ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

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Alexander
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#31 Beitrag von Alexander » 2021-01-09 18:09:55

unimag hat geschrieben:
2021-01-09 17:46:43
Unterstellt man, dass der Waldweg für das Befahren von LKW gesperrt ist, muss man schon ziemlich dreist die Verbote ignorieren und den gesunden Menschenverstand ausschalten. Mein Mitleid mit diesem "EXMO-Geländefahrer" hält sich jedenfalls sehr in Grenzen. Typen mit dieser Einstellung sind sicher ein Grund, warum immer mehr Fahrtstrecken und Stellplätze gesperrt werden, weil aus purem Egoismus die eigenen Interessen in den Vordergrund gestellt werden, nach dem Motto; "Nach mir die Sintflut".
Reparaturkosten für den Weg, Bergungskosten und eine saftige Strafe scheinen mir durchaus angemessen.
LG Gerd
Sollten wir uns den Spruch merken, falls mal ein Hilferuf kommt - stehe mit dem Mog in Madaskar - oder waren es die Malediven?

Auf alle Fälle Jochens HandyApp vorher runterladen.

Wünsche eine glückliche Bergung.

Alexander

OliverM
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#32 Beitrag von OliverM » 2021-01-09 18:16:44

Alexander hat geschrieben:
2021-01-09 18:09:55
unimag hat geschrieben:
2021-01-09 17:46:43
Unterstellt man, dass der Waldweg für das Befahren von LKW gesperrt ist, muss man schon ziemlich dreist die Verbote ignorieren und den gesunden Menschenverstand ausschalten. Mein Mitleid mit diesem "EXMO-Geländefahrer" hält sich jedenfalls sehr in Grenzen. Typen mit dieser Einstellung sind sicher ein Grund, warum immer mehr Fahrtstrecken und Stellplätze gesperrt werden, weil aus purem Egoismus die eigenen Interessen in den Vordergrund gestellt werden, nach dem Motto; "Nach mir die Sintflut".
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Alexander
So ändern sich Menschen wenn sie alt werden,...... nicht immer zu ihrem Vorteil.
Spruch ist abgespeichert , kommt aber ähnlich auch dann, wenn der heilige MB-"G wieder mal mit Motorproblemen z.b. Südamerika steht und Ersatzeile benötigt werden . :ninja:

Gruß

Oliver
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❝ Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.❞ (Wilhelm von Humboldt)

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#33 Beitrag von Wilmaaa » 2021-01-09 18:17:32

Jetzt ist aber genug in alle Richtungen gepiekt. Wir sind doch kein Igelforum.

:positiv: :ring:
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#34 Beitrag von vale » 2021-01-09 18:25:12

Unabhängig davon wie man in so eine Situation gekommen ist wünsche ich das keinem. Selbst wenn Kurzzeitig vielleicht verbotsschilder oder der gesunde Menschenverstand ignoriert worden ist. Spielt keine Rolle.

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#35 Beitrag von unimag » 2021-01-09 18:45:41

Auch wenn es mir gerade sehr schwer fällt, respektiere ich Wilmaaas Apell...
Loose your dreams and you will loose your mind (Rolling Stones)

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#36 Beitrag von Mark86 » 2021-01-09 18:55:34

Ich weis ja nicht was manche Leute so für Erfahrungen gemacht haben, oder ob die überhaupt mal weiter als bis aufn Campingplatz gekommen sind, kenne es selbst aber nur zu gut. Man fährt nen Weg rein, der wird immer schmaler und dann hofft man dass man durchkommt. Tja, hat diesmal nicht geklappt, aber da muss man weder ne Strafe verhängen, noch großes Theater drum machen. Wer seinen LKW noch nie versenkt hat, der hatte keinen oder ist noch nicht wirklich im Gelände gewesen...

Auch die wenigsten Wege/Straßen sind entsprechend beschildert.

Ich fürchte aber dass hier nur professionelles Equipment zum Ziel führen wird. Nach dem die Vorderachse so in der Matsche liegt, wird es nicht damit getan sein hinten was dran zu hängen und zu ziehen, die Achse folgt Erfahrungsgemäß der schiefen Hanglage nach unten, ohne Radkontakt ist da auch keine Spurführung mehr gegeben. Einzige Möglichkeit ist dass Fahrzeug ggfls. seitlich ab zu sichern und dann nach hinten raus zu ziehen. Dafür muss man natürlich hinten dran kommen und auch oben ein geeignetes Sicherungsfahrzeug platziert bekommen...

