14:02:15

Rostwurm hat geschrieben:
2018-07-20 9:03:03
Hallo, nach suchen im Forum hänge ich meine Frage mal diesem Thread an.

Kann mir jemand sagen, ob mein Mercur (150D10) bei Betätigung der Motorbremse ausgehen müsste?
Das Gestänge wirkt nicht auf die Einspritzpumpe und macht nur die Klappen zu.
Ich habe die Klappen auch mal manuell zu gemacht, auf der einen Seite muss ich noch eine fehlende Krümmermutter einbauen, da pfeifft es im Moment raus.

Da ich (im Stand) keine wirkliche Funktion feststellen kann, würde mich mal interessieren, wie es sein sollte, da ich den dann demnächst mal bei der HU vorstellen möchte.

Besten Dank und viele Grüße,
Andre
Moins,

Der mrcur geht nicht aus, da musst du den standgasknopf reindrücken, oder einen anderen Handgashebel betätigen.

Hat den vorteil, dass man den Motor aus versehen bei glatter strasse nicht abwürgt und dann mit blockierten rädern weiterrutscht.
Hatte mir mal bei schnee den arsxh gerettet, da die hintere bremse immer wieder blockierte und das heck ausbrach. Mit der motorbremse wurde er langsam langsamer.

Vg
Andy
Kein Zaster aber zwei .. äh nee jetzt drei .........ups jetzt vier Laster - bald wieder nur drei-- jetzt sind nur noch zwei -- nu doch wieder drei :) .... und auf einmal sind es zwei;)--arrgh jetzt wieder drei--und es sind jetzt nur noch zwei---

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micha der kontrabass
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#35 Beitrag von micha der kontrabass » 2018-07-20 17:05:37

Einen Mercur kannst du nicht durch betätigen der Motorbremse ausmachen, das ist nicht gewollt.

Entweder Gaspedal hochziehen oder, wenn vorhanden, Standgashebel auf Nullförderung. Oder Ausmachknopf ziehen, wenn vorhanden.

Gruß
Micha d.k.
mit dem am nördlichsten stationierten Magirus Mercur!

Es ist nie zu spät um aufzugeben!
schwedisches Sprichwort

Rostwurm
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#36 Beitrag von Rostwurm » 2018-07-20 17:56:47

Vielen Dank für Eure Antworten! :D
Wie man den ausschaltet weiß ich schon, nur die Motorbremse kenne ich mit deutlich stärkerer Wirkung von neueren alten Fahrzeugen.
Daher habe ich den Fehler gesucht, Gestänge abgenommen, mal eine Klappe rausgeschraubt ob noch eine drin ist... :wack:
Ich denke bei der HU wollen die sicher sehen das es geht. Wenn ich aber nun weiß, dass es normal ist, dass der nicht so eine Bremswirkung hat, dann sollte es ja passen...
Viele Grüße,
Andre

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Kleine Fee
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#37 Beitrag von Kleine Fee » 2018-07-28 15:44:04

Rostwurm hat geschrieben:
2018-07-20 9:03:03
Hallo, nach suchen im Forum hänge ich meine Frage mal diesem Thread an.

Kann mir jemand sagen, ob mein Mercur (150D10) bei Betätigung der Motorbremse ausgehen müsste?
Das Gestänge wirkt nicht auf die Einspritzpumpe und macht nur die Klappen zu.
Ich habe die Klappen auch mal manuell zu gemacht, auf der einen Seite muss ich noch eine fehlende Krümmermutter einbauen, da pfeifft es im Moment raus.

Da ich (im Stand) keine wirkliche Funktion feststellen kann, würde mich mal interessieren, wie es sein sollte, da ich den dann demnächst mal bei der HU vorstellen möchte.

Besten Dank und viele Grüße,
Andre
Hallo Andre
Der Mercur lässt sich in der Regel über die Motorbremse oder über das Standgas abstellen.
Ich bevorzuge das Standgas, weil ich den linken Fuss für die Kupplung brauche.
Die Motorbremse schliesst nur die Klappen, das reicht aber den Motor abzuwürden (wenn alles dicht ist).