Ob der ADAC sich dass rein zieht, glaube ich nicht. Den Flurschaden zahlt hingegen die KFZ Haftpflicht.

Und nein, der Beitrag soll nicht Wilmar ärgern und auch kein Stachel sein ;)
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

hanomagmaddin
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#37 Beitrag von hanomagmaddin » 2021-01-09 19:00:39

Ich Denke da ähnlich wie Ulf
Wenn der weg nach hinten halbwegs stabil befahrbar ist gehts eigendlich nur rückwerts raus mit viel gefühl und vorne unterlegen und hinten frei graben wie eine Rampe so haben wir letztes nen Dreiachser ausm Wald geholt da sah es ähnlich aus.. idealerweise wäre ein Fahrzeug mit winde und nen Spill dazwischen ansonsten größerer Radlader Traktor oder Raupe und dann auch mit Spill das erhöt die zugkraft am Fahrzeug welches zu Bergen ist . Und vorsicht wenn mit Seilen gearbeitet wird!! wenns Reißt wird es gefährlich und Ich weiß wovon Ich spreche wenn man auf nem 16mm Seil Gitarre spielen kann und es dann einschlägt. :eek:
viel glück :blush: ihr werdet es brauchen..

grüße martin

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Ulf H
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#38 Beitrag von Ulf H » 2021-01-09 19:07:41

... was ich nicht verstehe, ist das anscheinend frisch gegrabene Loch unterm hangseitigen Vorderrad ...

... und warum verwindet der Rahmen so offensichtlich überhaupt nicht? ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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kite
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#39 Beitrag von kite » 2021-01-09 19:21:44

Puhh sau doof :eek:

Hoffe für den Beteiligten das er/sie sein Gefährt möglichst unbeschadet heraus bekommt und sich die Kosten im Rahmen halten.
Drück die Daumen, ist schon schlimm genug nicht ohne fremde Hilfe raus zu kommen und oder nicht mehr sicher im Fahrzeug bleiben zu können....dann noch im Ausland und zusätzlich noch mit covid.....da kommt sicher keine Freude auf.

Alles Gute!!!

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lura
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#40 Beitrag von lura » 2021-01-09 19:36:40

Ulf H hat geschrieben:
2021-01-09 19:07:41
... was ich nicht verstehe, ist das anscheinend frisch gegrabene Loch unterm hangseitigen Vorderrad ...

... und warum verwindet der Rahmen so offensichtlich überhaupt nicht? ...

Das hangseitige Loch kann die Schräglage reduzieren, tut es jedenfalls und schafft etwas Halt, so lange das Differentail nicht wegsackt.
Der Rahmen verwindet nur wenig, da der Steyr sozusagen auf einer schiefen Ebene steht
Gruß
Bernd

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Ulf H
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#41 Beitrag von Ulf H » 2021-01-09 19:56:19

... ich hätte die Fuhre erstmal mit allem vorhandenen ”Strickzeug” vorne-oben gegen Abrutschen und Umkippen angeseilt ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#42 Beitrag von madarajo » 2021-01-09 19:58:37

Landei hat geschrieben:
2021-01-09 17:37:25
OT
Was hst denn der Hr. Steyr-Fahrer auf diesem schmalen Weg überhaupt verloren?
Ach ja, mit drei Sperren an Bord kann ich ja überall hinfahren.

Die Suchmaschinen des Internets werden immer leistungsfähiger und funktionieren heute schon besser, als sich das Orwell erträumt hat.
Man stelle sich einmal vor, auf dem Bürgersteig ausgerutscht zu sein. Bevor sich der Ersthelfer oder der Sani hinunterbeugt, blinkt auf seinem Handy die Nachricht: "Kategorie schadenfreudiger Unfallkommentator"

"Na Opa, wieder mal ohne Rollator in Adiletten zur Trinkhalle geschlurft? Lerne für die Zukunft aus deinem Schmerz! Wir machen erstmal Mittach."


Gruß Jochen
(dem bei Fremdhilfe bislang solche Bemerkungen erspart geblieben sind)

P.S. Ich kann leider nur mit guten Wünschen und Daumendrücken aus der Ferne helfen, aber das will ich wohl gerne machen. :positiv:

:rock:
Vielen Dank für diesen Beitrag Jochen!!!!


@ Sico und Unimag --> Oberlehrer :angry:

Vielleicht solltet ihr euch noch mal dir Überschrift durchlesen - da sucht jemand Hilfe.
Gerne würde ich jetzt schreiben, dass eure Beiträge (Geschwurbel) für die Situation unangebracht und entbehrlich sind. Oh, jetzt war es raus... sorry.

Ich wünsche dem Havaristen jedenfalls viel Glück, helfen kann ich leider auch nicht.

Beste Grüße
madarajo

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#43 Beitrag von madarajo » 2021-01-09 20:05:36

Sorry Wilmaa,

ich hatte die 2. Seite nicht gelesen... :blume:


Beste Grüße
madarajo

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msp
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#44 Beitrag von msp » 2021-01-09 23:04:13

Guten Abend zusammen,

vielen Dank an alle die hilfreichen Kommentare hinterlassen haben.
Mal sehen wie die Lage morgen so ist, nach meinem Wissen steht das Fahrzeug stabil und es wird versucht Traktion an die Räder zu bekommen.

Beste Grüße
Michael

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CharlieOnTour
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#45 Beitrag von CharlieOnTour » 2021-01-09 23:35:36

Hi,
Ich war Mal in einer sehr ähnlichen Lage.
Die Schräglage ist sogar gleich, wir bei mir damals.
Zumindest wenn ich die Bilder nebeneinander lege.

Ich hatte das Glück, dass der Boden etwas trockener war und die Achse nicht aufgesetzt hat. Lag vielleicht auch an den größeren Rädern.

Wir haben den Laster mit einem anderen Lkw mit der Schleppstange nach vorne heraus gezogen.
Ich habe vorher auf der Talseite die Böschung unmittelbar vor dem Rädern etwas begradigt und vorne wie hinten auf der Talseite Sandbleche untergelegt.

Ein Problem war bei uns auch, dass das helfende Fahrzeug auch ziemlich groß für den Weg war.
Nachdem er mir auf die Straße zurück geholfen hatte, hing er mit einem Hinterrad in der Luft.
Dann habe ich mit der noch montierten Stange wieder zurück gezogen.
Ging dann aber sehr gut, aber es war sehr knapp und hätte auch schief gehen können.

Ist in jedem Fall ein scheiss Gefühl.

Nach 4 Tagen ohne Lösung würde ich Profis kommen lassen.
Wenn sich das Wetter verschlechtert und es Dauerregen gibt, rutscht das ganze vielleicht komplett ab.

Seit damals habe ich übrigens einen schweren Greifzug an Board. Der hätte mich damals zumindest absichern können.

Gruß
Chris

Jimmy
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#46 Beitrag von Jimmy » 2021-01-09 23:36:48

landwerk hat geschrieben:
2021-01-09 17:18:19


Zm "weiterfahren" hatten wir damals einen Gurt zum "Kippsichern" um den Koffer gelegt (am Kippunkt ist ja kaum Last im Gurt...).

Das ganze habe ich von etwas höher am Hang mit der Winde vom KAT mit kontinuierlich minimaler Spannung gesichert.

Dann konnte Felix glaube ich sogar alleine weiter fahren.

Mit dezentem Zug bekommt man möglicherweise wieder etwas mehr Traktion au die Räder die noch am Berg stehen.

Zum Kippsichern, würde ggf. ein Baum hangaufwärts reichen, da da nicht so viel Last im Seil ist .

Dazu parallel von und nach hinten ziehen.. (Der Steyer fährt vorsichtig mit)

So würde ich es ggf. probieren... (Beim Kiesgrubenkaspern ging das gut)

Ist die Luft schon an den Hangseitigen Reifen reduziert?

Liebe Grüße

Oli
So wie Oli, könnte ich mir es auch gut vorstellen.
Das Problem beim rückwärts Fahren ist: die Hinterachse rutscht ab (man kann auch nicht gegenlenken, sonst müsste man, mit der Vorderachse, noch weiter Talwärts lenken) man müsste das Fahrzeugheck, mit Schrägzug Richtung Berg sichern /spannen. Jeden cm den das Fahrzeug nach hinten macht, sofort wieder Nachspannen, eigentlich versucht man so die Hinterachse auf den weg zu ziehen.

Wenn kein Windenfahzeug vorhanden/oder nicht positioniert werden kann, dann mit Greifzug, Kettenzug oder so, cm für cm. Das ersetzt dann jedes Fitnesstudio.