Gruss
Daniel

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Moseltaler
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#38 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-14 19:32:59

Hallo zusammen,
wie lange (z.B bei Standgas in Minuten) sollte denn ein Iveco 90-16 laufen gelassen werden, dass bei intakter Technik mit Sicherheit auch der vierte Kreis so viel Druck hat, dass man das Auto mit der Motorbremse ausschalten kann?
Vielen Dank
Norbert

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Apolda13
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#39 Beitrag von Apolda13 » 2020-09-14 20:10:21

Würde mich aber sehr wundern, wenn die Klappe (richtig eingestellt) der Motorbremse so dicht ist und so kraftvoll schließt um allein damit den Motor abzuwürgen.
Die Klappe im Auspuff wird parallel über einen Zylinder betätigt. Ein anderer Zylinder drückt auf der Pumpe zeitgleich auf 0. Ohne dies geht der Motor nicht aus.
Sonst würde volgendes passieren.: Du fährst einen Berg mit getretener Motorbremse runter.Zylinder der Motorbremse oder die Klappe hängt (passiert hin und wieder), Kuppeln um einen Gangwechsel einzuleiten und in dem Moment ist der Motor aus. Nicht gut.
Bei sehr glatter Fahrbahn wiederum kann es passieren, dass bei Betätigung der Motorbremse in Verbindung der 0 Förderung die Hinterachse blockiert und der Motor ist aus. Dann fehlt der nötige Gripp am Rad um den Motor wieder in Gang zu bringen. Wieder nicht gut.

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meggmann
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#40 Beitrag von meggmann » 2020-09-14 20:12:36

Der 90-16 geht nicht (hauptsächlich) über die Motorbremse aus sondern dadurch, dass der Pneumatikzylinder im Gasgestänge (rechte Seite) die Einspritzpumpe auf Nullförderung stellt. Geht auch von Hand an der Einspritzpumpe - einfach den Hebel ganz nach links drücken.

Gruß Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#41 Beitrag von Apolda13 » 2020-09-14 20:19:01

Genau so habe ich es versucht zu beschreiben. :)

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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#42 Beitrag von meggmann » 2020-09-14 20:21:54

Du hast gepostet während ich getippt habe - sollte keine „Ergänzung“ sein.

Gruß Marcel
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#43 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-14 20:51:10

Okay das ist soweit bereits klar! Die ESP Ansteuerung mittels Gasgestänge muss vom Druckluftzylinder ganz nach links auf Nullförderung gebracht werden und gleichzeitig geht die Klappe im Auspuff durch einen weiteren Druckluftzylindrt zu.
Zwei Fragen dazu
a) Damit dazu genug Luftdruck zur Verfügung steht muss der Motor wie lange gelaufen sein? also wann müsste sicher genug Luft produziert sein?
b) Wie groß ist der Bereich derNullförderung an der Pumpe, also in Winkelgraden (oder alternativ in cm Weg) vom Linksanschlag bis dann der Leerlauf-bereich losgeht?
Zur Info: Irgendwie kann ich gerade mein Auto nicht mehr über den Motorbremsknopf ausschalten, seit ich am Gaszug schauben musste. Die Auspuffklappe bewegt sich unauffällig. Daher suche ich am Gasgestänge und will sichergehen dass es nicht einfach an Druckluft fehlt 😄😄😎

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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#44 Beitrag von hugepanic » 2020-09-14 21:30:10

Wie lange due laufen lassen musst kann dir keiner sagen.
Sind alle Kessel leer, dauert das schon ein paar Minuten.

Wenn der zylinder für die Abgas Klappe genug Luft hat, dann hat auch der zylinder für die ESP genug Luft.
Ohne es geprüft zu haben, hängen die wohl parallel hinter nter dem Fuß-Taster. Der wiederum hängt an einem Ventil (ivermutlich ist das das 4-kreis-schutzventil).

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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#45 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-14 22:01:07

Hmm ja das macht Sinn,
dann muss es einen anderen Grund geben warum die Pumpe nicht auf Nullförderung geht, vielleicht hängt das Gestänge irgendwie.

Super Forum ist das hier, das muss mal gesagt werden und Danke für alle Hinweise! Sofort greift immer jemand eine Frage auf um zu helfen, egal um was es geht 😎

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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#46 Beitrag von meggmann » 2020-09-14 22:27:43

Ich würde folgendes Testen
1.
Motor an und den Hebel an der Einspritzpumpe von Hand betätigen - dann sollte die Kiste ausgehen

2.
Motor an und eine zweite Person drückt das Fussventil (Motorbremse). Dann mal schauen ob sich a) der Verstellhebel der Motorbremsklappe bewegt und b) der Pneumatikzylinder im Gasgestänge bewegt.

3.
Ohne Fremde Hilfe eine kleine Knetgummikugel auf dem linken Anschlag Hebel Einspritzpumpe pappen - verformt er sich Schein es sich zu bewegen wenn nicht weitersuchen

Gruß Marcel
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#47 Beitrag von felix » 2020-09-15 16:57:47

Moin,

habe beim Tatra einmal versucht, die Kupplung ohne Luftunterstützung zu treten und musste danach das verbogene Pedal richten. (Aber den kann man über Bowdenzug abschalten, daher ist das hier etwas off-topic.)