So etwas ist vor Ort, besser einzuschätzen, wenn man die Umgebung besser sieht.

:positiv:
Gruß Jimmy

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#47 Beitrag von Wuiderer » 2021-01-10 0:01:52

msp hat geschrieben:
2021-01-09 23:04:13
Guten Abend zusammen,

vielen Dank an alle die hilfreichen Kommentare hinterlassen haben.
Mal sehen wie die Lage morgen so ist, nach meinem Wissen steht das Fahrzeug stabil und es wird versucht Traktion an die Räder zu bekommen.

Beste Grüße
Michael
Servus Michael,
Interessant wäre wie der Bulldog ausgerüstet ist. Ideal wäre wenn er mit einer Doppeltrommelwinde ausgestattet ist oder dann ggf. Noch ein zweites Zugfahrzeug dabei ist.
Mit einem Seil sollte der Zug nach schräg vorn auf den Weg gezogen werden, viel wichtiger ist aber dass ein zweites Seil zur Seitensicherung eingesetzt wird.
Im Professionellen Bergeeinsatz werden hier Radaufnahmen verwendet, bei einem improvisierten Einsatz kann man sich hier auch mit einer Kette helfen.
Auf jeden Fall alles Gute für die Bergung.
Gruß
Clemens

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#48 Beitrag von Transalp » 2021-01-10 0:11:20

mit Hebekissen sukzessive anheben, dabei mit Rettungsstützen absichern und die Räder der Fahrerseite mit Rüstholz unterbauen, Unterbau gegen abrutschen sichern und dann vorsichtig raus damit.

alles ohne ziehen und zerren.


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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#49 Beitrag von Apfeltom » 2021-01-10 0:28:01

friesengold hat geschrieben:
2021-01-09 18:08:27
Ist das ein Sonder-KFZ-Wohnmobil?
Da müsste doch eigentlich die ADAC-PLUS-Mitgliedschaft greifen, oder ?
Na ich weiß nicht,
Bester Friese,
ob der hier wirklich angemessen ist ( auch wenn an sich nicht schlecht) :mad:

Irgendwie muss einem der Typ dort aufm Abhang schon leid tun, ganz egal, wie er sich in die Sche...rein gefahren hat.
Schadenfreude....?

Wenn ich so an den Sche.... denk, aus dem ich so grade noch passabel raus gefahren bin... :ninja:
Ich drück alle Daumen!
Gruß Thom
Zuletzt geändert von Apfeltom am 2021-01-10 0:29:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#50 Beitrag von Harty » 2021-01-10 0:28:03

Ulf H hat geschrieben:
2021-01-09 19:07:41
... und warum verwindet der Rahmen so offensichtlich überhaupt nicht? ...
das sieht so aus, als ob das Hinterrad auch abgerutscht ist. Das macht die Bergung dann noch schwieriger.
Grüße, Harty
z.Zt. mit dem Steyr 12M18 in Australien

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#51 Beitrag von Lassie » 2021-01-10 0:56:47

Servus,

solche Bilder und Vorfälle zeigen mal wieder, dass kleinere und leichtere Fahrzeuge bei solchen Strecken echt im Vorteil sind.
Wenn man dann noch ringsum vernünftige Anschlagpunkte und passendes Bergematerial dabei hat und weiss was man tun muss, verlieren solche Havarien ihren Schrecken.
Ich wünsch den Lasterfahrern stramme Nerven und viel Erfolg bei der Bergung.

Viele Grüße
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#52 Beitrag von MB2031 » 2021-01-10 1:29:05

Ich denke die brauchen professionelle Hilfe ,

am besten hier mal anrufen

Agence de Nice
31 Boulevard des Jardiniers ,
06200 Nice
04.93.18.10.00

Notre société A.B.D.T intervient 24h/24 et 7j/7 et nous sommes joignable du lundi au vendredi de 8h à 12 h et de 14h à 18h.

Umsonst kommen die natürlich nicht :angel: selber schon mal erfahren :blush:

Viel Glück
Werner

(guten Rutsch braucht man jawohl nicht mehr wünschen :spassbremse: )
Das Leben in ORANGE sehen .................

Wer bis zum Hals in Scheisse steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen.

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Tomduly
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#53 Beitrag von Tomduly » 2021-01-10 1:37:37

Ulf H hat geschrieben:
2021-01-09 19:56:19
... ich hätte die Fuhre erstmal mit allem vorhandenen ”Strickzeug” vorne-oben gegen Abrutschen und Umkippen angeseilt ...
Das hätte ich auch getan bzw. geraten. Aber dazu müssten wir wissen, welches Bergematerial der Havarist überhaupt verfügbar hat.
Wäre ich in dieser Lage, würde ich erst mal auflisten, was vor Ort verfügbar ist.
Bei mir wäre an Bord:
- Greifzug 1,6t mit Umlenkrolle, 20m Seil
- 1x Bergegurt 21t Bruchlast 15m, 1x dito in 25m
- 2x Hebeschlingen 3t/3m, 1x dito 2t/2m
- 2x Spannurt 5t/8m

Damit würde ich einerseits versuchen, den Laster gegen das Kippmoment zu sichern. Das sind relativ niedrige Kräfte, so lange man nicht in die Sicherung "reinfällt", sondern nur unter Spannung halten muss. Könnte man mit den 5t Spanngurten und einem Bergegurt talseitig am Rahmen festgemacht und um den Koffer gelegt, ggf. Fussmatten an den Kofferkanten gegen Einschneiden unterlegen. Setzt bergseitig natürlich einen stabilen Anschlagpunkt voraus. Wenn kein passender Baum da ist, müsste man was mit mehreren Stahlnadeln (Eisenstangen1-2m, 3cm dick), die schräg wie Zeltheringe in den Boden eingeschlagen werden,m improvisieren. Müsste man bei örtlichen Bauunternehmern bekommen (unsere haben das jedenfalls).
Dann mit dem Greifzug den Laster rückwärts bergen, wobei alle Räder über möglichst flach ansteigende Rampen aus ihren Löchern "rollen" können müssen, stecken die Räder in "Taschen" funktioniert ziehen auch mit einem Caterpillar nur unter Inkaufnahme schwerster Materialschäden (wenn überhaupt).

Gibt es in Frankreich keine freiwillige Feuerwehr? Unsere Pompiers hätten sich auf so einen Fall mit Wonne gestürzt (und die Stundensätze der Wehren sind nur ein Bruchteil dessen, was Abschlepp- und Bergeunternehmen aufrufen). Und wo es Wald gibt, gibt es auch Rücketraktoren mit Winden und Bergstütz.

Worst Case - Bergungsansatz wäre die "Flucht nach vorne" (bzw. hangabwärts), wenn es nicht gerade in einen engen Canyon führt, sondern irgendwann z.B. in eine nicht mehr allzusteile Wiese übergeht. Dazu müsste man das Fahrzeug an einem Anschlagpunkt gesichert kontrolliert abseilen bzw. den Hang hinunterfahren.

Bei einer Himalaya-Expedition in den 1930er Jahren kamen die Halbkettenfahrzeuge an einem Felssturz, der die Piste blockierte nicht weiter. Es wurde das Expeditionscamp errichtet, so mit Küchenzelt etc. und dann wurden die Fahrzeuge vor dem Hindernis in Traglasten zerlegt und von den Sherpas über die Felsbrocken getragen, dahinter wurden die Fahrzeuge wieder zusammengebaut und es ging weiter. Dauerte halt ein paar Tage, bis es soweit war.

Grüsse
Tom

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#54 Beitrag von Lord Helmchen » 2021-01-10 2:05:47

Dem Sichern am Hang kann ich mich nur anschließen. Zur Not ein Spinnennetz aus Stahlstangen und Seilen. Das sieht auf dem Bild so aus, wie bei mir damals kurz vor dem Umfallen. Bei mir war und ist das aber nur ein Unimog 404 und nicht ein so kopflastiges Gefährt. Es ging damals auch nicht weit nach unten und der kleine ist hängengeblieben. Selbst wenn man das Gefährt sichert und nach hinten ziehen will, so weich wie der Boden aussieht, würde ich davon ausgehen, daß ein entsprechendes Gefährt selbst in Gefahr gerät abzurutschen, weil der Weg nachgibt. Es wäre Interessant wie das von hinten aussieht. Egal wie er dahin gekommen ist und mit welcher Absicht er den Weg befahren hat, die Situation ist ein Alptraum, bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen sowieso. Ich Drück die Daumen.
Gruss Sascha

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#55 Beitrag von felix » 2021-01-10 2:42:05

Moin,

ich finde es sehr schwer nur an Hand von zwei Fotos die Situation beurteilen zu können. Ein zweites Fahrzeug ist generell immer von Vorteil, und sei es nur der zweite Satz Bergegeschirr.