MlG,
Felix

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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#48 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-15 21:17:12

Auto geht wieder an und aus wie es sich gehört! Danke für die Unterstützung, das hat alles gut geholfen. Ich hoffe nur dass auch die Vollgasposition erreicht werden wird. Morgen mach ich Probefahrt 🚒 ggf poste ich noch fotos von der Aktion des Einstellen

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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#49 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-16 12:11:07

Hier noch die Fotos, inspiriert durch Meggmans Idee mit der Knetgummikugel.
1) Festklemmen des Umlenkhebels zum Gaspedal in Vollgasposition um zu sehen ob die Bewegung duch den Hydraulikzylinder reicht um in Nullförderungsposition der ESP zu kommen (das war nämlich das Problem, dass dieser Weg bei mir nicht ausreichte)
IMG_8455s-Gaszugausmessen1.jpg
2.) Festklemmen eines Zollstocks mit Kabelbindern in der Position vor dem Drücken des Motorbremsknopfs
IMG_8456s-Gaszugausmessen2.jpg
3.) Ablesen der Bewegung des ESP Hebels nach Drücken des Bremsknopfs.
IMG_8457s-Gaszug ausmessen3.jpg
Anschliessend Gasgestänge so einstellen dass Nullförderung durch Hub des hydraulikzylinders erreicht wird.
Übrigens hat bei mir es gereicht, den Motor ein bis zwei Minuten im Leerlauf zu lassen. Ich hatte noch die Trockenpatrone gewechselt, es war also vor dem Start kein Druck mehr im System.
Als er abgeblasen hat ging auch die Motorbremse sofort. Die ging auch noch nach Abstellen des Motors oft genug um alles ohne laufenden Motor einzustellen


Dank nochmal fürs Erläutern

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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#50 Beitrag von meggmann » 2020-09-17 9:27:27

Jetzt würde ich aber auch noch mal das "Gegenteil" prüfen - ob bei Vollgas auch der Anschlag erreicht wird. Wer will schon die eh nicht so üppigen PS vergeuden?

Nur so als Idee....

Gruß Marcel
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#51 Beitrag von Moseltaler » 2020-09-17 11:02:56

Ja das war auch mit einer der Auslöser für die ganze Einstellerei und in der Tat ist das noch nicht optimal gelöst.
Schon beim Kauf des Autos war es so, dass nicht die Enstellung erreicht wurde. Nun ist es schon besser aber noch nicht optimal. Gestern hab ich ausführliche Probefahrt gemacht und dann hab ich mir von vorne den Umlenkhebel genauer angeschaut, den man ja gut auch mit der Hand erreicht und bedienen kann.
Mir ist aufgefallen, dass wenn ich das Gaspedal so "scharf" einstelle, dass volle Kraft auf den Gaszug ausgeübt wird, der Kolben des Pneumatikzylinders ein wenig aus demselben rauskommt (sich also etwas verlängert). Der Druck des Gaspedals verpufft also bei letzten cm quasi im Pneumatikzylinder.Der Anschlag an der ESP wird so noch nicht zu 100% erreicht. Ist euch auch sowas schon aufgefallen? Ausserdem muss ich bei der Fahrt ziemlich kraftvoll aufs Gas latschen, der Winkel des Pedals gefällt mir auch noch nicht, denn das ist auf die Dauer ganz schön anstrengend :dry:
Ausserdem reibt die Gaszungstange am Dieselschlauch, das sieht man auch auf den Fotos von vorgestern. Ist das auch bei Euch so?

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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#52 Beitrag von meggmann » 2020-09-17 11:16:24

Kannst ja auch den Hebel an der ESP etwas kürzen dann hat man weniger Betätigungsweg (allerdings auch weniger „Gefühl“) - bzw. den Angriffspunkt etwas mehr in Richtung Drehpunkt „verlegen“.

Nur mal so zum Verständnis - du trittst da Gaspedal durch, der Pneumatikzylinder im Gasgestänge wird sogar etwas auseinander gezogen und trotzdem geht der Hebel nicht bis zum Vollgas-Anschlag der ESP?

Das Gasgestänge sollte immer freigängig sein - da darf nix im Weg sein. Finde ich gefährlich wenn das irgendwo schleift.


Gruß Marcel
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Re: Motor abschalten mit Motorbremse...

#53 Beitrag von lura » 2020-09-19 22:07:24

Dss mache ich im Größten Gang, da geht das schnell. Und keine Gefahr füt die Kardanwelle
Gruß
Bernd

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