Mach nur bitte vorsichtig, lasst euch Zeit und denkt in Ruhe über die nächsten Schritte nach. Lasst euch nicht stressen, Stress ist gefährlich. Und bringt nicht Leib und Leben in gefahr, um Material zu retten. Wenn der Wagen kippt ist es nicht schlimm, solange keiner darin oder darunter ist. Arbeit nicht bei Dunkelheit. Seit ihr unsicher, holt lieber einen Profi dazu, als zu große Risiken einzugehen.

MlG
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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#56 Beitrag von Seapilot » 2021-01-10 4:00:22

Bilder direkt oberhalb des Fahrzeuges und von unterhalb würden etwas helfen die Situation aus der Ferne zu beurteilen und Vorschläge zu entwickeln. Über eventuelle Kosten würde ich mir erstmal keine Gedanken machen. Je nach Versicherungsumfang deckt die Versicherung nicht nur Schäden am Weg sondern auch Bergekosten. Drücke die Daumen das Mensch und Material heil nach Hause kommen

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#57 Beitrag von martinaustirol » 2021-01-10 5:56:11

Hoi Michael und RayCari,
anhand der bestehenden Infos würde ich folgendes machen und mich darauf einstellen, dass die weitere Aktion worst case auch noch 1-2 Wochen dauern kann, bis das Fahrzeug mit vertretbaren Risiko wieder mobil ist.
Ich würde mir immer vor Auge halten, wieviel € und Stunden der Bau des Fahrzeugs gekostet hat und dass ich davon schon einen ordentlichen Prozentsatz ( an Geld und Zeit) investieren können muß, um es zuverlässig erhalten. Auch wenn ich Fremdleistungen um 20k oder 2 Wochen Arbeit oder die Reisekosten von 2-3 sachverständigen Freunden mit Bergematerial aufbringen müßte, wäre dies allemal besser, als das Fahrzeug den Hang seitwärts hinunterrollen zu lassen.
Wichtig ist jedenfalls, sich immer wieder zu errinnern, dass eingesetzte Zeit und Bergemittel das Risiko verringern. Auf jeden Fall würde ich mögliche Hauruckaktionen sehr kritisch hinterfragen und aufgrund des Fahrzeugswerts die Angelegenheit langsam und solide angehen.
Wenn die lokale Feuerwehr kein Interesse hat (was mich etwas wundert) und bisher angefragte Bergeunterunternehmen falls überhaupt eine zu hohe Kostenschätzung (allerdings - was ist zu hoch?) für die Bergung und vor allem für die Verantwortung abgeben, dann würde ich zumindestens auf keinen Fall an Hilfsmitteln (Ankauf, Miete oder vorbeigebracht) sparen.

Auf dem Bild scheint das Fahrzeug zwar noch weit vom kritischen Kippwinkel entfernt zu sein, aber ich würde auf jeden Fall Verschlechterungen vermeiden. Dabei gilt es zu beurteilen, ob 1. der Reifen vom Wegrand aufgrund eines Fahrfehlers (zu weit links gefahren) abgerutscht ist oder ob 2. der komplette Wegunterbau mit dem Fahrzeuggewicht in einer Art Mure weggerutscht ist.
Das beeinflusst dann die Entfernung, an denen Sicherungspunkte gesetzt werden können. Im guten Fall gibt es oberhalb noch eine Zufahrtsmöglichkeit, die von einem schweren Traktor mit mindestens 5to Winde und Schild erreichbar ist. Bei externen Helfern sorge ich mich allerdings um Kommunikation (ich kann kein Französich 😊), Abstimmung und deren Eile und auch um die Schwierigkeiten, die eintreten, wenn was den Hang hinuntergeht.

Daher würde ich die Arbeiten und vor allem die Verantwortung entweder komplett in fremde professionelle Hände geben und dafür gerne ordentlich löhnen (vorher jeweiligen Stundensatz erfragen) oder in diesem Fall selber anpacken und alles selbst pyhsikalisch abarbeiten, organsieren, bestenfalls mit den Mitfahrerern oder im kleinen Kreis mit 1-2 lokal engagierten Hilfsarbeitern, die mobil sind und dadurch mich mobil machen (Materialien einkaufen, Nächtigungen, Verpflegung).
Ich würde von meiner Art her die Bergung selbst in die Hand nehmen und als erstes sichern an z.B. 10 – 15 verschiedenen Anschlagpunkten (Bäume, notfalls auch zusammengefasste Buschgruppen, Erdnägel), die an unterschiedliche Stellen am Fahrzeug ansetzen und zum Einen ein Abrutschen und zum Anderen ein Kippen verhindern. Die Beschreibung von Sascha weiter oben - ein Spinnennetz aufzubauen - trifft es gut.
Sehr universell einsetzbar sind hier LKW Spanngurte, die ja auch in größererer Menge überall recht kostengünstig aufzutreiben sind und je nach Ausführung auch geschätzte 2-500kg Vorspannung aufbauen können. Hiervon 20 Stk eingesetzt und breitgefächert im Gelände und auch am Fahrzeug abgespannt, erzeugt schon ordentlich Sicherheit, sowohl im Stillstand als auch in Bewegung. Ein bordeigener Greifzug kann der Größe entsprechend hier die Kräfte teilweise übernehmen.
Im Idealfall sind die Abspannungen seitlich querab gesetzt, dadurch kann dann das Fahrzeug entlang der entstehenden Kreisbahn gesichert “weitergefahren” werden.
Wasserballast und halbwegs leicht Gewichtsreduzierendes (z.B. Reservereifen und ev. Motorrad) würde ich entfernen. Bergseitig würde den Reifendruck auf 1,0 - 1.5 bar reduzieren, talseitig trotz des Höhenverlusts auf ca. 3 bar.
Großer Vorteil bei der Angelegenheit ist, dass der Weg keine größere Steigung aufweist und das Fahrzeug praktisch “nur” aus der Schräge herausfahren muss. Insofern sollte dies aus eigenem Antrieb nach Freilegen der Achsen aus eigener Kraft möglich sein. Wichtig dabei ist, nicht nur bergseitig Sicherungen zu bauen, sondern anschließend auch talseitig entsprechende Rampen bauen, damit die Reifen hier nach Möglichkeit unterstützt werden. Nach Möglichkeit kann auch nach zuverlässiger Absicherung talseitig per Wagenheber oder Hebekissen vorsichtig das Rad angehoben werden und unterfüttert werden.
Ist der Erdboden unter dem Fahrzeug weich und als kleine Mure abgerutscht, würde ich diesen (immer nach zuverlässiger Sicherung bergseitig) mit ca. 2m langen Baustahlstangen 30mm dick stabilisieren. Bis auf 50cm über die Oberfläche mit einem 3 kg Schlägel hineingetrieben sind diese auch eine sehr gute Basis, um mit Brettern und Kanthölzern eine Rampe zu bauen. Alternativ helfen auch Rundhölzer für stabile Zäune.
Ab heute mittag ist es dann regenfrei die nächsten Tage und die Sonne scheint, das hilft auch….
Nachdem also das Fahrzeug gesichert ist und eine Rampe für Vorder- und Hinterrad (aus meinen Augen vorzugsweise nach vorne) gebaut ist und auch Platz unter der Achse ist, würde ich mal ein paar cm weiterfahren und dann die Abspannungen entsprechend nachspannen/ nachlassen. Dabei würde ich sowenig Sperren wir möglich einsetzen, sodass die Lenkbarkeit gegeben ist. Natürlich brauche ich anfangs auch die vordere Sperre, die ich aber dann wieder schnell öffnen würde.
Hier kann dann in vielen kleinen Schritten in mehreren Stunden das Fahrzeug gesichert wieder auf den Weg gefahren werden. Das wird seine Zeit brauchen, und erst dann, wenn zumindestens 3 Räder zuverlässig auf festem Untergrund stehen, würde ich langsam beginnen, die Sicherungen zu vernachlässigen.
Je nach Breite des Wegs kann es auch vorteilhaft sein, bergseitig den Weg etwas zu verbreitern….
Dies wäre mein Bergekonzept. Alternativ kann ich mir vorstellen (je nach Möglichkeit – seitlichen Zug aufzubringen, z.B. mit Greifzug und Umlenkungen), die Achsen seitlich heraufzuziehen, nachdem das talseitige Rad zuerst auf eine Schaltafel (als Gleitfläche) gestellt wurde. In diesem Fall natürlich bei höchsten Reifendruck und eingeseifter Unterlage…. 😊
Es sind viele wenns, hätte und sollte in meiner Stellungnahme, aber ich hoffe, die eine oder andere Anregung gegeben zu haben.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie ihr macht!
Jedenfalls wünsche ich alles Gute, viel Erfolg und Musse bei der Bergung!
Das Thema interessiert mich, allerdings liegt der Ort ungefähr 900 km weg, das ist eine ordentliche Strecke. Bei Erhalt von weiteren Fotos und Beschreibung (hier im Forum, per email und dann whattsapp) kann ich gerne versuchen, mehr Inspiration zu geben….
Beste Grüße aus den Bergen
Martin

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#58 Beitrag von Hauptse » 2021-01-10 6:39:30

Guten Morgen,

ich habe zwar Erfahrungen im Abschleppe-und Bergesektor, aber diese Situation übersteigt meine Erfahrung um ein Vielfaches.
Wie schon erwähnt, muß das Fahrzeug auf alle Fälle gegen das Wegsacken gesichert werden.
Ich denke eine Fahrzeug mit einer Winde oder besser zwei wird hier unabdingbar sein. Für ein Ziehen mit einer Stange oder Seil ist es bei dieser Schräglage schon zu spät.
Leider kann ich keine Hilfe beisteuern, aber ich würde dennoch mal beim ADAC anrufen und um Hilfe bitten. Die kennen die Partnerunternehmen in Frankreich und es trifft eher auf offene Ohren als wenn der Havarist selbst nach der passenden Hilfe sucht. Selbst wenn der Einsatz nicht kostenfrei sein sollte, ist dennoch eine Hilfe mit Erfahrung und Professionalität gewährleistet.

Hier noch einen Link von einem KAT 6x6 der in ähnlicher Situation gelandet ist. Der würde ohne Schaden von Profis geborgen.

https://www.kat-forum.de/viewtopic.php? ... at+Bergung

Viele Grüße


Andreas

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#59 Beitrag von Pirx » 2021-01-10 8:39:59

MB2031 hat geschrieben:
2021-01-10 1:29:05
Ich denke die brauchen professionelle Hilfe ,

am besten hier mal anrufen

Agence de Nice
31 Boulevard des Jardiniers ,
06200 Nice
04.93.18.10.00

Notre société A.B.D.T intervient 24h/24 et 7j/7 et nous sommes joignable du lundi au vendredi de 8h à 12 h et de 14h à 18h.

Umsonst kommen die natürlich nicht :angel: selber schon mal erfahren :blush:

Viel Glück
Werner

(guten Rutsch braucht man jawohl nicht mehr wünschen :spassbremse: )
Hallo Werner!

Denkst Du, daß man auch auf die Protection Civile (vergleichbar mit unserem THW) zugehen könnte?
Oder ist das eher nicht möglich?

Der eine oder andere THW-OV hier in Deutschland würde sich wahrscheinlich auf solch eine "Übung" einlassen.

Pirx
Zuletzt geändert von Pirx am 2021-01-10 8:42:28, insgesamt 1-mal geändert.
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
---
"Immer bedenken: Hilfe ist keine Einbahnstrasse, Geholfen-Werden ist kein Recht und es liegt an jedem selbst, inwieweit er sich hier in der Gemeinschaft (die im Extremfall so einiges gemeinsam schafft) involviert und einbringt."
Ein Unimog-Fahrer.

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Re: ExMo steckt im Waldweg bei Nizza fest und braucht Hilfe

#60 Beitrag von Linksfahrer » 2021-01-10 8:40:14

friesengold hat geschrieben:
2021-01-09 18:08:27
Ist das ein Sonder-KFZ-Wohnmobil?
Da müsste doch eigentlich die ADAC-PLUS-Mitgliedschaft greifen, oder ?
Moin,
Nur ein Hinweis falls du selbst darauf zählst: der ADAC hilft leider nur aktiv, wenn du als Wohnmobil unter 7.5t wiegst und kleiner als 3,20m Höhe bist (hihi, bei uns steht schlau 3,20 bis 3,22m Höhe im Fahrzeugbrief. :rock:
Aber weil wir tatsächlich inzwischen etwas höher sind, haben wir noch extra eine Service Versicherung)
Das ist bei diesem Modell hier sicher beides nicht gegeben.
Trotzdem könnte er wahrscheinlich helfen, Hilfe vor Ort zu organisieren. Ist zumindest einen Anruf wert.
VG Lf
MB 914 mit OM366 LA und FM2 Shelter

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